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DE3220781A1 - Kontaktelement zur loetfreien befestigung in leiterplatten-bohrungen - Google Patents

Kontaktelement zur loetfreien befestigung in leiterplatten-bohrungen

Info

Publication number
DE3220781A1
DE3220781A1 DE19823220781 DE3220781A DE3220781A1 DE 3220781 A1 DE3220781 A1 DE 3220781A1 DE 19823220781 DE19823220781 DE 19823220781 DE 3220781 A DE3220781 A DE 3220781A DE 3220781 A1 DE3220781 A1 DE 3220781A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
section
contact element
side parts
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823220781
Other languages
English (en)
Inventor
Dietmar Dipl.-Kaufm. 4992 Espelkamp Harting
Hans Dipl.-Ing. 4952 Porta-Westfalica Nagel
Siegfried 4992 Espelkamp Nötzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Harting Electronics GmbH and Co KG
Original Assignee
Harting Electronics GmbH and Co KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Harting Electronics GmbH and Co KG filed Critical Harting Electronics GmbH and Co KG
Priority to DE19823220781 priority Critical patent/DE3220781A1/de
Publication of DE3220781A1 publication Critical patent/DE3220781A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R12/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, specially adapted for printed circuits, e.g. printed circuit boards [PCB], flat or ribbon cables, or like generally planar structures, e.g. terminal strips, terminal blocks; Coupling devices specially adapted for printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures; Terminals specially adapted for contact with, or insertion into, printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures
    • H01R12/50Fixed connections
    • H01R12/51Fixed connections for rigid printed circuits or like structures
    • H01R12/55Fixed connections for rigid printed circuits or like structures characterised by the terminals
    • H01R12/58Fixed connections for rigid printed circuits or like structures characterised by the terminals terminals for insertion into holes
    • H01R12/585Terminals having a press fit or a compliant portion and a shank passing through a hole in the printed circuit board

Landscapes

  • Multi-Conductor Connections (AREA)
  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

  • Kontaktelement zur Iötfreien Befestigung in
  • Leiterplatten - Bohrungen Die Erfindung betrifft ein Kontaktelement zur lötfreien Befestigung in vorzugsweise durchkontaktierten Bohrungen von Leiterplatten mit einem in die Bohrung mit Preßsitz eXnschiebbaren Einpreßabschnitt zur mechanischen und elektrischen Verbindung zwischen Kontaktelement und Leiterplatte, wobei der Einpreßabschnitt sich achsparallel über seine Länge erstreckende Prägungen aufweist-Bei derartigen Kontaktelementen, die vorzugsweise in metallisierte Leiterplatten-Bohrungen eingesetzt werden und dabei mit der Bohrungswandung in elektrischen und mechanischen Kontakt gelangen, ist es erforderlich, daß diese Kontaktelemente zum einen in Bohrungen mit unterschiedlichen Durchmessern eingesetzt werden können, wobei die elektrische Kontaktgabe mit der Bohrungswandung in jedem Falle ausreichend sein muß und zum anderen ist ein Auswechseln von gegebenenfalls defekten Kontaktelementen zu Reparaturzwecken erforderlich. Dabei muß sichergestellt sein, daß die Metallisierung der Bohrungs-Wandung beim Einpressen von Kontaktelementen nicht in unzulässiger Weise deformiert und beschädigt wird.
  • Außer der DE-OS 29 37 BB3 ist ein Anschlußstift für lötfreie Anschlußtechniken bekanntgeworden, der einen zylindrischen Einpreßabschnitt aufweist, der mit einer achsparallelen ertiefung versehen ist. Dabei ist der Umfang des Querschn.ttes des Einpreßabschnittes im wesentlichen rund ausgebildet und beim Einpressen in eine Leiterplattenbohrung eines derartigen Kontaktstiftes wird durch die axiale Vertiefung ein aufeinanderzu Bewegen der äußeren Enden des Abschnittes und somit eine Durchrnesserverringerung des Einpreßabschnittes ermöglicht.
  • Durch den zylindrischen Einpreßabschnitt erfolgt die elektrische Kontaktgabe des Einpreßabschnittes zur metallisierten Bohrungswandung durch Flächenpressung mit relativ geringem spezifischen Anpreßdruck und eine gasdichte Kontaktierung, d.h.
