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DE3231351A1 - Mauerschneidemaschine und verfahren zur mauerwerkisolierung gegen feuchtigkeit - Google Patents

Mauerschneidemaschine und verfahren zur mauerwerkisolierung gegen feuchtigkeit

Info

Publication number
DE3231351A1
DE3231351A1 DE19823231351 DE3231351A DE3231351A1 DE 3231351 A1 DE3231351 A1 DE 3231351A1 DE 19823231351 DE19823231351 DE 19823231351 DE 3231351 A DE3231351 A DE 3231351A DE 3231351 A1 DE3231351 A1 DE 3231351A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
carriage
cutting element
masonry
sawing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823231351
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann 8078 Eichstätt Hüttinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19823231351 priority Critical patent/DE3231351A1/de
Publication of DE3231351A1 publication Critical patent/DE3231351A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/64Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor for making damp-proof; Protection against corrosion
    • E04B1/644Damp-proof courses
    • E04B1/646Damp-proof courses obtained by removal and replacement of a horizontal layer of an existing wall
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/02Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
    • B28D1/08Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing with saw-blades of endless cutter-type, e.g. chain saws, i.e. saw chains, strap saws
    • B28D1/088Sawing in situ, e.g. stones from rocks, grooves in walls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren der im Oberbegriff des
  • Hauptanspruchs angegebenen Art sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Insbesondere bei der Altbausanierung ist es erforderlich, im Feuchtigkeit gefährdeten oder im bereits feuchten Mauerwerk Feuchtigkeitssperrschichten zu legen, die ein Aufsteigen oder Fortpflanzen der Feuchtigkeit im Mauerwerk verhindern. Soweit es sich um ein Mauerwerk aus Ziegel mit geraden Fugen handelt, kann man mit einer Säge nach Art einer Blattsäge, bei der die Schneidezähne besonders widerstandsfähig ausgebildet sind, längs der Fugen schneiden. Hierzu wird eingangs ein Loch in das Mauerwerk gebohrt, durch das die Blattsäge dann gesteckt wird und von Hand durch eine auf jeder Seite der Mauer befindliche person die Fuge aufgesägt wird. Dieses Schneiden mit einer Blattsäge ist aber nicht mehr möglich, wenn die Mauer keine klaren und geraden Fugen aufweist, oder gar aus unterschiedlich grossen Feldsteinen besteht oder aus einem Gemisch von Steinen verschiedener Größe aufgebaut ist, bei der überhaupt kein gerader Fu gen verlauf vorhanden ist. In die schließlich geschnittene Trennfuge wird eine Isolierflüssigkeit eingebracht, die das Mauerwerk tränkt und imprägniert und dabei auch eine gewisse Verfestigung hervorruft. Im Anschluß daran werden von Hand Abschnitte von Feuchtigkeit sperrenden Blechen oder Folien, z.B.
  • einer kaschierten, wasserundurchlässigen und un verrottbaren Metallfolie oder einem Wellblech in die Schnittfuge eingebracht oder eingeschlagen. Das Einschlagen wird genutzt, wenn die Fugen einigermaßen weich sind. Es treten hierbei aber vor allem an den Trennfugen zwischen zwei einzubrin gen den Wellblechen große Schwierigkeiten auf, weil eine ausreichende und feste Dekkung der Blechkanten kaum erreichbar ist, so daß an diesen Stellen die Feuchtigkeit weiterhin durchkriechen kann. In den meisten Fällen bleiben Spalten übrig oder das Blech verläuft in der Fuge in die Schräge, so daß zwischen den nebeneinander liegenden Blechen erhebliche Abstände verbleiben. Die aufgeschnittene Fuge wird nach Einbringen der Isolierschicht wieder mit Mörtelmasse verschmiert, die dann die ursprüngliche Tragfähigkeit schließlich herstellen soll. Dieses Verfahren ist außerordentlich arbeitsintensiv und zeitaufwendig und läßt sich auch nur bei einem Ziegelmauerwerk anwenden. Insbesondere der von Cand auszuführende Schneide vor gang in der Trennfuge läßt sich nicht exakt ausführen, so daß wiederum erhebliche Schwierigkeiten für ein glattes und stoßfreie Einbringen der isolierenden Folie besteht. Es sind ferner mehrere Arbeitskräfte auch für die Vacharbeiten erforderlich. Bauten mit Sondersteinen, bei denen keine glatten Fugen zu finden sind, lassen sich mit dem bisherigen Arbeitsverfahren nicht trockenlegen.
  • Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art sowie eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens anzugeben, mit denen in jeglichem Ma uerwerk die Herstellung von Feu ch tigkeitssperrschich ten möglich ist, und die grundlegend vereinfacht und verbilligt wird und die auch Arbeitskräfte einsparen bzw. die physische Belastu ng der Arbeitskräfte reduzieren.
  • Das gestellte Problem wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren gelöst, das im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches erläutert wird.
  • Dadurch daß die einzelnen Verfahrensschritte ineinander greifen bzw. gleichzeitig ablaufen, läßt sich eine Feuchtigkeitssperrschicht im Mauerwerk wesentlich rascher und exakter herstellen, als auf bekannte Art und Weise. Unmittelbar hinter der Schnittstelle entsteht bereits wieder die tragfähige Mörtelsperrschicht, so daß auch die Gefahr eines Nachsackens des Mauerwerks vermieden wird.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsvariante geht aus Anspruch 2 hervor. Die nur kurzen Pausen zwischen den Schneidabschnitten, die zum Überlappen der Folienabschnitte benötigt werden, wenn Einzelteile eingelegt und nicht von einer Holle eine Bahn eingeführt wird, werden gleichzeitig auch zum Einführen der Stützelemen te genutzt. Unmittelbar hinter der eigentlichen Schnittstelle ist damit das Mauerwerk wieder gegen ein iVachsacken gçsichert, so daß die schnellbindenden Mörtelschichten ungehindert aushärten können.
  • Das erfindungsgen,'äße Verfahren läßt sich bevorzugt mit einer Vorrichtung ausführen, wie sie aus Anspruch 3 entnehmbar ist.
  • Illit dem Wagen werden die einzelnen Arbeiten irn leaum des Verfahrens gleichzeitig ausgeführt, ohne daß hierzu Arbeitskräfte - ausgenommen zur Überwachung - notwendig sind. Es liegt auf der Hand, daß mit einem solchen Wagen eine gleichmäßige Schnittkraft und ein gleichmäßiger Vorschub, der auf die Leistungsfähigkeit des Schneidelementes abgestimmt ist, erzielbar sind. Die Feuchtigkeitssperrschicht läßt sich hiermit wesentlich rascher fertigstellen, al- dies mit der bisher üblichen rnanuellen Methode möglich war. Die Feuchtigkeitssperrschicht erhält einen geraden sauberen Verlauf und läßt sich ohne Schwierigkeiten mit gleichbleibender, hoher Qualität ausführen. Unmittelbar hinter der Schnittstelle wird das Mauerwerk imprägniert, ehe die Sperrfolie eingebracht und ggfs.
  • die Stützelemente gesetzt werden, worauf unmittelbar nachfolgend die Mörtelschichten ein gepreßt werden. Dies spielt sich alles in einem durch die Länge des Wagens begrenzten, kurzen Bereich ab, so daß unmittelbar danach bereits weitere Arbeiten am Mauerwerk ausgeführt werden können.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform dieser Vorrichtung geht aus Anspruch 4 hervor. In Abhängigkeit von der jeweiligen Dicke des Mauerwerks kann das Schneidelement soweit aus dem Wagen ausgefahren werden, daß der Schnitt optimal hergestellt wird.
  • Es kann sogar das Vorhohren des Mauerwerks zum Ansetzen des Schneidelementes entfallen, was bisher nicht möglich war.
  • Zweckmäßigerweise sind bei einer weiteren Ausführungsform die Merkmale von Anspruch 5 gegeben. Die Sägeplattform sorgt für eine stabile Abstützung der Sägevorrichtung auf dem Wagen und eine universelle Einstellbarkeit des Schneidelemen tes.
  • Ein besonders sauberer Schnitt läßt sich ferner dann erzielen, wenn die Merkmale von Anspruch 6 gegeben sind. Der Vorschubantrieb läßt sich einfach auf die jeweiligen Gegebenheiten, z.B. die Mauerwerkdicke, die Festigkeit des Mauerwerks und dgl. einstellen. Ein hydraulischer Vorschubantrieb ist in der Lage, die benötigten, hohen Schneidkräfte gleichmäßig und mit gutem Wirkungsgrad aufzubringen.
  • Eine besonders stabile Abstützung der Sägevorrichtung auf dem Wagen ergibt sich gemäß Anspruch 7, wobei zusätzlich der Vorteil gegeben ist, daß das Schneidelement wünschenswert tief, d.h. nahe über dem Boden, arbeitet.
  • Eine besonders einfache Handhabung ergibt sich weiterhin gemäß den Merkmalen von Anspruch 8, da mit dem auf der Fahrbahn sauber geführten und mit dem Vorschub antrieb angetriebenen Wagen der Schneidvorgang, sowie die gleichzeitig ablaufenden weiteren Arbeitsvorgänge des Imprägnierens, des Folieneinziehens und des Mörteleinpressens weitgehend automatisch durchführbar sind.
  • Bei einer weiteren, zweckmäßigen Ausführungsform ist das Merkmal von Anspruch 9 wichtig, wodurch das Schneidelement außerordentlich knapp oberhalb dem Boden in das Mauerwerk schneidet, was bisher nicht möglich war, da die das Schneidelement führende Arbeitskraft höchstens in Hüfthöhe arbeiten konnte und nicht darunter. Es ist aber gerade erstrebenswert, möglichst direkt über dem Boden die Isolierschicht zu setzen.
  • Eine weitere, besonders wichtige Ausführungsform der Vorrichtung geht aus Anspruch 10 hervor. Da bei Gebäudeanschlüssen auch eine vertikal verlaufende Feuchtigkeitssperrschicht gegenüber dem Nachbarhaus erforderlich ist, und damit auch Reparaturen oder Wartungsarbeiten am Schneidelement besser durchführbar sind, läßt die erfindungsgemäße Vorrichtung auch diese Verfahrensweise zu. Dabei ist es zweckmäßig, daß auch die vertikale Schnittbildung weitgehend automatisch durchführbar ist, wobei dann allerdings das Imprägnieren, das Einschleppen der Sperrfolie und das Einpreßen der Mörtelschichten anders durchgeführt werden müssen, wie beim Herstellen der horizontalen Feu ch tigkeitssperrsch ich t.
  • Da die Pflegevorrichtung mit dem Schneidelement ein verhältnismäßig großes Gewicht hat, ist weiterhin das Merkmal von Anspruch 11 zweckmäßig, da dann das Kippen der Sägevorrichtung zum Vertikalstellen des Schneidelements bzw. vertikalen Schneiden einer Trennfuge besonders einfach durchführbar ist.
  • Ein weiterer, zweckmäßiger Gesichtspunkt geht aus Anspruch 12 hervor. Mit dieser Maßnahme kann auch bei vertikal gestelltem Schneidelement der Schneidvorgang volla u ton' a tisch ablaufen.
  • Eine universelle Anpaßbarkeit an unterschiedliche Verhältnisse ist dann gegeben, wenn die Vorrichtung gemäß Anspruch 13 ausgebildet ist. Je nach Bedarf läßt sich das Traggerüst verlängern, so daß ein längerer oder kürzerer vertikaler Schnitt gebildet werden kann.
  • Ein weiterer, wichtiger Gedanke ist in Anspruch 14 enthalten.
  • Diese Ausbildung des Schneidelementes führt zu einem sauberen Schnitt und läßt eine hohe Schneidleistung zu.
  • Zur Steigerung der Schneidleistung trägt auch das weiterhin in Anspruch 15 angegebene Merkmal bei, da natürlich ein gekühltes Schneidelement mehr belastet werden kann als ein ungekühltes.
  • Dabei ist jedoch der Gesichtspunkt wichtig, der in Anspruch 16 erläutert ist. Es soll nämlich vermieden werden, daß in die Schnittfuge ungewollt Kühlmittel in überhöhtem Maße eintritt und die Schnittflächen befeuchtet. In dem nur der aus dem .llauerwerk herauslaufende, schneidende Kettenabschnitt gekühlt und das Kühlmittel ggfs. danach wieder abgesaugt wird, bleibt die Schnittstelle gegen eine solche ungewollte Durchfeuchtung gesichert.
  • Ein weiterer, wichtiger Gesichtspunkt ist in Anspruch 17 enthalten.
  • Günstig ist ferner die Ausführungsform von Anspruch 18, da die Vorrichtung dann verhältnismäßig unabhängig von Fremdenergie eingesetzt werden kann.
  • Die universelle Einsetzbarkeit der Vorrichtung wird auch dann gesteigert, wenn das Merkmal von Anspruch 19 gegeben ist, wobei der Kompressor dann beispielsweise auch zum Einpressen der Mörtelschichten eingesetzt wird.
  • Günstig ist ferner eine Ausführungsform, wie sie Anspruch 20 anspricht, da dann die Arbeitsmaterialien zum Durchführen des Verfahrens auf dem Wagen vorrätig sind.
  • Eine nahezu vollständig unabhängig von Fremdenergie arbeitende Ausführungsform der Vorrichtung geht auch aus Anspruch 21 hervor.
  • Alternativ dazu ist auch die Maßnahme von Anspruch 22 wichtig, da dann die Vorrichtung an- entsprechend verlegte Energiever sorgungen angeschlossen werden kann.
  • Nachstehend wird anhand der Zeichnung eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beschrieben.
  • Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei die Sägevorrichtung in drei verschiedenen Stellungen gezeigt ist und Fig. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung von Fig. 1, mit zwei verschiedenen Stellungen der Sägevorrichtung Gemäß den Fig. l und 2 besteht eine Vorrichtung 1 zum Herstellen einer Feuchtigkeitssperrschicht im Mauerwerk M aus einem verhältnismäßig schmalen, langgestreckten Wagen 2) der mit Rädern 3 auf einer von Schienen 4 gebildeten Fahrbahn in Fahrtrichtung F verfahrbar ist. Der Wagen 2 besitzt einen abgesenkten Mittelabschnitt 6, in dem ein zum Mauerwerk hin offener Hohlraum 7 gebildet wird.
  • Vor bzw. hinter dem Mittelabschnitt 6 sind auf dem Wagen verschiedene Zusatzeinrichtungen angebracht, die zum Arbeiten benötigt werden. Am in Fahrtrichtung F hinteren Ende des Wagens 2 ist beispielsweise eine hydraulische Vorrichtung 8 mit Hydraulikspeicher (9) für verschiedene Vorschubantriebe und auch einen Antrieb 11 für die Räder 3 des Wagens 2 angebracht, wobei der Antrieb 11 über eine angedeutete Leitung 12 mit der Versorgung in Verbindung steht. Ferner ist in diesem Bereich eine Strozzuführung 10 bzw. Wasserzufuhr bwz.
  • eine Kühlmittelpumpe, auf dem Wagen 2 vorgesehen.
  • Am in Fahrtrichtung F vorderen Ende des Wagens 2 befindet sich ein Kompressor 13, der z.B. zum Einpressen von Mörtel benutzbar ist, sowie ein Stromerzeuger 14.
  • Oberhalb des abgesenkten Mittelbereiches 6 ist auf einer Sägeplattform 17 eine Sägevorrichtung 15 angeordnet, die aus einem Antriebsmotor 16 für ein Schneidelement 26 besteht, das über eine Antriebswelle 24 antreibbar ist. Wie Fig. 2 zeigt, ist das Schneidelement 26 nach Art einer Kettensäge mit einem Schneidschwert 30, 31 ausgebildet, auf dem eine Schneidkette 37 in Richtung eines Pfeiles 38 umläuft. Das Schneidelement 26 kragt seitlich von der Sägevorrichtung 15 aus, und zwar quer zur Längsrichtung des Wagens 2.
  • Die Sägeplattform 17 ist mit Laufrollen 18 in Schienen 19 des Wagens 2 quer zu dessen Fahrtrichtung F verfahrbar und durch einen nicht dargestellten Vorschuban trieb verschiebbar.
  • Ausgerichtet auf die Sagevorrichtung 15 ist auf der Sägeplattform 17 ferner ein vertikale Pfeiler aufweisendes Traggerüst 20 angeordnet, das eine vertikale Führung 21 sowie eine Befestigung 22 aufweist. Die Sägevorrichtung 15 ist um eine quer zur Fahrtrichtung F liegende Achse und um annähernd 90" hochschwenkbar und an der Haltevorrichtung 22 so festlegbar, daß sie mit vertikal stehendem Schneidelement 26 (Position 26') in der Führung 21 vertikal auf- und abverfahrbar ist. Das Traggerüst 20 ist zweckmäßigerweise lösbar auf der Sägeplattform 17 befestigt und z.B. durch Versteifungen 27 stabil auf der Plattform 17 abgestützt. Das Traggerüst 20 kann teleskopartig oder durch zusätzlich aufgesetzte Elemente beliebig verlängert werden.
  • In der hochgeklappten Stellung der Sägevorrichtung 15 können Wartungs- und Reparaturarbeiten am Schneidelement 26 besonders einfach durchgeführt werden. Ferner läßt sich die Sägevorrichtung 15 durch den Vorschubantrieb für die Vertikalbewegung in der Führung 21 vertikal auf- und abbewegen, so daß auch vertikale Schnittfugen geschnitten werden können.
  • Mit 23 ist die Bewegung der Sägevorrichtung 15 beim Hochklappen bzw. Herunterklappen angedeutet.
  • An der Sägevorrichtung 15 ist in nicht näher dargestellter Weise eine Kühlmittelzuführung 25 vorgesehen, die zum Kühlen der Schneidkette 37 dient. Ferner kann eine Absaugvorrichtung 29 vorgesehen sein, mit der überschüssiges Kühlmittel nach dem Kühlen wieder abgesaugt werden kann.
  • Zweckmäßigerweise wird die Schneidkette 37 in Richtung des Pfeiles 38 angetrieben und die Schnittrichtung Pfeil 32 sowohl bei vertikaler als auch horizontaler Lage des Schneidelementes so gewählt, daß der aus dem Mauerwerk herauslaufende, schneidende Kettenabschnitt im Gegenstrom .gekühlt wird und daß dann ggfs. noch vorhandenes Kühlmittel vor dem neuerlichen Hineinlaufen dieses Kettenabschnittes in das Mauerwerk wieder abgesaugt wird. Anstelle einer Flüss.igkeitskühlung könnte auch eine Luftkühlung eingesetzt werden, wofür dann der Kompressor 13 Druckluft zur Verfügung stellen müßte.
  • Am Wagen 2 bzw. den Rädern 3 ist ferner eine Einrichtung 28 vorgesehen, mit der der Wagen 2 auf den Schienen 4 festgelegt werden kann, wenn z.B. ein vertikaler Schnitt geführt werden soll bzw. wenn das Schneidelement durch Verfahren der Sägehlattform 17 in das Mauerwerk M geschoben wird.
  • Mit 33 ist die Energie- und Kühlwasserzufuhr zur Sägevorrichtung in Fig. 2 angedeutet.
  • Im Wagen 2 ist ferner in Fahrtrichtung F hinter dem Schneidelement 26 und auf dieses ausgerichtet zunächst eine Vorrichtung 35 angeordnet, mit der Imprägniermittel auf die Schnittflächen aufgebracht werden kann, und zwar unmittelbar nach dem Herstellen der Schnittfuge. In Fahrtrichtung hinter der Vorrichtung 35 ist eine weitere Vorrichtung 34 angeordnet, mit der eine Feu ch tigkeitssperrfolie abschnittsweise in die Schnittfuge eingebracht werden kann. In Ausrichtung auf das Schneidelement 26, die Vorrichtungen 34 und 35 ist schließlich beispielsweise am hinteren Ende des Wagens 2 eine weitere Vorrichtung 36 angeordnet, mit der die Mörtelschichten zu beiden Seiten der Sperrfolie in die Schnittfuge eingepreßt werden können.
  • Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird folgendermaßen gearbeitet: Zunächst werden im voraussichtlichen Schnittbereich des Schneidelementes 26 befindliche Metall teile, Rohre, Leitungen und dgl.
  • vom Mauerwerk entfernt. Danach werden die Schienen 4 verlegt, und zwar möglichst nahe an das Mauerwerk heran und möglichst tief. Danach wird für die Bereitstellung der Versorgungsenergie für das Arbeiten der Vorrichtung Sorge getragen. Am vorbestimmten Anfangspunkt der Schnittfuge wird das Schneidelement 26 entsprechend ausgerichtet, worauf der Wagen 2 auf den Schienen 4, z.B. durch die Vorrichtung 28 unbeweglich festgelegt wird. Nach dem Ingangsetzen des Motors 15 und dem Einschalten der Kühlmittelzufuhr bei 25 wird die Sägeplattform 17 quer zum Wagen 2 ausgefahren und das Mauerwerk M mit dem Schneidelement 26 durchstochen. Sofern es sich bei dem Arbeitsbereich um einen Übergangsbereich zwischen zusammengebauten Gebäuden handelt, muß hier auch eine vertikale Feuchtigkeitssperrschicht geschaffen werden, die sich beispielsweise bis zu 2 m über den Boden hinauferstreckt. Es wird deshalb dann das bei der Anstichstelle herausgezogene Schneidelement hoch gek ippt, so daß es vertikal steht und im Führungsgerüst 20 festgelee:t ist. Danach wird die Sägevorricktung 15 in die oberste mögliche Position im Gerüst 20 verfahren und erneut das Mauerwerk M durch Ausfahren der Sägeplattform -17 durchstochen. Danach wird mit dem Vorschubantrieb die Sägevorrichtung nach unten verfahren, bis die vertikale Schnittfuge mit der horizontalen Anstiegsstelle zusammentrifft.
  • Die vertikale Schnittfuge wird dann in üblicher Weise imprägniert, mit Folie ausgekleidet und mit Mörtelschichten gefüllt.
  • Zum Weiterführen der horizontalen Schnittfuge aus dem Anstich bereich bleibt die Sägevorrichtung 15 in einer entsprechend der Mauerdicke ausgefahrenen Stellung der Sägeplattform justiert. Der Wagen 2 wird dann mit seinem Vorschubantrieb 11 auf den Schienen 4 in Fahrtrichtung F verfahren, wobei das Schneidelement 26 die Schnittfuge bildet. Unmittelbar hinter der Schnittstelle werden die Schnittflächen mit einer Imprägnierung versehen, welche in einem Bereich von 5 bis 10 cm nach oben und vor allem bis zu 20 cm nach unten eine zusätzliche Isolierung mit gleichzeitigcr Ma uermasseverfestigung bewirkt. Nach dem Imprägnieren wird mit der Vorrichtung 34 die Feu ch tigkeitssperrfolie eingezogen. Zweckmäßigerweise handelt es sich dabei jeweils um einzelne Sperrfolienabschnitte von beispielsweise knapp mehr als einem Meter Länge, die bei der Fahrbewegung des Wagens von einer Rolle abgezogen werden, die bei einer solchen Länge des Folienabschnittes ohne weiteres im Schnittfugenbereich stecken kann. Die einzelnen Metalliolienabschnitte überlap,oen mit ihren Enden einander und stehen beiderseits des Mauerwerks ca. 3 cm über.
  • In regelmäßigen Abständen werden dann Abstützelemente in die Schnittfuge eingebracht, die z.B. zweiteilig sind und ein Durchsacken des Mauerwerkes verhindern. Die beiden Teile jedes Abstützelementes werden nach dem Einschieben in die Schnittfuge durch Schrauben oder hydraulische Elemente auseinander gesp reizt und halten die Wandung auf Höhe. Nach erfolgter Abstützung und abgebundenem Mörtel werden die gespreizten Elemente zusammengezogen und aus dem Mauerwerk entfernt. Auch entsprechend dimensionierte Fla cheisenstücke können diesen Zweck erfüllen, die jedoch als verlorene Teile im Mauerwerk verbleiben. Danach erfolgt unmittelbar diq Ein bettung der Sperrfolie durch Einpressen der Mörtelmasse zu beiden Seiten der Sperrfolie. In den Stoßstellen der Sperrfolienabschnitte können zweckmäßigerweise dazwischengeklebte Doppelklebestreifenabschnitee einen feuchtigkeitsdichten Stoß bereich sicherstellen. Auf diese Weise wird die Feuchtigkeitssperrschicht in beliebiger Länge nahezu vollautomatisch hergestellt.
  • Abändernd zu der beschriebenen Ausführungsform wäre es auch denkbar, die Sägevorrichtung durch einen Benzinmotor anzutreiben bzw. die einzelnen Vorschubantriebe mechanisch oder elektrisch anzutreiben.

Claims (22)

  1. ßiauerschneidemaschine und Verfahren zur lLlauerwerksisolier ung gegen Feuchtigkeit Patentansprüche 1. Verfahren zum Herstellen einer Feuchtigkeitssperrschicht im Mauerwerk, insbesondere bei der Altbausanierung, wobei eine durchgehende Trennfuge geschnitten wird, auf deren Schnitt flächen nachfolgend eine flüssige imprägnierung aufgebracht wird, ehe eine Sperrfolie sowie ggfs. Stützelemente und abschließend beiderseits der Sprrfolie Mörteischichten eingepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennfuge abschnittweise aber fortlaufend geschnitten wird, daß beim Schneiden gleichzeitig die Schnittflächen imprägniert werden und daß beim Schneiden ferner nacheilend abschnittweise die Sperrfolie eingezogen und die Mörtelschichten ein gepreßt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrfolie beim Schneiden in sich überlappenden Abschnitten eingeschleppt wird und daß jeweils in der Pause zwischen zwei Schneidabschnitten ein Stützelement eingesetzt wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2 mit einem Schneidelement, gekennzeichnet durch einen dem Mauerwerk (M) entlang verfahrbaren Wagen (2), auf dem in Fahrtrichtung (F) hintereinander wenigstens eine ein horizontal liegendes Schneidelement (26) aufweisende Sägevorrichtung (15), eine Imprägniervorrichtung (35), eine Sperrfolienschleppvorrichtung (34) und ggfs. eine Mörteleinpreßvorrichtung (36) angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidelement (26) in der einen Antriebsmotor (16) aufweisenden Sägevorrichtung (15) seitlich auskragend angeordnet ist, und daß die Sägevorrichtung (15) quer zur Wagenfahrtrichtung (F) auf dem Wagen (2) verfahrbar gelagert ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägeyorrichtung (15) auf einer auf dem Wagen (2J quer verfahrbaren Sägeplattform (17) angebracht ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5, gekennzeichnet durch einen vorzugsweise hydraulischen Vorschu ba ntrieb für die Sägevorrichtung (15) bzw. die Sägeplattform (171.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (2) einen abgesenkten und zur Schneidseite hin seitlich offenen Mittelabschnitt (6) aufweist, oberhalb dessen die Sägevorrichtung (15) derart angeordnet ist, daß das Schneidelement (26) im Bereich des Mittelabschnittes (6) abgesenkt liegt.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (2J auf einer vorzugsweise aus Schienen (4) bestehenden Fahrbahn verfahrbar ist und einen Fahrvorschubantrieb (11), insbesondere hydraulischer Art, aufweist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidelement (2J im Mittelabschnitt (6) knapp oberhalb der Fahrbahnoberkante für den Wagen (2J liegt.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidelement (26) oder die Sägevorrichtung (15) mit dem Schneidelement (26) und dem Antriebsmotor (15) um 900 um eine quer zur Wagenfahrtrichtung (F) liegende Achse in ein senkrecht hochstehendes Trägergerüst (20) mit Vertikalführungen (21) hochklappbar ist, das auf der Sägeplattform (17), vorzugsweise lösbar, festgelegt ist, und daß die Sägevorrichtung (15) in dem Traggerüst (20) mit vertikal stehendem Schneidelement (26) vertikal auf- und abfahrbar ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine Antriebsvorrichtung für die Kippbewegung der Sägevorrichtung (15).
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch einen Vorschubantneb für die vertikale Bewegung der Sägevorrichtung (15).
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägergerüst (20) teleskopartig verlängerbar ist.
  14. 14. Vorrichtung nach einem oder mehrere der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidelement (26) eine umlaufend angetriebene Schneidkette (37) mit Schneidschwert (30, 31) aufweist.
  15. 15. Vcrrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß am oder im Schneidelement (26) eine Kühlung (25), vorzugsweise eine Flüssigkeitskühlung, vorgesehen ist.
  16. 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkette (37) derart antreibbar ist (Pfeil 38), daß in Schnittrichtung (32) der vordere Kettenteil aus dem Mauerwerk (M) in Richtung zur Sägevorrichtung (15) läuft, und daß. das Kühimitte auf diesen Ketten teil aufgebracht und ggfs. vor anderson, ins Mauerwerk hineinlaufenden Ketten teil wieder abgesaugt fAbsaugung (29) wird.
  17. 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die lmprägniervorrichtung (35) und die Sperrfolien-Schleppvorrichtung (34) in Fahrtrichtung (F) des Wagens (2) hinter dem in abgesenkten Bereich (6) liegenden Schneidelement (26) und auf dieses ausgerichtet angeordnet sind.
  18. 18. Vorrichtung nach einem oder mehrere der Ansprüche 3 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Wagen (2) Hydraulikspeicher (8, 9) für die Vorschubantriebe vorgesehen sind.
  19. 19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Wagen (2) ein Kompressor (13) montiert ist.
  20. 20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Wagen (2) Speicherbehälter für das lmprägniermittel und den Mörtel vorgesehen sind.
  21. 21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Wagen (2) ein Stromerzeuger (14) für den Antriebsmotor (16) in der Sägevorrichtung (15) vorgesehen ist.
  22. 22. Vcrrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Wagen (2) Anschlußvorrichtungen (10) für Fremdenergie und Wasser angeordnet sind.
DE19823231351 1982-08-24 1982-08-24 Mauerschneidemaschine und verfahren zur mauerwerkisolierung gegen feuchtigkeit Withdrawn DE3231351A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0359033A1 (de) * 1988-08-31 1990-03-21 Ivan Klanecek Verfahren zur Sanierung der horizontalen Hydroisolierung der Mauern von Bauwerken
EP0656248A1 (de) * 1993-12-03 1995-06-07 CAR. MEC. S.r.l. Erneuerung der Sägemaschinen für Blöcke eines Steinbruches
WO2002064893A1 (de) 2001-02-13 2002-08-22 Ivan Klanecek Stabilisierung und hydroisolierung der mauerfundamente
WO2022064391A1 (en) * 2020-09-28 2022-03-31 Fravizel - Equipamentos Metalomecânicos, S.A. Vehicle for cutting rock with a tool height adjustment extension

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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