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DE3231989C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3231989C2
DE3231989C2 DE3231989A DE3231989A DE3231989C2 DE 3231989 C2 DE3231989 C2 DE 3231989C2 DE 3231989 A DE3231989 A DE 3231989A DE 3231989 A DE3231989 A DE 3231989A DE 3231989 C2 DE3231989 C2 DE 3231989C2
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DE
Germany
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ribs
cutting tool
cutting
pipe section
longitudinal direction
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DE3231989A
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DE3231989A1 (de
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Richard Walker Chicago Ill. Us Kritzer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15Making tubes of special shape; Making tube fittings
    • B21C37/20Making helical or similar guides in or on tubes without removing material, e.g. by drawing same over mandrels, by pushing same through dies ; Making tubes with angled walls, ribbed tubes or tubes with decorated walls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J5/00Methods for forging, hammering, or pressing; Special equipment or accessories therefor
    • B21J5/06Methods for forging, hammering, or pressing; Special equipment or accessories therefor for performing particular operations
    • B21J5/068Shaving, skiving or scarifying for forming lifted portions, e.g. slices or barbs, on the surface of the material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Broaching, Filing, Reaming, And Others (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Rippen an der Oberfläche eines Wärmetauscherelementes nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs. Ein solches Verfahren dient zur Herstellung von Wärmetauschern mit nach außen ab­ stehenden Kühlrippen, die in Längsrichtung im Abstand von­ einander angeordnet sind.
Es ist aus den US-PS 32 02 212, 38 66 286, 38 86 639 und 39 47 941 bekannt, Wärmetauscher herzustellen, indem Lamel­ len an nach außen vorspringenden Rippen durch Schneiden oder Ausmeißeln gebildet werden.
Aus der US-PS 36 93 105 ist es bekannt, diese Lamellen ein­ teilig mit größeren Kühlrippenteilen auszubilden, indem sie an nach außen vorstehenden Rippen ausgeschnitten oder ausge­ meißelt werden und der verbleibende Teil der Kühlrippen aus dem Material ausgeschnitten oder ausgemeißelt wird, das un­ ter den Rippen liegt.
Bei der Herstellung von gerippten Wärmetauschern wurde be­ obachtet, daß die in die Vorschubrichtung des Schneidwerkzeu­ ges weisenden Flächen der Wärmetauscherrippen relativ stark aufgerauht sind. Diese Aufrauhung hat die Natur von Bläschen mit einer Dicke von 0,03 bis 0,06 mm bei einer Gesamtdicke der Wärmetauscherrippen von 0,23 mm. Diese Erscheinung tritt auf, obwohl die Rückseiten dieser Rippen sowie die darunter­ liegenden Oberflächen des Werkstückes, aus dem die Rippen ausgeschnitten oder ausgemeißelt wurden, glänzend und glatt sind. Es wird angenommen, daß dieses Aufrauhen der einen Sei­ te der Rippen durch ihre Verdickung und Verkürzung bei dem Meißelvorgang verursacht wird, da durch Schnitte mit verhält­ nismäßig geringer Schnittiefe und großem Hub Rippen mit ver­ hältnismäßig großer Dicke und geringer Länge gebildet werden.
Es wurde gefunden, daß selbst nur eine aufgerauhte Oberflä­ che an den Wärmetauscherrippen bzw. -lamellen vorteilhaft ist, da sie eine größere Wärmeaustauschoberfläche bildet. Die rauhe Oberflächenbeschaffenheit unterstützt das Aufbre­ chen der laminaren Strömung an den Rippen bzw. Lamellen. Sie erzeugt Turbulenzen in dem zwischen den Rippen bzw. Lamellen durchströmenden Arbeitsfluidum. Ferner fördert sie das Auf­ brechen der Grenzschichten des Arbeitsfluidums unmittelbar angrenzend an den aufgerauhten Oberflächen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein gattungs­ gemäßes Verfahren zur Herstellung von Rippen an der Oberflä­ che eines Wärmetauscherelementes derart weiterzuentwickeln, daß die Rippen auf beiden Seiten aufgerauht werden.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Verfahren durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs angegebene Maßnahme gelöst.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Wär­ metauscher zeichnen sich durch eine verbesserte Wärmeübertra­ gungscharakteristik zwischen den daran angeordneten Rippen und dem hindurchströmenden Medium aus. Das Verfahren läßt sich leicht und kostengünstig ausführen. Das Verfahren läßt sich in weiten Grenzen optimal an spezielle Anwendungen an­ passen, da entweder das Werkstück oder das Schneidwerkzeug oder beide in Vibration versetzt werden, je nachdem, auf welche Weise das beste Ergebnis erzielt wird.
Im folgenden wird das Verfahren beispielhaft anhand einer zu seiner Durchführung geeigneten Vorrichtung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens;
Fig. 2 die Teilansicht der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung, betrachtet in Rich­ tung der Pfeile 2-2 in Fig. 1;
Fig. 3 den Teilschnitt längs Linie 3-3 in Fig. 2;
Fig. 4 eine vergrößerte Teilansicht ähnlich Fig. 1, je­ doch in größerem Maßstab und am Ende eines Schneid- bzw. Meißelhubes des Schneidwerkzeugs;
Fig. 5 die Rückansicht eines Werkstückhalters einer anderen Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens, wobei die Betrachtungsrichtung den Pfeilen 5-5 in Fig. 1 entspricht, wenn dieser in Fig. 5 gezeigte Werkstückhalter bei der Vorrich­ tung nach Fig. 1 verwendet wird; und
Fig. 6 den Teilschnitt längs Linie 6-6 in Fig. 5.
Ein Wärmetauscherelement 1 wird aus einem Rohrstück 2 gebildet, wobei in Fig. 1 von dem einen Endbereich A des Rohrstücks 2 zum anderen End­ bereich B hin gearbeitet wird, woraufhin das Wärmetau­ scherelement 1 von dem übrigen Teil B-C des Rohrstücks 2 abgetrennt wird, nachdem die Herstellung der gewünschten Länge des Wärmetauscherelementes abgeschlossen ist, z. B. der Länge A-C. Das Rohrstück 2 hat vorzugsweise einen im wesentlichen rechtwinkligen Querschnitt, wie in Fig. 5 gezeigt ist.
Das durch die Erfindung geschaffene Wärmetauscherelement 1 umfaßt einen gestreckten rohrförmigen Teil 3 mit aus­ wärts gerichteten vorspringenden Rippen 4, die jeweils einen gestreckten Fußteil 5 mit einer Mehrzahl von Lamel­ len 6 aufweisen, die von einer Längskante desselben aus­ wärts abstehen, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist.
Das in den Figuren gezeigte Rohrstück 2 mit im wesentlichen rechteckförmigem Quer­ schnitt weist eine obere Wandung 7 sowie eine untere Wandung 8 auf, die im wesentlichen zueinander paral­ lel sind, und zwei einander gegenüberliegende Seiten­ wände 9 und 10, die sich zwischen den beiden Seiten der Wände 7 und 8 im wesentlichen senkrecht zu diesen er­ strecken. Eine Mehrzahl von Öffnungen 11 erstreckt sich in Längsrichtung durch das Rohrstück 2 hindurch, wie in Fig. 5 gezeigt ist.
Wie aus Fig. 1, 2 und 4 zu erkennen, stehen die Rippen 4 an den Außenseiten 7a, 8a der Wände 7 und 8 des Rohrstückes 2 nach außen ab. Diese Rippen 4 erstrecken sich in Längs­ richtung über die Seiten 7a und 8a transversal zur Längs­ richtung des Rohrstückes 2, und jede Rippe 4 weist den bereits erwähnten Fußteil 5 auf, der an seinem unteren, in Längsrichtung verlaufenden Ansatzteil 12 einteilig mit der entsprechenden Wand 7 bzw. 8 ausgebildet ist. Jeder Fußteil 5 erstreckt sich von der Seite 7a, 8a der Wand 7 bzw. 8 im wesentlichen rechtwinklig auswärts, wobei die daran gebildeten Lamellen 6 im Abstand voneinander ent­ lang dem Längsrand des Fußteils 5, welcher von der Wand 7 bzw. 8 abgewandt ist, nach außen vorspringend angeordnet sind.
Das Rohrstück 2, aus dem das Wärmetauscherelement 1 ge­ bildet ist, besteht z. B. aus Aluminium. Es weist eine Mehrzahl von in Fig. 5 ge­ zeigten, nach außen abstehenden Stegen 13 an der Außen­ seite der Wände 7, 8 auf. Diese Stege 13 erstrecken sich in Längsrichtung des Rohrstückes 2 parallel zueinander und im Abstand voneinander.
Zur Durchführung des Verfahrens wird von dem Rohrstück 2 mit den sich über seine gesamte Länge erstreckenden Stegen 13 ausgegangen. Die Rippen 4 werden nach Fig. 1 nacheinander auf jeder Seite der Seitenwände 7 und 8 gebildet, und zwar von einem Ende A zu dem anderen Ende B des Rohrstückes 2 hin. Die Rippen 4 können jeweils aus den Wänden 7 und 8 durch geeignete Schneidwerkzeuge 14, 15 ausgeschnitten bzw. ausgemeißelt werden, wobei diese Werkzeuge 14, 15 zunächst in Längs­ richtung der Stege 13 in Richtung des Endes A arbeiten, um die Ober­ flächen 16 zu bilden, die am Fußteil 17 der Stege 13 enden. Die Schneidwerkzeuge 14, 15 schneiden dann weiter in Längsrichtung des Teiles 18 der Wand 7 bzw. 8, die unter den Stegen 13 liegt, um die in Fig. 1 gezeigte Oberfläche 19 zu bilden. Die aus den Wänden 7, 8 ausgeschnittenen bzw. ausgemeißel­ ten Rippen 4 werden dann nach außen gebogen, vorzugsweise derart, daß sie ungefähr senkrecht zu den Ebenen der Wände 7, 8 sind, an denen sie gebildet sind.
Nachdem die Rippen 4 auf diese Weise entlang dem gewünsch­ ten Längsstück des Rohrteiles 2 gebildet sind, z. B. ent­ lang dem Längsstück A-C, kann das Rohrstück 2 an der Stelle C in Querrichtung abgetrennt werden, um das ferti­ ge Wärmetauscherelement zu schaffen, dessen Rippen 4 praktisch über seine gesamte Länge im Abstand voneinan­ der angeordnet sind. Die Bildung der Rippen 4 kann auch an einer Stelle des Rohrstückes 2 beginnen, die in bezug auf das Ende A innen liegt, und das Rohrstück 2 kann bei der Darstellung nach Fig. 1 nach links außen in bezug auf die letzte gebildete Rippe 4 abgetrennt werden, um ungerippte Endstücke als Anschlußteile zu bilden. Daran werden vorzugsweise die Stege 13 am Ende des Rohrstückes 2 z. B. durch Abschleifen entfernt, um dem fertigen Wärmetauscherelement End­ stücke mit glatten Wänden zu geben.
Das soweit beschriebene Verfahren zur Herstellung von mit Lamellen versehenen Wärmetauschern durch Ausschneiden bzw. Ausmeißeln der Rippen aus den einander gegenüber­ liegenden Seiten eines rohrförmigen Elementes ist im wesentlichen bekannt. Bei den bekannten Wärmetauschern sind jedoch nur diejenigen Seitenflächen der Rippen, die den Flächen 20 der Rippen 4 entsprechen und in Fig. 1 nach rechts in der Richtung der Schneidbewegung der Schneid­ werkzeuge 14 und 15 gewendet sind, aufgerauht, während die gegenüberlie­ genden, in Fig. 1 nach links gewendeten Flächen 21 der Rippen 4 glatt und glänzend sind, ebenso wie die Ober­ flächen des rohrförmigen Teiles 2, aus dem diese abge­ hoben sind. Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird erreicht, daß sowohl die Seitenflächen 21 als auch die Seitenflächen 20 der Rippen 4 aufgerauht sind, um diesen Rippen 4 die eingangs erwähnten vorteilhaften Eigen­ schaften zu verleihen.
Gemäß dem der Erfindung zugrundeliegenden Gedanken wird das Aufrauhen der Seitenflächen 21 der Rippen 4 dadurch erreicht, daß die Werkzeuge 14 und 15 und das Rohrstück 2 relativ zueinander in Vibration versetzt werden, während diese Rippen 4 gebildet werden, wie im einzelnen weiter unten erläutert wird.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Vorrichtung zur Durch­ führung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt. Diese Vorrichtung enthält die bereits erwähnten stangen­ förmigen Schneidwerkzeuge 14, 15, die jeweils an einen geeigneten Mechanismus 22 bzw. 23 angeschlossen sind, um die Rippen 4 nach dem erfindungsgemäßen Verfahren herzu­ stellen. Die Mechanismen 22 und 23 sind einander gleich aufgebaut, mit der Ausnahme, daß sie spiegelbildlich sind, so daß in der Zeichnung einander entsprechende Elemente mit denselben Bezugszeichen bezeichnet sind.
Der in Fig. 1 dargestellte Mechanismus 22 umfaßt einen im wesentlichen rechtwinklig geformten Schneidwerkzeug­ schlitten 24, der auf dem Grund einer ortsfesten Schneid­ werkzeugführung 25 von der Gestalt eines umgekehrten U in Längsrichtung hin und her verschiebbar ist. Die Schneidwerkzeugführung 25 weist eine Mehrzahl von Stiften 26 auf, die in ihren einander gegenüberliegenden Seiten­ wänden angebracht sind und in Längsnuten 27 eingreifen, die auf den einander gegenüberliegenden Seiten des Schneidwerkzeugschlittens 24 gebildet sind und sich über dessen Länge hinweg erstrecken, um den Schneidwerkzeug­ schlitten 24 in der Schneidwerkzeugführung 25 zur Hin- und Herbewegung zu lagern, wobei in der Zeichnung nur eine Seite der Schneidwerkzeugführung 25 und der Längs­ nut 27 gezeigt ist.
Der Mechanismus 22 umfaßt ferner ein Kopfteil 28 von der Gestalt eines umgekehrten U, das in bezug auf den Schneid­ werkzeugschlitten 24 senkrecht hin- und herbewegbar in dem Mechanismus angeordnet ist. Das Kopfteil 28 umfaßt zwei senkrecht verlaufende Seitenwände 29, 30 (Fig. 1), die auf den einander gegenüberliegenden Seiten des Schneidwerkzeugschlittens 24 angeordnet sind, wobei diese Seitenwände 29 und 30 jeweils mit darin angeordneten Steuerschlitzen 31 versehen sind. Stift 32, von denen in der Zeichnung nur einer gezeigt ist, sind auf den einander gegenüberliegenden Seiten des Werkzeugschlittens 24 angebracht und stehen durch die zugehörigen Steuer­ schlitze 31 hindurch nach außen vor, und zwar in einer solchen Stellung, daß die senkrechte Hin- und Herbewegung des Kopfteiles 28 eine Hin- und Herbewegung des Werkzeug­ trägerschlittens 24 in Längsrichtung durch die Führung 25 bewirkt, da die Stifte 32 mit den Seitenwänden der Steuer­ schlitze 31 in Eingriff sind.
Der Werkzeugträgerschlitten 24 des Mechanismus 22 weist an seinem vorderen Ende eine rechtwinklige Aussparung auf, die sich über seine gesamte Breite erstreckt, wie aus den Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich ist. Das stabför­ mige Schneidwerkzeug 14 weist einen rechtwinkligen Quer­ schnitt auf und ist von solcher Größe, daß es in die Aussparung 33 hineinpaßt, wobei die Oberseite 34 des Schneidwerkzeuges 14 an die oberseitige Wand 35 des Werk­ zeugträgerschlittens 24 anstößt. Die Rückseite 36 des Schneidwerkzeuges 14 ist in Anlage an der Rückwand 37 der Aussparung 33. Die Bodenseite 38 des Schneidwerk­ zeuges 14 fällt mit der Ebene des Bodens 39 des Werk­ zeugträgerschlittens 24 zusammen, während die Schneid­ kante 40 des Schneidwerkzeuges 14 über das vordere Ende 41 des Werkzeugträgerschlittens 24 nach außen vorsteht (Fig. 1 und 3). Die Länge des stabförmigen Schneid­ werkzeuges 14 ist etwas geringer als die seitliche Breite des Werkzeugträgerschlittens 24, während die Enden 42 und 43 des Schneidwerkzeuges 14 einwärts im Abstand von den Seiten 44 und 45 des Werkzeugträgerschlittens 24 liegen, wenn das Schneidwerkzeug 14 in diesem einsatz­ bereit angeordnet ist (Fig. 2).
Der Werkzeugträgerschlitten 24 weist zwei längliche Schlitze 46, 47 auf (Fig. 2), die sich senkrecht durch die oberseitige Wand 35 der Aussparung 33 hindurch er­ strecken, im wesentlichen in Längsrichtung miteinander fluchten und entlang der längsgerichteten Mittellinie der oberseitigen Wand 35 verlaufen. Zwei Bolzen 48, 49 mit einem Bolzenkopf 50 bzw. 51, der auf der Oberseite der ober­ seitigen Wand 35 der Aussparung 33 ruht, stehen nach unten durch die ausgesparten Schlitze 46, 47 hindurch und sind in das Schneidwerkzeug 14 eingeschraubt, um dieses in Längsrichtung hin- und herverschiebbar in der Aussparung 33 zu befestigen. Vorzugsweise ist das Schneidwerkzeug 14 an dem Werkzeugträgerschlitten 24 mittels der Bolzen 48 und 49 so befestigt, daß es mit geringem Spiel leicht gleiten kann und in der Aussparung 33 folglich sicher gehalten ist, jedoch in Längsrichtung darin frei verschiebbar bleibt.
Auf dem Werkzeugträgerschlitten 24 ist mit diesem mit­ bewegbar ein Vibrator 52 mittels eines Montagebügels 53 (Fig. 2) befestigt. Der Vibrator 52 umfaßt eine Vibrator­ welle 54 (Fig. 2 und 3), die in geeigneter Weise an dem Schneidwerkzeug 14 befestigt ist, z. B. durch Ein­ schrauben in das eine Ende desselben. Der Vibrator 52 kann von irgendeiner herkömmlichen Art sein, wie sie am Markt verfügbar sind. Vorzugsweise handelt es sich aber um einen Vibrator, der das Schneidwerkzeug 14 mit 12 000 bis 15 000 Schwingungen pro Minute beaufschlagt, worauf weiter unten noch eingegangen wird.
Zusammenfassend bewirkt die senkrechte Hin- und Herbewegung des Kopfteils 28 durch Eingriff der Stifte 32 in die Seitenwände der Steuer­ schlitze 31 eine Hin- und Herbewegung des Werkzeugträger­ schlittens 24 in Längsrichtung um das Schneidwerkzeug 14 mit Schneid- bzw. Meißelbewegungen hin- und herzubewegen und die Rippen 4 herzu­ stellen.
Die Vorrichtung umfaßt neben den Mechanismen 22 und 23 eine Führung 55 (Fig. 1) für das Rohrstück 2, um dieses in Längs­ richtung hindurchzubewegen. Die Führung 55 ist so ange­ ordnet, daß das Rohrstück 2 in einer solchen Lage gehal­ ten ist, daß es in der oben beschriebenen Weise durch die Schneidwerkzeuge 14 und 15 bearbeitet werden kann.
Bei der Bildung der Rippen 4 führt das Schneidwerkzeug 14 einen Hub relativ großer Länge aus, z. B. einer Länge von 28,6 mm, bei einer relativ geringen Schneidtiefe von z. B. 0,08 mm, um eine Rippe zu bilden, deren Länge wesentlich geringer ist als die Schnittlänge und z. B. 10 mm be­ trägt, bei einer Dicke, die wesentlich größer ist als die Schneidtiefe und z. B. etwa 0,23 mm beträgt. Es wurde bereits erwähnt, daß durch ein solches Abspalten eine aufgerauhte bzw. gewellte Oberfläche auf der einen Seite der Rippen 4 entsteht, nämlich auf der Seite 20, während die andere Seite 21 der Rippen 4 glatt und glänzend bleibt. Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist jedoch während der gesamten Hin- und Herbewegung des Werkzeug­ trägerschlittens 24 des Mechanismus 22 der Vibrator 52 in Betrieb, um die Welle 54 mit einer relativ hohen Anzahl von z. B. 12 000 bis 15 000 Schwingungen pro Minu­ te in Längsrichtung zu vibrieren. Diese auf das Schneid­ werkzeug 14 übertragene Vibration bewirkt eine Aufrau­ hung auch der Flächen 21 der Rippen 4 mit einer Tiefe von etwa 0,025 mm, wobei die aufgerauhten Teile zwischen den Fußteilen 12 der Rippen 4 und ihren freien Enden fünfunddreißig bis fünfundvierzig, vorzugsweise vierzig Aufrauhungen aufweisen.
Die Arbeitsweise des Mechanismus 23 ist dieselbe wie die des Mechanismus 22, mit der Ausnahme, daß der Mecha­ nismus 23 unter dem Rohrstück 2 angeordnet ist und des­ sen Unterseite bearbeitet. Beide Mechanismen 22 und 23 bearbeiten gleichzeitig ein Rohrstück 2, das durch die Führung 55 hindurchgeschoben wird.
In den Fig. 5 und 6 ist eine abgewandelte Ausführungs­ form der Vorrichtung dargestellt. Teile, die mit denen in den Fig. 1 bis 4 übereinstimmen, sind durch dieselben Bezugszeichen bezeichnet, während entsprechende, aber anders gestaltete Elemente zwar dieselben Bezugszahlen tragen, denen jedoch der Buchstabe "b" hinzugefügt ist.
