DE3105180A1 - Werkzeug zum verduebeln - Google Patents
Werkzeug zum verduebelnInfo
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Description
Anmelder: E.P. BARRUS (IRELAND) LIMITED
of Fourwinds, Delgany,
Co. Wicklow (Ireland)
Co. Wicklow (Ireland)
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Verdübeln mit einem ersten und einem zweiten Bauteil, die
jeweils mindestens ein Loch aufweisen.
Derartige Werkzeuge lassen sich verwenden für die Führung beim Einschneiden von Bohrungen in zwei Werkstücken aus
Holz, so daß die Bohrungen in dem einen Werkstück ausgerichtet sind zu den Bohrungen in dem anderen Werkstück
für die Aufnahme vonDübeln für eine gegenseitige Verbindung der Werkstücke miteinander.
Die Erfindung sieht ein Werkzeug zum Verdübeln vor, das
einen ersten Bauteil und einen zweiten Bauteil aufweist, welche sich gegenseitig gegenüberliegende parallele Wände
aufweist, wobei der erste Bauteil ein Stück besitzt, das sich im wesentlichen senkrecht erstreckt zu den parallelen
Wänden und wobei die Achse des oder jedes Loches vom ersten Bauteil senkrecht ausgerichtet ist zu diesem Stück und die
Achse des oder aller Löcher des zweiten Bauteiles senkrecht ausgerichtet ist zu den parallelen Wänden.
Die sich parallel gegenüberliegenden Wände können zwischen sich ein erstes im wesentliches flaches Werkstück aufnehmen,
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wobei ein zweites im wesentlichen flaches Werkstück derart
angeordnet wird, daß sein Rand anliegt an dem sich senkrecht erstreckenden Stück des ersten Bauteiles. Dabei sind die
Werkstücke parallel zueinander liegend ausgerichtet, wobei das eine über der Oberseite des anderen liegt und im Abstand
zu diesem durch einen Abstandshalter des ersten Bauteiles gehalten werden kann·
Die Löcher werden benutzt für die Führung eines Bohrers für die Herstellung von Bohrungen in den Werkstücken. Die
ersten Bohrungen werden danach gebohrt in der Seite des ersten Werkstückes und am Rande des anderen. Anschließend
wird das Werkzeug am Rand der Werkstücke entlang geführt und es lassen sich weitere Bohrungen bohren, während die
Werkstücke in der gleichen gegenseitigen Lage gehalten werden. Wenn die gebohrte Endseite des zweiten Werkstückes
ausgerichtet wird zu der gebohrten Seite des ersten Werkstückes so sind die zueinander gehörigen Bohrungen für die Aufnahme
von Dübeln zueinander ausgerichtet.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß sich die Achsen der Löcher oder jedes Paares von sich entsprechenden
Löchern im ersten und im zweiten Bauteil schneiden. Dadurch werden beim Bohren von Bohrungen in den
beiden Werkstücken diese Bohrungen zueinander ausgerichtet, so daß die Seitenränder der Werkstücke während dieses
Vorganges zueinander ausgerichtet sind.
Nach einer weiteren Ausgestaltung können der erste und der zweite Bauteil miteinander durch Mittel miteinander
verbunden sein, die eine Relativbewegung zueinander erlauben. Diese Mittel können auch als ein Anschlag dienen für den
Rand des ersten Werkstückes. Die Löcher in dem ersten und zweiten Bauteil werden vorzugsweise dergestalt angeordnet,
daß der Abstand eines Loches, das sich in dem ersten Bauteil befindet, zu seiner Kante gleich ist dem Abstand eines Loches,
das in dem zweiten Bauteil angeordnet ist, zu einer seiner Seiten.
