[go: up one dir, main page]

DE3232899A1 - Vorrichtung zur aufrechterhaltung gleichmaessiger hubhoehen an beiden seiten einer plattform - Google Patents

Vorrichtung zur aufrechterhaltung gleichmaessiger hubhoehen an beiden seiten einer plattform

Info

Publication number
DE3232899A1
DE3232899A1 DE19823232899 DE3232899A DE3232899A1 DE 3232899 A1 DE3232899 A1 DE 3232899A1 DE 19823232899 DE19823232899 DE 19823232899 DE 3232899 A DE3232899 A DE 3232899A DE 3232899 A1 DE3232899 A1 DE 3232899A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
platform
sides
lifting
chain
shafts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823232899
Other languages
English (en)
Other versions
DE3232899C2 (de
Inventor
Wolfgang 7015 Korntal Wöhr
Bayram Ali Yilmaz
Gotthard Ing.(grad.) 7251 Friolzheim Zirlewagen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Otto Woehr GmbH
Original Assignee
Otto Woehr GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Otto Woehr GmbH filed Critical Otto Woehr GmbH
Priority to DE19823232899 priority Critical patent/DE3232899A1/de
Publication of DE3232899A1 publication Critical patent/DE3232899A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3232899C2 publication Critical patent/DE3232899C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H6/00Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
    • E04H6/02Small garages, e.g. for one or two cars
    • E04H6/06Small garages, e.g. for one or two cars with means for shifting or lifting vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Aufrechterhaltung gleich-
  • mäßiger Hubhöhen an beiden Seiten einer Plattform Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufrechterhaltung gleichmäßiger Hubhöhen an beiden Seiten einer Plattform zum Abstellen von Kraftfahrzeugen o.dglv, die zwischen einer an eine Einfahrtsebene anschließenden Auffahrstellung und einer dazu insbesondere in Vertikalrichtung versetzten Parkstellung motorisch verschwenkbar und/oder verfahrbar ist. Unter einer Plattform ist im Sinn der vorliegenden Erfindung auch eine Hebebühne oder jede andere Aufnahmeeinrichtung zu verstehen, auf der ein Fahrzeug, ggf. auch eine andere abzustellende Last, unterstützt wird.
  • Um die Antriebsleistung sowie die Gestehungskosten für eine solche Plattform klein zu halten, ist man naturgemäß bestrebt, das Gewicht so weit zu reduzieren, wie es die statischen Anforderungen an die Plattform bezüglich ihrer Tragfähigkeit ermöglichen. Aus diesen Gründen und auch wegen der im Verhältnis zu ihrer Höhe beträchtlichen Flächenabmessungen der Plattform kann diese kein in sich besonders starres Gebilde darstellen; durch die auf sie einwirkenden Beanspruchungen aufgrund der Lastabstützung sowie aufgrund der an ihr angreifenden Hubeinrichtungen beim motorischen Verschwenken und/oder Verfahren in Vertikalrichtung treten vielmehr Verbiegungen ein, die bei ungleichmäßigem Last- oder Kraftangriff unter Umständen unzulässige bleibende Verformungen verursachen, in jedem Fall aber die Führungen und Lagerstellen der Plattform überbeanspruchen, so daß ein vorzeitiger Verschleiß bzw. ein Verkanten und damit eine Blockierung der Hubbewegung eintritt. Bei solchen Betriebsfehlern kann die gesamte Anlage nicht mehr benutzt werden, und zur Beseitigung fallen teuere nachträgliche Reparaturarbeiten an.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Aufrechterhaltung gleichmäßiger Hubhöhen an beiden Seiten einer Plattform anzugeben, die bei geringem Aufwand einen absoluten Gleichlauf gewährleistet, wozu nur ein geringer Aufwand benötigt wird und ohne daß es dazu einer besonderen Versteifung der Plattform bedarf.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß beide Plattformseiten jeweils unter gleichen Längsabständen zueinander zwei Kettenradpaare aufweisen, denen vier vertikal gespannte, mit ihren Enden jeweils an ortsfestettauteilen befestigte Ketten derart zugeordnet sind, daß jede Kette das eine Kettenrad von einer Seite und das andere Kettenrad desselben Paares von der anderen Seite umschlingt, und daß vier gleichsinnig drehende Kettenräder der genannten Paare mit Hilfe von jeweils zwei auf beiden Plattfórmseiten einander gegenüberliegende Kettenräder tragenden Wellen sowie mit Hilfe eines Getriebes zwischen den beiden Wellen miteinander in schlupffreier Drehverbindung stehen.
  • Ketten und Kettenräder sind handelsübliche Bauteile, die daher billig zur Verfügung stehen. Aufgrund der weitgehenden zwangsläufigen Verkettung beider Plattformseiten kann der Hub- bzw.
  • Senkantrieb praktisch an jeder beliebigen Stelle der Plattform angreifen, d.h. es ist nicht notwendig, daß Hubzylinder oder mechanische Kraftheber im Bereich der Längsmitte der Plattform angreifen, so daß aufgrund dieser Vorteile die mechanische Gleichlaufvorrichtung vielseitig angewendet oder auch nachträglich an schon bestehende Abstell- oder Hebevorrichtungen angebaut werden kann.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann der motorische Hub- bzw. Senkantrieb an mindestens einer der beiden Wellen angreifen, z.B. in Form eines Elektro- oder Hydraulikmotors, der am Ende oder an der Unterseite der Plattform montiert ist und von einem biegsamen, mitlaufenden Anschlußkabel bzw. -schlauch oder auch von einer ortsfest installierten Stromschiene aus mittels eines Stromabnehmers gespeist wird. Bei einer Variante dieser Ausgestaltung kann der motorische Hub- bzw. Senkantrieb auch an dem Ketten- oder Zahnradgetriebe zwischen den beiden Wellen angreifen. Besonders einfach läßt sich z.B. unter der Plattform ein Hydraulikzylinder anbringen, dessen Kolbenstange an einer die beiden Wellen verbindenden Kette angreift.
  • Vorzugsweise sind die Kettenradpaare zu beiden Seiten der Plattform in der Nähe der Plattformenden angeordnet, so daß sich eine weitgehend gleichmäßige Lastverteilung ergibt. Bei einer günstigen Anwendungsform sind die Ketten bei einer Versenkgarage am Boden der Garagengrube und mit ihren oberen Enden seitlich neben einer die Plattform aufnehmenden oeffnung in der Einfahrtsebene gehaltert.
  • Gemäß einer grundsätzlichen weiteren Ausführungsform der Erfindung, bei der als Hubantrieb zwei an den Plattformseiten angreifende Hydraulikzylinder vorgesehen sind, wird die oben genannte Aufgabe dadurch gelöst, daß ein über an beiden Plattformseiten gelagerte Rollen geführter Seil zug mit seinem einen Ende an einem oberhalb der größten Hubhöhe ortsfesten Bauteil befestigt ist und an seinem anderen Ende mit einem federbelasteten Schieberventil derart in Verbindung steht, daß jede Querneigung der Plattform eine nach Richtung und Größe entsprechende Verstellung des Schieberventils erzeugt, und daß das Schieberventil zwischen einer Druckquelle und zwei Anschlußleitungen für die beiden Zylinder angeordnet ist, um beim Heben der Plattform dem voreilenden Zylinder weniger und dem nachlaufenden Zylinder mehr Druckmittel zuzusteuern, bzw. um beim Senken den Rücklauf des Druckmittels aus dem voreilenden Zylinder bis zum Ausgleich stärker zu drosseln als den des nacheilenden Zylinders. Bei diesem Vorschlag wird die Tatsache ausgenutzt, daß ein mit einem Ende ortsfest an der Decke oder am Boden gehaltertes Seil, das von seinem Festpunkt aus über eine Rolle an einer Seite sowie über eine zweite Rolle an der anderen Seite der Plattform geführt ist, an seinem nach unten hängenden bzw. nach oben geführten Ende so lange ortsfest bleibt, wie die vertikal bewegte Plattform keine Veränderung der Querneigung zeigt. Ausgehend von der Horizontallage der Plattform wird sich die Position des freien Seilendes nach der einen oder anderen Richtung verändern, je nach dem, ob das Seil durch Neigung der Plattform nach der einen oder anderen Seite "länger bzw. kürzer" wird.
  • Auf diese Art wird mit dem an das freie Seilende angehängten Gleichlauf-Schieberventil, das ggf. federbelastet ist, die Gleichlaufsteuerung der Hydraulikzylinder ohne besondere Hilfskraft bewerkstelligen, da das Seil als Abfühl- und Anzeigeeinrichtung gleichzeitig für den Antrieb der Ausgleichssteuerung dient.
  • Aufgrund der gegebenen mechanischen Verhältnisse wird das Schieberventil immer dann nach der gleichen Seite verstellt, wenn die Plattformneigung die gleiche Richtung besitzt, unabhängig davon, ob sie eine Hub- oder eine Senkbewegung ausführt.
  • Da jedoch das Schieberventil beim Hebel dem nacheilenden Zylinder mehr bl zuleiten muß und beim Senken dem gleichen Zylinder den Rücklauf drosseln muß, ist beim Übergang von Helmen zu Senken und umgekehrt eine Vertauschung der beiden Zylinderanschlußleitungen notwendig. Diese Vertauschung bzw.
  • Umkehrung kann gemäß einer Ausgestaltung dadurch erfolgen, daß die Anschlußleitungen mit paarweise gleichgerichteten Rückschlagventilen versehen sind, derart, daß jede Leitung ein in einer Richtung wirkendes Paar enthält und in einer Überbrückungsleitung jeweils von der einen zur anderen Anschlußleitung ein Ventil der anderen Richtung angeordnet ist.
  • Gemäß einer anderen Ausgestaltung kann die Vertauschung bzw.
  • Umkehrung der Anschlüsse dadurch erfolgen, daß zwischen den Ausgängen des Schieberventils und den Anschlußleitungen ein Umsteuerventil angeschlossen ist, das beim Heben der Plattform durch den anstehenden Pumpendruck und beim Senken mittels einer Druckfeder gesteuert wird, deren Kraft geringer ist als der flächenbezoyene Staudruck.
  • Einzelheiten und weitere Merkmale sowie Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus weiteren Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert sind.
  • Es zeigen Fig. 1 eine schematische, perspektivische Ansicht einer Gleichlaufsteuerung für eine Plattform bei einer Versenkgarage, Fig. 2 eine schematische Ansicht mit zugeordnetem Hydraulikschaltplan gemäß einer zweiten Ausführungsform einer Gleichlaufsteuerung nach der Erfindung und Fig. 3 in ähnlicher Darstellung wie in Fig. 2 eine Variante für eine hydraulische Gleichlaufsteuerung.
  • Die sehr schematische Darstellung in Fig. 1 zeigt eine Versenkgarage, bei der eine Plattform 1o zwischen einer oberen Auffehrstellung, in der sie an eine Einfahrtsebene 14 anschließt, und einer unteren Parkstellung verfahrbar ist, in der sie etwa auf c.em Boden 12 einer Garagengrube aufsitzt, wobei der Vertikalhub ausreicht, um das auf der Plattform lo abgestellte Fahrzeug o.dgl. vollständig aufzunehmen, und zwar insbesondere unterhalb einer nicht gezeigten oberen Plattform, die in festem Abstand auf der Plattform 1o gehalten ist und in ihrer unteren Stellung, welche der Parkstellung der Plattform 1o entspricht, sich innerhalb der Öffnung 16 der Einfahrtsebene 14 befindet und dort ihre Auffahrstellung hat.
  • An beiden Seiten der Plattform 1o sind jeweils in der Nähe ihrer Enden und unter gleichen Längsabständen zueinander Kettenradpaare A1 und B1 bzw. A2 und B2 gelagert und abgestützt.
  • Jeden Kettenradpaar ist eine vertikal gespannte Kette, vorzugsweise eine Gelenklaschenkette zugeordnet, die mit ihrem oberen Ende an der Unterseite der Einfahrtsebene 14 bzw. Grubendecke oder auch an einem an der Grubenseitenwand 18 sitzenden Tragteil befestigt, während das untere Ende der Kette am Grubenboden 12 gehaltert ist.
  • Jede der Ketten 36, 38, 40, 42 ist derart über das zugeordnete Kettenradpaar geführt, daß sie das eine Kettenrad von einer Seite und das andere Kettenrad des gleichen Paares von der anderen Seite umschlingt. Wegen der gesuchten, Platz in der Höhe ein sparenden Anordnung sind die Kettenräder horizontal hintereinander gelagert, obwohl diese Anordnung nicht zwingend ist und auch ein höhenmäßiger Versatz der beiden Kettenräder zueinander möglich ist, um den Kettenumschiingungswinkel zu vergrößern oder zu verkleinern, sofern die Höhe der Seitenwangen der Plattform dies zuläßt. Entsprechend der Darstellung umschlingt beispielsweise die von oben kommende Kette 36 die untere Seite des Kettenrades 20 und anschließend die obere Seite des dicht benachbarten Kettenrades 22, von dem aus die Kette 36 an ihre Halterung am Grubenboden 12 geführt ist.
  • Auf der gegenüberliegenden Seite der Plattform 1o erstreckt sich die Kette 40 gleichermaßen um die nach unten weisende Seite des Kettenrades 28 und die nach oben weisende Seite des Kettenrades 30 des Kettenradpaares A2. Folglich haben die jeweils einander gegenüberliegenden Kettenräder 20 - 28 bzw.
  • 22 - 30 den gleichen Drehsinn. Umgekehrt symmetrische Verhältnisse liegen am anderen Ende der Plattform 1o vor, in dessen Bereich die Ketten 38 und 42 über die Kettenradpaare B1 und B2 geführt sind. Wie man auch an den eingezeichneten Drehpfeilen erkennt, haben die beiden einander gegenüberliegenden Kettenräder 24 - 32 den gleichen Drehsinn wie die Kettenräder 20 - 28.
  • Letztere stehen über eine gemeinsame Welle 44 in fester Drehverbindung miteinander. Auch die Kettenräder 24 - 32 sitzen auf einer gemeinsamen Welle 46. In dem abgebrochen dargestellten mittleren Bereich der Plattform 1o erkennt man, daß ein auf der Welle 44 sitzendes Kettenrad 48 sowie ein auf der Welle 46 sitzendes Kettenrad 50 mit der sie umschlingenden Kette 52 ein Kettengetriebe bilden.
  • Die soweit beschriebene Gleichlauf steuerung ist wegen der schlupffreien Drehverbindung zwischen den Ketten und Kettenradpaaren einerseits sowie zwischen den beiden Wellen 44, 46 der gleichsinnig drehenden Kettenräder entweder nur als Vorrichtung zur Aufrechterhaltung gleichmäßiger Hubhöhen an sämtlichen Plattformseiten zu verwenden, beispielsweise dann, wenn die Plattform von einem oder mehreren Hydraulikzylindern unterstützt und angetrieben ist, die dann beispielsweise auf dem Boden abgestützt sind und an der nicht gezeigten oberen Plattform oder an auf beiden Seiten der Plattform vorgesehenen serkrechten Führungen bzw. Führungsschlitten angreifen.
  • Andererseits kann die Gleichlaufsteuerung aber auch gleichzeitig mit als Antrieb eingesetzt werden, wozu der motorische Antrieb z.B. in Form eines Hydraulikzylinders an der Kette 52 oder in Form eines Elektro-Getriebemotors an einer der Wellen -4, 46 angreift.
  • Entsprechend Fig. 2 sind auf beiden Seiten einer Plattform 1o Seilrollen 60, 62 gelagert. Ein Seil 64 ist mit seinem einen Ence an einem oberen Festpunkt 66 gehaltert, erstreckt sich von dort über die Unterseite der Seilrolle 60, um quer unter der Plattform 1o über die an der anderen Seite gelagerte Rolle 62 zu laufen, von wo aus das Seil 64 an seinem unteren Ende 68 an ein Gleichlauf-Schieberventil 70 angeschlossen ist, das in Vertikalrichtung beweglich ist und durch die angedeutete Feder 71 in Richtung des Pfeiles P vorgespannt ist. Die Plattform 1o wird durch zwei schematisch angedeutete Hydraulikzylinder (Plungerzylinder) Z1 und Z2 zur Höhenverstellung angetrieben, wobei es sich um eine Plattform handeln kann, die um eine querverlaufende Schwenkachse oder um einen Schwenkpol verschwenkt und dabei Höhenänderungen erfährt oder um eine Plattform, die parallel zu sich selbst in der Höhe verfahren wird, in jedem, Falle jedoch auf beiden Plattformen zu jedem Zeitpunkt gleichmäßige Hubhöhen zurücklegen soll.
  • In der gezeigten Horizontalstellung der Plattform 1o befindet sich das Schieberventil 70 in einer Mittelstellung und steht an seiner in Fig. 2 rechten Seite mit einer Leitung 78 in Verbindung, die zu einem z.B. elektromagnetisch betätigten Steuerventil 76 führt, mit dem der Benutzer der Plattform 10 deren Heben oder Senken steuert. Die andere Seite des Steuerventils 76 ist an eine Druckleitung 72 sowie an eine zum Ölvorratsbehälter führende Rücklaufleitung 74 angeschlossen.
  • An der der Leitung 78 gegenüberliegenden Seite des Schieberventils 70 münden zwei Anschlußleitungen 80, 82, die zu den Hydraulikzylindern Z1 und Z2 führen und in denen jeweils ein in Richtung zu den Zylindern sperrendes und federnd vorbelastetes Rückschlagventil RV3 bzw. RV4 angeordnet ist. Das Ventil RV3 ist durch eine Leitung 81 überbrückt, die die Leitungen 80 und 82 miteinander verbindet und ein in Rückflußrichtung sperrendes Rückschlagventil RV2 enthält. Auch das Rückschlagventil RV4 ist durch eine Leitung 83 überbrückt, welche die Anschluß leitungen 8c und 82 miteinander verbindet und ein in Rücklaufrichtung sperrendes Rückschlagventil RV1 enthält.
  • Wenn über das Steuerventil 76 die Druckleitung 72 mit dem Gleichlauf-Schieberventil 70 in Verbindung gebracht wird, so verteilt sich das Druckmittel gleichmäßig auf beide Anschlußleitungen 80, 82, um von dort über die Rückschlagventile RV1, RV2 zu den Zylindern Z1, Z2 zu gelangen. Wird über das Steuerventil 76 die Rücklaufleitung mit der Leitung 78 in Verbindung gebracht, so verdrängt das Eigengewicht der Plattform 1c bzw.
  • der darauf stehenden Last das Druckmittel aus den Zylindern Z1, Z2, das seinen Weg über die Anschlußleitungen unddie Rückschlagventile RV3 und RV4 nimmt. - Eilt beim Heben beispielsweise der Zylinder Z2 nach, so verlängert sich das Seil 64, und das angehängte Gleichlauf-Schieberventil 70 wird von seiner Feder 71 entsprechend Fig. 2 nach unten bewegt. In der prinzipmäßigen Darstellung wird aufgrund dieser Verstellung nur noch die Anschlußleitung 80 beaufschlagt, von der aus das Druckmittel über das Ventil RV2ln die Anschlußleitung 82 und von dort zum Zylinder Z2 strömt, bis der Höhenausgleich auf beiden Seiten der Plattform hergestellt ist. Wenn der gleiche Zylinder Z2 beim Senken voreilt, so daß die Plattform die gleiche Neigung wie unter der zuvor beschriebenen Annahme einnimmt, so wird das aus dem Zylinder Z2 verdrängte Druckmittel nach Passieren des Rückschlagventils RV4 und die Anschlußleitung 82 eine Verriegelung oder eine Drosselstelle im Schieberventil 70 auffinden, wobei dieser Zustand wiederum so lange andauert, bis die Horizontal stellung der Plattform erreicht ist.
  • Wenn mit den Zylindern Z1, Z2 nicht nur die ohnehin mechanisch verriegelten Endlagen, sondern auch Zwischenstellungen angefahren werden, sind zur Vermeidung eines Ausgleiches unterschiedlicher Drücke zwischen beiden Zylindern aufgrund unterschiedlicher Lastverteilung auf der Plattform lo an die Zylinderausgänge 84 bzw. 86 Sperrventile SV1 bzw. SV2 angebaut, die mit Hilfe von Federn 88 bzw. 9o in ihre Sperrstellungen vorgespannt sind und nur bei Betätigung des Steuerventils 76 gleichzeitig, insbesondere elektromagnetisch, geöffnet werden. Falls die Zylinder keine Zwischenstellungen anfahren, also immer die Endlagen erreicht werden, können die Sperrventile entfallen.
  • Die in Fig. 3 gezeigte hydraulische Schaltungsanordnung zur Herbeiführung der Gleichlaufsteuerung von zwei Hub zylindern zum Heben und Senken einer Plattform 1o unterscheidet sich von der Ausführungsform nach Fig. 2 im wesentlichen dadurch, daß anstelle der Rückschlagventilanordnung zur Richtungssteuerung beim Heben und Senken ein Umsteuerventil 100 vorgesehen ist.
  • Das Umsteuerventil loo wird beim Heben der Plattform 1o vom Pumpendruck in die in Fig 3 eingezeichnete Lage verdrängt, der von einer von der Leitung 78 ausgehenden Umgehungsleitung dem Ventil loo zur Verstellung seitlich zugeführt wird. Beim Senken der Plattform wird das Ventil 100 durch eine Druckfeder 1o2 in seine zweite Position gesteuert, wobei die Kraft dieser Feder selbstverständlich so bemessen sein muß, daß sie von dem Staudruck im System überwunden werden kann.
  • Weiterhin sind beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 vor den Zylindern Z1 und Z2 Leitungsbruchventile LB1 bzw. LB2 angeordnet, die verhindern, daß die Plattform bei einem Rohrbruch abstürzt.
  • Diese Ventile wirken dahingehend, daß sie automatisch in ihre Sperrstellung gelangen, sobald ein bestimmter einstellbarer Mindestdruck im Bereich der Zylinderanschlüsse 84 und 86 unterschritten wird Das Gleichlauf-Schieberventil 70 kann sowohl gemäß Fig. 2 zusammen mit den Rückschlagventilen als auch gemäß Fig 3 zusammen mit dem Umsteuerventil loo in einem mit unterbrochenen Linien angedeuteten Block untergebracht sein.
  • Leerseite

Claims (12)

  1. Ansprüche 1. Vorrichtung zur Aufrechterhaltung gleichmäßiger Hubhöhen an -beiden Seiten einer Plattform zum Abstellen von Kraftfahrzeugen o.dgl., die zwischen einer an eine Einfahrtsebene anschließenden Auffahrstellung und einer dazu insbesondere in Vertikalrichtung versetzten Parkstellung motorisch verschwenkbar und/oder verfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß beide Plattformseiten jeweils unter gleichen Längsabständen zueinander zwei Kettenradpaare (Al, A2, B1, B2) aufweisen, denen vier vertikal gespannte, mit ihren oberen und unteren Enden jeweils an ortsfesten Bauteilen (14 bzw. 12) befestigte Ketten (36 bis 42) derart zugeordnet sind, daß jede Kette (36) das eine Kettenrad (20) von unten bzw. von einer Seite und das andere Kettenrad (22) desselben Paares (Al) von oben bzw. von der anderen Seite umschlingt, und daß vier gleichsinnig drehende Kettenräder (20, 24, 28, 32) mit Hilfe von zwei jeweils auf beiden Plattformseiten einander gegenüberliegende, Kettenräder (22 bis 30, 24 bis 32) tragenden Wellen (44, 46) sowie mit Hilfe eines Ketten- oder Zahnradgetriebes (48 bis 52) zwischen den beiden Wellen miteinander in schlupffreier Drehverbindung stehen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der motorische Hub- bzw. Senkantrieb an mindestens einer der beiden Wellen (44 oder 46) angreift.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der motorische Hub- bzw. Senkantrieb an dem Ketten- oder Zahnradgetriebe (48 bis 52) zwischen den beiden Wellen (44, 46) angreift.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenradpaare (Al, A2, B1, B2) zu beiden Seiten der Plattform (io) in der Nähe der Plattformenden angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ketten bei einer Versenkgarage am Boden (12) der Garagengrube und mit ihren oberen Enden seitlich neben einer die Plattform in ihrer mit der Einfahrtsebene fluchtenden Stellung aufnehmenden öffnung (16) gehaltert sind.
  6. 6. Vorrichtung, insbesondere nach Anspruch 1, bei der als Hubantrieb zwei an den Plattformseiten angreifende Hydraulikzylinder vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein über an beiden Plattformseiten gelagerte Rollen (60,62) geführter Seilzug (64) mit seinem einen Ende an einem oberhalb der größten Hubhöhe der Plattform (io) ortsfesten Bauteil (66) befestigt ist und an seinem anderen Ende (68) mit einem, vorzugsweise federbelasteten Gleichlauf-Schieberventil (70) derart in Verbindung steht, daß jede Querneigung der Plattform eine nach Richtung und Größe entsprechende Verstellung des Schieberventils erzeugt und daß das Schieberventil (70) zwischen einer Druckquelle (72) und zwei Anschlußleitungen (80,82) für die beiden Hydraulikzylinder (Z1, Z2) angeordnet ist, um beim Heben der Plattform (1o) den voreilenden Zylinder weniger und dem nachlaufenden Zylinder mehr Druckmittel zuzusteuern bzw. um beim Senken der Plattform den Rücklauf des Druckmittels aus dem voreilenden Zylinder bis zum Ausgleich stärker zu. drosseln als den des nacheilenden Zylinders.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußleitungen (80, 82) der Hydraulikzylinder (Z1, Z2) je ein in einer Richtung sperrendes Rückschlagventil (RV3 bzw. RV4) enthalten, und daß in das jeweilige Rückschlagventil umgehenden Leitungen (81, 83), welche die eine Anschlußleitung mit der anderen verbinden, je ein in der entgegengesetzten Strömungsrichtung sperrendes Rückschlagventil (RV1 bzw. RV2) angeordnet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung des Ausgleiches unterschiedlicher Drücke der in Zwischenstellungen angehaltenen Hydraulikzylinder an deren Ausgänge (84, 86) Sperrventile (SV1, SV2) angebaut sind, die nur bei gesteuerten Hubbewegungen der Plattform (10) öffnen.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrventile (SVi, SV2) mittels Federn (88, 9o) in ihre Sperrstellung vorgespannt sind, in der sie durch beim Hebevorgang anstehenden Betriebsdruck in einer Richtung öffnen, und daß die Sperrventile beim Senken der Plattform entgegen der Federbelastung, insbesondere elektromechanisch, in eine Cffnungsstellung verstellbar sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ausgängen des Gleichlauf-Schieberventils (70) und den Anschlußleitungen (80, 82) der Hydraulikzylinder ein Umsteuerventil (loo) angeschlossen ist, das beim Heben der Plattform durch den anstehenden Pumpendruck und beim Senken mittels einer Druckfeder (102), deren Kraft geringer ist als der flächenbezogene Staudruck ist, gesteuert wird.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 1o, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilrollen 6o, 62 an auf beiden Seiten der Plattform mit dieser gekuppelten Schlitten gelagert sind, mit denen die Plattform in senkrechten Führungen geführt ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kettenradpaare tragende und an Ketten geführte Plattform (1o) die unterste von mindestens zwei übereinander angeordneten Plattformen ist, wobei die obere Plattform in festem Abstand mit der unteren Plattform in Verbindung steht.
DE19823232899 1982-09-04 1982-09-04 Vorrichtung zur aufrechterhaltung gleichmaessiger hubhoehen an beiden seiten einer plattform Granted DE3232899A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19823232899 DE3232899A1 (de) 1982-09-04 1982-09-04 Vorrichtung zur aufrechterhaltung gleichmaessiger hubhoehen an beiden seiten einer plattform

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19823232899 DE3232899A1 (de) 1982-09-04 1982-09-04 Vorrichtung zur aufrechterhaltung gleichmaessiger hubhoehen an beiden seiten einer plattform

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3232899A1 true DE3232899A1 (de) 1984-03-08
DE3232899C2 DE3232899C2 (de) 1992-04-16

Family

ID=6172456

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19823232899 Granted DE3232899A1 (de) 1982-09-04 1982-09-04 Vorrichtung zur aufrechterhaltung gleichmaessiger hubhoehen an beiden seiten einer plattform

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3232899A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19530035A1 (de) * 1995-08-16 1997-02-20 Viessmann Gmbh & Co Mechanische Parkeinrichtung mit hydraulischem Antrieb, so ausgestattet, daß mindestens zwei PKW's unabhängig voneinander waagrecht auf den Stellplätzen abgestellt werden können
DE29601830U1 (de) * 1996-02-03 1997-06-05 Seibusch, Wilhelm, 86150 Augsburg Vorrichtung zum Waschen und/oder Polieren von Fahrzeugen
WO1998020829A1 (en) * 1996-11-12 1998-05-22 Gerontic & General Products Pty. Ltd. A suspension system, and a height-adjustable bed incorporating the suspension system

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7531215U (de) * 1975-01-24 1976-02-26 Mpb Metall- Und Parksystem-Bau Gmbh, 7015 Korntal Vorrichtung zum abstellen von fahrzeugen auf mindestens zwei uebereinander angeordneten plattformen
DE2850544A1 (de) 1977-12-12 1979-06-13 Itt Ind Gmbh Deutsche Synchronisationseinrichtung fuer hebebuehnen mit mehreren hubzylindern

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7531215U (de) * 1975-01-24 1976-02-26 Mpb Metall- Und Parksystem-Bau Gmbh, 7015 Korntal Vorrichtung zum abstellen von fahrzeugen auf mindestens zwei uebereinander angeordneten plattformen
DE2850544A1 (de) 1977-12-12 1979-06-13 Itt Ind Gmbh Deutsche Synchronisationseinrichtung fuer hebebuehnen mit mehreren hubzylindern

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19530035A1 (de) * 1995-08-16 1997-02-20 Viessmann Gmbh & Co Mechanische Parkeinrichtung mit hydraulischem Antrieb, so ausgestattet, daß mindestens zwei PKW's unabhängig voneinander waagrecht auf den Stellplätzen abgestellt werden können
DE29601830U1 (de) * 1996-02-03 1997-06-05 Seibusch, Wilhelm, 86150 Augsburg Vorrichtung zum Waschen und/oder Polieren von Fahrzeugen
WO1998020829A1 (en) * 1996-11-12 1998-05-22 Gerontic & General Products Pty. Ltd. A suspension system, and a height-adjustable bed incorporating the suspension system

Also Published As

Publication number Publication date
DE3232899C2 (de) 1992-04-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3740586C2 (de) Hochgarage
DE69419552T2 (de) Einrichtung zur Kompensation des Seils eines Aufzugs
EP1184332B1 (de) Fahrzeug-Hebebühne
EP3691985A1 (de) Verfahren zum errichten einer aufzugsanlage mit zunehmender nutzbarer hubhöhe
EP1819627B1 (de) Lasthebevorrichtung
DE4028484C2 (de)
DE2543947C2 (de) Vorrichtung zum Abstellen von Fahrzeugen
DE2404833B2 (de) Vorrichtung zum abstellen von fahrzeugen auf uebereinander angeordneten plattformen
DE2513541C2 (de) Teleskoplagerkran für Schiffsladeräume
EP2010736A1 (de) Abstellvorrichtung für kraftfahrzeuge
DE3232899A1 (de) Vorrichtung zur aufrechterhaltung gleichmaessiger hubhoehen an beiden seiten einer plattform
DE2028564C3 (de) Abstellvorrichtung für zwei Kraftfahrzeuge übereinander
DE3608096C2 (de)
DE2301428A1 (de) Abstellvorrichtung fuer kraftfahrzeuge
DE29715008U1 (de) Transport- und Lagereinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE927951C (de) Aufzug fuer Fahrzeuge od. dgl.
DE2260711C2 (de) Abstellvorrichtung für Kraftfahrzeuge
DE102004019914B4 (de) Mehrstufiges Hubsystem für einen Gabelstapler
DE3300832C2 (de) Kurvenführung für einen Schlauchkarrenzug
DE3443191C2 (de) Stoßschutzeinrichtung für das Abbremsen von Schiffen in Schleusenanlagen
DE2314278A1 (de) Hydraulik-rammeinheit
CH686839A5 (de) Autosilo.
DE4413165A1 (de) Hydraulische Hubeinrichtung zum Heben und Senken einer Last
DE1914980A1 (de) Vorrichtung zum Abstellen zweier Kraftfahrzeuge uebereinander
DE19540426A1 (de) Ladeplattform für ein Transportfahrzeug

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8172 Supplementary division/partition in:

Ref country code: DE

Ref document number: 3250025

Format of ref document f/p: P

Q171 Divided out to:

Ref country code: DE

Ref document number: 3250025

AH Division in

Ref country code: DE

Ref document number: 3250025

Format of ref document f/p: P

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee