DE3225093A1 - Vorrichtung zum kuppeln einer bohrstange fuer schachtofenabstichloecher mit dem arbeitswerkzeug einer bohrmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum kuppeln einer bohrstange fuer schachtofenabstichloecher mit dem arbeitswerkzeug einer bohrmaschineInfo
- Publication number
- DE3225093A1 DE3225093A1 DE19823225093 DE3225093A DE3225093A1 DE 3225093 A1 DE3225093 A1 DE 3225093A1 DE 19823225093 DE19823225093 DE 19823225093 DE 3225093 A DE3225093 A DE 3225093A DE 3225093 A1 DE3225093 A1 DE 3225093A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drill rod
- sleeve
- rod
- coupling
- extremity
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D17/00—Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
- B25D17/005—Attachments or adapters placed between tool and hammer
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B7/00—Blast furnaces
- C21B7/02—Internal forms
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B1/00—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
- F27B1/10—Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
- F27B1/21—Arrangements of devices for discharging
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Earth Drilling (AREA)
Description
3225Θ93
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung 2um Kuppeln
einer Bohrstange für Schachtofenabstichlöcher mit dem Arbeitswerkzeug einer Bohrmascnine zur Durchführung eines
Verfahrens, nacn welchem das Schliessen und das Oeffnen des Abstichloches eine Positionierphase, bzw. eine RCickzugphase
der Bohrstange umfasst, welche zwischen zwei aufeinander folgenden Abstichen in der Stopfmasse des Abstichlocnes
belassen wird.
Dieses verhältnismässig neue Verfahren zum Oeffnen
des Abstlcnloches mittels einer Bohrstange, welche zwischen
zwei aufeinander folgenden Abstichen im Abstichloch belassen wird, ruft ein immer grosser werdendes Interesse hervor
auf Kosten der herkömmlichen Verfahren, darin bestehend, die Abstichlöcher mittels einer Bohrstange zu· bohren. Für
nähere Einzelheiten über dieses Verfahren und seine Vorteile sowie über die dazu benötigte Ausrüstung beziehe man sicft
auf das Luxemburger Patent Nr 82.943.
Um die Bohrstange aus dem Abstichloch herauszuziehen muss die Bohrmaschine in Arbeitsstellung gebracht werden
und das entlang der Lafette der Bohrmaschine verschieblicüe
. Arbeitswerkzeug mit der herausragenden Extremität der Bohrstange
gekuppelt werden. Nach der Durchführung dieses Kuppelvorgangs kann das Herausziehen dadurch vorgenommen
werden, dass das Arbeitswerkzeug bei gleichzeitiger Betätigung der Scftlagvorrichtung zum Lösen der Bohrstange aus der
erhärteten Stopfmasse im Absticnloch zurückgeschoben wird.
Es gibt verschiedene Systeme zur Durchführung des Aneinanderkuppelns von Bohrstangen und Arbeitswerkzeug.
Die meisten dieser Systeme bedingen jedoch ein manuelles Eingreifen der Bedienungsperson. Ein solches manuelles
Eingreifen kann jedoch nur auf Kosten der Sicherheit des Bedienungspersonals geschehen, da es auf Grund der Stelle,
an der es sich abspielt, einen Risikofaktor darstellt. Zwecks Ausschaltung dieses Nachteils ist es Aufgabe der
Erfindung, eine Vorrichtung zum automatischen Kuppeln vorzuschlagen, bei welcher kein manuelles Eingreifen notwendig
ist, also jede Unfallgefahr beseitigt ist.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von einer Vorrichtung zum Kuppeln einer Bohrstange für Schachtofenabstichlöcher
mit dem Arbeitswerkzeug einer Bohrmaschine der eingangs erwähnten Art, durch die im Kennzeicnen des riauptanspruchs
angeführten Merkmale gelöst.
Die elastischen Mittel bestehen aus einem U-förmigen Splint aus Federstahl, welcher quer durch die erste
Kupplungsmuffe gesteckt ist und, wenn die Bohrstange vollständig
in die Muffe eingeführt ist, an jeder Seite der Bohrstange tangential in einer hierfür an der Bohrstange
vorgesehenen Ringnut liegt.
Um das manuelle Einführen der Bohrstange in die
erste Kupplungsmuffe zu erleichtern, liegt vor der Ringnut ein kegelstumpfförmiger Teil, welcher das Spreizen der
beiden Splintschenkel erleichtert.
