DE3223370C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Riementrieb der im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Bei einem aus treibender Riemenscheibe und einer über einen
Übertragungsriemen angetriebenen Riemenscheibe bestehenden
Riementrieb wird von der treibenden Riemenscheibe
Leistung auf die angetriebene Riemenscheibe dadurch übertragen,
daß zwischen den Übertragungsriemen und der Riemenscheibe
eine Reibungskraft erzeugt wird. Um diese Leistung
wirkungsvoll übertragen zu können, sind bereits Bestrebungen
bekannt, durch welche der Reibungsfaktor des Übertragungsriemens
oder die Riemenspannung durch Spannscheiben angehoben
werden, wodurch zwischen dem Übertragungsriemen und
den Riemenscheiben eine gesteigerte Reibungskraft erreicht
werden soll. Eine Anhebung des Reibungsfaktor des
Übertragungsriemens führt zu einem exzessiven Berührungskontakt
zwischen dem Übertragungsriemen und den Riemenscheiben,
sobald der Riementrieb in Betrieb genommen wird,
wodurch der Übertragungsriemen in zunehmendem Maße abgenutzt
wird, was die Lebensdauer des Übertragungsriemens
verringert. Das sich bei der Reibung zwischen dem Übertragungsriemen
und den Riemenscheiben ergebende pulverförmige
Abriebsmaterial haftet an der Oberfläche des Übertragungsriemens
und führt zu einer rauhen Oberfläche auf
diesem, welche weiterhin zur Geräuschentwicklung beim
Betrieb des Riementriebs führt. Wenn zur Steigerung der
Riemenspannung Spannscheiben oder Spannrollen eingesetzt
werden, ergibt sich eine zu starke Ausdehnung des Übertragungsriemens,
die ebenfalls zu einer Verkürzung bei
der Lebensdauer beiträgt.
In der DE-PS 1 31 165 ist eine Vorrichtung zur Vergrößerung
der Reibung bei Riemen- und Seilgetrieben beschrieben. Durch
ein um drei Leitrollen herumgeführtes Hilfsband wird zur Erhöhung
der Reibung zwischen einem Riemen und einer von diesem
umschlungenen Treibscheibe der Riemen an die Treibscheibe angedrückt.
Gegenstand der US-PS 28 75 624 ist ein Riementrieb mit einem
um eine Antriebstrommel herumgeführten Treibriemen. Der Treibriemen
wird mit Hilfe von an diesem anliegenden Preßflächen
einer Endloskette an die Antriebstrommel angedrückt.
Bei allen vorstehend erwähnten bekannten Riementrieben besteht
das Problem, daß die Reibung zwischen Umschlingungsriemen
und Treibriemen zu einem erhöhten Verschleiß des Riementriebes
und damit zu einer verkürzten Lebensdauer führt.
Aus der DE-AS 11 87 090 ist ein Riementrieb bekannt, bei dem
ein Riemen aus einem kombinierten Riemen besteht, dessen Außenband
aus Polyamid hergestellt ist und ein Innenband aus
Chromleder oder ähnlichem trägt. Der Sekundärriemen ist dabei
aus einem Polyamidband gebildet.
In der DE-OS 17 75 408 ist ein Verbundtreibriemen mit einem
aus Filz bestehenden Haftriemen beschrieben. Der Filz der
Halfschicht soll hauptsächlich aus gegen Wärme gut beständigen
Faserarten, insbesondere Baumwollfasern, oder einer Mischung
aus Baumwollfasern und Asbestfasern, bestehen, während der
Zugriemen aus orientiert vernetztem Polyamid gefertigt ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Riementrieb der eingangs
genannten Art derart weiterzubilden, daß sein Verschleißwiderstand
und damit seine Lebensdauer erhöht werden.
Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst.
Erfinderische Ausgestaltungen und vorteilhafte Weiterbildungen
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch den erfindungsgemäßen Riementrieb kann
eine gewünschte
Spannung im Übertragungsriemen erzielt werden, ohne daß
der Übertragungsriemen übermäßig gedehnt werden müßte. Außerdem kann
Leistung wirkungsvoll von der treibenden
Riemenscheibe auf die getriebene Riemenscheibe dadurch
übertragen werden, daß der Umschlingungsriemen gegen den
Übertragungsriemen gepreßt wird, obwohl im Übertragungsriemen
nur eine geringe Spannung herrscht. Ferner wird
im erfindungsgemäßen Riementrieb als Folge der Materialauswahl
für den Umschlingungsriemen, welcher im Hinblick
auf eine verringerte Reibung getroffen ist, die Reibung zwischen
dem Umschlingungsriemen und dem Übertragungsriemen soweit
reduziert, daß auch der Verschleiß des Übertragungsriemens
verringert wird. Schließlich wird beim erfindungsgemäßen
Riementrieb als Folge der Verwendung der
mit verringerter Reibung wirkenden Materialien im Umschlingungsriemen
die zwischen dem Umschlingungsriemen und dem Übertragungsriemen
erzeugte Reibungswärme so weit reduziert,
daß auch Leistungsverluste bei der Übertragung minimiert
sind.
Nachstehend wird die Erfindung mit ihren Zielen und Vorteilen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Detail erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 (a) eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Riementriebs,
Fig. 1 (b) eine perspektivische Darstellung einer ersten
Ausführungsform von Einstellmitteln, wie sie für
den Riementrieb von Fig. 1 (a) verwendbar sind,
Fig. 1 (c) eine perspektivische Darstellung einer ersten
Ausführungsform von Einstellmitteln,
Fig. 2 ein Diagramm, aus dem die maximal vom Übertragungsriemen
übertragbare Leistung bei Weglassung des
Umschlingungsriemens erkennbar ist, indem der
Zusammenhang zwischen der Riemenspannung und
der auf den Übertragungsriemen übertragbaren
Leistung dargestellt wird,
Fig. 3 ein Diagramm, aus dem die maximal vom Übertragungsriemen
übertragbare Leistung unter Vermittlung
des Umschlingungsriemens erkennbar ist,
und zwar unter Darstellung des Zusammenhanges
zwischen der Spannung des Übertragungsriemens
und der auf den Übertragungsriemen übertragbaren
Leistung,
Fig. 4 (a) eine Perspektivansicht eines Abschnittes des Gewebes
des Umschlingungsriemens, und
Fig. 4 (b) eine Perspektivansicht eines Abschnittes eines
anderen Gewebes für den Umschlingungsriemen
gemäß der Erfindung.
In dem erfindungsgemäßen Riementrieb ist ein Übertragungsriemen
1 und ein Paar Riemenscheiben vorgesehen, von denen
die eine eine treibende Riemenscheibe 2 und die andere
eine angetriebene Riemenscheibe 3 ist, die der Übertragungsriemen
1 umschlingt. Die Leistung der treibenden
Riemenscheibe 2 wird auf die getriebene Riemenscheibe 3
durch eine Reibungskraft übertragen, die zwischen den Riemenscheiben
2, 3 und dem Übertragungsriemen 1 aufgebaut
wird. Der Riementrieb gemäß der Erfindung besitzt ferner
Mittel 4, mit denen der mit 31 bezeichnete Rücken des
Übertragungsriemens 1 gegen die treibende Riemenscheibe 2
preßbar ist, und zwar in dem Abschnitt, in dem der Übertragungsriemen
1 mit der treibenden Riemenscheibe in Berührung
kommt. Diese Anpreßmittel 4 weisen eine Vielzahl von
Führungsrollen oder -riemenscheiben, z. B. drei Führungsscheiben
41, 42 und 43, auf, sowie einen Umschlingungsriemen
44, der um alle Führungsscheiben 41, 42 und 43 derart
herumgelegt ist, daß ein Abschnitt 440 des Umschlingungsriemens
44 den Rücken 31 des Übertragungsriemens 1 berührt
und den Abschnitt gegen die treibende Riemenscheibe
1 drückt, indem der Übertragungsriemen 1 mit dieser in Berührung
kommt. Von den Führungsscheiben sind vorzugsweise
die Führungsscheiben 41 und 42 symmetrisch beiderseits
einer Linie L 1 angeordnet, die durch die Mittelpunkte c und
d der treibenden Riemenscheibe 2 und der angetriebenen Riemenscheibe
3 gezogen ist. Die Mittelpunkte e und f dieser
Führungsscheiben 41 und 43 liegen vorzugsweise auch auf
einer Linie L 2, die senkrecht zur Linie L 1 durch die Mitte
c der treibenden Riemenscheibe 2 gezogen ist. Die Führungsscheiben
41 und 43 sind zweckmäßigerweise nahe an der
treibenden Riemenscheibe 2 angeordnet. Die Führungsscheibe
43 ist hingegen von den beiden Führungsscheiben 41 und
43 in jeweils dem gleichen Abstand angeordnet und mit
Mitteln 40 verbunden, mit denen eine Anpreßkraft einstellbar
ist, die durch die Anpressung des Umschlingungsriemens
44 an den Übertragungsriemen 1 entsteht. Die Anpreßkraft
kann durch die Einstellmittel 40 dann verringert
werden, wenn diese es der mit ihnen verbundenen Führungsscheibe
42 gestatten, näher an die treibende Riemenscheibe
2 zu kommen, während die Anpreßkraft dadurch gesteigert
werden kann, daß die Einstellmittel 40 die Führungsscheibe
42 von der treibenden Riemenscheibe 2 wegziehen. Auf diese
Weise läßt sich die jeweils gewünschte Einstellung der Anspreßkraft
des Umschlingungsriemens 44 gegen den Übertragungsriemen
1 festlegen. Es läßt sich auf diese Weise auch die
Anpreßkraft des Übertragungsriemens 1 auf die treibende
Riemenscheibe 2 in einem wünschenswertem Bereich steuern.
Der Umschlingungsriemen 44 kann alternativ auch so angeordnet
sein, daß er der angetriebenen Riemenscheibe 2 zugeordnet
wird, insbesondere dann, wenn der Umschlingungswinkel
des Übertragungsriemens 1 auf der getriebenen Riemenscheibe
3 bemerkenswert klein sein sollte.
Die Verwendung des Umschlingungsriemens 44 führt zu einer
höheren, vom Übertragungsriemen 1 übertragbaren Leistung,
und zwar aus den folgenden Gründen:
- (1) Bei Weglassung des Umschlingungsriemens (Fig. 2):
Bei Stillstand des Riementriebes ist die Spannung des Übertragungsriemens seiner eigenen Spannung gleich, die mit 10 kg f/mm² festgelegt wird. Wenn dann beim Betrieb des Riementriebs eine Belastung auf den Übertragungsriemen ausgeübt wird, wächst die Spannung Tt im gespannten Trum auf 12 kg f/mm² (Tt = 12) während die Spannung Ts im durchhängenden Trum nur 8 kg f/mm² (Ts = 8) beträgt. Die dann vom Übertragungsriemen übertragbare, maximale Leistung Pe sich wie folgt: Pe = Tt - Ts, d. h. Pe = 4 (kW). Die Grenze der maximal übertragbaren Leistung ist eine Funktion eµR eines Winkels R, der der Umschlingungswinkel des Übertragungsriemens mit der treibenden Riemenscheibe ist, und einem Reibungsfaktor µ zwischen dem Übertragungsriemen und der treibenden Riemenscheibe. Diese Funktion , wobei e die Basis des natürlichen Logarithmus ist. Es ergibt sich demzufolge, daß eµR = 1,5. - (2) Bei Einsatz des Umschlingungsriemens (Fig. 3):
Die Spannung Ts im durchhängenden Trum des Übertragungsriemens wird auf 10 kg f/mm² aufrechterhalten, und zwar als Folge der vom Umschlingungsriemen auf den Übertragungsriemen ausgeübten Anpreßkraft. Ts ist also gleich 10 kg f/mm². Unter der Voraussetzung, daß die Grenze eµR der maximal übertragbaren Leistung des Übertragungsriemens die gleiche ist, wie sie sich auch bei Weglassen des Umschlingungsriemens ergibt, ist eµR = = 1,5. Demzufolge ist Tt = 1,5 × Ts. Da Ts 10 kg f/mm² ist, muß Tt 15 kg f/mm² sein. Daraus ergibt sich, daß die maximal übertragbare Leistung Pe(= Tt-Ts) des Übertragungsriemens auf 5 kW anwächst. Pe = 5 (kW).
Es zeigt sich dadurch ganz offensichtlich, daß die Verwendung
des Umschlingungsriemens die maximal übertragbare
Leistung steigert.
Wenn der Übertragungsriemen 1 von einem Punkt (a) zu einem
Punkt (b) wandert, wie dies in Fig. 1 (a) gezeigt wird
ergibt sich ein elastischer Schlupf S. Dieser elastische
Schlupf wird durch die folgende Gleichung dargestellt:
wobei
S
= der elastische Schlupf des Übertragungsriemens,
P
= die auf den Übertragungsriemen zu übertragende
Leistung,
A
= die Querschnittsfläche des Riemens, und
E
= der Young′sche Modul des Riemenkerns.
Der Übertragungsriemen 1 dehnt sich im Punkt (a) infolge
der Spannung Tt, während er am Punkt (b) schrumpft, da
die Spannung Ts im Punkt (b) kleiner ist, als die Spannung
Tt im Punkt (a). Es wird demzufolge die Bewegungsgeschwindigkeit
des Übertragungsriemens 1 niedriger, wenn
sich der Übertragungsriemen 1 vom Punkt (a) zum Punkt (b)
bewegt. Dies ist die Folge des Phänomens des elastischen
Schlupfes des Übertragungsriemen 1. Unter der Voraussetzung,
daß der Übertragungsriemen 1 sich mit einer Geschwindigkeit
V bewegt, wird der Geschwindigkeitsunterschied
zwischen den Punkten (a) und (b) mit S × V angegeben,
da bei diesem Verfahren nur Druck auf den Übertragungsriemen
1 ausgeübt wird, wird der Umschlingungsriemen
44 nur einer geringen Belastung unterworfen, so
daß er kontinuierlich mit einer Geschwindigkeit V läuft.
Dies bedeutet aber, daß zwischen dem Übertragungsriemen 1
und dem Umschlingungsriemen 44 unvermeidlich ein Geschwindigkeitsunterschied
S × V entsteht.
Infolge dieses Geschwindigkeitsunterschiedes können bei
den beiden Riemen 1 und 44 folgende Nachteile entstehen:
- (1) Der Geschwindigkeitsunterschied S × V wird größer, wenn der Übertragungsriemen eine größere Leistung zu übertragen hat oder mit einer größeren Geschwindigkeit läuft;
- (2) ein größer werdender Geschwindigkeitsunterschied verursacht einen Verschleiß an beiden Riemen und erzeugt Reibungswärme, welche einen Leistungsverlust bedeutet.
Um diese Nachteile eliminieren zu können, besteht der Umschlingungsriemen
44 aus einem Gewebe, und zwar zumindest
an der Seite, mit der er auf dem Übertragungsriemen 1
aufliegt. Das Gewebe enthält natürliche Fasern und synthetische
Fasern, und zwar in einer Anordnung, daß mehr
natürliche Fasern vorliegen, als synthetische Fasern. Der
Umschlingungsriemen 44 hat zu diesem Zweck ein Gewebe 45
als Oberflächenmaterial, in dem die Kettfäden 46 aus natürlichen
Fasern wie Baumwolle oder Flachs bestehen, während
die Schußfäden 47 synthetische Fasern wie Nylon oder Vinylon
sind. Natürliche Fasern sind außerordentlich wärmebeständig,
während synthetische Fasern außerordentlich abriebfest
sind. Die natürlichen Fasern sind in der Riemenoberfläche
in größerem Ausmaß vorgesehen, als die synthetischen
Fasern; z. B. beträgt das Verhältnis der natürlichen
Fasern zu den synthetischen Fasern zwischen 1 : 16, und
liegt vorzugsweise bei 2 : 8. Da das Gewebe mit Berücksichtigung
dieser Gesetzmäßigkeiten angefertigt wird, und
zwar zusätzlich zu seinem im allgemeinen niedrigen Reibungsfaktor,
kommt der Umschlingungsriemen 44 mit dem Übertragungsriemen
1 sehr schonend im Berührung, wodurch die
Erzeugung von Wärme unterdrückt und auch ein Verschleiß
minimiert wird. Beispielsweise liegt der Reibungsfaktor
eines erfindungsgemäßen Umschlingungsriemens in einem Bereich
von annähernd 0,2 bis zu ungefähr 0,25, was ein erheblich
kleinerer Reibungsfaktor ist, als er sich bei
herkömmlichen Riemen ergibt, deren Oberfläche aus Gummi
oder Leder besteht und die dort einen Reibungsfaktor
zwischen 0,5 und 0,6 aufweisen. Die Verwendung von Nylonfasern
als Schußfäden ist besonders vorteilhaft, wenn der
Kern 48 des Umschlingungsriemens aus Nylon besteht, da
dann die Haftfestigkeit zwischen den Schußfäden 47 und
dem Riemenkern 48 verbessert werden kann.
Alternativ (Fig. 4 (b)) ergibt sich bei einer Verwendung
der synthetischen Fasern als Kettfäden 46 und einer Verwendung
der natürlichen Fasern als Schußfäden 47 eine
verbesserte Festigkeit des Gewebes 45, da die synthetischen
Fasern in ihrer Zugfestigkeit deutlich überlegen
sind.
Die Verwendung des Gewebes mit diesen vorerwähnten Webstrukturen
empfiehlt sich auch für die Seite des Umschlingungsriemens
44, die dem Übertragungsriemen 1 abgewandt
ist Fig. 4 (a) und Fig. 4 (b), und zwar weil auf
diese Weise die mögliche Reibung zwischen dem Umschlingungsriemen
44 und den Führungsscheiben 41, 42 und 43 ebenfalls
verringert werden kann.
Claims (7)
1. Riementrieb mit einem Paar von Riemenscheiben und
einem die Riemenscheiben umschlingenden Übertragungsriemen,
wobei die eine Riemenscheibe eine treibende und die andere
Riemenscheibe eine getriebene ist, und ein Mittel (4) zum
Anspressen des Rückens (31) des Übertragungsriemens (1)
auf die treibende Riemenscheibe (2), und zwar in dem Abschnitt,
in dem der Übertragungsriemen (1) mit der treibenden
Riemenscheibe (2) in Berührung gelangt, vorgesehen ist,
wobei weiter die Mittel (4) aus einer Vielzahl vor Führungsrollen
oder -scheiben (41, 42, 43) und einem Umschlingungsriemen
(44) bestehen, der mit den Führungsscheiben derart
zusammenwirkt, daß ein Teilabschnitt des Umschlingungsriemens
(44) den Rücken (31) des Übertragungsriemens (1) berührt
und diesen auf die treibende Riemenscheibe (2) preßt,
und wobei Mittel (40, 400, 401), die mit einer der Führungsscheiben
(42) verbunden sind und mit denen eine Anpreßkraft
einstellbar ist, die durch das Anspressen des Umschlingungsriemens
(44) auf den Übertragungsriemen (1) erzeugbar ist,
vorgesehen sind, so daß auf diese Weise die Anpreßkraft des
Übertragungsriemens (1) auf der treibenden Riemenscheibe (2)
einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschlingungsriemen
(44) zumindest an der dem Übertragungsriemen (2)
zugewandten Oberseite ein Gewebe (45) aufweist, das natürliche
Fasern (46) und synthetische Fasern (47) enthält, wobei
die natürlichen Fasern (46) ein größeres Ausmaß der
freien Oberfläche beanspruchen als die synthetischen
Fasern (47).
2. Riementrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die natürlichen Fasern (46) die Kettfäden des Gewebes
(45) bilden, während die synthetischen Fasern (47) die
Schußfäden des Gewebes bilden.
3. Riementrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die natürlichen Fasern (46) zum überwiegenden Teil aus
Baumwolle bestehen.
4. Riementrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die natürlichen Fasern (46) zum überwiegenden Teil aus
Flachs bestehen.
5. Riementrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die synthetischen Fasern (47) aus Nylon oder aus einem
Polyvinylalkohol (Vinylon) bestehen.
6. Riementrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verhältnis der natürlichen Fasern zu den synthetischen
Fasern in einem Bereich zwischen 1 : 16 bis 2 : 8 und
vorzugsweise bei 2 : 8 liegt.
7. Riementrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Reibungsfaktor des Umschlingungsriemens
in einem Bereich von etwa 0,2 bis etwa 0,25 liegt.
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