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Die Erfindung ist nachstehend erläutert an Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf eine Zeichnung. In der Zeichnung
zeigen:
Pig. 1: Ein Werkzeug zum Verdübeln gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2: Einen Querschnitt durch das Werkzeug gemäß Fig. 1 in seiner Gebrauchsstellung;
Fig. 3: Eine andere Art der Gebrauchsmöglichkeit des
Werkzeuges von Fig. 1;
Fig. 4: Ein Werkzeug zum Verdübeln gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 5: Eine dritte Ausführungsform der Erfindung in Explosivdarstellung und
Fig. 6: Das Werkzeug von Fig. 5 in zusammengesetzter Form.
Das in der Zeichnung wiedergegebene Werkzeug zum Verdübeln besitzt einen ersten Bauteil 1 und einen zweiten Bauteil 2,
der in Bezug auf den ersten Bauteil 1 verschiebbar auf Stangen 3 gehalten ist, die fest mit dem ersten Bauteil
verbunden sind. Der erste Bauteil 1 besitzt einen Abstandshalter 4, welcher sich im wesentlichen im rechten Winkel
zu einem Führungskörper 5 erstreckt. Der Führungskörper 5 besitzt zwei Löcher 6 von unterschiedlichen Durchmessern,
die mit Einsätzen bzw. Buchsen zur Führung eines Bohrers versehen sind, welche ebenfalls dementsprechend unterschied-
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liehe Durchmesser aufweisen.
Der zweite Bauteil 2 ist ebenfalls mit zwei Löchern 8 versehen, die wiederum ausgerichtet sind durch gehärtete Einsätze
9 2ur Führung von Bohrern. Die Achsen der Löcher 8 sind senkrecht ausgerichtet zu den Achsen der Löcher 6, die im
ersten Bauteil 1 angeordnet sind. Die Achse von den Löchern schneidet die Achse eines zugehörigen Loches 6, wobei die
Löcher von zusammengehörenden Paaren den gleichen Durchmesser aufweisen für die Aufnahme von Bohrern mit entsprechendem
Durchmesser. Bei der Ausführung nach Fig. !,bei der die
Seiten 10 und 11 des zweiten Bauteiles 2 ausgerichtet sind zu den Seiten 12 und 13 des ersten Bauteiles 1, ist der
Abstand jedes Loches 6 zu der näherliegenden Seite 12 oder 13 gleüch dem Abstand des entsprechenden Loches 9 zu der
näherliegenden Seite 10 oder 11.
Die Fig. 2 gibt das Werkzeug zum Verdübeln nach Fig. 1 in der Gebrauchsstellung wieder für ein Anbohren eines ersten
und eines zweiten im wesentlichen flachen Werkstückes 14 bizw. 15 aus Holz. Das erste Werkstück 14 liegt parallel zu und
über dem zweiten Werkstück 15, wobei durch den Abstandshalter 4 ein Zw ischenraum zwischen beiden gehalten wird. Der Rand
des zweiten Werkstückes 15 liegt an der Innenseite 16 des Führungskörpers 5 an. Der Abstand der Löcher 8 von der
Ebene, die sich ergibt durch die Berührungslinie zwischen den Stangen 3 und dem ersten Werkstück 14 entspricht dem
Abstand zwischen dem entsprechenden Loch 6 und der Unter-
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seite 17 des Abstandhalters 4 an der die Oberseite des zweiten Werkstückes 15 anliegt, die genannten Abstände
können anders sein bei Löchern mit unterschiedlichen Durchmessern, um beispielsweise die Verwendung von Dübeln
unterschiedlicher Durchmesser für Werkstücke von verschiedener Tiefe zu ermöglichen.
