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DE3232864A1 - Wechselstromschaltkreis zur lichtbogenunterdrueckung - Google Patents

Wechselstromschaltkreis zur lichtbogenunterdrueckung

Info

Publication number
DE3232864A1
DE3232864A1 DE19823232864 DE3232864A DE3232864A1 DE 3232864 A1 DE3232864 A1 DE 3232864A1 DE 19823232864 DE19823232864 DE 19823232864 DE 3232864 A DE3232864 A DE 3232864A DE 3232864 A1 DE3232864 A1 DE 3232864A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
signal
input
output
multivibrator
Prior art date
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Granted
Application number
DE19823232864
Other languages
English (en)
Other versions
DE3232864C2 (de
Inventor
Hideki Osaka Fukuzono
Masato Shijonawate Osaka Kobayashi
Hiromi Takatsuki Osaka Nishimura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Panasonic Electric Works Co Ltd
Original Assignee
Matsushita Electric Works Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Matsushita Electric Works Ltd filed Critical Matsushita Electric Works Ltd
Publication of DE3232864A1 publication Critical patent/DE3232864A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3232864C2 publication Critical patent/DE3232864C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/54Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere
    • H01H9/541Contacts shunted by semiconductor devices

Landscapes

  • Relay Circuits (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

PRINZ, BUNKE & PARTNER
*5 ζ. O £. Q Q l\ Patentanwälte · Eu^opiaan·" Patent -Attorneys
München *--" -- Stuttgart "-*"
MATSUSHITA ELECTRIC WORKS, LTD. 2. September 1982
1048, Oaza-Kadoma
Kadoma-shi
Osaka 571 / Japan
Unser Zeichen: M 1555
Wechselstromschaltkreis zur Lichtbogenunterdrückung
Die Erfindung betrifft einen Wechselstromschaltkreis, der zwischen eine Wechselstromquelle und einen Lastkreis eingefügt wird und die Erzeugung eines Lichtbogens zwisehen den Kontakten beim Öffnen und Schließen derselben verhindert.
Derartige Wechselstromschaltkreise sind z.B. in der DE-PS 1 161 618 beschrieben. Sie sind jedoch aus den im folgenden erläuterten Gründen noch nicht zufriedenstellend. Bei den bekannten Wechselstromschaltkreisen ist ein erster Relaisschalter in Reihe mit einer Wechselstromquelle und der Last geschaltet, eine Reihenschaltung aus einer Diode und einem zweiten Relaisschalter ist parallel zu dem ersten Relaisschalter angeordnet, und die beiden Relaisschalter werden durch ein weiteres Relais geöffnet oder geschlossen, das durch ein Flip-Flop angesteuert wird. Es ist jedoch schwierig, das Öffnen und
HD/Ma
Schließen der beiden Relaisschalter mit der richtigen zeitlichen Lage zu steuern. Insbesondere wird das zweite Relais während jedes negativen Halbzyklus des Wechselstromes geschlossen, um eine positive Spannung an die Diode anzulegen und auf diese Weise die Lichtbogenerzeugung an dem zweiten Relaisschalter zu verhindern, während der erste Relaisschalter während jeder positiven Halbwelle des Wechselstromes geschlossen wird, wodurch bei dessen Schließen ebenso eine Lichtbogenerzeugung verhindert wird, weil dasselbe Potential wie an der Diode vorhanden ist. Ferner wird der erste Relaisschalter während der positiven Halbwelle des Wechselstromes geöffnet, während der zweite Relaisschalter während der negativen Halbwelle geöffnet wird, um eine Lichtbogenerzeugung zu verhindern. Dabei ist jedoch nachteilig, daß das Öffnen und Schließen dieser Relaisschalter mit hoher zeitlicher Genauigkeit erfolgen muß. Ferner tritt die Schwierigkeit auf, daß bei Verwendung von einrastenden Relais, wenn nach einer Unterbrechung Gleichstrom aus einer Gleichstromquelle wieder geliefert wird, die Relais zunächst wieder gesetzt werden müssen und anschließend der Zustand des Flip-Flops festgestellt werden muß, was die Schaltungsanordnung relativ kompliziert macht.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung eines Wechselstromschaltkreises, der automatisch die Erzeugung eines Lichtbogens verhindert, wenn die Schalterkontakte geöffnet und geschlossen werden. Der Wechselstromschaltkreis soll ferner imstande sein, die Kontakte automatisch zu öffnen, wenn nach einer Unterbrechung die Spannung aus einer Gleichspannungsquelle wieder vorhanden ist. Ferner soll der Wechselstromschaltkreis erforderlichenfalls einen vorhergehenden Kontaktzustand beibehalten, wenn nach einer Unterbrechung die Spannung aus einer Gleichspannungsquelle wieder vorhanden ist. Eine Weiterbildung des Wechselstromschaltkreises soll imstande sein,
automatisch die Kontakte zu öffnen, wenn nach einer Unterbrechung die Spannung aus einer Gleichspannungsquelle wieder vorhanden ist, wobei automatisch verhindert werden soll, daß ein Lichtbogen erzeugt wird, wenn die Kontakte geöffnet und geschlossen werden. Schließlich soll der erfindungsgemäße Wechselstromschaltkreis imstande sein, erforderlichenfalls die Kontakte in dem vorhergehenden Zustand zu halten, wenn nach einer Unterbrechung die Spannung aus einer Gleichspannungsquelle ] 0 wieder vorhanden ist, wobei automatisch verhindert wird, daß ein Lichtbogen erzeugt wird, wenn die Kontakte geöffnet und geschlossen werden.
