DE3231989C2 - - Google Patents
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- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
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- B21C37/15—Making tubes of special shape; Making tube fittings
- B21C37/20—Making helical or similar guides in or on tubes without removing material, e.g. by drawing same over mandrels, by pushing same through dies ; Making tubes with angled walls, ribbed tubes or tubes with decorated walls
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von
Rippen an der Oberfläche eines Wärmetauscherelementes nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs. Ein solches Verfahren
dient zur Herstellung von Wärmetauschern mit nach außen ab
stehenden Kühlrippen, die in Längsrichtung im Abstand von
einander angeordnet sind.
Es ist aus den US-PS 32 02 212, 38 66 286, 38 86 639 und
39 47 941 bekannt, Wärmetauscher herzustellen, indem Lamel
len an nach außen vorspringenden Rippen durch Schneiden oder
Ausmeißeln gebildet werden.
Aus der US-PS 36 93 105 ist es bekannt, diese Lamellen ein
teilig mit größeren Kühlrippenteilen auszubilden, indem sie
an nach außen vorstehenden Rippen ausgeschnitten oder ausge
meißelt werden und der verbleibende Teil der Kühlrippen aus
dem Material ausgeschnitten oder ausgemeißelt wird, das un
ter den Rippen liegt.
Bei der Herstellung von gerippten Wärmetauschern wurde be
obachtet, daß die in die Vorschubrichtung des Schneidwerkzeu
ges weisenden Flächen der Wärmetauscherrippen relativ stark
aufgerauht sind. Diese Aufrauhung hat die Natur von Bläschen
mit einer Dicke von 0,03 bis 0,06 mm bei einer Gesamtdicke
der Wärmetauscherrippen von 0,23 mm. Diese Erscheinung tritt
auf, obwohl die Rückseiten dieser Rippen sowie die darunter
liegenden Oberflächen des Werkstückes, aus dem die Rippen
ausgeschnitten oder ausgemeißelt wurden, glänzend und glatt
sind. Es wird angenommen, daß dieses Aufrauhen der einen Sei
te der Rippen durch ihre Verdickung und Verkürzung bei dem
Meißelvorgang verursacht wird, da durch Schnitte mit verhält
nismäßig geringer Schnittiefe und großem Hub Rippen mit ver
hältnismäßig großer Dicke und geringer Länge gebildet werden.
Es wurde gefunden, daß selbst nur eine aufgerauhte Oberflä
che an den Wärmetauscherrippen bzw. -lamellen vorteilhaft
ist, da sie eine größere Wärmeaustauschoberfläche bildet.
Die rauhe Oberflächenbeschaffenheit unterstützt das Aufbre
chen der laminaren Strömung an den Rippen bzw. Lamellen. Sie
erzeugt Turbulenzen in dem zwischen den Rippen bzw. Lamellen
durchströmenden Arbeitsfluidum. Ferner fördert sie das Auf
brechen der Grenzschichten des Arbeitsfluidums unmittelbar
angrenzend an den aufgerauhten Oberflächen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein gattungs
gemäßes Verfahren zur Herstellung von Rippen an der Oberflä
che eines Wärmetauscherelementes derart weiterzuentwickeln,
daß die Rippen auf beiden Seiten aufgerauht werden.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Verfahren
durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
angegebene Maßnahme gelöst.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Wär
metauscher zeichnen sich durch eine verbesserte Wärmeübertra
gungscharakteristik zwischen den daran angeordneten Rippen
und dem hindurchströmenden Medium aus. Das Verfahren läßt
sich leicht und kostengünstig ausführen. Das Verfahren läßt
sich in weiten Grenzen optimal an spezielle Anwendungen an
passen, da entweder das Werkstück oder das Schneidwerkzeug
oder beide in Vibration versetzt werden, je nachdem, auf
welche Weise das beste Ergebnis erzielt wird.
Im folgenden wird das Verfahren beispielhaft anhand einer zu
seiner Durchführung geeigneten Vorrichtung unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Vorrichtung zur
Durchführung des Verfahrens;
Fig. 2 die Teilansicht der in
Fig. 1 gezeigten Vorrichtung, betrachtet in Rich
tung der Pfeile 2-2 in Fig. 1;
Fig. 3 den Teilschnitt längs Linie 3-3 in Fig. 2;
Fig. 4 eine vergrößerte Teilansicht ähnlich Fig. 1, je
doch in größerem Maßstab und am Ende eines
Schneid- bzw. Meißelhubes des Schneidwerkzeugs;
Fig. 5 die Rückansicht eines Werkstückhalters einer anderen
Vorrichtung zur Ausführung des
Verfahrens, wobei die Betrachtungsrichtung den
Pfeilen 5-5 in Fig. 1 entspricht, wenn dieser in
Fig. 5 gezeigte Werkstückhalter bei der Vorrich
tung nach Fig. 1 verwendet wird; und
Fig. 6 den Teilschnitt längs Linie 6-6 in Fig. 5.
Ein Wärmetauscherelement 1 wird aus einem Rohrstück 2
gebildet, wobei in Fig. 1 von
dem einen Endbereich A des Rohrstücks 2 zum anderen End
bereich B hin gearbeitet wird, woraufhin das Wärmetau
scherelement 1 von dem übrigen Teil B-C des Rohrstücks 2
abgetrennt wird, nachdem die Herstellung der gewünschten
Länge des Wärmetauscherelementes abgeschlossen ist, z. B.
der Länge A-C. Das Rohrstück 2 hat vorzugsweise einen
im wesentlichen rechtwinkligen Querschnitt, wie in Fig. 5
gezeigt ist.
Das durch die Erfindung geschaffene Wärmetauscherelement
1 umfaßt einen gestreckten rohrförmigen Teil 3 mit aus
wärts gerichteten vorspringenden Rippen 4, die jeweils
einen gestreckten Fußteil 5 mit einer Mehrzahl von Lamel
len 6 aufweisen, die von einer Längskante desselben aus
wärts abstehen, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist.
Das in den Figuren gezeigte
Rohrstück 2 mit im wesentlichen rechteckförmigem Quer
schnitt weist eine obere Wandung 7 sowie eine untere
Wandung 8 auf, die im wesentlichen zueinander paral
lel sind, und zwei einander gegenüberliegende Seiten
wände 9 und 10, die sich zwischen den beiden Seiten der
Wände 7 und 8 im wesentlichen senkrecht zu diesen er
strecken. Eine Mehrzahl von Öffnungen 11 erstreckt sich
in Längsrichtung durch das Rohrstück 2 hindurch, wie in
Fig. 5 gezeigt ist.
Wie aus Fig. 1, 2 und 4 zu erkennen,
stehen die Rippen 4 an den
Außenseiten 7a, 8a der Wände 7 und 8 des Rohrstückes 2
nach außen ab. Diese Rippen 4 erstrecken sich in Längs
richtung über die Seiten 7a und 8a transversal zur Längs
richtung des Rohrstückes 2, und jede Rippe 4 weist den
bereits erwähnten Fußteil 5 auf, der an seinem unteren,
in Längsrichtung verlaufenden Ansatzteil 12 einteilig mit
der entsprechenden Wand 7 bzw. 8 ausgebildet ist. Jeder
Fußteil 5 erstreckt sich von der Seite 7a, 8a der Wand 7
bzw. 8 im wesentlichen rechtwinklig auswärts, wobei die
daran gebildeten Lamellen 6 im Abstand voneinander ent
lang dem Längsrand des Fußteils 5, welcher von der Wand 7
bzw. 8 abgewandt ist, nach außen vorspringend angeordnet
sind.
Das Rohrstück 2, aus dem das Wärmetauscherelement 1 ge
bildet ist, besteht
z. B. aus Aluminium. Es weist eine Mehrzahl von in Fig. 5 ge
zeigten, nach außen abstehenden Stegen 13 an der Außen
seite der Wände 7, 8 auf. Diese Stege 13 erstrecken sich
in Längsrichtung des Rohrstückes 2 parallel zueinander
und im Abstand voneinander.
Zur Durchführung des Verfahrens wird von dem
Rohrstück 2 mit den sich über seine gesamte
Länge erstreckenden Stegen 13 ausgegangen.
Die Rippen 4 werden nach Fig. 1 nacheinander auf jeder Seite der
Seitenwände 7 und 8 gebildet, und zwar von einem
Ende A zu dem anderen Ende B
des Rohrstückes 2 hin. Die Rippen 4 können jeweils aus den
Wänden 7 und 8 durch geeignete Schneidwerkzeuge 14, 15
ausgeschnitten bzw. ausgemeißelt werden, wobei
diese Werkzeuge 14, 15 zunächst in Längs
richtung der Stege 13 in Richtung des Endes A arbeiten, um die Ober
flächen 16 zu bilden, die
am Fußteil 17 der Stege 13 enden. Die
Schneidwerkzeuge 14, 15 schneiden dann weiter in Längsrichtung
des Teiles 18 der Wand 7 bzw. 8, die unter den Stegen 13
liegt, um die in Fig. 1 gezeigte Oberfläche 19 zu bilden.
Die aus den Wänden 7, 8 ausgeschnittenen bzw. ausgemeißel
ten Rippen 4 werden dann nach außen gebogen, vorzugsweise
derart, daß sie ungefähr senkrecht zu den Ebenen der
Wände 7, 8 sind, an denen sie gebildet sind.
Nachdem die Rippen 4 auf diese Weise entlang dem gewünsch
ten Längsstück des Rohrteiles 2 gebildet sind, z. B. ent
lang dem Längsstück A-C, kann das Rohrstück 2 an der
Stelle C in Querrichtung abgetrennt werden, um das ferti
ge Wärmetauscherelement zu schaffen, dessen Rippen 4
praktisch über seine gesamte Länge im Abstand voneinan
der angeordnet sind. Die Bildung der Rippen 4 kann auch
an einer Stelle des Rohrstückes 2 beginnen, die in bezug
auf das Ende A innen liegt, und das Rohrstück 2 kann bei
der Darstellung nach Fig. 1 nach links außen in bezug
auf die letzte gebildete Rippe 4 abgetrennt werden, um ungerippte
Endstücke als Anschlußteile zu bilden.
Daran werden vorzugsweise die Stege 13 am Ende des Rohrstückes 2
z. B. durch Abschleifen entfernt, um dem fertigen Wärmetauscherelement End
stücke mit glatten Wänden zu geben.
Das soweit beschriebene Verfahren zur Herstellung von
mit Lamellen versehenen Wärmetauschern durch Ausschneiden
bzw. Ausmeißeln der Rippen aus den einander gegenüber
liegenden Seiten eines rohrförmigen Elementes ist im
wesentlichen bekannt. Bei den bekannten Wärmetauschern
sind jedoch nur diejenigen Seitenflächen der Rippen, die den
Flächen 20 der Rippen 4 entsprechen und in Fig. 1 nach
rechts in der Richtung der Schneidbewegung der Schneid
werkzeuge 14 und 15 gewendet sind, aufgerauht,
während die gegenüberlie
genden, in Fig. 1 nach links gewendeten Flächen 21 der
Rippen 4 glatt und glänzend sind, ebenso wie die Ober
flächen des rohrförmigen Teiles 2, aus dem diese abge
hoben sind. Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird
erreicht, daß sowohl die Seitenflächen 21 als auch die
Seitenflächen 20 der Rippen 4 aufgerauht sind, um diesen
Rippen 4 die eingangs erwähnten vorteilhaften Eigen
schaften zu verleihen.
Gemäß dem der Erfindung zugrundeliegenden Gedanken wird
das Aufrauhen der Seitenflächen 21 der Rippen 4 dadurch
erreicht, daß die Werkzeuge 14 und 15 und das Rohrstück 2
relativ zueinander in Vibration versetzt werden, während
diese Rippen 4 gebildet werden, wie im einzelnen weiter
unten erläutert wird.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Vorrichtung zur Durch
führung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt.
Diese Vorrichtung enthält die bereits erwähnten stangen
förmigen Schneidwerkzeuge 14, 15, die jeweils an einen
geeigneten Mechanismus 22 bzw. 23 angeschlossen sind, um
die Rippen 4 nach dem erfindungsgemäßen Verfahren herzu
stellen. Die Mechanismen 22 und 23 sind einander gleich aufgebaut, mit
der Ausnahme, daß sie spiegelbildlich sind, so daß in der Zeichnung einander
entsprechende Elemente mit denselben Bezugszeichen bezeichnet sind.
Der in Fig. 1 dargestellte Mechanismus 22 umfaßt einen
im wesentlichen rechtwinklig geformten Schneidwerkzeug
schlitten 24, der auf dem Grund einer ortsfesten Schneid
werkzeugführung 25 von der Gestalt eines umgekehrten U
in Längsrichtung hin und her verschiebbar ist. Die
Schneidwerkzeugführung 25 weist eine Mehrzahl von Stiften
26 auf, die in ihren einander gegenüberliegenden Seiten
wänden angebracht sind und in Längsnuten 27 eingreifen,
die auf den einander gegenüberliegenden Seiten des
Schneidwerkzeugschlittens 24 gebildet sind und sich über
dessen Länge hinweg erstrecken, um den Schneidwerkzeug
schlitten 24 in der Schneidwerkzeugführung 25 zur Hin-
und Herbewegung zu lagern, wobei in der Zeichnung nur
eine Seite der Schneidwerkzeugführung 25 und der Längs
nut 27 gezeigt ist.
Der Mechanismus 22 umfaßt ferner ein Kopfteil 28 von der
Gestalt eines umgekehrten U, das in bezug auf den Schneid
werkzeugschlitten 24 senkrecht hin- und herbewegbar in
dem Mechanismus angeordnet ist. Das Kopfteil 28 umfaßt
zwei senkrecht verlaufende Seitenwände 29, 30 (Fig. 1),
die auf den einander gegenüberliegenden Seiten des
Schneidwerkzeugschlittens 24 angeordnet sind, wobei diese
Seitenwände 29 und 30 jeweils mit darin angeordneten
Steuerschlitzen 31 versehen sind. Stift 32, von denen
in der Zeichnung nur einer gezeigt ist, sind auf den
einander gegenüberliegenden Seiten des Werkzeugschlittens
24 angebracht und stehen durch die zugehörigen Steuer
schlitze 31 hindurch nach außen vor, und zwar in einer
solchen Stellung, daß die senkrechte Hin- und Herbewegung
des Kopfteiles 28 eine Hin- und Herbewegung des Werkzeug
trägerschlittens 24 in Längsrichtung durch die Führung 25
bewirkt, da die Stifte 32 mit den Seitenwänden der Steuer
schlitze 31 in Eingriff sind.
Der Werkzeugträgerschlitten 24 des Mechanismus 22 weist
an seinem vorderen Ende eine rechtwinklige Aussparung
auf, die sich über seine gesamte Breite erstreckt, wie
aus den Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich ist. Das stabför
mige Schneidwerkzeug 14 weist einen rechtwinkligen Quer
schnitt auf und ist von solcher Größe, daß es in die
Aussparung 33 hineinpaßt, wobei die Oberseite 34 des
Schneidwerkzeuges 14 an die oberseitige Wand 35 des Werk
zeugträgerschlittens 24 anstößt. Die Rückseite 36 des
Schneidwerkzeuges 14 ist in Anlage an der Rückwand 37
der Aussparung 33. Die Bodenseite 38 des Schneidwerk
zeuges 14 fällt mit der Ebene des Bodens 39 des Werk
zeugträgerschlittens 24 zusammen, während die Schneid
kante 40 des Schneidwerkzeuges 14 über das vordere Ende
41 des Werkzeugträgerschlittens 24 nach außen vorsteht
(Fig. 1 und 3). Die Länge des stabförmigen Schneid
werkzeuges 14 ist etwas geringer als die seitliche Breite
des Werkzeugträgerschlittens 24, während die Enden 42
und 43 des Schneidwerkzeuges 14 einwärts im Abstand von
den Seiten 44 und 45 des Werkzeugträgerschlittens 24
liegen, wenn das Schneidwerkzeug 14 in diesem einsatz
bereit angeordnet ist (Fig. 2).
Der Werkzeugträgerschlitten 24 weist zwei längliche
Schlitze 46, 47 auf (Fig. 2), die sich senkrecht durch
die oberseitige Wand 35 der Aussparung 33 hindurch er
strecken, im wesentlichen in Längsrichtung miteinander
fluchten und entlang der längsgerichteten Mittellinie
der oberseitigen Wand 35 verlaufen. Zwei Bolzen 48, 49 mit einem
Bolzenkopf 50 bzw. 51, der auf der Oberseite der ober
seitigen Wand 35 der Aussparung 33 ruht, stehen nach
unten durch die ausgesparten Schlitze 46, 47 hindurch
und sind in das Schneidwerkzeug 14 eingeschraubt, um
dieses in Längsrichtung hin- und herverschiebbar in der
Aussparung 33 zu befestigen. Vorzugsweise ist das
Schneidwerkzeug 14 an dem Werkzeugträgerschlitten 24
mittels der Bolzen 48 und 49 so befestigt, daß es mit
geringem Spiel leicht gleiten kann und in der Aussparung
33 folglich sicher gehalten ist, jedoch in Längsrichtung
darin frei verschiebbar bleibt.
Auf dem Werkzeugträgerschlitten 24 ist mit diesem mit
bewegbar ein Vibrator 52 mittels eines Montagebügels 53
(Fig. 2) befestigt. Der Vibrator 52 umfaßt eine Vibrator
welle 54 (Fig. 2 und 3), die in geeigneter Weise an
dem Schneidwerkzeug 14 befestigt ist, z. B. durch Ein
schrauben in das eine Ende desselben. Der Vibrator 52
kann von irgendeiner herkömmlichen Art sein, wie sie am
Markt verfügbar sind. Vorzugsweise handelt es sich aber
um einen Vibrator, der das Schneidwerkzeug 14 mit
12 000 bis 15 000 Schwingungen pro
Minute beaufschlagt, worauf weiter unten
noch eingegangen wird.
Zusammenfassend bewirkt die
senkrechte Hin- und Herbewegung des Kopfteils 28 durch
Eingriff der Stifte 32 in die Seitenwände der Steuer
schlitze 31 eine Hin- und Herbewegung des Werkzeugträger
schlittens 24 in Längsrichtung um das
Schneidwerkzeug 14 mit Schneid- bzw. Meißelbewegungen
hin- und herzubewegen und die Rippen 4 herzu
stellen.
Die Vorrichtung umfaßt neben den Mechanismen 22 und 23
eine Führung 55 (Fig. 1) für
das Rohrstück 2, um dieses in Längs
richtung hindurchzubewegen. Die Führung 55 ist so ange
ordnet, daß das Rohrstück 2 in einer solchen Lage gehal
ten ist, daß es in der oben beschriebenen Weise durch
die Schneidwerkzeuge 14 und 15 bearbeitet werden kann.
Bei der Bildung der Rippen 4 führt das Schneidwerkzeug 14
einen Hub relativ großer Länge aus, z. B. einer Länge von
28,6 mm, bei einer relativ geringen Schneidtiefe von z. B.
0,08 mm, um eine Rippe zu bilden, deren Länge wesentlich
geringer ist als die Schnittlänge und z. B. 10 mm be
trägt, bei einer Dicke, die wesentlich größer ist als die
Schneidtiefe und z. B. etwa 0,23 mm beträgt. Es wurde bereits
erwähnt, daß durch ein solches Abspalten eine aufgerauhte
bzw. gewellte Oberfläche auf der einen Seite der Rippen
4 entsteht, nämlich auf der Seite 20, während die andere
Seite 21 der Rippen 4 glatt und glänzend bleibt. Bei der
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist jedoch
während der gesamten Hin- und Herbewegung des Werkzeug
trägerschlittens 24 des Mechanismus 22 der Vibrator 52
in Betrieb, um die Welle 54 mit einer relativ hohen
Anzahl von z. B. 12 000 bis 15 000 Schwingungen pro Minu
te in Längsrichtung zu vibrieren. Diese auf das Schneid
werkzeug 14 übertragene Vibration bewirkt eine Aufrau
hung auch der Flächen 21 der Rippen 4 mit einer Tiefe von
etwa 0,025 mm, wobei die aufgerauhten Teile zwischen
den Fußteilen 12 der Rippen 4 und ihren freien Enden
fünfunddreißig bis fünfundvierzig, vorzugsweise vierzig
Aufrauhungen aufweisen.
Die Arbeitsweise des Mechanismus 23 ist dieselbe wie
die des Mechanismus 22, mit der Ausnahme, daß der Mecha
nismus 23 unter dem Rohrstück 2 angeordnet ist und des
sen Unterseite bearbeitet. Beide Mechanismen 22 und 23
bearbeiten gleichzeitig ein Rohrstück 2, das durch die
Führung 55 hindurchgeschoben wird.
In den Fig. 5 und 6 ist eine abgewandelte Ausführungs
form der Vorrichtung dargestellt. Teile, die mit denen in
den Fig. 1 bis 4 übereinstimmen, sind durch dieselben
Bezugszeichen bezeichnet, während entsprechende, aber
anders gestaltete Elemente zwar dieselben Bezugszahlen
tragen, denen jedoch der Buchstabe "b" hinzugefügt ist.
Bei der in den Fig. 5 und 6 gezeigten Ausführungsform
der Vorrichtung werden, ebenso wie bei der Vorrichtung
nach den Fig. 1 bis 4, das Werkstück und die Schneid
werkzeuge relativ zueinander in Vibration versetzt, wäh
rend die Rippen gebildet werden; anstatt jedoch die
Schneidwerkzeuge 14 und 15 bei der Ausführungsform nach
den Fig. 1 bis 4 in Vibration zu versetzen, wird das
Werkstück bzw. Rohrstück 2 selbst in Vibration bezüglich
der Schneidwerkzeuge versetzt, während die Rippen gebildet
werden.
Bei der Vorrichtung nach den Fig. 5 und 6 ist die
Führung 55b des Werkstückes bzw. Rohrstückes 2 verschieb
bar gelagert mittels eines Stiftes oder Stabes 56, der
sich durch einen Durchgang 57 in dem oberen Teil 58
eines Montagesockels 59 hindurch erstreckt und darin
verschiebbar gelagert ist. Der Stab 56 ist in zwei Sei
tenplatten 60, 61 an der Führung 55b gelagert bzw. ge
sichert, wobei die Seitenplatten 60 und 61 im Abstand von
den beiden einander gegenüberliegenden Seitenflächen des
oberen Teils 58 des Montagesockels 59 nach außen versetzt
angeordnet sind. Der Stab 56 kann folglich in bezug auf
den Montagesockel 59 in Längsrichtung hin- und herbewegt
werden.
Ein Vibrator 52b ist an dem Montagesockel 59 angebracht
und weist eine Vibratorwelle 54b auf, die sich bis zu
der Führung 55b erstreckt und an dieser z. B. durch Ein
schrauben befestigt ist. Beim Betrieb der in den
Fig. 5 und 6 gezeigten Vorrichtung wird das Rohrstück 2 durch
eine Öffnung 62 der Führung 55b hindurchgeführt und ist
darin mit relativ engem Sitz, jedoch frei verschiebbar
aufgenommen. Während der Hindurchbewegung des Rohrstückes
2 durch die Führung 55b bewirkt der Vibrator 52b durch
seine Verbindung mit der Führung 55b mittels der Welle 54b
das Vibrieren der Führung 55b in Längsrichtung des Stabes
56, um das Rohrstück 2 relativ zu den Schneidwerkzeugen
in Vibration zu versetzen, während die Schneidwerkzeuge
dieses Rohrstück bearbeiten.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform wird bei der oben
unter Bezugnahme auf die Fig. 5 und 6 beschriebenen
Vorrichtung auch die Schneideinrichtung in Vibration ver
setzt, wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 1
bis 4. In den meisten Fällen ist es jedoch günstiger,
wenn die relative Vibrationsbewegung zwischen dem Werk
stück und den Schneidwerkzeugen durch Vibrieren des Werk
stückes verursacht wird, wie bei der Ausführungsform nach
den Fig. 5 und 6, so daß die Schneidwerkzeuge selbst, die
das Werkstück bearbeiten, nicht gleichzeitig auch in
Vibration versetzt werden müssen. Dies kann leicht dadurch ge
schehen, daß bei Verwendung einer Vorrichtung nach den
Fig. 1 bis 4 in Verbindung mit der Vorrichtung nach
den Fig. 5 und 6 einfach die Vibratoren 52 entfallen
und die Schneidwerkzeuge 14 und 15 an den zugehörigen
Werkzeugträgerschlitten 24 mit festem Sitz und ohne Ver
schiebbarkeit befestigt werden, indem die Bolzen 48 und
49 festgezogen werden.
Claims (2)
- Verfahren zum Herstellen von Rippen an der Oberfläche eines Wärmetauscherelementes mit den Verfahrensschritten:
- - Bewegen eines gestreckten rohrförmigen Körpers in Längs richtung an einem Schneidwerkzeug vorbei und
- - Vorwärts- und Rückwärtsbewegen des Schneidwerkzeuges auf die Oberfläche des rohrförmigen Körpers zu und von dieser fort unter einem spitzen Winkel und Hineinschneiden in diese Oberfläche während der Vorwärtsbewegung des Schneid werkzeuges unter Abspaltung einer hochstehenden Rippe, de ren eine Seite mit dem Körper einteilig verbunden ist,
- dadurch gekennzeichnet, daß während der Vorwärtsbewegung des Schneidwerkzeuges das Schneidwerkzeug und der Kör per relativ zueinander in eine im wesentlichen transversal zu dieser Vorwärtsbewegung gerichtete Vibration versetzt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823231989 DE3231989A1 (de) | 1982-08-27 | 1982-08-27 | Verfahren zur herstellung von waermetauschern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823231989 DE3231989A1 (de) | 1982-08-27 | 1982-08-27 | Verfahren zur herstellung von waermetauschern |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3231989A1 DE3231989A1 (de) | 1984-03-01 |
| DE3231989C2 true DE3231989C2 (de) | 1990-12-13 |
Family
ID=6171897
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823231989 Granted DE3231989A1 (de) | 1982-08-27 | 1982-08-27 | Verfahren zur herstellung von waermetauschern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3231989A1 (de) |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3202212A (en) * | 1963-07-29 | 1965-08-24 | Peerless Of America | Heat transfer element |
| US3693105A (en) * | 1971-01-18 | 1972-09-19 | Nasa | Active tuned circuit |
| US3866286A (en) * | 1973-07-02 | 1975-02-18 | Peerless Of America | Method of making a finned tube heat exchanger having a circular cross section |
| US3947941A (en) * | 1975-01-14 | 1976-04-06 | Peerless Of America, Incorporated | Method of making a heat exchanger |
| US3886639A (en) * | 1975-02-01 | 1975-06-03 | Peerless Of America | Method of making a finned heat exchanger |
-
1982
- 1982-08-27 DE DE19823231989 patent/DE3231989A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3231989A1 (de) | 1984-03-01 |
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Legal Events
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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