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DE3231693A1 - Augenchirurgisches instrument zum absaugen von linsenresten - Google Patents

Augenchirurgisches instrument zum absaugen von linsenresten

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Publication number
DE3231693A1
DE3231693A1 DE19823231693 DE3231693A DE3231693A1 DE 3231693 A1 DE3231693 A1 DE 3231693A1 DE 19823231693 DE19823231693 DE 19823231693 DE 3231693 A DE3231693 A DE 3231693A DE 3231693 A1 DE3231693 A1 DE 3231693A1
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DE
Germany
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handpiece
suction
instrument according
rinsing liquid
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Application number
DE19823231693
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English (en)
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DE3231693C2 (de
Inventor
Volker 6900 Heidelberg Geuder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEUDER HANS GmbH
Original Assignee
GEUDER HANS GmbH
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Publication date
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F9/00Methods or devices for treatment of the eyes; Devices for putting in contact-lenses; Devices to correct squinting; Apparatus to guide the blind; Protective devices for the eyes, carried on the body or in the hand
    • A61F9/007Methods or devices for eye surgery
    • A61F9/00736Instruments for removal of intra-ocular material or intra-ocular injection, e.g. cataract instruments

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Surgery (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

dr. ing. HEINRICH GEITZ Patentanwalt 7500 Karlsruhe 1. postfach 27οβ
821982/1983
Anmelderin: Firma
Hans Geuder GmbH
Hertzstraße 4
f.900 Heidelberg
Augenchirurgisches Instrument zum Absaugen von Linsenraster)
Die Erfindung betrifft ein auchenchirurgisches Instrument zum Absaugen von Linsenresten, bei dem sich von einem Handstück eine durch eine Inzision in ler Nähe des Hornhautrandes eines Auges in dessen Vorderkamrr.er einführbare Doppelkanüle mit koaxial zueinander verlaufenden Lumen axial forterstreckt und jedes dieser Lumen mit einer Schlauchleitung verbindbar ist, wobei eine innere Kanüle sich axial über eine letztere unter Ausbildung eines ringspa'l tf örmigen Strömungskanal:: zum Zuführen von Spülflüssigkeit in die Vorderkammer des Auges konzentrisch umschließende Kanüle hinauserstreckt und im Abstand vor dem freien Ende der äußeren Kanüle p-.it; 'Mi1, \- qu<- r .'<ΐί· Kanülen 1 änpiicrstreckur.g" P'.er i rhi.fM.fii nfTnuhi1; i',11111 ΛΝί'.ίΐιιμνη vrm ;>pül Y 1 iir. ν, i jrki > i 1 und
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Linsenraster! aus der Vorderkammer über einen sich axial durch diese innere Kanüle hindurcherstreckenderi Absaugkanal versehen ist.
Instrumente dieser Art sind bekannt und dienen bei extrakapsulären Staroperationen nach dem Eröffnen der vorderen I.,Lnsenkapsel und dem Zertrümmern der ;.. liiit- :".un. At.·'·! .fen von Linpenresion, worunter im Sirine der vorliegenden Erfindung alle bei derartigen Op"rat. ionen -^-.fallenden Linsenteilchen zu verstehen oirid. IjIi- ο ρ er'it. i ven Maßnahmen zum Eröffnen der vorderen Linüenkapael and £um Zertrümmern der Linse interessieren hingegen hier· nicht.
i-.'·.! fiiiif.-rr. br·; annten i'ristrument dieser Art erstreckt sich von einem Handstück eine Doppelkanüle fort, die durch eine Irizision am Rande der Hormhaut in die Vor der kammer eines Auges einführbar ist. Das Lumen einer äußeren Kanüle, durch die sich die innere Kanüle hindurcherstreckt, dient zum Zuführen von Spülflüssigkeit, hingegen das Lui;.·.,·!. der inneren Kanüle sum Absaugen der Spülflüssigkeit mit den Linsenresten.