Die erfindungsgemäße Lösung der gestellten Aufgabe ist insbesondere in den Patentansprüchen angegeben.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus der Zeichnung, auf die Bezug genommen wird. In der Zeichnung zeigen:
Figuren 1A bis 1C ein Schaltbild einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wechselstromschaltkreises, wobei die Figuren 1A und 1B aneinanderzufügen
sind, wie in Figur 1C gezeigt ist;
Figuren 2A und 2B Diagramme zum Erläutern der Kontakt-
öffnungs- und Schließvorgänge ohne jegliche Lichtbogenerzeugung bei dem
Schaltkreis nach Figur 1, wenn eine kontinuierliche Spannung aus einer Wechselstromquelle angelegt wird;
und
35
3232854
Figuren 3Α und 3Β Diagramme zur Erläuterung der erzwungenen Kontaktöffnungs- und Schließvorgänge bei dem Schaltkreis nach Figur 1, wenn die Spannung aus ■ einer Gleichspannungsquelle nach einer
Unterbrechung wieder anliegt.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnung wird nun eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung erläutert.
Der erfindungsgeraäße Wechselstromschaltkreis ist imstande, verschiedene Funktionen unter den verschiedenen Bedingungen auszuführen, um die eingangs geschilderte Aufgabe der Erfindung zu lösen, und diese Funktionen werden nun im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
I. Kontaktöffnungs- und Schließvorgänge bei Spannung
aus einer stabilen Wechselstromquelle: 20
Eine Wechselstromquelle ACS legt über parallel geschaltete Relaiskontakte ryi und ry2 eine Spannung VAS an einen Lastkreis LD an. Eine Diode D ist in Reihe mit
dem Relaiskontakt ry1 geschaltet, und die Primärwicklung eines Transformators TRS ist zu dem Relaiskontakt ra2 parallel geschaltet.
1) Schließen der Relaiskontakte ry1 und ry2;
Solange die Relaiskontakte ry1 und ry2 geöffnet sind, wird die Spannung V nc an die Primärwicklung des Transformators TRS über den Lastkreis LD angelegt, wodurch eine Spannung Vn,-,, an der Sekundärwicklung des Transfor-
1 Ko
mators TRS entsteht, die durch eine Rechtecksignal-Formschaltung REC1 in eine Rechteckspannung Vn^.,., umgeformt wird. Die Spannung VREC1 wird durch eine Differenzierschaltung DIF1 in schmale Impulse PUL- umgeformt, zur
Detektion des geöffneten oder geschlossenen Zustandes der Relaiskontakte, und wird ferner durch eine Verzögerungsschaltung DL1 in verzögerte Impulse PUL1r.T umgeformt. Ferner ist ein Stromtransformator CTRS an der Verbindung zwischen dem Lastkreis LD und den Relaiskontakten ry1, ry2 angeordnet. Das Detektions-Ausgangssignal V
C1 Rb
dieses Stromtransformators CTRS ist im wesentlichen gleich Null, da der durch die Primärwicklung des Transformators TRS über den Lastkreis LD fließende Strom einen geringen Wert hat. Den Wert Null haben folglich auch das Ausgangssignal VREC2 einer weiteren Rechtecksignal-Formschaltung REC2, weitere Kontaktzustand-Detektionsimpulse PUL2 am Ausgang einer weiteren Differenzierschaltung DIF„ sowie die verzögerten Impulse PUL-^1, die am Ausgang einer weiteren Verzögerungsschaltung DL„ abgegeben werden.
Wenn an einen Eingangsanschluß TRM1 ein Befehl angelegt wird, die Relaiskontakte ry1 und ry2 zu schließen, wenn also ein Befehlssignal S^·.,^^,-, zum öffnen oder Schließen
UrJ(Jr r
der Relaiskontakte ry1 und ry2 auf hohem Pegel liegt, so gelangt ferner ein Signal auf hohen Pegel, das über einen Störsignalbegrenzer NOSL an einen Eingangsanschluß einer NAND-Schaltung NAND1 angelegt wird (wobei dieses Signal praktisch als identisch mit dem Signal S angesehen werden kann und im folgenden als ebendieses Signal gezeichnet wird). Am Ausgang NAND-Schaltung NAND1 ändert sich das Ausgangssignal entsprechend dem an ihren cinderen Eingcingsanschluß angelegten Signal. Bei der beschriebenen Ausführungsform ist das an einen Eingangsanschluß TRM2 einer Rücksetzsignal-Generatorschaltung REST angelegte Signal eine Gleichspannung V . Folglich wird an den anderen Eingangsanschluß der NAND-Schaltung NAND1 ein hochpegeliges Signal S1 angelegt, wodurch ein Ausgangssignal S A 1 niedrigen Pegels erzeugt wird, wie im einzelnen noch später erläutert wird.
Eine AND-Schaltung AND. empfängt an einem Eingangsanschluß ein invertiertes Signal S . nach Invertierung des Signals SNAND1 durch einen Inverter INV1, während an den anderen Eingangsanschluß das Impulssignal PUL1 angelegt ist; folglich erzeugt die Schaltung AND1 ein Ausgangssignal S AND1» ansprechend auf das Impulssignal PUL.D . Ferner empfängt eine AND-Schaltung AND_ an einem ersten ihrer drei Eingänge die verzögerten Impulse PULoriT während ihr zweiter Eingang ein weitere Ausgangssignal ^rfst2 aus ^em Rücksetzsignal-Generator rest empfängt und der dritte Eingang ein invertiertes Signal S-erhält, welchletzteres durch Invertieren eines Signals SAND3 "*"n e^nem Inverter INV2 erhalten wird, wobei das Signal s ANDo das logische Produkt ist, das eine AND-Schaltung AND0 aus dem Signal Sn^0J110 und einem weiteren Signal S_,„omo der Rücksetzsignal-Generatorschaltung RST erzeugt. Das das Signal PUL„„.T auf niedrigem Pegel liegt, erzeugt die Schatung AND„ ein Ausgangssignal S „ niedrigen Pegels, während eine AND-Schaltung AND., welche die Signale S NAND1 und ^and2 emPf^n5ti ein Ausgangssignal SAND4 niedrigen Pegels abgibt.
