DE3231670T1 - A tape splicing mechanism - Google Patents
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Description
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Die Erfindung betrifft im allgemeinen eine Band-Verbindungsvorrichtung,
die geeignet ist, ein Verbindungsband auf die Verbindungsstelle zwischen zwei benachbarten Enden von miteinander
zu verbindenden Bändern aufzubringen. Eine solche Verbindung wird durchgeführt, wenn ein gerissenes magnetisches
Aufzeichnungsband repariert werden soll, wenn ein magnetisches Band geschnitten wird oder wenn ein solches Band beim Laden
des Bandes auf eine Spule oder in eine Kassette mit einem Vorspannband verbunden wird. Die Erfindung betrifft insbesondere
eine Vorrichtung zum Verbinden eines Magnetbandes für Video-Kassettenrekorder/ doch ist sie geeignet und einstellbar,
um Verbindungen an Bändern jeglicher Form und über einen großen Breitenbereich hinweg herzustellen.
Herkömmliche Band-Verbindungseinrichtungen arbeiten im allgemeinen
von einer Seite des zu verbindenden Bandes her in der Weise, daß ein Abschnitt eines Verbindungsbandes oder Verbindungssteges
vorbereitet und über einer Verbindungsstelle zwischen zwei benachbarten Enden von miteinander zu verbindenden
Bändern befestigt wird, üblicherweise wird für diesen
Zweck ein Klebeband verwendet, d.h. ein Band, das auf einer seiner Flächen eine Klebeschicht aufweist. Alternativ hierzu
können jedoch auch andere Befestigungsmethoden verwendet werden, z.B. kann das Verbindungsband an dem zu verbindenden Band
durch Reibungsschweißen, Widerstandsheizung oder andere Schmelztechniken befestigt werden.
Ein Nachteil der bekannten Band-Verbindungsvorrichtungen besteht darin, daß dann, wenn das zu verbindende Band sich
in einer Schleife befindet, es manchmal erforderlich ist, den oberen Teil der Schleife zu verschieben, um den Zugang
zur Verbindungsstelle freizumachen. Bei breiten Bändern', wie sie in Videokassetten-Rekordern verwendet werden, führt dies
zur Möglichkeit einer Faltenbildung, was erhebliche Nachteile mit sich bringt.
Bei bekannten Einrichtungen, bei denen selbstklebendes Band verwendet wurde, wurde dieses über ein Walzensystem geführt
und der Klebstoff dazu verwendet, ein Festhalten des Klebebandes an seinem gewünschten Bewegungspfad sicherzustellen.
Eine solche Berührung zwischen der klebenden Seite des Verbindungsbandes und der Walzen-Zuführvorrichtung erhöht den
Reibungswiderstand, der beim Betrieb überwunden werden muß, und kann Verklebungs- bzw. Verstopfungs- und Fehlfunktions-Probleme
bewirken.
Ziel der Erfindung ist es, eine Band-Verbindungsvorrichtung
zu schaffen, die vollständig automatisch arbeitet und von einer Seite des Bandes her arbeiten kann, um ein Verbindungsband von einer seitlich verschobenen Position her so anzubringen,
daß der Bereich unmittelbar über dem Band nicht behindert wird.
Durch die Erfindung wird eine Band-Verbindungsvorrichtung zum Verbinden von zwei freien Enden von miteinander zu verbindenden
Bändern durch das Anbringen eines Stücks eines Verbindungsbandes über den beiden freien Enden der miteinander
zu verbindenden Bänder geschaffen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie Einrichtungen zum Abtrennen eines Endteils
eines Verbindungsbandes von einem stehenden Stück des Verbindungsbandes umfaßt, das von einer Quelle eines Bandvorrates
abgezogen wird, daß Einrichtungen zum Festhalten des abgetrennten Teils vorgesehen sind, die in einer Richtung
verschiebbar sind, die im wesentlichen parallel zur Ebene des abgetrennten Teils des Bandes ist, um ihn zu einer Aufbring-Stelle
zu transportieren, und daß eine Einrichtung zum Durchführen des Aufbringens des abgetrennten Teils des Verbindungsbandes
auf das zu verbindende Band vorgesehen ist.
Das tatsächliche Aufbringen des Verbindungsbandes auf das zu verbindende Band kann auf verschiedene Weise durchgeführt
werden. Die üblichste Art ist die Verwendung eines selbst-
klebenden Bandes.
Bei Ausführungsformen gemäß der Erfindung kann ein selbstklebendes
Verbindungsband verwendet werden, ohne daß die Klebeseite des Bandes auf dem Weg des Bandes von einer Vorratsrolle
zur Aufbringstelle mit irgendeinem Teil der Vorrichtung in Berührung kommt. Um dies zu erreichen, arbeitet
die zum Festhalten des abgetrennten Teils dienende Vorrichtung vorzugsweise in der Weise, daß sie den abgetrennten Teil
des Verbindungsbandes durch Ansaugen festhält.
Um den automatischen Betrieb der Vorrichtung zu ermöglichen bzw. zu erleichtern, wird vorzugsweise das stehende Stück
des Verbindungsbandes von der Vorratsquelle automatisch in einer phasenfesten Beziehung mit der Übertragung des abgetrennten
Teils des Verbindungsbandes zur Auftragestelle vorgeschoben. Dieser Transport des abgetrennten Teils zur Aufbringstelle
kann parallel zu dem stehenden Stück des Bandes oder unter einem Winkel, beispielsweise unter einem rechten
Winkel, zu diesem Stück erfolgen, doch ist bei einer bevorzugten Ausführungsform gemäß der Erfindung die Verschiebungsrichtung parallel zu dem stehenden Stück des Verbindungsbandes.
Vorzugsweise wird das stehende bzw. ruhende Stück des Verbindungsbandes
von der Vorratsquelle gleichzeitig mit der Verschiebung des abgetrennten Teils des Verbindungsbandes
zur Aufbringstelle vorgeschoben. Dies ermöglicht eine Vereinfachung in der Betätigungsvorrichtung, die die Verbindungsvorrichtung
treibt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform gemäß der Erfindung umfaßt die Einrichtung zum Halten des abgetrennten
Teils des Verbindungsbandes einen Applikator-Arm, der schwenkbar an einem Ende an einem hin- und herbewegbaren
Applikator-Schlitten befestigt ist und der an seinem gegen-
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überliegenden Ende eine Einrichtung zum Festhalten des abgetrennten
Teils des Verbindungsbandes aufweist. Um den abgetrennten Teil des Verbindungsbandes an dem gegenüberliegenden
Ende des Applikator-Arms durch Ansaugen festzuhalten, ist letzterer vorzugsweise mit einer Vakuumoberfläche versehen,
die eine Vielzahl von öffnungen aufweist, die mit inneren Kanälen bzw. Leitungen innerhalb des Applikator-Arms in Verbindung
stehen, wobei diese Leitungen über ein geeignetes Steuerventil zu einer Vakuumpumpe führen.
Der Applikator-Schlitten, an dem der Applikator-Arm befestigt
ist, ist vorzugsweise längs eines geradlinigen Weges hin- und herbewegbar, wobei er durch geeignete geradlinige Führungsmittel
geführt wird, die sich parallel zu dem stehenden bzw. ruhenden Stück des Verbindungsbandes erstrecken. Eine Bewegung
des Applikator-Schlittens wird vorzugsweise mit Hilfe einer linearen Fluiddruck-Betätigungsvorrichtung bewirkt und
im Hinblick auf die eine Rolle spielenden Kräfte und Ansprechzeiten wird eine pneumatische Betätigungsvorrichtung bevorzugt.
Der Applikator-Schlitten ist längs der Führungsmittel aus einer ersten oder zurückgezogenen Stellung in eine zweite
oder vorgeschobene Stellung verschiebbar; in letzterer kann er durch eine Druckausübungsvorrichtung betätigt werden, die
ihn so drückt, daß er um sein angelenktes Ende schwenkt, so daß das Applikator-Ende in Berührung mit einer geeigneten
Anlagefläche an der Aufbringstelle gedrückt wird. Die Andrück- bzw. Gegenlager-Oberfläche kann eine feste Basis bzw.
Unterlage sein, auf der das Verbinden stattfindet.
Die Verbindungsvorrichtung gemäß der Erfindung ist insbesondere für eine Verwendung in Verbindung mit einer automatischen
Band-Kassetten-Ladevorrichtung geeignet, die in der britischen Patentanmeldung Nr. 8101660 vom 20. Januar
1980 beschrieben ist; in diesem Fall wird die Widerlager-Oberfläche von dem festen und dom beweglichen Vakuumblock
gebildet, die genauer in dieser Anmeldung beschrieben sind.
Die Einrichtung zum Vorwärtsbewegen des ruhenden Stücks des Verbindungsbandes umfaßt vorzugsweise zwei vakuum- bzw. unterdruckbetätigte
Band-Greifvorrichtungen, von denen die eine eine feste Lage neben dem freien Ende des Applikator-Arms
in dessen zurückgezogener Stellung einnimmt, von denen die andere zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung
bewegbar ist, wobei der Ort der ersten Stellung einstellbar ist, wodurch der Vorschubhub eingestellt werden kann. Bei
einer bevorzugten Ausführungsform gemäß der Erfindung ist
die Vorrichtung zum Vorschieben des Verbindungsbandes so positioniert, daß sie von dem Band-Applikator-Schlitten bei
dessen Vorschub kontaktiert werden kann, wodurch eine Verschiebung der Vorschubeinrichtung zwischen ihrer ersten und
ihrer zweiten Stellung bewirkt wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben;
in dieser zeigt:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der
Ausführungsform, und
Fig. 2 eine von unten erfolgende Draufsicht auf
die Ausführungsform nach Fig. 1.
Gemäß den Figuren wird die Klebe- bzw. Verbindungsvorrichtung von einer Rückenplatte 20 und einer Stirnplatte 21 getragen, in der eine öffnung 23 ausgebildet ist. Parallel zur
Rückenplatte 20 der Vorrichtung erstreckt sich ein Führungsstab
4, der von zwei Trag- bzw. Stützblöcken 3 und 8 getragen ist, die ihrerseits von der Rückenplatte 20 der Vorrichtung
getragen werden. Zwischen den beiden Tragblöcken 3 und 8 sind längs des Führungsstabes 4 verschieblich ein Applikator-Schlitten
16 und ein Verbindungs-Übertragungsblock 13 angeordnet,
Funktion im einzelnen weiter unten erläutert wird.
Am Applikator-Schlitten 16 ist ein Applikator-Arm 15
schwenkbar befestigt, der in einer dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung durch eine Feder 14 vorgespannt ist,
die sich zwischen einem Stift 15a am Applikator-Arm 15 und
einem Stift 16a am Applikator-Schlitten 16 erstreckt. Der Applikator-Schlitten 16 ist an dem einen Ende eines Betätigungs-Armes
24 einer linearen mit Fluiddruck arbeitenden Betätigungsvorrichtung 31 befestigt, die durch nichtdargestellte Einrichtungen
in einer Lage gehalten wird, in der sie dicht am Tragblock 3 anliegt. Ein Vorschieben und Zurückziehen der Betätigungsvorrichtung
31 bewirkt eine Hin- bzw. Herbewegung des Applikator-Schlittens 16 und eine entsprechende, parallel zu
seiher Längsrichtung erfolgende Linearbewegung des Applikator-Arms
15 zwischen der in Fig. 1 dargestellten Lage, in der das
freie Ende des Applikator-Arms unmittelbar links neben der Frontplatte 21 der Vorrichtung angeordnet ist, und einer vorgeschobenen
Stellung, in der das freie Ende des Applikator-Arms 15 durch die öffnung 23 in der Frontplatte 21 vorsteht.
Neben der öffnung 23 befindet sich eine Andrückunterlage 10,
die, wie oben erwähnt, ein festangebrachter Block sein oder von einem Teil einer Kassetten-Aufwickelvorrichtung gebildet
werden kann, wenn die Verbindungsvorrichtung gemäß der Erfindung in einem Kassetten-Aufwickler verwendet wird, wie er
beispielsweise in der britischen Patentanmeldung 81.01660 vom 20. Januar 1981 beschrieben ist.
Ein Anschlag 7, der von dem festen Block 8 getragen ist, begrenzt die entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgende Rotation des
Applikator-Arms 15 und im Uhrzeigersinn erfolgende Bewegungen des Arms können mit Hilfe einer Druckbetätigungsvorrichtung
9 bewirkt werden, die einen Andrückkopf 25 aufweist, der bei einem Vorschieben der Betätigungsvorrichtung 9 in Berührung
mit dem Applikator-Arm 15 abgesenkt wird.
Weiterhin ist an der Rückenplatte 20 der Vorrichtung ein Bandhalter 32 befestigt, der einen Wickel 22 eines Klebebandes
33 trägt, das als Verbindungsband verwendet werden soll. Das Klebeband 33 läuft vom Wickel 22 über eine Bandführungswalze
17, die vom festen Block 3 getragen ist, wobei die Klebeseite des Bandes 33 nach außen weist, so daß sie
nicht in Berührung mit der Walze 17 kommt. Von der Walze 17 verläuft das überstehende Stück des Bandes 33 unter dem Applikator-Schlitten
16, unter dem Übertragungsblock 13 und unter dem festen Block 8 hindurch und endet unterhalb des freien
Endes des Applikator-Arms 15. An diesem freien Ende besitzt der Applikator-Arm 15 ein Applikator-Polster bzw. einen
Applikator-Kopf 11, der eine Oberfläche aufweist, die eine Vielzahl von Öffnungen besitzt, die mit inneren Kanälen innerhalb
des Applikator-Arms 15 in Verbindung stehen, welche zu einer nichtdargestellten Unterdruck- bzw. Vakuumpumpe führen.
Im Betrieb der Vorrichtung ist die Vakuumpumpe mit den Kanälen bzw. Leitungen, die zu den Öffnungen in der Vakuumoberfläche
des Applikatorkopfes 11 führen, über ein geeignetes nichtdargestelltes
Verteilerventil verbunden, das ein Spulen- bzw. Steuerventil oder ein anderes für diesen Zweck geeignetes
Ventil sein kann. Der feste Block 8 besitzt ähnlich wie der Applikatorkopf 11 eine Vakuumoberfläche, d.h. eine Oberfläche,
die mit einer Vielzahl von Öffnungen versehen ist,.die mit Kanälen bzw. Leitungen innerhalb des festen Blockes 8 in Verbindung
stehen, welche zu einer Unterdruck- bzw. Vakuumpumpe führen, die vorteilhafterweise dieselbe Vakuumpumpe sein kann,
die auch den Applikator-Kopf 11 versorgt.
Der Übertragungsblock 13 besitzt ähnlich wie der Applikator-Kopf
11 und der feste Block 8 eine Vakuumoberfläche 30, über
die hinweg das Band verläuft, wobei diese Oberfläche ebenfalls eine Vielzahl von Öffnungen aufweist, die mit innen liegenden
Leitungen bzw. Kanälen innerhalb des Blockes in Verbindung
-3-
stehen, welche über ein Steuerventil zu einer Unterdruckquelle wie z.B. einer Vakuumpumpe führen, die wiederum dieselbe
Vakuumpumpe sein kann, die auch die Vakuumoberflächen auf dem Applikatorkopf 11 und dem festen Block 8 versorgt.
Der Übertragungsblock 13 besitzt einen seitlich vorspringenden Anschlagstift 5, der in der in den Fig. 1 und 2 dargestellten
Stellung mit einem einstellbaren Anschlag 20a in Eingriff steht, der an der Rückenplatte 20 befestigt ist.
Der Ubertragungsblock 13 ist in Fig. 1 nach links durch eine Feder 6 vorgespannt, die den Führungsstab 4 umgibt und zwischen
dem Übertragungsblock 13 und dem festen Block 8 wirkt.
Durch den festen Block 8 wird weiterhin eine Zylinderhülse 18 getragen, durch die hindurch ein Schaft bzw. Stab 18a
verläuft, der an seinem einen Ende eine Schneidklinge 18b trägt. Das andere Ende des Schaftes 18a ist an dem beweglichen
Arm einer linearen pneumatischen Betätigungsvorrichtung 19 befestigt, die in der Weise wirkt, daß sie den Schaft 18a
zwischen einer vorgeschobenen und einer zurückgezogenen Stellung bewegt, wobei die letztere Stellung in Fig. 2 wiedergegeben
ist; hierdurch wird die Schneidklinge 18b in den Spalt zwischen dem Applikatorkopf 11 und dem festen Tragblock 8
eingeführt, um den vorderen Endteil 34 des Bandes abzuschneiden bzw. abzutrennen, der durch Ansaugen am Applikatorkopf
gehalten wird.
Beim Vorbereiten der Vorrichtung wird ein Wickel 2 2 des Verbindungsbandes
33 auf dem Bandwickelhalter 32 aufgesetzt und das Band 33 wird durch die Vorrichtung längs des in den
Figuren dargestellten Weges gefädelt, d.h. um die Bandwalze 17 herum und unter dem Applikator-Schlitten 16 so hindurchgeführt,
daß es weiterhin an der Vakuumfläche 30 des Übertragungsblockes 13, der Vakuumfläche des festen Tragblockes
8 und der Vakuumfläche des Applikator-Kopfes 11 vorbeiläuft.
-/ίο-
Die oben beschriebene Vorrichtung arbeitet in der folgenden Weise: Wenn sich das Band 33 in der in den Figuren dargestellten
Lage befindet, wird ein Vakuum bzw. ein Unterdruck an den Ubertragungsblock 13, den festen Block 8 und
den Applikator-Kopf 11 angelegt. Dann wird die Betätigungsvorrichtung
19 so vorgeschoben, daß sie die Schneidklinge 18b dazu veranlaßt, den vorderen Endteil 34 des Bandes abzutrennen;
wenn dies geschehen ist, wird die Betätigungsvorrichtung 19 zurückgezogen und ein Vorschub der Betätigungsvorrichtung 31
veranlaßt, was zu einem Verschieben des Applikator-Schlittens 16 und des Applikator-Arms 15 in den Figuren nach rechts
führt. Das Vorschieben der Betätigungsvorrichtung 31 wird solange fortgesetzt, bis sich der Applikator-Kopf über der
Applikator-Stelle der Andrückunterlage 10 befindet, die in Fig. 1 durch eine flache Vertiefung dargestellt ist. Bevor
der Applikator-Arm diese Lage erreicht, stößt jedoch der Applikator-Schlitten
16 gegen den Übertragungsblock 13 und bewirkt, daß dieser mit dem Applikator-Schlitten 16 gegen die Wirkung
der Kompressionsfeder 6 verschoben wird.
Vor dem Vorschieben der Betätigungsvorrichtung 31 wird das
Verteilerventil, das das Anlegen eines Unterdrucks an den festen Block 8 steuert, so betätigt, daß es den Unterdruck
vom festen Block 8 wegnimmt, wobei jedoch der Unterdruck an den Applikator-Kopf 11 und an den Ubertragungsblock 13 angelegt
bleibt. Eine Verschiebung des Übertragungsblockes 13
bewirkt, daß das Band um eine Weite vorgeschoben wird, die dem Abstand entspricht, der vom Übertragungsblock 13 zwischen
seinem Berührungspunkt mit dem Applikator-Schlitten 16 und dem Ende seiner Bewegungsbahn durchlaufen wird, das durch
seinen Anschlag am festen Block 8 definiert wird. Die Länge dieses Hubes ist durch ein Verstellen des Anschlages 20a
einstellbar, der die Lage festlegt, die vom Ubertragungsblock 13 eingenommen wird, wenn er mit dem Applikator-
16
Schlitten/in Eingriff tritt, um seine Verschiebung zu beginnen. Das Klebeband 33 besitzt eine genügende Steifigkeit,
-Also daß sich das über den Ubertragungsschlitten 13 hinaus
vorstehende Ende nicht wesentlich verbiegt bzw. faltet.
Wenn der Übertragungsblock 13 am festen Block 8 anstößt,
befindet sich der Applikator-Arm 15 in seiner völlig vorgeschobenen
Lage und es wird die Betätigungsvorrichtung 9 vorgeschoben, um den Andrückblock 25 zu veranlassen, den
Applikator-Arm 15 niederzudrücken, so daß dieser im Uhrzeigersinn um seine Schwenkverbindung mit dem Applikator-Schlitten
16 rotiert und den Applikator-Kopf 11 auf das Band im Kanal
der Andrückunterlage 10 niederdrückt, wodurch die dort herzustellende Verbindung erzeugt bzw. vervollständigt wird.
Hierauf wird die Betätigungsvorrichtung 9 zurückgezogen und das Vakuum bzw. der Unterdruck vom Andrückkopf 11 weggenommenwas
es ermöglicht, daß sich der Arm 15 in einer dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung in seine ursprüngliche Lage
zurück dreht, in der er durch einen Rück-Anschlagstift 7 gehalten wird, der vom festen Block 8 getragen wird. Gleichzeitig mit dem Wegnehmen des Vakuums vom Andrückkopf 11 wird
erneut ein Unterdruck an die aktive Oberfläche des festen Blockes 8 angelegt und es wird der Unterdruck vom Ubertragungsblock
13 durch Betätigung des Steuer-Verteilerventils (nicht dargestellt) weggenommen, das durch Mikroschalter gesteuert
werden kann, die durch Anschläge betätigt werden, wenn sich die Vorrichtung bewegt; eine andere Steuerungsmöglichkeit
bildet ein Steurungs-Zeitgeber. Das vordere Ende des Bandes wird jetzt vom festen Block 8 gehalten und die
Haupt-Applikator-Betätigungsvorrichtung 31 wird dazu veranlaßt, sich zurückzuziehen, wodurch der Applikatorschlitten
16 und der Applikatorarm 15 zurückgezogen werden, wobei sich
diese Elemente bezüglich des Bandes aufgrund der Tatsache bewegen, daß kein Unterdruck mehr an den Applikatorkopf 11
oder den Ubertragungsblock 13 angelegt ist. Letzterer wird
durch die Feder 6 in seine ursprüngliche Lage zurückbefördert,
die durch die Einstellung des Anschlages 20a festge-
legt ist, mit dem der Anschlagzapfen 5 in Eingriff tritt. Wenn die Betätigungsvorrichtung 31 vollständig zurückgezogen
ist, wird wieder ein Unterdruck an den Applikatorkopf 11 und
den Ubertragungsblock 13 angelegt und der Zyklus beginnt
dadurch von vorne, daß die Betätigungsvorrichtung 19 so angesteuert
wird, daß der nächste vordere Endteil des Bandes abgeschnitten wird, so daß er für eine neue Verbindung bereit
ist.
Sollen schmalere oder breitere Bänder im Kanal der Andrückunterlage
10 verbunden werden, so kann dies ohne weiteres durch eine geeignete Einstellung des Anschlags 20a erzielt
werden, der festlegt, wie weit das Band bei jedem Hub vorgeschoben wird wodurch die effektive Breite des Verbindungsteils 34 des Bandes festgelegt wird.
Claims (16)
1. Band-Verbindungsvorrichtung zum Verbinden von zwei
freien Enden von miteinander zu verbindenden Bändern durch Aufbringen eines Elementes eines Verbindungsbandes auf die beiden freien Enden der miteinander
zu verbindenden Bänder, dadurch gekennzeichnet , daß sie folgende Bestandteile umfaßt:
eine Einrichtung (18,18a,18b,19) zum Abtrennen
eines Endteils (34) eines Verbindungsbandes von einem stehenden Stück (33) dieses Verbindungsbandes, das
von einer Quelle eines Bandvorrates (22) abgezogen wird, eine Einrichtung (11,15) zum Festhalten des abgetrennten
Teils (34), wobei die Festhalteeinrichtung (11,15) in einer zur Ebene des abgetrennten Teils (34)
des Verbindungsbandes im wesentlichen parallelen Richtung verschiebbar ist, um es in eine Aufbring-Lage
zu bringen, und eine Einrichtung (9,10,25) zum Bewirken des Aufbringens des abgetrennten Teils des Verbindungs-
D-7070 SCHWÄBISCH GMClND KONTEN: D-8000 MÜNCHEN
H. SCHROETER Telefon; (07171) 5690 Deutsche Bank AG München 70/37 369 (BLZ 700 700 10) K. LEHMANN Telefon: (089) 725 20
Bocksgasse 49 f, Telex: 7248 868 pagdd Postscheckkonto München 1679 41-804 (BLZ 700 100 80) Lipowskystraße 10 Telex: 5 212 248 pawe d
-Al·
bandes auf ein zu verbindendes Band.
2. Band-Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet , daß der abgetrennte Teil des Verbindungsbandes (34) an dem zu verbindenden Band
durch Klebstoff angebracht wird.
3. Band-Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet , daß das Verbindungsband (33,34) selbstklebend, d.h. auf einer Seite
der Flächen mit einer Klebstoffschicht versehen ist.
4. Band-Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Festhalteeinrichtung (11,19) für den abgetrennten
Teil des Verbindungsbandes (34) den abgetrennten Teil (34) durch Ansaugung festhält.
5. Band-Verbindungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet ,
daß der abgetrennte Teil des Verbindungsbandes (34) beim Transport zur Aufbringe-Stelle (10) parallel zur stehenden
Länge des Verbindungsbandes (33) verschoben wird.
6. Band-Verbindungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet ,
daß das stehende Stück des Verbindungsbandes (33) von der Vorratsquelle (22) automatisch in einer phasenfesten
Beziehung mit der übertragung des abgetrennten Teils (34) des Verbindungsbandes zur Anbringungsstelle (10) vorgeschoben
wird.
7. Band-Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet , daß das stehende Stück von Verbindungsband (33) von der Vorratsquelle (22)
gleichzeitig mit der Verschiebung des abgetrennten Teils (34) des Verbindungsbandes zur Aufbringe-Stelle
vorgeschoben wird.
8. Band-Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Festhalteeinrichtung
(11,15) für den abgetrennten Teil des Verbindungsbandes (34) einen Applikator-Arm (15) umfaßt, der
an einem Ende schwenkbar an einem hin- und herbewegbaren Applikator-Schlitten (16) befestigt ist und der am gegenüberliegenden
Ende Einrichtungen (11) zum Festhalten
eines abgetrennten Teils des Verbindungsbandes (34) aufweist.
9. Band-Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichne t, daß der Applikator-Schlitten (16) längs geradliniger Führungen (4) hin-und
herbewegbar ist, die sich parallel zum stehenden Stück des Verbindungsbandes (33) erstrecken.
10. Band-Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet , daß der
Applikator-Schlitten (16) durch eine linear arbeitende Fluiddruck-Betätigungseinrichtung (31) verschiebbar ist.
11. Band-Verbindungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung zum Festhalten eines abgetrennten
Teils des Verbindungsbandes (34) einen Applikator-Kopf
(11) umfaßt, der eine aktive Oberfläche aufweist, die mit einer Vielzahl von Öffnungen versehen ist, durch die
ein Teilvakuum über interne, im Applikator-Kopf zu einer Vakuumpumpe führende Leitungen bzw. Kanäle übertragbar
ist.
12. Band-Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
6 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung zum Vorschieben (11) des stehenden
Stücks (33) des Verbindungsbandes ein Element umfaßt,
das eine aktive Oberfläche zum Ergreifen des Bandes aufweist.
13. Band-Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
9 bis 12, dadurch gekennzeichnet , daß der Applikator-Schlitten (16) längs der Führungen
(4) aus einer ersten oder zurückgezogenen Stellung in eine zweite oder vorgeschobene Stellung verschiebbar
ist, und daß Druckausübungs-Einrichtungen (9,25) vorgesehen sind, die auf den Applikator-Arm in der zweiten
Stellung in der Weise einwirken, daß er um sein angelenktes Ende so gedreht wird, daß das Applikator-Ende
gegen eine Andruck-Oberfläche (10) an einer Aufbringestelle
angedrückt wird.
14. Band-Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet , daß die Andrück-Oberflache (10)ein festes Bett bzw. eine feste Basis ist, auf
der die Verbindung durchgeführt wird.
15. Band-Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
6 bis 14, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung zum Vorschieben der stehenden
Länge des Verbindungsbandes (33) zwei vakuumbetätigte Bandgreif-Einrichtungen (8,30) umfaßt, von denen die
eine (8) eine feste Lage neben dem freien Ende des Applikator-Arms (15) einnimmt, wenn sich dieser in seiner
zurückgezogenen Stellung befindet, und von denen die andere (30) zwischen einer ersten und einer zweiten
Stellung bewegbar ist, wobei die Lage der ersten Stellung
einstellbar ist, wodurch der Vorschubhub des Bandes (33) einstellbar ist.
16. Band-Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet , daß die Einrichtung (13) zum Vorschieben des Verbindungsbandes so positioniert
ist, daß sie mit dem Band-Applikator-Schlitten (16) bei
dessen Vorschub in Berührung kommt, wodurch eine Verschiebung der Vorrichtung zum Vorschieben des Bandes
aus ihrer ersten in ihre zweite Stellung bewirkt wird.
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