Γ-as vorbeKanr.'e instrument hat sich in der Praxis als ur.i ►: fr':·. Ji{_■··'-■:.: rwi<:r<?n, να. i .1 -.-r- -ius einer Vielsani, "eweils
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zum Zwecke der Instrumentenreinigung zu demontierenden Teilen in höchst Komplizierter Weise aufgebaut ist und darüber hinaus auch hinsichtlich seiner Absaug- ur.d
Spülwirkung nicht den Erfordernissen der Praxis genügt. Unbefriedigend ist vor allem, daß lie über einer. ringspaltförmigen Strömungskanai innerhalt der äußerer. Kanüle, die aus einem formstabilen Silikcnschlauer, .-e-,:i' ei,:., :>,.'' :i':\u V- τ" .'t Li if i'ioS L^-k^ 11 ,'--uinfaiis Zur. ---..
die Absaugstelle überströmt, so daß einerseits r.ugt·-
fuhrte Spülf lüss i gke.i t direkt im KurzscnLurr. wieder
abgelaugt wIi'-λ <xr.d -a. iererye I to ini"jlge .ie^ "Ub^rströniens ier Ansaugöf friung im angesaugten 3pülf l'iss ig.-iei strom enthaltene uinsenreste von der Absaugstelle weggespült werden können.
Demgemäß besteht, aas Ziel der vorliegenden Erfindung
in der Schaffung eines augenchirurgischen Instruments
zum Absaugen von Linsenresten, das hinsichtlich der
Spül- und Absaugwirkung gegenüber dem Stande der Teonni verbessert ist, darüber hinaus sich aber auch durch
einen einfachen und kostengünstigen Aufbau sowie durch unproblematische Handhabbarkeit auszeichnen soll.
Ausgehend von einem Instrument der eingangs angegebenen Art ist die auf die Verbesserung der Spül- und Absaug-
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wirkung gerichtete Aufgabe dadurch gelöst, daß die äußere Kanüle im Bereich ihres vom Handstück entfernten freien Endes die sich axial über letzteres hinauserstreckende innere Kanüle im wesentlichen flüssigkeitsdicht umschließt und daß der ringspalt. förmige Zuströmkanal für die Spülflüssigkeit in wenigstens einer quer zur Kanülenlängsachse ger; i-M.'.'.-t·.·.' Aiuu,r ili.süf'fnung; ausmündet, aie sich in der Nähe des vom Handstück entfernten Endes der äußeren Kanüle durch deren Wandung hindurcherstreckt.
Bei einer derartigen Ausbildung der Doppelkanüle tritt der zugeführte Spülflüssigkeitsstrom in der Nähe des vorderen Endes der äußeren Kanüle im wesentlichen radial zur Kanülenlängsachse aus, wodurch gleichermaßen eine gute Durchspülung der Vorderkammer eines zu operierenden Auges und ein wirksames Absaugen von Linsenresten gewährleistet ist, weil die Absaugstelle von zugeführter Spülflüssigkeit nicht überspült wird und sich mithin ein Absaugstrom ausbilden kann, der als Trägerflüssigkeit für mitzuführendelinsenreste geeignet ist. Eine besonders günstige Spül- und Absaugwirkung wird erreicht, wenn nach einem ausgestaltenden Merkmal der Erfindung die in den Absaugkanal der inneren .rvanüle einmündende Absaugöffnung und die aus
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dem Zuströmkanal für die Spülflüssigkeit ausmündende Austrittsöffnung in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt angeordnet sind, beispielsweise unter Einschluß eines UmfangswinkeIs von etwa 90°. Selbstverständlich können im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch mehrere über den Umfang d3r äußeren Kanüle verteilt angeordnete Austrittsöffnungen vorgesehen sein, wobei sich zwei um l80° in Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnete Abströmöffnungen als zweckmäßig erwiesen haben.