Das Signal S3 wird an eine AND-Schaltung ANDr angelegt, die ferner das Impulssignal PULor.T empfängt; da dieses Signal PUL~m auf niedrigem Pegel liegt, erzeugt die Schaltung AND1. ein Ausgangssignal S r auf niedrigem Pegel. Wie später erläutert wird, liegt das Signal
SAND3 au^ niedrigem Pegel, weil eine Konstantspannung V an den Anschluß TRM» angelegt wird. Daher empfängt
cc 2 ^ ^ 1
eine NOR-Schaltung NOR1 die Signale SAND3 sowie S D3, wobei letzteres in einem Inverter INV-, erhalten wird, wodurch ein Ausgangssignal Sn^1 auf niedrigem Pegel erzeugt wird. Ein Ausgangssignal S_ fi einer AND-Schaltung AND,, die an ihrem einen Eingangsanschluß das Si-ο
gnal SNOR1 aus der Schaltung NOR1- empfängt, wird stets auf niedrigem Pegel gehalten, unabhängig von dem Eingangspegel, der an den anderen Eingang angelegt wird.
Ferner empfängt eine OR-Schaltung OR1 die Signale S und SN_- zur Erzeugung eines Ausgangssignals S _.. auf niedrigem Pegel.
Eine OR-Schaltung OR-/ welche die Signale S .. sand4 sowie S--.. empfängt, erzeugt ein Ausgangssignal Sn, das im wesentlichen denselben Inhalt hat wie das Signal SAND1' da beide Signale SAND4 und SQR1 auf niedrigem Pegel liegen, wie oben angegeben ist. Das Signal wird an einen monostabilen Multivibrator MONM angelegt, um in ein Signal SMNQM1 mit einer Impulsdauer W1 umgesetzt zu werden, wobei letzteres Signal dann über einen Inverter INV~ an eine AND-Schaltung AND7 angelegt wird und das in einem Inverter INV. invertierte Signal ebenfalls an diese Schaltung AND7 angelegt wird. Während die Schaltung AND- das Signal S„nNM1 sowie das zurückinvertierte Signal S n M1 empfängt, weichletzteres geringfügig verzögert ist gegenüber dem Signal S MONM1/ weil der Inverter INV. eine gewisse Eigenverzögerung aufweist, erzeugt diese Schaltung AND- an ihrem Ausgangsanschluß ein Impulssignal SAND7 aus kurzen Impulsen mit der Verzögerung W gegenüber dem Signal SOR2.
Da eine OR-Schaltung OR-, die an einem Eingang das 2& Signal ^Ά>1ΐ)η und an ihrem anderen Eingang des Signal S.^_„ über einen Puffer BUF empfängt, erzeugt sie ein
UH/
Ausganqssignal S,.^^, welches das Impulssignal S__o sowie
UKj UK/
ein weitere Impulssignal aus kurzen Impulsen mit einer
Verzögerung um W1 in bezug auf S-..,-, enthält. Durch dieon UK/ 3^ ses Ausgangssignal wird ein monostabiler Multivibrator M0NM„ angesteuert, der an seinem Ausgang das Ausgangssignal S MONM2 abgibt, welches zwei Impulse enthält, wovon der eine die Impulsdauer W2 aufweist, die geringer ist als die Impulsdauer W1, wobei diese Impulse mit einem geringen Zeitabstand (W1-W2) auftreten. Eine NOR-Schaltung NOR , welche das Signal S MONM2 empfängt, empfängt ferner das Signal SMONM1 und erzeugt ein Signal
SN0R2 mit hohem Pegel, welches an eine AND-Schaltung
6 nur dann angelegt wird, wenn beide Eingangssignale auf niedrigem Pegel liegen. Dadurch wird jedoch, wie oben erläutert wurde, die Funktion des Schaltkreises nicht beeinträchtigt.
Eine AND-Schaltung ANDß empfängt die Signale s NANn1/ SM0NM1 Und SM0NM2 Und gibt ein Ausgangssignal SAND8 , dessen Impulsbreite den Wert W9 aufweist. Eine AND-Schaltung AND9 empfängt die Signale SNAND1, SMQNM1 und SM0NM2 und erzeugt ein Ausgangssignal SAND9 mit der Impulsbreite W_ . Eine AND-Schaltung AND10 empfängt die Signale SNAND1 , SM0NM1 SOWie SM0NM2 Und erzeugfein Ausgangssignal SAND10 mit der Impulsbreite W„. Eine AND-Schaltung AND ^ empfängt die Signale SNAND1 ^ SMQNM1 sowie SM0NM2 und erzeugt ein Ausgangssignal S^0n, dessen Impulsbreite ebenfalls den Wert W„ hat. Zwischen den Impulsen der Signale S „ und SaNnin ebenso wie zwischen den Impulsen der Signale S _ und S AND11 tritt ein Zeitintervall (W1-W0) auf, während ein Zeitintervall, das im wesentlichen gleich der Dauer des hochpegeligen Zustandes des Signales SnNOp,„ ist, zwischen den Impulsen des Signals Sft nR und den Impulsen der Signale s ANDg und SAN sowie zwischen den Impulsen der Signale SAND9 Und SAND11
Die Signale s ANDo und s ANDg werden an ein Flip-Flop FF1 angelegt, um ein selbsthaltendes Relais R 1 anzusteuern, welches den Relaiskontakt ry1 enthält, während die Signale ^mO^0 und SAND11 an ein Flip-Flop FF2 angelegt werden, um ein selbsthaltendes Relais R 2 anzusteuern, das den Relaiskontakt ry2 enthält. Das Flip-Flop FF^ wird ansprechend auf das Signal S ß aktiviert, um einen Strom durch das Relais R 1 in Figur 1 nach rechts fließen zu lassen, damit der Relaiskontakt ry1 geschlossen wird, während das Flip-Flop FF- auf das Signal S 10 anspricht, damit ein Strom in dem Relais R2
ebenfalls nach rechts in Figur 1 fließt, um den Relaiskontakt ry2 zu schließen.
