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DE3221668C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3221668C2
DE3221668C2 DE3221668A DE3221668A DE3221668C2 DE 3221668 C2 DE3221668 C2 DE 3221668C2 DE 3221668 A DE3221668 A DE 3221668A DE 3221668 A DE3221668 A DE 3221668A DE 3221668 C2 DE3221668 C2 DE 3221668C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
deflection
electrodes
control device
ink droplets
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3221668A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3221668A1 (de
Inventor
Masanori Horike
Yutaka Tokio/Tokyo Jp Ebi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ricoh Co Ltd
Original Assignee
Ricoh Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ricoh Co Ltd filed Critical Ricoh Co Ltd
Publication of DE3221668A1 publication Critical patent/DE3221668A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3221668C2 publication Critical patent/DE3221668C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J2/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
    • B41J2/005Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by bringing liquid or particles selectively into contact with a printing material
    • B41J2/01Ink jet
    • B41J2/07Ink jet characterised by jet control
    • B41J2/125Sensors, e.g. deflection sensors

Landscapes

  • Particle Formation And Scattering Control In Inkjet Printers (AREA)
  • Other Investigation Or Analysis Of Materials By Electrical Means (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Ablenkkontrolleinrichtung für einen Tintenstrahldrucker gemäß dem Oberbegriff des Anspru­ ches 1.
Eine derartige Ablenkkontrolleinrichtung für einen Tinten­ strahldrucker ist aus "IBM Journal", Januar 1977, Seiten 52 bis 55 bekannt. Bei dieser bekannten Ablenkkontrollein­ richtung gelangen zwei im wesentlichen rechteckförmige Platten zur Anwendung, von denen zumindest eine Platte einen geradlinig verlaufenden Schlitz aufweist, der auf einer Seite von einer Elektrodenanordnung von zwei flachen U-förmigen Elektroden umgeben ist. Auf der von der schlitz­ förmigen Öffnung abliegenden Seite der Elektroden ist in der Ebene der Elektroden eine durchgehende zusammenhängende Abschirmelektrode vorgesehen, die derart ausgebildet ist, daß die U-förmigen Elektroden umfangsmäßig nahezu voll­ ständig von dieser Abschirmelektrode umgeben sind. Die Elektroden sind mit einer auswertenden Schaltung verbunden, deren Eingangsstufe von einem Differenzverstärker gebil­ det sein kann.
Aus der DE-AS 24 11 810 ist eine Vorrichtung zum Synchroni­ sieren der Tröpfchenbildung mit der Tröpfchenausladung in einem Tintenstrahlschreiber bekannt, bei dem eine platten­ förmige Meßelektrode zur Anwendung gelangt, die jedoch nur eine einzige Meßelektrode enthält, so daß mit Hilfe dieser Meßelektrode lediglich der Ladungszustand eines Tintentröpfchens ermittelt werden kann, jedoch keinerlei Rückschlüsse auf die jeweilige Flugbahn des Tintentröpf­ chens mit Hilfe dieser Meßelektrode gewonnen werden können. Diese bekannte Meßelektrode dient daher lediglich dazu, die Größe von Ladungen, welche die jeweiligen Tintentröpfchen mit sich führen, festzustellen.
Die bekannte Meßelektrode kann unter Verwendung zweiflächig aneinandergelegter Platten ausgeführt sein, wobei die Meß­ elektrode zwischen den zwei Platten angeordnet ist und eine Durchgangsöffnung aufweist, durch die die jeweiligen Tinten­ tröpfchen hindurchfliegen. An den Außenflächen der zwei aneinanderliegenden Platten können ferner Abschirmelektroden ausgebildet sein.
Aus der DE-OS 24 34 786 ist eine Einrichtung zum Feststel­ len der Ablenkung von aus einer Düse eines Tintenstrahl­ druckers ausgestoßenen Tintentröpfchen bekannt. Die Ein­ richtung umfaßt einen Ablenkdetektor in Form zweier sich gegenüberliegenden U-förmigen Elektroden, die so aneinan­ dergefügt sind, daß sie einen rechteckförmigen Schlitz de­ finieren, durch den die Flugbahn der Tintentröpfchen hin­ durchverläuft. Beide Elektroden der U-förmigen Elektroden­ anordnung sind jeweils mit dem Eingang eines Differenzver­ stärkers verbunden. Die Dicke der jeweiligen Elektroden entspricht hierbei im wesentlichen der Tröpfchenteilung.
Aus der DE-OS 26 56 237 ist eine Meßvorrichtung für Viel­ fach-Tintenstrahl-Drucker bekannt, bei dem langgestreckte elektrisch leitende Fühler zur Anwendung gelangen, die auf gegenüberliegenden Seiten je einer Düsenreihe parallel zu dieser und senkrecht zur Strömungsrichtung der Tinten­ strahlen angeordnet sind. Die Fühler sind mit Abschirmmit­ teln verbunden, die auf Massepotential liegen und sind von den Abschirmmitteln derart umgeben, daß diese gegen die Tintenstrahlen elektrisch abgeschirmt sind. Die von den Fühlern gelieferten Meßsignale werden in einer Meßschaltung ausgewertet, die eine kleine Eingangsimpedanz aufweist und an deren Eingänge die Fühler angeschlossen sind. Die aus­ wertende Schaltung enthält auch einen Differenzverstärker.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine Ablenkkontrolleinrichtung der angegebenen Gattung zu schaffen, die eine hohe Ansprechempfindlichkeit bei einem hohen Störsignalabstand aufweist und zum Erkennen von Einzeltropfen geeignet ist und eine logische Verarbeitung der Meßsignale ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeich­ nungsteil des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Da zwei Platten miteinander verklebt sind, braucht bei der Herstellung der Ablenkkontrolleinrichtung kein Montagewerkzeug verwendet werden.
Die vorgesehenen Abschirmelektroden an der Außenfläche der ersten und der zweiten Platte sind dann ohne Negativeinfluß auf den Meßvorgang, wenn die Ebene der ersten die Elektroden tragenden Platte senkrecht zu der Bezugsflug­ bahn der Tintentröpfchen verläuft. Die Abschirmelektroden können in diesem Fall nämlich das von den Elektroden abge­ gebene Signal nicht unsymmetrisch beeinflußen, wenn die Flugbahn der Tintentröpfchen mit der Bezugsflugbahn über­ einstimmt bzw. geringfügig von der Bezugsflugbahn abweicht.
Mit Hilfe der Auswerteschaltungen können die von den Ablenkfühlelementen gelieferten elektrischen Signale auf der Grundlage einfach aufgebauter logischer Schaltungen verarbeitet werden.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 4.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungs­ beispielen unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungs­ form einer Ablenkkontrolleinrichtung;
Fig. 2a eine vergrößerte Ansicht der Ablenkkontrollein­ richtung;
Fig. 2b eine Ansicht ähnlich der der Fig. 2a, die jedoch eine Oberfläche entgegengesetzt der der Fig. 2a zeigt;
Fig. 2c eine vergrößerte Ansicht auf einer Isolatorplatte der Ablenkkontrolleinrichtung;
Fig. 2d einen Schnitt entlang der Linie IID-IID aus Fig. 1;
Fig. 3 ein Blockdiagramm eines Tintenstrahldruckers, bei dem die Ablenkkontrolleinrichtung der Fig. 3 angewandt ist;
Fig. 4a, 4b und 4c Wellenformen von Signalen, die in verschiedenen in Fig. 3 angezeigten Abschnitten einer Ablenkfühlschaltung erscheinen;
Fig. 5a und 5b Seitenansichten, die ein allgemeines Verhältnis zwischen Ladungsfühlelektroden der Art mit elektrostatischer Induktion und einem Ladungsmuster von Tintentröpfchen, die dazwi­ schen fliegen, darstellen;
Fig. 6a und 6b Seitenansichten des Ablenkfühlers in verschiedenen Winkelstellungen; und
Fig. 6c eine Wellenform, die Ablenkfühlsignale anzeigt, die aus der in Fig. 6b gezeigten Winkelstellung herrühren.
In Fig. 1 weist die Ablenkkontrolleinrichtung eine erste Platte 10 aus einem isolierenden Material auf. Bevorzugt liegt die Isolatorplatte 10 in der Form einer ungefähr 0,8 mm dicken Scheibe aus Epoxidharz mit Glasfaserverstär­ kung, das eine wünschenswerte Abmessungsgenauigkeit sicher­ stellt und Deformationen vermeidet, vor. Eine Abschirmelek­ trode 12 ist auf der Oberfläche der Isolatorplatte 10 wie in Fig. 2a gezeigt abgeschieden. Auf der anderen Seite der Isolatorplatte 10 werden, wie in Fig. 2b gezeigt, zwei Ab­ schirmelektroden 14 und 16 und zwei Ladungsfühlelektroden 18 und 20 getragen. Diese Elektroden werden durch Plattie­ ren 18 µm dicker gedruckter Elektroden aus Kupfer mit Nic­ kel bis zu einer Dicke von 3 µm gebildet und haben somit eine Gesamtdicke von 21 µm. Die Elektroden 18 und 20 sind so angeordnet und ausgebildet, daß sie im großen und gan­ zen eine U-Form bilden und einen sehr geringen Abstand von 0,5 mm haben wie in Fig. 2b ersichtlich.
Eine zweite Platte 22 aus einem isolierenden Material ist an die Oberfläche der ersten Platte 10 angeklebt, die die Elektroden 18 und 20 trägt. Die Isolatorplatte 22 ist be­ vorzugt aus Epoxidharz mit Glasfaserverstärkung bis zu einer Dicke von ungefähr 0,8 mm gebildet, wie die Isolator­ platte 10. Auf der Oberfläche der Isolatorplatte 22 ist eine Abschirmelektrode 24 abgeschieden, wie in Fig. 2c ge­ zeigt. Die Isolatorplatte 22 hat eine schmalere Form als die Isolatorplatte 20, so daß Endbereiche der Elektroden 14, 16, 18 und 20 auf der Isolatorplatte 10 für ihre Ver­ bindung mit Leitungen im zusammengesetzten Zustand, der in Fig. 1 gezeigt ist, freiliegen.
Die Isolatorplatten 10 und 22 sind mit aufeinander ausge­ richteten Schlitzen 26 bzw. 28 für den Durchgang von Tin­ tentröpfchen ausgebildet. Diese Schlitze 26 und 28 erstrec­ ken sich durch die Abschirmelektroden 12 und 24 und erstrec­ ken sich über die entgegengesetzten Elektroden 18 und 20.
In Fig. 3 wird ein Tintenstrahldrucker, der mit dem in Fig. 1 gezeigten Ablenkfühler ausgerüstet ist, erläutert. Bei dem Tintenstrahldrucker wird ein Tintenausstoßkopf 30 mit einer Tinte unter Druck von einem Druckspeicher 31 versorgt. Die Tinte wird aus einer Düse des Kopfes 30 unter einer vor­ bestimmten Schwingungsfrequenz, die durch einen zylindri­ schen Elektrostriktions-Schwingungserzeuger erzeugt wird, ausgestoßen. An einer Stelle, die um einen gegebenen Ab­ stand von der Düse liegt, wird der Tintenstrahl in ein Tröpfchen bzw. Tröpfchen unterteilt. Eine Ladeelektrode 32 ist angeordnet, um die aufeinanderfolgend erscheinenden Tin­ tentröpfchen selektiv zu laden, wenn sie mit einer Ladespan­ nung versorgt wird. Jedes geladene Tintentröpfchen wird durch ein elektrisches Feld zwischen zusammenwirkenden Ab­ lenkelektroden 34 a-34 b in einem Ausmaß abgelenkt, das von seiner speziellen Ladungsmenge abhängt, und schlägt somit auf ein Papierblatt auf, um darauf einen Punkt zu bilden. Währenddessen werden nicht nichtgeladene Tintentröpfchen durch einen Auffänger 36 gesammelt, zu einem Tintenspeicher 38 zurückgeführt und dann über einen Filter 40 durch eine Pum­ pe 42 dem Druckspeicher 31 zugeführt. Die Ablenkkontrolleinrichtung ist um eine Bezugsflugbahn 44 angeordnet, wenn sich der Kopf 30 in seiner Ruhestellung befindet. Ein geladenes Tintentröpfchen, das durch die ausgerichteten Schlitze 26 und 28 des Plattenverbundes hindurchgeht, induziert elektro­ statisch Potentiale in den Elektroden 18 und 20, die der tatsächlichen Flugbahn und der Ladungsmenge des Tintentröpf­ chens entsprechen.
Die Elektroden 18 und 20 sind einzeln an eine Ablenkfühl­ schaltung 46 angeschlossen. Die in den Elektroden 18 und 20 induzierten Potentiale werden an die Basen von Feldeffekt­ transistoren 48 bzw. 50 angekoppelt. Die Ausgänge der Tran­ sistoren 48 und 50 werden weiter durch Verstärker 52 und 54 verstärkt, deren Ausgänge wiederum durch entsprechende Dio­ den 56 und 58 gleichgerichtet und dann in einen Differenz­ verstärker 60 eingegeben werden. Der Ausgang des Differenz­ verstärkers 60 wird an parallele Vergleichsstufen 62 und 64 abgegeben, um mit einer positiven Bezugsspannung bzw. einer negativen Bezugsspannung verglichen zu werden. Die Vergleichsstufe 62 erzeugt einen Ausgang mit Erdpotential- Pegel, wenn der Ausgang des Differenzverstärkers 60 niedri­ ger als die negative Bezugsspannung ist, aber einen Aus­ gang mit positivem Pegel, wenn es anders ist. Andererseits erzeugt die Vergleichsstufe 64 einen Ausgang mit einem Erd­ potential-Pegel, wenn der Ausgang des Differenzverstärkers 60 höher ist als die positive Bezugsspannung, aber einen Ausgang mit positivem Pegel, wenn es anders ist. Die Ver­ gleichsstufen 62 und 64 liefern ihre Ausgangssignale an die Basen zugehöriger Transistoren 66 und 68, von denen jeder in Antwort auf eine Eingangsspannung mit positivem Pegel leitend wird. Der Kollektor des Transistors 66 ist an einen triggerbaren monostabilen Multivibrator 70 über einen Inverter 74 angeschlossen, während der Kollektor des Tran­ sistors 68 an einen zweiten triggerbaren monostabilen Multivibrator 72 angeschlossen ist. Jeder dieser monostabi­ len Multivibratoren 70 und 72 wird auf den Anstieg seines Eingangs vom Erdpotential auf den positiven Pegel getrig­ gert, um einen hohen oder logisch-"1"-Ausgang (positiv) für einen vorbestimmten Zeitraum T 0 zu erzeugen, wie in Fig. 4a-4c gezeigt. Wenn er rückgetriggert wird, bevor eine bzw. die Zeit T 0 abläuft, hält der monostabile Multivibra­ tor seinen hohen oder logisch-"1"-Ausgang für einen Zeitraum T 0 von diesem Moment ab. Der Ausgang nimmt nach Ablauf einer Zeit T 0 wieder Erdpotential an, wenn der monostabile Multi­ vibrator nicht innerhalb dieses Zeitraumes getriggert wor­ den ist. Die Ausgänge der monostabilen Multivibratoren 70 und 72 werden an eine zentrale Steuereinheit 76 (CPU) gege­ ben, die versucht, eine richtige Ladungsphase zu suchen, einen richtigen Ablenkbetrag einstellt und einen Druckvorgang steuert.