Um Bohrungen in den Werkstücken 14 und 15 zu schaffen, wird ein Bohrer in jedem Loch 6 und 8 von entsprechendem Durchmesser
eingesetzt, wobei er durch diese geführt wird beim Bohren von Bohrungen in den Werkstücken 14 und 15 von gewünschter
Tiefe. Anschließend wird das Werkzeug zum Verdübeln entlang den Rändern der Werkstücke 14 und 15 geführt, die
dabei in der gleichen Lage zueinander verbleiben, und in dieser Bewegung periodisch unterbrochen, um die Herstellung
weiterer Bohrungen in den Werkstücken 14 und 15 zu ermöglichen. Der zweite Bauteil 2 kann an den Stangen 3 in der Stellung
entsprechend Fig. 2 durch Hilfsmittel festgeklemmt werden,
die nicht wiedergegeben sind, wie beispielsweise durch Gewindeschrauben oder durch Muttern, die auf ein Gewinde der Stangen
3 aufgeschraubt sind. Sobald eine gewünschte Anzahl von Bohrungen in den Werkstücken 14 und 15 angeordnet sind, wird
das Werkzeug entfernt, so daß Dübel in die Bohrungen eines Werkstückes eingesetzt werden können. Das andere Werkstück
wird dann über dem mit Dübeln versehenen Abschnitt des ersten Werkstückes gestellt und die Dübel werden eingeführt
in die Bohrungen des anderen Werkstückes. Die beiden Werkstücke werden damit gegenseitig durch eine Verbindung mit
Dübeln eng aneinander gefügt zusammengehalten.
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Die Fig· 3 zeigt eine andere Art der Verwendung eines
Werkzeuges zum Verdübeln gemäß Fig. 1, mit dem zueinander ausgerichtete Bohrungen für eine Dübelverbindung geschaffen
wird. In diesem Fall ist der zweite Bauteil 2 mit einem Führungskörper 18 versehen, der zwei Seitenwände 19 aufweist,
die sich senkrecht erstrecken zu der Endwand 20. Beide Seitenwände 19 sind ausgerichtet zum Innenrand von
jeweils einem zugehörigen Loch 8.
Um das Werkzeug, das in Fig. 1 wiedergegeben ist, in die
in Fig. 3 dargestellte Gebrauchsstellung zu versetzen, ist der zweite Bauteil 2 von den Stangen 3 abzuziehen und mit
seinen Bohrungen 21 wiederaufzustecken, die zu diesem Zweck vorgesehen sind. Das Werkzeug wird dann in der in Fig. 3
wiedergegebenen Anordnung benutzt. Zunächst werden mehrere Bohrungen an der Seite eines ersten Werkstückes 22 angeordnet
und jede Bohrung wird mit einem entsprechenden Dübel 24 versehen. Anschließend wird das erste Werkstück 22 flach auf
einem zweiten Werkstück 23 aufgelegt, mit dem es verbunden werden soll. Das Werkzeug zum Verdübeln wird daraufhin auf
der anderen Oberfläche des zweiten Werkstückes 23 mit der Oberseite 20 angeordnet, wobei es an der Seite des ersten
Werkstückes 22 anliegt. Anschließend wird das Werkzeug seitlich entlang geschoben, so daß seine Seitenwand 19 anliegt
am Dübel 24. Das Loch 8, das zu der Seitenwand 19 ausgerichtet ist, die mit dem Dübel 24 in Berührung steht,
kann danach ausgenutzt werden für die Führung eines Bohrers
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zum Bohren einer Bohrung auf der Oberseite des zweiten Werkstückes 23. Dieses Verfahren wird fortlaufend wiederholt
für jeden Dübel 24 und Bohrung in der Seitenwand 25 des Werkstückes 22 während das erste und das zweite Werkstück
in der gleichen Lage zueinander verbleiben. Wenn alle Bohrungen entsprechend allen Dübeln 24 in der Oberseite des
zweiten Werkstückes 23 angeordnet sind, so wird das Werkzeug entfernt und die beiden Werkstücke 22 und 24 können miteinander
verbunden werden durch eine Verbindung im gegenseitigen Anschlag unter Verwendung von Dübeln.