Da die Impulse des Impulssignals PUL1 erzeugt werden, wenn die gegenüber der Spannung V verzögerte Spannung V von der negativen zur positiven Halbwelle übergeht,
J. Kb
liegen die Impulse des Signals PUL1 __ in der positiven
! IJ JlJ
Halbwelle des Signals V , und die Anstiegsflanken des
Signals S„,_.,,.., liegen in der positiven Halbwelle des MONMl
Signals V , während die Abfallflanken um die Impuls-
TKb
breite W. verzögert in der negativen Halbwelle auftreten. Während also das Signal SMnNM1 seine Anstiegsflanken in der positiven Halbwelle des Signals VAr>o und seine Ab-
AC~o
fallflanken in dessen negativen Halbwellen hat, weist das Signal S.MONM2 Anstiegsflanken sowohl in der positiven als auch in der negativen Halbwelle des Signals VACS auf. Die Signale SANDß und SAND10 haben ihre Anstiegsflanken in jeder positiven bzw. negativen Halbwelle des Signals VAr,„. Zum Schließen benötigt der Relaiskontakt ry1 eine Zeitspanne W3 (S W); durch Verlegen des Endpunktes der Zeitspanne W-,, die von den Anstiegszeitpunkten des Signales S nR beginnt, in die hegative Halbwelle des Signals V , kann jedoch der Relaiskontakt ry1 während der negativen Halbwelle des Signales V geschlossen werden, so daß die Entstehung eines Lichtbogens verhindert wird. In gleicher Weise ist für den Relaiskontakt ry2 eine Schließzeit W4 (U W2) erforderlich; durch Verlegen der ab der Anstiegsflanken des Signals S AND1O laufenden Zeitspanne W. in die positive Halbwelle des Signals V c kann jedoch der Kontakt
AUb
ry2 während der positiven Halbwelle des Signals VAf,„ ohne jegliche Lichtbogenerzeugung geschlossen werden. Wie aus einem Vergleich der verschiedenen, mit S„ .. und S _ bezeichneten Kontaktzustände mit der Spannung V-^5 hervorgeht, wird der Last LD über die Relaiskontakte ry1 und ry2 ein Strom C__ zugeführt, der einen Verzögerungswinkel Θ in bezug auf die Spannung V r aufweist
und teilweise über die Diode D fließt, und zwar während der Zeitspannen, die in dem Diagramm der Figur 213 schraffiert sind, wodurch jegliche Lichtbogenerzcugung beim Schließen des Relaiskontaktes ry2 verhindert wird,
Es ist offensichtlich, daß der Kontakt ry2 während der positiven Halbwelle der Spannung V _„ geschlossen ist, da diese Spannung sowie der Strom CTri zusammenfallende Nulldurchgänge A aufweisen.
2) öffnen der geschlossenen Relaiskontakte ry1 und ry2:
Solange die Relaiskontakte ry1 und ry2 geschlossen sind, fließt der Strom C- _. zu dem Lastkreis LD aus der Wechsel-
LU
stromquelle ACS; die verschiedenen Spannungen Vg, Vreci sowie die Impulssignale PUL1, PUL1 liegen alle auf niedrigem Pegel, so daß die verschiedenen Signalformen bzw. Impulssignale VCTRg, VREC2 sowie PUL2 und PUL2DL erscheinen. Das Signal SAND1 liegt auf niedrigem Pegel, weil das Signal PUL. auf niedrigem Pegel liegt. Das Signal S „, welches das logische Produkt der Signale PUL2DL, SREST2 und SAND3 ist, liegt nur dann auf hohem Pegel, wenn das Signal PUL2 auf hohem Pegel liegt, da beide Signale S53 und S „ 3 auf hohem Pegel liegen, wie aus der vorstehenden Beschreibung klar hervorgeht.
Wenn das Signal S _..„.__ auf niedrigen Pegel geht, gelangt das Signal S1 auf hohen Pegel. Das Signal SAND4 ist das logische Produkt der Signale S NAND1 un<3 s ANDo und hat folglich im wesentlichen denselben Inhalt wie das Signal SAND2· Das Signal S .. liegt auf niedrigem Pegel, wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, während das Signal S3 im wesentlichen denselben Inhalt wie die Signale S^4 und SAND2 aufweist.
In im wesentlichen gleicher Weise werden die Signale SAND8 biS SAND11 an die FliP-FloPs FF-, und FF 2 angelegt, die dann in den entgegengesetzten Zustand wie bei dem zuvor beschriebenen Vorgang gesteuert werden, damit Ströme durch die Relais R 1 und R » in einander entgegengesetzten Richtungen fließen, wodurch der Relaiskontakt ry2 während der positiven Halbwelle des Stromes C öffnet und der Relaiskontakt ryi in der negativen Halbwelle öffnet, so daß jegliche Lichtbogenerzeugung verhindert wird.
