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DE3232230A1 - Vorrichtung zum wickeln und zum einziehen von spulen in statoren elektrischer maschinen - Google Patents

Vorrichtung zum wickeln und zum einziehen von spulen in statoren elektrischer maschinen

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Publication number
DE3232230A1
DE3232230A1 DE19823232230 DE3232230A DE3232230A1 DE 3232230 A1 DE3232230 A1 DE 3232230A1 DE 19823232230 DE19823232230 DE 19823232230 DE 3232230 A DE3232230 A DE 3232230A DE 3232230 A1 DE3232230 A1 DE 3232230A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pull
tools
guide part
winding
insulating strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823232230
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz 6450 Hanau Fichtner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Statomat Globe Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Balzer & Droell 6369 Niederdorfelden GmbH
Balzer and Droell GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Balzer & Droell 6369 Niederdorfelden GmbH, Balzer and Droell GmbH filed Critical Balzer & Droell 6369 Niederdorfelden GmbH
Priority to DE19823232230 priority Critical patent/DE3232230A1/de
Priority to IT12609/83A priority patent/IT1174825B/it
Priority to US06/526,792 priority patent/US4562642A/en
Priority to GB08323116A priority patent/GB2126133B/en
Priority to JP58157279A priority patent/JPS5996855A/ja
Publication of DE3232230A1 publication Critical patent/DE3232230A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/06Embedding prefabricated windings in the machines
    • H02K15/062Windings in slots; Salient pole windings
    • H02K15/065Windings consisting of complete sections, e.g. coils or waves
    • H02K15/067Windings consisting of complete sections, e.g. coils or waves inserted in parallel to the axis of the slots or inter-polar channels
    • H02K15/068Strippers; Embedding windings by strippers
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/13Applying slot closure means in the cores; Manufacture of slot closure means
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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    • Y10T29/53Means to assemble or disassemble
    • Y10T29/5313Means to assemble electrical device
    • Y10T29/53143Motor or generator
    • Y10T29/53152Means to position insulation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

Patentanwälte
Dipl.-Ing. W. Beyer
Dipl.-Wirtsch.-Ing. B. Jochem
6000 Frankfurt / Main Staufenstraße
Anm.: Balzer & Dröll GmbH Auf der Rosenhelle 4
6369 Niederdorfeiden
Bezeichnung: Vorrichtung zum Wickeln und zum Einziehen von Spulen in Statoren elektrischer Maschinen
BD 9195 HG / 23. Aug. 1982
£ —
Vorrichtung zum Wickeln und zum Einziehen
von Spulen in Statoren elektrischer Maschinen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Wickeln
und zum Einziehen von Spulen in Statoren elektrischer Maschinen, bestehend aus einer Wickelstation, in welcher eine um
eine Schablone drehbare Wickeldüse angeordnet ist und die auf der Schablone erzeugten Spulen aus ringförmig angeordneten Lamellen bestehende Einziehwerkzeuge übertragbar sind, einer
Einziehstation, in welcher eine Haltevorrichtung für Statorblechpakete angeordnet ist und die Spulen sowie Isolierstreifen von den Einziehwerkzeugen in die Nuten der Statorblechpakete einziehbar sind, einer Transporteinrichtung zum Transport der Einziehwerkzeuge zwischen der Wickelstation und der Einziehstation und einer Deckstreifeneinrichtung zur Herstellung und zum Einführen der Isolierstreifen in Kanäle zwischen den Lamellen c^s Einziehwerkzeugs.
Eine derartige Wickel- und Einziehvorrichtung ist z.B. in den DE-OS 28 08 048 und DE-OS 28 08 049 beschrieben. Als Transporteinrichtung für die Einziehwerkzeuge dient dabei ein
Drehtisch mit senkrechter Achse, durch den diese im Kreis umlaufend zwischen einer Wickelstation, einer Einziehstation und einer dritten Station, in der Isolierstreifen, sogenannte
Deckstreifen, zum Verschließen der Statornuten in durch die Lamellen der Einziehwerkzeuge begrenzte Kanäle einführbar
sind, transportiert werden. Die genannte dritte Station kann in Bewegungsrichtung des Drehtischs oder eines anderen geeigneten Förderorgans, z.B. eines Bandförderers, wahlweise vor oder hinter der Wickelstation angeordnet sein.
