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DE3221626A1 - Projektions-kathodenstrahlroehre - Google Patents

Projektions-kathodenstrahlroehre

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Publication number
DE3221626A1
DE3221626A1 DE19823221626 DE3221626A DE3221626A1 DE 3221626 A1 DE3221626 A1 DE 3221626A1 DE 19823221626 DE19823221626 DE 19823221626 DE 3221626 A DE3221626 A DE 3221626A DE 3221626 A1 DE3221626 A1 DE 3221626A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ray tube
cathode ray
pressure
faceplate part
projection cathode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823221626
Other languages
English (en)
Other versions
DE3221626C2 (de
Inventor
Takashi Nagaokakyo Kyoto Sugahara
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Electric Corp
Original Assignee
Mitsubishi Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Electric Corp filed Critical Mitsubishi Electric Corp
Publication of DE3221626A1 publication Critical patent/DE3221626A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3221626C2 publication Critical patent/DE3221626C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/006Arrangements for eliminating unwanted temperature effects
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/86Vessels; Containers; Vacuum locks

Landscapes

  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Proektions-Kathodenstrahl-
  • röhre, bei der eine vorderseitige Glasscheibe als durchsichtiges Element an der Außenseite des Schirmträgers (face plate) montiert ist.
  • Nahezu alle Anwender-Projektionsfernsehgeräte verwenden dioptrische Linsen, durch welche das aus hellen Punkten auf der Kathodenstrahlröhre erzeugte Bild vergrößert und auf einen Projektionsbildschirm geworfen wird. Derartige Linsen können aber bekanntlich zwei Arten optischer Aberration (Bildfehler) unterworfen sein, nämlich Bildfeldkrümmung und sphärischer Aberration im weitesten Sinne dieses Ausdrucks. Bei der Konstruktion solcher Linsen wird versucht, diese beiden Aberrationen möglichst klein zu halten. Diese beiden Aberrationen sind jedoch im wesentlichen einander zuwiderlaufend, wobei insbesondere im Fall einer dioptrischen Linse aus Eunststoff und mit niedrigem Brechungsindex eine weitere Linse für Bildfeldkorrektion hinzugefügt werden muß, so daß sich das Linsensystem kompliziert und die Fertigung kosten unannehmbar hoch werden.
  • Zur Ausschaltung der geschilderten Mängel ist bereits eine Proåektions-Eathodenstrahlröhre der in Fig. 1 dargestellten Art entwickelt worden. Die Anordnung nach Fig. 1 umfaßt eine gathodenstrahlröhre bzw. einen Röhrenkolben 1, der eine auf die Innenfläche eines Schirmträgerteils 2 aufgetragene Leuchtstoffläche 3 und eine Elektronenroranordnung 4 zur Ausstrahlung eines Elektronenstrahlsumschließt. Bei dieser Kathodenstrahlröhre i sind Innen-und Außenflächen des Schirmträgerteils 2 zu einem dioptrischen Linsensystem 5 hin konkav ausgebildet, um Bildfeldkrümmung zu korrigieren, so daß die durch Ver- bindung der besten Brennpunkte des Linsen systems 5 erhaltene Ebene zum Linsensystem 5 hin konkav ist, und um die Bildfeldebene (plane of the best image) durch Vergrößerung und Verkleinerung des Vergrößerungsfaktors des Linsensystems am Rand bzw. im Zentrum flach auszulegen.
  • Mit der beschriebenen bisherigen Anordnung können tatsächlich die Güte des Linsensystems 5 verbessert und die Fertigungskosten verringert werden. Diese bisherige Anordnung ist jedoch mit einem schwerwiegenden Mangel behaftet, welcher die Betriebszuverlässigkeit der Proåektions-Eathodenstrahlröhre beeinträchtigt. Genauer gesagt: diese bisherige Projektions-Kathodenstrahlröbre ist höchst empfindlich für Atmosphärendruckeinflüsse, weil ihr Schirmträgerteil 2 zum dioptrischen Linsensystem hin konkav ist.
  • Fig. 2 veranschaulicht eine Abwandlung der bisherigen Proäektions-Kathodenstrahlröhre, mit welcher der genannte Mangel vermieden werden soll. Bei der Herstellung dieser Kathodenstrahlröhre 1 wird eine Leuchtstoffscheibe 3 an der Innenfläche des Schirmträgerteils 2 befestigt, wahrend an der Außenseite des Schirmträgerteils 2 mit Hilfe eines Klebmittels 6 eine Glas-Frontscheibe befestigt wird. Weiterhin wird eine Elektronenrohranordnung 4 (unter Abdichtung) in den Röhrenkolben 1 eingebaut, worauf letzterer mittels einer Evakuiervorrichtung von Luft und anderen Gasen evakuiert wird. Das zwischen Frontscheibe 7 und Schirmträgerteil 2 eingeschlossene Gas wird bei der Evakuierung des Hauptteils der Kathodenstrahlröhre über eine axiale,durchgehende Bohrung 8 im Randbereich des Schirmträgerteils 2 ebenfalls abgesaugt.
  • Bei dieser Projektions-Eathodenstrahlröhre 1 beaufschlagt der Atmosphärendruck, der bei der Anordnung nach Fig. 1 den Schirmträgerteil 2 beeinflußt, die Glas-Frontscheibe 7. Da letztere aus einer flachen Scheibe besteht, können die ungünstigen Einflüsse des Atmosphärendrucks vollständig ausgeschaltet werden.
  • Bei einer weiteren, in Fig. 3 dargestellten Abwandlung der ProJektions-Eathodenstrahlröhre weist die Glas-Frontscheibe 7 eine dem Schirmträgerteil zugewandte flache bzw. plane Fläche 7a und eine nach außen weisende konkave Fläche 7b auf. Bei dieser Abwandlung kann die Frontscheibe 7 zumindest teilweise als Element der Linsenanordnung 5 oder als Bildfeldkrümmungs-Korrektionslinse wirken, wobei Innen- und Außenflächen des Schirmträgerteils 2 weniger stark konkav sein können und die Aufbringung der Leuchtstoffläche auf die Innenfläche des Schirmträgerteils vereinfacht wird.
  • Es hat sich jedoch herausgestellt, daß diese Anordnung, obgleich mit ihr das Problem der Druckbeständigkeit ausgeschaltet wird, mit einem anderen, schwerwiegenden Mangel bezüglich der im Betrieb der Projektions-Kathodenstrahlröhre entwickelten Wärme behaftet ist. Tatsächlich kann dabei die Leuchtstoffläche dieser Projektions-Eathodenstrahlröhre wärmer werden als bei einer Kathodenstrahlröhre für gewöhnliche Fernsehempfänger, weil die Projektions-Kathodenstrahlröhre mit außerordentlich großer Stromdichte arbeitet (Anodenbeschleunigungsspannung multipliziert mit Stromdichte pro Flächeneinheit).
  • Zur Vermeidung einer thermischen Löschung (temperature extinction) der Leuchtstoffe infolge eines solchen Temperaturanstiegs ist es wesentlich, eine verbesserte Wärmeableitung vorzusehen. Bei den Anordnungen gemäß Fig. 2 und 3 ist jedoch der Schirmträgerteil 2, der unmittelbar von dem vom Elektronenrohr 4 erzeugten Elektronenstrahl beaufschlagt wird, zwischen die Hochvakuumbereiche eingefügt, wobei er über die Glas-Frontscheibe 7 mit der Außenluft in Berührung steht. Die Anordnungen nach Fig. 2 und 3 besitzen daher möglicherweise eine schlechtere Wärmeableitleistung als die Anordnung nach Fig. 1, und ihre Schirmträgerteile 2 sind erhöhter Temperatur ausgesetzt, was zu verkürzter Standzeit der Leuchtstoffe und zu einer Zerstörung oder Zersetzung der Glasbestandteile führt.
  • Aufgabe der Erfindung ist damit insbesondere die Ausschaltung der vorstehend geschilderten Mangel des Stands der Technik durch Schaffung einer Projektions-Eathodenstrahlröhre, bei welcher ein Raum, der zwischen Schirmträgerteil und einem vor diesem angeordneten durchsichtigen Element festgelegt ist, auf einem Druck gehalten wird, der niedriger ist als der Atmosphärendruck, aber größer als der im Röhrenkolben herrschende Druck, so daß der Schirmträgerteil infolgedessen eine zufriedenstellende Wärmeabstrahlungslestung besitzt.
  • Diese Aufgabe wird durch die in den beigefügten Patentansprüchen gekennzeichneten Merkmale gelöst.
  • Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung im Vergleich zum Stand der Technik anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine im Schnitt gehaltene Seitenansicht des wesentlichen Abschnitts einer bisherigen Projektions-Eathodenstrahlröhre, Fig. 2 eine Fig. 1 ähnelnde Darstellung einer Abwandlung der Kathodenstrahlröhre gemäß Fig. 1, Fig. 3 eine Fig. 1 ähnelnde Darstellung einer weiteren Abwandlung der Kathodenstrahlröhre gemäß Fig. 1 oder 2, Fig. 4 eine im Schnitt gehaltene Seitenansicht einer Ausführungsform einer Projektions-Kathodenstrahlröhre mit Merkmalen nach der Erfindung und Fig. 5 eine Fig. 4 ähnelnde Darstellung einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung.
  • In den Figuren sind gleiche oder einander entsprechende Teile mit jeweils gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
  • Die Fig. 1 bis 3 sind eingangs bereits erläutert worden.
  • Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist ein am einen Ende offener Glaskolben 9 vorgesehen. Die Stirnfläche des Glaskolbens 9 dient als einem Schirmträgerteil 2 der Kathodenstrahlröhre 1 gegenüberstehende Glas-Frontscheibe 7 sowie als Lichtsperrelement. Der rohrförmige bzw. zylindrische Teil des Glaskolbens 9 bildet eine seitliche Tragwand 10. An der offenen Seite der Tragwand 10 ist die Glas-Frontscheibe 7 mit Hilfe eines Klebmittels umfangsmäßig unter luftdichter Abdichtung am Schirmträgerteil 2 befestigt. Ein zwischen dem Glaskolben 9 und dem Schirmträgerteil 2 festgelegter Raum ii steht unter einem Druck, der niedriger ist als der Atmosphärendruck (1 bar), aber größer als der in einem die Kathodenstrahlröhre bildenden Vakuumkolben herrschende Druck (10-6 bis 10-7 Torr). Zu diesem Zweck ist der Raum ii über eine in der Tragwand 10 vorgesehene Entlüftungsbohrung 12 evakuiert worden. In Fig. 4 ist die Entlüftungsbohrung 12 in ihrem verschlossenen Zustand nach dieser Evakuierung des Raums 11 dargestellt.
  • Bei der beschriebenen Anordnung ist der Schirmträgerteil 2, der unmittelbar von einem Elektronenstrahl von der Elektronenrohranordnung 4 beaufschlagt wird, durch einen zwischengefügten Raum eines niedrigen Unterdrucks von der Außen luft getrennt. Infolgedessen bleibt die Festigkeit des Schirmträgerteils 2 unter Gewährleistung einer ausreichenden Wärmeableitleistung erhalten. Erfindungsgemäß durchgeführte Versuche haben gezeigt, daß bei einem im Raum ii herrschenden Druck im Bereich von 0,7 bis 500 Torr eine ausreichend große Nolekularbewegung im Raum ii auftritt, so daß der Schirmträgerteil 2 für den Außenluftdruck beständig ist und gleichzeitig erzeugte Wärme zur Ableitung über den Raum ii übertragen werden kann. Der in einem vorgegebenen Kolben herrschende Druck in der Größenordnung von 0,1 bis 500 Torr kann ohne jede Schwierigkeit nach herkömmlichen Verfahren erzeugt werden. Die Wärmeableitung vom Schirmträgerteil 2 kann dadurch weiter verbessert werden, daß der Raum 11 auf ein Vakuum evakuiert und ein Gas mit einem niedrigeren Molekulargewicht als Luft, wie Wasserstoff oder Helium, unter dem oben angegebenen Druck in diesem Raum ii eingeschlossen wird.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 ist die Glas-Frontscheibe 7 ein von der seitlichen Tragwand 10 getrennter und an diesem mit Hilfe eines Klebmittels 6 befestigter Bauteil. Die Frontscheibe 7 braucht dabei nicht unbedingt flach zu sein, sondern kann eine beliebige, in Verbindung mit Fig. 3 beschriebene gekrümmte bzw. gewölbte Form besitzen. Die Innenfläche des Schirmträgerteils 2 oder die Leuchtstoffläche 3 können gewünschtenfalls flach sein.
  • Die Entlüftungsbohrung i2 kann vorzugsweise, wie in Fig.4, in der seitlichen Tragwand 10 vorgesehen sein, doch kann sie gemaß Fig. 5 auch im Randteil der Frontscheibe 7 angeordnet sein.
  • L e e r s e i t e

Claims (6)

  1. Projektions-Kathodenstrahlröhre Patentansprüche 1. Projektions-Kathodenstrahlröhre mit einem die Kathodenstrahlröhre selbst bildenden Vakuumkolben (1), dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite eines Schirmträgerteils (2) am Vorderende des Vakuurnkolbens (1) ein durchsichtiges, rohrförmiges bzw. zylindrisches Element (10) mit Glas-Frontscheibe (7) befestigt ist und daß ein durch das zylindrische Element (10, 7) und den Schirmträgerteil (2) festgelegter, luftdicht verschlossener Raum (ii) unter einem Druck steht, der niedriger ist als der Atmosphärendruck, aber höher als der im Vakuumkolben (1) herrschende Druck.
  2. 2. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der im luftdicht verschlossenen Raum (11) herrschende Druck im Bereich von 0,1 - 500 Torr liegt.
  3. 3. Eathodenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im luftdicht verschlossenen Raum (11) ein Gas, das leichter ist als Luft, eingeschlossen ist.
  4. 4. Eathodenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im luftdicht verschlossenen Raum (11) Wasserstoff eingeschlossen ist.
  5. 5. Eathodenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche des Schirmträgerteils (2) zur Vorderseite hin konkav ist.
  6. 6. Eathodenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Element (10, 7) aus Glas hergestellt ist.
DE19823221626 1981-06-08 1982-06-08 Projektions-kathodenstrahlroehre Granted DE3221626A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP9009581A JPS584247A (ja) 1981-06-08 1981-06-08 投写形陰極線管

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3221626A1 true DE3221626A1 (de) 1983-02-03
DE3221626C2 DE3221626C2 (de) 1988-09-08

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19823221626 Granted DE3221626A1 (de) 1981-06-08 1982-06-08 Projektions-kathodenstrahlroehre

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JP (1) JPS584247A (de)
DE (1) DE3221626A1 (de)

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