DE3225118A1 - Strahlungsdetektor - Google Patents
StrahlungsdetektorInfo
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Description
Strahlungsdetektor
Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Halbleitertechnik und betrifft insbesondere eine Halbleitervorrichtung
zum Erfassen von Strahlung im allgemeinen und von Röntgen- und Infrarotstrahlung im besonderen.
Flache Diodenfelder oder -arrays, die durch Diffusions- oder Epitaxieverfahren
auf der Oberfläche einer Siliciumscheibe hergestellt werden, werden gegenwärtig zum Abbilden im sichtbaren
Bereich (0,2 - 0,7 μπι) benutzt. In diesem Wellenlängebereich
ist die Absorptionskonstante μ von Silicium groß (10 cm" ), so daß 99 % des sichtbaren Spektrums in
einer flachen, 0,46 μια dicken Schicht absorbiert werden,
die an die Oberfläche angrenzt, auf der das Licht einfällt. Oberflächen- oder flache Dioden, die sich bis in diese
Tiefe erstrecken, werden daher die meisten Elektron-Loch-Paare erfassen, die durch das sichtbare Licht erzeugt wer-
den, welches auf der Oberfläche des flachen Diodenfeldes
einfällt.
Die hohe Empfindlichkeit von Siliciumvidikontargets im sichtbaren Bereich erstreckt sich nicht auf Röntgen- und
Infrarot(IR)-Strahlung/ und zwar wegen der niedrigen Absorptionskonstante
von Silicium für diese Arten von Strahlung .
Zum Erzielen einer großen Empfindlichkeit für Röntgen-
und IR-Strahlung kann eine dicke Siliclumscheibe benutzt
werden, um die niedrige Absorptionskonstante von Silicium zu kompensieren. Bei flachen Diodenfeldern tritt jedoch
ein Auflösungsverlust in dicken Targets auf, weil Elektronen und Löcher parallel zu der Oberfläche des Targets hinausdiffundieren,
bevor sie von Erzeugungspunkten tief in dem Targetmaterial aus die Oberflächendioden erreichen.
Darüber hinaus rekombinieren wegen der begrenzten Diffusionslänge von Löchern und Elektronen in Silicium (150 μΐη
in Silicium bei einer Minoritätsträgerlebensdauer von 10 με) viele Löcher und Elektronen, bevor sie die Oberflächendioden
überhaupt erreichen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Halbleiterdetektor zum Erfassen von Strahlung im allgemeinen und von Röntgen- und
IR-Strahlung im besonderen zu schaffen.
Der Detektor hat eine große Empfindlichkeit, weil Erfassungsübergangszonen,
die sich durch die Dicke des Detektors erstrecken, die Löcher und Elektronen, die tief in dem Target
durch die absorbierte Strahlung erzeugt werden, auffangen, bevor diese eine Möglichkeit zum Rekombinieren haben.
Darüber hinaus hat der Detektor eine gute Auflösung, weil die Löcher und Elektronen, die durch die einfallende Strahlung
erzeugt werden, in der Nähe ihrer Erzeugungspunkte aufge
fangen werden, bevor sie eine Möglichkeit haben, von diesen Punkten wegzudiffundieren.
Der Strahlungsdetektor hat ein Target aus Einkristallhalblei
termaterial und eine Feld aus mehreren Dioden, die sich durch die Dickenabmessung des Targets erstrecken.
Das Target hat zwei entgegengesetzte, im wesentlichen parallele Hauptflächen und einen äußeren ümfangsrandbereich,
der die Hauptflächen miteinander verbindet. Eine Targetachse geht im wesentlichen rechtwinkelig zu den Hauptflächen
durch den Flächenschwerpunkt des Targets hindurch. Die Strecke auf der Targetachse zwischen den Hauptflächen
ist die Dicke des Targets, die gemäß den in der Beschreibung ausführlich angegebenen Kriterien festgelegt wird.
Jede Diode hat in Kombination ein Loch mit großem Aspektverhältnis
(Lochtiefe zu Lochdurchmesser), das sich durch die Dickenabmessung des Targets erstreckt, und ein halbleitendes
Gebiet insgesamt gleichförmigen Querschnittes, das zu dem Loch im wesentlichen konzentrisch ist. Jedes Loch hat
öffnungen, die in den Ebenen der Hauptflächen liegen, und eine innere Lochoberfläche, die die öffnungen miteinander
verbindet. Eine Lochachse geht im wesentlichen durch den Mittelpunkt jeder öffnung hindurch und ist zu der inneren
Lochoberfläche im wesentlichen parallel. Jede Lochachse kann zu der Targetachse im wesentlichen parallel sein oder,
in einer anderen Ausführungsform, die Targetachse in einem vorbestimmten Abstand von einer der Hauptflächen schneiden
und mit der Targetachse einen vorbestimmten Winkel bilden. Der Leitungstyp des halbleitenden Gebietes wird entgegengesetzt
zu dem Leitungstyp des Materials des Targets gewählt, so daß eine Übergangszone, die zu dem Loch im wesentlichen
konzentrisch ist und sich zwischen den Hauptflächen erstreckt, mit dem Material des Targets gebildet
wird. Jedes halbleitende Gebiet wird durch die Innenoberfläche des Loches und die Übergangszone begrenzt.
Die Dioden in dem Feld können mittels eines Rasterelektronenstrahls
einzeln adressiert werden, in welchem Fall die Löcher mit einem ein Vakuum aufrechterhaltenden Isolierstoff gefüllt sind. Durch die Verwendung von Festkörperadressiereinrichtungen
kann der effektive Adressierwiderstand verkleinert und eine größere Anzahl von Dioden
adressiert werden. Die Festkörperadressiereinrichtungen bestehen aus einer ersten Gruppe von parallelen Leitern,
die der oberen Hauptfläche überlagert sind, und aus einer zweiten Gruppe von parallelen Leitern, die der unteren
Hauptfläche überlagert und zu der ersten Gruppe orthogonal sind. Die Leiter der ersten Gruppe und die Leiter der zweiten
Gruppe sind in einer vorgewählten Kontaktbeziehung zu den Dioden des Feldes, so daß durch das Hinzufügen von geeigneten
Festkörperschaltern jede Diode des Feldes einzeln adressiert werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 in schematischer Darstellung und
teilweise im Schnitt einen Teil eines Targets aus Halbleitermaterial,
das mehrere Löcher aufweist, die mittels Laser durch die Dicke des Targets gebohrt worden
sind und in einem Feld angeordnet sind,
Fig. 2 in Vorderansicht die Querschnitts
fläche des Targets in Fig. 1 im
Anschluß an das Herstellen von zu den Löchern konzentrischen Halbleite
rgebieten,
Fig. 2A eine schematische Draufsicht auf
den Detektor nach der Linie 2A-2A in Fig. 2,
Fig. 3 in einer Teilvorderansicht und im
Querschnitt einen Strahlungsdetektor, bei dem die Dioden einen vorbestimmten
Winkel mit der Targetachse bilden, und
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Detektor in
Fig. 2A, die schematisch die Festkörperadressiereinrichtungen
zeigt.
Gemäß Fig. 1 beginnt das Ausführen der Erfindung mit der Auswahl eines Targets 10 aus geeignetem Halbleitermaterial
und der Dicke 2. Die besondere Geometrie des Targets 10 wird durch dessen Gebrauchszweck und durch die unten erläuterten
Auswahlparameter bestimmt, das Target 10 wird aber wenigstens eine erste (oder obere) Hauptfläche 2 und
eine dazu entgegengesetzte zweite (oder untere) Hauptfläche 3 sowie einen äußeren Umfangsrandbereich 4 haben,
der die Hauptflächen miteinander verbindet. Das Halbleitermaterial des Targets 10 kann unter Materialien ausgewählt
werden, die auf dem Gebiet der Herstellung von Halbleiter- oder Mikroelektronikvorrichtungen bekannt sind,
wie beispielsweise Silicium, Germanium, Galliumarsenid, Galliumphosphid, Indiumantimonid, Cadmiumtellurid und
Zinksulfid. Das Material des Targets 10 ist ein Einkristall, hat keine bevorzugte Kristallorientierung und kann
einen Leitungstyp und/oder eine Fremdatom-, d.h. eine Do-
tierungsmittelkonzentration haben, die sich von der undotierten Halbleitermaterials unterscheidet.
Danach werden Löcher (oder, äquivalent. Bohrungen) 20
mittels Laserstrahls durch das Target 10 gebohrt. Die
Löcher 20 sind im Inneren in Längsrichtung im wesentlichen
zylindrische Hohlräume, die innere Lochoberflächen 7 haben, welche öffnungen 5 und 6 miteinander verbinden,
die in den Ebenen der Hauptflächen 2 bzw. 3 liegen. Lochachsen 8 erstrecken sich durch die Mittelpunkte
der öffnungen 5 und 6. Die Löcher 20 haben vorzugsweise ein großes Aspektverhältnis, d.h. ein großes
Verhältnis von Länge (ebenfalls Z) zu Durchmesser (D), das größer als etwa 6 ist. Unter Verwendung des Laserbohrverfahrens
können kleine Löcher mit etwa 19 μΐη
(3/4 mil) Durchmesser und mit Abständen L zwischen den Achsen 8, die an ihrer unteren Grenze bis etwa 1,5D betragen
können, mittels Laserstrahlen durch 305 um (12 mil) dicke Siliciumscheiben gebohrt werden, ohne daß
es zu Oberflächenausbrüchen oder Rißbildungen kommt und ohne daß Spannungen oder Beanspruchungen, d.h. Beschädigungen
in dem Material des Halbleitertargets 10 neben den Löchern 20 hervorgerufen werden.
Anschließend an das Herstellen der Löcher 20 in dem Halbleitertarget 10 wird dieses bearbeitet, um wenigstens
ein Halbleitergebiet 21 insgesamt gleichmäßigen Querschnittes im wesentlichen konzentrisch zu jedem
Loch 20 herzustellen, wie es in den Fig. 2 und 2A schematisch gezeigt ist, beispielsweise durch Einführen
einer ersten Verunreinigung in das Target 10 über die innere Oberfläche 7 jedes Loches 20.
Das Halbleitergebiet 21 kann einen Leitungstyp und/oder eine Fremdatomkonzentration (deren Maß gewöhnlich durch
den spezifischen Widerstand ausgedrückt wird) haben,
- y- ic
die von denen des Halbleitermaterials des Targets 10
verschieden sind. Die Gebiete 21 werden durch die inneren Lochoberflächen 7 und Grenzflächen 22 der
Fläche A mit dem Material des Targets 10 begrenzt. Die Grenzflächen 22 sind zu den Löchern 20 im wesentlichen
konzentrisch und haben von den inneren Lochoberflächen 7 einen Abstand R, gemessen radial ab den Lochachsen
in den Fig. 2 und 2A, bis zu welchem die Verunreinigung von den inneren Lochoberflächen 7 aus in das Target
10 diffundiert. Wenn die Halbleitergebiete 21 einen Leitungstyp haben, der zu dem des Targets 10 entgegengesetzt
ist, werden die Grenzflächen 22 PN-übergänge sein. Die Kombination eines Loches 20 und eines
Halbleitergebiets 21 bildet eine gebohrte, diffundierte Diode.
Es gibt mehrere Verfahren, durch die die Gebiete 21 hergestellt werden können. Bei einem Verfahren wird
eine relativ neue Festkörperquelle diffundierbarer Verunreinigung benutzt, die mit "spin-on" (ein Aufschleudermittel)
bezeichnet wird, wie beispielsweise Spin-Rite (Warenzeichen), das von der Diffusion Technology,
Inc. Sunnyvale, Kalifornien, erhältlich ist. Ein weiteres Verfahren, das in der Halbleitertechnik
üblicherweise angewandt wird, ist die Diffusion einer Verunreinigung in Gasform für eine vorgewählte Zeit bei
einer vorgewählten Temperatur.
Dem Fachmann auf dem Gebiet der Fertigung von Halbleitervorrichtungen
ist klar, daß, sofern keine speziellen Maßnahmen getroffen werden, die Verunreinigung auch
von anderen freiligenden Flächen, z.B. den Flächen 2 und 3, aus in das Innere des Targets 10 diffundieren
wird. Das Aufwachsenlassen einer Oxidschicht auf einer vorgewählten Oberfläche oder auf vorgewählten Oberflächen
ist eine Methode, durch die die Diffusion von dieser Oberfläche aus verhindert werden kann. Statt
dessen können auch ausreichende Mengen des Targets 10,
die unter einer oder mehreren Oberflächen, z.B. den Oberflächen 2 und 3, liegen, welche die Halbleitergebiete
enthalten, entfernt werden, beispielsweise durch mechanisches Polieren.
Bei dem Strahlungsdetektor nach der Erfindung sind mehrere
Löcher 20 in einem Feld angeordnet. Das Feld in Fig. 2A ist ein typisches Feld, bei dem ein Loch
20 in jedem Schnittpunkt von mehreren zueinander orthogonalen Linien hergestellt wird, die einen gegenseitigen
Abstand L in einer Richtung und einen anderen Abstand M in der orthogonalen Richtung haben. In dem quadratischen
Matrixfeld in Fig. 2A sind die Strecken L und M gleich, im Rahmen der Erfindung sind aber auch andere
Muster möglich, wie beispielsweise konzentrische Kreise zunehmend größeren Durchmessers.
Wenn das Abbildungstarget durch einen Elektronenstrahl
in einem Vakuum adressiert wird, wie es bei einigen Vidikons der Fall ist, müssen die mittels Laser gebohrten
Durchgangslöcher 20 gefüllt werden, d.h. das Vakuum
aufrechterhaltend gemacht werden, nachdem die Verunreinigung in den Körper eindiffundiert worden ist. Das
Füllen und Verschließen der Löcher des Feldes kann leicht vorgenommen werden, indem die Oberfläche des
Körpers mit einem isolierenden Stoff angestrichen wird, z.B. einer Silikon-Polyimid-Flüssigkeit oder einer
Epoxidflüssigkeit, die durch Kapillarkräfte in die Löcher gesaugt wird, wo sie dann aushärtet. Die Vorteile
von Silikon-Polyimid bestehen darin, daß es hohe Temperaturen aushält (500 0C für 0,5 h in reinem Sauerstoff)
und daß es beim Aushärten keine Gase freisetzt. Der Vorteil des Epoxids besteht darin, daß es beim Härten
keine wahrnehmbare Schrumpfung zeigt.
Die ungefähre Targetdicke Z, die zum Erfassen von beispielsweise
Röntgenstrahlen erforderlich ist, ist eine Funktion von mehreren Faktoren, zu denen die Zusammensetzung
des Halbleitermaterials, aus dem das Target 10 besteht, und der verlangte Prozentsatz an Absorption
gehören. Drei handelsübliche Halbleitermaterialien, die zur Verwendung als Targetmaterialien zur Röntgenerfassung
geeignet sind, sind beispielsweise Silicium, Germanium und Galliumarsenid.
Die Absorption von Strahlung in einem Target ist eine Funktion der Dicke Z des Targets, des Massenabsorptionskoeffizienten
μ/ρ des das Target bildenden Materials und der Targetdichte f :
KZ) = I0 exp [ -(μ/f )fZ 1 (1)
Die Gleichung (1) kann so umgestellt werden, daß sich die Targetdicke Z ergibt, die benötigt wird, um den
Bruchteil I/I_ der einfallenden Strahlung zu absorbieren
:
Z = i In (^) (2)
Die Tabelle I gibt die Targetdicke an, die benötigt wird, um 90% der einfallenden Röntgenstrahlung mit
einer Wellenlänge von 0,4 um zu absorbieren, was für
die 30 kV - Strahlung typisch ist, die für dentale Röntgenzwecke benutzt wird.
Targetmaterial Dichte
Massenabsorp- Dicke für
Silicium
Germanium
Galliumarsenid
tionskoeffizient
2,33 g/cm4 5 cm*/g
5,32 g/cm 50 cma/g
5,32 g/cm 50 cm2/g
90% Absorption
0,189 cm (73 mils)
8x10* cm (3 mils)
8x10*" cm
(3 mils)
Zum Absorbieren von 99% statt 90% der einfallenden Röntgenstrahlung müßte die Targetdicke in Tabelle I
verdoppelt werden.
Die Angaben in der Tabelle I begünstigen zwar Germanium und Galliumarsenid gegenüber Silicium für die Verwendung
bei der Abbildung von 30 kV - Strahlung, viele andere technologische und wirtschaftliche Faktoren
machen jedoch unter den drei Targetmaterialien Silicium zu dem bevorzugten Targetmaterial. Zu diesen Faktoren
gehören die Kosten, die Möglichkeit, eine zusätzliche Schaltungsanordnung auf Silicium herstellen zu
können, die Möglichkeit, Silicium init seinem natürlichen Oxid zu passivieren, und dessen weitverbreiteter
Gebrauch.
Ein Bruchteil f (90% in Tabelle I) der Strahlung, die auf das Target 10 auftrifft, wird photoelektrisch absorbiert-
Dieser Bruchteil wird mit abnehmender Photonenenergie und zunehmender Dicke des Targets 10 in dem
Röntgenbereich des Spektrums zunehmen. Bei einem bestimmten einfallenden Fluß I in Photonen/cm2· s beträgt
die Anzahl der Elektron-Loch-Paare, die in dem Target pro Diode pro Sekunde erzeugt werden:
N = (EZE1) fIoL2 (3)
wobei E die Energie der einfallenden Photonen ist, E die Energie ist, die zum Erzeugen eines einzelnen
Elektron-Loch-Paares erforderlich ist (3,6 eV für Si, 2,9 eV für Ge, 4,9 eV für GaAs), und L der Mittenabstand
zwischen gebohrten, diffundierten Dioden in dem Target 10 ist.
Elektron-Loch-Paare, die durch die absorbierte Strahlung erzeugt werden, diffundieren in den Gebieten 21
und 2 willkürlich, bis sie entweder rekombinieren oder in die nicht dargestellte Verarmungsschicht
(Sperrschicht) der Diode eindringen, wo sie durch die Ubergangszone 22 getrennt und aufgefangen werden, die
zum Auffangen und Zählen der erzeugten Elektronenpaare in Sperrichtung vorgespannt ist. Die Verarmungsschichten
werden zu den Ubergangszonen 22 konzentrisch sein und eine Breite W, gemessen radial ab der Lochachse 8, haben, von der sich etwa W/2 in den Gebieten 21 befinden
wird, während sich der andere, ungefähr W/2 betragende Teil an den Obergangszonen 22 in dem Material
des Targets 10 befinden wird. Weil der Halbleiter so gewählt wird, daß er eine Minoritätstragerdiffusionslänge
hat, die größer als der Diodenabstand L ist, werden die meisten der durch die einfallende Strahlung
erzeugten Elektron-Loch-Paare durch benachbarte Dioden erfaßt. Ein kleiner Bruchteil von Trägern diffundiert
zu den zweitnächsten Nachbarn oder rekombiniert. Die Strahlungsintensität um jede Diode kann ermittelt werden,
indem die zeitliche Änderung von deren Sperrvorspannung gemessen wird. Zur Zeit null wird eine Diode
entweder durch einen Elektronenstrahl oder durch Festkörperadreßleitungen
adressiert und auf einen eingestellten Spannungswert in Sperrichtung vorgespannt.
Die effektive Ladung Q, die durch die Diode in dem Sperrvorspannzustand gespeichert wird, ist
Q - CV (4)
wobei C die Diodenkapazität und V die Vorspannung in Sperrichtung ist. Bei der Ankunft der durch die Strahlung
erzeugten Elektron-Loch-Paare an der Diode wird der "Diodenkondensator" mit einer Geschwindigkeit entladen,
die sich durch Differenzieren der Gleichung (4) und Einsetzen in die Gleichung (3) ergibt:
τ
dV ο Εν ο
dV ο Εν ο
dt * 2q C~ (E^ fL (5)
wobei q die Ladung eines Elektrons 1st. Aus der Gleichung (5) ergibt sich für die Intensität der einfallenden
Strahlung durch Integration:
i.at = —— (Ei) (ν -ν-} (6)
° 2fLaq E~~ ° r
wobei V die Anfangssperrvorspannung ist, die der
Diode bei jeder Targetabtastung gegeben wird, und wobei V^ die endgültige Spannung ist, auf die sich die
Diode entlädt, bevor die Diode durch eine neue Wiederauf frischungsabtastung auf eine Spannung V aufgeladen
wird. Da die Zeit zwischen den Targetabtastungen für alle Dioden dieselbe ist, gilt für die räumliche Verteilung
der auf das Target auftreffenden Strahlungsintensität I (x) :
I0(Z) = £
(=i) [v -V-(Z)] (7)
° 2TfL2q E L ο f J
wobei T die Zeit zwischen jeweils zwei Targetabtastungen
ist.
Ein großer Bildkontrast wird erzielt, wenn eine große
Anzahl von Elektron-Loch-Paaren während jeder Abtastung durch Dioden in dem Feld erfaßt wird und wenn
der Signalstrom I (Z) (Gleichung 7) viel größer ist als der Rückwärtsleckstrom ID des Diodenübergangs.
Der Rückwärtsstrom I_ ist gegeben durch die Summe des
ErzeugungsStroms I , der durch thermische Anregung in
der Verarmungsschicht erzeugt wird, und des Dif fusionsstroms I,.,,, der durch Diffusion von Gleichgewichtsminoritätsträgern
aus den neutralen Gebieten in die Verarmungszone erzeugt wird. Bei Raumtemperatur kann
der Diffusionsstrom in Si und in GaAs gegenüber dem Erzeugungsstrom vernachlässigt werden, wohingegen in
Ge der Erzeugungsstrom im Vergleich zu dem Diffusionsstrom vernachlässigt werden kann. Für Si und GaAs kann
der Erzeugungsstrom, der sich aus der Verarmungsschicht ergibt, aas der effektiven Trägerlebensdauer t in der
in Sperrichtung vorgespannten Verarmungsschicht und aus der Breite W der Verarmungsschicht ermittelt werden:
1R = 1Cj = 9 2Έ WA (8)
wobei N die Intrinsic-Trägerkonzentration, q die elektronische Ladung und A die Fläche des PN-Ubergangs
ist.
Ein großer Bildkontrast ergibt sich, wenn das Verhältnis des Stroms I , der durch die Strahlung erzeugt wird,
zu dem Eigen- oder Intrinsic-Rückwärtsstrom I groß ist:
I _ fI\L2t
Λ
Λ
°
Ι« " Έ.' η. WA (9)
ti XX
Ein großer Bildkontrast wird daher in Si und GaAs durch Materialien großer Lebensdauer (großer Trägerlebensdauer
t), kleine Verarmungszonenbreiten W (niedrige Sperrvorspannungen) und kleine Grenzflächeninhalte
A der Ubergangszonen 22 (Durchmesser der gebohrten, diffundierten Dioden so klein wie möglich) begünstigt.
Die Gleichung (9) zeigt, daß es einen grundsätzlichen
Konflikt zwischen großem Kontrast und großer Bildauflösung gibt. Zum Vergrößern der räumlichen Auflösung
muß der Diodenabstand L verkleinert werden, wodurch der Bildkontrast verringert wird. Dieser Konflikt ergibt
sich, weil die einfallende Strahlung eine feste Anzahl von Elektron-Loch-Paaren pro Zeiteinheit erzeugt.
Wenn diese feste Anzahl von Paaren auf eine zunehmende Anzahl von Dioden aufgeteilt werden muß
(bessere Auflösung), gibt es weniger Paare pro Diode (geringerer Kontrast).
Ein weiterer Faktor, der die Targetauflösung begrenzen
kann, ist mangelnde Parallelität zwischen den Hauptachsen 8 der Dioden und den Bahnen der einfallenden
Photonen. Beispielsweise werden Röntgenstrahlen, die von einer Quelle emittiert werden, welche einen Abstand
Q von einem Target hat, das einen Radius P und eine Dicke Z aufweist, einen maximalen Auflösungsverlust
(Z/Q)P am Rand des Targets haben. Bei einem Target mit einem Durchmesser von etwa 76 mm(3 inches) und
einer Dicke von 1,85 mm (0.073 inch) beträgt der maximale Auflösungsverlust am Rand des Targets etwa 25,4 μπι
(1 mil) bei einem Abstand Q zwischen Quelle und Target von etwa 1244 mm (49 inches). Durch Bohren der Dioden
unter verschiedenen Winkeln in der Scheibe kann dieser durch die Target-Quelle-Geometrie verursachte Auflösungs
verlust eliminiert werden.
Eine solche Konfiguration ist in Fig. 3 schematisch gezeigt, und zwar der Einfachheit halber nur für drei
Dioden 23, 24 und 25. Die Achse 26 geht im wesentlichen durch den Flächenschwerpunkt, aber nicht notwendigerweise
durch eine Diode, des Targets 10 im wesentlichen rechtwinkelig zu den Hauptflächen 2 und 3 und dient als
Targetachse. Die Dioden, die versetzt von der Targetachse 26 angeordnet sind, beispielsweise die Dioden
-ie-
und 25, haben jeweils in Kombination ein Loch 20 mit großem Aspektverhältnis in der Dickenabmessung des
Targets 10 und halbleitende Gebiete 21 von insgesamt gleichförmigem Querschnitt im wesentlichen konzentrisch
zu den Löchern 20. Die Winkelneigung von anderen Dioden, die nicht auf der Achse 26 liegen, wie
z.B. die Dioden 24 und 25, wird durch die Winkel ot bzw.
ß gemessen, die die durch die Mittelpunkte der anderen Dioden hindurchgehenden Achsen 27 bzw. 28 mit der Achse
26 bilden. Die Achsen 27 und 28 gehen im wesentlichen durch die Mittelpunkte der öffnungen 5 und 6
hindurch, die in den Ebenen der Hauptflächen 2 bzw. 3 liegen, und sind zu den inneren Lochoberflachen 7
im wesentlichen parallel. In dieser Ausführungsform wird der Abstand von einer Lochachse zur anderen (L und
M) auf der oberen Hauptfläche 2 zwischen den Punkten gemessen, wo benachbarte Achsen (z.B. die Achsen 27
und 28) die Ebene der oberen Hauptfläche durchbohren, wie es in Fig. 3 schematisch gezeigt ist.
Bei Röntgenstrahlen hoher Energie wird ein ernsteres Auflösungsproblem durch kohärente und inkohärente
Streuung (Comptonstreuung) von Röntgenstrahlen durch leichte Materialien, wie beispielsweise Silicium, verursacht.
Bei 60 kV - Röntgenstrahlen (medizinischen Typs) erfährt nur die Hälfte der Röntgenstrahlen am Anfang
photoelektrische Absorption in Silicium. Die andere Hälfte wird zuerst zerstreut, wodurch die Auflösung
eines Siliciumtargets verschlechtert wird. Durch Begrenzen der ankommenden Strahlung auf Röntgenstrahlen
niedrigerer Energie «30 kV für Silicium) oder durch Verwendung von Halbleitern mit höherer Atomzahl (Ge
oder GaAs) können die Streuungs- und damit die Auflösungsprobleme verschwinden. Siliciumtargets sind deshalb
beispielsweise am besten zur Verwendung als De-
tektor für Dentalröntgenstrahlen geeignet, während GaAs
oder Ge beispielsweise für medizinische Röntgenzwecke benutzt werden sollte, wie beispielsweise in Geräten
zur Diagnose mittels Computertomographie.
Wegen der Kapazität jeder gebohrten, diffundierten
Diode, des effektiven Widerstands Re£f jedes Adressierschemas
und der Anzahl NQ der Dioden in dem Feld muß die Abtastzeit T des Feldes größer sein als die
natürliche Relaxationszeit des Feldes, da es sonst zu einer Bildverzerrung kommt:
T > NDReffC (10)
Um zu vermeiden, daß ein Flimmern des Bildes wahrgenommen wird, muß das Target mindestens einmal jede
1/10 s (Relaxationszeit des menschlichen Auges) abgetastet
werden:
(11)
Die Kombination der Gleichungen (10.) und (.11) ergibt
die Bedingung
NDReffC ±4 (12)
Die Kapazität C einer gebohrten, diffundierten Diode
ist gegeben durch
Jc_£j
c = -5-§ ■ (13)
wobei Z die Targetdicke (Gleichung 2), D' der Durchmesser der gebohrten, diffundierten Diode (gleich
D + 2t, wie in den Fig. 2 und 2A gezeigt), W die Verarinungszonenbreite,
k die Dielektrizitätskonstante und £ die Dielektrizitätskonstante des leeren Raums
des Loches 20 ist.
Die Kombination der Gleichungen (12) und (13) ergibt
10WN R ffk € D'Z
< 1 (14)
Wenn als typische Werte für Silicium angenommen werden:
Z « 1f89x10~1c» (Tabelle I)
—3 —3
D' = 2,5x10 cm, W = 1x10 cm (10 V Sperrvorspannung
in Si mit 10 Ohm cm), t = 8,86x10~14F/cm und
k = 11,7 ,so ergibt sich:
NDReff - 6'5x1°10 ohm Silicium (15)
Für die Elektronenstrahladressierung hat der effektive Adressierwiderstand R cc einen Wert von 10 Ohm. Die
err
maximale Diodenzahl in einem einzelnen Röntgentargetfeld,
die durch einen Elektronenstrahl adressierbar
4
ist, ist daher 6,5x10 oder ein 250x250-Feld (was ungefähr die herkömmliche Fernsehauflösung ist).
ist, ist daher 6,5x10 oder ein 250x250-Feld (was ungefähr die herkömmliche Fernsehauflösung ist).
Bei der Festkörperadressierung beträgt der effektive
Adressierwiderstand R ,- jedoch etwa 10 Ohm. Dieser
niedrigere Widerstand gestattet, dem Siliciumtarget bis
zu 6,5x10 Feldelemente oder ein 25000x25000-Feld zu geben, d.h. ein Target von 1270x1270 mm (50"x50")
mit 50,8 um (2 mils) Auflösung zu schaffen. Ein Festkörperadressiersystem
ist in Fig. 4 schematisch gezeigt. Eine erste Anzahl von im wesentlichen parallelen Leitern
29 ist der oberen Hauptfläche überlagert, und eine zweite Anzahl von im wesentlichen parallelen Leitern
30 ist der unteren Hauptfläche im wesentlichen orthogonal zu der ersten Anzahl von Leitern überlagert, wobei
die Leiter durch herkömmliche photolithographische Technik auf die Hauptflächen aufgebracht worden sind.
Jeder Leiter 29 der ersten Anzahl und jeder Leiter 30 der zweiten Anzahl ist in einer vorgewählten Kontaktanordnung
mit wenigstens einer der Dioden des Feldes.
In der Praxis werden beispielsweise Pestkörperschalter unter Verwendung herkömmlicher Einrichtungen an jedem
Kontaktpunkt zwischen den Leitern 29 und 30 vorgesehen, damit jede Diode oder ausgewählte Gruppen von Dioden einzeln
bzw. in Gruppen adressiert werden können.
Die herkömmliche Technologie verlangt, daß die erste Anzahl von Leitern 29 und die zweite Anzahl von Leitern
derselben Fläche überlagert sind. Die besondere und vorteilhafte
Verwendung von gebohrten, diffundierten Dioden gestattet jedoch die Verwendung von einer Gruppe von Adressierleitungen
auf der oberen Hauptfläche und von einer weiteren Gruppe von Adressierleitungen auf der unteren
Hauptfläche, wodurch Störungen oder Nebensprecheffekte,
die bei einigen bekannten Vorrichtungen auftreten, wenn die Adressierleitungen nur auf einer Fläche verlaufen,
minimiert oder eliminiert werden.
Bei einer gegebenen Targetabtastzeit gestatten die gebohrten, diffundierten Dioden dee Strahlungsdetektors
nach der Erfindung einen größeren dynamischen Betriebsintensitätsbereich
(mehr Graustufungen) als er bislang bei Oberflächendiodenfeldern niedriger Kapazität möglich
ist.
Der Strahlungsdetektor nach der Erfindung ist in bezug
auf die Erfassung von Röntgenstrahlung und von UV-Strahlung dargestellt worden. Es ist jedoch ohne weiteres klar,
daß .der Detektor nach der Erfindung ein großes Potential
zum Erfassen von Strahlung, die das elektromagnetische Spektrum sowie die Energie in Form von Teilchen, die Masse
besitzen und geladen oder ungeladen sein können, umfaßt. Die Verwendung des Detektors ist in bezug auf die Abbildung
von Dentalröntgenstrahlen, medizinischen Röntgenstrahlen (wie bei der Ausrüstung für die Computertomogra-
ph ie) und von IRr und UV-Strahlung (wie bei geologischen Untersuchungen
von im Weltraum kreisenden Satelliten aus) beschrieben worden. Der Detektor nach der Erfindung ermöglicht
also eine Vielzahl von Verwendungszwecken.
Leerseite
Claims (6)
- Ansprüche :Strahlungsdetektor, gekennzeichnet durch:a) ein Target (10) aus Einkristallhalbleitermaterial, das zwei entgegengesetzte, im wesentlichen parallele Hauptflächen (2, 3) und einen äußeren Umfangsrandbereich (4) hat, der die Hauptflächen miteinander verbindet, sowie eine Targetachse (26) , die durch den Schwerpunkt des Targets hindurchgeht und zu den Hauptflächen (2, 3) im wesentlichen rechtwinkelig ist, wobei die Strecke auf der Targetachse zwischen den Hauptflächen die vorbestimmte Dicke (Z) des Targets ist; undb) ein Feld aus mehreren sich durch das Target erstreckenden Dioden, wobei jede Diode in Kombination ein sich durch die Dicke des Targets (10) erstreckendes Loch (20) mit großem Verhältnis von Länge zu Durchmesser und ein halbleitendes Gebiet (21) insgesamt gleichmäßigen Querschnitts im wesentlichen konzentrisch zu dem Loch aufweist, wobei jedes Loch öffnungen (5, 6) hat, die in den Ebenen der Hauptflächen liegen, eine innere Lochoberfläche (7), die die Öffnungen miteinanderverbindet, und eine Lochachse (8), die im wesentlichen durch den Mittelpunkt jeder Öffnung hindurchgeht, wobei jede Lochachse zu der Targetachse im wesentlichen parallel i*tr, und wobei jedes halbleitende Gebiet (21) einen Leitungstyp hat, der zu dem des Targets (10) entgegengesetzt ist, und durch die innere Oberfläche (7) des Loches (20) und durch eine mit dem Material des Targets gebildete Ubergangszone (22) begrenzt ist, welche zu dem Loch im wesentlichen konzentrisch ist und sich zwischen den Hauptflächen erstreckt.
- 2. Strahlungsdetektor, gekennzeichnet durch:a) ein Target (10) aus Einkristallhalbleitermaterial, das zwei entgegengesetzte, im wesentlichen parallele Hauptflächen (2, 3) und einen äußeren Umfangsrandbereich (4) hat, der die Hauptflächen miteinander verbindet, sowie eine Targetachse (26), die durch den Flächenschwerpunkt des Targets hindurchgeht und zu den Hauptflächen (2, 3) im wesentlichen rechtwinkelig ist, wobei die Strecke auf der Targetachse zwischen den Hauptflächen die vorbestimmte Dicke (Z) des Targets ist; undb) ein Feld aus mehreren sich durch das Target erstreckenden Dioden (23, 24, 25), wobei jede Diode in Kcrbination ein Loch (20) mit großem Verhältnis von Länge zu Durchmesser in der Dickenahxnessung des Targets (10) und ein halbleitendes Gebiet (21) insgesamt gleichmäßigen Querschnittes im wesentlichen konzentrisch zu dem Loch aufweist, wobei jedes Loch Öffnungen (5, 6) hat, die in den Ebenen der Hauptflächen liegen, eine innere Lochoberfläche (7), die die Öffnungen miteinander verbindet, und eine Lochachse (27, 28), die im wesentlichen durch den Mittelpunkt jeder Öffnung hindurchgeht, wobei jede Lochachse die Targetachse (26) in einem vorbestimmten Abstand (Q) vender oberen Hauptfläche (2) schneidet und mit der Targetachse einen vorbestimmten Winkel (ot, ß) bildet und wobei das halbleitende Gebiet(21) einen Leitungstyp hat, der zu dem des Targets (10) entgegengesetzt ist, und durch die innere oberfläche (7) des Loches (20) und durch eine mit dem Material des Targets gebildete Ubergangszone (22) begrenzt ist, die zu dem Loch im wesentlichen konzentrisch ist und sich zwischen den Hauptflächen erstreckt.
- 3. Strahlungsdetektor nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Einrichtungen (29, 30) zum Einzeladressieren jeder Diode.
- 4. Strahlungsdetektor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (29, 30) eine erste Anzahl von im wesentlichen parallelen Leitern (29), die der ersten Hauptfläche (2) überlagert sind, und eine zweite Anzahl von im wesentlichen parallelen Leitern (30) umfassen, die der zweiten Hauptfläche (3) überlagert sind, wobei die erste Anzahl im wesentlichen orthogonal zu der zweiten Anzahl ist und wobei die Leiter der ersten Anzahl und die Leiter der zweiten Anzahl in einer vorbestimmten Kontaktbeziehung zu den Dioden sind, was gestattet, jede Diode des Feldes einzeln zu adressieren.
- 5. Strahlungsdetektor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Halbleitermaterial des Targets (10) Silicium, Germanium, Galliumarsenid, Galliumphosphid, Indiumantimonid, Cadmiumtellurid oder Zinksulfid ist.
- 6. Strahlungsdetektor nach einem der Ansprüche 1 bis5, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Loch (20) mit einer ein Vakuum aufrechterhaltenden Isoliersubstanz gefüllt ist.
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