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DE69612200T2 - Vorrichtung zum Einbringen von abwechselnd zwischengelegter Schussfäden an einer Häkelgalonmaschine und damit hergestellter Artikel - Google Patents

Vorrichtung zum Einbringen von abwechselnd zwischengelegter Schussfäden an einer Häkelgalonmaschine und damit hergestellter Artikel

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Publication number
DE69612200T2
DE69612200T2 DE69612200T DE69612200T DE69612200T2 DE 69612200 T2 DE69612200 T2 DE 69612200T2 DE 69612200 T DE69612200 T DE 69612200T DE 69612200 T DE69612200 T DE 69612200T DE 69612200 T2 DE69612200 T2 DE 69612200T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weft
needles
thread
guide
guides
Prior art date
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Application number
DE69612200T
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English (en)
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DE69612200D1 (de
Inventor
Luigi Omodeo Zorini
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of DE69612200D1 publication Critical patent/DE69612200D1/de
Publication of DE69612200T2 publication Critical patent/DE69612200T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B27/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B27/10Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B27/24Thread guide bar assemblies
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B23/00Flat warp knitting machines
    • D04B23/12Flat warp knitting machines with provision for incorporating unlooped wefts extending from selvedge to selvedge
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B25/00Warp knitting machines not otherwise provided for
    • D04B25/06Galloon crocheting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einbringen von abwechselnd zwischengelegter Schussfäden an einer Häkelgalonmaschine für das Kettweben, umfassend die im Anspruch 1 festegelegten Merkmale.
  • Wie bekannt umfassen die Häkelgalonmaschinen für das Kettweben im wesentlichen eine Vielzahl von nacheinander anliegenden Nadeln zur Bildung einer oder mehrerer Reihen jeweils ausgerichtet längs eines Bettbarrens, die mit einer geradlinigen Bewegung in Längsrichtung betätigt werden.
  • Vor den Nadeln ist eine Vielzahl von Fadenführeinzugsmitteln bzw. -nadeln versehen, die jeweils mit einem entsprechenden Kettfaden versehen und im wesentlichen längs einer Kreisbahn derart bewegt werden, dass bei jedem Arbeitsablauf jeder Kettfaden um eine entsprechende Nadel gelegt wird. Im Verlaufe der Bearbeitung beträgt das Zusammenarbeiten der Nadeln mit den jeweiligen Einzugsmitteln die Bildung von einer Vielzahl von Kettchen, die üblicherweise gegenseitig über Verkettung von Schussfäden verbunden werden, die in dem Bereich der Nadeln über jeweilige Fadenführungsröhrchen gebracht werden, die gemäß einer sich rittlings zu einer oder mehreren Nadeln erstreckenden Laufbahn verschwenkt werden. Die Menge, die Anordnung und die Bewegungsweite der Fadenführungsröhrchen sind weitgehend veränderlich je nach der ausgewählten Ausrüstungsart der Häkelgalonmaschine, die ihrerseits von der auszuführenden Bearbeitungsart abhängt. Eine Art von Häkelgalonmaschine ist in Dokument WO 85/01528 dargestellt.
  • Unter den verschiedenen Ausrüstungsmöglichkeiten der Häkelgalonmaschinen für das Kettweben besteht die Möglichkeit eine Schuss- bzw. Einschlagvorrichtung anzubringen, die es erlaubt einen Schussfaden längs der gesamten Breite des Artikels zu legen, auch wo diese Weite einen verhältnismäßig hohen Betrag aufweist. Eine ähnliche an einer Raschelmaschine angebrachte Einschlagvorrichtung und eine weitere, an einer Häkelgalonmaschine angebrachte, sind jeweils im Dokument DE 24 39 464 dargestellt. Diese Einschlagvorrichtung umfasst im wesentlichen eine Einzugsführung, die sich gemäß einer horizontalen Ebene oberhalb der Nadeln senkrecht zur Richtung des durch dieselben ausgeführte Hin- und Herbewegung erstreckt und ergreift verstellbar einen Gleitstein oder Einzugsläufer, der mindestens ein Fadenführungsröhrchen trägt, über welches der Schussfaden ergriffen wird.
  • Die Einschlagvorrichtung umfasst überdies horizontale Verstellmittel und vertikale Verstellmittel, die derart zusammenwirken, dass dem Fadenführungsröhrchen eine Hin- und Herbewegung erteilt wird, die rittlings zur entsprechenden Nadelreihe erstreckt.