Da Einziehwerkzeuge wegen der erforderlichen Feinbearbeitung ihrer vielen Teile, gemessen an den Kosten der gesamten Vorrichtung, verhältnismäßig teuer sind und regelmäßig zu
einer Wickel- und Einziehvorrichtung eine Vielzahl von auswechselbaren Sätzen unterschiedlicher Einziehwerkzeuge gehören, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannten
Vorrichtungen der genannten Art dahingehend zu vereinfachen, daß sie mit einer geringeren Anzahl von Einziehwerkzeugen auskommen .
Vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Deckstreifeneinrichtung an der Wickelstation angeordnet: und mit einem drehbeweglichen Führungsteil zum Heranführen der Isolierstreifen an die diese aufnehmenden Kanäle zwischen den Lamellen des Einziehwerkzeugs versehen ist.
Die Erfindung bietet den Vorteil, daß die oben genannte Station, an der die Einziehwerkzeuge mit Isolierstreifen befüllt werden, und damit jeweils ein Einziehwerkzeug pro Satz entfallen. Zu diesem Ergebnis kann man zwar auch kommen, wenn die Deckstreifeneinrichtung in ansich bekannter Weise an der Einziehstation angeordnet wird. In diesem letzteren Fall war jedoch bisher die Deckstreifeneinrichtung zusätzlich mit einer drehschaltbaren Magazintrommel versehen, um nicht jedesmal mit der verhältnismäßig lange dauernden Erzeugung und Positionierung der Isolierstreifen erst beginnen zu können, nachdem ein Einziehwerkzeug mit Spulen in die Einziehstation gefahren worden ist, und dann im Anschluß an die Isolierstreifenherstellung während derselben Taktzeit den Einziehvorgang durchführen zu müssen. Dies hätte zu lange Taktzeiten des Drehtischs zur Folge gehabt. Andererseits vergrößert und verteuert eine Magazintrommel für die Isolierstreifen die Vorrichtung beträchtlich. Bei der eingangs genannten bekannten Wickel- und Einziehvorrichtung konnte nur,deshalb auf die Magazintrommel verzichtet und jedes Einziehwerkzeug Kanal für Kanal unmittelbar mit Isolierstreifen befüllt werden, weil eine besondere Station am Umfang des Drehtischs zur Verfügung stand. Diese Lösung hatte zwar auch den Vorteil, daß zum Einbringen der Isolierstreifen einzeln nacheinander in die Kanäle jedes Einziehwerkzeugs dieses selbst schrittweise im Winkelschritt der Kanäle gedreht werden konnte, so daß an der üblichen
stationären Deckstreifeneinrichtung bis auf den Fortfall
if
der drehschaltbaren Magazintrommel nichts geändert zu werden
brauchte, bedingte aber, wie erwähnt, jeweils ein zusätzliches ELnziehwerkzeug.
Um von der bisherigen herstellungstechnisch und kostenmäßig
ungünstigen Alternative zur Erzielung wirtschaftlicher Taktzeiten entweder auf eine Magazintrommel für die Isolierstreifen oder eine zusätzliche Station mit einem weiteren Einziehwerkzeug angewiesen zu sein, freizukommen, wird in bevorzugter praktischer Ausführung der Erfindung vorgeschlagen, daß
die Isolierstreifen durch das drehbewegliche Führungsteil einzeln nacheinander in die Kanäle zwischen den Lamellen des Einziehwerkzeugs einführbar sind. In diesem Fall genüqt
als drehbewegliches Führungsteil anstelle der bekannten Magazintrommel eine Einzelführung, die nacheinander die durch
die Lamellen des in der Wickelstation befindlichen Einziehwerkzeugs begrenzten Kanäle ansteuert und den geformten Isolierstreifen in diese Kanäle hineinlenkt. Die Drehschaltbarkeit dieses einfachen Führungsteils ist im Gegensatz zur
gattungsgemäßen Ausführung erforderlich, weil das Befüllen der Kanäle des Einziehwerkzeugs mit Isolierstreifen in der Wickelstation nur stattfinden kann, während das Einziehwerkzeug selbst beim Wickeln und Überstreifen der Spulenwindungen von der Schablone auf die Lamellen des Einziehwerkzeugs drehfest gehalten wird.