II. Anfangsphase des Zurücksetzens bei Wiedereinschaltung einer Gleichstromquelle nach langer Unterbrechung:
Wenn die an den Eingangsanschluß TRM? angelegte Gleichspannung Vnn (die aus der Spannung VÄr,c durch Gleichrichtung erhalten werden kann, aber auch aus einer unabhängigen Spannungsquelle stammen kann) während einer relativ langen Zeit unterbrochen ist (die Unterbrechung dauerte während der Ansprechzeit der Rücksetzsignal-Generatorschaltung REST) und danach wieder eingeschaltet wird, so werden die Relaiskontakte ry1 und ry2 zwangsweise geöffnet. (Diese Funktion tritt jedoch bei einer nur kurzzeitigen Unterbrechung dieser Spannung nicht auf.)
1) Wenn die Unterbrechung während des geschlossenen
Zustandes der Relaiskontakte ry1 und ry2 auftritt: 30
Sobald die wiederhergestellte Spannung Vr_ eine Zenerspannung V„n« einer Zenerdiode ZD1 erreicht hat, wird
CiU I )
ein Transistor TR1 durchgeschaltet, wodurch ein Transistor TR_ gesperrt wird, so daß seine Kollektorspannung
TR2 auf hohen Pegel geht (VTR2 dient als Signal SREST2> Wenn der Transistor TR^ sperrt, wird ein Transistor TR-. leitend, und seine Kollektorspannung VTR3 bildet einen
Impuls, der vom Beginn der Wiedereinschaltung der Spannung Vcc bis zu diesem Zeitpunkt andauert. Wenn der Tran sistor TR- leitend wird, werden Transistoren TR. bis TR,
j 4
gesperrt, wobei ansprechend auf die Zustände der Transistoren TR. und TR,- ein Kondensator CON1 über eine Diode D1 aufgeladen wird, so daß seine Ladespannung V allmählich ansteigt, ebenso wie die Kollektorspannung
VmriC des Transistors TRC, wobei diese Kollektorspannung l Ko ο
Vm_.c das Signal S0^0n,, bildet. Sobald der Transistor TR, gesperrt wird, beginnt die Aufladung eines Kondensators CON„. Wenn die Kondensatorspannung VCON2 e^ne Zenerspannung V „ einer Zenerdiode ZD„ erreicht hat, wird ein Transistor TR_ leitend, woraufhin seine Kollektorspannung V_ auf niedrigen Pegel geht. Folglich nimmt der
J.K /
Pegel des Signals S_„c,m:, vom Beginn der Wiederherstellung der Spannung V c bis zur Sperrung des Transistors TR_ allmählich zu. Da das Signal S3 das logische Produkt der Signale V_„om„ und V-^01x,-. ist, haben seine
Ktoli Klo Ij
Impulse Anstiegsflanken, die den Anstiegsflanken der Spannung Vmn~ entsprechen, und Abfallflanken, die denen der Spannung V7 entsprechen, so daß die Impulsbreite den Wert W1. hat. In einem Zustand, bei dem das Signal SminTiri auf hohem Pegel gehalten wird, werden die hoch-
UNUr r
pegeligen Signale SQN0FF und SREST1 an die Schaltung NAND angelegt, so daß das Signal S AND1 auf hohem Pegel gehalten wird, bis das Signal Snc-., d.h. die Spannung
K Cj O 1 I
V , einen vorbestimmten Pegel "Th" erreicht hat.
Während das Signal S3 an die Schaltung AND- angelegt 3u wird, die ferner das Signal S „ empfängt, gelangt dieses Signal S-. allmählich auf hohen Pegel, nachdem die Spannung V wieder auf einen vorbestimmten Pegel gebracht wurde, und gelangt auf niedrigen Pegel, während das Signal SÄMn7 auf hohem Pegel liegt. Da die Impulse
AWL) J
des Signals PÜL2DL, die an die Schaltung AND2 angelegt werden, so eingestellt sind, daß sie während der niedrigen Pegel des Signals SÄNn^ auftreten, liegt das Signal
3232364 :'":
-yf-
stets auf niedrigem Pegel
Da das Signal SNANn1 gemeinsam mit dem Signal S _ an die Schaltung AND. angelegt wird, liegt das Signal sand4 s^ets auf niedrigem Pegel. Ferner wird das Signal SM n1 auf niedrigem Pegel gehalten, bis die Spannung einen vorbestimmten Pegel angenommen hat und das
Signal s NAND-i auf niedrigen Pegel geht, wobei während dieser Zeitspanne das Signal SAN 1 auf niedrigem Pegel liegt (die Zeitspanne, bis die Spannung V den vorbestimmten Pegel "Th" ausgehend von seiner Initiierung erreicht hat, wird als Zeitspanne bzw. Breite Wfi bezeichnet) .
Da das Impulssignal PULOrvr während der hohen Pegel des
/DL·
Signales Sn-. vorhanden ist, sind entsprechende Impulse in dem Ausgangssignal SANnE. der Schaltung AND5 vorhanden. Andererseits enthält das Signal SNQR1 Zeitspannen, in denen beide Eingangssignale der Schaltung NOR1 auf niedrigen Pegel gehen, während das Signal S3 abfällt, das der Inverter INV., eine Eigenverzögerung aufweist. Die Eingangssignale der Schaltung AND, sind die Signale SNOR2 sowie SNOR1; da jedoch der Pegel des Signals SNQR2 ungewiß ist, wird im folgenden angenommen, daß das Signal SNQR1 das Signal SAND5 enthält.
Das Signal S0 ist die logische Summe der Signale
SAND1' SAND4 und SOR1' worin wenigstens das Signal SQR1 auf hohem Pegel liegt, während andere Signale auf nie- ^O drigem Pegel liegen, wobei das Signal S „ Impulse aufweist, die denen des Signals S1 entsprechen.
