DE3231899A1 - Schutzvorrichtung fuer heckenscheren und heckenschere - Google Patents
Schutzvorrichtung fuer heckenscheren und heckenschereInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schutzvorrichtung für Heckenscheren nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 und auf eine mit der Schutzvorrichtung ausgerüstete Heckenschere.
5
Mit den bisher bekannten Heckenscheren ist es schwierig, bei Hecken, deren Wuchs sehr tief
reicht, den unteren unmittelbar über dem Erdboden liegenden Bereich ebenfalls zu schneiden,
da dies bei senkrechter Lage der Messerbalken relativ gefährlich ist, weil die Gefahr dabei
besteht, daß das freie Ende des oder der beweglichen Messerbalken gegen- den Boden stößt und
dabei der Bedienungsperson die Maschine durch die auftretenden Reaktionskräfte aus den Händen
reisst. Will man sich dieser Gefahr nicht aussetzen, so ist es notwendig, diese unmittelbar
über dem Boden liegenden Bereiche von Hecken von Hand nachzuschneiden.
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(ο
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Schutzvorrichtung für Heckenscheren
zu schaffen, mit deren Hilfe die genannten Gefahren beim Gebrauch der Heckenschere vermieden
sind. Außerdem soll eine diese o.g. Nachteile vermeidende Heckenschere geschaffen werden.
Diese Aufgäbe.wird bei einer Schutzvorrichtung
für Heckenscheren der genannten Art durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale
gelöst. Außerdem besteht die Lösung dieser Aufgabe darin, eine Heckenschere mit einer derart
ausgebildeten Schutzvorrichtung zu versehen.
Da das Schutzelement erfindungsgemäß über die äußerste Hubstellung des betreffenden beweglichen
Messerbalken hinaussteht, ist ein gefahrloses Führen der Heckenschere unmittelbar bis zum
Erdboden möglich, da eine Berührung des Erdbodens mit der Heckenschere ausschließlich über die
ortsfeste Schutzvorrichtung erfolgt. Bevorzugt ist dabei die Gleitfläche in geringem Abstand vom
vorderen Ende des betreffenden beweglichen Messerbalkens in dessen vorderster Stellung entfernt
angeordnet, so daß mit der Heckenschere recht tief
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geschnitten werden kann und,auchr.noch.die, .— C(<
untersten Aste erfasst, werden können..,,..,.-,...A^._.
Gemäß einem bevorzugten Ausf ührung^b^i&piel ;.,-.. ,
vorliegender Erfindung besitzt das. Schutz.-. .,
element eine parallel zu den Messerbalken angeordnete Grundplatte ,. die breiter jt^t.-^if =.-,.,·,.2
die Messerbalken
besitzt, die bis in den Bereich.„der,,:y.
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flanken schräg nach hinten gezogen. Sie ermöglichen so, daß insbesondere die. über ,dent^ --,
Boden befindlichen Äste mit Sicherheit,in den- Schnittbereich,
der Schneidezähne bzw. zwischen-, diese in deren Zahnlücken vollständig. .hJj^eIn-.. ,■
gezogen werden. Die beiden seitlichen^RuclcflaXiken
lassen außerdem die vorderste Schneidel^nie;, ajir
nähernd bis zum Grund der betreffenden S.chneid,ezahnlücke frei.
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2803 639-,
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Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung ist das Schutzelement in
der Form einer Kufe mit gewölbter Gleitfläche ausgebildet. Dies hat den Vorteil, daß man die
Heckenschere von einer senkrechten Position aus sowohl nach vorne als auch nach hinten verschwenken
kann, ohne daß die Heckenschere wegen des Schutzelementes zusätzlich angehoben werden muß. Die gewölbte Gleitfläche entspricht
also in ihrem Radius in etwa dem Abstand vom Handgriff der Heckenschere, in dessen Bereich
beim Bedienen in etwa die Schwenkachse liegt, bis zur Gleitfläche.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung ist das Schutzelement
als vorzugsweise etwa U-förmige Schutzkappe ausgebildet, was gewährleistet, daß die beweglichen
Messerbalken vom vorderen Ende her auch überdeckt sind, was einen weiteren Schutz des Bedienenden
bedeutet.