Die Verlagerung der Deckstreifeneinrichtung an die Wickelstation in Verbindung mit der vorgeschlagenen Ausführung einer einfachen Deckstreifeneinrichtung mit einem drehbeweglichen
Führungsteil für ein einziges Isolierstreifenende eröffnet die weitere vorteilhafte Möglichkeit, daß das Führungsteil nur um weniger als 360° hin- und hergehend drehbar zu sein braucht, weil das Einziehwerkzeug selbst in der Wickelstation
jeweils nach dem Wickeln und Überstreifen jeder Spulengruppe um einen bestimmten Winkelschritt weitergeschaltet wird. Es
muß jedoch darauf geachtet werden, daß zu einem bestimmten
Zeitpunkt jeweils nur entweder der Drehantrieb des Einziehwerkzeugs oder der Drehantrieb des Führungsteils der Deckstreifeneinrichtung wirksam ist. In einer praktisch bevorzug-
ten Ausführung ist deshalb nur ein einziger Drehantriebsmotor
für beide Drehbewegungen vorhanden, der durch Kupplungen umgeschaltet wird. Alternativ können hierfür zwei Antriebsmotoren und eine geeignete Steuerung vorgesehen sein, die das Einschalten jeweils nur einer der Motoren sicherstellt.
Die Erfindung ist unabhängig davon, ob das Wickeln und Einziehen der Spulen bei im wesentlichen waagerechter oder senkrechter Lage der Mittellängsachsen der Werkzeuge stattfinden. Erstere Alternative eignet sich besonders für große Statoren. Beim Wickeln mit horizontaler Achse ist es zwar schon bekannt, neben einem aus Stäben bestehenden Übertragungswerkzeug, welches als Zwischenträger für die Soulen zwischen der Schablone
und einem Einziehwerkzeug dient, Haltestäbe für die Spulen anzubringen, so daß diese auf dem Übertragungswerkzeug im wesentlichen radial ausgerichtet gehalten werden. Es ist aber bislang nicht erkannt worden, daß die Spulen mit Vorteil auch
auf einem Einziehwerkzeug in einer Einziehstation durch Haltestäbe radial ausgerichtet gehalten werden können. Man muß
hierzu lediglich erfindungsgemäß die Haltestä^e während des
Einziehvorgangs relativ zum Einziehwerkzeug radial einwärts bewegbar machen und sich aus den Spulen zurückziehen lassen. Auch der Transport der Spulen von der Wickelstation zur Einziehstation in dem durch Haltestäbe radial ausgerichteten Zustand ist neu und sogar unabhängig davon, wo und in welcher Weise die Isolierstreifen in das Einziehwerkzeug eingeführt werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine vereinfachte Draufsicht auf eine WicKel- und
Einziehvorrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 2 einen axialen Längsschnitt durch ein in der Wikkelstation der Vorrichtung nach Fig. 1 befindliches Einziehwerkzeug und eine auf dessen Rückseite angeordnete Deckstreifeneinrichtung;
Fig. 3 eine alternative Ausführungsform der Deckstreifeneinrichtung nach Fig. 2.
Die in Fig. 1 gezeigte Wickel- und Einziehvorrichtung gehört zur Gattung der Automaten, wie sie z.B. in der DE-OS 26 08 658, der US-PS 3 579 818 oder der DE-OS 1 938 184 beschrieben sind. Ein mit 10 bezeichneter Drehtisch mit waagerechter Achse und Antriebsmotor 12 trägt im Beispielsfall zwei für sich bekannte Einziehwerkzeuge 14, wie sie mit ihrem grundsätzlichen Aufbau z.B. in der DE-OS 26 12 904, DE-OS 20 62 153, DE-GM 69 14 572, DE-AS 20 01 677 und der US-PS 3 324 536 näher beschrieber, sind. Die Einziehwerkzeuge 14 werden durch schrittweise Schaltbewegungen des Drehtischs im Arbeitstakt nacheinander in zwei Schaltstellungen bzw. Arbeitsstationen bewegt. In der in Fig. 1 oben gezeigten Wickelstation 16 werden Drahtwicklungen bzw. Spulen erzeugt und auf das Einziehwerkzeug 14 übertragen. In der in Fig. 1 unten dargestellten Einziehstation 18 werden die Wicklungen in der aus den zuletzt genannten Vorveröffentlichungen beschriebenen Art in Statorblechpakete 20 eingezogen, während diese in einer Halterung 22 fest eingespannt gehalten werden.
An der Wickelstation 16 werden in bekannter Weise die Spulen mittels einer mehrteiligen, meistens abgestuften Schablone 24 und einer diese umkreisenden Wickeldüse 26 erzeugt. Der Drehantrieb der Letzteren ist mit 28 und ein axialer Verstellantrieb der Schablone 24 ist mit 30 bezeichnet. Vorzugsweise ist die Schablone 24 mit nicht gezeigten Abstreifern versehen, die dazu dienen, die meisten Drahtwindungen bereits während des Wickelvorgangs auf das beim Wickelvorgang in die Schablone eingreifende Einziehwerkzeug überzustreifen. Derartige Schabonen mit AKc-treifern sind genauer in der DE-OS 23 09 837 und der DE-OS 23 19 651 beschrieben. Anwendbar sind aber auch Schablonen nach Art der DE-AS 15 89 860 sowie Schablonen, auf denen zunächst sämtliche zu einer Spule bzw. Spulengruppe gehörende Drahtwindungen gesammelt werden, bevor diese nach Beendigung des Wickelvorgangs gemeinsam auf das Einziehwerkzeug 14 hinübergeschoben werden.
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Weiterhin ist im grundsätzlichen Aufbau eine in Fig. 1 mit 32 bezeichnete Einrichtung zum Klemmen und Abschneiden des Wickeldrahts jeweils nach dem Wickeln sämtlicher von einem
Einziehwerkzeug 14 aufzunehmender Wicklungen oder gegebenenfalls je nach Art der Wicklung des zu fertigenden Motors, nach der Herstellung einer einzelnen Spulengruppe, bekannt.
Zum grundsätzlichen Aufbau der Einziehstation 18 kann auf die
DE-OS 28 08 049 Bezug genommen werden. Dazu gehört außer der Halterung 22 für das Statorblechpaket und eines bekannten Niederhalters 34 mit Ausrichtstern eine Antriebsvorrichtung 36 für die Einziehbewegung. Nach jedem Schaltschritt des Drehtischs 10 fahren die Antriebsstangen durch eine Öffnung im Drehtisch in das Einziehwerkzeug 14 ein und schieben bestimmte Teile des Einziehwerkzeugs, nämlich sogenannte Einziehlamellen und einen Einziehstern, die auf dem Einziehwerkzeug hängenden Spulen und die vorher in passende Kanäle zwischen sogenannten
Deckstreifenlamellen eingeführte Isolierstreifen in das Statorblechpaket 20 vor. Hinsichtlich der Einzelheiten der am
Einziehvorgang beteiligten Werkzeugteile sowie seines Ablaufs wird nochmals auf die zuletzt genannte Publikation sowie die
US-PS 3 324 536 verwiesen.
Unabhängig von der Art der Wickelschablone 24 und der weiter
unten beschriebenen Art und Weise der Einführung der Isolierstreifen in die Einziehwerkzeuge 14 besteht eine Besonderheit der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung darin, daß jeweils am Gehäuse 37 der Einziehwerkzeuge 14 oder am Drehtisch 10 neben
den Einziehwerkzeugen parallel und seitlich versetzt Haltestäbe 38 derart beweglich angebracht sind, daß sie in der Wikkelstation, die in der Zeichnung gezeigte radial ausgefahrene Arbeitsstellung einnehmen, in der die von der Schablone 24 auf das Einziehwerkzeug 14 übergestreiften Spulenwindungen aufgenommen und in radialer Ausrichtung gehalten werden. Ohne diese Haltestäbe 38 würden die Spulenwindungen bei waagerechter Mittellängsachse des Einziehwerkzeugs 14 jedenfalls
bei dessen Drehschaltbewegungen hin- und herfallen und ggf.
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eine die weiteren Arbeitsgänge beeinträchtigende Stellung einnehmen .
Es sind neben jedem Einziehwerkzeug 14 so viele Gruppen von Haltestäben 38 beweglich gelagert, wie Spulengruppen im Einziehwerkzeug aufzunehmen sind. Die Haltestäbe 38 bleiben auch während des Transports der Einziehwerkzeuge 14 von der Wickelstation 16 in die Einziehstation 18 in der radial ausgefahrenen Stellung und halten die Spulenwindungen radial ausgerichtet, während des Einziehvorgangs in der Einziehstation 18 müssen dann jedoch die Haltestä^e 38 aus den Spulen zurückgezogen werden, um den Einziehvorgang nicht zu behindern. Im Ausführu^gsbeispiel sind die Haltestäbe 38 an einer aus parallelen Streben 40 bestehenden Parallelführungen gelagert, die durch eine Feder 42 in die radial ausgefahrene Stellung bewegbar ist. Wenn beim Einziehvorgang die radial äußeren Enden der Spulen, die auf den Haltestäben 38 sitzen, radial nach innen gezogen werden, kann die Parallelführung 40 der Haltestäbe 38 unter Spannung der Feder 42 nachgeben - die Streben 40 sollten zu diesem Zweck in der radial ausgefahrenen Stellung der Haltestäbe 38 noch nicht genau senkrecht zur Mittellängsachs'i des Einziehwerkzeugs 14 gerichtet sein - und gleichzeitig verschwenken dabei die Streben 40 in Richtung zum Drehtisch 10 hin und ziehen die Haltestäbe 38 aus den Spulen zurück.
Fig. 1 zeigt weiterhin die grundsätzliche Anordnung einer insgesamt mit 44 bezeichneten Deckstreifeneinrichtung mit einer Deckstreifenvorratsrolle 46 an der Wickelstation 16 sowie daneben einen Drehantriebsmotor 48 für die Drehschaltbewegungen des Einziehwerkzeugs 14 in der Wickelstation 16.
Der nähere Aufbau der Deckstreifeneinrichtung ergibt sich aus Fig. 2 und alternativ aus Fig. 3, wobei ergänzend zur Vorschubeinrichtung und Formeinrichtung der Isolierstreifen auf die DE-OS 29 47 371 und 16 13 476 Bezug genommen wird. Während jedoch üblicherweise derartige Deckstreifeneinrichtungen
die einzeln nacheinander geformten und geschnittenen Isolierstreifen zunächst in passende Nuten einer Magazintrommel einführen, von wo aus sie dann insgesamt gleichzeitig durch zur Antriebseinrichtung 36 gehörende, ringförmig angeordnete Deckstreifenschieber in das Einziehwerkzeug und weiter in die
Nuten des Statorblechpakets 20 eingeschoben werden, ist die
Deckstreifeneinrichtung nach Fig. 2 und 3 so ausgelegt, daß sie die Isolierstreifen einzeln in die jeweils zugeordneten, durch die in Fig. 2 mit 50 bezeichneten Einziehlamellen begrenzten Kanäle 52 (vgl. Fig. 3) einführt, so daß die Isolierstreifen anstatt in einer Magazintrommel unmittelbar im Einziehwerkzeug 14 magaziniert werden.
Aus Fig. 2 ist weiterhin zu entnehmen, daß in der dort gezeigten Wickelstation keinerlei Antriebsstangen an dem mit 54 bezeichneten Einziehstern und an den mit 56 bezeichneten Einziehlamellen angreifen. Die Antriebsstangen der Antriebsvorrichtung 36 bleiben an der Einziehstation 18, so daß auf
der dem Einziehwerkzeug 14 gegenüberliegenden Seite des Drehtischs 10 in der Wickelstation 16 außer der Deckstreifeneinrichtung keine Antriebs- oder sonstigen Teile vorhanden sind, welche die Funktion der Deckstreifeneinrichtung behindern
könnten.
Soweit vorstehend nicht besonders erwähnt, sind weitere Einzelteile des in Fig. 2 gezeigten Einziehwerkzeugs 14 in der
DE-OS 20 08 049 beschrieben.
In der Deckstreifeneinrichtung 44. wird ein streifenförmiges,
von der Vorratsrolle 46 abgezogenes Isoliermaterial 58 zwischen Förder- und Formwalzen 60 zu einem bestimmten, im wesentlichen U-förmigen Profil geformt und dann über einen Führungskanal 62, der in Flucht mit den einzelnen Kanälen 52 zwischen den Deckstreifenlamellen 50 gebracht werden kann, in die Kanäle 52 eingeschoben. Nachdem der Isolierstreifen jeweils mit einer bestimmten Länge in einem Kanal 52 sitzt, wird er zwischen dem Führungskanal 62 und dem Einziehwerkzeug 14 mittels eines Messers 64 von dem vom Vorrat kommenden Streifen
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abgeschnitten. Ein derartiger abgeschnittener Isolierstreifen ist in Fig. 3 mit 66 bezeichnet. Der motorische Antrieb des Messers 64 über Zahnrad und Zahnstange ist in Fig. 2 bei 68 angedeutet.
Um den Führungskanal 62 nacheinander an die einzelnen Kanäle 52 des Einziehwerkzeugs 14 heranführen zu können, und zwar bei auswechselbaren Einziehwerkzeugen unterschiedlichen Durchmessers, ist der Führungskanal 62 an einem drehbeweglich gelagerten, mit Bezug auf die Mittellängsachse des Einziehwerkzeugs 14 radial einstellbaren Führungsteil 70 befestigt. Ebenfalls am Führungsteil 70 sind die Formwalzen 60 und das Messer 64 mit seinem Antrieb 68 gelagert, so daß sämtliche der zuletzt genannten Teile ihre Relativstellung zueinander beibehalten, unabhängig davon, an welchen der Kanäle 52 des Einziehwerkzeugs 14 der Führungskanal 62 herangeführt wird.
Das Führungsteil 70 ist mittels zugehöriger Schraubspindeln 72 an einer zur Mittellängsachse des Einziehwerkzeugs 14 koaxialen Welle 74 undrehbar, aber mit Bezug auf diese Achse radial verstellbar befestigt. Die radiale Verstellung erfolgt
durch einen bei 76 gezeigten Stellmotor, der z.B. über einen Zahnriementrieb 78 auf die Schraubspindeln 72 oder darauf geführte Muttern wirkt. Mittels des Motors 76 kann somit der Abstand des Führungskanals von der Mittellängsachse des Einziehwerkzeugs 14 eingestellt und verändert werden.
Als Drehantrieb für die Welle 74 und damit das Führungsteil 44 dient im Ausführungsbeispiel nach F^'g. 2 der bereits erwähnte Motor 48, der wahlweise abwechselnd mittels Kupplungen 80 und 82 entweder über einen Zahnriementrieb oder eine andere Transmission 84 das Einziehwerkzeug 14 zwischen den Wickelvorgängen der einzelnen Spulengruppen weiterschaltet oder über einem Zahnriementrieb 86 die Welle 74 mit dem Führungsteil 44 in Drehrichtung antreibt, um bei feststehendem
Einziehwerkzeug 14 und bei mittels des Motors 76 radial eingestelltem Führungskanal 62 diesen schrittweise von einem zum nächsten Kanal 52 im Einziehwerkzeug 14 zu führen.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 entspricht prinzipiell der Ausführung nach Fig. 2, so daß für analoge Teile dieselben Bezugszeichen verwendet worden sind. Folgende Abweichungen sind zu erwähnen:
Es findet ein Messer 88 Anwendung, welches auf seiner dem Einziehwerkzeug 14 zugewandten Seite ausreichend weit hinter der vorderen Schneidkante mit einer Nockenfläche 90 versehen ist, welche die abgeschnittenen Isolierstreifen 66 noch weiter in die Kanäle 52 hineinschiebt. Dort behalten sie ihre Lage infolge Eigenelastizität, bis sie in der Einziehstation 18 in die Nuten des Statorblechpakets geschoben werden.
Das Führungselement 70 ist mittels der Schraubspindeln 72 statt an einer zentralen Welle an einem Ring 92 befestigt und mittels des Motors 76 relativ zu diesem Ring 92 mehr oder weniger weit radial nach innen verstellbar. Diese Ausführung ist für kleine Statordurchmesser bestimmt.
Der Ring 92 wird unabhängig vom Drehantriebsmotor 48 des Einziehwerkzeugs 14 durch einen Motor .94 über einen Zahnriementrieb 96 oder eine andere geeignete Transmission rotierend angetrieben. In diesem Fall sorgt die Steuerung der Motoren 48 und 94 dafür, daß diese nur einzeln eingeschaltet und betrieben werden können.
Es versteht sich, daß die beschriebenen Wickel- und Einziehvorrichtungen nicht nur für Statoren, sondern auch für innengenutete Rotoren verwendbar sind.

Claims (12)

Patentansprüche
1.^Vorrichtung zum Wickeln und zum Einziehen von Spulen in Statoren elektrischer Maschinen, bestehend aus einer Wickelstation, in welcher eine um eine Schablone drehbare Wikkeldüse angeordnet ist und die auf der Schablone erzeugten Spulen auf aus ringförmig angeordneten Lamellen bestehende
Einziehwerkzeuge übertragbar sind, einer Einziehstation, in welcher eine Haltevorrichtung für Statorbleche angeordnet
ist und die Spulen sowie Isolierstreifen von den Einziehwerkzeugen in die Nuten der Statorblechpakete einziehbar sind, einer Transporteinrichtung zum Transport der Einziehwerkzeuge zwischen der Wickelstation und der Einziehstation und einer Deckstreifeneinrichtung zur Herstellung und zum Einführen der Isolierstreifen in Kanäle zwischen den Lamellen des Einziehwerkzeugs,
dadurch gekennzeichnet, daß die Deckstreifeneinrichtung (44) an der Wickelstation (16) angeordnet und mit einem drehbeweglichen Führungsteil (62, 70) zum Heranführen der Isolierstreifen (58, 66) an die diese aufnehmenden Kanäle (52) zwischen den Lamellen (50) des Einziehwerkzeugs (14) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstreifen (58, 66) durch das drehbewegliche Führungsteil (70, 62) einzeln nacheinander in die Kanäle (52) zwischen den Lamellen (50) des Einziehwerkzeugs (14)
einführbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Isolierstreifen (58, 66) im drehbeweglichen Führungsteil (62, 70) zu einem im wesentlichen U-förmigen Profil formbar und von einer Vorratsrolle (46) abschneidbar
sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Formen der Isolierstreifen (58, 66) aus diesen in die Kanäle (52) vorschiebenden Formwalzen (60) besteht, die in ihrer Relativstellung zueinander entsprechend dem jeweils zu erzeugenden Profil der Isolierstreifen (58, 66) motorisch einstellbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Messer (88) zum Abschneiden der Isolierstreifen (66) unmittelbar neben dem Eingang des mit einem Isolierstreifen zu befüllenden Kanals (52) angeordnet und auf seiner diesem zugewandten Seite mit einer Nockenfläche (90)
ausgebildet ist, durch welche die Isolierstreifen (66) nach dem Abschneiden weiter in die Kanäle (52) einschiebbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbewegliche Führungsteil (62, 70) einen vom Drehantrieb (48) der in der Wickelstation (16) befindlichen Einziehwerkzeuge (14) unabhängigen Drehantrieb (94) hat.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das drehbewegliche Führungsteil (62, 70) denselben
Drehantrieb (48) wie die in der Wickelstation befindlichen Einziehwerkzeuge (14) hat, welcher durch Kupplungen (80, 82) umschaltbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das drehbewegliche Führungsteil (62, 70) an einer koaxial zur Mittellängsachse der in der Wickelstation befindlichen Einziehwerkzeuge (14) drehbar gelagerten Welle (74) befestigt, in seiner radialen Erstreckung einstellbar ist
und am radial verstellbaren Ende die Formwalzen (60) und das Messer (64, 88) trägt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das drehbewegliche Führungsteil (62, 70) an einem koaxial zur Mittellängsachse der in der Wickelstation (16)
befindlichen Einziehwerkzeuge (14) drehbar gelagerten Ring (92) befestigt, in seiner Erstreckung radial nach innen
einstellbar ist und am radial verstellbaren Ende die Formwalzen (60) und das Messer (64, 68) trägt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Länge des Führungsteils (62, 70, 72) motorisch (Motor 76) einstellbar ist,
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das drehbewegliche Führungsteil (62, 70) um weniger als 360° hin- und hergehend drehbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere bei verhältnismäßig großen Statoren die Mittellängsachsen der Schablone (24) und der Einziehwerkzeuge (14) sowie die Drehachse des drehbeweglichen Führungsteils (62, 70) im wesentlichen horizontal liegen und an den Einziehwerkzeugen (14) radial außerhalb der ringförmig angeordneten Lamellen (50, 56) während des Einziehvorgangs radial einwärts bewegbare Haltestäbe (38) für die in den Einziehwerkzeugen hängenden Spulen angebracht sind.
DE19823232230 1982-08-30 1982-08-30 Vorrichtung zum wickeln und zum einziehen von spulen in statoren elektrischer maschinen Withdrawn DE3232230A1 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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