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DE3223899A1 - Elektronische datenverarbeitungsanlage - Google Patents

Elektronische datenverarbeitungsanlage

Info

Publication number
DE3223899A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
data processing
processing system
electronic data
rays
sothcott
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823223899
Other languages
English (en)
Inventor
Sydney Francis Dunmow Essex Smith
Peter London Sothcott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE3223899A1 publication Critical patent/DE3223899A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B10/00Transmission systems employing electromagnetic waves other than radio-waves, e.g. infrared, visible or ultraviolet light, or employing corpuscular radiation, e.g. quantum communication
    • H04B10/80Optical aspects relating to the use of optical transmission for specific applications, not provided for in groups H04B10/03 - H04B10/70, e.g. optical power feeding or optical transmission through water
    • H04B10/801Optical aspects relating to the use of optical transmission for specific applications, not provided for in groups H04B10/03 - H04B10/70, e.g. optical power feeding or optical transmission through water using optical interconnects, e.g. light coupled isolators, circuit board interconnections
    • H04B10/803Free space interconnects, e.g. between circuit boards or chips

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Optical Communication System (AREA)

Description

P.Sothcott 18-4
Elektronische Datenverarbeitungsanlage
Die Erfindung betrifft eine elektronische Datenverarbeitungsanlage nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Komplexe elektronische Systeme, wie z.B. Telefonvermittlungen oder Computer, bestehen gewöhnlich aus separaten, in Gestellen oder Schränken untergebrachten Einheiten, die durch vielpaarige Kabel verbunden sind. Ein Teil dieser Kabel überträgt Starkstrom, der andere Teil Schwachstrom-Signale. Die Installation dieser
Kabel und ihre Halterung macht einen bedeutenden Teil von Konsten und Aufwand beim Errichten solcher Systeme aus, weshalb die Reduzierung der Verkabelung von Vorteil wäre.
Es ist bekannt, die Verkabelung durch den Einsatz von
Zeit- oder Frequenzmultiplexverfahren zu reduzieren. Auf diese Weise können eine oder mehrere Leitungen für eine Anzahl unabhängiger Kanäle genutzt werden. Durch die Verwendung spezieller Kabel, wie Koaxialkabel oder Lichtwellenleiterkabel, kann ebenfalls eine Reduzierung der benötigten Verkabelung erzielt werden. Dennoch erfordern diese Techniken auf jeden Fall körperliche Verbindungen, die an Ort und Stelle zwischen den Einheiten hergestellt werden müssen, sowie Träger zur Halterung der Verkabelung.
_ 4 P.Sothcott 18-4
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Verbindungskabel zwischen den verschiedenen Einheiten einer Anlage weiter zu vermindern oder sogar überflüssig zu machen. Gelöst wird diese Aufgabe durch die im
Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale. Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen. Gegenwärtig ist Infrarot die bevorzugte Strahlenart, weil es weniger empfänglich für Interferenzen durch äußere Einflüsse ist und selbst weni-
ger Interferenzen als andere Strahlungsarten verursacht. In vielen Fällen werden deshalb die Signalkanäle auf jeder solchen Verbindung im Zeit- oder Frequenzmultiplexverfahren übertragen.
Die Erfindung wird an Ausführungsbeispielen näher
erläutert, die in den zugehörigen Zeichnungen dargestellt sind. Darin zeigen schematisiert
Fig. 1 die Anwendung der Erfindung bei dicht beieinander stehenden Gestellen;
Fig. 2 die Anwendung der Erfindung bei getrennt stehenden Gestellen;
Fig. 3 die Anwendung der Erfindung in einer Gestellreihe;
Fig. 4 die Anordnung einer größeren Zahl von Verbindungen in parallelen Ge stell reihen;
Fig. 5 die Anwendung der Erfindung auf ein System mit
nicht benachbarten Gestellen.
In einem einfachen Fall gemäß Fig. 1 werden Verbindungen zwischen benachbarten Gestellen oder Schränken
- 5 P.Sothcott 18-4
1, 2 benötigt. Dies erfordert lediglich Sender Tl und Empfänger Rl, die in korrespondierenden Stellungen in den beiden Gestellen montiert sind, wobei die Schrankwände, wie ersichtlich, entsprechende Öffnungen aufweisen. Wird mehr als eine Verbindung benötigt, was oft der Fall ist, wenn Informationsaustausch in zwei Richtungen stattfindet, so werden durch Abschirmungen, z.B. in Form kurzer Rohre, die Infrarotstrahlen getrennt. Ebenso können Linsensysteme zur Bündelung eingesetzt werden.
Die Öffnungen können durch geeignete Glas- oder Kunststoffscheiben, die die verwendeten Strahlen durchlassen, abgedichtet werden, um das Eindringen von Schmutz zu verhindern. Die Scheiben können zugleich Linsen zur Strahlenbündelung sein oder beinhalten.
In Fig. 1 wird der Infrarotsender Tl von einem Multiplexer MUX angesteuert, während das Signal des Empfängers Rl einem Demultiplexer DEMUX zugeführt wird.
Fig. 2 zeigt in Seitenansicht und Draufsicht die Verbindung zwischen den Enden von benachbarten Gestenreihen, die ähnlich wie bei benachbarten Gestellen ist. Wegen des größeren Abstandes zwischen Sender T2 und Empfänger R2 ist eine Beeinflussung der Streuung der Strahlung nötig. Wie ersichtlich, dienen dazu kurze Rohre 3 und 4, doch sind auch KoI1imationseinrichtungen geeignet. Einfache Plastiklinsen, mit oder ohne Reflektor, sind ebenfalls wirksam und zu bevorzugen. Im allgemeinen ist es nur erforderlich, den Strahl auf die Größe des Zielgestells einzuschränken und dafür zu sorgen, daß die Reflektion durch die Gestelloberfläche gering ist. Das kann dadurch erreicht werden, daß die
P.Sothcott 18-4
Gestelle mit nicht reflektierenden Außenflächen und mit reflektrierenden Innenflächen in der Nähe der . Infrarotsender und -empfänger versehen werden
Fig. 3 zeigt, wie Rohre, Führungen, Kanäle oder ähnliehe Strukturen als Bestandteil jeden Gestells so angeordnet werden können, daß sich ein fortlaufender Durchgang ergibt, wenn die Gestelle mit geringen Zwischenräumen installiert werden. Dann genügt ein Sender T3 für z.B. zwei Empfänger R3 und R4. Die Empfängerrohre können konische Enden haben, um Verluste und Interferenzen zu mindern und die Montagetoleranzen zu erhöhen1. Die Innenflächen der Rohre sind reflektierend oder streuend und nur der zur Lichtaufnahme bestimmte Teil der Oberfläche ist nicht reflektierend.
Wo viele Verbindungen benötigt werden, wie z.B. zwischen einem Verteilerrahmen und den Gestellen mit den Schalteinrichtungen in einer Telefonvermittlung, sind die Infrarotsender TLl bis TL12 und die Empfänger RLl bis RL12 entlang der Rahmen und Gestelle, wie in
Fig.4 gezeigt, angeordnet. Ihre" Strahlen verlaufen parallel zu den dargestellten Strahlenbreiten, um Interferenzen zu vermeiden, was durch den Einsatz von Bündel einrichtungen, Linsen oder Reflektoren erreicht wird. Alternierende Anordnung der Sender und Empfänger
gestattet dichtere Anbringung ohne Interferenzen.
Bei der Anordnung nach Fig. 4, wie bei allen Anordnungen, bei denen Übertragung in entgegengesetzten Richtungen erforderlich ist, können Interferenzen auch durch die Verwendung unterschiedlicher Wellenlängen
für jede Richtung oder unterschiedlicher Multiplexverfahren vermieden werden.
P.Sothcott 18-4
^In einigen Fällen, wie der Verteilung von synchronisierten Taktimpulsen, kann ungerichtete Strahlung verwendet werden. Mehrfache Reflektionen von verschiedenen Hindernissen und Wänden können zwar bei der Verbreitung der Signale helfen, aber auch Verzerrungen hervorrufen. Andere Verbindungen zwischen nicht benachbarten Gestellen werden durch Einrichtungen auf der Oberseite dieser Gestelle mit enger Begrenzung der Richtung mittels Linsen oder Reflektoren, wie Fig. 5 zeigt, hergestellt. So sind bei 10 Linsen in Verbindung mit einem Strahlensender angeordnet, während bei 11 ein Schirm einen bestimmten Empfänger gegen einen bestimmten Sender abschirmt. Genaue Ausrichtung und Abschirmung, wie bei 11, wird der Empfang unerwünschter Signale ausgeschlossen. Um die Verbindung gegen versehentliche Unterbrechung durch Versperren des direkten Strahlenganges zu schützen, können Schaltungen wie Fehlerprüfung, Fehlersuchverbindung, Signalwiederholung, oder physikalische Redundanz oder Quittung verwendet werden. Zusätzlich kann ein Lichtstrahl aus dem sichtbaren Bereich zur Markierung der Lage eines sonst unsichtbaren Übertragungsstrahles benutzt werden. Ebenso kann automatischer Alarm vorgesehen werden, der sich einschaltet, wenn ein Empfänger nicht die richtige Strahlung empfängt.

Claims (9)

  1. INTERNATIONAL STANDARD ELECTRIC
    CORPORATION, NEW YORK
    P.Sothcott 18-4
    Ansprüche
    \J Elektronische Datenverarbeitungsanlage mit einer Anzahl separater Anlageneinheiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen zwischen den Einheiten (1, 2) mittels elektromagnetischer Strahlen erfolgen.
  2. 2. Elektronische Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlen im Infrarotbereich liegen.
  3. 3. Elektronische Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlen im Ultraviolettbereich liegen.
  4. 4. Elektronische Datenverarbeitungsanlage nach spruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlen durch sichtbares Licht markiert sind.
  5. 5. Elektronische Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlen im Radiowellenbereich liegen.
  6. 6. Elektronische Datenverarbeitungsnlage, insbesondere automatische Fernmeldevermittlung, deren Einrichtungen in einer Anzahl separater Gestelle oder Schranke untergebracht sind, die untereinander mindestens zur Übertragung der den Vermittlungsverbindungen zugeord-
    ZT/Pl-Gei/V, 24.06.1982
    - 2
    P.Sothcott 18-4
    neten Informationen verbunden sind nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung mittels Strahlen erfolgt.
  7. 7. Elektronische Datenverarbeitungsanlage nach einem
    der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlen durch Linsen (10) und/oder Reflektoren gerichtet werden.
  8. 8. Elektronische Datenverarbeitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
    daß bestimmte Informationen, wie Taktimpulse, in breitest gestreuter Form von einem Sender zu mehreren Empfängern übertragen werden.
  9. 9. Elektronische Datenverarbeitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
    daß bei Verwendung mehrerer Infrarotstrahlensender mindestens einige der Empfänger durch Schirme (11) gegen mindestens einige der Sender abgeschirmt werden.
DE19823223899 1981-07-14 1982-06-26 Elektronische datenverarbeitungsanlage Withdrawn DE3223899A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB8121631A GB2101828B (en) 1981-07-14 1981-07-14 Exchange cabling

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3223899A1 true DE3223899A1 (de) 1983-02-03

Family

ID=10523217

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19823223899 Withdrawn DE3223899A1 (de) 1981-07-14 1982-06-26 Elektronische datenverarbeitungsanlage

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE3223899A1 (de)
GB (1) GB2101828B (de)

Families Citing this family (7)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB2101828A (en) 1983-01-19
GB2101828B (en) 1985-02-13

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