Je nachdem, ob die Schutzvorrichtung für Heckenscheren mit einem oder mit zwei angetriebenen
Messerbalken Verwendung finden soll, ist das
2803
Schutzelement entweder am ortsfesten Messerbalken oder an einem von zwei ortsfesten Führungsleisten,
zwischen denen die Messerbalken geführt sind, befestigbar.
5
5
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu
entnehmen, in der die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher beschrieben und erläutert ist. Es zeigen:
Figur 1 in schematischer perspektivischer Darstellung
eine mit einer erfindungsgemäßen Schutzvorrichtung versehene
Heckenschere,
Figur 2 die an der Heckenschere befestigte Schutzvorrichtung in vergrößerter
Darstellung in Seitenansicht, und
Figur 3 die an der Heckenschere befestigte Schutzvorrichtung in vergrößerter
Darstellung in Draufsicht.
2803
Die in der Zeichnung dargestellte, am vorderen Ende einer Heckenschere 10 angebrachte erfindungsgemäße
Schutzvorrichtung 11 dient dazu, zu vermeiden, daß beim Schnitt von Hecken in deren dem Erdboden naheliegenden Bereichen die
Messerbalken 12, 13 der Heckenschere 10 mit zwei beweglichen Messerbalken 12, 13 oder der
bewegliche Messerbalken bei einer Heckenschere mit einem beweglichen und einem ortsfesten
Messerbalken auf den Boden gelangen kann. Außerdem dient die Schutzvorrichtung 11 dazu, auch
in diesen unteren, dem Erdboden naheliegenden Bereichen von Hecken die dort befindlichen Äste
in bzw. zu den Messerbalken hin einziehen zu können.
Die in der Zeichnung dargestellte Heckenschere 10 besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse 16,
in welchem der Antriebsmotor und das Antriebsgetriebe in nicht dargestellter Weise untergebracht
sind und das mit einem Handschaltgriff und einem Haltegriff 18 bspw. versehen ist. Aus
dem vorderen Ende des Gehäuses 16 ragen ein oberer und ein unterer Messerbalken 12, 13, die
durch den Antriebsmotor und das Getriebe relativ
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zueinander und gegenläufig hin und her beweglich antreibbar ist. Die beiden Messerbalken
12, 13, die mit im gleichen Abstand angeordneten gegenüberliegenden Schneidzähnen 19 bzw. 21 versehen
sind, liegen unmittelbar parallel auf- bzw. übereinander und aneinander und sind in
ihrem mittigen Bereich zwischen den Schneidzähnen jeweils an ihrer Außenseite von Leisten 22, 23
umgeben, die mittels Verbindungsschrauben derart zusammengehalten sind, daß: die beweglichen
Messerbalken 12, 13 hin und her beweglich sind. Die beiden Messerbalken 12, 13 sind gleich lang,
so daß während der hin- und hergehenden Bewegung die Messerbalken 12, 13 mit ihren vorderen
Messern 19a, 21a entsprechend dem vorgesehenen Hub, der etwa einer halben Zahnteilung entspricht,
aneinander vorbeilaufen bzw. über die freien Enden der Leisten 22, 23 hinauslaufen.1 Bei einer
Heckenschere mit einem beweglichen oberen und einem ortsfesten unteren Messerbalken entspricht
dagegen der vorgesehene Hub etwa einer ganzen Zahnteilung.