Die Lösung der auf einen einfachen und kostengünstigen Aufbau eines derartigen Instruments gerichteten Aufgäbe ist durch einen in der Art eines Hohlkegels ausgebildeten vorderseitigen Abschlußkonus des Handstücks gekennzeichnet, von dessen verjüngtem Ende sich die Doppelkanüle und von dessen stumpfer Seite sich je eine Rohrleitung für das Zuführen von Spülflüssigkeit einerseits und zum Absaugen von Linsenresten und Spülflüssigkeit andererseits ibrt-erstrecken, die an ihren von dem Abschlußkonus entfernten Enden je mit einem Kupplungsabschnitt zum Anschließen einer Schlauchleitung versehen ist. Diese Schlauchleitungen vermitteln den Anschluß des Instruments an eine Spülflüssigkeit squel Ie und eine Saugpumpe, wobei die Flüssigkeitszufuhr utul das Absaugen mitte,* 1;; eiti<;r
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hier nicht weiter interessierenden Einheit gesteuert werden, so daß an dem den Gegenstand der vorliegenden Anmeldung bildenden Instrument keinerlei Steuermanipulatione: erforderlich sind.
Eine besonders einfache Bauform wird erreicht, wenn nach einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung die äußere Kanüle aus dem verjüngten Ende des Abschlußkonus herauswächst und letzterer rückseitig von einer Platte abgeschlossen ist, wobei sich die innere Kanüle durch den Hohlraum des Abschlußkonus hindurcherstreckt und flüssigkeitsdicht durch die letzteren rückseitig abschließende Platte hindurchgeführt ist und die Rohrleitung zum Zuführen von Spülflüssigkeit im Bereich der rückseitigen Abschlußplatte des Abschlußkonus in dessen inneren Hohlraum einmündet, so daß die Spülmedienzufuhr zu dem ringspaltförmigen Kanal zwischen der inneren Kanüle und der äußeren Kanüle über den inneren Hohlraum des Abschlußkonus erfolgt.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der Abschlußkorius mit der sich von dessen verjüngtem Ende forterstreckenden Doppelkanüle und den an ihren von letzterer entfernten Enden mit
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Kupplungsabschnitten für den Anschluß von Schlauchleitungen versehenen Rohrleitungen ein einstückig ausgebildeter Handstückeinschub ISt3, der im Handstück fest, jedoch lösbar aufgenommen wird. Bei einer derartigen Ausbildung des Instruments gelingt dessen Montage, indem in einfacher Weise der Handstückeinschub vom rückseitigen Ende aus in das Handstück lagerichtig eingeschoben und dann in im einzelnen hier nicht weiter interessierender Weise fixiert wird. Mit Vorteil kann dabei der Handstückeinschub in einer im wesentlichen zylindrischen Hülse aufgenommen sein, die sichüber die gesamte Handstücklänge erstreckt»
Im Interesse einer vorteilhaften Handhabbarkeit des Instruments hat es sich auch als zweckmäßig erwiesen, das Handstück im Bereich des von der Doppelkanüle entfernten Endes mit einem Drehanschlag auszurüstens der eine Drehung des Instruments in der Hand des Operateurs um die Instrumentenlängsachse un einen vorbestimmten Umfangswinkel ermöglicht, so daß mit der im wesentlichen radial gerichteten Ansaugöffnung der eröffnete Bereich der vorderen Linsenkapsel infolge einer derartigen Drehung des Instruments um seine Längsachse praktisch vollständig überstrichen werden kann.
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Dieser Drehanschlag kann von einem seitlich von der Handstücklängsachse an dem von der Doppelkanüle entfernten Ende angeordneten Hülsenteil gebildet sein, in dem der Kupplungsabschnitt einer dt-r beiden sich axial durch das Handstück hindurcherstreckenden Rohrleitungen aufgenommen sein kann.-
Anhand der beigefügten Zeichnung soll nachstehend ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert werden. In ochematischen Ansichten zeigen:
Fig. 1 das augenchirurgische Instrument zum Absaugen von Linsenresten in einer perspektivischen Gesamtansicht in etwa natürlicher Größe,
Fig. 2 gemäß der Schnittlinie II-II in Fig. 1 eine vergrößerte Schnittansicht des hohlkegelförmig ausgebildeten, vorderseitigen Abschlußkonus für das Handstück mit der sich vom verjüngten Konusende forterstreckenden Doppe!kanüle und den beiden Rohrleitungen zum Zuführen von Spülflüssigkeit und zum Absaugen von Linsenresten und Spülflüssigkeit, die sich auf der anderen Seite von dem Abschlußkonus forterstrecken,
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Pig. 3 in einer Schnittansicht ähnlich Fig. 2, ,ieioch in einer noch einmal erheblich vergrößerten Darstellung, das vordere Ende der Doppelkanüle und,
Fig. 4 eine Ansicht der Doppelkanüle mit Blick auf deren freies Ende gemäß Pfeil IV in Fig. :.
Bei dem in Fig.l in seiner Gesamtheit dargestellten augenchirurgischen Instrument 10 ist das eine Ende eines im wesentlichen aus einer langgestreckten Hülse 11 bestehenden Handstücks Yd durch einen AL-schlußkonus 13 verschlossen, von dessen verjüngten. Ende I^ sich eine Doppelkanüle 15 axial forterstreckt, die hinsichtlich ihrer Einzelheiten aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist. Bei dem Abschlußkorius l"7 handelt es sich um einen Hohlkegel, aus des se:, vorderem,verjüngtem Ende ll\ eine mit dem inneren Hohlraum 16 in Strömungsverbindung stehende äußere Kanüle 17 herauswächst, während das hintere Ende dieses Hohlkegels durch eine Platte 18 abgeschlossen ist. Durch die aus dem verjüngten Ende des Abi'c'li 1 ιιί.Μ\οιιιι:"- 1 "Ί iMTauRwneluu'rnli' nußfι·<> Kanüle 17 erstreckt sich unter Ausbildung eines ringspaltförmigen Kanals 19 koaxial zu der äußeren Kanüle 17 eine innere Kanüle 20 fort und durch den Hohlraum if·
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des Abschlußkonus 13 sowie die diesen rückseitig abschließende Platte 18 hindurch. Diese innere Kanüle 20 ist in hier nicht weiter interessierender Weise mit einer sich längs durch das Handstück 12 hindurcherstreckenden Rohrleitung 21 verbunden, an deren freiem Ende sich ein Kupplungszapfen 22 zum Aufstecken einer -nicht gezeigten- Schlauchleitung befindet. Parallel zu dieser Rohrleitung verläuft eine weitere, sich ebenfalls im wesentlichen über die gesamte Länge des Handstücks erstreckende Rohrleitung J'<, die flüssigkeitsdicht mit der den Hohlraum I^ des Abschlußkonus 13 rückseitig abschließenden Platte l8 verbunden ist und in den Hohlraum lfi einmündet. Das von dem Abschlußkonus 13 fvr.tferrite Knde dieser Rohrleitung 23 ist im Bereich des freien Endes des Handstücks 12 seitlich gegenüber dem mit einem Kupplungszapfen 22 versehenen Ende der anderen Rohrleitung 21 versetzt und mit einer. Kupplungsmuffe 24 ausgerüstet, die in einem am hinteren Ende des Handstücks seitlich angesetzten Hülsenteil 25 aufgenommen ist und ebenfalls den Anschluß einer -nicht gezeigten- Schlauchleitung vermittelt.
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Der ringspaltförmige Strömungskanal 19 zwischen der inneren Kanüle 20 und der diese konzentrisch umschließenden Kanüle 17, der mit dem Hohlraum des kegelförmigen Abschlußkonus 13 in Strömungsverbindune: steht, mündet über radial gerichtete Austrittst"ffnungeri 26 aus, die in der Nähe des freien Endes 1er üußeren Kanüle angeordnet sind, und in axialer Hinsicht ist der Kanal 1? durch einen die innere Kanüle 20 im wesentlichen flüssigke i t y d ich ν u::. ö c h 1. i e β c η d t-11 ν ο r d e r f. r ι « L s c η η i 11 " Y aDgtochlöi'j'.'i-. Lio axial über iac fr^it End·-- \^\- äußeren Kanüle hinausragende innere Ka.ri"Le £C besitzt eirioTi sich in Axialrichtung durch diese hindurcherstr-'.okenden Absaugkanal .":- ur.'x eine ir. axialem Abstande vor den Austritts"-ffnungen 2' der äußeren Kanüle 17 angeordnete, ebenfalls radial gerichtete Ansaugöffnungen 29.
Der das Handstück 12 kanülenseitig abschließende Abschlußkonus 13 ist zusammen mit der sich vor:, verjüngten Konusende forterstrecKenden Doppelkanüle IS und den sich nach der anderen Seite forterstreckenden Rohrleitungen 21, 23 , von denen die eine an ihrem entfernten Ende mit einem Kupplungszapfen 22 und die andere mit einer Kupplungsmuffe
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ausgerüstet sind, als handstückeinschub einstückig ausgebildet. Zusammen mit der sich im wesentlicher, über die gesamte Kandstücklänge erstreckenden Hülse 11 bildet dieser Einschub das Handstück 12. Bei der Montage des Instruments wird der Einschub von der Rückseite aus in die sich im wesentlichen über die p-eaamte Handstück] an ge erstreckende Hülse 11 eingeschoben, wobei der Kupplungszapfen 22 der mit der : t.rifTf-n Kan'iL·· 20 in Strömungsverbindung steh-enden Hohrli.· itutig d\ an dorn von der Doppelkanüle 15 entf'.. r-nt'-.-n Hndo aus df>r Hülse herausragt und die über die :.'"nr·. ir,- fi'ir. ί;-t Π(·ί·;- ir wesentlich parallel zu der genannten honrli-itung 21 verlaufende Rohrleitung 23 zum Zuführen von SpülflüssLgkeit mit ihrem von der Doppelkariüie entfernten t^ndo seitlich versetzt zu der erstgenannten hohrieitung verläuft und die den Anschluß einer Schlauch Leitung vermittelnde Kupplungsmuffe 2k in dem seitlich an das rückseitige Ende der genannten Hülse 11 angeschlossenen Hülsenteil 25 aufgenommen ist.
Beim best irr.müngsgemäßen Gebrauch des erf indungsgemäßen Instruments 10 wird mittels einer mit der Kupplungsmuffe 2k verbundenen Schlauchleitung Spülflüssigkeit
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über die Rohrleitung 23 in den Hohlraum IG des das Handstück vorderseitig abschließenden Konus 13 zugeführt, die aus über den ringspaltfrömigen ZustrÖmkanal 19 zwischen der inneren Kanüle 20 und der äußeren Kanüle 17 aus dem Hohlraum abströmt und in der Nähe des vom Handstück entfernten Rindes ler äußeren Kanüle durch die sich radial nach außen durch deren Wandungen nindurcherstreckenden Austrittsöffnungen ?J-j im wesentlicher, radial gerichtet auszutreten, wie α it,- Strömungspfeile 30 in den Figo 3 und 4 andeuten. Dem Absaugen von T, i n^enresten und Spülflüssigkeit aus der Vorderkapsel des Auges dient die sich axial über das freie Ende der äußeren Kanüle 17 hinauserstreckende innere Kanüle 20 mit der in Umfangsrichtung gegenüber den Austrittsöffnungen 26 um 90° versetzt angeordneten Absaugöffnung 29, J ie in den axial verlaufenden Absaugkanal 28 der inneren Kanüle einmündet. Der Pfeil 31 in P1Ig. 4 ' veranschaulicht die Richtung des Absaugstroms, der in Umfang;srichtung um 90° gegenüber den Strömungsrichtungen der zugeführten Spülflüssigkeit versetzt ist.
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Das die Kupplungsmuffe 24 für den Anschluß einer ,Schlauchleitung zum Zui'ünren von Spülflüssigkeit aufnehmende Hülsenteil 25 am hinteren Ende der sich im wesentlichen über die gesamte Axiallänge des Handstücks 12 erstreckenden Hülse 11 ist in bezug auf die Absaugöffnung 29 an dem sich axial über die äußere.Kanüle 17 hinauserstreckenden vorderen Ende der Inneren Kanüle 20 in Umfangsrichtung so angeordnet, daß bei in die Vorderkammer eines zu operierenden Auges eingeführter Doppelkanüle αϊ'".· ALG?tur"f fnung 29 auf die dann durch Entfernen 3er vorderen Linsenkapsel freigelegte Linse gerichtet und kann während des Absaugvorganges in der Hand des Operateuers durch Drehung des Handstücks um seine Längsachse um anriäherend l80° verschwenkt werden, bis der die Kupplungsmuffe 24 aufnehmende, seitlich angesetzte Hülsenteil 25 zur Anlage an entsprechenden Partien der Hand des Operateuers gelangt und dadurch die Drehbeweglichkeit des Instruments begrenzt. Bei entsprechender Instrumentenführung gelingt es mithin, mittels der Absaugöffnung 29 den gesamten Bereich der eröffneten und in hier nicht weiter interessierender Weise zertrümmerten Linse zu bestreichen und mithin in der
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Vorderkapsel des Auges anzutreffenden Linsenreste abzusaugen., wobei die über die Austrittsüffnungen im Bereich des vorderen Kndes der äußeren Kanüle 17 radial zur Kanülenlängserstreckung und in Urnfangsrichtung um etwa 90° gegenüber der Absaugöffnung versetzt zugeführte Spülflüssigkeit von der Absaugstelle ferngehalten wird, wodurch das Ansuagen einer die Vorderkammer des Auges durchspülenden Spülflüssigkeit mit den darin mitgeführten Linsenteil-en begünstigt wird.
Neben der vorteilhaften Handhabbarkeit des erfindungstremäBen Instruments besteht ein besonderer Vorteil auch darin, daß es zum Reinigen nach jedem Gebrauch und zum Sterilisieren vor jeder Wiederverwendung keiner Zerlegung des Instruments bedarf.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Iy Augenchirurgisches Instrument zum Absaugen vor: Linsenresten, bei dem sich von einem Handstück eine durch eine Inzision in der Nähe des Randes der Hornhaut eines zu operierenden Auges in dessen Vorderkammer einführbare Doppelkanüle mit koaxial zueinander verlaufenden Lumen axial forterstreckt und jedes dieser Lumen mit einer Schlauchleitung verbindbar ist, wobei eine innere Kanüle sich axial über eine letztere unter Ausbildung eines ringspaltförmigen Strömungskanals zum Zuführen von Spülflüssigkeit in die Vorderkammer des Auges konzentrisch umschließende Kanüle hinauserstreckt und im Abstand vor dem freien Ende der äußeren Kanüle mit einer quer zur Kanülenlängserstreckung gerichteten Öffnung zum Absaugen von Spülflüssigkeit und Linsenresten aus der Vorderkammer über einen sich axial durch diese innere Kanüle hindurchrrstreckendi-n Abpaupkanal versehen ist,
    dadurch gekennzeichnet,
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    daß die äußere Kanüle (17) im Bereich ihres vom Handstück (12) entfernten freien Endes die sich axial über letzteres hinauserstreckende innere Kanüle (20) im wesentlichen flüssigkeitsdicht umschließt und daß der ringspaltförmige Zuströmkanal (19) für die Spülflüssigkeit in wenigstens einer quer zur Kanülenlängsachse gerichteten Austrittsöffnung (26) ausmündet, die sich in der Nähe des vom Handstück entfV-r'rit.eti Endes 'if-r 'iußeren Kanüle durch deren Wandung hindurcherstreckt.
    ?.. Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Absaugkanal (28) der inneren Kanüle (20) einmündende Absaugöffnung (29) und die aus dem Zuströmkanal (19) für die Spülflüssigkeit ausmündende Austrittsöffnung (26) in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt angeordnet sind.
    3. Instrument nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Umfangswinkel von etwa 90° zwischen der Absaugöffnung (29) der inneren Kanüle (20) und der Austrittsöffnung (26) zum Zuführen von Spülflüssigkeit in der äußeren Kanüle (17).
    4. Instrument nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen in der Art eines Hohlkegels ausgebildeten vorderseitigen Abschlußkonus (13) des Handstücks (12), von dessen verjüngtem Ende (14) sich die
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    Doppelkanüle [Yb) und von dessen stumpfer Seite £i:: je eine Rohrleitung (.2I3, 23) für das Zuführen vci. .Sr'llflüssigkeit einerseits und κ um Absaugen von Lir.str.r-i-" er. und Spülflüssigkeit andererseits forterstrecken, lie ά:. ihren von dem Abschlußkonus entfernten Enden je ir.it einem Kupplungsabschnitt (22, 24) zum Anschließer, je einer Schlauchleitung versehen sind.
    5. Instrument nach Anspruch 4, dadurch gekennzeicr r.e~ , dais die äußere: Kanüle ClT) aus dem /or,: "ii^t-;:, ;-':.;-.- .-. des Abschiußkonus (1.3) herauswächst urid letzterer rUckseitig von einer Platte (18) abgeschlossen ist, :i~/. j ie inner:-- Kanüle (.-ν; ^ich lui'ch J-:. ::_-r.j.r;;; <::. '-1^) :-e Al-.•ehlußk■_»!".us hi: dur-'.-.-i'.iirotrockt und f J.".es igrioit.;;:! jr.t durch die diesen rückseitig abschließende Platte r.indurchgeführt ist, und daß die Rohrleitung zuir. Zuführer, von Spülflüssigkeit im Bereich der rückseitigen Acschlußplatte .in dessen inneren Hohlraum einmündet-, mit dem der Strömungskanal (19) der äußeren Kanüle ir. f.tr-.-riur. verbindung steht.
    6. Instrument nach Anspruch 4 oder b, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschlußkonus (13) mit der sich νυη dessen verjüngtem Ende forterstreckenden DoppelKar.üIe (15) und den an ihren von letzterer entfernten Enaen mit Kupplungsabschnitten (22, 24) für den Anschluß von Schlauchleitungen versehenen Rohrleitungen t?!,..7' -ir. einstückig ausgebildeter Handstückeinschub ist,, der· im
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    -M-
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    010 I
    Handstück (Ii'; fest, jedoch lösbar aufgenommen ist,
    7. Instrument nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Handstückeinschub in einer im wesentlichen zylindrischen Hülse (11), die ein Griffstück bildet, aufgenommen ist.
    6. instrument nach einem der Ansprüche 4 bis 7, gekennzeichnet durcn einen Drehanscnlag (25) des Handstücks (1«.:) im bereich des von der Doppelkanüle (15) ent-Vt..rirttiti fianaatückendes.
    9. Instrument nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daiJ. -ier Kupplungsabschnitt (24) einer der beiden sich •ixial d'irch das Handstück hindurcherstreckenden Rohrleitungen (21,23) seitlich von der Handstücklängsachse angeordnet und in einem den Drehanschlag des Handntüriks bildenden Hülsenteil (25) aufgenommen ist.
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DE3822011A1 (de) * 1988-06-30 1990-01-11 Geuder Hans Gmbh Augenchirurgisches instrument zum absaugen von linsenresten und laser-phako-kataraksystem mit zwei derartigen instrumenten
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