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DE3219800A1 - Vorrichtung zum zufuehren von munition zu einer maschinenwaffe - Google Patents

Vorrichtung zum zufuehren von munition zu einer maschinenwaffe

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Publication number
DE3219800A1
DE3219800A1 DE19823219800 DE3219800A DE3219800A1 DE 3219800 A1 DE3219800 A1 DE 3219800A1 DE 19823219800 DE19823219800 DE 19823219800 DE 3219800 A DE3219800 A DE 3219800A DE 3219800 A1 DE3219800 A1 DE 3219800A1
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DE
Germany
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cartridge
shaft
cartridges
magazine
weapon
Prior art date
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Granted
Application number
DE19823219800
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English (en)
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DE3219800C2 (de
Inventor
Wolfgang Dipl.-Ing. 8900 Augsburg Huber
Ludwig Klingauf
August Schiele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Landsysteme GmbH
Original Assignee
KUKA Wehrtechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of DE3219800A1 publication Critical patent/DE3219800A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3219800C2 publication Critical patent/DE3219800C2/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/04Feeding of unbelted ammunition using endless-chain belts carrying a plurality of ammunition
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/65Box magazines having a cartridge follower
    • F41A9/68Plural magazines, e.g. tandem magazines ; Arrangements of cartridges in two or more independent rows or channels which are selectively or sequentially brought into operative position
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
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    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/73Drum magazines
    • F41A9/74Drum magazines with radially disposed cartridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Vorrichtung zum Zuführen von Munition zu einer Maschinenwaffe
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von Munition zu einer in einer Lafette eines Panzerfahrzeugs oder dergleichen Waffenträger um eine horizontale Achse beweglichen Maschinenwaffe, insbesondere zu einer Maschinenkanone für ein Patronenkaliber bis zu 40 mm, mit einem von einem Patronenmagagzin zur VJaffe führenden Zuführschacht, wobei Magazin, Zuführschacht und Waffe gemeinsam mit der Lafette um deren vertikale Achse drehbar sind.
In Lafetten von Fahrzeugen, Schiffen und Flugzeugen,ζ. B. in Panzertürmen von Panzerfahrzeugen eingebaute Maschinenwaffen werden üblicherweise mit gegürteter Munition gespeist, sofern sie nicht von Flachmagazinen beaufschlagt werden, die teilweise auch ohne Gurtglieder arbeiten. Munitionsgurte sind bereits seit langem bekannt. Trotz unterschiedlicher Konstruktionen weisen sie stets einen aus Metall-, insbesondere Stahlgliedern bestehenden Gurt zur Aufnahme der Patronen auf, die in dem Gurt gehalten und transportiert werden. Auch Gurtglieder, die sich erst durch das Einstecken der Patronen miteinander zu einem Gurt verbinden, sind bereits bekannt. Da beim Schuß die jeweilige Patrone aus dem Gurt in die Kammer der Waffe geschoben wird, fällt das zugehörige Gurtglied ab, weiches somit bei diesen sogenannten Zerfallgurten verlorengeht.
Das Heranschaffen des Gurtes, somit der im Gurt befindlichen Patronen zur Maschinenwaffe wird je nach Waffenart und
Einbausituation entweder von der Waffe selbst oder von angetriebenen Fördereinrichtungen besorgt, wobei im allgemeinen das Ausmaß der erforderlichen Transportkräfte darüber entscheidet, ob die Waffe ihre Munition alleine heranholen kann oder der Unterstützung durch eine Fördereinrichtung bedarf.
Es ist eine Vorrichtung der eingangs genannten Bauart bekannt (Schützenpanzer Marder), bei welcher sich die mittels eines Zerfallgurtes gegurtete Munition in Zickzacklagen in einem unterhalb der Maschinenkanone angeordneten Kastenmagazin befindet. Aus diesem Kastenmagazin wird der Patronengurt sodann in eine der Waffe vorgelagerte Schleifenlagerung gefördert; in welcher sich ein Vorrat für einen Feuerstoß in mindestens einer herabhängenden Schleife anordnen läßt. Die Anordnung ist dabei so getroffen worden, daß die Maschinenkanone oder dergleichen in der Lage ist, sich den Gurt mit den Patronen beim Feuerstoß selbsttätig aus dem Schleifenvorrat heranzuziehen. Da der Zuführschacht den Elevationsbewegungen der Maschinenkanone nicht folgen kann, ist bei dieser Bauart zwischen dem oberen Ende des Zuführschachts und dem Verschlußstück der Waffe ein hinsichtlich seiner Länge, Torsion und Biegung veränderbares Führungselement vorgesehen. Ferner ist bei Vorhandensein von zwei wahlweise aus zwei Gurten verschießbaren Patronensorten ein spezieller, aufwendiger Doppelgurtzuführer erforderlich.
Nun hat sich herausgestellt, daß mit zunehmenden Gurtzugkräften durch größere Länge des heranzuziehenden Patronengurtes bzw. größere Patronengewichte die Waffen überfordert werden und dadurch zu größerer Störhäufigkeit neigen. Ferner sind auch die Gurtglieder selber oft eine Störungsursache. Als weitere Nachteile der sich verbrauchenden Gurtglieder eines Zerfallgurts sind der große Platzbedarf der eingelagerten Munition, die Kosten der nur einmal Verwendung findenden Gurtglieder und die besondere Arbeit beim Auffüllen des Gurtes zu nennen.
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Um die Gurtkosten zu verringern, ist auch bereits ein an der Waffe angeordnetes Magazin mit einem umlaufenden, endlosen Gurt verwendet worden, aus dem die Patronen mittels Nocken ausgekämmt und mittels Sternräder weitertransportiert werden (DE-AS 28 39 839) Dies ändert jedoch nichts an den verbleibenden, bereits genannten, Nachteilen. Ferner läßt sich diese bekannte Anordnung bereits dort nicht verwenden, wo ein Abstand zwischen dem Magazin und der Waffe vorhanden ist und das Magazin einer Elevation derselben nicht folgen kann.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird darin gesehen, eine Vorrichtung der eingangs genannten Bauart zu schaffen, welche unter Vermeidung der genannten Nachteile einen Zerfallgurt mit sich verbrauchenden, lediglich einmal verwendeten Gurtgliedern nicht mehr aufweist und insbesondere ein Magazin besitzt , in dem sich die gurtlose Munition bei besonders guter Raumausnutzung speichern und aus dem sich die Waffe besonders zuverlässig mit Munition speisen läßt, wobei das Magazin vor allem auch als Zweitmagazin für Zusatzmunition vorteilhaft Verwendung finden soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Magazin ein in mehrere parallel zueinander angeordnete « Fächer oder Schächte unterteilter Kasten ist, in dessen Fächern oder Schächten aneinander anliegende Patronen in Reihen oder Säulen seitlich und axial geführt sind, daß jede Patronenreihe an einer ersten Seite oder jede Säule an der Oberseite oder Unterseite des Kastenmagazins mit Druck beaufschlagt ist, daß die Fächer an der der ersten Seite gegenüberliegenden Seite oder die Schächte an der Unterseite oder Oberseite des Kastenmagazins offen sind, daß eine quer zu den offenen Fächern oder den offenen Schächten arbeitende Fördereinrichtung zur Aufnahme von aus den Fächern oder Schächten herausgedrückten Patronen vorgesehen ist, und daß die Freigabe der Patronen aus den Fächern oder Schächten derart gesteuert ist, daß deren Entleerung mit dem in Förderrichtung ersten Fach oder Schacht beginnt und nach dessen völliger Entleerung sich mit dem anschließenden Fach oder Schacht fortsetzt, bis konsekutiv jedes Fach oder jeder Schacht geleert ist.