Die erfindungsgemäße Schutzvorrichtung 11, die am vorderen Ende der Heckenschere 10 befestigbar
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ist, besitzt eine Schutzkappe 26 in Form einer Kufe, die mit einer Befestigungsleiste
27 einstückig ist, welche auf und um die Außenseite der einen Leiste 2 2 gelegt und
mittels 'Schrauben-Mutter-Verbindungen 28 bis
30 befestigt ist, die gleichzeitig durch die Messerbalken 12, 13 hindurchgehen und eine
Verbindung mit der gegenüberliegenden Leiste 2 3 schaffen. Es versteht sich, daß dabei die
beweglichen Messerbalken 12, 13 im Bereich der Schraubenverbindungen 28 bis 30 mit der
Hublänge entsprechenden Langlöchern versehen sind.
Entsprechendes gilt für eine Heckenschere mit nur einem angetriebenen Messerbalken, wobei
die Schutzkappe 26 am ortsfesten Messerbalken befestigbar sein kann.
Die ortsfest gehaltene Schutzkappe 26 ist einschließlich ihrer Befestigungsleiste 27 bspw.
aus Kunststoff oder Leichtmetall geformt. Im Querschnitt gesehen besitzt die Schutzkappe
eine U-Form und im Längsschnitt gesehen eine 5 L-Form, so daß ein zu den beweglichen Messer-
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balken 12, 13 hin offener Hohlraum 31 gebildet ist, in welchem während der Hin- und
Herbewegung die vorderen Schneidzähne 19a, 21a der beweglichen Messerbalken 12, 13
während der Hubbewegung aufgenommen sind. Der Hohlraum 31 ist durch eine parallel zu den
Messerbalken verlaufende Grundplatte 3H und eine Vorderwand 32 begrenzt, deren Außenfläche
die Gleitfläche 33 der Schutzkappe 26 bildet.
Die Gleitfläche 33 besitzt eine vorzugsweise kreisförmige Wölbung, deren Radius etwa dem
Abstand zwischen dieser Gleitfläche 33 und dem Haltegriff 18 des Gehäuses 16 entspricht,
welcher bei der Bedienung der Heckenschere 10 in etwa die Schwenkachse bildet. Die Vorderwand
32 bzw. deren Gleitfläche 33 ist wesentlich breiter als der Breite der beiden gleich
breiten Messerbalken 12, 13 einschließlich deren beidseitiger Schneidzähne 19 y21 entspricht.
Die Vorderwand 32 geht an ihrem beiden Enden beidseitig in eine Rückwand 36, 37 über, die
jeweils spitzwinklig ansetzt und deren Ende bis knapp vor die Spitzen 38 der beidseitigen Schneidzähne
19 j 21 reicht, so daß deren Einfahren in den Hohlraum 31 gewährleistet ist. Die Rückflanken-
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flächen 41, 42 der Rückwände 36, 37 verlaufen schräg gerichtet nach hinten, wobei sie eine
konkave Wölbung besitzen. Dadurch ist gewährleistet, daß beim Einsatz der Heckenschere 10
an ästen in dem Erdboden nahen Bereichen einer Hecke diese betreffenden unteren äste in die
Messerbalken 12, 13 bzw. zwischen deren benachbarten Schneidzähne 19, 21, d.h. in die betreffenden
Zahnlücken hineingezogen werden.
Die dem Einzug von ästen dienenden Rückwände 36, 37 sind bis knapp vor die Schneidelinie 43 gezogen,
an der die Jeweils zugeordneten vordersten Schneidzähne 19a, 21a der beiden Messerbalken
12, 13 bei Aneinandervorbeifahren schneiden. Mit anderen Worten, die Rückflanke 41,
42 trifft die Schneidelinie 43 etwa am Zahngrund, in dessen Höhe auch die Befestigungsleiste 27 der Schutzkappe 26 endet. Dies bedeutet,
daß die betreffenden Zahnlücken praktisch bis zum Zahngrund durch die nach hinten
gezogenen Rück- bzw. Einzugswände 36, 37 freigelassen sind.
Durch die ü-förmige, ortsfest gehaltene Schutzkappe 26 ist nicht nur erreicht, daß ein Auftreffen
der beweglichen Messerbalken 12, 13 auf
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den Erdboden verhindert ist, sondern es ist auch ein gewisser Schutz vor den beweglichen
Messerbalken von dieser Seite her erreicht und es ist trotzdem gewährleistet, daß sich
abgeschnittene Heckenteile nicht in der Schutzkappe 26 festsetzen können. Es versteht sieh,
daß es auch möglich ist, die Schutzkappe 26 nur als ebene Platte auszubilden, so daß im
wesentlichen nur der erstgenannte Vorteil erreicht wäre.
Bei Heckenscheren mit nur einem angetriebenen Messerbalken 12 oder 13, bei denen der Messerbalkenhub
nicht gleich einer halben Zahnteilung, sondern einer ganzen Schneidezahnteilung entspricht,
ist die Schneidelinie weiter zurückversetzt, so daß auch die Schutzkappe langer sein
bzw. die Einzugswände weiter nach hinten gezogen sein können.
- Ei»de der Booohr&ibmTg -
2803
Leerseite
Claims (12)
1. Schutzvorrichtung für Heckenscheren, die zwei parallel übereinander angeordnete und relativ
zueinander hin und her bewegliche Messerbalken aufweisen, von denen mindestens einer angetrieben
ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie
(11) durch ein das vordere Ende beider Messerbalken (12, 13) in deren Längsrichtung überragendes Schutzelement (26) gebildet ist, das
an einen ortsfesten Bauteil der Heckenschere (10) befestigbar ist.
'oatscheckkonto Stuttgart 507 71 -705 (BLZ 600100 70) · Oreaclner BanK Stuttgart 1919 854 (BLZ 600 800 00)
• ♦ »4
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzelement (26)
eine parallel zu den Messerbalken (12, 13) angeordnete Grundplatte (34) besitzt, die
breiter ist als die Messerbalken (12, 13) und beidseitig eine Rückflanke ("41, 42) aufweist,
die bis in den Bereich der vordersten Schneidelinie der Schneidekanten der vordersten
Schneidezähne (19a, 20a) der Messerbalken (12, 13) reichen.
3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden seitlichen Rückflanken (41, 42) schräg nach hinten gezogen
sind und die vorderste Schneidelinie annähernd bis zum Grund der betreffenden Schneidezahnlücke freilassen.
4. Schutzvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rückflanken (41, 42) konkav ausgebildet sind.
5. Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schutzelement (26) an seinem vorderen
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Ende die Form einer Kufe mit gerundeter vorderer Gleitfläche (33) aufweist.
6. Schutzvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Gleitfläche (33) in geringem Abstand vom vorderen Ende des betreffenden
beweglichen Messerbalkens in dessen vorderster Stellung entfernt angeordnet ist.
7. Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schutzelement eine Schutzkappe (26) ist, deren Hohlraum (31) die vordersten
Schneidzähne (19a, 21a) des oder der beweglichen Messerbalken (12, 13) aufnimmt.
8. Schutzvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schutzkappe (26) im Querschnitt U-förmig und im Längsschnitt
L-förmig ausgebildet ist, wobei der Hohlraum (31) zur Ober- oder Unterseite hin offen ist.
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9. Schutzvorrichtung für Heckenscheren mit
einem angetriebenen Messerbalken, nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schutzelement (26) am ortsfesten Messerbalken befestigbar ist.
10. Schutzvorrichtung für Heckenscheren mit zwei angetriebenen und zwischen zwei ortsfesten
Leisten geführten Messerbalken, nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schutzelement (26) an einer der beiden ortsfesten Führungsleisten (22, 23) befestigbar
ist.
11. Schutzvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzelement
(26) mit einer parallel zum ortsfesten Bauteil
-i
(12, 13; 22, 23) verlaufenden Befestigungsleiste (27) versehen ist.
12. Heckenschere (10) gekennzeichnet durch eine Schutzvorrichtung (11) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.
- EnQü Q
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