UK I
In gleicher Weise wie oben erläutert werden die Signale SM0NM1' SM0NM2' SAND11 Und SAND9 ««*"9*' um die Relais kontakte ry2 und ry1 in dieser Reihenfolge zu öffnen, wodurch jegliche Lichtbogenerzeugung verhindert wird. Nachdem die Spannung V--, einen vorbestimmten Pegel
Vv
wiedererlangt hat, nimmt das Signal S „ nach und nach hohen Pegel an und weist anschließend nur in der Zeitspanne niedrigen Pegel auf, wo die Signale smonmi unc* SQ2 hohen Pegel aufweisen (W1.+ w„ = W7). Nach dem öffnen der Relaiskontakte tritt in dem Signal SAnfi kein Impuls auf, der dem Signal SNOR1 entspricht. Dieses Signal SNQR1 ist in diesem Falle ohne Bedeutung, da die Relaiskontekte ry1 und ry2 bereits geöffnet sind.
2) Wenn die Unterbrechung auftritt, während die Relaiskontakte ryi und ry2 geöffnet sind:
In diesem Falle ist das Impulssignal PUL2nT nicht vorhanden, jedoch das Impulssignal PüL1nT tritt auf, wie aus der vorstehenden Erläuterung hervorgeht. Wenn das Signal sqNqFF auf nie(3rigem Pegel liegt, weist das Signal svjAvjD1 hohen Pegel auf, während beide Signale SA 1 und SA D4 auf niedrigem Pegel liegen. Während das Signal SAND, Rechteckimpulse der Breite W1. aufweist, liegt das Signal PÜL___ auf niedrigem Pegel, während das Signal Sn. auf niedrigem Pegel liegt. In dem Signal S01 tritt jedoch ein kurzer Impuls auf, wie oben erläutert wurde, und da beide Signale s MqNm-i unc* S 2 zu diesem Zeitpunkt auf niedrigem Pegel liegen, liegt das Signal S„OR,j auf hohem Pegel. Infolgedessen treten in den Signalen S , und S_ .. und folglich in dem Signal SnR2 Impulse auf. In gleicher Weise wie oben erläutert werden die Flip-Flops FF1 und FF „ aktiviert, um die selbsthaltenden Relais R , und R- anzusteuern.
Da die Relaiskontakte ry1 und ry2 bereits geöffnet sind, ist diese Funktion nur als Sicherheitsmaßnahme gegen ein eventuelles manuelles Schließen der Relaiskontakte ry1 und ry2 während einer Unterbrechung der Spannung V cvorgesehen.
Wie aus der obigen Erläuterung hervorgeht, können die Relaiskontakte ry1 und ry2 zwangsweise geöffnet werden, wenn die Spannung V-,, nach ihrer Unterbrechung wieder angelegt wird.
Während die vorstehende Erläuterung für ein Signal S __.__.__ erfolgte, das vor und nach der Unterbrechung der
ONUr r
Spannung V in demselben Zustand verbleibt, ist leicht ersichtlich, daß die in der Anfangsphase erfolgende Rücksetzung in gleicher Weise wie oben erläutert erfolgen kann, wenn das Signal S_ op„ Änderungen erfährt, nachdem die Spannung V unterbrochen wurde, und die Relaiskontakte ry1 und ry2 werden unabhängig von dem hohen Pegel des Signals S-....^ geöffnet bzw. unabhängig
UNUr r
vom niedrigen Pegel des Signals S,».,^^^ geschlossen. Eine
UNUr r
besondere Erläuterung dieses Falles wäre eine Wiederholung und kann daher entfallen.
Während bei den obigen Erörterungen vorausgesetzt wurde, daß die Spannung V _ vorhanden ist, können dieselben
AOo
Funktionen selbst dann erfüllt werden, wenn die Spannung V aufgrund einer Unterbrechung für Wartungszwecke oder dergleichen nicht vorhanden ist. In diesem Falle
sind die Signale PUL.__ und PUL_^T nicht vorhanden, πει DJj ZJJIj
doch wird in dem Signal SAND-, ein Rechteckimpuls mit der Dauer Wn. erzeugt, wodurch ein kurzer Impuls in den Signalen S nfi und SOR2 auftritt; diese kurzen Impulse verursachen dieselbe Funktion wie oben erläutert, um die Flip-Flops FF1 und FF _ zu aktivieren, wodurch die Relaiskontakte ry1 und ry2 geöffnet werden. Die öffnung erfolgt in diesem Falle unabhängig von der zeitlichen Reihenfolge des öffnens ohne Lichtbogenerzeugung, da die Spannung V7. ~σ fehlt. Dies gilt auch für die im folgenden beschriebenen Anfangsphasen.
III. Einstellung in der Anfangsphase bei Wiedereinschaltung einer Gleichstromquelle nach einer Unterbrechung:
Wenn die Spannung V nach einer Unterbrechung wieder angelegt wird, werden die Relaiskontakte ry1 und ry2 zwangsweise geschlossen. Es ist ersichtlich, daß zu diesem Zweck eine Funktionsweise auftritt, die entgegengesetzt zu dem anfänglichen Rücksetzvorqang ist, d.h. es müssen die hochpegeligen Signale aus den Schaltungen AND« und AND10 zugeführt werden, und nicht aus den Schaltungen AND« und AND1 .; ferner muß das Signal SNAND1 niedri9en Pegel und das Signal SNAND1 hohen Pegel annehmen. Da die Relaiskontakte ry1 und ry2 aus dem geöffneten in den geschlossenen Zustand übergehen sollen, ist es offensichtlich, daß hinter den Ausgang der Schaltung NAND1 lediglich ein Inverter INV eingefügt werden muß.
iv. Aufrechterhalten des Kontaktzustandes beim Wiederanlegen einer Gleichspannungsquelle nach einer Unterbrechung;
Beim erneuten Anlegen der Spannung V nach einer Unterbrechung müssen die Relaiskontakte ry1 und ry2 in ihrem früheren Zustand gehalten werden, d.h. im geöffneten oder geschlossenen Zustand, in dem sie vor der Unterbrechung waren. Zu diesem Zweck dürfen sich die verschiedenen Ausgangssignale der Schaltungen ANDg bis AND11 nicht ändern, und das Signal SANß3 muß einen Hochpegelimpuls aufweisen, wie aus der obigen Erörterung hervorgeht. Folglich muß das Signal S53 auf niedrigem Pegel liegen, und um dies zu erreichen, muß lediglich ein Verbindungspunkt zwischen der Zenerdiode ZD„ und dem Kondensator CON2 aufgetrennt werden und die Zenerdiode ZD_ durch einen Umschalter parallel zu dem Kollektorwiderstand des Transistors TR7 gelegt werden.
Aus den obigen Erläuterungen geht hervor, daß die verschiedenen Schaltungen AND3, AND5, AND,, INV , INV_, NOR , NOR2 und OR. entfallen können, wenn die Rücksetz- und Setz-Operationen der Anfangsphase sowie das Auf·* rechterhalten des Kontaktzustandes nicht erforderlich sind, so daß das Ausgangssignal SAN_., der Schaltung AND- direkt an die Schaltung 0R_ angelegt werden kann, während das Irnpulssignal PULOIAT direkt an die Schaltung AND. angelegt werden kann.
In allen Fällen wird durch die Erfindung erreicht, daß die Relaiskontakte geöffnet und geschlossen werden können, ohne daß ein Lichtbogen dazwischen erzeugt wird. Ferner können die Relaiskontakte zwangsweise geöffnet oder geschlossen werden, wenn eine Gleichspannungsunterbrechung auftritt. Ferner kann der Zustand der Relaiskontakte vor der Gleichspannungsunterbrechung nach deren Wiedereinschalten sicher erhalten bleiben.

Claims (4)

  1. PRINZ, BUNKE & PARTNER
    Patentanwälte ■ European ßatent "Attorneys* München 'Stuttgart
    MATSUSHITA ELECTRIC WORKS, LTD. 2. September 1982 1048, Oaza-Kadoma
    Kadoma-shi
    Osaka 571 / Japan . ■
    Unser Zeichen: M 1555
    Patentansprüche
    f1.yWechselstromschaltkreis mit einer ersten Kontakteinrichtung, die über eine Diode in Reihe mit einer Wechselstromquelle und einer Last geschaltet ist, einer zweiten Kontakteinrichtung, die parallel zu der Reihenschaltung aus der ersten Diode und der ersten Kontakteinrichtung geschaltet ist, einem ersten und einem zweiten selbsthaltenden Relais zur Betätigung der ersten bzw. der zweiten Kontakteinrichtung zum öffnen und Schließen der entsprechenden Kontakte, und einem ersten sowie einem zweiten Flip-Flop zur Aktivierung des ersten bzw. des zweiten Relais, gekennzeichnet durch:
    a) eine erste Detektionsschaltung zur Erzeugung eines Impulses ansprechend auf jeden Zyklus der Wechselstromquelle, wenn die erste und die zweite Kontakteinrichtung geöffnet sind;
    HD/Ma
    b) eine zweite Detektionsschaltung zur Erzeugung
    eines Impulses ansprechend auf jeden Zyklus der Wechselstromquelle, wenn die erste und die zweite Kontakteinrichtung geöffnet sind;
    c) eine Signalquelle für Befehle zum öffnen und
    Schließen der ersten und der zweiten Kontakteinrichtung;
    d) eine erste Gatterschaltung, die ein Ausgangssignal der ersten Detektionsschaltung durchläßt, wenn ein Befehl zum Schließen der ersten und der zweiten Kontakteinrichtung aus der Signalquelle geliefert wird;
    e) eine zweite Gatterschaltung, die ein Ausgangssignal der zweiten Detektionsschaltung durchläßt, wenn ein Befehl zum öffnen der ersten und der zweiten Kontakteinrichtung aus der Signalquelle geliefert wird;
    f) einen ersten monostabilen Multivibrator, der ein Ausgangssignal einer vorbestimmten Dauer ansprechend auf Ausgangssignale der ersten und der zweiten Gatterschaltung erzeugt;
    g) einen zweiten monostabilen Multivibrator, der ein Ausgangssignal einer Dauer, die kürzer ist als die vorbestimmte Dauer des Ausgangssignals des ersten Multivibrators, erzeugt;
    h) eine dritte und eine vierte Gatterschaltung, welche die Ausgangssignale des ersten und des zweiten Multivibrators jeweils an einen ersten Ansteuereingang des ersten bzw. des zweiten Flip-Flops anlegen, wenn der Befehl zum Schließen der ersten und der zweiten Kontakteinrichtung aus der Signalquelle geliefert wird; und
    i) eine fünfte sowie eine sechste Gatterschaltung, welche die Ausgangssignale des ersten und des zweiten Multivibrators an einen zweiten Ansteuereingang des ersten bzw. des zweiten Flip-Flops anlegen, wenn der Befehl zum öffnen der ersten
    und der zweiten Kontakteinrichtung aus der Signalquelle geliefert wird»
  2. 2. Wechselstromschaltkreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste bis sechste Gatterschaltung jeweils eine AND-Schaltung umfassen, daß die AND-Schaltung der ersten Gatterschaltung an einem Eingang mit der ersten Detektionsschaltung und an ihrem anderen Eingang mit der Befehlssignalquelle verbunden ist, daß die AND-Schaltung der zweiten Gatterschaltung an einem Eingang mit der zweiten Detektionsschaltung und an ihrem anderen Eingang mit der Signalquelle über einen Inverter verbunden ist, daß die AND-Schaltung der dritten Gatterschaltung an ihrem ersten Eingang mit dem Ausgangsanschluß des ersten Multivibrators und an ihrem zweiten Eingang mit dem Ausgangsanschluß des zweiten Multivibrators sowie an ihrem dritten Eingang mit der Signalquelle verbunden ist, daß die AND-Schaltung der vierten Gatterschaltung an ihrem ersten Eingang mit dem Ausgangsanschluß des ersten Multivibrators über einen Inverter verbunden ist, an ihrem zweiten Eingang direkt mit dem Ausgangsanschluß des zweiten Multivibrators sowie an ihrem dritten Eingang direkt mit der Signalquelle verbunden ist, daß die AND-Schaltung der fünften Gatterschaltung an einem ersten Eingang mit dem Ausgang des ersten Multivibrators über einen Inverter verbunden ist, an ihrem zweiten Eingang direkt mit dem Ausgangsanschluß des zweiten Multivibrators und an ihrem dritten Eingang über einen Inverter mit der Signalquelle verbunden ist, und daß die AND-Schaltung der sechsten Gatterschaltung an
    ihrem ersten Eingang mit dem Ausgang des ersten Multivibrators, an ihrem zweiten Eingang mit dem Ausgang des zweiten Multivibrators und an ihrem dritten Eingang über einen Inverter mit der Signalquelle verbunden ist, wobei die Signalquelle Signale mit hohem Pegel erzeugt, wenn ein Kontaktöffnungsbefehl gegeben wird, und Signale mit niedrigem Pegel erzeugt, wenn Kontaktschließbefehle gegeben werden.
  3. 3. Wechselstromschaltkreis nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Detektionsschaltung zur Detektion der Wiederherstellung einer zuvor unterbrochenen Gleichstromquelle und Erzeugung eines Signals, das sich während einer vorbestimmten Periode nur bei dieser Wiederherstellung ändert, wobei dieses Signal an einen Eingang des ersten monostabilen Multivibrators angelegt wird, wodurch wenigstens einer der folgenden Vorgänge ausgeführt wird: Zwangsweises öffnen der ersten und der zweiten Kontanteinrichtung, zwangsweises Schließen der ersten und der zweiten Kontakteinrichtung und Aufrechterhalten ihrer vorhergehenden Zustände.
  4. 4. Wechselstromschaltkreis nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Detektionsschaltung zur Detektion der Wiederherstellung einer vorher unterbrochenen Gleichstromquelle und zur Erzeugung eines ersten Signals, das auf einen vorbestimmten Pegel ansteigt, den die wiederhergestellte Spannung der Quelle nach der Unterbrechung erreicht, ein zweites Signal erzeugt, das einen hohen Pegel annimmt, wenn der vorbestimmte Pegel erreicht ist, und ein drittes Signal abgibt, das ansteigt, wenn die Wiederherstellung der zuvor unterbrochenen Gleichstromquelle beginnt, und einen niedrigen Pegel annimmt, bevor das erste Signal einen anderen vorbestimmten Pegel erreicht; durch eine NAND-Schaltung, welche die Befehlssignale aus der Signalquelle und das erste Signal aus der Wiederher-
    stellungs-Detektorschaltung empfängt, wobei diese
    NAND-Schaltung an ihrem Ausgang direkt mit dem anderen Eingang der zweiten AND-Schaltung verbunden ist und der dritte Eingang der fünften sowie der sechsten g AND-Schaltung über einen Inverter mit dem weiteren Eingang der ersten AND-Schaltung und dem dritten Eingang der dritten sowie der vierten AND-Schaltung verbunden ist; durch eine siebte AND-Schaltung, welche das zweite und das dritte Signal aus der Wie-
    2Q derherstellungs-Detektorschaltung empfängt; eine achte AND-Schaltung, die mit dem Ausgang der siebten AND-Schaltung und dem Ausgang der zweiten Detektionsschaltung verbunden ist; durch eine erste NOR-Schaltung, die an einem Eingang direkt und an ihrem anderen Eingang über einen Inverter mit dem Ausgang der siebten AND-Schaltung verbunden ist; eine neunte AND-Schaltung, die an einem Eingang mit dem Ausgang der ersten NOR-Schaltung verbunden ist; eine zweite NOR-Schaltung, die an einem Eingang mit dem Ausgang des ersten monostabilen Multivibrators und mit dem Ausgang des zweiten monostabilen Multivibrators verbunden ist und an ihrem Ausgang mit dem anderen Eingang der neunten AND-Schaltung verbunden ist; eine erste OR-Schaltung, die an einem Eingang mit den Ausgängen der achten und der neuten AND-Schaltung verbunden ist; eine zweite OR-Schaltung, die an ihren Eingängen mit dem Ausgang der ersten und mit dem Ausgang der zweiten AND-Schaltung sowie mit dem Ausgang der ersten NOR-Schaltung und an ihrem Ausgang mit dem Eingang des ersten Multivibrators verbunden ist; und durch eine zehnte AND-Schaltung, die ein Ausgangssignal der zweiten Detektorschaltung und das zweite Signal aus der Wiederherstellungs-Detektorschaltung direkt sowie ein Ausgangssignal der siebten AND-Schaltung über einen Inverter empfängt und ein Ausgangssignal an den ersten Eingang der zweiten AND-Schaltung abgibt.
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