Das erfindungsgemäße Kastenmagazin ist insbesondere dort von Vorteil, wo bereits ein Hauptmagazin, beispielsweise ein unter der Bühne eines Panzerfahrzeugs angeordnetes Ringmagazin mit Sprengmunition, vorhanden ist und ein Magazin für eine Zweitmunition, beispielsweise panzerbrechende Munition benötigt wird. Ein solches Magazin wird aus Platzgründen zweckmäßig oberhalb einer solchen Bühne angeordnet.
Vorzugsweise ist die Fördereinrichtung dabei ein umlaufender, endloser Förderriemen aus flexibel-elastischem Material, der in seiner Gesamtheit von einer von der Waffe unabhängigen Kraftquelle intermittierend oder kontinuierlich antreibbar ist und längs seiner Außenseite flexibel-elastische, als im wesentlichen halbkreisförmige Auskehlungen ausgebildete Patronenaufnahmen aufweist. Während eines Feuerstoßes bewegt sich dieser endlose Förderriemen mit seinen Patronenaufnahmen an den offenen Fächern oder Schächten des erfindungsgemäßen Kastenmagazins vorbei, wobei zunächst die in dem jeweils ersten Fach bzw. dem ersten Schacht,in Förderrichtung gesehen, angeordneten Patronen aufeinanderfolgend in die Patronenaufnahmen gedrückt werden, woraufhin die Patronenreihe oder der Patronenstapel des in Förderrichtung folgenden Faches bzw. des folgenden Schachtes freigegeben wird und die anschließenden, leeren Patronenaufnahmen des sich vorbeibewegenden Förderriemens besetzt. Dieser Vorgang wiederholt sich während des Schießens so lange, bis das gesamte Kastenmagazin leer ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist das Kastenmagazin an seiner Unterseite offene Schächte auf, unterhalb welcher sich der Förderriemen mit nach oben offenen Patronenaufnahmen transversal entlangbewegt.
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Die Steuerung der Schächte kann auf jeweils einer an jedem Schacht im Bereich der untersten Patrone angeordneten Nockenwelle mit an der Unterseite dieser Patrone abstützend angreifenden Nocken bestehen, wobei die Nocken der in Förderrichtung ersten Nockenwelle sämtliche Patronen des zugehörigen Schachtes freigegeben haben müssen, bevor die Freigabe der Patronen des jeweils folgenden Schachtes durch Verschwenken der dortigen Nockenwelle erfolgen kann. Dabei hat sich eine mechanische Steuerung bewährt, bei welcher die erste Nockenwelle des ersten Schachtes durch eine handbetätigte Klinke freigebbar und ihre Nocken unter der Wirkuna von beispielsweise Druckfedern abwärts verschwenkbar sind, wobei die Nockenwelle des jeweils folgenden Schachtes erst freigebbar ist, sobald sämtliche Patronen den vorhergehenden Schacht verlassen und dadurch eine zugehörige, die nächste Nockenwelle arretierende Klinke freigegeben haben, sowie ferner die jeweils letzte Patrone des vorhergehenden Schachtes eine zusätzliche Klinkensperre im öffnungs sinne betätigt hat.
Die Erfindung und ihre weiteren, vorteilhaften Ausgestaltunge sind im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform der Erfind in einem senkrechten Axialschnitt;
Fig.2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 mit einem Antriebsbeispiel;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die in den Fig. 1 und 2 gezeigt Kastenmagazin angeordneten Patronenstapel· in vergrößertem Maßstab;
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Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 3; Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 3;
Fig„ 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI in Fig. 3 in der Gegensicht.
Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie VII-VII in Fig. 3.
Bei der gezeigten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Zuführen von Munition zu einer Maschinenwaffe 1 sind zwei Zuführschächte 2 und 3 vorgesehen, die jeweils von einem Magazin 4 bzw. 5 zur Waffe 1 führen. Bei dem Magazin handelt es sich um ein Ringmagazin mit beispielsweise Sprengpatronen 6, während es sich bei dem Magazin 5 um ein Kastenmagazin mit beispielsweise panzerbrechender Munition 7 handelt.
Die Magazine 4 und 5, die Zuführschächte 2 und 3 und die Waffe 1 sind gemeinsam mit einem nicht gezeigten Panzerturm um dessen vertikale Achse 8 drehbar. Die Waffe 1 selber ist um eine horizontale Achse 9 bezüglich ihrer Elevation beweglich.
Zwischen den oberen Enden 10 und 11 der Zuführschächte 2 und und dem Verschlußstück 12 der Waffe 1 ist jeweils ein hinsichtlich seiner Länge, Torsion und Biegung veränderbares Führungselement bzw. 14 vorgesehen, die beide gestrichelt in Fig. 1 angedeutet sind und eine Elevation der Waffe 1 ermöglichen.
In dem konzentrisch zur vertikalen Drehachse 8 des nicht gezeigten Panzerturms angeordneten Ringmagazin 4, welches das im allgemeinen für Sprengmunition bestimmte Hauptmagazin darstellt, sind die Patronen δ ohne Gurt flach in mehreren Lagen, beispielsweise in fünf Lagen übereinander, mit den Geschoßspitzen zur Drehachse 8 weisend angeordnet. Ferner ist jeweils in den Zuführschächten 2, 3 eine die Patronen 6, 7 von den Magazinen 4, 5 zum Vsrschlußstück 12 transportierende·
Fördereinrichtung 17 bzw. 18 vorgesehen. Das Ringmagazin läßt sich während einer Schußfolge zur Drehung in Richtung des Pfeiles A auf das Aufnahmeende 19 der Fördereinrichtung antreiben, wo die jeweils in einer Böschungsebene 16 anstehenden, einen Böschungsstapel bildenden Patronen 7 von einem im einzelnen nicht näher gezeigten Kettenförderer dem Aufnahmeende 19 der Fördereinrichtung 17 zugeführt werden.
Wie man Fig. 1 leicht entnimmt,'sind die Fördereinrichtungen 17, 18 jeweils von den Magazinen 4, 5 durch die zugehörigen Zuführungsschächte 2, 3 und das jeweilige Führungselement 13, hindurch zum Verschlußstück 12 und wieder zurück zu den Magazinen 4, 5 umlaufende, endlose Förderriemen 20 und 21 aus flexibel-elastischem Material. Jeder Förderriemen wird von einer von der Waffe 1 unabhängige Kraftquelle 22, beispielsweise einem Elektromotor gemäß Fig. 2 oder einem nicht gezeigten hydraulischen Antrieb, intermittierend oder kontinuierlich angetrieben. Jeder Förderriemen 20, 21 weist längs seiner Außenseite flexibel-elastische, als im wesentlichen halbkreisförmige Auskehlungen 22 ausgebildete Patronenaufnahmen auf, die in das Riemenmaterial eingeformt sein können.
Nahe dem Verschlußstück 12 sind Umlenkungen 24 und 25 für die Förderriemen 20 und 21 angeordnet, durch welche die Patronenaufnahmen 2 3 in reversibler Weise derart aufbiegbar sind (Fig. 1), daß die jeweils an dem Verschlußstück 12 vorgelagerten, nicht gezeigten Haltelippen oder dergleichen anstehenden Patronen 6a bzw. 7a vom Mitnehmer 26 des Verschlußstücks 12 in eine nicht gezeigte Kammer in bekannter Weise einschiebbar sind. Die beiden Umlenkungen 2 4 und 25 sind parallel zueinander an einem dem Verschlußstück vorgelagerten Support 2 7 angeordnet, der in der Ebene 2 8 der beiden Umlenkungen 24, 2 5 in Richtung des Doppelpfeils B nach oben
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oder unten in zwei FunktionsStellungen verschiebbar ist, derart, daß der Mitnehmer 2 6 des Verschlußstücks entweder an der nächsten Patrone 6a des einen oder an der nächsten Patrone 7a des anderen Förderriemens 20 bzw. 21 zur Anlage kommen kann. In der in der Fig. 1 dargestellten Stellung verschießt die Waffe 1 panzerbrechende Munition aus dem Kastenmagazin 5, in der strichpunktiert dargestellten, oberen Funktionsstellung bzw. Endlage des Supports 27 verschießt die Waffe 1 hingegen Sprengmunition aus dem Ringmagazin 4. Panzerbrechende Munition wird generell seltener benötigt,
Im folgenden sollen insbesondere der Aufbau und die Funktion des Kastenmagazins 5 erläutert werden.
Das Kastenmagazin 5 ist zur Speicherung und Abgabe von Patronen mit beispielsweise panzerbrechender Munition bestimmt. Bei der gezeigten Ausführungsform ist es ein in mehrere parallel zueinander angeordnete Schächte 29, 30, 31 und 32 unterteilter Kasten, in dessen Schächten in der jeweiligen Mittelebene 33,34, 35 oder 36 aneinander angrenzende Patronen in Säulen seitlich und axial geführt sind. Zur Führung des jeweiligen Patronenbodens 37, 38 , 39 und 40 sind dabei in der Wand 41 des'Kastens vertikal verlaufende Gleitnuten 42, 43, 44 und 45 vorgesehen, welche die Patronenböden aufnehmen, während zur Führung der Geschosse 7a Vorsprünge 46, 47, 48, 49 und 50 an der der Seite des Kastens gegenüberliegenden Wand 51 vorgesehen sind.
Wie Fig. 6 zeigt, ist jede in den Schächten 29 bis 32 angeordnete Patronensäule bzw. jeder Patronenstapel an der Oberseite bzw. der oberen Wand 52 des Kastenmagazins 5 mit Druck beaufschlagt. Bei der gezeigten Ausführungsform erfolgt die Druckbeaufschlagung mit Hilfe von Blattfedern 53, 54, 55 und 56, die jeweils zwischen der obersten Patrone If jeder
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Patronensäule und der oberen Wand 52 des Kastenmagazins 5 eingespannt sind/ wobei die patronenseitigen Enden der Federn ihre Kraft jeweils mittels Druckstücken 57, 58, 59 und 60 auf die Patronensäule aufbringen.
Die Schächte 29 bis 32 sind an der Unterseite 61 des Kastenmagazins 5 offen (Fig. 6). Der Förderriemen 21 arbeitet gemäß den Fig. 1 bis 5 quer zu den offenen Schächten 29 bis 32 in Pfeilrichtung C zur Aufnahme von aus den Schächten herausgedrückten Patronen 7. In Fig. 6 ist der Richtungspfeil C entgegengesetzt angeordnet, da die Schnittansicht gemäß Fig. 6 in der entgegengesetzten Blickrichtung gegenüber den Schnittansichten nach den Fig. 4 und 5 angesehen wird.
Die Freigabe der Patronen 7 aus den Schächten 29 bis 32 ist derart gesteuert, daß deren Entleerung mit dem in Förderrichtung C ersten Schacht 2 9 beginnt und nach dessen völliger Entleerung sich mit dem anschließenden Schacht 30 fortsetzt, bis konsekutiv jeder Schacht 29 bis 32 geleert ist. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Steuerung der Schächte 29 bis 32 aus jeweils einer an jedem Schacht im Bereich der untersten Patrone 7b angeordneten Nockenwelle 62, 63, 64, 65 mit an der Unterseite dieser untersten Patrone 7b abstützend angreifenden Nocken 66, 67, 68 und bzw. 70, 71, 72 und 73. Die Nocken 66 und 70 der in Förderrichtung C ersten Nockenwelle 62 müssen zunächst sämtliche Patronen des zugehörigen Schächten 2 9 freigegeben haben, bevor die Freigabe der Patronen des folgenden Schachtes 30 durch Verschwenken der zugehörigen Nockenwelle 63 mit den an derselben angeordneten Nocken 67 und 71 erfolgen kann. Wie insbesondere die Fig. 4 und 5 zeigen, ist die erste Nockenwelle 62 des ersten Schachtes 29 durch eine handbetätigte Klinke 74 freigebbar, derart, daß ihre Nocken 66 und
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unter dem Gewicht der Patronen und der Federkraft (Fig. 6 und 7) abwärts verschwenkbar sind. Die Patrone 7b wird von der Blattfeder 53 zusammen mit ihren oberhalb derselben angeordneten,, weiteren Patronen 7 nach unten gedrückt, bis die Patrone 7b in eine der Patronenaufnahmen 23 des Förderriemens 21, der zweckmäßig als Zahnriemen mit auf seiner Unterseite angeordneten Zähnen 75 für einen Zahnradantrieb versehen ist, einrastet. Gemäß Fig. 7 liegt dabei das Geschoß der Patrone auf
einer Gleitführung 105, der Hülsenboden auf einer Gleitführung 106 auf.
Die Nockenwelle 63 des jeweils folgenden Schachtes 30 wird erst freigegeben, sobald sämtliche Patronen den Schacht verlassen haben, wobei sie eine die Nockenwelle 63 arretierende Klinke 76 freigeben (Fig. 5). Ferner muß die letzte Patrone 7f des Schachtes 29 eine zusätzliche Klinkensperre 77 im Öffnungssinne betätigt haben,, was durch· das Vorbeiwandern derselben im Zuge des Förderriemens 21 erfolgt. Anschließend kann die Klinke 76, wie vorher bereits die handbetätigte Klinke 74, in Pfeilrichtung D verschwenken, Dies wird durch die folgende Mechanik möglich:
Es sind an jeder Nockenwelle 62 bis 65 die beiden vorhandenen Nocken 66, 70 bzw. 67, 71 bzw. 68, 72 bzw. 69, 73 jeweils in Abstand voneinander einerseits im Geschoßbereich und andererseits im Hülsenbereich der jeweiligen untersten Patrone angreifend angeordnet. Dabei ist der im Geschoßbereich angeordnete Nocken 70, 71, 72, 73 jeweils ein an der zugehörigen Nockenwelle 62 bis 65 befestigter Hebel (Fig. 4 und 5) f der mit seinem freien Ende 78, 79, 80, 81 in einen Arretierausschnitt 82, 83ν 84 , 85 der zugehörigen Klinke 74, 76, 86, 87 eingreift. Die letztgenannten drei verschwenkbar aw Kastenmagazin. 5 gelagerten'Klinken liegen
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jeweils im Wirkbereich der Patronen im vorhergehenden Schacht, so daß sie nicht verschwenkt werden können, solange die jeweiligen Patronen den entsprechenden Schacht nicht verlassen haben. Dies gilt jedoch nicht für die erste Klinke 74, die , wie bereits erwähnt, von Hand betätigt wird.
Jede der den nachfolgenden Schächten 30, 31 und 32 zugeordneten Klinken 76, 86 und 87 ist durch ein zusätzliches Steuerelement in Form einer Klinkensperre 77,88 und 89 gesichert, die jeweils von der letzten, bereits in ihrer Patronenaufnahme 23 des Förderriemens 21 angeordneten Patrone 7f des jeweils vorhergehenden Schachtes zur endgültigen Freigabe der zugehörigen Klinke betätigbar ist. Diese vertikal verschiebbar gelagerten, winkel- ■ förmigen Klinkensperren 77, 88 und 89 sind in Arretierstellung jeweils mit einem waagerechten Riegel 90, 91 und 92 in eine entsprechende Ausnehmung 93, 94 und 95 der hängend angeordneten Klinken 76, 86 und 87 eingerastet, bis sie durch die jeweilige Patrone 7b angehoben werden und die jeweiligen Klinken 76, 86 und 87 zur Verschwenkung in Pfeilrichtung D freigeben. Dieses Verschwenken kann jedoch erst erfolgen, nachdem die jeweils letzte Patrone 7f den entsprechenden Schacht verlassen hat.
In Fig. 2 ist ein möglicher Antrieb für die erfindungsgemäße Vorrichtung dargestellt, wobei der Übersichtlichkeit halber ein Zahnradgetriebe gewählt worden ist. Es versteht sich jedoch, daß ein hydraulischer Antrieb vorteilhafter ist.
Auf der Antriebswelle 96 des Elektromotors 22 ist ein Schieberitzel 97 in Richtung des Doppelpfeils F hin und her verschiebbar. In der mit ausgezogenen Linien dargestellten Stellung treibt das Antriebsritzel 97 einen Getriebezug 98 an, der für den Antrieb des Förderriemens 20 und des Hauptmagazins 4 mit der Hauptmunition(Sprengmuniton) bzw. den Patronen 6 bestimmt ist. Das Antriebsritzel 97 ist in der gezeigten Stellung mit einem weiteren Getriebezug in Eingriff, mittels dessen das ringförmige
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Hauptmagazin 4 zur Drehung in Pfeilrichtung A auf den Aufnahmebereich 19 des Förderriemens 2 0 zu angetrieben wird.
In der strichpunktiert dargestellten Lage des verschiebbaren Antriebsritzels 97 wird der Antrieb des Förderriemens 21 beaufschlagt, welcher die aus dem Kastenmagazin 5 stammenden Patronen aufnimmt und zur Waffe 1 fördert. Hierfür ist ein Getriebezug 100 mit einer Welle 101 vorgesehen, die über ein Kegelritzel 102 ein Kegelrad 103 treibt, welches auf seiner Achse 104 ein in Fig. 2 hinter ihm angeordnetes und deshalb unsichtbares Zahnrad zum Eingriff in die Zähne des als Zahnriemen ausgebildeten Förderriemens 21 trägt.
Es versteht sich, daß die vom Förderriemen 21 mitgenommenen Patronen 7 in der strichpunktiert dargestellten Transport-' lage (Fig. 4 und 5) sämtliche in Pfeilrichtung C folgenden Klinkensperren 77, 88, 89 zur Freigabe der zugehörigen Klinken 76, 86, 87 anzuheben beginnen, um anschließend wieder in die gezeigten Verriegelungsstellungen zurückzufallen, ohne daß die Klinken in Pfeilrichtung D verschwenken konnten. Sie werden nämlich durch die Patronen 7 im vorhergehenden Schacht blockiert. Ist dieser Schacht geleert, muß erst die letzte Patrone 7f die Klinkensperre im Öffnungssinne betätigt haben, um die Freigabe der Patronen 7 des folgenden Schachtes zu gewährleisten. Dadurch wird eine vorzeitige Freigabe der Patronen 7 des in Förderrichtung C folgenden Schachtes zuverlässig verhindert.

Claims (5)

  1. Ansprüche
    .p./Vorrichtung zum Zuführen von Munition zu einer in einer Lafette eines Panzerfahrzeugs oder dergleichen Waffenträger um eine horizontale Achse beweglichen Maschinenwaffe, insbesondere zu einer Maschinenkanone für ein Patronenkaliber bis zu 40 mm, mit einem von einem Patronenmagazin zur Waffe führenden Zuführschacht, wobei Magazin, Zuführschacht und Waffe gemeinsam mit der Lafette oder dergleichen um deren vertikale Achse drehbar sind, dadurch gekennzeichnet , daß das Magazin (5) ein in mehrere parallel zueinander angeordnete Fächer oder Schächte (29, 30, 31, 32) unterteilter Kasten ist, in dessen Fächern oder Schächten aneinander anliegende Patronen in Reihen oder Säulen seitlich und axial geführt sind, daß jede Patronenreihe an einer ersten Seite oder jede Patronensäule an der Oberseite (52) oder Unterseite des Kastenmagazins (5) mit Druck beaufschlagt ist, daß die Fächer an der der ersten Seite gegenüberliegenden Seite oder die Schächte (29, 30, 31, 32)an der Unterseite oder Oberseite des Kastenmagazins (5) offen sind, daß eine quer zu den offenen Fächern oder den offenen Schächten arbeitende Fördereinrichtung zur Aufnahme von aus den Fächern oder Schächten herausgedrückten Patronen (7) vorgesehen ist,
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    und daß die Freigabe der Patronen (7) aus den Fächern oder Schächten (29, 30, 31, 32) derart gesteuert ist, daß deren Entleerung mit dem in Förderrichtung (C) ersten Fach oder Schacht (2 9) beginnt und nach dessen völliger Entleerung sie mit dem anschließenden Fach oder Schacht (30) fortsetzt, bis konsekutiv jedes Fach oder jeder Schacht (29, 30, 31, 32 geleert ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung ein umlaufender endloser Förderriemen (21) aus flexibel-elastischem Material ist, der in seiner Gesamtheit von einer von der Waffe (1) unabhängigen Kraftquelle (22) intermittierend oder kontinuierlich antreibbar ist und längs seiner Außenseite flexibe elastische, als im wesentlichen halbkreisförmige Auskehlunge: (22) ausgebildete Patronenaufnahmen (2 3) aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anpsruch 2, dadurch geken nzeichnet, daß das Kastenmagazin (5) an seiner Unterseite (61) offene Schächte (29, 30, 31, 32) aufweist, unterhalb welcher sich der Förderriemen (21) mit nach oben offenen Patronenaufnahmen (2 3) transversal (Pfeil C) entlangbewegt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Schächte (2 9, 30, 31 32) aus jeweils einer an jedem Schacht im Bereich der untersten Patrone (7b) angeordneten Nockenwelle (62, 63, 64, 65) mit an der Unterseite dieser untersten Patrone (7b) abstützen angreifenden Nocken (66, 67, 68, 69; 70, 71, 72, 73) besteht, und daß die Nocken (66, 70) der in Förderrichtung (C) ersten Nockenwelle (62) sämtliche Patronen des zugehörigen Schachtes freigegeben haben müssen, bevor die Freigabe der Patronen
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    des folgenden Schachtes (30) durch Verschwenken der zugehörigen Nockenwelle (63) erfolgen kann.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Nockenwelle (62) des ersten Schachtes (29) durch eine handbetätigte Klinke (74) freigebbar und ihre Nocken (66, 70) abwärts verschwenkbar sind, daß die Nockenwelle (63) des jeweils folgenden Schachtes (30) erst .freigebbar ist* sobald sämtliche Patronen den vorhergehenden Schacht (29) verlassen und dadurch eine zugehörige, die nächste Nockenwelle (63) arretierende Klinke (76) freigegeben haben, sowie ferner'die jeweils letzte Patrone (7f) des vorhergehenden Schachtes (29) eine zusätzliche Klinkensperre (77) im Öffnungssinne betätigt hat.
    6„ Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß zwei einen Abstand voneinander aufweisende, jeweils im Geschoßbereich und im Hülsenbereich der untersten Patrone (7b) im jeweiligen Schacht angreifende Nocken an jeder Nockenwelle (62, 63, 64, 65) angeordnet sind, daß der im Geschoßbereich angeordnete Nocken (70, 71, 72, 73) ein an der Nockenwelle befestigter Hebel ist, der mit seinem freien Ende (78, 79, 80, 81) in einen Arretierausschnitt (82, 83, 84, 85) der zugehörigen, im Wirkbereich der ' Patronen im jeweils vorhergehenden Schacht angeordneten Klinke (76, 86, 87) eingreift^,und daß ein zusätzliches, von der letzten, bereits in ihrer Patronenaufnahme (2 3) des Förderriemens (21) angeordneten Patrone (7f) des jeweils vorhergehenden Schachtes betätigbares Steuerelement (77, 88, 89) zur endgültigen Freigabe der Klinke vorgesehen ist.
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