[go: up one dir, main page]

DE2640849A1 - Verfahren und vorrichtung zum entnehmen von materialkoerpern aus einer spulmaschine - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum entnehmen von materialkoerpern aus einer spulmaschine

Info

Publication number
DE2640849A1
DE2640849A1 DE19762640849 DE2640849A DE2640849A1 DE 2640849 A1 DE2640849 A1 DE 2640849A1 DE 19762640849 DE19762640849 DE 19762640849 DE 2640849 A DE2640849 A DE 2640849A DE 2640849 A1 DE2640849 A1 DE 2640849A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
mandrel
thread
winding mandrel
mandrels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762640849
Other languages
English (en)
Inventor
Cecil Rae Cunningham
Alex Paul Symborski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Owens Corning
Original Assignee
Owens Corning Fiberglas Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Owens Corning Fiberglas Corp filed Critical Owens Corning Fiberglas Corp
Publication of DE2640849A1 publication Critical patent/DE2640849A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/04Arrangements for removing completed take-up packages and or replacing by cores, formers, or empty receptacles at winding or depositing stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • B65H67/044Continuous winding apparatus for winding on two or more winding heads in succession
    • B65H67/048Continuous winding apparatus for winding on two or more winding heads in succession having winding heads arranged on rotary capstan head
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/04Arrangements for removing completed take-up packages and or replacing by cores, formers, or empty receptacles at winding or depositing stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • B65H67/0405Arrangements for removing completed take-up packages or for loading an empty core
    • B65H67/0411Arrangements for removing completed take-up packages or for loading an empty core for removing completed take-up packages
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments
    • B65H2701/312Fibreglass strands
    • B65H2701/3122Fibreglass strands extruded from spinnerets