Bei der in den Fig. 5 und 6 gezeigten Ausführungsform der Vorrichtung werden, ebenso wie bei der Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 4, das Werkstück und die Schneid­ werkzeuge relativ zueinander in Vibration versetzt, wäh­ rend die Rippen gebildet werden; anstatt jedoch die Schneidwerkzeuge 14 und 15 bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 4 in Vibration zu versetzen, wird das Werkstück bzw. Rohrstück 2 selbst in Vibration bezüglich der Schneidwerkzeuge versetzt, während die Rippen gebildet werden.
Bei der Vorrichtung nach den Fig. 5 und 6 ist die Führung 55b des Werkstückes bzw. Rohrstückes 2 verschieb­ bar gelagert mittels eines Stiftes oder Stabes 56, der sich durch einen Durchgang 57 in dem oberen Teil 58 eines Montagesockels 59 hindurch erstreckt und darin verschiebbar gelagert ist. Der Stab 56 ist in zwei Sei­ tenplatten 60, 61 an der Führung 55b gelagert bzw. ge­ sichert, wobei die Seitenplatten 60 und 61 im Abstand von den beiden einander gegenüberliegenden Seitenflächen des oberen Teils 58 des Montagesockels 59 nach außen versetzt angeordnet sind. Der Stab 56 kann folglich in bezug auf den Montagesockel 59 in Längsrichtung hin- und herbewegt werden.
Ein Vibrator 52b ist an dem Montagesockel 59 angebracht und weist eine Vibratorwelle 54b auf, die sich bis zu der Führung 55b erstreckt und an dieser z. B. durch Ein­ schrauben befestigt ist. Beim Betrieb der in den Fig. 5 und 6 gezeigten Vorrichtung wird das Rohrstück 2 durch eine Öffnung 62 der Führung 55b hindurchgeführt und ist darin mit relativ engem Sitz, jedoch frei verschiebbar aufgenommen. Während der Hindurchbewegung des Rohrstückes 2 durch die Führung 55b bewirkt der Vibrator 52b durch seine Verbindung mit der Führung 55b mittels der Welle 54b das Vibrieren der Führung 55b in Längsrichtung des Stabes 56, um das Rohrstück 2 relativ zu den Schneidwerkzeugen in Vibration zu versetzen, während die Schneidwerkzeuge dieses Rohrstück bearbeiten.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform wird bei der oben unter Bezugnahme auf die Fig. 5 und 6 beschriebenen Vorrichtung auch die Schneideinrichtung in Vibration ver­ setzt, wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 4. In den meisten Fällen ist es jedoch günstiger, wenn die relative Vibrationsbewegung zwischen dem Werk­ stück und den Schneidwerkzeugen durch Vibrieren des Werk­ stückes verursacht wird, wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6, so daß die Schneidwerkzeuge selbst, die das Werkstück bearbeiten, nicht gleichzeitig auch in Vibration versetzt werden müssen. Dies kann leicht dadurch ge­ schehen, daß bei Verwendung einer Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 4 in Verbindung mit der Vorrichtung nach den Fig. 5 und 6 einfach die Vibratoren 52 entfallen und die Schneidwerkzeuge 14 und 15 an den zugehörigen Werkzeugträgerschlitten 24 mit festem Sitz und ohne Ver­ schiebbarkeit befestigt werden, indem die Bolzen 48 und 49 festgezogen werden.

Claims (2)

  1. Verfahren zum Herstellen von Rippen an der Oberfläche eines Wärmetauscherelementes mit den Verfahrensschritten:
    • - Bewegen eines gestreckten rohrförmigen Körpers in Längs­ richtung an einem Schneidwerkzeug vorbei und
    • - Vorwärts- und Rückwärtsbewegen des Schneidwerkzeuges auf die Oberfläche des rohrförmigen Körpers zu und von dieser fort unter einem spitzen Winkel und Hineinschneiden in diese Oberfläche während der Vorwärtsbewegung des Schneid­ werkzeuges unter Abspaltung einer hochstehenden Rippe, de­ ren eine Seite mit dem Körper einteilig verbunden ist,
  2. dadurch gekennzeichnet, daß während der Vorwärtsbewegung des Schneidwerkzeuges das Schneidwerkzeug und der Kör­ per relativ zueinander in eine im wesentlichen transversal zu dieser Vorwärtsbewegung gerichtete Vibration versetzt werden.
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