DE3225378A1 - Farbwerk - Google Patents
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Description
Koenig & Bauer AG ..: I.. γ
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326/Ru/vRf
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Farbwerk
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Transportieren eines flüssigen Mediums gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
Vorrichtungen zum Transportieren eines flüssigen Mediums, z. B. Druckfarbe, auf einem Mantel einer Walze in deren
Längsachsenrichtung sind z. B. im Druckmaschinenbau in Form von changierenden Farbwerkwalzen bekannt geworden.
Nachteilig ist jedoch dabei, daß der Transportweg auf dem Mantel in Längsachsenrichtung für das Medium nur kurz ist,
so daß eine Vielzahl von aufeinander abgestimmt changierenden Walzen notwendig ist, um einen längeren Druckfarben-Quertransport
im Farbwerk zu erreichen.
Durch die DE-PS 23 23 025 ist ein sogenanntes kurzes Farbwerk
bekannt geworden, mit dem ein Restfarbschichtdickenrelief ausgeglichen werden kann, so daß das gefürchtete
Schablonieren verhindert wird. In diesem Farbwerk kann auf Farbzonenschrauben verzichtet werden.
Nachteilig bei diesem Farbwerk ist jedoch, daß ein verschleißanfälliges Rakel, das sich ja bekanntlich nicht
gleichmäßig über seine gesamte Länge abnützt, benötigt wird. Durch die gleichen Drehrichtungen und unterschiedlichen
Umfangsgeschwindigkeiten von Auftragswalze und Dosierwalze
ist die Gefahr der gegenseitigen Beschädigung der beiden Walzen, insbesondere bei trockenlaufenden Farbwerken,
gegeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der es möglich ist, ein flüssiges Medium
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auf Walzen in deren Längsachsenrichtung zu transportieren, ohne daß die Walze eine Changierbewegung auszuführen braucht.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß mit einfachen Mitteln ein flüssiges
Medium, ζ. B. Druckfarbe, Feuchtwasser, Beschichtungsflüssigkeit
usw. auf einem Mantel einer Walze quer-, also in Walzenlängsachsenrichtung, transportiert werden kann, ohne
eine Changierbewegung zu benötigen.
Der Gegenstand der Erfindung kann z. B. vorteilhaft in einem Farbwerk einer Rotationsdruckmaschine eingesetzt
werden, um den üngleichförmigkeitsgrad eines Farbschichtdickenreliefs
über die Länge einer Farbauftragswalze wesentlich zu verkleinern, ohne dazu ein Rakel benutzen zu müssen.
Selbst ein extremes Farbschichtdickenrelief kann über die Länge einer Auftragswalze mit einfachen Mitteln so verändert
werden, daß der üngleichförmigkeitsgrad so klein wird, daß er sich am gedruckten Produkt nicht mehr auswirkt. Es ist
praktisch möglich, eine wählbar dicke Farbschicht auf einer Farbauftragswalze zu erzeugen, die über die gesamte Länge
der Walze immer praktisch gleichmäßig dick ist. Dieses ist aber die Voraussetzung für den Verzicht auf die heute
allgemein übliche, aber sehr aufwendige Einrichtung zur farbzonenbreiten Ein- und Voreinstellung der Farbmenge eines
Farbwerks.
Es ist mit dem Gegenstand der Erfindung möglich, einen Farbschichtdickenausgleich
über die gesamte Länge der Farbauftragswalze in kürzester Zeit durchzuführen, auch wenn die
Maxima und Minima des Farbreliefs so weit voneinander entfernt
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sind, daß sie durch die Changierbewegung einer Verreibwalze
nicht miteinander vermengt werden können. Es ist daher möglich, extreme Formen zu drucken, ohne auf dem Druckprodukt
ein Schablonieren feststellen zu können. Auch wird durch die erfindungsgemäße Einrichtung das Verdunsten der in der
Druckfarbe nach dem Drucken befindlichen Feuchtflüssigkeit begünstigt, so daß der in das Farbwerk zurücklaufende
Farbfilm weitestgehend feuchtmittelfrei ist. Durch die Vielzahl der Spaltstellen wird die in das Farbwerk zurücklaufende
Farbe geschmeidig gehalten.
Einen weiteren Vorteil bringt der Einsatz der erfindungsgemäßen
Vorrichtung auf Farbwalzen zur Verhinderung des bekannten "Druckfarbe-Spritzens"; denn in Farbwerken von
Offset-Rotationsdruckmaschinen mit Alkoholfeuchtwerken kommt
es bei Verwendung von emulgierfreudigen Druckfarben, auf die wegen anderer Vorzüge nicht verzichtet werden kann, häufig
zum sogenannten "Druckfarbe-Spritzen". Hierbei lösen sich
aufgrund der wirkenden Zentripetalkraft kleine Klumpen einer Druckfarbe-Feuchtwasser-Emulsion von Farbwerkswalzen ab und
verunreinigen Papierbahn und/oder Druckmaschinenteile. Ein derartiges "Druckfarbe-Spritzen" findet man dann häufiger,
wenn Papierbahnen bedruckt werden, deren Breite kleiner ist als die maximal verarbeitbare Papierbahnbreite, und da
hauptsächlich, wenn sogenannte "angeschnittene Bilder" gedruckt werden, d. h. wenn bis, bzw. nahezu bis zur Papierbahnseitenkante
gedruckt wird. In dieser Randzone bildet sich auf Walzen des Farbwerks eine verhältnismäßig dünnflüssige
Emulsion aus Druckfarbe und Feuchtflüssigkeit, aus der sich in unregelmäßigen Zeitabständen kleine Klumpen lösen
und, wie beschrieben, Papierbahn bzw. Druckmaschinenteile beschmutzen und u. U. Papierbahnbrüche hervorrufen können.
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— Jf —
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind anhand eines Farbwerkes einer Rotationsdruckmaschine in der Zeichnung dargestellt
und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Farbwerks ohne Seitengestell mit Darstellung einer Anordnungsweise der
erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 2 eine Farbwalze mit aufgesetzter erfindungsgemäßer
Einrichtung,
Fig. 3 eine weitere Ausführung der erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 4 die erfindungsgemäße Einrichtung in der Anwendung
zum Verhindern des "Druckfarbe-Spritzens",
Fig. 5 eine Anordnung der erfindungsgemäßen Einrichtung
nach Fig. 4 in einem herkömmlichen Farbwerk.
Ein Farbwerk einer Rotationsdruckmaschine färbt in bekannter Weise eine gummibezogene Farbauftragswalze 1 ein, diese
wiederum eine Druckplatte 2, z. B. eine Offsetdruckplatte, die auf einen Formzylinder 3 aufgespannt ist. Die Druckplatte
2 überträgt Farbe auf ein Gummituch 4 eines Gummituchzylinders 6. Farbauftragswalze 1, Formzylinder 3 und
Gummituchzylinder 6 haben vorzugsweise gleichen Durchmesser und werden in bekannter Weise mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit
angetrieben. Ober ein Feuchtwerk 7 wird die Farbauftragswalze 1 bzw. die Druckplatte 2 eingefeuchtet.
Die Farbauftragswalze 1 erhält ihre Druckfarbe aus einem
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vorzugsweise farbzonenschraubenlosen Farbkasten 8. Zur
Erzeugung eines gleichmäßigen Farbfilmes kann sowohl ein Heber- als auch ein Filmfarbwerk - wie es im Ausführungsbeispiel
in Fig. 1 dargestellt ist - eingesetzt werden. Die Funktionsweise von Filmfarbwerken ist allgemein, z. B. durch
die DE-PS 901 057, bekannt, so daß auf ihre detaillierte
Beschreibung hier verzichtet werden kann.
Im Ausführungsbeispiel gelangt die Druckfarbe aus dem Farbkasten
8 über eine drehzahlsteuerbare Duktorwalze 9, Zwischenwalzen 11, 12, 13, 14, 16, auf eine erste übertragungswalze
18 und eine zweite Übertragungswalze 19. Beide Übertragungswalzen 18, 19 stehen in Berührung mit der Farbauftragswalze 1. Duktorwalze 9, Zwischenwalzen 11 bis 16 und Übertragungswalzen
18, 19 haben einen bedeutend kleineren Durchmesser als die Farbauftragswalze 1, wobei die Walzen 11 bis
16, 18, 19 die gleiche Umfangsgeschwindigkeit aufweisen wie
die Farbauftragswalze 1. Walzen 14, 18, 19 sind als changierende Farbverreibwalzen ausgeführt.
Um einen Umfang der Farbauftragswalze 1 verteilt zwischen vorzugsweise einer Berührungsstelle 21 von Farbauftragswalze
1 mit Formzylinder 3 und einer Berührungsstelle 22 von Farbauftragswalze 1 und zweiter (= letzter) Übertragungswalze 19
sind mehrere, z. B. drei rotierende Farbreliefausgleichswalzen 23, 24, 26 im Abstandet von z. B. 30° (Mittelpunktswinkel) voneinander angeordnet. Sie haben z. B. den gleichen
Durchmesser wie die Übertragungswalzen 19, 18, sind mit einem druckfarbenfreundlichen (oleophilen) harten Mantel, wie
z. B. Keramik oder Kupfer, versehen und laufen unter Pressung auf dem Umfang der Farbauftragswalze 1 um.
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Auf jede der Farbreliefausgleichswalzen 23, 24, 26 sind eine
oder mehrere Reihen 30, 35, ζ. B. zwei, von angetriebenen, endlosen Farbausgleichsriemen 27 - im weiteren kurz Riemen
genannt - aufgesetzt. Jede Reihe 30, 35 von Riemen 27 besteht je nach Druckbreite aus einer Mehrzahl, z, B. 20,
nebeneinander - direkt an- oder in einem Abstand voneinander - angeordneten Riemen 27. Die Riemen 27 sind z. B. 40 mm
breit. Sie bestehen - oder zumindest ihre Außenseite 36 besteht - aus einer druckfarbenfreundlichen Schicht 37, z. B.
Gummi.
In den nicht dargestellten Seitengestellen sind eine oder mehrere angetriebene Antriebswalzen 28 gelagert. Sie dienen
jeweils zum Antrieb der Riemen 27 und werden entweder über einen Hauptantrieb der Maschine oder einen separaten Antrieb,
z. B. einen drehzahlgeregelten Elektromotor angetrieben. In einem Abstand "a" von der Antriebswalze 28 ist ein Träger
zwischen den Seitengestellen angeordnet und an ihnen angeschraubt. In einem Winkel von 90° zu einer Längsachse des
Trägers 29 sind in einem Abstand "b" voneinander, über- und nebeneinander eine Mehrzahl von Achsen 32 auf dem Träger
29 angeschweißt. Auf den Achsen 32 ist je eine Umlenkrolle 33 bzw. eine Farbübertragungsrolle 34 drehbar gelagert. Jede
Umlenkrolle 33 ist mit der Antriebswalze 28 mittels eines Riemens 27 kraftschlüssig verbunden. Rotationsachsen 15
bzw. 17 der Umlenkrollen 33 und Farbubertragungsrollen 34
verlaufen parallel. Die Rotationsachsen 20, 15, 17 der angetriebenen Walzen 28 und Umlenkrollen 33 bzw. Farbubertragungsrollen
34 sind auf zueinander parallelen Ebenen angeordnet. Hierbei schneiden jeweils die durch die Rotationsachsen
15, 17 von Umlenkrollen 32 bzw. Farbubertragungsrollen 34 gehenden lotrechten Ebenen eine sich entlang
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der Rotationsachse 20 erstreckende senkrechte Ebene in einem Winkel von 90°. Auf jeweils direkt benachbarte Riemen 27
drückt jeweils eine Farbübertragungsrolle 34. Hierdurch werden die Riemen 27 an die ihnen zugeordneten Umlenkrollen
33 gepreßt. Die Farbübertragungsrolle 34 ist mit einem oleophilen Mantel - z. B. aus Gummi - versehen und überträgt
so Druckfarbe von einem Riemen 27 auf den jeweils direkt benachbarten Riemen 27.
Selbstverständlich kann aber auch jeweils die Farbübertragungsrolle
34 unterhalb von zwei ümlenkrollen 33 angeordnet sein. In diesem Falle umschlingen je zwei benachbarte Riemen
27 die Farbübertragungsrolle 34 teilweise. Hierdurch wird z. B. von der Farbreliefausgleichswalze 23 mittels eines ersten
Riemens 27 Druckfarbe oder eine Druckfarben-Feuchtigkeitsemulsion auf die Farbübertragungsrolle 34 und von da auf den
benachbarten Riemen 27 und von da auf die Farbreliefausgleichswalze
23 - also in deren Längsachsenrichtung versetzt - transportiert und so weiter.
Anstatt der Farbubertragungsrollen 34 können auch endlose
Farbtransportriemen 38 - auch mit eigenem Antrieb - in Form eines Horizontalriemens vorgesehen werden. Dieser Farbtransportriemen
38 liegt auf mehreren nebeneinander angeordneten (Vertikal-)Riemen 27 auf, und zwar an Stellen, an denen
die Riemen 27 die Umlenkrollen 33 umschlingen. Von diesen (Horizontal-)Farbtransportriemen 38 wird dann Druckfarbe von
einem Riemen 27 auf den nächstfolgenden transportiert usw. Andruckrollen 39 führen den Farbtransportriemen 38. Sie
drücken ihn aber auch gleichzeitig gegen die Riemen 27. Die Andruckrollen 39 sind auf Achsen 32 drehbar gelagert.
Durch die Anordnung von mehreren Riemen 27 nebeneinander,
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ζ. B. über einen Teil der Länge der Antriebswalze 28 oder über ihre gesamte Länge "1" und damit über eine Länge der
Farbreliefausglexchswalze 26 kann ein Druckfarbedickenausgleich in Längsachsenrichtung einer Druckfarbe führenden
Farbwerkwalze 23, 24, 26 erfolgen. Der Druckfarbedickenausgleich
erfolgt jeweils von Stellen mit Druckfarbeüberschuß zu Stellen mit Druckfarbemangel, so daß sich entlang der
Walzenlänge ein gleich dicker Farbfilm bildet.
Die Riemen 27 werden durch die Antriebswalzen 28 gegen die Farbreliefausgleichswalzen 23, 24, 26 gedruckt. Diese
stehen jeweils mit ihrem Mantel in Berührung mit einer oder mehreren Farbwerkwalzen.
Nebeneinander angeordnete Umlenkrollen 33 können in gleichem oder unterschiedlichem Drehsinn angetrieben werden,
je nachdem wie die Riemen 27 auf die Umlenkrollen 33 aufgelegt werden. Sind die Drehrichtungen zweier benachbarter
Umlenkrollen 33 gleich, so werden nur eine, oder eine ungerade Anzahl von Farbubertragungsrollen 34 - die jeweils
mit der benachbarten in Berührung stehen - zwischen zwei benachbarten Umlenkrollen 33 angeordnet, wobei bei Anordnung
von nur einer Farbübertragungsrolle 34 diese mit beiden Umlenkrollen 33 über die Riemen 27 in Berührung
steht. Sind die Drehrichtungen zweier benachbarter Umlenkrollen 33 ungleich, so werden zwei oder eine gerade Anzahl
von Farbubertragungsrollen 34 zwischen zwei benachbarten Umlenkrollen 33 angeordnet.
Bei einer Anordnung von mehreren Farbubertragungsrollen
zwischen zwei Riemen 27 hat jeweils eine erste bzw. eine letzte über die Riemen 27 mit der ihr zugeordneten Umlenk-
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rolle 33 in Berührung.
Soll die erfindungsgemäße Einrichtung zum Verhindern des
Druckfarbe-Spritzens Anwendung finden, so ist nicht die gesamte Breite einer Farbwerkswalze 41 mit Riemen 27 bedeckt,
sondern es sind nur wenige angeordnet, und zwar an den Stellen, an denen sich das Druckfarbe-Feuchtmittelgemisch
ansammelt. So kann es sein, daß an beiden Enden der Farbwerkswalze 41 je zwei oder drei Riemen 27 vorgesehen
sind (siehe Fig. 4). Um die Riemen 27 an die Stellen auf der Farbwerkswalze 41 bringen zu können, an denen ein Druckfarbe-Feuchtmittel-Überschuß
besteht, ist ein verschieb- und fixierbarer Schlitten (nicht dargestellt) am Träger 29
vorgesehen, auf dem die Umlenkrollen 33 und die Farbübertragungsrollen 34 befestigt sind.
Wie aus Fig. 1 auch ersichtlich, kann die erfindungsgemäße
Einrichtung vorteilhafterweise auch bei Feuchtwerken eingesetzt werden.
/ Teileliste
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• *
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44
| Teileliste | Farbauftrag swalze | 31 | Achse |
| 1 | Druckplatte | 32 | Umlenkrolle |
| 2 | Formzylinder | 33 | FarbübertragungsrolIe |
| 3 | Gummituch | 34 | Reihe |
| 4 | 35 | Außenseite (27) | |
| 5 | Gummituchzylinder | 36 | Schicht, oleophile (27) |
| 6 | Feuchtwerk | 37 | Farbtransportriemen |
| 7 | Farbkasten | 38 | Andruckrollen |
| 8 | Duktorwalze | 39 | |
| 9 | 40 | Farbwerkswalze | |
| 10 | Zwischenwalze | 41 | |
| 11 | Zwischenwalze | 42 | Abstand (Mittel |
| 12 | Zwi schenwalze | oC | punktswinkel ) |
| 13 | Zwischenwalze | ||
| 14 | Rotationsachse (33) | Abstand | |
| 15 | Zwischenwalze | a | Abstand |
| 16 | Rotationsachse (34) | b | Länge |
| 17 | Übertragungswalze | 1 | |
| 18 | Übertragungswalze | ||
| 19 | Rotationsachse (28) | ||
| 20 | Berührungsstelle | ||
| 21 | Berührungsstelle | ||
| 22 | Farbreliefausgleichswalze | ||
| 23 | Farbreliefausgleichswalze | ||
| 24 | |||
| 25 | Farbreliefausgleichswalze | ||
| 26 | Farbausgleichsriemen (Riemen) | / Patentansprüche | |
| 27 | Antriebswalze | ||
| 28 | Träger | ||
| 29 | Reihe | ||
| 30 | |||
Claims (3)
- Patentansprüche
- 2.
- 3.Einrichtung zum Transportieren eines flüssigen Mediums, insbesondere einer Druckfarbe, auf einem Mantel einer Walze in deren Längsachsenrichtung, insbesondere einer Farbwerkswalze einer Druckmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine angetriebene Walze (28) vorgesehen ist, daß eine Mehrzahl von Umlenkrollen (33) an einem seitengestellfesten Träger (29) rotierbar befestigt sind, daß auf dem Träger (29) eine Anzahl von bewegbaren Übertragungselementen (34; 38) vorgesehen sind, daß die ümlenkrollen (33) mittels je eines endlosen Riemens (27) mit der angetriebenen Walze (28) kraftschlüssig verbunden sind, daß die Riemen (27) auf ihrer Außenseite (36) mit einer von dem flüssigen Medium benetzbaren Schicht (37) versehen sind, daß jeweils mindestens zwei benachbarte Riemen (27) mit dem umlaufenden Übertragungselement (34; 38) in Reibschluß stehen, daß die Riemen (27) mit ihrer äußeren Schicht (37) mit einer das flüssige Medium führenden Walze (23; 24; 26) in Berührung stehen.Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegbare übertragungselement (34; 38) als rotierbare Übertragungsrolle (34) ausgeführt ist.Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennnzeichnet, daß das bewegbare Übertragungselement (34; 38) als endloser Riemen (38) ausgeführt ist./ Zusammenfassung
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