Landscapes

  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

T D ' if cT* Patentanwälte:
TlEDTKE - DÜHLING " KlNNE - fclRUPE Dlpl.-lng. Tledtke
Dipl.-Chem. Bühling Dipl.-Ing. Kinne
2840849 DipL"lng·Grupe
Bavariaring 4, Postfach 20 24 8000 München 2
Tel.:(0 89)53 96 53-56
Telex: 5 24 845 tipat
cable. Germaniapatent München
10. September 1976 B 76 13/case C16115 A
Owens-Corning Fiberglas Corporation Toledo, Ohio 4 3659 / USA
Verfahren und Vorrichtung zum Entnehmen von Materialkörpern aus einer Spulmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung in Verbindung mit einer Spulmaschine, die zum Abnehmen eines oder mehrerer Wickelkörper aus fadenförmigem Material, beispielsweise Fadenkörper aus Glas-5" fasern, von einem Spuldorn bzw. Spulenhalter dienen, wobei dies am Ende des Widce]zyklus erfolgt, währenddessen Fäden auf Spulen bzw. Hülsen gewickelt werden, die vom Spuldorn bzw. Spulenhalter nebeneinander getragen werden.
Insbesondere beim Herstellen und Spulen von Fasern oder Einzelfäden, die aus Glasströmen aus durch Erwärmen erweichtem Glas ausgezogen worden sind, war es bisher üblich, Fäden aus diesen Fasern bzw. Einzelfäden auf zwei sich drehende Spulen bzw. Hülsen bzw. Trommeln zu wickeln, die auf einem Spuldorn sitzen, und aus den Fäden Fadenkörper zu bilden. Nach Beendigung des Wickeins der Fadenkörper entfernt die Bedienperson die Fadenkörper von Hand vom Spuldorn und schiebt dann zwei leere Spulen bzw. Hülsen auf den Spuldorn, bevor der folgende Wickelzyklus beginnen kann. Eine Vorrichtung dieser Art zum gleichzeitigen Wickeln von zwei Fadenkörpern auf einem einzigen Spuldorn ist in der US-PS 3 512 725 beschrieben.
70981 1/0847
Dresdner Bank (München) Kto. 3939 844 Postscheck (München) Kto. 670-43-804
Um die Produktionsleistung zu erhöhen und die Kosten der Herstellung und des Wickeins von Fäden aus Glasfasern bzw. Glaseinzelfäden zu vermindern, sind bereits längere Spuldorne benutzt worden, auf die drei oder mehr Spulen bzw. Hülsen nebeneinander gesetzt sind, wobei auf jeder Spule bzw. Hülse ein Fadenkörper aus einem Faden aus Fasern oder Einzelfäden gewickelt wird, die aus Glasströmen ausgezogen worden sind.
Herkömmliche Spulen bzw. Hülsen haben eine Länge von 28 cm oder mehr, und wenn mehr als zwei Spulen bzw. Hülsen nebeneinander auf einen Spuldorn gesetzt sind, treten für die Bedienperson Schwierigkeiten beim Entfernen bzw. Abnehmen der Spulen mit fertigen Fadenkörpern vom Spuldorn auf. Erschwerend kommt hinzu, daß üblicherweise mehrere
Spulmaschinen in einer Reihe und mit geringem Abstand nebeneinander angeordnet werden, so daß der Zugang für die Bedienperson und die Abnahme der hintersten Fadenkörper ' vom langen Spuldorn erschwert sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Entfernen bzw. Abstreifen fertiger Fadenkörper bzw. Materialkörper aus fadenförmigem Material von einem Spuldorn bzw. einem Spulenhalter einer Spulmaschine zu schaffen. Dazu wird vorgeschlagen, ein Element mit einer hintersten Spule bzw. Hülse, die einen Fadenkörper trägt, in Berührung bzw. Eingriff zu bringen und dieses Element relativ zum Spuldorn zu bewegen, so daß die fertigen Fadenkörper vom Spuldorn abgestreift bzw. entfernt werden.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer geeigneten Vorrichtung bzw. Zusatzeinrichtung für eine Spulmaschine, die mehrere Fäden zu mehreren Fadenkörpern auf auf einem drehbaren Spuldorn bzw. Spulenhalter nebeneinander angeordneten Spulen bzw. Hülsen wickeln kann.
Dazu wird ein Element vorgeschlagen, das mit der hintersten Spule in Eingriff treten kann, wobei dem Element eine Ein-
70981 1 /08 4 7
richtung zugeordnet ist, die eine Relativverschiebung ermöglicht, so daß die Spulen bzw. Hülsen mit fertigen Fadenkörpern vom drehbaren Spuldorn abgestreift bzw. entfernt werden können.
-.-■■. - ·■ -
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer einer Spulmaschine zugeordneten automatischen Einrichtung, die bei Beendigung des Wickeins mehrerer Fadenkörper in Funktion tritt und dann automatisch die Fadenkörper vom drehbaren Spuldorn bzw. Spulenhalter abstreift.
Ein wiederum weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Ringteils, das lose auf einem drehbaren Spuldorn bzw. Spulenhalter einer Spulmaschine sitzt, auf·· dem Spulen bzw. Hülsen sitzen, auf die zur Bildung von Fadenkörpern Fäden gewickelt werden. Dabei wird vorgeschlagen, diesem Ringelement eine Einrichtung zuzuordnen, die es in Längsrichtung des Spuldornes verschieben kann, ■ damit dadurch die Spulen mit Fadenkörpern bei Beendigung des Wickelzyklus vom Spuldorn abgestreift werden können.
Erfindungsgemäße Spülmaschinen sind in den Patentansprüchen gekennzeichnet.
Weitere Ziele und Vorteile im Rahmen der Erfindung hinsichtlich Anordnung,- Arbeitsweise und Funktion der zusammengehörenden Elemente der Vorrichtung, hinsichtlich verschiedener Einzelheiten der Konstruktion und der Kombination von Teilen und Elementen sowie hinsichtlich der wirtschaftlichen Gesichtspunkte der Fertigung und zahlreiche andere Merkmale der Erfindung ergeben sich auch aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugsnahme auf die Zeichnung. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform einer automatischen Spulmaschine gemäß der
Erfindung;
7 0981 t/08 47
Fig. 2 eine Vorderansicht der Spulmaschine gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, der Spuldorne und eine Ausführungsform einer diesen zugeordneten"Fadenkörperabnehmvorrichtung;
Fig. 4 eine Vorderansicht der Spuldorne und der Fadenkörperabnehmvorrxchtung gemäß Fig.. 3;
Fig. 5 einen vergrößerten Schnitt gemäß 5-5 in Fig. 3, wobei einzelne Teile der Fadenkörperab-
nehmvorrichtung weggelassen sind;
Fig. 6 eine vergrößerte Vorderansicht der in Fig. dargestellten Fadenkörperabnehmvorrichtung;
Fig. 7 eine ausschnittsweise Draufsicht auf ein . Element der Fadenkörperabnehmvor- · richtung;
Fig. 8 eine Vorderansicht der Spuldorne in Verbindung mit einer automatischen weiteren Ausfuhrungsform der Fadenkörperabnehmvorrichtung;
Fig. 9 eine Draufsicht gemäß 9-9 in Fig. 8, teilweise im Schnitt;
Fig. 10 eine ausschnittsweise Darstellung eines Bestandteils der in Fig. 9 dargestellten Vorrichtung; und
Fig. 11 einen Schaltplan der elektrischen
Elemente zur Steuerung der Fadenkörperabnehmvorrichtung gemäß den Fig 8 bis 10.
70981 1/0847
Zunächst wird ausführlich auf Fig. 1 eingegangen. Darin ist ein Teil eines Vorofens 10 mit einem Kanal 12 dargestellt, in dem sich durch Erwärmen erweichtes faserbildendes mineralisches Material, beispielsweise Glas, befindet. Der Vorofen 10' steht mit einem nicht dargestellten Schmelzofen oder einer entsprechenden Einrichtung in Verbindung, in dem das mineralische Material bzw. das Glas durch Erwärmen erweicht bzw. geschmolzen wird.
In Längsrichtung des Vorofens 10 sind mit Abstand voneinander mehrere Wannen bzw. Ausströmeinrichtungen angeordnet, von denen vier'Ausströmeinrichtungen 16, 16a, 16b und 16c in Fig. 1 dargestellt sind. Jede der Ausströmeinrichtungen wird über einen Durchlaß 18 im Boden des Vorofens mit geschmolzenem Glas aus dem Kanal 12 gespeist. Jeder Ausströmeinrichtung ist ein eigener Durchlaß 18 zugeordnet. Jede Ausströmeinrichtung weist mehrere nach unten gerichtete Vorsprünge 20 auf, in denen sich Düsen befinden, durch die Glasströme 22 ausfließen. Die Glasströme der einzelnen Gruppen werden zu Fasern bzw. Einzelfäden ausgezogen, indem Fäden bzw. Faserstränge aus den Fasern bzw. Einzelfäden · mittels einer Spulmaschine zu Material- bzw. Fadenkörpern aufgewickelt werden.
Die jeweils aus den Glasströmen einer Gruppe ausgezogenen Einzelfäden sind mit 24, 24a, 24b und 24c bezeichnet. Die Einzelfäden jeder Gruppe werden von Sammelschuhen 30 jeweils zu Fäden 28, 28a, 28b und 28c zusammengefaßt. Für jede Einzelfadengruppe ist ein Sammelschuh vorgesehen. Ferner ist für jede Einzelfadengruppe eine zugehörige Vorrichtung 32 zum Aufbringen von Bindemittel vorgesehen, die die Einzelfäden jeder Gruppe mit Bindemittel oder einem anderen Auftrag versieht.
Bei der schematisch in den Fig. 1 und 2 dargestellten Spulmaschine 36 handelt es sich um eine automatische Maschine, deren grundsätzlicher Aufbau in der US-PS 3 109
70 9 8 11/0847
beschrieben ist, wobei die dargestellte Spulmaschine jedoch zwei Spuldorne statt der in der US-PS 3 109 602 dargestellten drei Spuldorne aufweist. Zur Spulmaschine 36 gehört ein Rahmen bzw. Gehäuse 38, das verschiedene Bestandteile der Spulmaschine umschließt und trägt. Im Gehäuse 38 ist auf geeigneteWeise ein gesteuert weiterdrehbarer Drehkopf 42 gelagert. Zum Drehkopf 42 gehört eine kreisförmige Platte 44, die außerhalb des Gehäuses 38 angebracht ist. Der Drehkopf 42 kann von einem Motor 46 gedreht bzw. weitergeschaltet werden. Der Antrieb geht vom Motor 46 über ein Getriebe, das ein Kettenrad 49 antreibt, das über eine Kette 50 -mit einem-Kettenrad 51 verbunden ist, das am Drehkopf 42 befestigt ist. Wie Fig. 3 zeigt, weist die Platte 44 zwei Hohlnabenabschnitte 54 und 54a auf, in denen sich Zapfenlager befinden, die zur drehbaren Lagerung und Halterung von Spuldornen 56 und 56a dienen.
Die Spuldornhalterung ist in Fig. 3 dargestellt und ■ umfaßt eine Spindel 58,. die in Lagern im Nabenabschnitt 54 sitzt. Der Spuldorn 56 weist eine Kegelbohrung auf, die die Spindel 58 aufnimmt. An der Spindel 58 ist der Spuldorn mittels einer Mutter 60 befestigt, die auf einen Zapfen 61 an der Spindel 58 geschraubt ist. Am entgegengesetzten Ende des Spuldornes ist eine Verschlußkappe 64 mit Hilfe von Schrauben 65 befestigt. Zum Aufwickeln von Fäden aus Fasern bzw. Einzelfäden kann der Spuldorn 56 von einem Motor 68 gedreht werden.
Der Spuldorn 56a ist auf gleiche Weise konstruiert wie der Spuldorn 56. Seine Spindel sitzt in Lagern im Hohlnabenabschnitt 54a. Der Spuldorn 56a kann von einem Motor 68a gedreht werden. Die elektrischen Motoren 68 und 68a, die die Spuldorne drehen, sind in den Drehkopf 42 eingeschlossen.
35
In Fig. 2 ist der Spuldorn 56a in Wickel- bzw. Spulstellung in einer Spulstation dargestellt, während sich
70981 1 /0847
der Spuldorn 56 in einer Entnahmestation befindet und eine Entnahmestellung bzw. Wartestellung einnimmt. In Umfangsrichtung der Platte 44 haben die Spuldorne einen Abstand von 180Q.
. -.■..■" ■:··■■■
Der Schaltmotor 46 für den Drehkopf, dessen Steuerung, die Antriebsmotoren 68 und 68a für die Spuldorne und deren Steuerungen sind von gleicher Art wie beim Gegenstand der US-PS 3 109 602. Die Antriebsmotoren 68 und 68a für die Spuldorne können mit veränderlicher Drehzahl betrieben werden und werden so gesteuert, daß die Drehzahl des Spuldörns in der Spulstation allmählich abnimmt, während die Dicke des Fadenkörpers zunimmt, damit das Ausziehen der Einzelfäden mit konstanter Geschwindigkeit erfolgt, so daß die gebildeten Einzelfäden praktisch konstante Durchmesser haben.
Das automatische Weiterschalten der Spuldorne hat • den Sinn, fortlaufend bzw. nacheinander fertige Fadenkörper aus der Spulstation herausζubewegen und den anderen Spuldorn, der leere Spulen bzw. Hülsen trägt, in Spulstellung in der Spulstation zu bringen. Jeder Spuldorn 56 bzw. 56ä hat solche Länge, daß er drei oder mehr Trommeln bzw. Spulen bzw. Hülsen nebeneinander aufnehmen und tragen kann, auf denen die Fäden aus Fasern bzw. Einzelfäden zu Fadenkörpern gewickelt werden.
Wie gestrichelt in Fig. 1 dargestellt ist, trägt der Spuldorn 56a nebeneinander vier Spulen bzw. Hülsen 70, 70a, 70b und 70c, auf die Fadenkörper gewickelt werden, während sich der Spuldorn 56a in der Spulstation in Spulstellung befindet. In Fig. 2 ist dargestellt, wie ein Fadenkörper 72 aus dem Faden 28c auf der Spule 70c erzeugt wird. Auf den übrigen Spulen auf dem Spuldorn 56a werden gleichzeitig identische Fadenkörper aus den anderen Fäden erzeugt.
70981 1 /0847
Bei den Spuldornen bzw. Spulenhaltern 56 und 56a handelt es sich um sogenannte elastische Spuldorne. Die Spulen bzw. Hülsen 70, 70a, 70b und 70c weisen dünne Wände aus Kunststoff oder Kunstharz auf. Die Konstruktion der elastischen Spuldoriie 56 und 56a kann der in der US-PS 3 687 381 beschriebenen Konstruktion entsprechen. Dabei ist ein Kern mit am Umfang angeordneten Fingern versehen, die in, Radialrichtung unter Federdruck stehen und auf der Innenseite der Spulen bzw. Hülsen angegreifen. Die Zentrifugalkräfte aufgrund der Drehung des Spuldornes während des Aufwickeins sorgen für verhältnismäßig starke, nach außen gerichtete Kräfte, die verhindern, daß die Spule bzw. Hülse, die einen Fadenkörper trägt, nennenswert zusammengedrückt wird, so daß sie leicht vom elastischen Spuldorn entfernt bzw. abgestreift werden kann.
Zur Spulmaschine gehört auch eine Fadenkreuzführvorrichtung, die die Fäden in Längsrichtung der Fadenkörper in richtige Lage bringt und die Fäden dabei in Längsrichtung der Fadenkörper hin- und herführt, damit die einzelnen Wicklungen oder Wicklungslagen der Fäden gekreuzt werden, während sie auf den Fadenkörper aufgebracht werden, wie dies beim Wickeln von Fadenkörpern aus Fäden aus Glasfasern oder Glaseinzelfäden üblich ist. Eine in Längsrichtung der Spuldorne verlaufende Welle 84 wird von einer nicht dargestellten Einrichtung im Gehäuse 38 gedreht und hin- und herbewegt.
Auf der Welle 84 sitzen Fadenoszillatoren bzw. -führungen 86, die mit der Welle 84 gedreht und hin- und herbewegt werden können. Die Fadenführungen 86 sind vorzugsweise von der in der US-PS 2 391 870 beschriebenen Art und bewegen die Fäden bei der Bildung der Fadenkörper in Längsrichtung hin und her, so daß sie gekreuzt werden. Für jeden Faden ist eine Fadenführung 8 6 vorgesehen.
70981 1/0847
640849
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsform umfaßt ferner eine Fadensteuerung, die die automatische Überführung der Fäden von den fertigen Fadenkörpern zu leeren Spulen bzw. Hülsen auf dem jeweils anderen Spuldorn während der Weiterschaltung des Drehkopfes 42 steuert. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Fadenkörper werden die Fäden von den Fadenführungen 86 gelöst und zu den Endbereichen der Fadenkörper bewegt bzw, abgelenkt, unmittelbar bevor die Fäden zu den leeren Spulen bzw. Hülsen überführt werden, die auf dem anderen Spuldorn sitzen.
Zur Fadensteuerung gehört eine Welle 88, die in das Gehäuse 38 der Spulmaschine ragt und so ausgebildet und angeordnet ist, daß sie von einer nicht dargestellten Einrichtung zeitlich abgestimmt auf das Weiterschalten des die Spuldorne tragenden Drehkopfes 42 hin- und herbewegt wird. An der Welle 88 ist ein quer zu dieser verlaufender Arm 90 befestigt. An dessen freiem Ende ist • ein Fadenabhalteelement 92 befestigt, das in den Fig. 1 und dargestellt ist.
Das Fadenabhalteelement weist konische Abschnitte 94, 94a, 94b und 94c auf, wobei deren Verbindungsstellen kreisförmige Schultern bzw. Anschläge 96 bilden. Am Übergang vom hintersten konischen Abschnitt 94 zum Arm 90 befindet sich eine kreisförmige Schulter 97 am Arm 90. Somit besteht für jeden der Fäden eine Schulter bzw. ein Anschlag, der mit dem zugehörigen Faden in Eingriff treten kann.
Zum Zeitpunkt des Weiterschaltens des Drehkopfes wird die Welle 88 hin- und herbewegt. Sie kann aus der mit ausgezogenen Linien in Fig. 2 dargestellten Stellung in die gestrichelt dargestellte Stellung eine begrenzte Drehung ausführen, wodurch die Fäden von den Fadenführungen 86 getrennt werden, wenn die Fadenkörper in der Spulstation fertiggewickelt sind.
70981 1 /0847
Bei der Überführung der Fäden von den fertigen Fadenkörpern zu den leeren Spulen bzw. Hülsen auf dem anderen Spuldorn soll möglichst jeder Faden zu einem Endbereich der Spule bzw. Hülse überführt werden, damit das Fadenende für die folgenden"Vorgänge leicht erfaßbar ist. Das Fadenabhalteelement 92 trennt die Fäden von den Fadenführungen 86 durch teilweise Drehung der Welle 88 und des Armes 90, wobei die Welle 88 und das Element 92 unmittelbar vor dem Weiterschalten des Drehkopfes 42 hin- und herbewegt werden, damit das Element 92 mit den Fäden in Berührung tritt.
Unmittelbar vor dem Weiterschalten des Drehkopfes wird automatisch die Drehung des leere Spulen bzw. Hülsen tragenden Spuldornes 56 in der Entnahmestation begonnen, damit die Umfangsgeschwindigkeit der leeren Spulen auf dem Spuldorn 56 ungefähr auf den Wert der linearen Geschwindigkeit der Fäden gebracht wird. Die Welle 88 und der Arm ' werden aus der mit ausgezogenen Linien in Fig. 2 dargestellten Stellung in die gestrichelt dargestellte Stellung gedreht bzw. geschwenkt, wobei das Element 92 die Fäden von den Fadenoszillatoren 86 löst und durch diese Bewegung die konischen Abschnitte am Element 92 mit den Fäden in Berührung gebracht werden.
Dann werden die Welle 88 und das Element 92 von einer im Gehäuse 38 der Spulmaschine vorhandenen Einrichtung in Längsrichtung nach rechts (in Fig. 1) verschoben, so daß die Schultern 96 sowie die Schulter 97 mit den jeweiligen Fäden in Eingriff treten und dadurch die laufenden Fäden in eine Lage im Endbereich des jeweiligen Fadenkörpers gebracht werden. Dann wird der Drehkopf 42 automatisch um 180° weitergedreht, so daß der Spuldorn 56a und die darauf befindlichen Fadenkörper 72 aus der Spulstation bewegt werden, während gleichzeitig der Spuldorn 56 mit leeren Spulen bzw. Hülsen in die Spulstation gebracht wird.
70981 1/0847
Zwischen den Spuldornen 56 und 56a ist eine Leiteinrichtung 100 angeordnet, die von der Platte 44 des Drehkopfes getragen wird. Die Leiteinrichtung 100 umfaßt Sektionen bzw. Elemente 101 aus Metallblech, die Schlitze 102 aufweisen, so daß ausreichender freier Raum für die Fäden besteht, wenn diese von fertigen Fadenkörpern zu leeren Spulen auf dem anderen Spuldorn überführt werden. Jeder Schlitz 102 wird von zwei V-förmigen Platten oder Elementen 103 aus verhältnismäßig dünnem Metallblech begrenzt, die an die Ränder der Elemente 101 an den Schlitzen 102 angeschweißt sind. Die Elemente 103 versteifen die Leiteinrichtung in den Bereichen der Schitze.
An die inneren Enden der Leitelemente 101 ist eine Platte 104 angeschweißt, die an der Platte 44 des Drehkopfes 42 angeschweißt ist oder auf andere Weise daran befestigt ist. Während der Weiterschaltbewegung des Drehkopfes 42 wird die Drehzahl des die fertigen Fadenkörper tragenden Spuldornes schnell verringert, während gleichzeitig der andere, leere Spulen bzw. Hülsen tragende Spuldorn so gedreht wird, daß die Umfangsgeschwindigkeit der leeren Spulen praktisch gleich der linearen Geschwindigkeit der Fäden ist. Die Steuerung der Spuldorne ist herkömmlicher Art und in der US-PS 3 109 602 beschrieben.
Während die Drehzahl der fertigen Fadenkörper verringert wird, entstehen zwischen den leeren Spulen auf dem Spuldorn 56 und den fertigen Fadenkörpern 72 auf dem anderen Spuldorn 56a, der aus der Spulstation herausbewegt worden ist, durchhängende bzw. spannungslose Fadenbereiche.
Diese losen Fadenbereiche befinden sich neben den Außenseiten der Endbereiche der leeren Spulen auf dem Spuldorn 56 und ermöglichen, daß die Fäden außen an den leeren Spulen haften, so daß erste Windungen der Fäden auf die leeren Spulen gewickelt werden.
70981!/0847
Die an deri leeren Spulen haftenden Fäden werden von folgenden Wicklungen festgehalten und gespannt, so daß die Fäden zwischen den fertigen Fadenkörpern und den ersten Wicklungen auf den bis dahin leeren Spulen unter Spannung gesetzt werden und die Fäden zwischen den fertigen Fadenkörpern und den leeren Spulen reißen, so daß die fertigen Fadenkörper freikommen, die dann durch auf den Antriebsmotor des Spuldornes aufgebrachte Bremskräfte zum Stillstand gebracht werden, wie dies in der US-PS 3 109 602 beschrieben wird.
Die beschriebene Anordnung ist besonders geeignet zum gleichzeitigen Wickeln von drei oder mehr Fadenkörpern. Wie in Fig. 1 dargestellt ist, werden Fäden auf vier getrennte Spulen auf einem Spuldorn aufgewickelt. Herkömmliche Spulen bzw. Hülsen haben in der Regel eine Länge von 28 cm oder mehr, und wenn mehr als zwei Spulen bzw. Hülsen nebeneinander auf einem Spuldorn sitzen, hat die Bedienperson Schwierigkeiten beim Abnehmen der hintersten Spulen mit einem fertigen Fadenkörper vom Spuldorn, und zwar insbesondere, wenn mehrere Spulmaschinen in einer Reihe dicht nebeneinander angeordnet sind.
Mit der Erfindung wird nun ein Verfahren und eine Vorrichtung vorgeschlagen, die das Abnehmen bzw. Abstreifen von Fadenkörpern von einem Spuldorn bzw. Spulenhalter erleichtern, und zwar unabhängig von der Anzahl der Fadenkörper auf dem Spuldorn. Bei der in den Fig, 1 bis 7 dargestellten Ausführungsformen ist der Leiteinrichtung 100 eine Fadenkörperabnehmvorrichtung zugeordnet, die von der Leiteinrichtung 100 getragen wird und das Abnehmen der Fadenkörper von den Spuldornen erleichtert.
Die Elemente 101 der Leiteinrichtung 100 verlaufen praktisch über die gesamte Länge der Spuldorne und umfassen in der Mitte gelegene, in Längsrichtung verlaufende ebene Bereich bzw. Abschnitte 106, die parallel zu einem Abstands-
709811/0847
halter 108 liegen, der sich zwischen den ebenen Abschnitten 106 befindet, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Auf der Außenseite des einen Abschnitts 106 ist ein Paar in Längsrichtung verlaufender Elemente bzw. Führungen bzw. Schiene 110 angeordnet, und auf" der Außenseite des anderen Abschnitts 106 ist ebenfalls ein Paar Elemente bzw. Führungen bzw. Schienen 112 angeordnet.
Die Schienen 110 weisen in Längsrichtung verlaufende Flansche 114 auf, die zusammen mit dem benachbarten mittigen Abschnitt 106 einen Schlitz 116 begrenzen, der T-förmigen Querschnitt hat. Die Schienen'112 weisen ebenfalls in Längsrichtung verlaufende Flansche 118 auf, die zusammen mit dem angrenzenden mittigen Abschnitt 106 einen Schlitz 120 begrenzen, der ebenfalls T-förmigen Querschnitt hat. Die T-förmigen Schlitze verlaufen parallel zu den Achsen der Spuldorne. Die Paare von Schienen 110 und 112 sind mit . den Elementen 101 der Leiteinrichtung und dem Abstandshalter 108 mit Hilfe von Schrauben 122 zusammengeschraubt, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist.
In den T-förmigen- Schitz 116 ist eine Stange 126 mit T-förraigem Querschnitt eingesetzt (siehe Fig. 6) . Die Stange kann im Schlitz 116 verschoben werden und erstreckt sich praktisch über die gesamte Länge der Leiteinrichtung. Im T-förmigen Schlitz 120 sitzt eine Stange mit T-förmigem Querschnitt, die der Stange 126 entspricht und im Schlitz 120 verschiebbar ist und praktisch über die gesamte Länge der Leiteinrichtung verläuft. Die Stangen und 128 sind auch in Fig. 4 dargestellt.
Jede der Stangen 126 und 128 ist mit einer Handhabungseinrichtung bzw. einem Griffteil versehen, die bzw. das zur Verschiebung der Stange 126 bzw. 128 relativ zur Leiteinrichtung dient. Ein Griffteil 130, das in den Fig. 1 bis 4 und 6 dargestellt ist, ist im Bereich des vorderen Endes der. Stange 126 mit Hilfe von Schrauben 132
709811/0847
befestigt. Ein ähnliches Griffteil 130a, das in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellt ist, ist im Bereich des vorderen Endes der Stange 128 mit Hilfe von Schrauben 132 befestigt.
An den inneren. Enden der Spuldorne 56 und 56a ist jeweils ein Element 136 bzw. 136a angebracht. Diese Elemente sind angeschweißt oder auf andere geeignete Weise befestigt. Lose bzw. verschiebbar auf dem Spuldorn 56 sitzt eine Einrichtung bzw. ein ringförmiges Element bzw. ein Bauteil bzw. ein Ringteil 138, das L-förmigen Querschnitt hat, wie dies in Fig. 3 erkennbar ist. Ein ähnliches Ringteil 138a sitzt lose bzw. verschiebbar auf dem Spuldorn- 56a. Beide Ringteile 138 und 138a haben eine Gleitpassung bezüglich des tragenden Spuldornes, wobei sich allerdings die Ringteile 138 und 138a mit den Spuldornen drehen können. Wenn Spulen bzw. Hülsen auf einen Spuldorn geschoben werden, gelangt die hinterste Spule zur Anlage am Ringteil 138 bzw. 138a, und das Ringteil 138 bzw. 138a gelangt zur Anlage am Element ■ 136 bzw. 136a, das sich am Ende des jeweiligen Spuldorns befindet. Die Elemente 136 und 13 6a sowie die Ringteile 138 und 138a bilden somit eine Anschlageinrichtung bzw. Positioniereinrichtung für die Spulen und Hülsen, die auf die Spuldorne geschoben werden. Dabei stoßen die Spulen bzw. Hülsen mit ihren Stirnseiten aneinander an.
Wie die Fig. 3, 4, 6 und 7 zeigen, ist mit Hilfe von Schrauben 144 an der verschiebbaren Stange 126 ein Element 142 befestigt, wobei sich zwischen dem Element 142 und der Stange 126 ein Abstandsteil 145 befindet. An das Element 142 ist ein ringförmiges Element 148 angeschweißt, das solche Abmessungen hat, daß es mit dem nach außen ragenden Flanschabschnitt des Ringteils 138 in Eingriff treten kann, wobei jedoch der Innendurchmesser des ringförmigen Elementes 148 so groß ist, daß ausreichender Spielraum zu dem Abschnitt des Ringteils 138 besteht, der nach hinten zur Platte 44 des Drehkopfes verläuft.
70981 1 /0847
Das rinqförmiqe Element- 148 i st nicht drehbar und bezüglich des nach außen ragenden Flanschabschnitts des Ringteils 138 so angeordnet, daß das ringförmige Element 148 nicht in Berührung mit dem Ringteil 138 steht, während sich der Spuldorn 56 und das Ringteil 138 drehen.