Um ein leichtes Kuppeln und Entkuppeln, ohne Blockiergefahr, mit Hilfe der zweiten Muffe zu ermöglichen,
liegt die Steigung der schraubenförmigen Rille und diejenige der Leiste vorzugsweise zwischen 40 und 60 .
Die Extremität der Bohrstange ist vorzugsweise verjüngt ausgeführt, während die Bohrungsöffnungen der beiden
Muffen vorzugsweise von innen nacn aussen divergierend verlaufen, wodurch ein eventueller Fluchtungsfehler
zwischen der Bohrstange und der Kupplungsmuffenachse korrigiert wird. .
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen, in denen gleiche Teile mit den gleichen
Referenzzahlen versehen sind, dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 1, die schematische Seitenansicnt einer Bohrmaschine
in Arbeitsstellung zum Einrammen der Bohrstange durch die Stopfmasse des Abstichloches hindurch;
Figur 2, eine analoge Ansicht entsprechend dem
Moment vor dem Kuppeln der Bohrstange mit dem Bohrwerkzeug zum Herausziehen der Bohrstange;
Figur 3, die beiden Extremitäten der Bohrstange?
Figur 4, einen Längsschnitt durch die erste Kupplungsmuffe j
Figur 5, einen Längsschnitt durch die zweite Kupplungsmuffe;
Figur 6, einen Längsschnitt durch ein Verbindungsstück zum Verbinden der beiden Muffen mit dem Schlagorgan;
Figur 7, die Kupplung der Bohrstange mit der ersten Kupplungsmuffe?
Figur 8, die Kupplung der Bohrstange mit der zweiten Kupplungsmuffe;
Figur 9, einen Querschnitt nacn der Schnittlinie IX-IX in Figur 7.
In den Figuren 1 und 2 ist die Basis einer Hochofenwandung mit der Referenzzahl 10" bezeicnnet.
Die Referenzzahl 12 bezeichnet das durch eine Stopfmasse 14, wie erhärteter Lehm, verstopfte Abstichloch; durch
diese Stopfmasse 14 wird vor ihrer vollständigen Erhärtung eine Bohrstange 16 eingeführt. Nacn dem Einführen
dieser Bohrstange durch die Masse 14 hindurch wird sie in dieser, in Figur 2 dargestellten Stellung bis zum nächsten
Oeffnungsvorgang für das Absticnloch belassen, wobei
dieser Oeffnungsvorgang darin besteht, diese bohrstange Iu
zurückzuziehen zwecks Freigabe des Abstichloches 12.
Das Herausziehen und das Einführen der Bohrstange 16 geschieht mit Hilfe eines Arbeitswerkzeugs mit einem
Scnlagorgan, welches in den beiden Richtungen scnlagen kann. In den Figuren ist die Referenzzahl 18 die Lafette
einer Abstichlochbohrmaschine mit einem an dieser Lafette 18 längsverschieblich angebrachten Arbeitswerkzeug 22
, welches- ~ mit einem solchen Schlagorgan ausgerüstet ist.
Die Referenzzahl 20 bezeichnet ein Verbindungsstück,
mit Hilfe dessen jede der beiden Kupplungsmuffen mit dem Arbeitswerkzeug 22 verbunden werden kann. in Figur 4
ist eine erste Kupplungsmuffe 24 dargestellt, welche dazu bestimmt ist, die Bohrstange 16 einzuführen.
Figur 2 zeigt eine zweite Kupplungsmuffe 26, welche dazu bestimmt ist, die Bohrstange 16 zu ergreifen und herauszuziehen.
Die nachfolgenden Figuren zeigen Einzelheiten dieses Kupplungsmechanismus, bei welchem kein manueller
Eingriff mehr notwendig ist.
Die Auslegung dieses Kupplungsmechanismus entspringt dem Wunsch, die Bohrmaschinen verwenden zu können,
welche sich ebenfalls für herkömmliche Bohrungen mit rotierenden Bohrstangen eignen, insbesondere zum Ausnutzen
der Möglichkeit des Arbeitswerkzeugs dieser Maschinen, schlagend und rotierend arbeiten zu können.
Wie aus Figur 3 hervorgeht, weist die Bohrstange 16 einen zugespitzten Kopf 28 auf, wodurch das Eindringen
in die Stopfmasse des Abstichloches erleichtert wird. Die entgegengesetzte Extremität 30 ist leicht verjüngt ausgeführt,
wodurch das Eindringen in die beiden Muffen 24 und 26 erleichtert und ein eventueller Fluchtungsfehler
zwischen den Achsen dieser Muffen und der Stange 16 korrigiert wird. An dieser Stange 16 ist in kennzeichnender
Weise eine schraubenförmige Leiste 32 vorgesehen. Diese Leiste 32 ist linksgängig und zwar um den Umstand ausnützen
zu können, dass die herkömmlichen Bohrmaschinen für ein Bohren mit Linksdrehung ausgelegt sind. Die beiden
Extremitäten der Leiste, insbesondere diejenige, welche in die Kupplungsmuffen 24 und 26 eindringen soll, sind
vorzugsweise zur Erleichterung dieses Vorgangs abgerundet. Gemäss einer weiteren Besonderheit ist die Bohrstange 16
mit einer im Profil halbkreisförmigen Ringnut 34 versehen, deren Punktion mit Bezug auf die nachfolgenden Figuren
im einzelnen beschrieben wird.
Die erste, in Figur 4 dargestellte Kupplungsmuffe 24 hat eine axiale Bohrung 36, deren Durchmesser etwas
grosser ist als der Maximaldurchmesser der Bohrstange 16 im Bereich der schraubenförmigen Leiste 32. Diese Bohrung
36 hat eine von innen nach aussei! leicht divergierende
Eintrittsöffnung 38 zur Erleichterung des Kuppeins mit der Bohrstange 16 und zum Kompensieren eines eventuellen
Fluchtungsfehlers zwischen dieser Bohrstange und der Achse der Muffe 24. Der Grund 40 der Bohrung 36 ist ebenfalls
leicht verjüngt ausgeführt, wodurch eine feste Lage der
Stange 16 gewährleistet ist, wenn sie mit dieser Muffe im Eingriff ist.
Die zweite Kupplungsmuffe 26 (siehe Figur 5) ist ebenfalls mit einer axialen Bohrung 42 versehen. Diese
Bohrung 42 ist in ihrem zylindrischen Teil mit einer schraubenförmigen Rille 44 versehen, welche der Leiste
32 an der Bohrstange 16 entspricht und dazu bestimmt ist,
mit dieser Leiste zusammen zu wirken. Diese Bohrung 42 hat desweiteren ein von innen nach aussen divergierende
Eintrittsöffnung 46 mit denselben Aufgaben wie die Eintrittsöffnung
38 der Muffe 24.
Anstatt nur eine einzige schraubenförmige Rille 44 vorzusehen, kann man deren zwei oder mehr vorsehen,
unter der Bedingung, dass die schraubenförmige Leiste der Bohrstange 16 ebenfalls entsprechend zwei- oder mehrgängig
ist. Es ist wesentlich, dass die schraubenförmige Rille 44 und die Leiste 32 eine starke Steigung haben,
d.h. über 30°, vorzugsweise zwischen 40° und 60°, damit nach dem Einführen der Stange eine Selbsthemmung beim
Entkupplungsvorgang vermieden wird.
Grundsätzlich genügt es, wenn die Rille 44 und die Leiste 32 nur eine komplette Umdrehung von 360 machen.
Wenn die Rille 44 und die Leiste 32 zweigängig sind, ist sogar eine halbe Umdrehung ausreichend« Dies ist jedoch
keine Bedingung und man wird die Länge der Leiste 32 und der Rille 44 so gross machen, wie es den Erfordernissen
entspricht.
In Figur 6 ist das Verbindungsstück 20 dargestellt, mit Hilfe dessen jede der beiden Muffen 24, 26 mit dem
Schlagorgan des Arbeitswerkzeugs 22 verbunden werden Kann (Figuren 1 und 2). Die Befestigung zwischen den Muffen
24, 26 und dem Verbindungsstück 20 kann mittels an sich
bekannten Mitteln durchgeführt werden, im Beispiel nach Figur 6 etwa mit Hilfe eines Keils 48, welcher mit einem
Zapfen 50 an jeder der beiden Muffen 24 und 26 zusammenwirkt und die Verankerung des Zapfens in einer Bohrung
des Verbindungsstücks 20 wahrnimmt. Dieses Verbindungsstück 20 ist seinerseits mit an sich bekannten Mitteln
lösbar am Schlagorgan befestigt, z.B. mit Hilfe einer Bajonettbefestigung.
Figur 7 zeigt, in welcher Art und Weise die Bohrstange 16 vor ihrem Eindringen in ihre Arbeitsstellung
gemäss Figur 1 In der ersten Kupplungsmuffe 24 gehalten ,.
ist. Die Stange 16 wird durch Hineinschieben in die Muffe 24 eingeführt, wobei die schraubenförmige Leiste 22 keinerlei
Funktion hat. Um zu vermeiden, dass die Stange 16 beim Eindringen in ihre Arbeitsstellung nach Figur 1 aus der
Muffe 24 herausgleitet, ist in der Muffe 24 ein U-förmiger
Splint 52 (siehe auch Figur 9) aus Federstahl vorgesehen, dessen beide Schenkel sich beidseits der Stange 16 tangential
durch die speziell zu diesem Zweck an der Stange 16 vorgesehene Ringnut 34 hindurch erstrecken. Der normale
Abstand zwischen den beiden Schenkeln dieses Splints 52 ist kleiner als der Durchmesser der Stange 16. Durch die
Elastizität dieses Splints 52 können jedoch die beiden Schenkel auseinander gebogen werden, wenn die Stange 16
in die Muffe 24 eindringt, und ebenfalls, wenn diese Muffe
von der Stange 16 abgezogen wird, nachdem letztere in ihre Arbeitsstellung gebracht worden ist. Um das Auseinanderbiegen
der beiden Schenkel des Splints 52 zu erleichtern, ist an der Stange 16 unmittelbar vor der Ringnut 34 ein
Kegelstumpfförmiger Abschnitt 54 vorgesehen. Es sei darauf hingewiesen, dass der Splint 52 nur ein Beispiel ist für
die Möglicnkeiten die es gibt, um die Stange 16 in der Muffe 24 zu halten und dass andere an sich bekannte Mittel
hierfür Verwendung finden können, wie z.B. dehnbare Ringe, federbelastete Kugeln usw.
In Figur 8 ist die mit der zweiten Kupplungsmuffe
26 in Eingriff befindliche Extremität der Bohrstange 16 gezeigt; auf diese Weise mit der Kupplungsmuffe 26 ge-
kuppelt wird die Bohrstange 16 aus dem Abstichloch 12
herausgezogen. Das Einführen der Stange 16 in die Kupplungsmuffe.
26 geschieht durch eine Drehung der Stange 16 oder der Muffe 26, welche im dargestellten Beispiel eine einzige
Umdrehung umfasst. Es sei darauf hingewiesen, dass für die Kupplung'nach Figur 8 die Ringnut 34 keinerlei Funktion
hat.
Um die Bohrstange 16 in ihre Arbeitsstellung nach Figur 1 zu bringen, wird sie manuell in die Muffe 24 eingeführt
(siehe Figur 7). Dieser Arbeitsvorgang kann ohne Unfallgefahr manuell durchgeführt werden da zu diesem
Zeitpunkt die Bohrmaschine sich in ihrer Ruhelage abseits . von der Abstichrinne befindet. Beim Einführen der Stange 16
in die Muffe 24 erleichtert der kegelstumpfförmige Abschnitt
24 das Auseinanderbiegen der beiden Schenkel des Splints 52, während der Einführvorgang beendet ist, wenn
der Splint 52 sich in die Ringnut 34 einlegt. In diesem Zustand stützt die Stange 16 sich am Boden der Bohrung 36
ab, sodass das Arbeitswerkzeug 22 die Bohrstange 16 rammend in die Stopfmasse 14 des Abstichloches 12 einschlagen kann.
Befindet sich die Bohrstange 16 vollständig im Abstichloch, so ist der Widerstand gegen ein Herausziehen der Stange
grosser als die Haltekraft des Splints 52, sodass durch einen Rückzug des Arbeitswerkzeugs 22 die Muffe 24 gegen die
Wirkung dieses Splints 52 von der Stange 16 gelöst wird.
Zum Herausziehen der Bohrstange 16 aus dem Abstichloch 12 wird die Muffe 24 durch die Muffe 26 ersetzt. Diese
Arbeit kann ebenfalls in der Ruhelage der Bohrmaschine, d.h. abseits von der Abstichrinne, und ohne Unfallgefahr
für die Bedienungsperson durchgeführt werden. Nach dem Austausch der Muffen wird die Lafette 18 in Arbeitsstellung
gebracht und die Muffe 26 entsprechend der Figur 8 mit der Bohrstange 16 gekuppelt, indem das Arbeitswerkzeug 22
zum Drehen der Muffe 2 6 nach links betätigt wird. Von dieser Stellung ausgehend kann die Bohrstange 16 aus dem
Abstichloch 12 herausgezogen werden indem das Schlagorgan nach hinten betätigt und das Arbeitswerkzeug 22 der Lafette
12 entlang nach hinten verschoben wird, wobei eine Drehung
der Muffe 16 nach rechts vermieden werden muss; während diesem Extraktionsvorgang kann die Muffe 26 auch nach dem
Ankuppeln an die Bohrstange 16 nach links weiter drehen gelassen werden. Nach dem Rückzug der Bohrstange 16 aus
dem Abstichloch kann die Bohrmaschine an ihre Ruhelage
zurückgeführt und die Stange manuell von der Muffe 2 6
gelöst werden.
zurückgeführt und die Stange manuell von der Muffe 2 6
gelöst werden.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Kuppeln einer Bohrstange für Schachtofenabstichlöcher mit dem Arbeitswerkzeug einer
Bohrmaschine zur Durchführung eines Verfahrens, nach welchem das Schliessen und das Oeffnen des Abstichloches
eine Positionlerphase, bzw. eine Rückzugphase der Bohrstange umfasst, welche zwischen zwei aufeinander folgenden
Abstichen in der Stopfmasse des Abstichloches belassen wird, gekennzeichnet durch zwei Kupplungsmuffen (24, 26), wovon
die erste (24) eine axiale Bohrung (36) aufweist, dazu bestimmt, durch Eindringen die Extremität der Bohrstange
(16) aufzunehmen, sowie elastische Mittel zum Festhalten der Bohrstangenextremität in dieser Bohrung (36), jedoch
dazu ausgelegt, bei einer bestimmten Kraft nacnzugeben, und wovon die zweite (26) eine axiale Bohrung (42) aufweist,
dazu bestimmt, durch Eindringen und durch Drehung die Extremität der Bohrstange (16) aufzunehmen und zu diesem
Zweck mindestens eine schraubenförmige Rille (44) aufweisend, während die eine der beiden Bohrstangenextremitäten eine
der Rille (44) entsprechende schraubenförmige Leiste (32) aufweist, wobei die beiden Kupplungsmuffen (24, 26) in
der Weise ausgelegt sind, dass sie vorübergellend fest mit einem Verbindungsstück (20) verbunden werden können, welches
seinerseits fest mit dem Schlagorgan des Ärbeitswerkzeugs (22) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Mittel der ersten Muffe (24) aus einem
U-förmigen Splint (52) aus Pederstahl bestehen, welcher quer durch diese erste. Muffe (24) verläuft und, wenn die Bohrstange
(16) vollständig in die Muffe (24) eingeführt ist, auf jeder Seite tangential durch eine Ringnut (34)/welcne
zu diesem Zweck an der Bohrstange (16) vorgesehen ist /
hindurchgeht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrstange (16) vor der Ringnut (34) einen kegelst
umpfformigen Abschnitt (54) aufweist, welcher das
Spreizen der beiden Schenkel des Splints (52) unterstützt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Steigung der schraubenförmigen Rille der zweiten Muffe (2 6) und diejenige der Leiste (32) der Bohrstange
(16) mindestens 30 beträgt oder darüber.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die zum Einführen in die Muffen
(24, 26) bestimmte Extremität der Stange (16) verjüngt ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittsöffnungen (38, 46)
der Bohrungen (36, 42) der beiden Muffen (24, 26) von innen
nach aussen divergent sind.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die Bohrung (36) der ersten Muffe (24) eine Verjüngung (40) zum Zusammenwirken mit der vorderen
Extremität der Stange (16) aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU83478A LU83478A1 (fr) | 1981-07-08 | 1981-07-08 | Dispositif d'accouplement d'une tige de percage du trou de coulee d'un four a cuve a l'outil de travail d'une machine de percage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3225093A1 true DE3225093A1 (de) | 1983-01-27 |
Family
ID=19729688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823225093 Withdrawn DE3225093A1 (de) | 1981-07-08 | 1982-07-05 | Vorrichtung zum kuppeln einer bohrstange fuer schachtofenabstichloecher mit dem arbeitswerkzeug einer bohrmaschine |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE893765A (de) |
| DE (1) | DE3225093A1 (de) |
| FR (1) | FR2509450A1 (de) |
| LU (1) | LU83478A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5133534A (en) * | 1989-06-09 | 1992-07-28 | Bohler Pneumatic International Gmbh | Device for removing worn nozzle bricks or nozzle linings from metallurgical vessels |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3916611A1 (de) * | 1989-05-22 | 1990-11-29 | Fischer Artur Werke Gmbh | Eintreibvorrichtung fuer einschlaganker mit spreizhuelse |
| DE102017128915A1 (de) * | 2017-12-05 | 2019-06-06 | Heller Tools Gmbh | Hammerwerkzeugverbindung |
-
1981
- 1981-07-08 LU LU83478A patent/LU83478A1/fr unknown
-
1982
- 1982-07-05 BE BE6/47681A patent/BE893765A/fr unknown
- 1982-07-05 DE DE19823225093 patent/DE3225093A1/de not_active Withdrawn
- 1982-07-07 FR FR8212051A patent/FR2509450A1/fr not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5133534A (en) * | 1989-06-09 | 1992-07-28 | Bohler Pneumatic International Gmbh | Device for removing worn nozzle bricks or nozzle linings from metallurgical vessels |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2509450A1 (fr) | 1983-01-14 |
| BE893765A (fr) | 1982-11-03 |
| LU83478A1 (fr) | 1983-04-06 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10195139B4 (de) | Schneidwerkzeuganordnung | |
| DE3145100C2 (de) | ||
| DE2051702A1 (de) | Verfahren, Werkzeuge, sowie Vorrichtung zum Anzapfen einer Hauptleitung | |
| DE3241746A1 (de) | Vorrichtung zum kuppeln einer bohrstange fuer schachtofenabstichloecher mit dem arbeitswerkzeug einer bohrmaschine | |
| DE102006043772A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Ersetzen erdverlegter Altleitungen | |
| DE1608274C3 (de) | Verfahren zum Überlagerungsbohren in Erdreich oder lockerem Gestein | |
| DE3225093A1 (de) | Vorrichtung zum kuppeln einer bohrstange fuer schachtofenabstichloecher mit dem arbeitswerkzeug einer bohrmaschine | |
| DE69827496T2 (de) | Verankerungseinheit mit schraubenspitze | |
| DE69621921T2 (de) | Ziehvorrichtung für einen meisselhalter | |
| DE2602313C2 (de) | Verfahren zum Herausziehen eines langen, rohrförmigen Bauteils aus einer Paßbohrung und zum Nachformen dieser Paßbohrung sowie Räumwerkzeug hierzu | |
| DE2836747A1 (de) | Bohrstabilisator | |
| EP2942474B1 (de) | Bohrkrone mit einer Anzahl von Rollmeißeln zum Bohren eines Baugrundes und Verfahren zum Lösen einer eine Anzahl von Rollmeißeln zum Bohren eines Baugrundes aufweisenden Bohrkrone von einem Rohrschuh in abgeteuftem Zustand | |
| DE3225095A1 (de) | Vorrichtung zum kuppeln einer bohrstange fuer schachtofenabstichloecher mit dem arbeitswerkzeug einer bohrmaschine | |
| EP0123671B1 (de) | Vorrichtung zum Bohren | |
| DE3426992A1 (de) | Vorrichtung fuer das bohrlochsondieren | |
| EP3699391A1 (de) | Erdbohrvorrichtung und verfahren zum bohren in erdreich | |
| DE1187566B (de) | Bohrwerkzeug fuer das Schlagbohren mit einem sich drehenden Bohrer | |
| DE1777246C3 (de) | Montagegerät zum Setzen von ein Bohr- und ein Spreizteil aufweisenden Selbstbohrdübeln | |
| EP0350580A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Einrammen von Rohren | |
| DE2057386A1 (de) | Warmlochen von Metallbloecken | |
| DE3514030A1 (de) | Bohrvorrichtung, insbesondere zum rammbohren | |
| DE3225094A1 (de) | Vorrichtung zum kuppeln einer bohrstange fuer schachtofenabstichloecher mit dem arbeitswerkzeug einer bohrmaschine | |
| DE1552346A1 (de) | Verfahren zum Spannen und Loesen eines Werkzeugkegels und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE1500855C3 (de) | Vorrichtung zum Verbinden von Bohrgestängen oder Rohren mit einem Drehantrieb | |
| DE2758662A1 (de) | Verankerungsverfahren und verankerungsvorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: C21B 7/12 |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |