DE3222899A1 - Varioobjektiv - Google Patents
VarioobjektivInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B15/00—Optical objectives with means for varying the magnification
- G02B15/14—Optical objectives with means for varying the magnification by axial movement of one or more lenses or groups of lenses relative to the image plane for continuously varying the equivalent focal length of the objective
- G02B15/144—Optical objectives with means for varying the magnification by axial movement of one or more lenses or groups of lenses relative to the image plane for continuously varying the equivalent focal length of the objective having four groups only
- G02B15/1441—Optical objectives with means for varying the magnification by axial movement of one or more lenses or groups of lenses relative to the image plane for continuously varying the equivalent focal length of the objective having four groups only the first group being positive
- G02B15/144113—Optical objectives with means for varying the magnification by axial movement of one or more lenses or groups of lenses relative to the image plane for continuously varying the equivalent focal length of the objective having four groups only the first group being positive arranged +-++
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Description
Im allgemeinen sind fotografische Objektive für die Objektentfernung unendlich als die Norm entworfen, ihre
Abbildungseigenschaften werden daher üblicherweise beeinträchtigt,
wenn sie auf Objekte in kurzer Entfernung fokussiert werden. Im einzelnen sind bei Varioobjektiven
verschiedene Fokussiermethoden für Nahaufnahmen vorgeschlagen worden, um deren Mehrfachfunktion zu verbessern.
bei Nahaufnahmen Andererseits wirdvdie Verschlechterung des Abbildungs-
verhaltens von Varioobjektiven beträchtlich. Ist also bei
einem Objektiv, das gute Abbildungseigenschaften für die Objektentfernung unendlich besitzt, die Verschlechterung
der einzelnen Linsenfehler bei Nahaufnahmen beträchtlich, dann ist ein solches Objektiv nur bei stöxkerer Abblendung
für Nahaufnahmen brauchbar. Weiterhin ist ein Varioobjektiv grundsätzlich auch viel sperriger im Aufbau als ein Festbrennwoiten-Objektiv,
dessen Brennweite mit der kleinsten
- 15V "-.-' "■
Brennweite des Varioobjektivs übereinstimmt. Um ein objektiv nur durch Verschieben der ersten Gruppe auf kurze
Entfernungen zu fokussieren, muß die Öffnung der ersten Gruppe größer gemacht werden, und dieses erfordert sorgfältige
Überlegungen hinsichtlich eines kompakten Objektivaufbaues. Wenn die Öffnung des Objektivs klein gemacht
wird, dann werden die Randlichtstrahlen besonders bei Nahaufnahmen
nachteilig beeinflußt, und werden die Objektivgesamtlänge
und die Brennweite der ersten Gruppe klein gemacht, dann wird die Korrektion der einzelnen Linsenfehler schwierig. Es war daher recht schwierig, das Abbildungsverhalten
für kurze Objektentfernungen für praktische Zwecke ausreichend gut zu halten und dabei zugleich die
Form des gesamten Linsensystems kompakt zu halten.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein Varioobjektiv
bereitzustellen, dessen Fokussierung auf Objekte von unendlich bis auf eine sehr kurze Entfernung kontinuierlich
fokussiert werden kann, das kompakten Aufbau besitzt und darüber hinaus bei Nahaufnahmen ausgezeichnete Abbildungseigenschaften besitzt.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist dem Anspruch
1 zu entnehmen.
Nachstehend ist die Erfindung an Hand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsformen im einzelnen beschrieben;
es zeigen:
Fig. 1 ein Beispiel des Verschiebungsortes der zweiten und der dritten Linsengruppe eines
Varioobjektivs zur Vergrößerungsänderung und ein Beispiel des Verschiebungsortes der
ersten und der zweiten Linsengruppe des Varioobjektivs zur Fokussierung,
Fig. 2 die Beziehung zwischen der Objektentfernung und der Höhe des auf die erste Gruppe eines
ersten Ausführungsbeispiels einfallenden Hauptstrahls ,
Fig. 3 den Objektivaufbau des ersten Ausführungsbeispiels bei Einstellung auf die kürzeste
Brennweite,
Fig. 4 den Korrektionszustand des ersten Ausführungsbeispiels bei der Objektentfernung unendlich,
Fig. 5 den Korrektionszustand des ersten Ausführungsbeispiels bei der Objektentfernung R = 0,998m,
Fig. 6 bis 8 den Korrektionszustand des ersten
Ausführungsbeispiels bei der Objektentfernung R = 0,68m, wobei Fig. 6 den Korrektionszustand
darstellt, wenn die Fokussierung nur durch Verschieben der ersten Gruppe bewerkstelligt wird,
während Fig. 7 und 8 den Korrektionszustand darstellen, wenn die erste und die zweite
Gruppe in Richtung auf das Objekt hin entsprechend den Bedingungen Ad1ZAd2 = 1 bzw.
ΔΌ /&Ό2 = 0 verschoben worden sind,
Fig. 9 ähnlich wie Fig. 2 die Beziehung zwischen
Objektentfernung und Höhe des auf die erste Gruppe eines zweiten Ausführungsbeispiels einfallenden
Hauptstrahls,
Fig.10 den Korrektionszustand des zweiten Ausführungsbeispiels bei der Objektentfernung unendlich,
Fig.11 den Korrektionszustand des zweiten Ausführungsbeispiels bei der Objektentfernung R =1,208m,
Fig.12 den Korrektionszustand des zweiten Ausführungsbeispiels bei der Objektentfernung R = 0,598m,
wenn nur die erste Gruppe verschoben worden ist,
Fig. 13 und 14 den Korrektionszustand des zweiten
Ausführungsbeispiels bei der Objektentfernung R = 0,449m, wobei die erste und die
zweite Gruppe in Richtung auf das Objekt hin entsprechend den Bedingungen AD1ZAD3 = 1
bzw. AD1ZAd0 = 0 verschoben worden sind,
Fig. 15 den Linsenaufbau für die Objektentfernung unendlich bei der kleinsten Brennweite von
f = 200mm,
Fig. 16 wie Figur 2 ein Vergleich zwischen den
Einfallsstellungen des Hauptstrahls bei einem
dritten Ausführungsbeispiel,
Fig. 17 den Korrektionszustand des dritten Ausführungsbeispiels bei der Objektentfernung unendlich,
Fig. 18 den Korrektionszustand des dritten Ausführungsbeispiels bei der Objektentfernung R - 2,5m und
Fig. 19 bis 21 die Korrektionszustände des dritten
Ausführungsbeispiels bei Fokussierung auf sehr kurze Objektentfernungen (R = 1,4m), wobei Fig.
19 den Korrektionszustand zeigt, wenn die
Fokussierung nur durch Verschieben der ersten Gruppe zum Objekt hin bewerkstelligt worden
ist, und
Fig. 20 und 21 die Korrektionszustände wiedergeben,
wenn die erste und die zweite Gruppe zum Objekt hin entsprechend der Bedingung ΔΏΛ/£Ό0 = 1 bzw.
ΔΌ*/ AD^ = 0 verschoben worden sind.
Das erfindungsgemäße Varioobjektiv ist, wie in Fig. 1 dar*-
gestellt, von der Objektseite aus in der angegebenen Reihenfolge aufgebaut aus
- einer ersten Gruppe G. als sammelnder Fokussiergruppe,
- einer zweiten Gruppe G2 als zerstreuenderVergrößerungsänderungsgruppe,
- einer dritten Gruppe G3 als sammelnder Kompensatorgruppe
und
- einer vierten Gruppe G. als sammelndem Relaislinsensystem,
wobei die zweite und die dritte Gruppe G~, G_ relativ gegeneinander
längs der optischen Achse zum Ändern der Vergrößerung und zum Halten der Bildebene in vorbestimmter Lage bewegbar
sind und
- wobei weiterhin die Änderung der Objektfokussierung von
unendlich auf eine vorbestimmte kurze Entfernung nur durch Bewegen der ersten Gruppe G. in Richtung zum Objekt hin
bewerkstelligt wird und eine Fokussierung auf ein Objekt in einer Entfernung, die noch kürzer als die
vorbestimmte kurze Entfernung ist, durch eine gleichzeitige
Bewegung von erster und zweiter Gruppe G1, G-längs
der optischen Achse bewerkstelligt wird, während die dritte Gruppe G^ in vorbestimmter Lage von der Bildebene
gehalten wird.
Im einzelnen werden bei dem vorstehend beschriebenen viergruppigen afokalen Varioobjektiv, bei dem eine
Fokussierung im gesamten Vergrößerungsänderungsbereich bewerkstelligt werden kann durch Verschieben der ersten
Gruppe und wenn ein Objekt in sehr kurzer Entfernung zu fotografieren ist, die zweite Gruppe G2 und die dritte
Gruppe G^ zunächst in die oder in die Nähe der Stellung
kürzester Brennweite bewegt. Für Objekte bis zu einer vorbestimmten kurzen Entfernung wird nur die erste
Gruppe G1 zum Objekt hin um einen vorbestimmten Betrag
bewegt, um die Fokussierung zu bewerkstelligen, wonach zusätzlich zur weiteren Bewegung der ersten Gruppe G
zum Objekt hin auch die zweite Gruppe G~ zum Objekt hin
bewegt wird, um ein Fokussieren auf ein Objekt in einer Entfernung zu bewerkstelligen, die kürzer als die vorbestimmte
kurze Entfernung ist. Ein Fokussieren durch ausschließliches Verschieben der ersten Gruppe G. sei
nachstehend als erstes Fokussieren bezeichnet, und ein Fokussieren durch Verschieben von erster Gruppe G1 und
zweiter Gruppe G„ sei nachstehend als zweites Fokussieren bezeichnet.
Fig. 1 zeigt ein Beispiel des Verschiebungsortes der zweiten Gruppe G2 und der dritten Gruppe G3 für eine
Vergrößerungsänderung und ein Beispiel des Verschiebungsortes der ersten Gruppe G1 und der zweiten Gruppe G0
zum Fokussieren. In Fig. 1 bezeichnen I die Bewegungskurven beim ersten Fokussieren und II die Bewegungskurven beim
zweiten Fokussieren.
Beim ersten Fokussieren, bei dem die erste Gruppe solo verschoben
wird, wenn sich die Entfernung von unendlich auf die kurze Entfernung ändert, ändern sich sphärische
Aberration, Astigmatismus und Bildfeldkrümmung sämtlich im negativen Sinn und werden größer. Wenn die Objektentfernung
kürzer als eine gewisse Entfernung wird, dann kehren sich die Tendenzen von Astigmatismus und Bildfeldkrümmung um,
und beide ändern sich in positiven Sinn, während die sphärische Aberration weiterhin allmählich und monoton im
negativen Sinn zunimmt. Im Gegensatz hierzu werden, wenn die zweite Gruppe als einzige zum Objekt hin verschoben
wird, sowohl Astigmatismus als auch Bildfeldkrümmung stark
- 22 -
negativ erzeugt. Demgemäß werden die Tendenzen des Astigmatismus und der Bildfeldkrümmung durch das erste
Fokussieren umgekehrt, und bis zu einer Stellung, bei der sie zu der Aberrationsgrößenordnung zurückkehren, bevor die erste
Gruppe axial verschoben wird, oder einer Stellung, bei der sie hiergegen etwas positive Werte annehmen, wird die erste
Gruppe G1 allein bewegt; und ist ein Fokussieren auf eine
kürzere Entfernung als diese zu bewerkstelligen, dann erfolgt das zweite Fokussieren, bei dem die zweite Gruppe G~ ebenfalls verschoben wird, wodurch ein Fokussieren bis auf eine
sehr kurze Entfernung bewerkstelligt werden kann, ohne daß Astigmatismus und Bildfeldkrümmung nachteilig groß werden.
Es wurde gefunden, daß bei diesem zweiten Fokussieren sich die sphärische Aberration nicht so stark ändert und eine
Verschlechterung der verschiedenen Aberrationen minimiert werden kann.
Zusätzlich zu diesem Vorteil einer Aberrationskorrektur ist der erfindungsgemäße Objektivaufbau auch dahingehend vorteilhaft,
daß eine Verschlechterung der Randlichtmenge vermieden werden kann, die sonst bei Nahaufnahmen auftreten
würde. Beim ersten Fokussieren, bei dem die sammelnde erste Gruppe zum Objekt hin bewegt wird, entfernt sich die Auftreffstelle
eines Weitwinkelbildfeld-Lichtstrahls auf der ersten Gruppe allmählich von der optischen Achse und geht
schließlich über den effektiven Durchmesser der ersten Gruppe hinaus, so daß eine Lichtmengenabschwächung im
Randteil des Bildes verursacht wird. Deshalb ist es im Falle einer ersten Fokussierung, die bisher üblicherweise
angewandt wurde, notwendig, die Objektivöffnung zu erhöhen, um eine Randlichtabschwächung zu verhindern. Um
die Objektivöffnung klein zu halten wurde bisher die Randlichtabschwächung in Kauf genommen oder die Fokussiert
entfernung auf eine gewisse größere Objektentfernung begrenzt oder die Brennweite der ersten Gruppe verringert.
Im Gegensatz hierzu wird erfindungsgemäß die Brechkraft
der ersten Gruppe geeignet erhöht, und es wird das zweite Fokussieren bewerkstelligt, bei dem zusätzlich zur ersten
Gruppe die zerstreuende zweite Gruppe zum Objekt hin bewegt
wird, wodurch der Auftreffpunkt eines Lichtstrahls im Weitwinkelbereich
bei der kurzen Entfernung auf die erste Gruppe in relativ kurzem Abstand von der optischen Achse
gehalten werden kann mit dem Ergebnis, daß eine Abnahme der
Randlichtmenge vermieden wird und der Durchmesser der ersten Gruppe so klein wie möglich gemacht werden kann, wodurch
Nahaufnahmen für sehr kurze Objektentfernungen mit guter Bildqualität ermöglicht werden.
Eine solche Verringerung des effektiven Durchmessers der ersten Gruppe gemäß der Erfindung sei nachstehend an Hand
eines ersten Ausführungsbeispiels erläutert. Fig. 2 zeigt
einen Vergleich zwischen verschiedenen Fokussiersysteinen,
um zu zeigen, wie sich die Einfallshöhe des auf die erste Gruppe einfallenden Hauptstrahls bei einer Änderung der
Objektentfernung bei dem ersten Ausführungsbeispiel (Brennweite
f = 80 bis 200mm, relative Öffnung f:4,0 ändert).
In Fig. 2 repräsentiert die Ordinate die Einfallshöhe eines
unter dem maximalen Bildwinkel auf die erste Gruppe einfallenden Hauptstrahls, wobei die Einfallshöhe ausgedrückt
ist als ein auf die Einfallshöhe h ao bei Einstellung auf
die Objektentfernung unendlich normierter Wert. Auf der
Abszissev ist die Kürze der Objektentfernung aufgetragen,
und zwar ausgedrückt als der Wert des Verhältnisses von kürzester Objektivbrennweite fw zur Objektentfernung R.
Für die nachstehende Beschreibung sei angenommen, daß die Änderung im Hauptebenenabstand zwischen der ersten Gruppe
und der zweiten Gruppe gleich AD1 ist und die Änderung im
Hauptebenenabstand zwischen der zweiten Gruppe und der dritten Gruppe AD„ betrage sowie der Bewegungsverlauf von erster
Gruppe und zweiter Gruppe beim zweiten Fokussieren ausgedrückt wird durch den Wert des Verhältnisses AD1/AD». Dann
ist AD../AD^ = cd , wenn der Bewegungsbetrag der zweiten Gruppe
zum Objekt hin gleich Null ist im Vergleich zum Bewegungsbetrag der ersten Gruppe zum Objekt hin, und gilt weiterhin
12 =0, ween der Bewegungsbetrag der zweiten Gruppe
gleich dem der ersten Gruppe ist. Sonach kann die konkrete Bedingung der zweiten Fokussierung ausgedrückt werden durch
den Wert von AD./AD«, und in Fig. 2 zeigen die Kurve a die
Änderung für D../ D„ =
<x> , die Kurve b die Änderung für AD1MD2 = 1 und die Kurve C die Änderung für AD1/AD2 = 0.
Außerdem zeigt die Gerade d die Einfallsstelle des Randstrahls von einem unendlich entfernten Objekt auf der Achse
und stellt die Größe der Mindestapertur der ersten Gruppe dar, die zum Aufrechthalten einer vorbestimmten Helligkeit
des Linsensystems erforderlich ist.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, nimmt, wenn die zweite Gruppe überhaupt nicht bewegt wird und das Fokussieren nur durch
die erste Gruppe bewerkstelligt wird (Kurve a), die Einfallshöhe des Hauptstrahls mit abnehmender Objektentfernung stark
zu; und um ein Fokussieren auf ein Objekt bei einer Entfernung, die kürzer als der Schnittpunkt A mit der Geraden d in Fig. 2
ist, zu ermöglichen, muß die Apertur der ersten Gruppe größer sein als die zum Aufrechthalten der vorbestimmten Helligkeit.
Wenn die Apertur nicht größer gemacht wird, nimmt die Randlichtmenge ab und es tritt Vignettierung auf. Demgemäß kann,
wenn die zweite Gruppe nicht verschoben wird, ein Fokussieren
nur bis zur Objektentfernung R = 0,81m entsprechend dem Punkt A ausreichend bewerkstelligt werden. Im Gegensatz hierzu wird
9/10
beim zweiten Fokussieren (Kurve B) die zweite Gruppe zusätzlich zur ersten Gruppe gegenüber einem Objekt bewegt, das in
einer Entfernung kürzer als eine vorbestimmte Objektentfernung (R = 1m) gelegen ist, wie dieses durch den Punkt P in Fig. 2
dargestellt ist. Für die Verschiebung der beiden Gruppen gilt dabei AD1ZAD- = 1, so daß ein ausreichendes Fokussieren
bis zu R = 0,68m entsprechend dem Punkt B in Fig. 2 möglich ist, ohne daß die Apertur größer zu machen wäre. Man sieht
auch, daß im Falle AD1ZAD0 = 0 (Kurve c) ein Fokussieren
auf eine noch kürzere Objektentfernung bewerkstelligt werden kann, während die Objektivöffnung minimiert werden kann.
Gemäß der Erfindung ist ein Fokussieren bis zu einer kürzeren Objektentfernung möglich, wobei die Apertur der ersten Gruppe
bei einem erforderlichen Minimum gehalten werden kann. Damit aber auch eine Korrektur der oben erwähnten Schwankungen der
einzelnen Aberrationen gut bewerkstelligt werden kann, ist es wünschenswert, dap folgende Bedingungen erfüllt sind:
AD -1 .0 < - < 2.0 (1)
0.5 <■—-
< 0.8 (2)
r1
D2'Y
1 0/1 1
Hierin bedeuten:
D1 den Änderungsbetrag im Hauptebenenabstand zwischen
D1 den Änderungsbetrag im Hauptebenenabstand zwischen
der ersten und der zweiten Gruppe, D_ den Änderungsbetrag im Hauptebenenabstand zwischen
der zweiten und der dritten Gruppe, fw die kürzeste Objektivbrennweite
f1 die Brennweite der ersten Gruppe
D„ den Hauptebenenabstand zwischen der zweiten und
der dritten Gruppe für die Objektentfernung unendlich
bei Einstellung der kürzesten Brennweite und S das Zoomverhältnis.
Die Bedingungen seien nachstehend im einzelnen erläutert.
Bedingung (1) schreibt den optimalen Bereich für den Verschiebungsbetrag
der ersten und der zweiten Gruppe für sehr kurze Objektentfernungen vor.
Wenn die obere Grenze von Bedingung (1) überschritten wird, · hat der Hauptstrahl beim maximalen Bildwinkel einen zu großen
Abstand von der optischen Achse und es tritt eine Apertureklipse mit der begleitenden Randlichtmengenverringerung
auf« Wird dabei versucht, die Randlichtmenge beizubehalten, dann Wird die Apertur der ersten Gruppe sehr groß. Wenn
Wenn andererseits die untere Grenze dieser Bedingung unter?
schritten wird, werden Astigmatismus und Bildfeldkrümmung übermäßig groß im negativen Sinn, das Abbildungsverhalten
verschlechtert sich daher merklich.
Bedingung (2) ist das Verhältnis von Brechkraft der ersten Gruppe zur Brechkraft des gesamten Systems bei der kürzesten
Brennweite und schreibt vor, daß die Brechkraft von der ersten
Ab
Gruppe erzeugt wird.
Wenn die obere Grenze von Bedingung (2) überschritten wird, wird die Brechkraft der ersten Gruppe groß, es wird daher
schwierig, die einzelnen Aberrationen in der ersten Gruppe zu korrigieren. Wenn insbesondere Nahaufnahmen nur durch
Fokussieren mit der ersten Gruppe bewerkstelligt werden, werden auf der langbrennweitigen Seite die Schwankungen von
sphärischer Aberration und Astigmatismus übermäßig groß im Vergleich zu dem Fall der Einstellung auf Objektentfernung
unendlich, und dieses ist nicht gut. Auch muß ein vorbestimmtes Zoomverhältnis erhalten werden. Der verkleinerte
Hauptebenenabstand zwischen den betroffenen Gruppen muß daher kompensiert werden durch Intensivieren der Brechkraft jeder
Gruppe des Varioteils, so daß die Korrektur der Linsenfehler wiederum schwierig wird. Wenn andererseits die untere Grenze
dieser Bedingung unterschritten wird, wird der Verschiebungs-
12/13
betrag der ersten Gruppe bei Nahaufnahmen übermäßig groß,
wodurch der Objektivtubusaufbau kompliziert wird und auch
die Kompaktheit verlorengeht. Generell kommt mit zunehmendem Zoomverhältnis die Eintrittspupille auf der Weitwinkelseite entfernter zu liegen, und Bedingung (3) schreibt den Betrag entsprechend der Einfallshöhe vor, bei der der Hauptstrahl beim maximalen Bildwinkel und bei der Objektentfernung unendlich die erste Linsenfläche schneidet, und schreibt auch einen geeigneten Lagebereich für die Eintrittspupille vor.
wodurch der Objektivtubusaufbau kompliziert wird und auch
die Kompaktheit verlorengeht. Generell kommt mit zunehmendem Zoomverhältnis die Eintrittspupille auf der Weitwinkelseite entfernter zu liegen, und Bedingung (3) schreibt den Betrag entsprechend der Einfallshöhe vor, bei der der Hauptstrahl beim maximalen Bildwinkel und bei der Objektentfernung unendlich die erste Linsenfläche schneidet, und schreibt auch einen geeigneten Lagebereich für die Eintrittspupille vor.
Wenn die obere Grenze dieser Bedingung überschritten wird, kommt die Eintrittspupille entfernter zu liegen, und die
Einfallshöhe des Hauptstrahls wird größer. Bei Aufnahmen mit sehr kurzer Objektentfernung tritt daher eine Abnahme der
Randlichtmenge schon bei einer relativ langen Aufnahmeentfernung auf. Wenn andererseits die untere Grenze dieser
Bedingung überschritten wird, dann wird das Zoomverhältnis klein, und auch dieses ist nicht erwünscht.
Einfallshöhe des Hauptstrahls wird größer. Bei Aufnahmen mit sehr kurzer Objektentfernung tritt daher eine Abnahme der
Randlichtmenge schon bei einer relativ langen Aufnahmeentfernung auf. Wenn andererseits die untere Grenze dieser
Bedingung überschritten wird, dann wird das Zoomverhältnis klein, und auch dieses ist nicht erwünscht.
Beim erfindungsgemäßen Varioobjektiv ist es weiter wünschenswert,
daß die zweite Gruppe G~ von der Objektseite aus in der angegebenen Reihenfolge aufgebaut ist aus einer Kittkomponente
L2-) mit drei Linsen insgesamt negativer Brechkraft, nämlich
einer negativen, einer positiven und einer negativen Linse
L2a' L2b und L2c' und einer negativen Linsenkomponente L32,
13/14
und daß die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
0 < ~i-<
0.4 (4)
-o.i < f21(f-7- + ϊ~Γ~>
< -°·03
ZX r2aV2a r2bV2b
-0.07 < f , (;—— + -——)
< -0.03 (6) ZL £2bv2b *2αν2ο
Hierin bedeuten:
rr den Krümmungsradius der vordersten Linsenfläche der
zweiten Gruppe,
f„ die Brennweite der zweiten Gruppe, f?1und f-„ die Brennweiten der negativen Kittkomponente
L?1 bzw. der negativen Linsenkomponente L„- in der
zweiten Gruppe
fo , fOK und f die Brennweiten der negativen, der positiven und der negativen Linse L2 , L_, bzw. L„ , die die negative
fo , fOK und f die Brennweiten der negativen, der positiven und der negativen Linse L2 , L_, bzw. L„ , die die negative
Linsenkomponente L„.. bilden, und
v„ , v_, und V2, die Abbezahlen dieser Linsen.
Durch Vorsehen des negativen Kitttriplett L21 aus einer
negativen, einer positiven und einer negativen Linse in der zweiten Gruppe G? als der Vergrößerungsänderungsgruppe
wird eine gute Korrektur der einzelnen Aberrationen bei der
Standardwellenlänge möglich. Ebenso gilt dieses für den Astigmatismus und die Koma insbesondere bei Einstellung
auf kurze Brennweite ("Weitwinkel"-Bereich) bei der G-Linie
(A= 435/8 nm) . Bei den üblichen viergruppigen Tele-Varioobjektiven
sind die einzelnen Aberrationen für die Standardwellenlänge in einem gewissen Ausmaß korrigiert worden, die
Schwankung der chromatischen Aberration bei einer Brennweitenverstellung konnte aber nicht vollkommen korrigiert werden.
Im Gegensatz hierzu ist es beim erfindungsgemäßen Objektiv
möglich^ sowohl die einzelnen Aberrationen bei der Standardwellenlänge
als auch die bei der Brennweitenänderung auftretende Schwankung der chromatischen Aberration dadurch gut
auszugleichen, daß die negative Vorderkomponente in der zweiten Gruppe aus drei miteinander verkitteten Linsen aufgebaut ist.
D. h., es ist zwar bekannt, eine Kittfläche zur Korrektur
der chromatischen Aberration vorzusehen, damit aber die Schwankungen der Aberrationen bei der Standardwellenlänge und
die Schwankung der chromatischen Aberration bei einer Brennr Weitenänderung in gut ausgeglichenem Zustand korrigiert werden
können, ist es bei einem Varioobjektiv dieses Typs höchst wirksam, die oben beschriebene Kittkomponente insbesondere für
die zweite Gruppe vorzusehen, und es handelt sich dabei nicht lediglich um ein Hinzufügen einer Kittfläche. Durch die
Hinzufügung dieser Kittfläche r~ wird ein Aberrationskorrektur-Freiheitsgrad
in der zweiten Gruppe gewonnen.In der nächsten Kittfläche rg ist daher die Korrektionslast für die chromati-
15/16
sehe Aberration reduziert und es ist möglich, einen begleitenden Freiheitsgrad zu erzeugen, aus dem heraus man
sich auf die Korrektion von Koma und Astigmatismus bei der Standardwellenlänge konzentrieren kann. Im Ergebnis erhält
man ein Zoomobjektiv, das gute optische Abbildungseingenschaften im gesamten Vergrößerungsänderungsbereich und
darüberhinaus auch von unendlich bis zu Nahaufnahmen beibehält. Insbesondere wird durch den beschriebenen Aufbau der
zweiten Gruppe das Abbildungsverhalten bei der Objekten^ fernung unendlich ebenso auch bei Nahaufnahmen stark ver<bessert
mit dem Ergebnis, daß auch Nahaufnahmen ermöglicht werden. Im einzelnen ist auf gegenüberliegenden Seiten der
ersten Kittfläche r~, die von der negativen Linse L2 und
der positiven Linse L-, gebildet ist, der Brechungsindexunterschied
bei der Standardwellenlänge nicht sonderlich groß gemacht worden, wohl aber der Dispersionsunterschied,
während auf gegenüberliegenden Seiten der zweiten Kittfläche rg, die von der positiven Linse L~, und der negativen Linse
L2 gebildet ist, der Brechungsindexunterschied für die
Standardwellenlänge positiv groß gemacht ist. Bei der ersten Kittfläche r_ wird die chormatische Aberration korrigiert,
ohne die Schwankungen der Aberrationen bei der Standardwellenlänge zu verstärken und die Korrektur der chromatischen
Aberration an der zweiten Kittfläche rfi ist ebenfalls möglich,
wobei gleichzeitig Koma und Astigmatismus insbesondere auf der kurzbrennwcitigen Seite bei der g-Linie korrigiert sind. Bei
16/17
der zweiten Kittfläche rß wird auch die negative Bildfeldkrümmung
hauptsächlich im langbrennweitigen Bereich korrigiert und gleichzeitig die Koma reduziert.
Bedingung (4) dient zu Minimierung der BildebenenvDurchbiegung,
wenn die zweite Gruppe zusammen mit der ersten Gruppe zum Objekt hin beim zweiten Fokussieren erfindungsgemäß bewegt
wird, so daß eine stabile Bildebene stets aufrechterhalten bleibt. Wenn die untere Grenze dieser Bedingung unterschritten
wird, wird die vorderste Linsenfläche rfi in der zweiten Gruppe
zum Objekt hin konvex, die einzelnen Aberrationen verschlechtern sich daher bei Nahaufnahmen auf der langbrennweitigen Seite, und
ein Durchbiegen der Bildebene auf der kurzbrennweitigen Seite wird ebenfalls merklich. Umgekehrt wird, wenn die Krümmung der
vordersten Linsenfläche τ, über die obere Grenze dieser Bedin-
gung hinaus schärfer wird, die Verzeichnung auf der kurzbrennweitigen
Seite so groß, daß es schwierig wird, die von einer Brennweitenänderung herrührende Schwankung der Verzeichnung
zu korrigieren.
Bedingungen (5) und (6) dienen zum Ausgleich der Korrektur
der chromatischen Aberration bei guten Korrektionszustand der
einzelnen Aberrationen bei der Standardwellenlänge, insbesondere der von einer Brennweitenänderung herrührenden Schwankung der
Koma. Dieses geschieht durch die zwei Kittflächen in der
17/18
zweiten Gruppe. Bedingung (5) befaßt sich mit der ersten
Kittfläche r_, die zum Objekt hin durchgebogen und von der
negativen Linse L~ und der positiven Linse L^, gebildet ist,
während Bedingung (6) sich mit der zweiten, zum Bild hin durchgebogenen Kittfläche rg befaßt, die durch die positive
Linse L3, und die negative Linse L3 gebildet ist. Für die
Korrektion der chromatischen Aberration ist es vorteilhaft, daß die erste Kittfläche r~ zum Objekt hin konvex ist, dieses
ist aber nicht sonderlich wirksam zur Korrektur der Koma. Da andererseits die zweite Kittfläche zur Bildseite konvex ist,
entsteht hierdurch zwar eine chromatische Aberration, aber diese Kittfläche ist zur Korrektion der Koma wirksam. Wenn
die oberen Grenzen der Bedingungen (5) und (6) überschritten werden, wird der Farblängsfehler übermäßig positiv, insbesondere
auf der langbrennweitigen Seite, und die Farbdifferenz der
Vergrößerung wird auf der kurzbrennweitigen Seite übermäßig negativ, und diese Fehler werden beide unterkorrigiert, da
die zweite Gruppe negative Brechkraft besitzt. Wenn die unteren Grenzen dieser Bedingungen unterschritten werden, wird der
Farblängsfehler übermäßig negativ auf der langbrennweitigen Seite, und wird der Farbunterschied der Vergrößerung übermäßig
positiv auf der kurzbrennweitigen Seite, die Achromatisierung der zweiten Gruppe wird daher übermäßig.
18/19
r- 35 -
Bei der auf die zweite Gruppe folgenden dritten und vierten
Gruppe können der Farblängsfehler und die Farbdifferenz der Vergrößerung nur im gleichen Sinn korrigiert werden. Es ist daher
notwendig, daß ein geeigneter Ausgleich des Farblängsfehlers und der Farbdifferenz der Vergrößerung in der zweiten Gruppe durch
die Bedingungen (5) und (6) aufrechterhalten bleibt. Wenn die Achromatisierung nur durch die zweite Kittfläche rg bewerk-r
stelligt wird, werden chromatischer Astigmatismus und chromatische
Koma auf der kurzbrennweitigen Seite erzeugt, und wenn andererseits die Achromatisierung nur durch die erste Kittfläche
r7 bewerkstelligt wird, dann kann zwar die chromatische
Aberration zu einem gewissen Ausmaß korrigiert werden, es wird aber schwierig, die Koma und Bildfeldkrümmung bei der Standardwellenlänge
insbesondere bei mittleren bis langen Brennweiten zu korrigieren. Deshalb sind, wie in Bedingungen (5) und (6)
angegeben ist, zwei Kittflächen in der zweiten Gruppe erforderlich.
Nachstehend sind einige Objektive der Erfindung im einzelnen beschrieben.
Das erste Objektiv ist ein Varioobjektiv einer Brennweite, von
f = 80 - 195,5mm und einer relativen öffnung von f: 4,0.Die
nachstehende Tabelle 1 gibt die Objektivdaten wieder und die nachstehende Tabelle 2 zeigt die Brennweite auf der kurzbrenn-
19/20
weitigen Seite jeder Linsengruppe, die Anordnung jeder Linsengruppe
bezüglich des Hauptebenenabstandes bei Aufnahmen mit
kurzer und sehr kurzer Objektentfernung sowie die Parameter für den grundsätzlichen Objektivaufbau. Die Art und Weise auf
die die Einfallshöhe des Hauptstrahls bei Aufnahmen mit kurzer
und sehr kurzer Objektentfernung beeinträchtigt wird, ist in dem Mikrofokus-System dargestellt, und der Vergleich zwischen
den einzelnen Systemen ist wie aus Fig, 2 ersichtlich. Fig. 3 zeigt den Linsenaufbau bei Einstellung auf die kürzeste Brennweite.
Fig. 4 zeigt den Korrektionszustand für die Objektentfernung unendlich, und Fig. 5 zeigt den Korrektionszustand bei
der Objektentfernung R = 0,998m. Figuren 6 bis 8 zeigen den Korrektionszustand bei der Objektentfernung R = 0,68m, wobei
Fig. 6 den Korrektionszustand wiedergibt, wenn die Fokussierung nur durch Verschieben der ersten Gruppe bewerkstelligt wird,
während Fig. 7 und 8 den Korrektionszustand wiedergeben, wenn
die erste und die zweite Gruppe zum Objekt hin entsprechend den Bedingungen AD./ AD» = 1 bzw. Ad./Ad» = 0 verschoben
werden.
Bei dem ersten Objektiv ist, wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, ein Fokussieren entsprechend AD1/AD,- = 1 für die Aberrat ions-<·
korrektur am wünschenswertesten. Dieses entspricht dem Fokussiersystem entsprechend Kurve b in Fig. 2. Jedoch werden
auch andere Fokussiersystemepraktisch ausreichen, wenn sie innerhalb
der angegebenen Bereiche der erwähnten Bedingungen liegen.
Tabelle 1 (Erstes Objektiv) Brennweite f = 80 ^ 195.2 relative Öffnung fj4.0
r2 ■-
r4 =
rr β
X s~ -·. ™
r„ =
r„ =
r10 "
r12 ■- r13
.-
r14 -'
109.097 62.650 716.000 134.056 603.844 300.000 55.000
-40.000 56.331 -44.350 177.834 155.000 -31.792 -68.917
=
d2 =
d4 =
1.0 6.1
0.9
4.1
i.i
43.150
dg -
d10 =
12
d13 =
= 16.708 % 6.198
n,
n-
1.80518 1.62041
ne =
n, =■
1.78797 1.75520
30.972^1.366 5.5 η
0.9 Πο =
= 25.4 = 60.3
1.51680 V3 = 64.1
= 47.5 = 27.6
Jll
1.58144 v, = 40.8 Ln
D 2C
1.58913 V7 = 61.2
1.62041 V8 = 60.3
1.75520 Vg =27.6
ro cx> co
CO
t-3
in
Il
OO
CM
rH
rH
in
in
in
VO
in
ο
VO
in
σ>
oo
vo
vo
vo
CM
oo m
cf1
tN
CJ
| in | in | O | O | *3* | • | CM | O | ro | rH | VO | CM | |
| rH | H | • | • | CM | • | CM | « | CM | vo | CM | ||
| Ό | )H | CM | (N | ro | Il | O | U | m | V« | ro | M | |
| ro | Il | Il | in | σ. | Il | Il | * | |||||
| • | VO | VD | (^ | Il | H | O | rH | rH | ||||
| in | VO | rH | H | OO | rs | (N | CM | |||||
| Il | • | Ό | Ό | rH | Ό | Ό | Il | |||||
| rH | O | ro | Ό | ^f | O | |||||||
| «3· | O | r-· | in | ro | in | O | ι« | |||||
| σι | "31 | ro | • | (N | O | « | ||||||
| • | • | tv. | ro | • | • | O | ||||||
| Il | CM | • | CM | VD | CM | |||||||
| rH | σι | CTi | I | ro | r- | rH | ||||||
| CJ | VD | σ. | I | • | ||||||||
| I | CM | Il | ||||||||||
| Il | Il | σι | Il | Il | ro | |||||||
| VO | Γ | Il | r-t | ro | ||||||||
| Η | OO | U | I | |||||||||
| U | U | rH | Il | |||||||||
| U | ||||||||||||
- 39 Tabelle 2
| 2 | 80 | OO | 2464 | Erstes Fokussieren | CO | a | Zweites Fokussieren | 1902 | C | |
| ß | 16. | 1233 | .1209 | 00 | b | 2024 | 0 | |||
| AD1Z1AD | 36. | 3988 | .5439 | -0.2516 | 1 | 8406 | -0.1802 | |||
| f w oder | 14. | 5229 | -0 | .5866 | 439.5381 | -0. | 3773 | 458.7667 | ||
| D0 | 112. | 783 | .1233 | 62.7589 | 455. | 3988 | 38.5866 | |||
| Dl | 38 | .3988 | 36.1233 | 42. | 5229 | 41.067 | ||||
| D2 | 36 | .5229 | 14.3988 | 40. | 14.3988 | |||||
| D3 | 14 | 112.5229 | 14. | 112.5229 | ||||||
| D4 | 112 | 112. | ||||||||
fx = 121.6054 f2 - -37.3837
f3 = 94.0667 f4 = 112.5229
h~ = -16.243
fw/fx = 0.658 D2Y/fw = 0.945 f,/^ = 0.125
fw/fx = 0.658 D2Y/fw = 0.945 f,/^ = 0.125
(In den vorstehenden Tabellen ebenso in den nachfolgenden Tabellen und in den Ansprüchen ist der dezimale Nullpunkt
nicht wie üblich mit einem Komma sondern mit einem Punkt bezeichnet) .
Das zweite Objektiv ist ein Varioobjektiv einer Brennweite von f = 71,8 - 204mm und einer relativen öffnung von f:4,0.
Sein Zoom-Verhältnis beträgt etwa 3. Die nachstehende Tabelle
3 gibt die numerischen Daten des Objektivs wieder, und Tabelle
4 entspricht in ihrem Inhalt dem der Tabelle 2. Die Anordnung
des Linsensystems ist praktisch mit der von Fig. 3 identisch und deshalb nicht dargestellt. Fig. 9 zeigt wie
Fig. 2 die Beziehung zwischen Objektabstand und der Höhe des auf die erste Gruppe beim zweiten Objektiv einfallenden
Hauptstrahls. Wie aus Fig. 9 ersichtlich ist, kommt, weil das Zoomobjektiv größer wird, die Einfallshöhe des Hauptstrahls
auf die erste Linsenfläche bei der Objektentfernung unendlich auf der Weitwinkelseite von der optischen Achse weiter entfernt
zu liegen, daher tritt bei Aufnahmen mit sehr kurzer Objektentfernung eine Apertureklipse auf, es ist deshalb notwenig,
die Randlichtmenge und das optische Abbildungsverhalten durch ein Makrosystem entsprechend der vorliegenden Erfindung beizubehalten.
Man sieht, daß das Nahaufnahmenfokussiersystem entsprechend
Kurve C in Fig. 9 vom Standpunkt eines kompakten Aufbaus her am wünschenswertesten ist. Fig. 10 zeigt den
Korrektionszustand bei der Objektentfernung unendlich. Fig.
11 zeigt den Korrektionszustand für die Objektenfernung R ^ 1,208m,
Fig. 12 zeigt den Korrektionszustand für R = 0,598m, wenn nur die erste Gruppe verschoben wird, und Fig. 13 und 14 zeigen den
Korrektionszustand für die Objektentfernung R = 0,449m, Fig,
23/24
r 41 -
13 und 14 zeigen den Korrektionszustand, wenn die erste und
die zweite Gruppe zur Objektseite hin entsprechend den Bedingungen ΔΌ^/££>2 = 1 und AD./ZUD2 = 0 verschoben worden
sind.
Tabelle 3 (zweites Objektiv)
Brennweite f = 71.8 ^ relative öffnung f:4.0
126.032 69.600
-1600.100 91.280
-1021.837 -428.120 75.000
-43.984 47.810
-47.377
1046.941 132.032 -33.000 -71.873
n2 = 1.51680
Ci1 =
cU =
dn =
10
12
113
Λ14
1.6 η, = 1.80518
8.5
0.1
6.5 n3 = 1.51680
2.8341-ν 46.2225
0.9 η, = 1.76684
6.0
0.9
5.0
1.0
31.6077 λ, 1.6601
5.5 n8 =1.65844
0.9 n9 = 1.80518
19.8105% 6.3696
n5 = 1.80518 n6 = 1.67003
n? = 1.76684 - 25.4
= 64.1
= 64.1
= 64.1
= 46.8 L
Jll
2a
= 25.4 L
2b
2c
46.8
V8 = 50·8 ) L.
V9 = 25.4 J
IO
GO Ki K) K) CX) CD CO
cm co in
| O | VO | 00 | co | |
|
O
VD |
rH
G |
r>
CM |
VO | O |
| Il | Il | Il | Il | |
|
O
rH |
H
H |
CM
rH |
co
H ■> |
|
| .62041 | .75520 | .76684 | .58144 | |
| rH | rH | H | rH | |
| Il | Il | Il | Il | |
| H | CM | co ■ |
||
| G | rf |
H
C |
| rH | CM | • | t^ | • | ro | CN | O | σ | rH | in |
| • | H | rH | in | • | • | CM | CN | VO | ||
| in | rH | Il | M | 'S1 | CM | O | U | in | Ό | ο |
| Il | Il | r^ | Il | Il | Il | Il | σ | • | ||
| in | VO | rH | 00 | CM | O | σ | VO | |||
| H | H | •0 | H | rH | CM | ο | rH | |||
| Ό | O | •σ | •σ | Ό | • | H | ||||
| O | O | O | ο | O | O | σ | I | |||
| in | O | O | rH | O | co | Il | ||||
| co | • | O | *3* | co | CM | |||||
| • | • | in | • | • | • | CM | ||||
| »a· | vo | O | co | (Tl | in | Il | U | |||
| ro | O | CM | Γ». | rH | co | H | ||||
| I | ro | I | I | CM | ||||||
| Il | ||||||||||
| Il | Il | Il | Il | Il | ||||||
| in | VD | co | cn | |||||||
| rH | rH | H | rH | |||||||
| M | U | U | U | |||||||
| 71.800 | Erstes Fokussieren | a | Zweites Fokussieren | C | |
| AD1ZAD2 | OO | OO | b | 0 | |
| fw oder β | 16.0466 | OO | -0.2994 | 1 | -0.2435 |
| D0 | 36.7350 | -0.0807 | 355.7990 | -0.2645 | 237.2131 |
| Dl | 2.0998 | 1005.8305 | 72.1603 | 227.6401 | 31.1686 |
| D2 | 108.0000 | 31.1686 | 36.7350 | 40.7439 | 46.3126 |
| D3 | 36.7350 | 2.0998 | 46.3103 | 2.0998 | |
| D4 | 2,0998 | 108.0000 | 2.0998 | 108.0000 | |
| 108.0000 | 108.0000 | ||||
= 116.0000
f2 = -33.0000
f3 = 86.0000 f4 = 108.0000
= -18.407
= 0.6189
= 0.6189
D2Y/fw = 1.211
f2/r6 = 0.0771
Das dritte Objektiv ist ein Varioobjektiv einer Brennweite von f = 200 - 4 00mm und einer relativen Öffnung von f:4,0.
Die nachstehende Tabelle 5 gibt die numerischen Objektivdaten wieder, und die nachstehende Tabelle 6 zeigt die den grundsätzlichen
Aufbau des Objektivs beschreibenden Parameter.
Fig. 15 zeigt den Objektivaufbau bei der kürzesten Brennweite
f = 200mm und bei Entfernungseinstellung unendlich. Fig. 16
zeigt wie Fig. 2 und 9 einen Vergleich zwischen den Einfallshöhen des Hauptstrahls und Fig. 17 zeigt den Korrektionszustand
bei der Objektentfernung unendlich. Fig. 18 zeigt den Korrektionszustand
bei der Objektentfernung R = 2,5m. Fig. 19 bis 21 zeigen den Korrektionszustand bei bewirkter Fokussierung bei sehr
kurzen Objektentfernungen (R = 1,4m). Fig. 19 zeigt den Korrektionszustand, wenn die Fokussierung durch Verschieben nur
der ersten Gruppe zum Objekt hin bewerkstelligt worden ist, und Fig. 20 und 21 zeigen den Korrektionszustand, wenn die erste
und die zweite Gruppe zum Objekt hin entsprechend den Bedingungen ΔΌ*/ΔΣ>2 = 1 bzw. ad./ad2 = 0 verschoben worden sind. Dieses
entspricht den Kurven a, b bzw. c in Fig. 16.
Beim dritten Objektiv ist die Verringerung der Randlichtmenge sehr klein, und dieses ist sehr vorteilhaft. Wie aus Fig. 20
und 21 ersichtlich ist, ist es am wünschenswertesten, die Linsengruppen
entsprechend der Kurve c in Fig. 16 zu verschieben.
Tabelle 5 (Drittes Objektiv)
r, β
r„ =
r_ =
239.867 140.839 -430.000 155.000 240.871 -366.200 143.200
-110.916 100.127 -117.970 -5626.023 184.117 -68.320 -123.600
Brennweite f = 200 % relative Öffnung f:4.0
d10 "
d12 = d13 =
3.3 14.0 0.2 7.0
50.635^111.267 2.5
8.0 2.2 7.5 2.5
56.297% 3.155
10.0
1.9
15.464 % 7.975
n.
n.
l4 l5 l6
= 1.75692 = 1.49782
= 1.49782
= 1.78797 = 1.75520 = 1.51680
= 1.80218
n8 - n9 -
1.49782 1.75692 = 31.7 « 82.3
= 82.3
V4 » 47.5 L
64.1
V7 - 44.7
= 82.3 = 31.7
2a ^
V5 = 27.6 L2b
J21
'2c
er» ι
rsj ro
oo co co
cn
CO
| 82.3 | 47.5 | 64.1 | 49.4 | 51.1 | 40.8 |
| Il | Il | Il | Il | Il | Il |
|
ο
H |
r-i
r-i |
CM
rH |
CO
H |
H |
in
rH |
| ,49782 | ,78797 | ,51680 | ,77279 | ,73350 | ,58144 |
| r-i |
W
t-i |
rH | rH | H | rH |
| Il | Il | Il | Il | Il | Il |
| O | i-l | CM | co | in | |
| a | rf* | β | C | t-i |
in
in
in
co
CM
| t-K |
O
rH |
CO | O | VO |
VO
VO |
CN | σ | CN | VD |
cn
VO |
| Il | Il | Il | Il | Il | Il | Il | Il | Il | Il | Il |
|
in
rH Ό |
VD
rH Ό |
r*
r-i Ό |
co
rH Ό |
cn
H ■d |
O
CM Ό |
H
CN Ό |
CM
CM •d |
ro
CM •d |
CM |
«w·
CQ |
| ,180 | ,821 | ,159 | ,350 | ,000 | ,623 | ,710 | ,538 | ,000 | ,000 | ,442 |
|
O
Γ» |
-130. | -96. |
O
O cn I |
r-
ro |
r-i |
VD
CN I |
■H
00 I |
168, |
CM
Γ- |
-55. |
| Il | Il | Il | Il | Il | Il | Il | Il | Il | Il | Il |
|
in
U |
VD
rH U |
r-
■-H U |
co
H U |
cn
H M |
O
CM U |
rH
CM U |
CM
CN M |
ro
CM U |
CM
M |
m
CN U |
| 200.0000 | Erstes Fokussieren | OO | a | -0 | .3057 | !weites Fokussieren | b | C | |
| AD1ZAD2 | co | .1094 | OO | 928 | .8761 | 1 | 0 | ||
| f w oder ß | 73.1132 | .9190 | 188 | .4158 | .2018 | -0.1834 | |||
| D0 | 66.5824 | -0 | .3729 | 66 | .5824 | -0 | .3529 | 984.3690 | |
| Dl | -88.6465 | 2102 | .5824 | "Oo | .6465 | 971 | .1559 | 114.3729 | |
| D2 | 220.0000 | 114 | .6465 | 220 | 0000 | 130 | .3654 | 85.1324 | |
| D3 | 66 | .0000 | 82 | .6465 | -88.6465 | ||||
| D4 | -88 | -88 | .0000 | 220.0000 | |||||
| 220 | 220 | ||||||||
fx = 274.6520
f2 = -80.2756 f3 = 200.0000
f4 = 220.0000 h°° = -25.966
fw/f^ = 0.728 w = 0.666
f2 /r6 = 0.219
Man sieht aus den dargestellten Korrektionszuständen für
jedes Objektiv, daß bei Fokussierung auf ein Objekt bei der kürzesten Objektentfernung mit Hilfe einer Verschiebung
nur der ersten Gruppe der Astigmatismus beträchtlich wird und die Bildebene stark, positiv gekrümmt ist, während
V"49 - *
beim zweiten Fokussieren, bei dem die zweite Gruppe in vorbestimmter Beziehung ebenfalls verschoben wird, die
einzelnen Aberrationen gut korrigiert bleiben. Darüber?-
hinaus kann beim zweiten Fokussieren eine Einstellung auf sehr kurze Objektentfernung bewerkstelligt werden, ohne
daß' die Apertur der vordersten Linse vergrößert werden müßte, wie dieses aus Fig. 2, 9 und 16 ersichtlich ist.
Erfindungsgemäß können also Varioobjektive bereitgestellt
werden/ die nicht nur ausgezeichnetes Abbildungsverhalten bei normalen Aufnahmen haben, sondern auch kontinuierlich
auf Objekte von unendlich bis auf eine kurze Objektentfernung fokussiert werden können, wobei die Apertur der
vordersten Linse klein bleibt, so daß das gesamte Objektiv kompakt wird.
Leerseite
Claims (1)
- Patentansprüche- einer ersten Gruppe als sammelnder Fokussiergruppe,- einer zweiten Gruppe als zerstreuender Vergrößerungsänderungsgruppe,- einer dritten Gruppe als sammelnder Kompensatorgruppe und- einer vierten Gruppe als sammelndem Relaislinsensystem,- wobei die zweite und die dritte Gruppe relativ gegeneinander längs der optischen Achse zum Ändern der Vergrößerung und zum Halten der Bildebene in vorbestimmter Lage bewegbar sind,dadurch gekennzeichnet, daß- bei Änderung der Objektfokussierung von unendlich auf eine vorbestimmte kurze Entfernung die erste Gruppe in Richtung zum Objekt hin bewegt wird und- bei einer Fokussierung auf ein Objekt in einer Entfernung, die noch kürzer als die vorbestimmte kurze EntMünchen: R. Kramer Dipl.-Ing. · W. VvVser Dipl.-Pliys. Dr. rer. nat. · E. Hoffmann Dlpl.-Ing. Wiesbaden: P.ß. Bluinbsch Dipl.-Ing. - P. bergen Prof. Dr. jur. Dipl.-Ing., Pel.-Asr., Pet.-Anw. bis 1979 · G. Zwirner Dipl.-Ing. Dlpl.-W.-lng.fernung ist/ die erste und die zweite Gruppe gleichzeitig längs der optischen Achse bewegt werden, während die dritte Gruppe in vorbestimmter Lage von der Bildebene gehalten wird.2. Varioobjektiv nach Anspruch 1,gekennzeichnet durch folgende BedingungenAD-1.0 < -T^- < 2,0 (1)0.5<|w-<0.ß (2)D . y-^ <1.5 (3)fwhierin bedeuten:Δ D. den Änderungsbetrag im Hauptebenenabstand zwischenerster und zweiter Gruppe,
Δ D? den Änderungsbetrag im Hauptebenenabstand zwischenzweiter und dritter Gruppe,
fw die kürzeste Objektivbrennweite, f. die Brennweite der ersten Gruppe, D_ den Hauptebenenabstand zwischen zweiter und dritter Gruppe bei Einstellung auf kürzeste Brennweite undObjektentfernung unendlich und γ das Zoom-Verhältnis."ι η *ι » Φ r, * -3. Varioobjektiv nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Gruppe (G2) von der Objektseite aus in der angegebenen Reihenfolge aufgebaut ist aus- einer Kittkomponente (L21) mit einer negativen, einer positiven und einer negativen Linse (L2-/ L2h' L2 ' ' die miteinander verkittet sind und insgesamt negative Brechkraft besitzen, und- einer negativen Linsenkomponente (L2-).4. Varioobjektiv nach Anspruch 3,gekennzeichnet durch weiterhin folgende Bedingungen:f2
0 <, — < 0.4 (4)• r6-0.1 < f91 (?—V— + ?—*v—> < -°·03ΖΛ £2a 2a r2b 2b0.07<f91 (+ ?V 2b X2c y2cworin bedeuten:Xr. den Krümmungsradius der vordersten Linsenfläche inder zweiten Gruppe, f2 die Brennweite der zweiten Gruppe,±2* und f22 die Brennweiten der negativen Kitt«- komponente (L0..) bzw. der negativen Linsen»- komponente (L0-) in der zweiten Gruppe/f2a/f2b un^ ^2c ^^e Brennweiten ^er negativen, der positiven bzw. der negativen Linse (L2a, L2b' L2 ^ die die negative Kittkomponente (L--) bilden, undvo vo, bzw. vo die Abbezahlen dieser drei Linsen. Za., 2b 2c5. Zoomobjektiv nach Anspruch 4,gekennzeichnet durch folgende Daten:Brennweite f = 80 λ, 195.2 relative öffnung f:4.0rl = 109 .097 dl = 1. ,7 r2 62 .650 d2 = 8 a ,1 r3 = -716 .000 d3 = o. ,1 r4 = 134 .056 d4 = 4. 0 r5 = 603 .844 d5 = 3. 034^43.150 r6 = -300 .000 d6 = 1. 0 r7 55 .000 d7 = 6. 1 r8 » -40 .000 d8 = 0. 9 r9 56 .331 d9 = 4. 1 rio = -44 .350 d10 = 1. 1 rll = 177 .834 dll = 30 .972 ^1.366 r12 = 155 .000 d12 = 5. 5 r13 = -31 .792 d13 = 0. 9 r14 = -68 .917 d14 = 16 .708 n, 6.198 ηχ = 1.80518 νχ = 25,4 n2 = 1.62041 V2 = 60.3n3 = 1.51680 V3 = 64.1n4 = 1.78797 V4 = 47.5n5 = 1.75520 V5 = 27.6n^. = 1.58144 vc = 40.8ο 6» 1.58913 V7 = 61.2= 1.62041= 60.3ng = 1.75520 vg = 27.62cJ21enK) KJ K) OO CO COCMrovo VO in in in 00
CMin VO
■«I*Il Il Il Il ο
rHr-i
rHCM
H
?co ,67025 ,79504 ,79668 ,58267 H H H H Il Il Il Il O
H
tiH
CCM
H
Cco
rH
tiO VO O Γ • co • cn (N ro H VO • H • Η ro H CM H • • CM VO ro CM •Ö CM Ό in O in 1U CO • O ro Il in Il «a< O • in Il O Il Γ- ro Il Il O H cn Γ- ro O O Il • • • • (N ■ Il in Γ CM CM ro Ό CvJ ,_{ Η cn cn (N Ό CM VO CM 1 in CQ Γ·» Il Il Il Il CM Il O VD vo Γ co cn • H ■<* VD H Η H H VO CM H • M M ro U • rH 1 Il ro O ro Il CM Il in 1-1 (N H (N U 80 OO Erste Fokussierung 0.945 a Zweite Fokussierung C AD1ZAD2 16.2464 co b 0 f w oder ß 36.1233 co -0.2516 . 1 -0.1802 D0 14.3988 -0.1209 439.5381 -0.1902 458.7667 Dl 112.5229 783.54 39 62.7589 455.2024 38.5866. D2 38.5866 36.1233 42.8406 41.067 D3 36.1233 14.3988 40.3773 14.3988 D4 14.3988 112.5229 14.3988 112.5229 112.5229 112.5229 fx - 121.6054 f2 = -37.3837 f3 = 94.0667 f4 = 112.5229 h~ = -16.243 fw/f, = 0.658 D2YZfW = f2/r6 = 0.125worin bedeuten:die Krümmungsradien aufeinanderfolgenderLinsenflachen,d-, d , ... die Mitteldicken bzw. Luftabstände auf einanderfolgender Iiinsen,und ν. , V2, ... die Brechungsindizes bzw.Abbezah3.en der einzelnen Linsengläser, sämtlich von der Objektseite aus fortlaufend durchnumeriert, und Bf die Schnittweite.σ\Brennweite f = 71.8204 Relative Öffnung f:4.0Jll1 126.032 dl = 1.6 ni = 1.80518 V1 = 25.4 2 69.600 d2 = 8.5 n2 = 1.51680 V2 = 64.1 3 = -1600.100 d3 = 0.1 4 91.280 d4 = 6.5 n3 = 1.51680 V3 » 64.1 5 = -1021.837 d5 = 2.8341^46.2225 6 = -428.120 d6 = 0.9 n4 = 1.76684 v. = 46.8 7 75.000 d7 = 6.0 n5 = 1.80518 V5 = 25.4 8 -43.984 d8 = 0.9 n6 = 1.67003 V^ = 47.1
D9 47.810 d9 = 5.0 10 -47.377 di0 = 1.0 n7 = 1.76684 V7 = 46.8 11 = 1046.941 dn = 31.6077%1.6601 12 132.032 d12 = 5.5 n8 = 1.65844 Vg = 50.8 13 -33.000 d13 = 0.9 n9 ■ 1.80518 V9 = 25.4 1 A -71.873 d, , = 19. 8105 <v 6.3696 r13 r14 =2cφ· φ3 3 N Φ ΗΩ 3* 3 ΦC H ΩΗ> G Η1 vQ ΦN O OtrH-3 β> Ω 3*cn3"σ ο rt φfO K) K) OO CD CDcncoin«ι·VOOJIlOOVO00 OCMco«S1 O CS VO755207668458144CSΓ0(H
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U71 .800 Erste Fokussierung -< -0 Zweite Fokussierung b -0 C AD1ZAD2 OO 355 1 237 0 fw oder ß 16 .0466 OO co 72. .2645 31 .2435 V 36 .7350 -0. 0807 36. -0 .6401 46 .2131 Dl 2 .0998 1005. 8305 2. 227 .7439 2 .1686 D2 108 .0000 31. 1686 108. 40 .3103 108 .3126 D3 36. 7350 .2994 46 .0998 .0998 D4 2. 0998 .7990 2 .0000 .0000 108. 0000 1603 108 7350 0998 0000 f, =f, =f* =116.0000 h °° = -18.407 -33.0000 fw/^ = 0.6189 86.0000 D2y/fw = 1.211 108.0000 Vr6 - 0.0771 worin bedeuten:T1, r ,·'· die Krümmungsradien aufeinanderfolgender Linsenflächen,d1, d~, ... die Mitteldicken bzw. Luftabstände aufeinanderfolgender Linsen,n-, n2 .... und v. , v„ , ... die Brechungsindizes bzw. Abbezahlen dor einzelnen Linsengläser, sämtlich von der Objoktseite aus fortlaufend durchnumeriert, und Bf d 1 ο.; S c 11 η i t tv.»ο i te .Brennweite f = 200 λ, 400 relative Öffnung f:4.0239.867 140.839-430.000 155.000 240.871-366.200 143.200-110.916 100.127-117.970-5626.023 184.117 -68.320-123.600dl d2 d3 =d7 .-d8 * d9 = 1IO12d14 =3.3 ηχ = 1.75692 νχ = 31.714.0 n2 = 1.49782 V3 = 82.30.27.0 n3 = 1.49782 V3 » 82.350.635^111.2672.5 n4 = 1.78797 V4 = 47.58.0 n5 = 1.75520 V5 = 27.62.2 n, = 1.51680 V- = 64.1ο7.52.5 n7 = 1.80218 V7 = 44.756.297^ 3.15510.0 n8 = 1.49782. vg = 82.31.9 ng = 1.75692 V9 = 31.715.464^ 7.975U-I N (D • O O (D 3 3 O 3 er N V.l. (D (D H- O Cf Ö* H- 3 < (D rt 3 P) D. O C 3* Ω > ET 3 co Hi Ό O ti vQ O (D 3" Ch (D Ό
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UI - 200. 000 Erste Fokussierung 1094 0.666 a 3057 Zweite Fokussierung b -0 C AD./AD2 OO 9190 OO 8761 1 984 0 fW oder ß 73. 1132 3729 -0. 4158 .2018 114 .1834 D0 66. 5824 OO 5824 928. 5824 -0 .3529 85 .3690 Dl -88. 6465 -0. 6465 188. 6465 971 .1559 -88 .3729 D2 220. 0000 2102, 0000 66. 0000 130 .3654 220 .1324 D3 fl = 274. 114. -88. 82 .6465 .6465 D4 ψ —
X2-80, 66. 220. -88 .0000 .0000 f3 = 200 -88. 220 f4 - 220 220. h0O SB -25 6520 fw/f 1 - ( 2756 D2y/fw = 0000 0000 966 ).728 f2/r6 =0-219 worin bedeuten:r,-# r , ··· die Krümmungsradien aufeinanderfolgender Linsenflächen,d1 , d„, ... die Mitteldicken bzw. Luftabstände aufeinanderfolgender Linsen,n1 , n_ ... und ν., ν , ... die Brechungsindizes bzw, Abbezahlen der einzelnen Linsengläser, sämtlich von der Objektseite aus fortlaufend durchnumeriert, und Bf die Schnittweite.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP56093728A JPS57208522A (en) | 1981-06-19 | 1981-06-19 | Zoom lens capable of close-up photographing |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3222899A1 true DE3222899A1 (de) | 1983-01-05 |
| DE3222899C2 DE3222899C2 (de) | 1994-09-29 |
Family
ID=14090467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3222899A Expired - Lifetime DE3222899C2 (de) | 1981-06-19 | 1982-06-18 | Varioobjektiv |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
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| JP (1) | JPS57208522A (de) |
| DE (1) | DE3222899C2 (de) |
Families Citing this family (7)
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|---|---|---|---|---|
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| FR2626681B1 (fr) * | 1988-02-02 | 1992-11-20 | Angenieux P Ets | Objectif a focale variable permettant une mise au point tres rapprochee |
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| US4230397A (en) * | 1978-09-21 | 1980-10-28 | Bell & Howell Company | Large aperture extended range zoom lens |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| JPH0115843B2 (de) * | 1972-09-22 | 1989-03-20 | Canon Kk | |
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-
1981
- 1981-06-19 JP JP56093728A patent/JPS57208522A/ja active Granted
-
1982
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- 1982-06-18 DE DE3222899A patent/DE3222899C2/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2936676A1 (de) * | 1978-09-11 | 1980-03-20 | Vivitar Corp | Varioobjektiv |
| US4230397A (en) * | 1978-09-21 | 1980-10-28 | Bell & Howell Company | Large aperture extended range zoom lens |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Moderne Fototechnik München, 1975, H. 11, S. 564-566 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3222899C2 (de) | 1994-09-29 |
| JPS57208522A (en) | 1982-12-21 |
| JPS6151772B2 (de) | 1986-11-10 |
| US4452513A (en) | 1984-06-05 |
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Legal Events
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