Wenn auch ein Aufbau des Werkzeuges entsprechend Fig. 2 mehr geeignet ist für die Herstellung von Dübelverbindungen
bei denen die einzelnen Dübel entlang den Rändern von zwei Werkstücken die miteinander verbunden sind, angeordnet sind,
so erlaubt doch eine Anordnung gemäß Fig. 3 die Anwendung des Werkzeuges zur Hervorbringung von Dübelverbindungen
zwischen einer Randseite eines Werkstückes und einem Mittelabschnitt
einer größeren Oberfläche eines anderen Werkstückes. Die Bohrungen für die Aufnahme von Dübeln am Rand des
ersten Werkstückes 22 können in jeder gewünschten Weise ausgebildet sein, beispielsweise kann das Werkstück 22 in
in einer Lage angeordnet sein, wie sie wiedergegeben ist am Werkstück 15 in Fig. 2 mit den Bohrungen 6 des ersten
Bauteiles 1, die für eine Führung beim Bohren ausgenutzt werden.
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Die Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Werkzeuges zum Dübeln. Dabei sind in Fig. 4 die gleichen Bezugsnummern benutzt wie in den Fig. 1-3 für die Bezeichnung
gleicher Bauteile. Diese Teile sind deshalb nicht nochmals näher beschrieben, so daß die nachstehende Beschreibung
sich auf diejenigen Teile beschränkt, die sich bei dieser Ausführungsform anders darstellen.
Der erste Bauteil 1 der Ausführung nach Fig. 4 unterscheidet sich von der Ausführung nach Fig. 1 insoweit, als er keinen
Abstandshalter 4 aufweist. Statt dessen ist der Führungskörper 5 mit zwei Vorsprüngen 30 versehen, die feste Bestandteile
dieses Bauteiles bilden und von denen ausgehend sich die Stängel 3 erstrecken.
Der zweite Bauteil 2, der in Fig. 4 wiedergegeben ist, unterscheidet
sich von demjenigen der Fig. 1 im wesentlichen nur in seiner Form.
Die Fig. 4 zeigt das Werkzeug zum Verdübeln in seiner Gebrauchsstellung für die Herstellung von Bohrungen zur
Aufnahme von Dübeln in einem ersten und zweiten Werkstück 14 und 15. Während das Werkzeug zum Verdübeln nach Fig. 1
benutzt werden kann sowohl für holz- wie auch plastikbeschichtete Platten, ist das Werkzeug gemäß Fig. 4 besser
geeignet für Holzplatten als für kunststoffbeschichtete
Platten, da unter gewissen Voraussetzungen sich das Werk-
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zeug nicht genügend fest auf verhältnismäßig glatten Oberflächen
aus Kunststoff wie entsprechenden Brettern festklemmen
Die Werkstücke 14 und 15, die in Pig. 4 wiedergegeben sind, sind im wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet und
stehen mit ihren sich gegenüberliegenden Oberflächen in Berührung miteinander. Das erste Werkstück 14 überlappt
das zweite Werkstück 15 an seinem Rand, um den Abstand zwischen den Stangen 3 und der Rückseite des ersten Bauteiles 1.
Das erste und das zweite Bauteil 1 bzw. 2 sind miteinander im Randabschnitt des ersten Werkstückes 14 durch Flügelmuttern
31 miteinander verklemmt, die auf die Stangen 3 aufzuschrauben sind, welche dafür mit einem Gewinde versehen sind. Die
Werkstücke 14 und 15 sind miteinander verklemmt, beispielsweise durch die Verwendung nicht wiedergegebener Klammern,
und darüberhinaus vorzugsweise auch auf einer Arbeitsfläche festgehalten, beispielsweise einem Tisch oder einer Bank.
Die Löcher 6 und 8 werden anschließend benutzt für die Führung eines Bohrers zur Herstellung von Bohrungen für die
Aufnahme von Dübeln. Da die Werkstücke 14 und 15 miteinander verklemmt sind, unabhängig von dem Werkzeug zum Verdübeln
nach Fig. 4, kann dieses Werkzeug entlang den Rändern der Werkstücke seitlich verschoben werden, und zwar leichter als
wenn es nur verklemmt wäre mit dem ersten Werkstück 14.
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Die Figuren 5 und 6 der Zeichnung zeigen ein Werkzeug zum Verdübeln,
das eine andere Ausfuhrungsform der Erfindung bildet·
Auch in diesen Figuren 5 und 6 sind zur Bezeichnung gleicher Bestandteile die gleichen Bezugszeichen benutzt wie in den Figuren
1 bis 3. Diese Bestandteile sind deshalb nachstehend nicht näher beschrieben, sondern stattdessen diejenigen Bestandteile
der Ausführungs&rm, die sich von den anderen unterscheiden·
Der erste Bauteil 1 bei der Ausführung in den Figuren 5 und 6 unterscheidet' sich von der in Figur 1 wieder gegebenen Ausführung
sforra darin, daß er eine weitere Wand 31 aufweist, die im wesentlichen flach ist und in einer Ebene liegt mit dem Führung
skörper 5, sich jedoch von der gegenüberliegenden Seite des Abstandhalters 4 bezogen auf den Führungskörper 5 weg erstreckt.
Die zusätzliche Wand 31 besitzt seitlich angeordnete Rippen für eine Gleitbewegung in dem zweiten Bauteil 2, und zusätzliche
Führungsrippen 33. Der Abstandhalter 4 besitzt ebenfalls Rippen 34, die auf seinen beiden Seiten angeordnet sind. Zusätzlich zu
den Seitenrippen 32 sind entlang der Seitenränder des Führungskörpers 5 weitere Seitenrippen 35 angeordnet.
Der zweite Bauteil 2 besitzt Seitenwände 36, welche die Wand des zweiten Bauteiles mit den Löchern 8 und den Einsätzen 9
mit einer Stirnwand 37 verbinden· Die Stirnwand 37 zum Festklemmen weist eine Gewindebohrung 38 auf, in die eine Klemmschraube
39 eingeschraubt ist. Das Ende der Klemmschraube 39
•/β.
auf der Seite der Stirnwand 37, die den Löchern 8 zugewandS
ist, trägt einen Fuß 40 zum Festklemmen der Werkstücke, während das andere Ende der Klemmschraube 39 mit einem Kopf 41 für die
Aufnahme eines Handrades 42 versehen ist, mit dem die Klemmschraube mittels Hand gedreht werden kann.
Für einen Zusammenbau des Werkzeuges nach den Figuren 5 und 6
wird zunächst der erste Bauteil 1 in der Richtung des Pfeiles bewegt, so daß der Abstandhalter 4 durch die Aussparungen 44 geschoben
wird, die sich an den Innenseiten der Seitenwände 36 befinden. Diese Seitenwände 36 sind mit nach innen gerichteten
Kehlen versehen für die Aufnahme der Seitenrippen 32 und 35 des ersten Bauteiles 1· Nachdem somit der Abstandhalter 4 durch die
Ausnehmungen 44 hindurch eingesetzt ist, läßt sich der erste Bauteil 1 nach rechts in den Figuren 5 und 6 verschieben, so
daß die Seitenrippen 32 und 35 in diese Kehlen eingreifen. Dadurch ist der erste Bauteil in dem zweiten Bauteil 2 aufgenommen
und in diesem verschiebbar gehalten. Anschließend wird das Handrad 42 auf dem Kopf 41 der Klemmschraube aufgesetzt und
diese durch die Gewindebohrung 38 gedreht und danach der Fuß auf dem Ende der Klemmschraube aufgesetzt.
Bei der Ausführungsform nach den Figuren 5 und 6 sind drei Löcher
6 und 8 mit drei Einsätzen 7 und 9 sowohl in dem ersten wie auch in dem zweiten Bauteil 1 bzw. 2 angeordnet. Die Achsen
dieser Löcher 6 sind senkrecht gerichtet und schneiden die entsprechenden Achsen der Löcher 8, wobei die entsprechenden
Paare von Einsätzen die gleichen Durchmesser haben, wie es bereits geschrieben ist im Zusammenhang mit den Figuren 1 bis 3.
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Die Wand 45 des zweiten Bauteiles, der mit den Löchern 8 versehen ist, weist ebenfalls Aussparungen 46 auf für die Aufnahme
der Rippen 33 des ersten Bauteiles, so daß eine zusätzliche Führung geschaffen wird für die Gleitbewegung des ersten Bauteiles
1 in den zweiten Bauteil 2.
Beim Gebrauch werden zwei im wesentlichen flache Werkstücke beispielsweise
aus Holz in das Werkzeug eingesetzt auf den betreffenden Seiten des Abstandhalters 4, wobei ihre Ränder anliegen
an den Seitenwänden 36 und dem Führungskörper 5 sowie den Rippen 33. Anschließend wird die Klemmschraube 39 mit der Hand unter
Betätigung des Handrades 42 so weit angezogen, daß der Fuß 40 die beiden Werkstücke mit ihrem sich dazwischen befindlichen Abstandhalter
4 zusammendrückt unter Anlage an der Wand 45 des zweiten Bauteiles 2· Das Werkzeug wird dadurch festgeklemmt an
beiden Werkstücken, die daraufhin gebohrt werden können durch Einsatz eines Bohrers von der geeigneten Größe, die sich dafür
durch die entsprechenden Paare von Einsätzen 7 und 9 erstrecken. Anschließend läßt sich die Klemmschraube 39 lösen und das Werkzeug
am Rande der Werkstücke entlang versetzen, um erneut in einer anderen Lage festgeklemmt zu werden für ein weiteres Bohren
der Werkstücke an anderer Stelle.
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Claims (7)
- Meine Akte: 6007/81 Hamburg, 12. Februar 198110/42PatentansprücheWerkzeug zum Verdübeln mit einem ersten und einem zweiten Bauteil, die mindestens jeweils ein Loch aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Bauteil (1) und der zweite Bauteil (2) sich gegenseitig gegenüberliegende paralele Wände aufweisen und der erste Bauteil (1) einen Führung skörper (5), der sich im wesentlichen senkrecht zu den paralelen Wänden erstreckt, wobei die Achse des oder der Löcher (6) des ersten Bauteiles (l) sich senkrecht erstreckt zu dem Führungskörper (5) und die Achse des oder der Löcher (8) des zweiten Bauteiles (2) sich senkrecht erstreckt zu den paralelen Wänden.
- 2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Achsen der Löcher (6, 7) des oder der Paare von entsprechenden Löchern (6, 7) des ersten und des zweiten Bauteiles (1, 2) schneiden.
- 3. Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Bauteil (1) und das zweite Bauteil (2) miteinander durch Mittel verbunden sind, die eine gegenseitige Bewegung dieser Bauteile zueinander erlauben.130050/0574
- 4. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel Stangen (3) aufweisen, die mit dem ersten Bauteil fest verbunden sind und sich durch Bohrungen in dem zweiten Bauteil (2) erstrecken, wobei diese Stangen (3) senkrecht zu den paralelen Wänden ausgerichtet sind.
- 5. Werkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (3) mit einem Gewinde für die Aufnahme von Klemmschrauben (31) versehen sind.
- 6. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel S6itenrippen (32, 35) am ersten Bauteil (1) aufweisen, die sich senkrecht zu den paralelen Wänden erstrecken sowie nach innen offene Kehlen in den Seitenwänden (36) des zweiten Bauteiles (2), in denen die Seitenrippen (32,35) verschiebbar geführt sind.
- 7. Werkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Bauteil (2) eine erste Wand (45) aufweist, in der das oder die Löcher (8) angeordnet sind und eine zweite Wand (37), die mit der ersten Wand (45) im Abstand zu dieser fest verbunden ist, so daß sie auf gegenüberliegenden Seiten des ersten Bauteiles (1) stehen, wobei die zweite Wand (37) eine Gewindebohrung (38) für die Aufnahme einer Klemmschraube (39) aufweist, deren Achse senkrecht gerichtet ist zu den paralelen Wänden des ersten und zweiten Bauteiles.130050/0574
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |