DE3223899A1 - Elektronische datenverarbeitungsanlage - Google Patents
Elektronische datenverarbeitungsanlageInfo
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Description
P.Sothcott 18-4
Elektronische Datenverarbeitungsanlage
Die Erfindung betrifft eine elektronische Datenverarbeitungsanlage
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Komplexe elektronische Systeme, wie z.B. Telefonvermittlungen
oder Computer, bestehen gewöhnlich aus separaten, in Gestellen oder Schränken untergebrachten
Einheiten, die durch vielpaarige Kabel verbunden sind. Ein Teil dieser Kabel überträgt Starkstrom, der andere
Teil Schwachstrom-Signale. Die Installation dieser
Kabel und ihre Halterung macht einen bedeutenden Teil von Konsten und Aufwand beim Errichten solcher Systeme aus, weshalb die Reduzierung der Verkabelung von Vorteil wäre.
Kabel und ihre Halterung macht einen bedeutenden Teil von Konsten und Aufwand beim Errichten solcher Systeme aus, weshalb die Reduzierung der Verkabelung von Vorteil wäre.
Es ist bekannt, die Verkabelung durch den Einsatz von
Zeit- oder Frequenzmultiplexverfahren zu reduzieren. Auf diese Weise können eine oder mehrere Leitungen für eine Anzahl unabhängiger Kanäle genutzt werden. Durch die Verwendung spezieller Kabel, wie Koaxialkabel oder Lichtwellenleiterkabel, kann ebenfalls eine Reduzierung der benötigten Verkabelung erzielt werden. Dennoch erfordern diese Techniken auf jeden Fall körperliche Verbindungen, die an Ort und Stelle zwischen den Einheiten hergestellt werden müssen, sowie Träger zur Halterung der Verkabelung.
Zeit- oder Frequenzmultiplexverfahren zu reduzieren. Auf diese Weise können eine oder mehrere Leitungen für eine Anzahl unabhängiger Kanäle genutzt werden. Durch die Verwendung spezieller Kabel, wie Koaxialkabel oder Lichtwellenleiterkabel, kann ebenfalls eine Reduzierung der benötigten Verkabelung erzielt werden. Dennoch erfordern diese Techniken auf jeden Fall körperliche Verbindungen, die an Ort und Stelle zwischen den Einheiten hergestellt werden müssen, sowie Träger zur Halterung der Verkabelung.
_ 4 P.Sothcott 18-4
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Verbindungskabel
zwischen den verschiedenen Einheiten einer Anlage weiter zu vermindern oder sogar überflüssig
zu machen. Gelöst wird diese Aufgabe durch die im
Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu
entnehmen. Gegenwärtig ist Infrarot die bevorzugte Strahlenart, weil es weniger empfänglich für Interferenzen
durch äußere Einflüsse ist und selbst weni-
ger Interferenzen als andere Strahlungsarten verursacht.
In vielen Fällen werden deshalb die Signalkanäle auf jeder solchen Verbindung im Zeit- oder Frequenzmultiplexverfahren
übertragen.
Die Erfindung wird an Ausführungsbeispielen näher
erläutert, die in den zugehörigen Zeichnungen dargestellt sind. Darin zeigen schematisiert
erläutert, die in den zugehörigen Zeichnungen dargestellt sind. Darin zeigen schematisiert
Fig. 1 die Anwendung der Erfindung bei dicht beieinander stehenden Gestellen;
Fig. 2 die Anwendung der Erfindung bei getrennt stehenden Gestellen;
Fig. 3 die Anwendung der Erfindung in einer Gestellreihe;
Fig. 4 die Anordnung einer größeren Zahl von Verbindungen in parallelen Ge stell reihen;
Fig. 5 die Anwendung der Erfindung auf ein System mit
nicht benachbarten Gestellen.
nicht benachbarten Gestellen.
In einem einfachen Fall gemäß Fig. 1 werden Verbindungen zwischen benachbarten Gestellen oder Schränken
- 5 P.Sothcott 18-4
1, 2 benötigt. Dies erfordert lediglich Sender Tl und
Empfänger Rl, die in korrespondierenden Stellungen in den beiden Gestellen montiert sind, wobei die Schrankwände,
wie ersichtlich, entsprechende Öffnungen aufweisen. Wird mehr als eine Verbindung benötigt, was
oft der Fall ist, wenn Informationsaustausch in zwei Richtungen stattfindet, so werden durch Abschirmungen,
z.B. in Form kurzer Rohre, die Infrarotstrahlen getrennt.
Ebenso können Linsensysteme zur Bündelung eingesetzt werden.
Die Öffnungen können durch geeignete Glas- oder Kunststoffscheiben,
die die verwendeten Strahlen durchlassen, abgedichtet werden, um das Eindringen von
Schmutz zu verhindern. Die Scheiben können zugleich Linsen zur Strahlenbündelung sein oder beinhalten.
In Fig. 1 wird der Infrarotsender Tl von einem Multiplexer
MUX angesteuert, während das Signal des Empfängers Rl einem Demultiplexer DEMUX zugeführt wird.
Fig. 2 zeigt in Seitenansicht und Draufsicht die Verbindung
zwischen den Enden von benachbarten Gestenreihen, die ähnlich wie bei benachbarten Gestellen
ist. Wegen des größeren Abstandes zwischen Sender T2 und Empfänger R2 ist eine Beeinflussung der Streuung
der Strahlung nötig. Wie ersichtlich, dienen dazu kurze Rohre 3 und 4, doch sind auch KoI1imationseinrichtungen
geeignet. Einfache Plastiklinsen, mit oder ohne
Reflektor, sind ebenfalls wirksam und zu bevorzugen. Im allgemeinen ist es nur erforderlich, den Strahl auf
die Größe des Zielgestells einzuschränken und dafür zu sorgen, daß die Reflektion durch die Gestelloberfläche
gering ist. Das kann dadurch erreicht werden, daß die
P.Sothcott 18-4
Gestelle mit nicht reflektierenden Außenflächen und
mit reflektrierenden Innenflächen in der Nähe der
. Infrarotsender und -empfänger versehen werden
Fig. 3 zeigt, wie Rohre, Führungen, Kanäle oder ähnliehe
Strukturen als Bestandteil jeden Gestells so angeordnet werden können, daß sich ein fortlaufender
Durchgang ergibt, wenn die Gestelle mit geringen Zwischenräumen installiert werden. Dann genügt ein Sender
T3 für z.B. zwei Empfänger R3 und R4. Die Empfängerrohre können konische Enden haben, um Verluste und Interferenzen
zu mindern und die Montagetoleranzen zu erhöhen1. Die Innenflächen der Rohre sind reflektierend
oder streuend und nur der zur Lichtaufnahme bestimmte Teil der Oberfläche ist nicht reflektierend.
Wo viele Verbindungen benötigt werden, wie z.B. zwischen einem Verteilerrahmen und den Gestellen mit
den Schalteinrichtungen in einer Telefonvermittlung,
sind die Infrarotsender TLl bis TL12 und die Empfänger
RLl bis RL12 entlang der Rahmen und Gestelle, wie in
Fig.4 gezeigt, angeordnet. Ihre" Strahlen verlaufen
parallel zu den dargestellten Strahlenbreiten, um
Interferenzen zu vermeiden, was durch den Einsatz von
Bündel einrichtungen, Linsen oder Reflektoren erreicht
wird. Alternierende Anordnung der Sender und Empfänger
gestattet dichtere Anbringung ohne Interferenzen.
Bei der Anordnung nach Fig. 4, wie bei allen Anordnungen, bei denen Übertragung in entgegengesetzten
Richtungen erforderlich ist, können Interferenzen auch
durch die Verwendung unterschiedlicher Wellenlängen
für jede Richtung oder unterschiedlicher Multiplexverfahren vermieden werden.
für jede Richtung oder unterschiedlicher Multiplexverfahren vermieden werden.
P.Sothcott 18-4
^In einigen Fällen, wie der Verteilung von synchronisierten
Taktimpulsen, kann ungerichtete Strahlung verwendet werden. Mehrfache Reflektionen von verschiedenen
Hindernissen und Wänden können zwar bei der Verbreitung der Signale helfen, aber auch Verzerrungen
hervorrufen. Andere Verbindungen zwischen nicht benachbarten Gestellen werden durch Einrichtungen auf
der Oberseite dieser Gestelle mit enger Begrenzung der Richtung mittels Linsen oder Reflektoren, wie Fig. 5
zeigt, hergestellt. So sind bei 10 Linsen in Verbindung mit einem Strahlensender angeordnet, während bei
11 ein Schirm einen bestimmten Empfänger gegen einen
bestimmten Sender abschirmt. Genaue Ausrichtung und Abschirmung, wie bei 11, wird der Empfang unerwünschter
Signale ausgeschlossen. Um die Verbindung gegen versehentliche Unterbrechung durch Versperren des direkten
Strahlenganges zu schützen, können Schaltungen wie Fehlerprüfung, Fehlersuchverbindung, Signalwiederholung,
oder physikalische Redundanz oder Quittung verwendet werden. Zusätzlich kann ein Lichtstrahl aus
dem sichtbaren Bereich zur Markierung der Lage eines sonst unsichtbaren Übertragungsstrahles benutzt werden.
Ebenso kann automatischer Alarm vorgesehen werden, der sich einschaltet, wenn ein Empfänger nicht
die richtige Strahlung empfängt.
Claims (9)
- INTERNATIONAL STANDARD ELECTRIC
CORPORATION, NEW YORKP.Sothcott 18-4Ansprüche\J Elektronische Datenverarbeitungsanlage mit einer Anzahl separater Anlageneinheiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen zwischen den Einheiten (1, 2) mittels elektromagnetischer Strahlen erfolgen. - 2. Elektronische Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlen im Infrarotbereich liegen.
- 3. Elektronische Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlen im Ultraviolettbereich liegen.
- 4. Elektronische Datenverarbeitungsanlage nach spruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlen durch sichtbares Licht markiert sind.
- 5. Elektronische Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlen im Radiowellenbereich liegen.
- 6. Elektronische Datenverarbeitungsnlage, insbesondere automatische Fernmeldevermittlung, deren Einrichtungen in einer Anzahl separater Gestelle oder Schranke untergebracht sind, die untereinander mindestens zur Übertragung der den Vermittlungsverbindungen zugeord-ZT/Pl-Gei/V, 24.06.1982- 2P.Sothcott 18-4neten Informationen verbunden sind nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung mittels Strahlen erfolgt.
- 7. Elektronische Datenverarbeitungsanlage nach einemder vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlen durch Linsen (10) und/oder Reflektoren gerichtet werden.
- 8. Elektronische Datenverarbeitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß bestimmte Informationen, wie Taktimpulse, in breitest gestreuter Form von einem Sender zu mehreren Empfängern übertragen werden.
- 9. Elektronische Datenverarbeitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß bei Verwendung mehrerer Infrarotstrahlensender mindestens einige der Empfänger durch Schirme (11) gegen mindestens einige der Sender abgeschirmt werden.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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|---|---|
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ID=10523217
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823223899 Withdrawn DE3223899A1 (de) | 1981-07-14 | 1982-06-26 | Elektronische datenverarbeitungsanlage |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3223899A1 (de) |
| GB (1) | GB2101828B (de) |
Families Citing this family (7)
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| DE3640099A1 (de) * | 1986-11-24 | 1988-06-01 | Diehl Gmbh & Co | Baugruppenanordnung |
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| US7403715B2 (en) | 2003-08-13 | 2008-07-22 | Northrop Grumman Corporation | Free space optical bus |
-
1981
- 1981-07-14 GB GB8121631A patent/GB2101828B/en not_active Expired
-
1982
- 1982-06-26 DE DE19823223899 patent/DE3223899A1/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB2101828A (en) | 1983-01-19 |
| GB2101828B (en) | 1985-02-13 |
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Legal Events
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