  • Langzeit-Kontaktgabe mit konstantem Übergangswiderstand ist nicht immer gewährleistet.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der genannten Nachteile der bekannten Anordnung, den Einpreßabschnitt eines Kontaktelementes zur lötfreien Befestigung in Leiterplatten-Bohrungen unter Kontaktgabe zur metallisierten Bohrungswandung so auszubilden, daß der Einpreßabschnitt in Bohrungen mit relativ großen Druchmesserunterschieden unter Anpassung an den jeweiligen Bohrungsdurchmesser einsetzbar ist und wobei eine einwandfreie, gasdichte Langzeit-Kontaktgabe mit hohem spezifischem AnpreEdruck des Einpreßabschnittes an die Bohrungswandung erzielt wird, wobei jedoch die metallisierte Bohrungswandung nicht in unzulässiger Weise deformiert und beschädigt wird, so daß ein derartiges Kontaktelement gegebenenfalls aus einer Bohrung entfernt und durch ein neues Kontaktelement ersetzt werden kann.
  • Es hat sich nun. gezeigt, daß sich diese Aufgabe in technisch fortschrittlicher Weise losen läßt, wenn der Einpreßabschnitt zwei aufeinanderzu bewegliche Seitenteile aufweist, die unter einem Winkel zueinander angeordnet sind.
  • WCiteFF vorteilhafte Ausführungen des erfindungsgemäßen Kontaktelementes sind in den Ansprüchen 2 his 7 erläutert.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteilc bestehen insbesondere darin, daß ein Kontaktelement mit einem an unterschiedliche Durchmesser von Lei.terplattenbohrungen sich anpassenden Einpreßabschnitt geschaffen wurde, das in Bohrungen mit; stark unterschiedlichen Durchmessern einsetzbar ist. Die durch Herstellungstoleranzen begründeten Durchmes.Ce-runj'erschied.e liegen dabei, ohne aufwendige und kostspielige Herstellungsverfahren anwenden zu müssen, üblicherweise im Bereich + 5% bis + 8%.i Die Kontaktgabe zur Bohrungsmetallisierung erfolgt durch 3-fach, bzw. 4-fach Kantenpressung mit hohem spezifischen Anpreßdruck, wodurch eine vibrationssichere, gasdichte Kontaktierung erzielt wird. Dabei ist jedoch sichergestellt, daß die Bohrungswanduny nicht in unzulässiger Weise deformiert und beschädigt wird, so daß ein Auswechseln eventuell defekter Kontaktelemente ohne weiteres möglich ist.
  • Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen, federelastischen Einpreßbereiches besteht darin, daß die zum Einpressen eines derartigen Kontaktelmentes erforderlichen Einpreßkräfte im Verhältnis zu bekannten starren Einpreß-Pfosten äußerst gering sind,. wodurch wiederum die Möglichkeit gegeben ist, eine Uielzahl von Kontaktelementen gemeinsam mit einem entsprechend zugehörigen Isolierkörper in eine Leiterplatte einzupressen. Dabei ist es nicht unbedingt erforderlich, ein separates Einpreßwerkzeug zu benutzen, sondern die Kontaktelemente können mit Anlageschultern versehen sein, die mit entsprechenden Schultern im Isolierkdrper zusammenwirken, wobei durch Druck auf den Isolierkörper über diese Schultern die Einpreßkraft auf die Kontaktelemente übertragen werden kann, ohne daß durch zu hohen spezifischen Druck auf die Isolierkörper-Schultern diese Schultern deformiert bzw. zerstört werden.
  • Ein besonderer Vorteil liegt weiterhin in der günstigen Herstellbarkeit eines derartigen Einpreßabschnittes durch Prägeverfahren aus rundem wie auch rechteckigem Ausgangsmaterial.
  • Durch die n Fnrmungs bzw. Entformungsrichtung s[hr.iy vez ufenden Flächen der Seitenteile ist eine leichte Erlttormbarkeit des Einpreßbereiches aus dem Prägewerkzeug gegeben. Weiterhin wird hierdurch gleichzeitig die Haltbarkeit/Standzeit der Prägestempel günstig beeinflußt.
  • Imlo!genden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Rusführungsweg darstellenden Zeichnungen erläutert.
  • Es zeigen Fig. 1 die Ansicht eines Einpreßabschnittes eines Kontaktelementes, Fig. 2 die Ansicht des Einpreßabschnittes des Kontaktelementes gem. Fig.1 im Schnitt entlang der Linie A-A, Fig. 3 die Ansicht eines modifizierten Einpreßabschnittes gem. Fig.1 im Schnitt entlang der Linie A-A, Fig. 4 die Querschnitts-Ansicht eines abgewandelten Einpreßabschnittes, Fig. 5 die Querschnitts-Ansicht eines weiter abgewandelten Einpreßabschnittes, Fig. 6 den Querschnitt eines in eine Leiterplattenbohrung maximalen Durchmessers eingesetzten Einpreßabschnittes gem. Fig.4 in vergrößerter Darstellung, und Fig. 7 den Querschnitt eines in eine Leiterplattenbohrung minimalen Durchmessers eingesetzten Einpreßabschnittes gem. Fig.4 in vergrößerter Darstellung.
  • In der Fig.1 ist der Einpreßabschnitt 1 eines Kontaktelementes2 zur lötfreien Befestigung in Leiterplatten-Bohrungn dargestellt. An den Einpreßabschnitt schließt sich nach oben hin im allgemeinen ein hier nicht näher dargestellter Stift-, Buchsen-oder Gabelkontakt, Halterungs- und Befestigungs-Einrichtungen für das Kontaktelement in einem Isoliergehäuse, sowie Einpreßschultern für die Einleitung der EinpreßkrSfte beim Einpressen eines derartigen Kontaktelementes in eine Leiterpiatten-Bohrung an. Nach unten hin endet das Kontaktelement in einer angeschrägten Einführungsspitze oder setzt sich in Form eines rechteckigen Anschlunpfostens für Drahtwickel-Technik fort. Auch dieser Bereich ist hier nicht näher dargestellt, um die Zeichnungen auf das wesentliche der Erfindung, nämlich den Einpreßabschnitt 1 zu beschränken.
  • Die Fnrrnung des erfindungsgemäßen Einpreßabschnittes aus rundem oder rech-teckigem Ausgangsmaterial erfolgt vorteilhafterweise durch Prägeverfahren. Bei dem in der Fig. 1 dargestell- ten Einpreßabschnitt 1 des Kontaktelementes ist das Material des Kontaktpfostens zur Bildung des Einpreßabschnittes mit einer im wesentlichen V-förmigen Einprägung 3 versehen. Gleichzeitig sind beim Prägen dieses Bereiches durch ein entsprechend geformtes Prägegesenk die beiden Seitenteile 4 ausgebildet worden, die unter einem Winkel K zueinander angeordnet; sind.
  • Zur Erleichterung des Einführens des Einpreßabschnittes in eine Leiterplattenbohrung, geht der Einpreßabsohnitt mit der Einführschräge 5 in den unteren Kontaktelementbereich 6 über.
  • In der Fig. 2 ist der Querschnitt eines derartigen Einpreßabschnittes dargestellt. Beim Finpressen eines solchen Einpreßabschnittes in eine Leiterplatten-Bohrung mit geringerem Durchmesser als dem Durchmesser des Lhkreises 7 des Einpreßabschnittes, werden die Enden 8 der beiden Seitenteile 4 aufeinanderzu gebogen, wobei der Durchmesser des Umkreises verringert wird und der Einpreßbereich paßt sich somit dem Durchmesser der Bohrung an. Durch geeignete Materialuahl wird erreicht, daß die an der Wurzel 9 des V's miteinander verbundenen Seitenteile-federelastisch bewegbar sind und somit nach dem Einpressen in eine Bohrung eine konstante Anpreßkraft an die Bohrungswandung aufweisen.
  • Zusätzlich zum Bestreben des Auffederns des V-förmigen Einpreßabschnittes durch federelastische Eigenschaften der Verbindungsstelle der Seitenteile an der Wurzel des V's, werden in den Übergangsbereichen 11 der Seitenteile 4 in das Kontaktposten-Material beim Aufeinanderzubiegen der Seitenteile innere Torsionsspannungen in diesen Bereichen erzeugt, die ebenfalls ein Auffedern des V-förmigen Einpreßbereiches anstreben und die Anpressung der Berührungskanten 10 des Einpreßabschnittes an die Bohrungswandung unterstützen. Dabei wird insgesamt gesehen eine 3-fach Kantenpressung des Einpreßabschnittes an die Bohrungswandung erzielt. Eine nähere Erläuterung der Kontaktgabe in einer metallisierten Bohrung unter Erzielung einer gasdichten Langzeit-Verbindung erfolgt weiter unten (Fig. 7 und 8) bei der Erläuterung eines in eine Leiterplatten-Bohrung eingepreßten Einpreßabschnittes.
  • Bei dem in der Fig.3 dargestellten Querschnitt des V-förmigen Einpreßabschnittes ist weiterhin vorgesehen, daß die mit der Bohrungswandung in Berührung gelangenden Kanten 10, 10' der Seitenteile 4 mit Rundungen versehen sind. Dadurch wird eine Beschädigung der Bohrungswandung beim Einpressen in eine metallisierte Bohrung (Durchschneidung der Metallisierung) sicher verhindert, wobei jedoch der spezifische Anpreßdruck aufgrund der linienförmigen BerUhrung mit der Bohrungswandung ausreichend hoch für eine gasdichte Langzeit-Kontaktierung ist.
  • In der Fig.4 ist ein modifizierter Einpreßabschnitt im Querschnitt dargestellt. Die Querschnittsform ist hierbei etwa U-förmig geprägt worden, wobei die beiden Seitenteile 4 ebenfalls unter einem Winkel zueinander verlaufen. Die mit der Bohrungswandung beim Einpressen des Einpreßabschnittes in Berührung gelangenden Kanten 10" sind ebenfalls mit Rundungen versehen. An der Wurzel des U's ist eine weitere Einprägung 12 vorgesehen, wodurch der die beiden Seitenteile verbindende Steg 13 mit einem mittleren dünnen Bereich 14 ausgebildet wird.
  • Bei dieser Ausbildung des Einpreßabschnittes werden beim Einsetzen des Einpreßabschnittes in eine Bohrung mit kleinerem Durchmesser als dem Durchmesser des Umkreises 7 die Enden 8' der Seitenteile 4 aufeinanderzu gebogen und der Einpreßbereich paßt sich somit ebenfalls dem geringeren Durchmesser der Leiterplattenbohrung an. Durch geeignete Werkstoffauswahl wird erreicht, daß der Werbindungssteg federelastische Eigenschaften aufweist und die Seitenteile federnd gegen'die Bohrungswandung prct. Durch die Anordnung der Seitenteile unter einem Winkel zueinander, werden hier, ebenso wie schon bei der U-förmigen Aushildung erläutert, Torsionsspannungen in der Übergangsstelle zum Pfostenmaterial beim Zusammendrücken der Enden 8' der Seit;ent;eile hervorgerufen, die auch hierbei das Anpressen an die Bohrungswandung Ullterstützen.
  • Der Vorteil dieser U-förmigen Ausbildung des Einpreßabschnittes lieqt dabei insbesondere in der 4-fach Kantenpressung zur Bohrungswandung.
  • Beim Einpressen eines derartigen Einpreßabschnittes in eine Bohrung mit minimalstem Durchmesser wird der klerbindungssten 13, 14 weitgehend zusammengedrückt und verformt. Dabei isL vUlgesehen, daß diese Verformung zum größten Teil im federelo-stischem Bereich des Werkstoffes liegt und nur in geringem Maße eine irreversible plastische Verformung auftritt, Dariiber hin aus ist vorgesehen, daß durch entsprechend schlanke Ausbildung der Seitenteile diese in sich selbst federelastisch biegbar sind und sich beim'Einpressen in Bohrungen mit minimalem Durchmesser geringfügig durchbiegen und den Durchmesser des Umkreises 7 an den geringsten Bohrungsdurchmesser anpassen, wie weiter unten in der Fig.7 dargestellt und näher erlautert.
  • Bei dem in der Fig.5 im Schnitt dargestellten Einpreßabschnitt sind die beiden Seitenteile 4 beim Prägevorgang entlang der Mittelachse voneinander getrennt worden, so daß hier der axial verlaufende Spalt 15 ausgebildet wird. Gegebenenfalls können die Seitenteile hierbei nach außen gewölbt und somit.in Querrichtung federnd vorgespannt werden. Die Seitenteile sind dabei ebenfalls unter einem Winkels angeordnet. Weiterhin sind die nahe beahstandeten Kanten der inneren Bereiche mit Rollschultern 16 versehen.
  • Beim Einsetzen eines derartig ausgebildeten Einpreßabschnittes in eine Leiterplattenbohrung mit geringerem Durchmesser als dem Umkreis 7 des Einpreßabschnittes werden die Seitenteile unter Verringerung des Umkreis-Durchmessers und somit Anpassung an den Bohrungs-Durchmesser zunächst aufeinanderzu gebogen. Sobald die Schultern 16 zur gegenseitigen Anlage gelangen, werden die Enden 8" der Seitenteile weiter aufeinanderzu bewegt, wnhei- die Schultern aufeinander abrollen. Auch bei dieser Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Seitenteile entsprechend schlank ausgebildet werden, so daß sie bei minimalstem Bohrunqsdurchmesse-r in sich federelastisch durchbiegbar sind.
  • Die abgerundeten BerUhrungskanten 10"' zur Leiterplattenbohrung gewährleisten auch bei dieser Ausführungsform eine 4-fach Kantenpressung zur Bohrungswanduhg unter Vermeidung einer Beschädigung dr Bohrungsmetallisierung.
  • Ausschlaggebend für die federnde Anpressung der Berührungskanten ist hierbei zum einen die federelastische Ausbildung der Seitenteile in Querrichtung, die Torsionsspannungen an der Einleitungsstelle in das Stiftmaterial, sowie das federelastische Durchbiegen der Seitenteile an sich.
  • Besonderer Vorteil ist die äußerst günstige Herstellbarkeit eines derartig geformten Einpreßabschnittes.
  • Tn der Fig.6 ist ein Einpreßabschnitt der gem. Fig.4 ausgebildet ist, in eine Leiterplattenbohrung 17 eingepreßt im Schnitt dargestellt. Dabei ist hier die Leiterplatte 18 mit einer Bohrung maximalen Durchmessers versehen. Die Bohrungswandung ist mit einer Kupfer-Metallisierung 19 und einer darüber angebrachten Zinnschicht 20 ausgestattet.
  • Beim Einpressen des Einpreßabschnittes yelangen die abgerundeten Kanten 10" in innigen Kontakt mit der Bohrungsmetallisierung, wobei Teile der Zinnschicht nach außen weggedrückt werden und sicn eng an die Kontaktierungs-Kanten 10" anlagern. Die hier nun angelagerte Zinnschicht 21 bewirkt.einen dichten Abschluß der Kontaktierungskanten zur umgebenden Atmosphäre und es werden vier qasdichte Kontaktstellen erzielt. Durch die gerundete Ausbildung der kontaktgebenden Kanten wird eine Beschädigung der Kupfermetallisierung sicher verhindert.
  • Da der Umkreis 7 des Ausgangs-Einpreßabschnittes etwas größer als der Bohrungs-Durchmesser war, wurden die Enden der Seitenteile beim Einpressen aufeinanderzu gebogen und der Durchmesser des Einpreßabschni ttes dem Bohrungsdurchniesser angepaßt. Der Verbindungsoteg 13 der Seitenteile ist dabei geringfügig zusammengedrückt und lediglich elastisch verformt worden, so daß hierdurch ein Bestreben des Auseinanderfederns der Seitenteile dee Einpreßabschnittes hervorgerufen wird. Gleichzeitig entstehen durch das nufeinanderzubewegen der Enden der Seitenteile Torsionsspannungen in den Verbindungsstellen der Seitenteile mit dem Stift-Vollmaterial, die ebenfalls ein elastisches Auf-Iederrl der Seitenteile anstreben.
  • Diese Federspannungen, in Verbindung mit der elastischen Federung des Verbindungssteges bewirken eine konstante Arlpressung der Kanten des EinpreBabschnittes an die Bohrungswandurlg.
  • In der Fig.7 ist dargestellt, wie sich der Einpreßabschnitt gem. Fig.4 beim Einpressen in eine Leiterplattenbohrung 17' mit minimalem Bohrungsdurchmesser verformt. Man erkennt, daß hierbei der Verbindungssteg 13 weitgehend zusammengedrückt und verformt wird. Hierbei erfolgt aufgrund der Steggeometrie eine Ausbiegung und Aufwölbung des Stegmaterials zum Inneren des Einpreßabschnittes hin. Aufgrund der Materialauswahl mit hohen federelastischen Eingenschaften ist jedoch sichergestellt, daß zwar ein gewisser Anteil irreversibler Verformung auftritt, jedoch daneben noch ein großer Anteil federelastischer Verformung vorhanden bleibt, der die Seitenteile auseinander und somit gegen die Bohrungswandung preßt.
  • Darüber hinaus ist vorgesehen, daß die Seitenteile scnlank ausgebildet sind, wodurch die Seitenteile sich federelastisch durchbiegen können wie in Fig.7 dargestellt. Durch diese Federelastizität werden die Kanten der Seitenteile ebenfalls federnd gegen die Bohrungswandung gepreßt.
  • Weiterhin wird durch Torsionsspannungen in der Einleitungsstelle der Seitenteile in das Stiftmaterial, wie schon bei der Erläuterung der Fig.6 angegeben, eine Anpreßkraft an die Bohrungswandung hervorgerufen.
  • Die Art der Kontaktierung und Erzielung der gasdichten Langzeitverbindung erfolgt hierbei ebenso wie gleichfalls in der Erläuterung der Fig.6 angegeben.
  • Insgesamt gesehen wirken hierbei also mehrere Kraftkomponenten als resultierende Andruckkraft der Kanten der Seitenteile an die Bohrungswandung. Dabei ist durch die federelastischen Eigenschaften des Einpreßabschnittes und die Abrundung der kontaktgebenden Kanten dieses Bereiches sichergestellt, daß die Einpreßkräfte eine vertretbare Größe nicht übersteigen, daß eine konstante. gasdichte Kontaktierung erzielt wird und daß eine Beschädigung und Verformung der Leiterplattenbohrung (Kupfer-Metallisierung) sicher vermieden wird.
  • Bei derartiger, elastischer Ausbildung des Einpreßabschnittes ist es ohne weiteres möglich, ein Kontaktelement wieder aus der Leiterplatten-Bohrung zu entfernen und ein neues Kontaktelement in die gleiche Bohrung einzusetzen.
  • Leerseite

Claims (7)

  1. Kontaktelement zur ldtfreien Befestigung in Leiterp-latten - Bohrungen Patentansprüche Kontaktelement zur lätfreien Befestigung in vorzugsweise durchkontaktierten Bohrungen von Leiterplatten mit einem in die Bohrung mit-Preßsitz einschiebbaren Einpreßabschnitt zur mechanischen und elektrischen Verbindung zwischen Kontaktelement und Leiterplatte, wobei der Einpreßabschnitt eich achsparallel über seine Länge erstreckende Prägungen aufweist, dadurch gekennzeinhnet, daß der Einpreßabschnit (1) zwei aufeinanderzu bewegliche Seitenteile (4) aufweist, die unter einem Winkel ( A.,d',dt') zueinander angeordnet sind.
  2. 2. Kontaktelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Bohrungswandung (19, 20) beim Einschieben des Einpreßabschnittes (1) in BerUhrung gelangenden äußeren Kanten (10', 10") des Einpreßabschnittes mit Rundungen versehen sind.
  3. 3. Kontaktelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Einpreßabschnittes im wesentlichen U-fcrmig gestaltet ist, wobei die Seitenteile (4) an der Basis des U's über einen dünnen, federelastischen Steg (13) miteinander verbunden sind.
  4. 4. Kontaktelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einpreßabschnitt im Bereich der Basis des U's mit einer weiteren in axialer Richtung verlaufenden Einprägung (12) versehen ist, wobei der die Seitenteile verbindende Steg (13) mit einer einwärts weisenden Wölbung versehen wird.
  5. 5. Kontaktelement nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenschenkel (4) in sich federelastisch biegbar ausgebildet sind.
  6. 6. Kontaktelement nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenschenkel (4) des EinprPßahschnittes (1) entlang der Mittelachse unter Bildung eines schmalen Schlitzes (15) in axialer Richtung getrennt sind, und daß an den inneren, sich nahe beabstandet gegenüberliegenden Bereichen der Seitenschenkel Rollschultern (16) ausgebildet sind.
  7. 7. Kontaktelment nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenschenkel (4) nach dem Trennen entlang der Mittelachse nach außen hin ausgewölbt und in querrichtung federnd vorgespannt sind.
DE19823220781 1982-06-02 1982-06-02 Kontaktelement zur loetfreien befestigung in leiterplatten-bohrungen Withdrawn DE3220781A1 (de)

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