Zuerst versorgt die zentrale Steuereinheit 86 einen Lade­ spannungsgenerator mit einem Signal, das eine Ladespannung zum Veranlassen der Tintentröpfchen, der Bezugsflugbahn 44 zu folgen, anzeigt und einen Zeitraum andauert, in dem eine Folge von drei aufeinanderfolgenden Tintentröpfchen gebildet wird. Dann ändert sich das Ausgangssignal der zentralen Steuereinheit 76 in ein Signal des nicht-Lade- oder Erdpo­ tentials, das einen Zeitraum dauert, in dem eine andere Folge von drei aufeinanderfolgenden Tintentröpfchen gebil­ det wird. Diese zwei Signale wechseln danach miteinander ab. Das sich ergebende Ladungsmuster ist derart, daß drei auf­ einanderfolgende Tintentröpfchen mit speziellen Ladungen beladen werden und die nächsten drei nicht geladen werden. Die Potentiale der Elektroden 18 und 20 werden in Entspre­ chung zu einem solchen Lademuster in sinusartiger Weise ge­ ändert. Der Differenzverstärker 60 erzeugt eine Analogspan­ nung, die einen Pegelabstand zwischen gleichgerichteten Aus­ führungen der sinusförmigen Potentialänderungen darstellt.
Angenommen, daß eine Folge von drei aufeinanderfolgenden geladenen Tintentröpfchen exakt in der Mitte zwischen den Elektroden 18 und 20 hindurchfliegen. In diesem Fall sind die in den Elektroden 18 und 20 induzierten Spannungen auf einem gemeinsamen Pegel, so daß die Vergleichsstufe 62 einen Ausgang e auf Erdpotential und die Vergleichsstufe 64 einen Ausgang d mit positivem Pegel erzeugt. Dies steuert den Tran­ sistor 66 auf AUS und den Transistor 68 auf EIN. Daher wer­ den die monostabilen Multivibratoren 70 und 72 aufgrund der an sie angelegten Eingangssignale auf Erdpotential nicht ge­ triggert. Ein solches Verhältnis ist aus Fig. 4b zu ersehen. Wenn die Ablenkung der geladenen Tintentröpfchen gering ist, wird die in der Elektrode 18 induzierte Spannung höher als die in der Elektrode 20 induzierte, was das Ausgangssignal f des monostabilen Multivibrators 72 veranlaßt, sich in den positiven Pegel zu ändern. Wenn die Ablenkung größer ist, wird die in der Elektrode 20 induzierte Spannung höher als die in der Elektrode 18 induzierte, so daß ein Ausgangssi­ gnal g des monostabilen Multivibrators 70 sich in den po­ sitiven Pegel ändert, wie in Fig. 4c gezeigt. In den Fig. 4a-4c deuten schwarze Punkte geladene Tintentröpfchen und weiße Punkte ungeladene an.
Somit bleiben, solange Tintentröpfchen entlang der Bezugs­ flugbahn 44 abgelenkt werden, beide Ausgänge g und f der monostabilen Multivibratoren 70 und 72 auf Erdpotential. Wenn die Ablenkung kurz ist, was die Tintentröpfchen veran­ laßt, unterhalb der Bezugsflugbahn 44 zu fliegen, ist der Ausgang g des monostabilen Multivibrators 70 auf Erdpoten­ tial, während der Ausgang f des monostabilen Multivibra­ tors 72 auf positivem Pegel ist. Wenn die Ablenkung größer ist, was Tintentröpfchen veranlaßt, oberhalb der Bezugs­ flugbahn 44 zu fliegen, sind die Ausgänge g und f der mono­ stabilen Multivibratoren 70 und 72 auf positivem bzw. Erd­ potential.
Die Ablenkung wird basierend auf einer Steuerung des Tin­ tendrucks, der Tintentemperatur, der Spannung zum Antrei­ ben des Schwingungserzeugers im Ausstoßkopf, der Ladespan­ nung und/oder einer Ablenkspannung gesteuert.
Wie in Fig. 3 gezeigt, ist die in Fig. 1 gezeigte Ablenk­ kontrolleinrichtung so angeordnet, daß sie in der Bezugsflug­ bahn 44 für Tintentröpfchen liegt. Es ist daher ersicht­ lich, daß die durch den Ablenkfühler in der Bewegungs­ richtung der Tintentröpfchen eingenommene Breite nicht mehr als die Dicke des Detektors selbst (1,6 mm) beträgt und folglich ist nur eine vernachlässigbare Zunahme (1,6 mm) beim Abstand, den die Tintentröpfchen fliegen müssen, erforderlich.
Es sei angenommen, daß die Elektroden 78 und 80 eine ge­ meinsame Breite W wie in Fig. 5a und 5b gezeigt haben. Soweit die Anzahl aufeinanderfolgender geladener Tinten­ tröpfchen (schwarze Punkte) zum Fühlen der Ablenkung be­ trächtlich größer als die ist, die der Breite W wie in Fig. 5a gezeigt entspricht, ändern sich die in den Elek­ troden 78 und 80 induzierten Potentiale als sinusförmige Wellen, wie vorher erwähnt. Wenn jedoch eine Periode des Ladungsmusters zu derjenigen hin abnimmt, die der Breite W entspricht, wird die Fluktuation fortschreitend kleiner; wenn eine Periode des Ladungsmusters kleiner als die Breite W wie in Fig. 5b gesehen ist, tritt keine merkbare Fluktua­ tion mehr auf. Gemäß der Erfindung ist die Elektrodendicke, die der Breite W entspricht, klein, wobei die Tintentröpf­ chen in Abständen von 100 bis 150 µm fliegen, was bei wei­ tem größer als die Dicke des Plattenverbundes ist. Dadurch wird erreicht, daß das Potential an jeder Elektrode 78 oder 80 jedesmal, wenn ein geladenes Tintentröpfchen vorbeigeht, schwankt, wodurch die Fühlgenauigkeit erhöht wird. Tatsäch­ lich kann eine Ablenkung gefühlt werden, wenn die Periode des Ladungsmusters die kürzeste ist, d. h. wenn ein gelade­ nes Tröpfchen und ein ungeladenes Tröpfchen miteinander ab­ wechseln. Folglich kann die Anzahl der zum Fühlen einer Ab­ lenkung benötigten Tintentröpfchen im Verhältnis zur Abnah­ me in der Periode des Ladungsmusters vermindert werden. Dies schließlich beschleunigt den Fühlvorgang, da die Tinten­ tröpfchen mit einer konstanten Periode ohne Unterbrechung erscheinen können.
Im folgenden wird die Stellung der Ablenkkontrolleinrichtung im Verhältnis zur Bezugsflugbahn 44 erörtert, wobei ange­ nommen wird, daß die Ablenkfühlschaltung 46 der Fig. 3 ver­ wendet wird.
Wenn die Ablenkkontrolleinrichtung in einer solchen Ebene angeordnet ist, daß die Oberfläche der ersten Isolatorplat­ te 10, die die Elektroden 18 und 20 trägt, senkrecht zur Be­ zugsflugbahn 44 ist, wie in Fig. 6a gezeigt, schwankt das Potential an den Elektroden 18 und 20 in genau zeitlich ab­ gestimmtem Verhältnis, wie in Fig. 4b angezeigt, so daß eine Ablenkung genau gefühlt werden kann, wie in Fig. 4a-4c ge­ zeigt. Wenn jedoch die erste Isolatorplatte 10 relativ zu der zur Bezugsflugbahn 44 senkrechten Ebene geneigt ist, wie in Fig. 6b zu ersehen, tritt eine Phasendifferenz zwi­ schen den Fühlsignalen a und b auf, wie in Fig. 6c angezeigt, selbst wenn die Tintentröpfchen genau der Bezugsflugbahn 44 folgen (in der Mitte zwischen den Elektroden 18 und 20). Sollte ein Fehlersignal, das den Abstand zwischen den Signa­ len a und b anzeigt, einen wesentlichen Pegel haben, würde die Schaltung 46 die Ablenkung als richtig bestimmen (g, f = logisch "1") trotz einer geringen oder starken Ablen­ kung von der Bezugsflugbahn 44. Es ist somit ersichtlich, daß die Ablenkkontrolleinrichtung vorzugsweise senkrecht oder im wesentlichen senkrecht zur Bezugsflugbahn 44 angeordnet sein muß, um das Fehlersignal (a-b) in seinem Pegel gerin­ ger als die Bezugsspannungen, die an die Vergleichsstufen 62 und 64 gegeben werden, zu halten, während die Tinten­ tröpfchen der Bezugsflugbahn 44 folgen.
Da die Fühlgenauigkeit und der für einen Fühlvorgang nöti­ ge Zeitraum von der Breite (Dicke) W der Elektroden abhän­ gen, ist es besonders bevorzugt, daß die Elektrodendicke kleiner ist als der Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Tintentröpfchen.

Claims (4)

1. Ablenkkontrolleinrichtung für einen Tintenstrahldrucker mit einer Ablenkdetektoranordnung aus mindestens einer Platte aus einem isolierenden Material, bei der auf einer Seite um einen geradlinigen, diese Plattenanordnung durch­ setzenden Schlitz eine Elektrodenanordnung aus zwei flachen U-förmigen Elektroden mit etwa gleichen Abmessungen ange­ ordnet ist, deren Schenkel fluchtend gegeneinander gerich­ tet sind und in ihrem Annäherungsbereich einen sehr gerin­ gen Abstand gegeneinander aufweisen und die von einer Ab­ schirmelektrode umgeben sind, die in der gleichen Ebene wie die U-förmigen Elektroden gelegen ist, wobei die Tröpfchenflugbahn durch die Schlitzöffnung in der Platten­ anordnung und die Ablenkrichtung der Tröpfchen in Längs­ richtung der Schlitzöffnung verläuft und die Ebene der ersten die Elektroden tragenden Platte senkrecht zur Bezugsflugbahn der Tintentröpfchen verläuft, und mit einer einen Differenzverstärker enthaltenden Auswerte­ schaltung, mit deren Eingang die flachen U-förmigen Elektroden verbunden sind, dadurch gekennzeich­ net, daß
  • a) eine zweite Platte (22) flach auf die erste Platte (10) auf derjenigen Seite der ersten Platte (10) aufgeklebt ist, welche die Elektrodenanordnung trägt,
    b) die erste und die zweite Platte (10, 22) jeweils an der Außenfläche eine Abschirmelektrode (12, 24) aufweist,
    c) die Dicke der U-förmigen Elektroden (18, 20) wesent­ lich kleiner ist als der Abstand zwischen aufeinander­ folgenden Tintentröpfchen,
    d) an den Ausgang der einen Vergleichsstufe (64) ein triggerbarer monostabiler Multivibrator (72) als Schwellwertschalter angekoppelt ist, und
    e) an dem Ausgang der anderen Vergleichsstufe (62) ein triggerbarer monostabiler Multivibrator (70) als Schwellwertschalter über einen Inverter (74) angekop­ pelt ist.
2. Ablenkkontrolleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Platte (22) schmaler ausgebildet ist als die erste Platte (10).
3. Ablenkkontrolleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Platte (10, 22) aus glasfaserverstärktem Epoxidharz besteht und jeweils eine Dicke von etwa 0,8 mm aufweist.
4. Ablenkkontrolleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ausgang der Vergleichsstufen (62, 64) und den triggerbaren mono­ stabilen Multivibratoren (70, 72) ein Verstärkerelement (Transistoren 66, 68) geschaltet ist.
DE19823221668 1981-06-08 1982-06-08 Ablenkdetektor fuer einen tintenstrahldrucker Granted DE3221668A1 (de)

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