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DE3219860A1 - Flachstrickmaschine - Google Patents

Flachstrickmaschine

Info

Publication number
DE3219860A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
flat knitting
knitting machine
needle bed
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE3219860A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3219860C2 (de
Inventor
Karl 7766 Gaienhofen Essig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
H Stoll GmbH and Co KG
Original Assignee
H Stoll GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H Stoll GmbH and Co KG filed Critical H Stoll GmbH and Co KG
Priority to DE3219860A priority Critical patent/DE3219860C2/de
Priority to GB08312289A priority patent/GB2120685B/en
Priority to IT20943/83A priority patent/IT1163302B/it
Priority to US06/492,701 priority patent/US4505134A/en
Priority to CH2617/83A priority patent/CH660383A5/de
Priority to ES522542A priority patent/ES522542A0/es
Priority to JP58089328A priority patent/JPS58208449A/ja
Publication of DE3219860A1 publication Critical patent/DE3219860A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3219860C2 publication Critical patent/DE3219860C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/94Driving-gear not otherwise provided for
    • D04B15/96Driving-gear not otherwise provided for in flat-bed knitting machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/10Needle beds
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/54Thread guides
    • D04B15/56Thread guides for flat-bed knitting machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/88Take-up or draw-off devices for knitting products
    • D04B15/90Take-up or draw-off devices for knitting products for flat-bed knitting machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

P 4141 - 6 -
Anmelder; Herr
Karl Essig
Alter Weg 4
7766 Gaienhofen 3 (Hemmenhofen)
Flachst ri eismaschine
Die Erfindung "betrifft eine Flachstrickmaschine, insbesondere elektronisch gesteuerte Flachstrickmaschine mit zwei Haderbetten.
Bisher bekannte Flachstriokmaschinen sind mit stationären Nadelbetten und auf einem bewegten Schlitten angeordneten Strickstellen versehen. Mit der Einführung elektronischer Muaterauswahleinrichtungen hat sich bei den Flachstrickmasohinen praktisch eine Verlagerung der Hustereinrichtung vom stationären Maschinenteil mit den Nadelbetten auf den hin- und herbewegten Maschinensohlitten ergeben. Dadurch
ist der Schlitten der Flachstrickmaschinen zwangsläufig schwerer geworden, und es ist die Zufuhr elektrischer Signale zum bewegten Schlitten über Schleppkabel erforderlich. Auch haben sich durch diese Entwicklung neben dem zweifellos großen Vorteil der elektronischen Maschinensteuerung bereits früher latent vorhandene mechanische Probleme verschärft, insbesondere beim Anfertigen von Formstriokwaren. Solche Probleme sind beispielsweise durch die Fadenzufuhr gegeben, die wegen der über den Kammspalt zweibettiger Flachstriokmasohinen hinweg verlaufenden Verbindungsbügel des Schlittens vom einen Ende der Flachstrickmaschine her mit entsprechender Garnumlenkung erfolgen muß. Weitere Probleme macht der Abzug der gebildeten Strickware, wo eine über die ganze Länge der Strickmaschine wirksame Abzugsvorrichtung vorgesehen werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flachstrickmaschine, insbesondere elektronisch gesteuerte Haschine, so auszubilden, daß sie einen konstruktiv einfachen Aufbau erlaubt.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Nadelbett oder die Nadelbetten im Maschinengestell in ihrer Längsrichtung an mindestens einer stationäre Schloßteile für die Nadelsteuerung aufweisenden Strickstelle vorbei hin- und herbewegbar gelagert ist bzw* sind. Dabei können mehrere Strickstellen vorgesehen sein, wobei jedes Nadelbett in eine der Anzahl der zugeordneten stationären Strickstellen entsprechende Anzahl von Arbeitsbereichen unterteilt ist, die durch nadelfreie Bereiohe voneinander getrennt sind, deren Länge mindestens der Länge der stationären Strickstellen entspricht.
Die Erfindung trägt der dureh die Einführung der elektronischen Steuerung erfolgten Wandlung des Aufbaues der Flachstrickmaechinen Rechnung, indem nunmehr die leichter gewordenen Nadelbetten bewegt und die umfangreicher und komplizierter gewordenen Strickstellen stationär belassen werden. Durch die bewegten Nadelbetten wird zwar an beiden Enden der Flachstrickmaschine Freiraum erforderlich, doch wird dieser Nachteil durch erhebliche Vorteile mehr als ausgeglichen.
Durch die stationär angeordneten Strickstellen mit ihren Schloßteilen zur Nadelbewegung und ihren Steuerteilen zur Nadelauswahl} Masohenlängenverstellung usw. entfallen den Kammspalt zwischen den Nadelbetten überbrückende Verbindungsbügel «wischen den Strickstellen, so daß der Faden direkt den Strickstellen zugeführt werden kann. Die mehreren Fadenführerstellen mit Fadenführerkasten und Deckschienen entfallen. Es gibt keine Schleppkabel mehr, da die elektrischen Verbindungeleitungen fest im Maschinengestell verlegt zu den Strickstellen geführt werden können. Auch die seitlichen Anschlagkästen herkömmlicher Maschinen entfallen.
Die bewegten Nadelbetten lassen sich sicher auf stationären Nadelbettauflagen anordnen, die mindestens an den Strickstellen zweckmäßig über Vertikalstützen mit einem Fußteil des Maschinengestells verbunden sein können. Durch das Fehlen von Brücken zwischen dem vorderen und dem hinteren Nadelbett lassen sich die Nadelbettauflagen vorteilhafterweise quer zur Bewegungsrichtung der Nadelbetten verstellbar anordnen, so daß auf einer erfindungsgemäß ausgebildeten
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Piachatrickmaschine eine Kammweitenverstellung der Nadelbetten zur Beeinflussung der Strickware durchführbar ist. Auf diese Weise lassen sich Gestricke venig oder stärker voluminös ausführen.
Der Antrieb der Nadelbetten läßt sich problemlos mittels eines gesteuerten Reversiermotors bewirken, wobei zweckmäßig die beiden Nadelbetten jeweils mit einem in der zugehörigen Nadelbettauflage angeordneten endlosen Antriebsriemen gekoppelt sind, der Über Umlenkrollen innerhalb einer Vertikalstütze nach unten zu einem Antriebsrad geführt ist. Dabei können die Antriebsräder beider Antriebsriemen auf einer im Fußteil des Maschinengesteiles angeordneten gemeinsamen, mit dem gesteuerten Reversiermotor gekoppelten Antriebswelle befestigt sein. Ein Nadelbettenversatz läßt sich während der Bewegung der Nadelbetten durchführen, wobei ein gleichzeitiger Versatz des vorderen und des hinteren Nadelbettes möglich ist und somit in kürzester Zeit große Versatzsprünge ausgeführt werden können. Der Versatz kann vorteilhafterweise dadurch erfolgen, daß die im Bereich einer Vertikalstütze vorgesehenen Umlenkrollen für den Nadelbett-Antriebsriemen auf einem in Bewegungsrichtung des Nadelbettes verschiebbar am Maschinengestell angeordneten Schlitten gelagert sind, der über eine Verstellspindel mit einem elektrischen Schrittmotor gekoppelt ist. Jedes Nadelbett kann aber auch über ein Blanetenradgetriebe mit dem gemeinsamen Reversiermotor verbunden sein, wobei ein Nadelbettversatz durch eine Verstellung dieses Getriebes durchführbar ist. Zweckmäßig können die einzelnen Versatzstellungen der Nadelbetten durch Anschläge
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im nadelfreien Bereich der Nadelbetten festgelegt sein, beispielsweise durch Anschlagschieber, die beim Durchgang deβ Nadelbettes durch eine Stricketeile durch dort angeordnete Stellorgane einstellbar sind.
Ein großer Vorteil der erfindungsgemäß ausgebildeten Flachstrickmaschine besteht auch darin, daß bei der Herstellung von Formgestricken die nadelbetten nicht immer ihren vollen Weg zurücklegen müssen. Es ist möglich» beim Hindern während des Durchlaufes der Nadelbetten unter einer Strickstelle, z.B. bei der Nadelbettbewegung von links nach rechts, zuerst den rechten und linken Gestrickrand nach hinten umzuhängen, dann bei der darauffolgenden Nadelbettbewegung naoh links die in den Nadeln des hinteren Nadelbettes befindlichen, zu mindernden Maschen vor dem Erreichen der TJmhängeschloßteile je nach gewünschter Steigung der Hinderung um eine bestimmte Anzahl Nadelteilungen nach rechts zu versetzen. Sofort nachdem diese linken Randmaschen nun nach vorne umgehängt worden sind, läßt sich das hintere Nadelbett um eine gewünschte Nadelteilung nach links verstellen - alles während der Laufbewegung der Nadelbetten - , und beim weiteren gemeinsamen Bewegen der Nadelbetten nach links kommen die Nadeln mit den darauf befindlichen rechten Eand-"mischen in den Bereich der TJnhängeschloßteile der stationären μStrickstelle und werden ins vordere Nadelbett zurückgehängt. Dies bedeu^erjw&afl sich der gesamte Mindervorgang des rechten und linken WarenrandeBbei einem einzigen Hin- und Her-
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gang der Nadelbetten durchführen läßt. Bei herkömmlichen FlachBtrickmaechinen muß büerzu der Schlitten eine zweimalige Hin- und Herbewegung ausführen. Beim asymmetrischen Hindern genügt es, die Nadelbetten nur über eine Länge, die dem zu mindernden
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Gestrickrandbereich entspricht, unter den mit TJiHhängeachloßteilen versehenen Strickstellen hin- und her zu "bewegen.
Die stationären Striokstellen lassen eich leicht auswechseln und durch Strickstellen mit anderem Schloßaufbau ersetzen. Vorteilhafterweise sind an jeder Strickstelle die Schloßplatten mit den Schloßteilen, die Nadelauswahlorgane und alle zugehörigen Verstell- und Steuerteile in einem Gehäuse oder einem Rahmen angeordnet, der an der Nadelbettauflage zum Auswechseln von Teilen vom Nadelbett abklappbar und zum Vollersatz auch abnehmbar gelagert ist.
Da die Stellen, an denen die Maschen in der Maschine gebildet werden, festliegen, ist nicht nur eine direkte Zufuhr mindestens eines Fadens von einem stationären Spulentisch über die üblichen Fadenbremsen und Fadenwächter zur Strickstelle möglich, sondern ergibt sich auch die günstige Voraussetzung zur Verwendung von Fadenwechse!vorrichtungen. Bei einer erfindungsgemäß ausgebildeten Flachstrickmaschine kann also jeder stationären Strickstelle eine Fadenwechselvorrichtung zugeordnet sein, der mehrere Fäden gleichzeitig und direkt vom Spulentisoh über Fadenepann- und -überwachungsorgane zugeführt sind. Hierbei kann jeder als zweckmäßige Doppelschloß-Strickstelle ausgebildeten Strickstelle ein Fadenführerhalter zugeordnet sein, in welchem aus einem zusammen mit dem Nadelbett bewegbaren Magazin ein vorwählbarer Fadenführer einsetzbar und zwischen den beiden Austriebsschloßteilen der Doppelschloßstriokstelle verstellbar ist. Dabei kann das Magazin zweckmäßig auf einer mit dem bewegten
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Nadelbett verbundenen Schiene verschiebbar und durch einen stationären, gesteuert betätigbaren Anschlagbolzen beaufschlagbar gelagert sein.
Die stationären Maschenbildungsstellen einer erfindungsgemäß ausgebildeten Flachstrickmaschine haben den weiteren Vorteil, daß sich der Warenabzug auf diese Maschenbildungsstellen beschränken kann. Es ist also nicht wie bei herkömmlichen Flachstrickmaschinen eine über die gesamte Maschinenlänge wirksame Gestrickabzugsvorrichtung erforderlich. So können an den einzelnen Strickstellen vorteilhafterweise als Abzugsorgane jeweils zwei unterhalb einer Kulierstelle der Strickstelle angeordnete, in Abhängigkeit von der Durchlaufbewegung der Nadelbetten gesteuert um eine Achse drehbare, gegeneinanderliegende Rotationskörper vorgesehen werden, zwischen denen die zusammen mit den Nadelbetten bewegte Strickware hindurchgeführt wird. Durch eine Einstellung der Neigung der Drehachse der angetriebenen Rotationskörper, insbesondere Kugeln, gegenüber der Durchlaufrichtung der Strickware aus einer exakten Querstellung heraus nach beiden Richtungen läßt sich die Abzugskraftkomponente von einem Wert Null aus bis auf einen Maximalwert stufenlos einstellen und an die Art des Gestrickes, die Qualität des Fadenmaterials usw. anpassen. Diese Verstellung kann ebenfalls während der Bewegung der Nadelbetten erfolgen. Bei der Nadelbettumkehr können die Abzugsorgane in eine andere Abzugsstellung gebracht und kann die Drehrichtung der Abzugsorgane verändert werden. Durch eine Änderung der Drehzahl der als Abzugsorgane verwendeten Rotationskörper und damit ihrer Umfangsgeschwindigkeit gegenüber der Bewegungsgeschwindigkeit der Nadelbetten läßt sich mit den Abzugsorganen nicht nur die
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gewünschte Abzugswirkung, sondern gleichzeitig auch noch eine Breithaltewirkung auf den Gestrickrand erzielen. Dadurch wird "beim Mindern das Umhängen der Maschen wesentlich erleichtert, weil durch die Abzugsorgane bewirkt wird, daß die umzuhängenden Maschen senkrecht und nicht schräg in den Nadelhaken hängen und sich somit leicht über den Nadelrücken schieben lassen. Durch diese Tariationsaioglichkeiten läßt sich insgesamt die auf das Gestrick an den Strickstellen einwirkende Abzugskraft gegenüber herkömmlichen Maschinen verringern, so daß Maschenüberlastungen durch die Abzugsvorrichtung nicht zu befürchten sind. Beim dreidimensionalen Stricken, beispielsweise bei der Herstellung von Büsten, iet es mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Flachstrickmaschine möglich, daß nur im Bereich der zu kulierenden Maschen eine Abzugswirkung durch die Abzugsorgane ausgeübt wird, während beim Durchlauf von nichtaktivierten Nadeln die Abzugsorgane in eine exakte Querstellung zur Durchlaufrichtung gebracht werden können, in welcher sie keine Kraftkomponente in Abzugsrichtung erteilen.
Ein sehr bedeutender Vorteil der erfindungsgemäß ausgebildeten Flachstrickmaschine besteht darin, daß sich ohne Schwierigkeiten ganze Maschinengruppen bilden lassen, die von einem einzigen Rechner aus gleichzeitig steuerbar sind. Dabei lassen sich diese Maschinengruppen in Muttermaschinen und Tochtermaschinen gliedern, wobei nur die Muttermaschinen mit einer Antriebsvorrichtung und Nadelbettenversatzeinrichtung versehen sind, während die Tochtermaschinen durch eine starre Kopplung ihrer Hadelbetten mit den Nadelbetten der Muifermaschine von der Muttermaschine mitbewegt werden. Allein schon durch diese Koppelfähigkeit der Flachstrickmaschine wird
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der eingangs genannte Nachteil des erforderlichen Freiraumes an den Enden der Maschinen stark herabgesetzt.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele erfindungsgemäß ausgebildeter Flachstrickmaschinen anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.
Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine schematisierte Seitenansicht
einer Flachstrickmaschine mit den Nadelbetten in ihrer linken Endstellungj
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Seitenan
sicht mit den Nadelbetten in ihrer rechten Endstellungj
Fig. 3 ' eine schematische stirnseitige Ansicht
der Flachstrickmaschine)
Fig. 4 eine Seitenansicht von einer Mutter-
masohine, die mit einer Tochtermaschine gekoppelt ist;
Fig. 5 eine schematisierte Darstellung des
Antriebes eines Nadelbettes der Flachstrickmaschine mit einer ersten Ausführungsform einer Versatzeinrichtung;
Fig. 6 einen Querschnitt durch die Flachstrick
maschine entlang der Linie VI - VI in Fig. 5}
K. ...
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Pig. 7 eine Teilseitenansicht der Flach
strickmaschine mit einer Strickstelle mit Fadenwechselvorrichtung?
Fig. 8 eine schematische Darstellung des Ma-
schinenantrielDS mit einer zweiten AusführungsiOrm einer Yersatzeinrichtung?
Fig. 9 einen Querschnitt durch die Flachstrick
maschine nach Fig. 8 entlang der Linie in Fig. 8;
Fig.10 einen schematisierten Querschnitt
durch eine AuBführungaform der Flachstrickmaschine entlang der Linie X-Z in Fig. 11 mit einer Torrichtung zur Yerstellung der Kammweitej
Fig.11 eine Seitenansicht einer Strickstelle
einer Flachstrickmaschine nach Fig. 10;
Fig.12 eine vergrößerte TeilSchnittdarstellung
der Flachstrickmaschine nach Fig. 10 und 11 im Bereich des Kammspaltee "bei enggestelltem Kaiamspaltj
Fig.13 eine Maschenlaufdarstellung beim Stricken
in der Eammspaltstellung nach Fig. 12}
Fig.14 eine der Fig. 12 entsprechende Darstel
lung bei weitgestelltem Kammspalt;
... 16
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Pig. 15 eine Fadenlaufdarstellung beim
Stricken mit weitgestelltem Kammspalt gemäß Fig. I4»
Fig. 16 + 17 zwei schematische Darstellungen von
unterschiedlichen NadelbettStellungen beim asymmetrischen Mindern eines Formgestrickes}
Fig. 18 eine schematische Draufsicht auf zwei
gegeneinander versetzte Kadelbetten einer Flachstrickmaschine mit Anschlägen zur Festlegung der verschiedenen Versätzetellungen;
Fig. 19 eine schematiBche stirnseitige An
sicht einer Flachstrickmaschine mit einer Abzugsvorrichtung}
Fig. 20 eine schematische Seitenansicht der
einer Strickstelle der Flachstrickmaschine zugeordneten Abzugsvorrichtung j
Fig. 21 einen schematischen Querschnitt durch
eine mit einer Fadenwechselvorrichtung versehene Strickstelle entlang der Linie XXI - XXI in Fig. 22}
Fig. 22 eine Draufsicht auf die Fadenwechsel
vorrichtung der Strickstelle nach Fig. 21.
... 17
Die Pig. 1 "bis 3 zeigen von der Flachstrickmaschine den als Warenwanne ausgebildeten Fußteil 10, von welchem aus paarweise vertikale Stützpfeiler 11, 12 und 13,14 ausgehen, von welchen die beiden liadelbettauf lager 15 und 16 getragen sind, auf denen die in üblicher Veise mit Uadelschlitzen versehenen Nadelbebten 17 und 18 der dargestellten V-Bett-Maschine längsverschiebbar gelagert sind» Beide Nadelbetten 17, 18 sind i:a zwei gleiche Hälften 17-1 und 17·2 unterteilt, denen jäweils eine im Bereich einer der Vertikalstutζen 11, 12, 13 und 14 stationär angeordnete, jeweils ein Doppelsohloß aufweisende Strickstelle 19 und 21 bzw. 20 und 22 zugeordnet Bi:id. Jede Strickstelle weist die Schloßteile und Steuereinrichtungen auf, die bei herkömmlichen, elektronisch gesteuerten Flachstrickmaschinen im Schlitten und in den Schaltkästen am Ende der dort stationären Nadelbetten untergebracht sind. Aufbau und Ausgestaltung dieser Einzelteile der Strickstellen interessieren im Eahmen der vorliegenden Erfindung nicht.
Bei der dargestellten Flachstrickmaschine wird auf jeder Nadelbetthälfte 17.1, 17.2 und den nicht sichtbaren Hälften des anderen Nadelbettes 18 jeweils ein eingezeichnetes Formgestrick 23 oder 24 gefertigt, das zusammen mit den Nadelbetten 17 und 18 hin- und herbewegt wird. Der Antrieb der beiden Nadelbetten 17 und 18 erfolgt mittels eines gesteuerten elektrischen Reversiermotors 25· Der Aufbau der Antriebsvorrichtung wird in Verbindung mit den Fig. 5 his 7 näher beschrieben.
In den Fig. 1 bis 3 ist noch der stationäre Spulentisch 26 dargestellt, oberhalb welchem auf Stützen 27 eine gemeinsame
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Trageleiste 28 für nicht näher dargestellte Fadenbremsen und Fadenwächter (110, Pig. 6) angeordnet ist. Fig. 1 zeigt die Nadelbetten 17t 18 in ihrer linken Endstellung, Fig. 2 in ihrer rechten Endstellung.
In Fig. 4 ist die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Flachstrickmaschine als Mutternaschine A zusammen mit einer Tochtermaschine B dargestellt. Die Tochtermaschine B hat den gleichen Aufbau des Maschinengestelles, der Nadelbetten und der Strickstellen wie die Muttermaschine A, und gleiche Teile der Tochtermaschine sind mit den gleichen Bezugsziffern, ergänzt durch einen Indexstrich bezeichnet. Die beiden Flachstrickmaschinen A und B sind so nebeneinander angeordnet, daß ihre Nadelbetten 17, 17' und 18, 18" miteinander fluchten, und die Nadelbetten 17'» 18' der Tochtermaschine B sind ait den Nadelbetten 17 und 18 der Huttermaschine A durch eingesetzte Kupplungsstege 29 starr verbunden. Die Tochtermaschine B wird also von der Muttermaschine A aus angetrieben und benötigt keinen eigenen Antrieb« Die Strickstellen 19, 21, 19«, 21' beider Maschinen A,B werden von einem gemeinsamen Computer 30 aus gesteuert. Venn man den Antrieb der Muttermaschine A entsprechend stark auslegt, können noch weitere Tochtermaschinen B an die Muttermaschine A angehängt werden.
Die Fig. 5 bis 7 zeigen den Antrieb der Flachstrickmaschine zusammen mit einer ersten Ausführungsform einer Versatzvorrichtung für die Nadelbetten. In Fig. 5 ist das vordere Nadelbett 17 entfernt und nur das Nadelbettauflager 15 sichtbar. Das Nadelbettauflager 15 ist mit einer über seine ganze Länge durchgehenden Führungsnut 31 für einen Kulissen-
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körper 32 versehen, mit velchem das abgenommene Nadelbett 17 lösbar verbunden ist. Der Rulissenkörper 32 ist mit ausgezogenen Linien in einer Hittelstellung und mit gestrichelten Linien in seinsr linken und in seiner rechten Endstellung dargestellt. Der Kulissenkörper 32 ist mit einem Antriebsriemen 33» vorzugsweise einem Zahnriemen, verbunden, der über in den Bndbereichen des Nadelbettauflagers 15 gelagerte Umlenkrollen 34 und· 35 sowie über zwei TTmlenkrollen 36 und 37, die auf einem am Stützpfeiler 11 verstellbar gelagerten Halter 38 gelagert sind, geführt ist. Über die beiden Umlenkrollen 36 und 37 &&s Halters 38 wird der Antriebsriemen 33 im Stützpfeiler 11 nach unten zu einer auf einer im Fußteil 10 der Flachstrickmaschine gelagerten, mit dem gemeinsamen Reversiermotor 25 verbundenen Antriebswelle 39 "befestigten Antriebsrad 40 geführt. Vie Pig. 6 zeigt, sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Flachstrickmaschine die beiden Stützpfeiler 11 und 12 durch einen Fußteil 4I zu einem gemeinsamen U-förmigen Stützkörper verbunden, in dessen Fußteil 41 die Antriebswelle 39 gelagert ist, auf welcher neben dem Antriebsrad 40 für den Antriebsriemen 33 für das Nadelbett 17 auch das Antriebsrad 42 für einen Antriebsriemen 43 für das hintere Nadelbett 18 befestigt ist. Der Antriebsriemen 43 ist genau gleich wie der Antriebsriemen über Umlenkrollen und einen verstellbaren Halter 44 geführt. Fig. 6 zeigt, daß die Halter 38 und 44 mit einer Schwalbenschwanzführung 45 versehen sind. Durch eine Verstellung der Halter 38 bzw. 44 mittels eines Schrittschaltmotors 46 mit Gewindespindel 47 wird ein Eadelbettversatz des mit dem jeweiligen Antriebsriemen 33 bzw. 43 gekoppelten Nadelbettes 17 oder 18 erzwungen.
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Wird z.B. der Halter 38 mit seinen Umlenkrollen 36 und 37 in Fig. 5 Ond 7 tun einea Teilungsschritt des Naderbettes nach links verschoben, 90 macht der Kulissenkörper 32 und damit das mit ihm im nalelsehlitzfreien Mittelteil 17.3 verbundene Nadelbett 17 eine entsprechende Veraatzbewegung nach rechts. Der Halter 44 mit den Umlenkrollen für den Antriebsriemen 43 für das hintere Nadelbett 18 kann gleichzeitig und während der Sadelbettbewegung beispielsweise um zweieinhalb Teilungsschritte nach rechte verschoben werden, so daß sich eine entsprechende Verschiebung des hinteren Nadelbettes 18 nach lintcs ergibt und ein Gesamtversatz der beiden Nadelbetten von dreieinhalb Nadelschritten erzielt wird.
Um die einzelnen Versatzstellungen der Nadelbetten genau festzulegen, können gemäß Fig. 18 im nadelschlitzfreien Mittelabschnitt 17.5 des vorderen Nadelbettes 17 mehrere Anschlagschieber 48, 49, 50, 51 und im nadelschlitzfreien Mittelteil 18.3 des hinteren Nadelbettes 18 ein Gegenanschlags chi eb er 52 angeordnet sein. Alle diese Anschlagschieber 48 - 52 lassen sich an den Strickstellen 19-22 der Flachstrickmaschine aus einer Ruhestellung in eine Anschlagstellung verschieben und umgekehrt.
In Figur 18 sind der Anschlagschieber 50 und der Gegenanschlags chi eb er 52 in der Arbeitsstellung. Venn diese beiden Anschläge aufeinandertreffen, befindet sich das vordere Nadelbett 17 gegenüber dem hinteren Nadelbett 18 um eine Nadelteilung nach links versetzt. Die Versatzbewegung ist durch eine Verstellung des Halters 38 in Fig. 5 oder 7 nach
rechts "bewirkt worden. Der Ver3tellweg das Halters 38 ist vorteilhafterweise etwas größer bemessen als der gewünschte Versatzweg. Dadurch wird erreicht, daß der Anschlagschie~ ber 50 unter Vorspannung gegen den Gegensnschlagschieber 52 des hinteren Hadelbettes 18 zur Anlage kommt. Durch diese Vorspannung werden ein eventuelles Spiel im Hadelbettantrieb und andere Ungenauigkeiten ausgeglichen. Durch eine Kombination des Gegenanschlagschiebers 52 mit den anderen Anschlagschiebern 48» 49 und 51 können sämtliche vorgesehenen Versatspositionen der beiden Madelbetten 17 und 18 genau eingestellt werden.
In den J?ig. 8 und 9 ist eine zweite Ausführungsform einer Versatzeinrichtung dargestellt. Hierbei werden dia Antriebsriemen 53 iniä 43 für die beiden Hadelbetten 17 und 18 jeweils über unverstellbare Umlenkrollen 36' und 37! in den Stützpfeilern 11, 12 nach unten zu einem Antriebsrad 4O1 bsw. 42' geleitet. Diese Antriebsräder 4O1 uzicl 42' sitzen auf der Antriebswelle eines Planetenradgetriebes mit dem Gehäuse 55 bzw. 54- Die Antriebswellen der beiden Planetenradgatriebe werden über Antriebsriemen 55 "und 56 von der gemeinsamen ¥elle 39 d-ea Reversiermotors 25 angetrieben. Die Gehäuse 53» 54 der Planetenradgetriebe sind kreisrund ausgebildet und drehbar gelagert. Eine Verstellbewegung der Gehäuse 53 bzw. 54 läßt sich mittels eines gesteuerten Schrittschaltmotors 57 mit Gewindespindel 58» die in eine am Ende eines mit dem Getriebegehäuse verbundenen Hebels 59 angeordnete Gewindemutter 60 eingesetzt ist, bewirken. Durch eine vorgegebene Drehbewegung des Gehäuses 53 des dem vorderen Nadelbett 17 zugeordneten Planetenradgetriebes wird eine Versatsbewegung dieses Nadelbettes 17 erreicht. Gleichzeitig kann auch eine gegenläufige Versatzbewegung des hinteren
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Nadelbettes 18 durch eil Verdrehen des Gehäuses 54 des anderen Planetenradgetriebes durchgeführt werden.
Die Pig. 10 und 11 zeigen eine Ausführungsform der !Flachstrickmaschine, "bei welcher die einzelnen Strickstellen, beispielsweise hier die Strickstellen 19 und 20, über Gelenkstellen 61 abklappbar und auswechselbar an den Nadelbettauflagern 15 oder 16 angeordnet sind. So kann z.B. für ein zweifarbig gearbeitetes Strickmuster eine Strickstelle mit Doppelschloß ohne Umhängeschlösser eingesetzt werden, während zum Stricken eines "Umhängemusters eine Strickstelle montiert werden kann, die beispielsweise ein Einzelschloß und ein Umhängeschloß aufweist. Die beiden Nadelauflager 15 und dieser Flachstrickmaschine sind jeweils über einen Schwalbenschwanzführungsteil 62 in den Stützpfeilern 11 und 12 quer zu ihrer Längsrichtung verschiebbar gelagert. Die Querverschiebung der Nadelbettauflager 15 und 16 wird mittels Stellmotoren 63 mit Gewindespindel 64 bewirkt, von denen einer in Fig. 10 dargestellt ist. Die Verstellmotoren 63 sind an den Stützpfeilern 11 oder 12 befestigt, und ihre Gewindespindel 64 wirkt mit einer am Schwalbenschwanzführungsteil 62 befestigten Gewindemutter 65 zusammen. Mittels der Stellmotoren 63 läßt sich also die Breite des Kaminspaltes 66 zwischen der beiden Nadelbetten 17 und 18 verstellen. Die Wirkung der Verstellung der Breite des Kammspaltes 66 wird nachfolgend anhand der Figuren 12 - 15 erläutert.
Fig. 12 zeigt die beiden Nadelbetten I7 und 18 in ihrer Stellung, in welcher der durch sie gebildete Kammspalt seine geringste Breite K. hat. Fig. I4 zeigt die beiden Nadelbetten
...
17 "und 18 mit ihren Nadeln 67.1 und 67.2 und den iLbschlagstegen 68.1 und 68.2 in einer Relativstellung, in welcher sie die größtmögliche Kammspalffareite K„ bilden. Pig. 15 zeigt den Terlauf eines Fadens 69 zwischen den Nadeln 67 =.1 und 67 «2 bei der Kammspaltbreite K. and Figur I5 den Terlauf des Badens 69 bei der Kammspaltbreite K„. Ein Vergleich der beiden Figuren 13 lind 15 zeigt deutLich die größere Padenlänge, die sich zwischen den Nadeln 67.1 des vorderen Hadelbsites 17 und den Nadeln 67.2 des hinteren Nadelbettes 18 ergibt, wenn die größere Kammspaltbreite £2 eingestellt ist. Dadurch ergibt sich bei größerer Breite des Kamsaspaltes 66 ein voltmiinöseres Gestrick als bei geringerer Kammspaltbreite K., .
Wie bereits eingangs erwähnt worden ist, muß bei einer erfindungsgemäß ausgebildeten Flachstrickmaschine beim Mindern nicht immer ein Durchlauf der Nadelbetten I7 oder
18 über die ganze Gestrickbreite erfolgen. Die Fig. 16 und 17 zeigen, wie bei einem asymmetrischen Mindern ein Nadelbett 17 nur über den Bereich des zu mindernden Gestrickrandes eine Strickstelle 19 durchlaufen muß. In den Fig. 16 und sind von der Strickstelle 19 TJmhängeschloßteile 7 ο und 7I angedeutet. Das asymmetrische Gestrickstüek 23a hängt an dem zu mindernden linken Sand 72 in den Nadeln 73 - 76 und soll eine beispielsweise vier Fädeln breite mindernde Kante erhalten. Nach dem Stricken einer Maschenreihe befindet sich das Nadelbett 17 zunächst in der aus Fig. 17 ersichtlichen Stellung, in welcher die Nadel 73 die Strickstelle I9 durchlaufen hat. In dieser umkehrstellung des Nadelbettes 17 wird ein Versatz der Nadelbetten in cie gewünschte Umhängeversatzposition durchgeführt, wodurch das Nadelbett 17 eine Verstellung nach links erhält. Dabei werden die Nadeln 73-76 durch die nicht dargestellte elektronische Kadelauswahleinrichtung ausge-
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wählt und durchlaufen den Schloßkanal 77 der Umhängeschloßteile 70, 71. Nacridem die Nadel 76 den Schloßkanal 77 durchlaufen hat und das Nadelbett 17 die aus Pig. 16 ersichtliche Stellung erreicht hat, ist das Umhängen der Eandmaschen in das hintere Nadelbett 18 erfolgt. Nun wird der Terstellweg des Nadelbettes 17 wieder umgekehrt und werden die Nadelbetten I7» 18 in eine neue Umhängeversatzposition gebracht. Bei der Nadelbettbewegung nach rechts durchlaufen nun die Nadeln 76, 75, 74 und 73 die entsprechend geschalteten Umhängeschloßteile 70, 7%his das Nadelbett 19 wieder die aus Fig. 17 ersichtliche Position erreicht hat. Dann ist der linke Warenrand 72 gemindert, und as kann wieder über den ganzen Arbeitsbereich der Nadeln, also bis zu der eingezeichneten Nadel 67.1, gestrickt werden. Die Hadel 73 hält nun durch den abgeschlossenen Mindervorgang keine Masche mehr und bleibt außer Tätigkeit.
Die Fig. 19 und 20 zei£en die einem Strickstellenpaar 19/20 zugeordnete Warerabzugsvorrichtung, ausgelegt für ein Schloß mit zwei neteneinanderliegenden Stricksystemen. Diese Warenabzugsvorrichtung weist sowohl am Nadelbettauflager 15 als auch am Νε-delbettauflager 16 jeweils zwei kugelförmige Abzugs ο rg&.na 78 und 79 und 80, 81 auf. Beide kugelförmigen Abivugsorgane 78, 79 des einen Nadelbettauflagers 15 arbeiten paarweise mit den beiden kugelförmigen Abzugsorganen 80, 81 des anderen Nadelbettauflagers 16 zusammen. Wie Pig. '9 zeigt, liegen die Abzugsorgane und 80 sowie 79 uftd 81 gegeneinander, und die an den Strickstellen 19, 20 gebildete Strickware 23 läuft zwischen den Kugelpaaren hindurch. Me kugelförmigen Abzugsorgane 78-81 sitzen jeweils auf der Welle 82 eines elektrischen Antriebs-
motors 83· Alle Antriebsmotocen 83 werden nit einer &v.f die Durchlaufbewegung der Nadelbstten 17» 18 aage stimmt en Geschwindigkeit betrieben. Anstelle iieser Elektromotoren 83 könnts auch eine mechanische Antriebsveroindung der Absugsorgane "J8 - 81 ait den Nadelbetten 17» 18 oder leren Antrieb vorhanden sein.
Alle Antriebsmotoren 83 niit ien kugelförmigen Abzugsorganen 78 - 81 sind auf einem Halter 84 befestigt, der um eine Achse 85 am Hadelbettauflager 15 öler 16 verschvenkbar gelagert ist, die durch den Mittelpunkt 86 (Fig. 20) der Abzugsorgane 78 hindurch verläuft. An einem 2nde sind die Halter 84 axt einer in Längsrichtung der Nadelbebtauflager 15 oder 16 verstellbaren Schaltstange 87 oder 88 gelenkig verbunden. Siese S haltstangen 87 und 88 können in Sichtung des in Fig. 20 eingetragenen Doppelpfeiles 89 durch eine dicht dargestellte, vom Computer 30 der Flachstrickmaschine gesteuerte Antriebseinrichtung Jederzeit, auch .während der Uadelbettbewegung, um eine vorwählbare Strecke verstellt werden, so daß die Halter 84 sich aus eine in Fig. 20 durch eine strichpunktierte Linie 90 angedeuteten Querstellung zu den Nadelbetten nach beiden Seiten in eine beliebige ¥inkelstellung bewegen lassen.
Die vorzugsweise aus einem elastischen Material bestehenden oder einen elastischen Überzug aufweisenden kugelförmigen Abzugsorgane 78 - 81 sind jeweils unterhalb eines in Fig. 20 angedeuteten Kulierschloßteiles 91 oder 92 der Strickstelle angeordnet. Bei der durch die strichpunktierte Linie 90 in Fig. 20 angedeuteten Querstellung der Halter 84 stimmt die Umlaufrichtung der Kugeln ar ihrer Angriffsstelle am Gestrick 23 mit der durch den Pfeil $3 oder den Doppelpfeil 89 angedeuteten Durchlaufrichtung des Gestrickes 23 überein und es wird keine Kraftkomponente in dei durch den Pfeil 94 angedeuteten
... 26
Abzugsrichtung ausgeübt. Werden die Halter 84 dagegen in eine Winkelstellung wie in Pig. 20 gebracht, bewirken die Kugeln 78 - 81 eine Abzugskraftkomponente auf das Gestrick und zwar immer jeweils auf die gerade in der Strickstelle gebildete neue Masche des Gestrickes 23. Durch eine Vergrößerung der Winkelstellung kann also die Abzugskraftkomponente auf das Gestrick vergrößert und durch eine Verkleinerung des Verstellwinkels verkleinert werden. Bei jeder Nadelbettumkehr werden die Schaltstangen 87 und 38 umgeschaltet und wird die JDrehrichtung der kugelförmigen Abzugsorgane 78, 79» 30, 81 gewechselt.
Durch eine geringfügig höhere Umfangsgeschwindigkeit der kugelförmigen Abzugsorgane gegenüber der Nadelbettgeschwindigkeit kann erreicht werden, daß der naturgemäß zum Einziehen neigende Gestrickrand beim Einfahren des Gestricks zwischen die Kugelpaare eine Breithaltewirkung erfährt, so daß die in den Nadelhaken gehaltenen Handmaschen des Gestricks senkrecht gestellt werden, was das Umhängen der Maschen und auch das Abwerfen von Maschen erleichtert und was außerdem dazu führt, daß die Stärke der Abzugskraftkomponente bei einer erfindungsgemäß ausgebildeten Abzugseinrichtung kleiner gehalten werden kann als bei herkömmlichen Flachstrickmaschinen. Dies bedeutet eine schonendere Behandlung der Strickware.
Die Fig. 21 und 22 zeigen eine Fadenwechseleinrichtung, welche die Zuführung eines beliebigen Fadens 69 aus mehreren vom Spuienbrett 26 abziehbaren Fäden erlaubt. Die Fadenwechseleinrichtung -feist ein auch aus Fig. 7 ersichtliches Magazin 95 auf, das auf einer mit dem Nadelbett 17 verbunde-
... 27
nen und mitbewegten Schiene 96 verschiebbar angeordnet ist. i-as in den Fig. 21 12nd 22 dargestellte Magazin 95 "weist drei dop~ pelprisinenförmige Fadenführer 97s 98 und 99 auf, die jeweils mit einem Fadenführerröhrichsn 100 versehen sind. Im Magazin 95 sind die drei Fadenführer 97 - 99 ^xt ihrem einen Prismenteil in einen schwalbenschwanzförinigen Halter 101 eingeschoben, der mit.einem Bolzen 102 verbunden und auf diesem Bolzen 102 im Magazin 95 quer zur Bewegungsrichtung der Nadelbetten 17, 18 verstellbar gelagert ist. Fig. 22 zeigt den mittleren Halter 101 mit seinem Bolzen 102 in einer aus dem Magazin 95 herausgeschobenen Betriebsstellung und ohne den ihm zugeordneten Fadenführer 98. In dieser Betriebsstellung kann ein Fadenführer aus dem Halter 101 seitlich ausgefahren oder in ihn seitlich eingefahren werden.
Der dem mittleren und in seiner Betriebsstellung dargestellten Halter 101 zugeordnete Fadenführer 98 befindet sich mit einem seiner beiden Prismenteile in die Schwalbenschwanzführung eines Halters 103 eingeschoben, der am Ends eines Fadenführerbügels IO4 ausgebildet ist, der mit einem schwalbenschwanzfönaigen Ende 105 i-n einer Führungsnut IO6 der Strickstelle 19 dort zwischen den beiden Abzugsschloßteilen mittels eines Steuerbolzens 107 verstellbar gelagert ist. Das Fadenführerröhrchen 100 des Fadenführers 98 befindet sich über dem Kammspalt 66 der Flachstrickmaschine und führt den im Einsatz befindlichen Faden den Nadeln 67.1, 67.2 der beiden Nadelbetten 17 und 18 zu.
Soll ein Fadenführerwechsel stattfinden, wird durch einen gegenüber dem normalen Stricken vergrößerten Überweg des hinteren Nadelbetts 18 nach rechts das stets außerhalb des
Strickbereichs stationierte Magazin 95 am Fadenführerbügel 104 vorbeigefahren. Beim Vorbeifahren wird der freie prismenförmige Teil des Fadenführers 98 in den in Betriebsstellung befindlichen mittleren Halter 101 eingeführt und folglich aus dem Halter 103 des Fadenführerbügels IO4 herausgeschoben.
Dann wird der mittlere Halter 101 mit dem nun wieder aufgenommenen Fadenführer 98 in das Magazin 95 zurückgestellt. Yor der nun folgenden Nadelbettumkehr und somit auch Richtungsumkehr des Magazins 95» wird durch elektronisch gesteuerte Betätigungsorgane der Halter für einen der beiden anderen Fadenführer 97 imd 99 in Betriebsstellung ausgefahren und beim Vorbeilauf des Magazins 95 am Fadenführerbügel 104 in dessen Halter 103 eingeschoben.
Durch den Mitnehmerbolzen 108 wird das Magazin 95 gemäß Fig. immer an eine Stelle bewegt, die außerhalb des Strickbereichs liegt. Das Magazin 95 kommt nur im Falle eines Fadenführerwechsels durch einen Überweg des Nadelbetts in den Bereich des Fadenführerbügels 104.
Wichtig ist, daß in allen Fadenführern 97 - 99 des Magazins die Fäden vom oberen Fadenspanner 110 (Fig. 6+7) direkt durch das Fadenfühxerröhrchen 100 zur Strickstelle geführt wird und nicht Über eine seitliche Umlenkung am Maschinenende, wie dies bei herkömmlichen Flachstriokmaechinen der Fall sein muß und was dort zwangsläufig zu einer unterschiedlichen Fadenspannung in den beiden Arbeitsrichtungen des Maschinenschlittens führt.

Claims (20)

Patentansprüche
1. Flachstrickmaschine, insbesondere elektronisch gesteuerte Flachstrickmaschine mit zwei Nadelbetten, dadurch gekennzeichnet, daß das Nadelbett oder die Nadelbetten (17,18) im Maschinengestell in ihrer Längsrichtung an mindestens einer stationären, Schloßteile für die Nadelsteuerung aufweisenden Strickstelle (19-22) vorbei hin- und herbewegbar gelagert ist bzw. sind.
2. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Nadelbett (17,18) in eine der Anzahl der zugeordneten stationären Strickstellen (19-22) entsprechende Anzahl von Arbeitsbereichen (z.B. 17·1» 17·2) unterteilt ist, die durch nadelfreie Bereiche (17·3) voneinander getrennt sind, deren Länge mindestens der Länge der stationären Strickstellen (19-22) entspricht.
3. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1 und/oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegten Nadelbetten (17,18) auf stationären Nadelbettauflagern(15,16) gelagert sind, die mindestens an den Strickstellen (19-22) über Vertikalstützen (11,12) mit einem gemeinsamen Fußteil (1O) des Maschinengestelles verbunden sind.
4. Flachstrickmaschine nach. Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Nadeltettauflager (15,16) zur Kammweitenverstellung (K1, K_) der Nadelbetten (17,18) auf den
Vertikalstützen (11,12) quer zur Bewegungsrichtung der Nadelbetten (17,18) verstellbar angeordnet sind.
5. Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1-4» dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Nadelbetten (17f18) jeweils mit einem im zugehörigen Nadelbettauflager (15,16) angeordneten endlosen Antriebsriemen (33»45) gekoppelt sind, der über Umlenkrollen (36,37) innerhalb eines Stützpfeilers (11,12) nach unten zu einem Antriebsrad (40) geführt ist, wobei die Antriebsräder (40,42) der Antriebsriemen (33»43) beider Nadelbetten (17»18) auf einer im Fußteil des Maschinengestelles angeordneten gemeinsamen Antriebswelle (39) befestigt sind, die mit einem gesteuerten Reversiermotor (25) gekoppelt ist.
6. Flachstrickmaschine naoh einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Strickstelle (19-22) die SchloSplatten mit den Schloßteilen, Nadelauswahlorgane und alle zugehörigen Verstell- und Steuerteile in einem Gehäuse oder Rahmen angeordnet sind, das bzw. der am Nadelbettauflager (15»16) zum Auswechseln von Teilen vom Nadelbett (17»18) abklappbar und zum Vollersatz abnehmbar gelagert ist.
7. Flachstrickmaschine naoh einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder stationären Strickstelle (19-22) mindestens ein Faden (69) von einem stationären Spulentisch (26) über mindestens eine oberhalb der
Nadelbetten (17»18) angeordnete !Fadenbremse und Fadenwächter (110) direkt zugeführt ist.
8. Flachstrickmaschine nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß jeder stationären Stricksteile (19-22) eine Fadenwechselvorrichtung zugeordnet ist, der Esehrere Fäden (69) gleichseitig und direkt vom Spulentisch (26) über Fadenspann- und -übervachungsorgane (HO) zugeführt sind.
9· Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Nadelbett en (17»1β ) mit einer Yersatζeinrichtung versehen ist.
10. Flachstrickmaschine nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß zum Hadelbettversats die im Bereich einer Tertikai s tut ze (11,12) vorgesehenen XTmlenkrollen (56,37) für den Nadelbett-Antriebsrismen (33»43) auf einem in Bewegungsrichtung des Hadelbettes (17118) verschiebbar am Maschinengestell angeordneten Halter (38,44) gelagert sind, der über eine Yerstellspindel (47) mit einem elektrischen Schrittmotor (46) gekoppelt ist.
11. Flachstrickmaschine nach Anspruch 9> dadurch gekennzeichnet, daß jedes Nadelbett über ein Planetenradgetriebe (53)54) mit dem gemeinsEonen Reversiermotor (25) verbunden ist und der Nadelbettversatz durch eine Verstellung disses Getriebes (53,54) durchführbar ist.
12. Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 9 - 11» dadurch gekennzeichnet, da£ die Versatzsteilungen der Nadelbetten (17,18) durch Anschlage (48-52) im nadelfreien Bereich (I7»3f 18.3) der Nadelbetten (17,18) festlegbar aind.
13· Flachstrickmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge als durch in einer stationären Strickstelle (19-22) angeordnete Stellorgane beim Durchlauf des Nadelbettes (17,18) verstellbare Anschiagechieber (48-52) ausgebildet sind.
14* !Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 - 13» dadurch gekennzeichnet, daß sie mit mindestens einer Tochtermaechine (B), die keine eigene Antriebsvorrichtung und keine eigene Versatzeinrichtung aufweist, durch starre Koppelung ihrer Nadelbetten (17,18) mit den Nadelbetten (171» 18') der Tochtermaschine (B) verbunden ist.
15. Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 - 14, mit einer Warenabzugseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß jeder stationären Strickstelle (19-22) nur an der maschenbildenden Stelle wirksame Abzugsorgane (78-81) zugeordnet sind.
16. Flachstrickmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugsorgane jeweils zwei unterhalb einer Kulierstelle der Strickstelle (19-21) angeordnete, in Abhängigkeit von der Durchlaufbewegung der Nadelbetten (17,18) gesteuert um eine Achse drehbare, gegeneinanderlie-
gende Rotationskörper (73-81) sind, zwischen denen die Strickware (23,24) hindurchgeführt ist.
17· Flachstrickmaschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Drehachse (82) der angetriebenen Rotationskörper, insbesondere Kugeln (78-81) gegenüber der Durchlaufrichtung der Strickware (25) aus einer exakten Querstellung nach beiden Richtungen veränderbar ist.
18. Flachstrickmaschine nach Anspruch 16 oder 17» dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Außenseite der Rotationskörper (78-81) aus einem elastischen Material besteht.
19· Flachstrickmaschine nach Anspruch 8, mit Doppelschloßstrickstellen und einem Fadenführer für jeden wahlweise verwendbaren Faden, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Strickstelle (19-21) ein Fadenführerhalter (104) vorgesehen ist, in welchen aus einem mit dem Nadelbett (17»18) bewegbaren Magazin (95) ein vorwählbarer Fadenführer (97~99) einaetzbar, zwischen den beiden Austriebsschloßteilen der Doppelechloßstrickstelle verstellbar und wieder zurücksetzbar ist.
20. Flachstrickmaschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (95) a-tif einer mit dem bewegten Nadelbett (18) verbundenen Schiene (96) verschiebbar und durch einen stationären, gesteuert betätigbaren Mitnehmerbolzen (108) beaufschlagbar gelagert ist.
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