An der verschiebbaren Stange 128 (siehe Fig. 4) ist ein ähnliches Element 142a befestigt, an dem ein ringförmiges Elemente 148a angeschweißt oder auf andere Weise befestigt ist. Das ringförmige Element 148a dreht sich nicht, kann jedoch in Eingriff mit dem Ringteil 138a treten, das auf dem Spuldorn 56a gleiten kann. Während der Drehung des Spuldorns 56a beim Wickeln von Fäden auf Spulen bzw. Hülsen in der Spulstation steht das ringförmige Element 148a nicht in Berührung mit dem Ringteil 138a, da die Stange dann in ihre hinterste Stellung bezüglich des Spuldorns zurückgeschoben ist.
Wenn ein Wickelzyklus beendet ist, wird der Drehkopf 22 weitergeschaltet, so daß der Spuldorn 56a und fertige Fadenkörper in eine der Spulstation diametral gegenüberliegende Warte- bzw. Ruhestellung gebracht werden. Der den fertige Fadenkörper tragenden Spuldorn 56a antreibende Motor wird abgeschaltet, wonach die Drehung des Spuldorns 56a schließlich aufhört. Die Bedienperson erfaßt dann das Griffteil 130a und verschiebt die Stange 128 in Längsrichtung relativ zum Spuldorn. Dadurch wird das nicht drehbare ringförmige Element 148a in Anlage am Ringteil 138a gebracht, das seinerseits an der hintersten Spule bzw. Hülse mit einem gewickelten Fadenkörper anliegt»
Die in Längsrichtung des Spuldorn erfolgende Verschiebung der Stange 128 nach vorne führt dazu, daß alle gewickelten Fadenkörper und die sie tragenden Spulen bzw. Hülsen vom Spuldörn abgestreift werden. Da die Spulmaschine automatisch arbeitet, wird der Wickelvorgang dann ohne Unterbrechung auf die vom Spuldorn 56 getragenen Spulen
709811/08A7
bzw. Hülsen fortgesetzt.
Nachdem die Bedienperson die fertigen Fadenkörper auf diese Weise vom Spuldorn 56a abgestreift hat, schiebt die Bedienperson die verschiebbare Stange 128 in ihre hinterste Stellung, wonach dann leere Spulen nacheinandner auf den Spuldorn 56a aufgeschoben werden. Dabei tritt die hinterste Spule in Berührung mit dem Ringteil 138a, so daß dieses in seine hinterste Stellung am zurückgeschobenen ringförmigen Element 148a geschoben wird. Der Wickelvorgang wird währenddessen fortgesetzt, so daß auf den Spulen auf dem Spuldorn 56 in der Spulstation Fädenkörper hergestellt werden. Der beschriebene Arbeitsablauf wird wiederholt, wenn die Fadenkörper fertiggewickelt sind.
Die Fig. 8 bis 10 zeigen eine automatisch betreibbare Fadenkörperabnehmvorrichtung zum Abnehmen bzw. Abstreifen von Fadenkörpern vom Spuldorn einer Spulmaschine ■ am Ende des Wickelzyklus. Fig. 11 zeigt die Schaltung der elektrischen Elemente, die die automatische Steuerung der Fadenkörperabnehmvorrichtung steuern. Die Spuldorne 56' und 56a1 sind in gleicher Weise konstruiert wie die Spuldorne 56 und 56a und in zuvor beschriebener Weise angeordnet und gelagert.
Jeder Spuldorn sitzt auf einer Spindel 58', die in Lagern in Nabenabschnitten 54' bzw. 54a" gelagert ist, die von einer Platte 44' eines Drehkopfes getragen werden. Die Spuldorne können von Motoren 68' und 68a1 gedreht werden. Die zwischen den Spuldornen angeordnete Leiteinrichtung umfaßt ein ebenes Leitelement 150 aus Metall, das durch Schweißungen 151 mit der Platte 44' verbunden ist. Das Leitelement 150 weist Schlitze 153 auf, durch die die Fäden während der Überführung der Fäden von den fertigen Fadenkörpern zu Spulen bzw. Hülsen auf dem anderen Spuldorn verlaufen können.
70981 1 /0847
Die in den Fig. 8 bis 1O dargestellte Ausführungsform weist Fadenkörperabnehmvorrichtungen auf, wobei jedem Spuldorn jeweils eine solche Vorrichtung zugeordnet ist. Die zum Spuldorn 56' gehörende Fadenkörperabnehmvorrxchtung umfaßt eine Schraubenspindel 156, deren vorderes Ende kein Gewinde aufweist und in einem Lagerblock 158 gelagert ist, der an einem Zwischenelement 159 angebracht ist, das am Leitelement 150 angeschweißt oder auf andere Weise befestigt ist, wie dies in Fig. 8 dargestellt ist.
:
Die Schraubenspindel 156 kann von einem umsteuerbaren Elektromotor 162 gedreht werden. Die Achse der Schraubenspindel 156 verläuft parallel zu Achse des Spuldornes 56". Auf der Schraubenspindel 156 sitzt ein Element bzw. ein Schlitten bzw. eine Mutter 164, die eine Gewinde— bohrung aufweist, die in Eingriff mit dem Gewinde der Schraubenspindel 156 steht. Wie in Fig. 8 gezeigt ist, weist die Mutter 164 einen seitlich vorspringenden Ansatz auf, an dem ein ringförmiges Element 168 angeschweißt oder auf andere Weise befestigt ist. Dieses ringförmige Element 168 entspricht dem weiter oben beschriebenen, ringförmigen Element 148.
Auf dem Spuldorn 56' ist verschiebbar ein Ring 170 angeordnet, an dem mit Hilfe von Schrauben 173 ein zweiter Ring 172 befestigt ist, wie dies in Fig. 10 dargestellt ist. Der Ring 170 weist eine umlaufende Ausnehmung 174 auf, die das von der Mutter 164 getragene ringförmige Element.168 aufnimmt. In Fig. 10 ist erkennbar, daß die Ausnehmung 174 eine größere Breite als die Dicke des ringförmigen Elementes 168 hat, so daß sich die ringförmige Einheit aus den Ringen 170 und 172 zusammen mit dem Spuldorn 56' drehen kann, ohne daß sie in Berührung mit dem von der Mutter 164 getragenen ringförmigen Element 168 steht. 35... . '
Am hinteren Ende des Spuldornes ist ein Element
70 98 11/0847 .
136' befestigt, das einen Anschlag für den Ring 172 bildet. Der Ring 170 stellt einen Anschlag bzw. eine Positioniereinrichtung für die hinterste Spule bzw. Hülse dar, die auf den Spuldorn 56' geschoben wird. Durch Drehen der Schraubenspindel 156 in einer Richtung werden die Mutter 164 und das ringförmige Element 168 nach rechts (in Fig. 9) bewegt, wobei dann das ringförmige Element 168 zur Anlage am.Ring 170 kommt und die Fadenkörper auf den Spulen bzw. Hülsen vom Spuldorn 561 abstreift bzw. abnimmt.
Durch Drehen der Schraubenspindel 156 in entgegengesetzter Richtung werden die Mutter 164, das ringförmige Element 168, der Ring 170 und der Ring 172 in die (in Fig. 9) äußerste linke Stellung bewegt, und zwar bevor '" leere Hülsen bzw. Spulen von der Bedienperson zur Vorbereitung eines folgenden Wickelzyklus auf den Spuldorn geschoben werden.
Dem Spuldorn 56a1 ist eine Fadenkörperabnehmvorrichtung zugeordnet, die mit der für den Spuldorn 56' beschriebenen identisch ist. Die Fadenkörperabnehmvorrichtung für den Spuldorn 56a1 umfaßt eine Schraubenspindel 156", die im Bereich ihres vorderen Endes in einem Lagerblock 1581 gelagert ist, der über ein Zwischenelement 159' am Leitelement 150 befestigt ist.
Auf der Schraubenspindel 156* sitzt eine Mutter 164', an der ein ringförmiges Element 168' befestigt ist. Auf dem Spuldorn 56a1 sitzt verschiebbar eine Ringeinheit, die aus einem Ring 170" und einem Ring 172' besteht, wobei der Ring 170' eine Ausnehmung aufweist, die mit Spiel das ringförmige Element 168' aufnimmt. Die Schraubenspindel 156' kann von einem umsteuerbaren Motor 162' gedreht werden. Die Fadenkörperabnehmvorrichtung für den Spuldorn 56a1 arbeitet in gleicher Weise wie die Fadenkörperabnehmvorrichtung des Spuldornes 56*.
70981 1 /0847
Die Schaltung und die elektrischen Komponenten zum Antrieb und zur Steuerung der Fadenkörperabnehmvorrichtung des Spuldornes 56" sind in Fig. 11 dargestellt. Die Schaltung und die elektrischen Komponenten zum Antrieb und zur Steuerung der Fadenkörperabnehmvorrxchtung des Spuldornes 56a1 sind praktisch die gleichen wie die in Fig. 11 dargestellte Schaltung und dargestellten elektrischen Komponenten.
Im folgenden wird zunächst wieder auf die Fig. 8 und 9 Bezug genommen. Am Gehäuse der Spulmaschine ist neben der weiterschaltbaren Drehkopfplatte 44' ein Grenz-Schalter LS1 angebracht. An der weiterschaltbaren Platte 44' ist ein Betätigungselement 178 für den Grenzschalter LS1 angebracht. Wenn der Drehkopf weitergeschaltet wird, so daß der Spuldorn 56' mit fertigen Fadenkörpern in seine Ruhestellung, d.h. die in Fig. 8 dargestellte Stellung, gebracht wird, wird der Grenzschalter LS1 kurzzeitig vom Betätigungselement 178 betätigt, während sich der Drehkopf seiner Warte- bzw. Ruhestellung nähert, wodurch die Funktion der automatischen Fadenkörperabnehmvorrichtung zum Abstreifen von Fadenkörpern vom Spuldorn 76* ausgelöst wird. Der Grenzschalter LS1 ist nicht betägit, wenn der Spuldorn 56" seine Ruhestellung erreicht hat und der Drehkopf stillsteht.
Wie Fig. 9 zeigt, ist am Gehäuse der Spulmaschine neben der weiterschaltbaren Platte 44' ein zweiter Grenzschalter LS2 angebracht. Die Platte 44' trägt ein zweiten Betätigungselement 180, das beim Weiterschalten des Drehkopfes kurzzeitig den Grenzschalter LS2 betätigt, wodurch die automatische Fadenkörperabnehmvorrichtung zum Abstreifen bzw. Abnehmen von Fadenkörpern vom anderen Spuldorn 56a1 in Betrieb gesetzt wird.
In der Schaltung gemäß Fig. 11 ist der Grenzschalter LS1 zur Auslösung der Funktion der Fadenkörperabnehmvor-
.7098 11/08 A7
richtung zum Abnehmen von Fadenkörpern vom Spuldorn 56f dargestellt. Eine entsprechende Schaltung, bei der jedoch der Grenzschalter LS1 durch den Grenzschalter LS2 ersetzt ist, ist zur Auslösung der Funktion der Fadenkörperabnehmvorrichtung zum Abnehmen von Fadenkörpern vom Spuldorn 56a' vorgesehen, nachdem dieser aus seiner in Fig. 8 dargestellten Stellung um 180° weitergeschaltet worden ist, wobei dann der Grenzschalter LS2 kurzzeitig vom Betätigungselement 180 betätigt wird, während sich der Spuldorn 56a' der Warte- bzw. Ruhestellung nähert, in der die Fadenkörper abgenommen werden. Wenn der Drehkopf stillsteht, ist der Grenzschalter LS2 nicht-betätigt.
Im folgenden wird auf Schaltung gemäß Fig. 11 ein-gegangen. L1 und L? bezeichnen Leiter einer elektrischen Stromquelle. Der Grenzschalter LS1 ist normalerweise offen. Zur Schaltung gehören zwei Zähler 181 und 182 gleicher Konstruktion, die die Anzahl der Umdrehungen der Welle • in der einen Richtung bzw. in der entgegengesetzten Richtung zählen. Die Umdrehungszähler 181 und 182 sind herkömmlicher Art, beispielsweise kann es sich dabei um Impulszähler handeln, wie sie von Landis und Gyr, Elmsford, New York, hergestellt und unter dem Warennamen "SODECO" als Modell 2TCeF4PE vertrieben werden. Die Zähler 181 und 182 sind einstellbar und können von einer beliebigen Vorgabezahl aus rückwärts zählen. Die Zähler werden von einer geeigneten, der Schraubenspindel 156 zugeordneten Einrichtung betätigt. Diese Einrichtung kann beispielsweise aus einem Vorsprung 183 an der Welle des Motors 162 bestehen (siehe Fig. 9).
Zum Kreis des Zählers 181 gehören Vorwärtskontakte CC, und zum Kreis des Zählers 182 gehören Rückwärtskontakte CC1. Die Zähler werden durch Schließen des Grenzschalters LS1 in Betrieb gesetzt. Der Motor 162 zum Drehen der Schraubenspindel 156 ist umsteuerbar und wird von Kontakten CRl sowie CR 1-1 eines Relais CR 1 gesteuert.
709811/08A7
wobei die Kontakte CR1 eine Drehung des Motors in einer Richtung einleiten, in der Fadenkörper vom Spuldorn abgezogen werden, und wobei die Kontakte CR 1-1 eine Umkehr der Drehrichtung des Motors bewirken, so daß dann die Fadenkörperabnehmvorrichtung in ihre Ausgangsstellung zurückgefahren wird. Das Relais CRl hat eine Erregerspule 184, und ein Relais CR2 hat eine Erregerspule 186.
Zur Schaltung gehört ferner ein einstellbares Verzögerungsrelais TDR, dessen Verzögerungszeit so eingestellt werden kann, daß es die Funktion der Fadenkörperabnehmvorrichtung so lange verzögert, bis der die fertigen Fadenkörper in der Wartestellung tragende Spuldorn sich-· nicht mehr dreht.
Die Funktionsweise der in Fig. 11 dargestellten Schaltung beim Abstreifen von Fadenkörpern vom Spuldorn 56' ist folgende: Während der Weiterschaltbewegung der Platte 44' des Drehkopfes wird der fertige Fadenkörper tragende Spuldorn 56' in die in Fig. 8 dargestellte Wartebzw. Entnahmestellung gebracht, wobei das Betätigungselement 178 kurzzeitig den Grenzschalter LS1 betägit, der dadurch für kurze Zeit geschlossen"wird.
'
Durch das Schließen des Grenzschalters LS1 werden das Verzögerungsrelais TDR und die,Spule 184 des Relais CR1 über den Zähler 181 und die Spule 186 des Relais CR2 über den Zähler 182 erregt. Durch das Schließen des Grenzschalters LS1 werden ferner die Zähler zurückgestellt, die auf die Anzahl der Drehungen der Schraubenspindel 156 voreingestellt sind, die die Schraubenspindel während des Abstreifens der Fadenkörper vom Spuldorn in der Entnahmestation ausführt. Beide Zähler sind auf die Anzahl der Umdrehungen der Schraubenspindel 156 während des Abstreifens der Fadenkörper, beispielsweise auf
709811/08 Ll
100 Umdrehungen, eingestellt.
Zu Beginn des Abziehens bzw. Entnehmens von Fadenkörpern werden durch das kurzzeitig Schließen des Grenzschalters LS1 somit die' Zähler 181 und 182 auf die voreingestellte Anzahl zurückgestellt und Kontakte CR3 und CR4 geschlossen. Durch das Schließen des Kontakts #CR3 wird die Erregerspule 184 erregt, wodurch die Kontakte CR1 geschlossen werden und die Kontakte CR1-1 geöffnet werden. Durch das Schließen des Kontakts CR4 wird die Spule 186 erregt, so daß da durch der Kontakt CR2 geschlossen wird. Ferner wird durch Schließen des Kontakts CR4 auch das Verzögerungsrelais TDR erregt. Nach einer bestimmten Verzögerungszeit, auf die das Verzögerungsrelais eingestellt worden ist, schließt der Relaiskontakt TDR, wodurch ein Kreis über den Motor 162 geschlossen wird, so daß der Motor die Schraubenspindel 156 in solcher Richtung dreht, daß die Fadenkörper vom Spuldorn 56' abgestreift werden. Dabei ist 0 zu beachten, daß die Verzögerungszeit des Verzögerungsrelais zumindest so lange bemessen ist, daß die Platte 44" des Drehkopfes vollständig in der Warte- bzw. Entnahmestellung zum Stillstand gekommen ist.
Über die geschlossenen Kontakt® CR4 und CR1 ist ein Kreis zu den Vorwärtskontakten CC des Zählers 181 geschlossen. Während der Motor 162 eine Vorwärtsdrehung ausführt, werden die Vorwärtskontakte CC von einer geeigneten Einrichtung, beispielsweise dem Vorsprung 18 3, betätigt, so daß der Zähler 181 bis Null abwärtszählen kann. Während dieser Zeitdauer bleibt der Zähler 182 auf die voreingestellte Anzahl eingestellt. Der Kontakt CR4 bleibt geschlossen. Wenn der Zähler 181 Null erreicht, öffnet der Kontakt CR3, wodurch die Erregerspule 184 aberregt 5 wird. Dies heißt mit anderen Worten, daß das Relais CR1 erregt bleibt, bis der Zähler 181 die voreingestellte
709811/0
Anzahl gezählt hat, die gleich der Anzahl der Umdrehungen der Schraubenspindel 156 ist, die erforderlich ist, um die Fadenkörper vom Spuldorn 56" abzustreifen. Wenn die Spule 184 aberregt wird, werden die Kontakte CRl geöffnet und die Kontakte CR1-1 geschlossen, so daß der Motor 162 dann in entgegengesetzter Drehrichtung dreht und der Zähler 182 dann von der voreingestellten Anzahl bis Null zählt, wobei die Rückwärtskontakte CC—1 von einer geeigneten Einrichtung, beispielsweise dem Vorsprung 183, betätigt werden.
Während dieses Zeitraumes wird die Schraubenspindel 156 in entgegengesetzter Richtung gedreht, so daß die Mutter 167 in ihre Ausgangsstellung zurückgefahren wird.
Wenn der Zähler 182 auf Null zurückgezählt hat, wird der Kontakt CR4 geöffnet, wodurch die Erregerspule 186 uni das Verzögerungsrelais TDR aberregt werden, so daß der Kontakt CR2 und der Relaiskontakt TDR öffnen und der Motor 162 stillgesetzt wird. Die Schaltung ist dann in einem Zustand, in dem sie zur folgenden Durchführung des Abstreifens von Fadenkörpern vom Spuldorn 56' bereit ist,
Die Schaltung zur Steuerung des Abstreifens von Fadenkörpern vom Spuldorn 56a1 arbeitet in gleicher Weise, wie sie vorstehend beschrieben wurde. Allerdings wird diese Schaltung durch das kurzzeitige Schließen des Grenzschalters LS2 angesteuert. Der Grenzschalter LS2 wird vom Betätigungselement 180 betätigt, das von der Platte 44' getragen wird und den Grenzschalter LS2 betätigt, während sich der Spuldorn 56a1 mit fertigen Fadenkörpern der Wartestellung nähert, in der die Fadenkörper von der dem Spuldorn 56ar zugeordneten Fadenkörperabnehmvorrichtung abgestreift werden.
Mittels der in den Fig. 8 bis 11 dargestellten Ausführungsform werden die Fadenkörper auf den Spulen bzw. Hülsen nacheinander und automatisch jeweils vom Spuldorn
7 0 9 8 11/0847
abgenommen bzw.. abgestreift, wenn ein Spuldorn mit fertigen Fadenkörpern in die Warte- bzw. Ruhestellung bewegt wird.
Im Rahmen der Erfindung können Abwandlungen der vorstehend beschriebenen' Ausführungsformen vorgenommen werden und andere als die vorstehend beschriebenen Anordnungen gewählt werden. Die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele dienen lediglich der Erläuterung der Erfindung und sollen sie nicht einschränken.
70981 1 /0847

Claims (1)

  1. -25- 26408A9
    Patentansprüche
    1. Spulmaschine, gekennzeichnet durch einen Rahmen (38), einen Spuldorn (56* , 56a1), der vom Rahmen gehalten wird und eine Spule bzw. Hülse tragen kann, eine Einrichtung (681, 68a1) zum Drehen von Spuldorn und Spule, so daß zur Bildung eines Fadenkörpers ein Faden auf die Spule gewickelt werden kann, eine Ringeinrichtung (170,172, Ί70', 172'), die den Spuldorn umgibt und zwischen dem Rahmen und der Spule angeordnet ist und an einem Ende der Spule angreifen kann, eine Schraubenspindel (156, 156')., die drehbar am Rahmen gelagert ist und sich in Längsrichtung des Spuldorns erstreckt, einen mit dem Gewinde der Schraubenspindel in Eingriff stehenden Schlitten (164, 164"), der Mittel (168, 168') aufweist, die mit der Ringeinrichtung in Eingriff treten können, und eine Antriebseinrichtung (162, 162') zum Drehen der Schraubenspindel, so daß die Ringeinrichtung entlang dem Spuldorn bewegt wird und die Spule vom Spuldorn entfernt wird.
    2. Spulmaschine für Fäden, gekennzeichnet durch einen Rahmen (38), einen am Rahmen gelagerten Drehkopf (42), mehrere drehbar am Drehkopf gelagerte Spuldorne (561, 56a1)/ wobei der Drehkopf we'iterdrehbar ist und dadurch jeden Spuldorn aus einer Spulstation in eine Fadenkörperentnahmestation bringen kann, Antriebseinrichtungen (681, 68a1) zum Drehen des jeweiligen Spuldorns in der Spulstation, wodurch gewickelte Fadenkörper gebildet werden können,eine drehbar gelagerte Schraubenspindel (156, 156')/ die in der Fadenkörperentnahmestation in Längsrichtung des Spuldorns verläuft, einen mit dem Gewinde der Schraubenspindel in Eingriff stehenden Schlitten (164, 164'), der am Fadenkörper auf dem Spuldorn in der Fadenkörperentnahmestation angreifen kann, und eine Antriebseinrichtung (1621, 162a1) zum
    70981 1 /0347
    Drehen der Schraubenspindel, wodurch der Schlitten in Längsrichtung des Spuldorns in der Fadenkörperentnahmestation bewegt wird, so daß der Fadenkörper auf und entlang dem Spuldorn bewegt wird. 5
    3. Spulmaschine, gekennzeichnet durch einen Rahmen (38), einen am Rahmen drehbar gelagerten Drehkopf (42), mehrere drehbar am Drehkopf gelagerte Spuldorne (56, 56a; 56', 56a1), Antriebseinrichtungen (68, 68a; 68', 68a1) zum Drehen der Spuldorne und zum Wickeln eines Fadens oder mehrerer Fäden um die Spuldorne und eine jeweils jedem Spuldorn einzeln zugeordnete Einrichtung (110, 112, 126, 128, 138, 138a, 148, 148a; 156, 156', 164, 164", 168, 168', 170, 170') zum Bewegen eines Fadenkörpers in Längsrichtung entlang dem jeweiligen Spuldorn, wobei diese Einrichtungen am Drehkopf angebracht sind und bei dessen Drehung zusammen mit den Spuldornen bewegt werden.
    "4. Spulmaschine für Fäden, gekennzeichnet durch einen Rahmen (38), einen am Rahmen drehbar gelagerten Drehkopf (42) mehrere drehbar am Drehkopf gelagerte Spuldorne (56*, 56a1), von denen jeder zumindest eine rohrförmige Spule bzw. Hülse aufnehmen kann, mehrere drehbar am Drehkopf belagerte und angebrachte Schraubenspindeln (156, 156'), wobei jeweils eine Schraubenspindel einzeln einem der Spuldorne zugeordnet ist und in dessen Längsrichtung verläuft, eine Antriebseinrichtung (46) zum Drehen des Drehkopfes, damit jeder Spuldorn und die zugehörige Schraubenspindel nacheinander in eine Spulstation und eine Fadenkörperentnahmestation bewegt werden kann, Antriebseinrichtungen (68', 68a1) zum Drehen der einzelnen Spuldorne, damit in der Spulstation ein Faden um die Hülse bzw. Spule gewickelt wird und darauf ein Fadenkörper gebildet wird, eine Ringeinrichtung (170, 172, 170', 172') auf jedem Spuldorn, die diesen umgibt und in Eingriff mit dem Fadenkörper auf dem
    7 09811/0847
    Spuldorn treten kann, einen Schlitten (164, 154') auf jeder Schraubenspindel, wobei jeder Schlitten Mittel (168, 168') aufweist, die in Eingriff mit einer der jeden Spuldorn umgebenden Ringeinrichtung treten können, und Antriebseinrichtungen (1621, 162a1) zum Drehen jeder Schraubenspindel, wodurch der Schlitten und die Ringeinrichtung in Längsrichtung des zugehörigen Spuldorns bewegt werden, so daß der Fadenkörper auf und entlang dem Spuldorn bewegt wird.
    10
    5. Spulmaschine nach Anspruch 4, dadurch, gekennzeichnet, daß die Ringeinrichtung (170/ 172, 170', 172') an einem Ende der rohrförmigen Spule bzw. Hülse angreift.
    6. Spulmaschine, gekennzeichnet durch einen Rahmen (38) einen am Rahmen drehbar gelagerten Drehkopf (42), vom Drehkopf getragene Spuldorne (56, 56a; 56 V, 56a1)/ von denen jeder mehrere rohrförmige Spulen bzw. Hülsen (70, 70a, 70b, 70c) "nebeneinander tragen kann, jeweils eine Antriebseinrichtung (68, 68a; 68', 68a1) für jeden Spuldorn zum Drehen der Spuldorne und der Spulen, so daß Glasfaserfäden in=einer Spulstation auf die Spulen gewickelt und Fadenkörper gebildet werden können, wobei der Drehkopf so weiterdrehbar ist, daß ein Spuldorn aus der Spulstation in eine Fadenkörperentnahmestation bewegt wird, eine vom Drehkopf getragene Leiteinrichtung (100, 150), die neben den Spuldornen angeordnet ist, eine den Spuldorn umgebende und auf jedem Spuldorn angeordnete Ringeinrichtung (138, 138a; 170, 172, 170', 172')/ die sich neben der hintersten Spule befindet, und eine von der Leiteinrichtung getragene Einrichtung (110, 112, 126, 128, 138, 138a, 148, 148a; 156, 1561, 164, 1641, 168, 168', 170, 170') zum Verschieben der Ringeinrichtung in Längsrichtung des Spuldornes nach Beendigung des ' Wickeins der Fadenkörper, wodurch die Fadenkörper vom Spuldorn entfernt werden.
    7098 11/08A7
    7. Spulmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Verschieben der Ringeinrichtung (138, 138a) in Längsrichtung des Spuldorns (56, 56a) eine Stange (126, 128) auf jeder Seite der Leiteinrichtung (100) umfaßt, wobei diese "Stangen in Längsrichtung der Leiteinrichtung verschiebbar sind, und daß die genannte Einrichtung ferner ein von jeder Stange getragenes Element (148, 148a), das sich neben der Ringeinrichtung auf einem Spuldorn befindet, sowie eine Griffeinrichtung (130, 130a) an jeder Stange umfaßt, die von der Stange getragen wird und zum Verschieben der Stange in Längsrichtung dient, wodurch die fertigen Fadenkörper von den Spuldornen entfernt werden.
    8. Spulmaschine, gekennzeichnet durch einen drehbaren Spuldorn (56*, 56a1), eine Einrichtung (681, 68a1) zum Drehen des Spuldorns, so daß darauf ein gewickelter Fadenkörper gebildet werden kann, eine Ringeinrichtung (170, 172, 170', 172'), die den Spuldorn umgibt, eine drehbar gelagerte Schraubenspindel (156, 156'), die sich neben dem Spuldorn erstreckt, einen mit dem Gewinde der Schraubenspindel in Eingriff stehenden Schlitten (164, 164'), der Mittel (168, 1681) aufweist, die mit der dem Spuldorn umgebenden Ringeinrichtung in Eingriff treten können, und eine Antriebseinrichtung (162, 162') zum Drehen der Schraubenspindel, wodurch der Schlitten in Längsrichtung des Spuldorns bewegt wird, so daß die Ringeinrichtung entlang dem Spuldorn bewegt wird.
    7098 11/08 4 7
    Leerseite
DE19762640849 1975-09-11 1976-09-10 Verfahren und vorrichtung zum entnehmen von materialkoerpern aus einer spulmaschine Withdrawn DE2640849A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/612,399 US4052016A (en) 1975-09-11 1975-09-11 Method and apparatus for removing wound packages from a winding machine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2640849A1 true DE2640849A1 (de) 1977-03-17

Family

ID=24452992

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762640849 Withdrawn DE2640849A1 (de) 1975-09-11 1976-09-10 Verfahren und vorrichtung zum entnehmen von materialkoerpern aus einer spulmaschine

Country Status (8)

Country Link
US (1) US4052016A (de)
JP (1) JPS5234014A (de)
BE (1) BE846063A (de)
CA (1) CA1033699A (de)
DE (1) DE2640849A1 (de)
FR (1) FR2338216A1 (de)
GB (1) GB1523388A (de)
NL (1) NL7610050A (de)

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4557424A (en) * 1983-10-18 1985-12-10 Rieter Machine Works, Ltd. Package ejector mechanism
US6015113A (en) * 1997-10-06 2000-01-18 E. I. Du Pont De Nemours And Company Winder for synthetic filaments
US6402078B1 (en) 1999-05-28 2002-06-11 Ppg Industries Ohio, Inc. Automatic winder doffing and re-tubing
FR2872807B1 (fr) * 2004-07-08 2006-09-22 Saint Gobain Vetrotex Dispositif de maintien d'un fil au sein d'un bobinoir
US20060026997A1 (en) * 2004-08-03 2006-02-09 Sweetman Joel G Crimped forming tubes
US20060029755A1 (en) * 2004-08-03 2006-02-09 Tkacik Peter T Alternative moisture and temperature resistant forming tubes
CN113584616B (zh) * 2021-09-02 2023-06-23 北京中丽制机工程技术有限公司 一种双动滑轨交叉预牵伸卷绕装置及方法
CN113942885B (zh) * 2021-11-11 2022-11-08 东莞市营特电子科技有限公司 一种铜线料盘自动装夹绕线上下料设备

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH247676A (de) * 1943-08-31 1947-03-31 Schaerer Maschf Spulmaschine zur fortlaufend selbsttätigen Herstellung von Schlauchkötzern.
CH365478A (de) * 1958-03-12 1962-11-15 Barmag Barmer Maschf Fadenaufwickelvorrichtung an einer Spinnmaschine für künstliche Fäden
US3512725A (en) * 1966-12-22 1970-05-19 Owens Corning Fiberglass Corp Method and apparatus for forming and collecting filaments
CH531978A (de) * 1971-06-18 1972-12-31 Croon Lucke Maschinen Knäuel-Wickelvorrichtung
US3693897A (en) * 1971-12-30 1972-09-26 Miron Davidson Pull skein winder
US3807647A (en) * 1972-06-15 1974-04-30 Karlsruhe Augsburg Iweka Yarn take-up arrangement
US3908918A (en) * 1974-04-18 1975-09-30 Gunnar A Bergstrom Doffing means for the package wound on a strand winding machine

Also Published As

Publication number Publication date
BE846063A (fr) 1976-12-31
US4052016A (en) 1977-10-04
GB1523388A (en) 1978-08-31
CA1033699A (en) 1978-06-27
FR2338216A1 (fr) 1977-08-12
JPS5234014A (en) 1977-03-15
FR2338216B3 (de) 1980-10-17
NL7610050A (nl) 1977-03-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102009026849B3 (de) Spulmaschine mit einer Wechseleinrichtung und Verfahren zum Betrieb derselben
DE2427016C2 (de) Automatische Spulenwechseleinrichtung
DE3146040C2 (de) Vorrichtung zum Auswechseln der Spulen eines Flyers gegen Hülsen
DE2121426B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Spulenwechsel bei Textilmaschinen
EP2739555A1 (de) Aufspulvorrichtung
DE102009007759A1 (de) Aufspulmaschine
EP2231495B1 (de) Vorrichtung zum aufwickeln eines fadens
EP1215153A2 (de) Anlage zum automatischen optimierten Aufwickeln von Schlauchstücken
DE102011000590B3 (de) Spulmaschine
EP0886623A1 (de) Aufspulmaschine mit anlegevorrichtung
DE2640849A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum entnehmen von materialkoerpern aus einer spulmaschine
EP1502890A2 (de) Aufspulmaschine
DE2711453A1 (de) Spulmaschine
DE69504010T2 (de) Maschine, geeignet zur Verwendung von zu Spulen gewickeltem Bahnmaterial
DE4017303C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Kreuzspulen mit unterschiedlicher Garnlänge
DE102005005129B4 (de) Vorrichtung zum Aufwickeln mehrerer Fadenscharen
DE3344993A1 (de) Mehrstellige textilmaschine
DE2623175A1 (de) Garnwickelvorrichtung
EP1730064B1 (de) Aufspulvorrichtung
EP0319784B1 (de) Verfahren zum automatischen Wechseln von Spinnspulen an einer Spinnmaschine
CH631413A5 (de) Vorrichtung zum aufspulen textiler faeden.
DE102015008378A1 (de) Vorrichtung zum Aufnehmen und Abtransportieren von gewickelten Spulen
DE60120253T2 (de) Elastisches-Garn Wickel und Verfahren zum Betrieb einer Aufwickelmaschine für elastische Garne
EP0574841A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Stator- oder Rotorwicklungen elektrischer Maschinen aus Paralleldrähten
DE102022004730A1 (de) Verfahren zum Aufbringen einer Fadenendfixierung an einem Spulpaket

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee