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DE3225116A1 - Rueckzuend- und flammrueckschlagsicherer pulverauftragsbrenner - Google Patents

Rueckzuend- und flammrueckschlagsicherer pulverauftragsbrenner

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DE3225116A1
DE3225116A1 DE19823225116 DE3225116A DE3225116A1 DE 3225116 A1 DE3225116 A1 DE 3225116A1 DE 19823225116 DE19823225116 DE 19823225116 DE 3225116 A DE3225116 A DE 3225116A DE 3225116 A1 DE3225116 A1 DE 3225116A1
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Germany
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gas
powder
tube
mouthpiece
mixing
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DE3225116C2 (de
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Erwin 7801 Schallstadt Hühne
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/72Safety devices, e.g. operative in case of failure of gas supply
    • F23D14/82Preventing flashback or blowback
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C4/00Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/16Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed
    • B05B7/20Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion
    • B05B7/201Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion downstream of the nozzle
    • B05B7/205Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion downstream of the nozzle the material to be sprayed being originally a particulate material

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Description

  • Die Erfindung betrifft einen rückzünd- und flamm-
  • rückschlagsicheren Pulverauftragsbrenner. Ein solcher Pulverauftragsbrenner weist üblicherweise einen Gasmischblock mit wenigstens einem Pulverinjektor auf und besitzt ein Brennerrohr. Auch betrifft die Erfindung die Umrüstung eines herkömmlichen Pulverflammspritzgerätes mit getrennten Gasführungen im Brennerrohr mit Außenmischung auf eine rückzünd- und flammrückschlagsicherer Innenmischung; durch diese Umrüstung wird demnach ebenfalls ein rückzünd- und flammrückschlagsicherer Pulverauftragsbrenner geschaffen.
  • Bei den bekannten Pulverauftragsbrennern wird die Mischung von Brenngas und Verbrennungsgas schon im Gasmischblock vorgenommen. Als Brenngas wird dabei das zu verbrennende Gas bezeichnet; als Verbrennungsgas hingegen das andere Gas. So dient als Brenngas üblicherweise Acetylen und als Verbrennungsgas Sauerstoff. So ist ein Gerät bekannt, bei dem nach dem Einfachinjektor-Prinzip sowohl Brenngas, Verbrennungsgas als auch Pulver (Metallpulver) gleichzeitig angesaugt und gemischt werden. Dieses Gemisch wird dann durch das Brennerrohr zu dessen Mundstück geführt, wo es entzündet wird. Bei dem Doppelinjektor-Prinzip saugt z.B. ein erster Injektor das Pulver durch das Verbrennungsgas an; in einem nachgeschalteten zweiten Injektor wird dann das pulvertragende Verbrennungsgas mit Brenngas in entsprechender Weise gemischt. Dieses fertige Gemisch wird dann ebenfalls bis in das Mundstück durch das Brennerrohr geleitet.
  • Es gibt auch noch das Doppelinjektor-Prinzip mit Brenngas- und Verbrennungsvormischung. So wird dabei üblicherweise Brenngas und Sauerstoff vorgemischt.
  • In einem ersten Injektor wird mit reinem Sauerstoff Brenngas angesaugt und gemischt. In einem nachge- schalteten Injektor wird von dem Brenngas-Sauerstoffgemisch Pulver angesaugt und mit den Gaskomponenten gemischt.
  • Alle diese bekannten Prinzipien für Pulverauftragsbrenner haben jedoch zwei schwerwiegende Nachteile: Sie sind rückzünd- und flammrückschlagsempfindlich.
  • Ersteres heißt, daß beim Entzünden des Gemisches am Mundstück die Zündflämme durch das Brennerrohr bis in den Gasmischblock und inbesondere in den Pulverbehälter durchschlägt. Dies ist ganz besonders gefährlich. Flammrückschlag bedeutet, daß insbesondere bei fallenden Gasdrücken, beim brennenden Gerät die Flamme vom Mundstück ausgehend durch das Brennerrohr zurück bis in den Gasmischblock und sogar in den Pulverbehälter durchgreift. Auch dies führt zur Schädigung, oft zur vollständigen Zerstörung des Gerätes. Beides ist ansich nicht überraschend, da ja eine hochbrennbares Gasgemisch über die gesamte Länge des Brennerrohres geführt wird. Gerade bei der Rückzündung ist aber noch besonders gefährlich, daß auch das verwendete Metallpulver selbst eine Explosion fördern kann, obgleich es üblicherweise als Explosionssicherung angesehen wird. Aber in Zukunft ist auch mit leicht brennbaren, geradezu explosiven Netallpulvern zu rechnen. Eine Rückzündung bis in den Pulverbehälter bedeutet dann sogar eine Bebensgefahr für den Verwender des Pulverauftragsbrenners; dies gilt insbesondere im Falle eines Handgerätes, bei dem üblicherweise der Pulverbehälter am Gasmischblock, der ein integraler Bestandteil des Handgriffes ist, angeordnet wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen rückzünd- und flammrückschlagssicheren Pulverauftragsbrenner der vorbezeichneten Gattung zu schafen.
  • Das Prinzip der erfindungsgemäßen Lösung liegt darin, daß das Brenngas, z.B. Acetylen, und das Verbrennungsgas, z.B. Sauerstoff, voneinander getrennt ist in ein gasinnenmischendes Mundstück geführt werden, wobei wenigstens eines der beiden Gase das Pulver fördert. Gasinnenmischend soll heißen, daß die Mischung der beiden Gase noch innerhalb des Mundstückes vorgenommen wird, nicht jedoch außerhalb desselben. Somit ist erstmals eine rückzünd- und flammrückschlagssicheres Pulverschweißgerät geschaffen. Denn solange Brenngas und Verbrennungsgas voneinander getrennt geführt sind, gibt es kein explosives Gasgemisch; eine Rückzündung und auch ein Flammrückschlag sind daher völlig unmöglich, Das äußerste Teil des gasinnenmischenden Mundstückes bedeutet jedoch keine Gefahr hinsichtlich Rückzündung und Flammrückschlag, da es nur ein nahezu verschwindend geringes Gasaufnahmevolumen besitzt, in dem ein explosives Gasgemisch gespeichert werden könnte.
  • Sofern ein z.B. im Verbrennungsgas explosiv wirkendes Metallpulver zu fördern wäre, kann das Metallpulver statt dessen im Brenngas gefördert werden, wodruch dann wiederum jegliche Explosionsgefahr ausgeschlossen wäre. Somit ist es nun möglich, in jedem Falle auch explosiv wirkende Metallpulver sicher zum Pulverschweißen zu verwenden, z.B. feinstkörniges Aluminiumpulver.
  • Insbesondere für Handgea4 ist jedoch ein möglichst leichtes und dünnes Brennerrohr gefordert. Um ein Brennerrohr zu schaffen, in dem das Brenngas und das Verbrennungsgas voneinander getrennt geführt werden können, wobei das Brennerrohr selbst jedoch leicht ist, wie ein herkömmliches, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, daß das Brennerrohr aus einem Außenrohr besteht, in dem ein Innenrohr mit dem Ver- brennungsgaskanal und mit wenigstens einem fehlenden Außensegment zur Bildung von Segmenten zwischen dem Außenrohr und dem Innenrohr angeordnet ist, wobei das Brennerrohr in dem Gasmischblock angeordnet ist, der einen Ringkanal aufweist, an denen die Segmentnuten über Schlitze im Außenrohr anliegen. Dies bietet auch Fertigungstechnisch besondere Vorteile.
  • So kann das Innenrohr in das Außenrohr ohne weiteres eingeführt werden. Dabei können die Segmentnuten .
  • gegebenenfalls rechts und links seitlich einer vorgesehenen Krümmung liegen. Die Krümmung kann durch Biegung der ineinandergeschobenen Rohre wie in der Technik bekannt, vorgenommen werden, ohne daß dabei die Segmentnuten zugebogen werden würden. Gerade in einem solchen Krümmungsbereich können Innen- und Außenrohr z.B. durch Aufbringen einer selbstklebenden Lötfolie auf dem Innenrohr nach dem Einstecken in das Außenrohr und nach dem Biegen durch Nacherwärmung auf den Schmelzpunkt der Folie miteinander verbunden werden.
  • Um eine möglichst homogene Mischung des in dem Innenrohr geförderten Gases mit dem in den Segmentnuten geförderten Gas zu gewährleisten, sind bevorzugterweise im Bereich des gasmischenden Mundstückes die Segmentnuten zu einer Ringnute erweitert. Dort ist also dann das Innenrohr gewissermaßen frei schwebend in dem Außenrohr angeordnet. Am Ende des Innenrohres findet dann die Mischung der beiden Gase statt.
  • Eine zusätzliche, radiale Gleichverteilung des Gases aus den Segmentnuten bzw. der Ringnute kann dadurch noch bewirkt werden, daß auf dem Innenrohr im Bereich der Ringnute radial verteilte Längsnuten angeordnet sind.
  • In einer anderen Ausführungsform, z.B. bei einem Maschinenbrenner, ist in dem Brennerrohr von dem Verbrennungsgaskanal getrennt wenigstens eine Brenngasbohrung angeordnet. Dies bedingt aber eine verhältnismäßig schwere Ausführungsform des Brennerrohres, wie sie üblicherweise nur für Maschinenbrenner geeignet ist.
  • So sind auch schon Pulverflammspritzgeräte mit getrennten Gas führungen im Brennerrohr mit Außenmischung im Mundstück bekannt. Es ergibt sich jedoch in Anlehnung an das vorbezeichnete Brfindungsprinzip hier eine Möglichkeit, diese Geräte auf eine rückzünd- und flammrückschlagsichere Innemischung umzurüsten. Dies wird dadurch vorgenommen, daß im Gasmischblock gegebenenfalls eine Vormischung zwischen dem Verbrennungsgas und dem Brenngas unterbunden wird. Gegebenenfalls ist noch der Pulverinjektor zu erweitern, z.B. aufzubohren, damit er den gesamten Gasstrom, der aus der Unterbindung der vorbezeichneten Vormischung resultiert, führen kann. Somit wird dann bewirkt, daß im Brennerrohr das Verbrennungsgas und das Brenngas voneinander getrennt geführt werden.
  • Weiterhin muß dann noch das schon bekannte gasaußenmischende Mundstück durch ein neues gasnnenmischendes Mundstück ersetzt werden.
  • Zwar werden anhand von Ausführungsbeispielen der Erfindung auch Beispiele für gasinnenmischende Mundstücke gegeben werden. Jedocn sei hier schon ganz allgemein gesagt, daß das Prinzip des gasinnenmischenden Mundstückes einfach in dem schon bekannten Injektorprinzip besteht, nach dem schon nach dem Stand der Technik Pulver und Gas bzw. Gas mit Gas gemischt werden. Dies wird bei den Ausführungsbeispielen noch im einzelnen dargestellt werden.
  • Ausführungsbeispiele zu der Erfindung sind in den Figuren dargestellt. Es zeigen: Figur 1 den Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Hand-Brenner; Figur 2 den Querschnitt durch das gasinnenmischende Mundstück des Hand-Brenners gemäß Figur 1; Figur 3 verschiedene Querschnitte zu Figuren 1 und 2; Figur 4 den Querschnitt durch das Brennerrohr mit einem gasinnenmischenden Mundstück bei einem Maschinenbrenner; Figur 5 die Umrüstung eines bekannten Pulverflammspritzgerätes mit Vormischung.
  • In Figur 1 wird z.B. reiner Sauerstoff von dem Verbrennungsgasventil 7 aus durch den Verbrennungsgas kanal 16 in den Injektorspalt 12 geführt. Dieser mündet in eine hartmetallbestückte Pulvermischdüse 3.
  • Von dort setzt sich der Verbrennungsgaskanal 16 bis in das Mundstück fort. In dem Injektorspalt 12 entsteht ein Unterdruck, der das Pulver aus dem nicht gezeigten Pulverbehälter durch die Pulverzuleitung 5 ansaugt. Somit wird das Verbrennungsgas mit dem Pulver gemischt; hinter der Pulvermischdüse führt demnach der Verbrennungsgaskanal ein Gemisch bestehend aus Verbrennungsgas und Pulver, Das Brennerrohr selbst besteht aus dem Innenrohr 1 und dem Außenrohr 2. Nicht in dieser Figur zu erkennen sind die Segmentnuten 26 zwischen dem Innenrohr 1 und dem Außenrohr 2. Jedoch ist die Ringnute 18 im Bereich des Mundstückes zwischen dem Innenrohr 1 und dem Außenrohr 2 noch zu erkennen. Im Gasmischblock in dem auch der Pulverinjektor angeordnet ist, sowie das Verbrennungsgasventil 7 und das Brenngasventil 15, befindet sich ein besonderer Ringkanal 4. Dieser Ringkanal 4 steht über die Brenngasbohrung 14 mit dem Brenngasventil 15 in Verbindung. Der Ringkanal 4 liegt an Schlitzen an, die das Außenrohr 2 durchtreten bis zu den nicht erkennbaren Segmentnuten 26 auf dem Innenrohr 1. Somit werden die Segmentnuten 26 von dem Ringkanal 4 mit Brenngas gespeist. Das Brennerrohr selbst wird in dem Gasmischblock von der Haltehülse 8 gehalten, deren nach innen abgewölbter Rand gegen einen Halterand 9 auf dem Außenrohr 12 drückt, dadurch wird das Brennerrohr in den Gasmischblock gepreßt. Die Verschraubung der Haltehülse 8 gegen die Außenbüchse 11 des Gasmischblockes wird durch die Hülsenmutter 1o erleichtert. Nach innen ist innerhalb einer Bohrung des Gasmischblockes das Brennerrohr durch eine Dichtung 13 abgedichtet Auf diese Weise ist ein vollständig auswechselbares Brennerrohr geschaffen; ist also im Bereich der Krümmung des Brennerrohres durch Abnutzung oder aber das Mundstück unbrauchbar geworden, so kann das Brennerrohr mit dem Mundstück einfach aus dem Gasmischblock herausgeschraubt und durch ein neues Brennerrohr ersetzt werden. Das Mundstück selbst wird anhand der Figur 2 im einzelnen deutlicher erläutert.
  • In Figur 2 münden also die dort ebenfalls noch nicht erkennbaren Segmentnuten 26 lii die Ringnute 18. Von dieser Ringnute 18 aus tritt dann das Brenngas vor bis in den Bereich der Innendüse 22. Dort wird dann das Brenngas aus der Ringnute 18 mit dem Verbrennungsg-as aus dem VerbreimuIlgskunal 16 in dem Mundinjektor 19 nach dem bekannten InjeRtorprinzip gemischt. Die Mundstückdüse 23 ist ihrerseits gewöhnlich hartmetall- bestückt und dient zur Zentrierung dieses brennbaren Gasgemisches. Nicht dargestellt sind eventuell vorhandene, radial angeordnete Längsnuten im Bereich der Ringnute 18. Das Mundstück selbst wird von einer Nundstückhülse 17 gebildet, die auf das Außenrohr 2 aufgesetzt ist. Über diese Mundstückhülse 17 ist die Brennerhülse 25 geworfen, die an ihrem äußeren Ende die Brennöffnung 24 besitzt. Vermöge des Mundinjektors 19 liegt somit ein sogenanntes gasinnenmischendes Mundstück vor, also ein Mundstück, bei dem die Gasmischung innerhalb desselben stattfindet, nicht jedoch außerhalb desselben.
  • In Figur 3a ist der Querschnitt entlang der Schnittlinie A-B aus den Figuren 1 und 2 dargestellt. Zu erkennen sind das Außenrohr 2 und das Innerohr 1.
  • Hier sind auch deutlich die Segmentnuten 26 zu erkennen. In Figur 3b ist der Querschnitt entlang der Schnittlinie E-F durch das Brennerrohr im Bereich des Mundstückes dargestellt. Hier befindet sich zwischen dem Innenrohr 1 und dem Außenrohr 2 deutlich erkennbar die Ringnute 18. In Figur 3c schließlich ist ein Querschnitt der Brennöffnung 24 dargestellt. Die Brennerhülse 25 ist hier von quer verlaufenden Nuten an der Stirnseite unterbrochen. Nur angedeutet ist die Öffnung des Verbrennungsgaskanales 16; eigentlicht handelt es sich hierbei um die Öffnung der Mundstückdüse 23 bzw.
  • der Druckdüse 20.
  • In Figur 4 ist ein Brennerrohr mit einer ebenfalls gasinnenmischenden Munddüse eines Maschinenbrenners nach dem Erfindungsprinzip abgebildet. Nur strichliniert ist das Ansatzteil des Gasmischblockes dargestellt. Der Gasmischblock liefert voneinander getrennt das Verbrennungsgas durch den Verbrennungsgas- kanal 16 und das Brenngas über die Brenngaszufuhr 31 in den Ringkanal 4. Letzterer steht mit dem brenngas bohrungen 18a im Brennerrohr in Verbindung; der Verbrennungsgaskanal 16 hingegen steht mit dem Verbrennungsgaskanal 16 des Brennerrohres in Verbindung.
  • Das Brennerrohr ist über eine Einsatzmutter 28 in die Ansatzbohrung 32 des Ansatzstutzens 29 des Gasmischblockes eingesetzt. Die Einzelheiten sind dem Fachmann auf diesem Gebiet geläufig und gehören zum Stand der Technik. In dem Mundstück werden die Brenngasbohrungen 18a in einen Druckspalt 27 geleitet, der als Ringspalt ausgebildet ist. Gegebenenfalls können dort längsverlaufende Verteilungsnuten angeordnet sein. Gleichzeitig wird dort der Verbrennungsgaskanal 16 in eine komprimierende Innendüse 22 geleitet. Am Ende dieser Innendüse 22 ist somit ein Nundinäektor 19 nach dem bekannten Inåektorprinzip gebildet. Dieser endet in der Mundstückdüse 23, die üblicherweise hartmetallbestückt ist. Diese Mundstückdüse 23 weist die entgültige Trennöffnung 24 auf.
  • In der Figur 5a ist im Querschnitt ein Teilbereich des Gasmischblockes eines Pulverflammspritzgerätes gezeigt, der für ein Brennerrohr mit getrennten Gasführungen vorgesehen ist. Auch hier wird das Verbrennungsgas von einem Verbrennungsgasventil 7 aus durch den Verbrennungsgaskanal 16 in die Pulvermischdüse 3 geleitet. Durch die Pulverzuleitung 5 wird das Metallpulver 53 zugegeben. Nicht dargestellt im einzelnen ist der Injektor hir, Das Verbrennungsgasventil 7 wird von der Verbrennungs gas zuleitung 16b gespeist. Das Brenngas andererseits wird durch die Brenngaszuleitung 18c dem Brenngasventil 15 aufgegeben. Von dort wird es in einen Injektorraum 38 geleitet. Von hier aus wird es dann in die Brenngazufuhr 31 gefuhrt, die in den Ringkanal 4 mündet.
  • Der Injektorraum 38 wird hier noch von dem Zumischinjektor 16e beaufschlagt. Dieser Zumischinjektor 16e führt Verbrennungsgas aus dem Zumischventil 16c.
  • Somit wird in der Brenngaszufuhr nicht mehr reines Brenngas sondern ein Gemisch aus Brenngas und Verbrennungsgas geleitet. In Figur 5b ist verbildlicht, wie die Umrüstung daher hier vorgenommen werden muß.
  • Der Injektor muß aufgebohrt werden, was hier nicht dargestellt ist, da dieser vorgenannte Zumischinjektor 16e unterbunden wird. Er wird ersetzt durch einen Verschluß 39. Infolgedessen sind das Zumischventil 16c und die Zumischzuleitung 16d bedeutungslos geworden. In dem Injektorraum 38 befindet sich nun nur noch Brenngas. Demgemäß wird durch die Brenngaszufuhr 31 in dem Ringkanal 4 auch nur noch Brenngas geleitet. Sofern der Druckluftanschluß 37 nicht schon vorher verschlossen war, ist auch dieser noch zu verschließen, so daß in der Brenngaszufuhr 31 nur noch reines Brenngas geführt wird. Verschließen läßt sich der Zumischinjektor 16e im vorliegenden Falle z.B. dadurch, daß zunächst die Verschluß schraube 36 geöffnet wird. Dann wird der Injektorraum frei gelegt, in dem die Injektortrompete 40 herausgenommen wird. Sodann wird der Zumischinåektor 16e durch den Verschluß 39 ersetzt, die Injektortrompete 40 wieder eingesetzt und die Verschlußschraube 36 zugeschraubt. In die Ansatzbohrung 32 des Ansatzstutzens 29 kann dann die Einsatzmutter 28 des in Figur 4 dargestellten Brennrohres gesetzt werden. Am Ende des Brennrohres ist dann noch das in Figur 4 dargestellte und anhand dieser Figur beschriebene, gasinnenmischende Mundstück anzusetzen; dazu kann dieses gasinnenmischende Mundstück einfach so gestaltet sein, daß es an Stelle eines gasaußenmischenden Mundstückes aufgesetzt werden kann. Dies ist nur eine konstruktive Maßnahme. Somit ist die Umrüstung komplett und ein rückzünd- und flammrückschlagsicheres Gerät geschaffen.
  • ZeichenerklärunX 1 Innenrohr 2 Außenrohr 3 Pulvermis chdüse 4 Ringkanal 5 Pulverzuleitung 6 Injektorbüchse 7 Verbrennungsgasventil 8 Haltehülse 9 Halterand 1o Hülsenmutter 11 Außenbüchse 12 Injektorspalt 13 Dichtung 14 Brenngasbohrung 15 Brenngasventil 16 Verbrennungsgaskanal 1 6b Verbrennungsgaszuleitung 16c Zumischventil 16d Zumischzuleitung 16e Zumischinjektor 17 Mundstückhülse 18 Ringnute 18a Brenngasbohrung 18c Brenngaszuleitung 19 Mundinjektor 20 Druckdüse 22 Innendüse 23 Mundstückdüse 24 Brennöffnung 25 Brennerhülse 26 Segmentnuten 27 Druckspalt 28 Einsatzmutter 29 Ansatzstutzen 31 Brenngaszufuhr 32 Ansatzbohrung 33 Netallpulver 36 Verschlußschraube 37 Druckluftanschluß 38 Injektorraum 39 Verschluß 40 Inåektortrompete

Claims (6)

  1. P a t e n t a n s~ r ü c h e P a t e n t ü c ! 1.JRückzünd- und flammrückschlagssicherer Pulvermit atStragsbrenner mit einem Gasmischblock, wenigstens einem Pulverinjektor tmd einem Brennerrohr, dadurch gekennzeichnet, daß das Brenngas und das Verbrennungsgas voneinander getrennt bis in ein gasinnenmischendes Mundstück geführt werden, wobei wenigstens eines der beiden Gase das Pulver fördert.
  2. 2. Pulverauftragsbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Brennerrohr aus einem Außenrohr (2) besteht, in dem ein Innenrohr (1) mit dem Verbrennungskanal (16) und mit wenigstens mit einem fehlenden Außensegment zur Bildung von Segmentnuten (26) zwischen dem Außenrohr (2) und dem Innenrohr (1) angeordnet ist, wobei das Brennerrohr in dem Gasmischblock angeordnet ist, der einen Ringkanal (4) aufweist, an denen die Segmentnuten (24) über Schlitze im Außenrohr (2) anliegen.
  3. 3. Pulverauftragsbrenner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmentnuten (26) im Bereich des gasmischenden Mundstückes zu einer Ringnute (18) erweitert sind.
  4. 4. Pulverauftragsbrenner nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Ringnute (18) auf dem Innenrohr (1) radial verteilte Längsnuten angeordnet sind.
  5. 5. Pulverauftragsbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Brennerrohr von dem Verbrennungsgaskanal (16) getrennt wenigstens eine Brenngas bohrung (18a) angeordnet ist.
  6. 6. Umrüstung eines Pulverflammspritzgerätes mit getrennten Gasführungen im Brennerrohr mit Außenmischung auf rückzünd- und flammrückschlagsichere Innenmischung, dadurch gekennzeichnet, daß im Gasmischblock gegebenenfalls eine Vormischung zwischen dem Verbrennungsgas und dem Brenngas unterbunden wird und gegebenenfalls der Pulverinjektor erweitert wird, so daß im Brennerrohr das Verbrennungsgas und das Brenngas voneinander getrennt geführt werden, und daß das gasaußenmischende Mundstück durch ein gasinnenmischendes Mundstück ersetzt wird.
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