  • Das Zusammenwirken des Fadenführungsröhrchen mit den Nadeln ist derart, dass im erhaltenen Artikel sich der Schussfaden gemäß parallelen, nacheinanderfolgenden Abschnitten abwickelt, von denen jeder längs der gesamten Breite des Artikels selbst läuft, wobei die Gesamtheit der durch die Kettfäden gebildeten Kettchen verkettet werden. Es ist jedoch hervorzuheben, dass beim jetzigen Stand der Technik die Anwesenheit der Einschlageinrichtung einige Probleme in der Produktivität der Häkelgalonmaschine betragen kann. In den meisten Fällen sind die durch den Einschlagläufer durchgeführten Hübe längs der entsprechenden Führung notwendiger Weise von einer beträchtlichen Weite, mit der Folge, dass bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten der Maschine, der Läufer sehr hohe Geschwindigkeiten erreichen muss. In dieser Situation, neigen die daran beteiligten Trägheitsmassen dazu Schwingungen und Überbeanspruchungen an den verschiedenen Getriebeorganen hervorzurufen, die innerhalb annehmbaren Grenzen nur dadurch gehalten werden, dass die Arbeitsgeschwindigkeit der gesamten Häkelgalonmaschine mit einer daraus folgenden Herabsetzung der Produktivität begrenzt wird.
  • Eine weitere drastische Begrenzung der Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine wird dadurch auferlegt, wenn die Herstellungsart die Verwendung von sehr schwachen und/oder zerbrechlichen Schussfäden verlangt, wie dies insbesondere in der Herstellung von Artikeln in Glasfasern geschieht, die in der Herstellung von Stoffen aus Verbundwerkstoffen oder ähnlichen verwendet werden.
  • Die äußerste Zerbrechlichkeit des Glases erfordert, dass die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine etwa gegenüber den wirklichen Leistungsfähigkeiten halbiert wird, damit Brüche des Schussfadens durch auf ihn wirkende Beanspruchungen im Bereich der Bewegungsumkehrungen des Fadenführungsröhrchens vermieden werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die Grenzen und die Unzulänglichkeiten des bekannten Stand der Technik auf brillante Weise durch eine Vorrichtung zum Einbringen von abwechselnd zwischengelegter Schussfäden an einer Häkelgalonmaschine, versehen mit zwei oder mehreren an entsprechenden Einschlagführungen angebrachten Läufern, beseitigt, dadurch gekennzeichnet, dass sie die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 festgelegten Merkmale umfasst.
  • Weitere Merkmale und Vorteile gehen näher aus der eingehenden Beschreibung einer bevorzugten, jedoch nicht ausschließlichen Ausführungsform einer Vorrichtung zum Einbringen von abwechselnd zwischengelegter Schussfäden an einer Häkelgalonmaschine für das Kettweben gemäß der hervor liegenden Erfindung hervor, die nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügte, nur beispielhafte und daher nicht begrenzenddargestellten Zeichnungen erfolgt. Es zeigen,
  • Fig. 1 ein unterbrochenes Schaubild einer, an einer Häkelgalonmaschine angebrachten Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 2 die Positionierung, die im wesentlichen von den senkrechten Stellmitteln bei den Arbeitsphasen der Vorrichtung eingenommen wird, die jeweils in Fig. 1a und 2b dargestellt sind;
  • Fig. 2a und 2b zwei Arbeitsschritte eines ersten Einschlagläufers in der Nähe der Umkehrung seiner horizontalen Bewegung im Bereich der Endanschlagstelle rechts der Nadeln;
  • Fig. 3 die Positionierung der vertikalen Verstellmittel beim in Fig. 3a dargestellten Arbeitsschritt;
  • Fig. 3a einen Arbeitsschritt, bei dem der erste Einschlagläufer sich vom rechten Endanschlag fortbewegt, während der entsprechende hintere Schussfaden an einem hakenförmigen Element befestigt bleibt, das rechts der Nadeln bereitgestellt ist;
  • Fig. 3b den ersten Einschlagläufer in einem unverzüglich jenem aus Fig. 3a folgenden Schritt, wo der durch das hintere Röhrchen getragene Schussfaden vom entsprechenden hakenförmigen Element befreit wurde;
  • Fig. 4 die von den vertikalen Verstellmitteln im Arbeitsschritt gemäß der Fig. 4a angenommene Positionierung;
  • Fig. 4a den ersten Einschlagläufer in einem Arbeitsschritt, wo das Röhrchen oberhalb der Nadeln verstellt wurde;
  • Fig. 5a und 5b zwei unverzüglich nacheinanderfolgende Umkehr schritte der horizontalen Bewegung des ersten Einschlagläufers in der Nähe des Totpunktes links seines Hubes;
  • Fig. 6 beide Einschlagläufer in einem Arbeitsschritt, bei dem ein zweiter, zuvor angeordneter Läufer sich dem Totpunkt des Hubes von links nähert, während der erste Läufer sich vom Totpunkt selbst wegbewegt;
  • Fig. 7 eine Arbeitssituation ähnlich jener aus Fig. 6, im Bereich des Totpunktes von rechts der horizontalen Bewegung der Läufer;
  • Fig. 8 ein Schaubild, das die Verstellmittel der hakenförmigen Elemente hervorhebt, die im beschriebenen Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Erfindung bereitgestellt sind;
  • Fig. 9 schematisch einen mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung hergestellten Artikel.
  • Unter Bezugnahme auf die genannten Figuren, ist mit 1 insgesamt eine Vorrichtung zum Einbringen von abwechselnd zwischengelegter Schussfäden gemäß der vorliegenden Erfindung angegeben.
  • Die Vorrichtung 1 ist einer Häkelgalonmaschine zugeordnet, die nur teilweise dargestellt ist, da sie an und für sich bekannter und herkömmlicher Art ist. Eine solche Textilmaschine umfasst im wesentlichen ein Grundgestell 3, versehen mit zwei Seitenständern 3a und 3b, zwischen denen sich horizontal eine Bettbarre bzw. -stange 4 erstreckt. Auf der Bettbarre 4 ist eine Vielzahl von Nadeln 5 angeordnet, die nacheinander aneinander liegen, um mindestens eine Reihe zu bilden, deren Weite der Breite des herzustellenden Artikels "M" entspricht.
  • Auf an und für sich bekannte Art und Weise erhalten die Nadeln 5 ihre Bewegung von einer Steuerwelle 22 um mit einer Hin- und Herbewegung in Richtung ihrer Längsabwicklung oberhalb der Bettbarre 4 betätigt zu werden.
  • Die Nadeln 5 wirken mit einer Vielzahl von Einzugs- bzw. Ösennadeln 6 zusammen, die stirnseitig gegenüber den Nadeln selbst angeordnet sind und derart betätigt werden, dass jede von ihnen eine Kreisbahn um die Verstellrichtung der entsprechenden Nadel 5 im Gleichlauf mit der Bewegung der Nadeln selbst ausführt. In dieser Situation werden die von den Einzugsnadeln 6 getragenen Kettfäden 6a taktweise von den Nadeln 5 derart ergriffen, dass die Bildung von Kettstichen 6b erfolgt, die allmählich von den Nadeln selbst durch Einwirkung von auf den Artikel M wirkenden Sammelrollen 7 entfernt werden.
  • Dies vorausgesetzt ist die Vorrichtung 1 fähig, in Begleitung mit jedem Bildungstakt des Kettstiches zu zwingen, dass mindestens ein Schussfaden längs der gesamten Erstreckung der Reihe von Nadeln 5 derart eingebracht wird, dass dieser in den Ösen der durch die einzelnen Nadeln 5 gebildeten Kettstiche 6b verstrickt wird. Zu diesem Zwecke umfasst die Vorrichtung 1 eine erste Einschlagführung 9, die sich horizontal oberhalb der Nadeln 5 senkrecht zur Bewegungsrichtung derselben erstreckt. Die erste Schuss- bzw. Einschlagführung 9 trägt verstellbar einen ersten Läufer 10, an dem mindestens ein erstes Fadenführungsröhrchen 11 angreift, über welches auf an und für sich bekannte Art und Weise ein erster von einem üblichen Gatter oder anderen geeigneten, an und für sich bekannten Zuführmitteln Schussfaden 12 ergriffen wird.
  • Der erste Einschlagläufer 10 unterliegt der Wirkung von horizontalen Verstellungsmitteln 13, die ihm eine Hin- und Herbewegung längs der entsprechenden Einschlagführung 9 gemäß einem Ausschlag erteilen, der leicht größer ist als die Weite der durch die Nadeln 5 auf der Bettbarre 4 gebildeten Reihe. Die horizontalen Verstellmittel 13 wirken mit vertikalen Verstellmitteln 14 zusammen, die dem Läufer 10 eine in senkrechter Richtung hin- und hergehende Verschwenkbewegung mit einer Frequenz erteilen, die gegenüber der dem Läufer selbst durch die horizontalen Verstellmitteln 13 erteilten Hin- und Herbewegung doppelt ist. Die Zusammensetzung der horizontalen und vertikalen Hin- und Herverschwenkungen ist derart, dass das Fadenführungsröhrchen 11 bei jedem Hin- oder Rückhub seiner horizontalen Verstellung eine Laufbahn ausführt, die sich rittlings zur gesamten, durch die Nadeln 5 gebildeten Reihe erstreckt.
  • Die Vorrichtung 1 umfasst überdies mindestens eine zweite Einschlagführung 15, die mindestens einen zweiten Läufer 16 gleitend erfasst. Der zweite Läufer 16 trägt mindestens ein zweites Fadenführungsröhrchen 17, das gleitend einen entsprechenden zweiten Schussfaden 18 ähnlich wie schon unter Bezugnahme auf den ersten Läufer 10 beschrieben, erfasst. Auch der zweite Läufer 16 unterliegt der Einwirkung der genannten horizontalen und vertikalen Verstellmitteln 13 und 14, derart, dass das entsprechende Fadenführungsröhrchen 17 eine Hin- und Herbewegung gemäß einer Laufbahn ausführt, die sich im wesentlichen rittlings zu der durch die Nadeln 5 gebildete Reihe erstreckt.
  • Die Bewegung des zweiten Läufers 16 und des entsprechenden Fadenführungsröhrchen 17 ist gegenüber der taktweisen Bewegung des ersten Läufers 10 im wesentlichen gemäß einer halben Periode versetzt, wobei unter Periode jeder komplette Hin- und Rücktakt zu verstehen ist, der durch jeden Läufer 10, 16 längs der entsprechenden Einschlagführung 9, 15 durchgeführt wird.
  • Im einzelnen drücken die vertikalen und horizontalen Verstellmittel 14 und 13 auf die Läufer 10, 16 derart, dass die Frequenz ihrer Bewegung gegenüber der Frequenz der Bewegung der Nadeln 5 gleich 1/4 ist oder jedenfalls durch einen Bruch ausgedrückt wird, mit einem Nenner gleich der doppelten Gesamt an zahl der Einschlagführungen 9, 15.
  • Es versteht sich, dass die Bewegung eines jeden Läufers 10, 16 aus Takte besteht, die jeweils zwei vertikale Hin- und zwei Rückhübe und einen horizontalen Hin- und einen Rückhub umfassen.
  • Es versteht sich auch, dass jeder Bewegung stakt der Nadeln 5 aus einem Austrittshub und einem Eintrittshub gegenüber der Bettbarre 4 besteht.
  • Auf diese Weise erfolgt die Einbringung des ersten und des zweiten Schussfadens 12, 18 mit einer wechselweisen Reihenfolge. Jedes Mal, wenn eines der Fadenführungsröhrchen 11, 17 am Ende des Hin- oder Rückhubes des entsprechenden Läufers 10, 16 längs der Einschlagführung 9, 15 das Einbringen des entsprechenden Schussfadens 12, 18 beendet, wird ein Bildungstakt des Kettstriches über einem Hin- und Rückhub der Nadeln 5 unter Mitwirken mit den entsprechenden Einzugsnadeln 6 ausgeführt. Der eingebrachte Schussfaden (beispielsweise der erste Schussfaden 12) wird folglich in den durch die Kettfäden 6a gebildeten Kettstichen 6b verstrickt, während der andere Schussfaden 12 durch das entsprechende Fadenführungsröhrchen 17 eingebracht wird, das sich im wesentlichen in einer Zwischenstelle des Hubes seiner horizontalen Bewegung befindet.
  • Es folgt daraus, dass bei Geschwindigkeitsgleichheit in der Betätigung der Nadeln 5 und der Einzugsnadeln 6 und daher bei derselben Produktivität, die Betätigungsgeschwindigkeit der einzelnen Fadenführungsröhrchen 11, 17 gegenüber dem Stand der Technik halbiert ist.
  • Um angemessen die Läufer 10, 16 und die entsprechenden Einschlagführungen 9, 15 zu betätigen, umfassen beim dargestellten Beispiel die vertikalen Verstellmittel 14 im wesentlichen ein Paar von Hubkurbelstangen 19, von denen jede an den jeweils abgewandten Enden mindestens einer der Einschlagführungen 9, 15 verbunden ist. Die Hubkurbelstangen 19 sind wirksam mit entsprechenden Exzentern 20 verbunden, die an seitlichen Wellen 21 angebracht sind, die wirksam jeweils in einem der Ständer 3a, 3b der Textilmaschine aufgenommen sind. Die seitlichen Wellen 21 sind beispielsweise über Kegelräder 20a mit der Steuerwelle 22 verbunden, die für die Hin- und Herbewegung der Nadeln 5 ausgerüstet ist.
  • Im dargestellten Fall ist die Übersetzung zwischen der Steuerwelle 22 und der seitlichen Wellen 21 gleich 2 : 1. Mit anderen Worten, laufen die seitlichen Wellen 21 mit halber Geschwindigkeit gegenüber der Drehung der Steuerwelle 22 derart um, dass die wechselweise von den Hubkurbelstangen 19 übertragende Verschwenkung gegenüber der Frequenz der Hin- und Herbewegung der Nadeln 5 eine halbierte Frequenz besitzt.
  • In einer bevorzugten Lösung, insbesondere vorzunehmen, wenn die Einschlagführungen 9, 15 in einer Anzahl von zwei (wie im dargestellten Beispiel) oder in einem Mehrfachen von zwei vorgesehen sind, beträgt eine der Hubkurbelstangen 19 die Hin- und Herbewegung an zwei der genannten Einschlagführungen 9, 15 über mindestens einen Wipphebel 23, der an einem am entsprechenden Ständer 3a, 3b festliegenden Lager 23a angelenkt ist. Der Wipphebel 23 ergreift die Einschlagführungen 9, 15 an jeweils gegenüber der eigenen Anlenkstelle abgewandten Seiten. Im dargestellten Beispiel ist jeder Hubkurbelstange 19 zwei Paar von entsprechenden Wipphebeln 23 zugeordnet, die mit den Einschlagführungen 9, 15 derart verbunden sind, dass mit diesen letzteren ein Gelenkviereckgetriebe gebildet wird.
  • Die horizontalen Verstellmittel 13 umfassen für jede Einschlagführung 9, 15 eine Geradschubkurbel 24, deren Kurbel 24a einer Hilfswelle 25 wirksam zugeordnet ist, die ihrerseits mit der Steuerwelle 22 gemäß einer Übersetzung von 4 : 1 verbunden ist. Mit anderen Worten, um der Welle 25 eine vollständige Umdrehung ausführen zu lassen, indem daher eine Hin- und eine Rückverschiebung dem entsprechenden Läufer 10, 16 übertragen wird, sind vier vollständige Umdrehungen der Steuerwelle 22, und daher vier Bildungstakte des Stiches seitens der Nadeln 5 und der Einzugsnadeln 6 erforderlich. Im dargestellten Beispiel erfolgt die Verbindung zwischen den Hilfswellen 25 und der Steuerwelle 22 über eine der seitlichen Wellen 21 mittels von Zahnrädern 25a oder ähnlichen Übertragungsmitteln. Jede der Geradschubkurbeln 24 (von denen nur eine in Fig. 1 dargestellt ist), ist wirksam mit dem entsprechenden Einschlagläufer 10, 16 über ein Umlenkhebelwerk 26 verbunden, umfasst einen Arm 26a, der am Grundgestell 3 angelenkt ist und der Wirkung der Koppelstange 24b unterliegt, die eine Stange 26b umfasst, die den Arm 26a mit dem entsprechenden Einschlagläufer 10, 16 verbinden.
  • Bevorzugter Weise umfasst die Vorrichtung 1 überdies Rückhaltemittel 27, die in der Nähe der abgewandten Enden der durch die Nadeln 5 gebildete Reihe wirken, um in angemessener Weise die einzelnen Schussfäden 12, 18 im Bereich der Endanschlagübergänge der entsprechenden Läufer 10, 16 zurückzuhalten. Mit anderen Worten sind die Rückhaltemittel 27 in der Lage, jedes Mal auf jeden Schussfaden 12, 18 (beispielsweise auf den ersten Schussfaden 12) zu wirken, indem er in der Nähe der Endanschlagstelle des entsprechenden Läufers 10, 16 erfasst wird, um ihn in einer leicht angehobenen Stellung gegenüber den Nadeln 5 mindestens bis zu dem Zeitpunkt zurückzuhalten, an dem diese letzteren in Richtung der Einzugsnadeln 6 vorgerückt sind, um die Bildung des Stiches zu betragen, der den Schussfadenabschnitt 12, 18 (beispielsweise den zweiten Schussfaden 18) verstrickt, der zuvor durch das Fadenführungsröhrchen 11, 17 eingebracht wurde, das der anderen Einschlagführung 9, 15 (beispielsweise die zweite Einschlagführung 15) angehört.
  • Zu diesem Zwecke umfassen die Rückhaltemittel 27 Hakenelemente 28a, 28b, 29a, 29b, die vor der Bettbarre 4 in der Nähe der abgewandten Enden der durch die Nadeln 5 gebildete Reihe positioniert sind und durch die entsprechenden wechselweisen Verstellmitteln 30 verstellt werden, die den Hakenelementen selbst eine Hin- und Herbewegung in Richtung der Bettbarre 4 erteilen. Im einzelnen sind im dargestellten Beispiel zwei innere Hakenelemente 28a, 28b und zwei äußere Hakenelemente 29a, 29b vorgesehen, von denen jedes in der Lage ist, taktweise einen entsprechenden Schussfaden 12, 18 zurückzuhalten.
  • Wie aus Fig. 8 ersichtlich, umfassen die Verstellmittel 30 zur Hin- und Herbewegung im wesentlichen zwei oder mehrere Lagerwellen 31a, 31b, 31c, von denen jede mindestens ein entsprechendes Hakenelement 28a, 28b, 29a, 29b trägt und sich parallel zur Bettbarre 4 erstreckt. Jede Tragwelle 31a, 31b, 31c wird durch eine Schwenkbewegung um die eigene Achse über einen entsprechenden Nocken 32a, 32b, 32c betätigt, der auf einen Hebel 33a, 33b, 33c in Gegenwirkung zu Federmitteln 34a, 34b, 34c wirkt. Diese Nocken werden mit einer Geschwindigkeit gleich der Hälfte der Drehgeschwindigkeit der Steuerwelle 22 drehbewegt. Zu diesem Zwecke kann ein Paar von nicht gezeigten Zahnrädern oder gleichwertigen Mitteln bereitgestellt sein, die den Nocken 32a, 32b, 32c die Drehbewegung einer der seitlichen Wellen 21 überträgt.
  • Wie aus Fig. 8 ersichtlich, kann eine oder mehrere Tragwellen 31a, 31b, 31c dazu benützt werden, um ein Plattelement 35 zu lagern, das bereitgestellt ist, zwischen den Kettfäden 6a eingebracht zu werden, die im Bereich eines Endes der Nadelreihe gelegen sind, um sie auf angemessene Weise zurückzuhalten, wobei etwaigen Beanspruchungen entgegengewirkt wird, die durch die einzubringenden Schussfäden 12, 18 übertragen werden.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 2 bis 7 wird nun auf klärende Weise der Arbeitsablauf einer Textilmaschine beschrieben, die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung versehen ist.
  • Wegen größerer Klarheit und Einfachheit ist in den Figuren die Einbringung eines einzigen an einem ersten Läufer 10 gekoppelten Schussfadens 12 dargestellt.
  • Beim Arbeitsschritt aus Fig. 2a kommt das Fadenführungsröhrchen 11 in die Nähe des Totpunktes rechts seiner Hin- und Herbewegung. Während seiner Bewegung nach rechts hat das Röhrchen 11 den eigenen Schussfaden 12 vor den Nadeln 5 abgelegt. Sobald das Röhrchen in Nähe des Endschalters recht erreicht, haben die Hubkurbelstangen 19 die erste Schussführung 9 in eine abgesenkte Stellung (Fig. 2) gebracht, sodass der durch das Röhrchen 11 abgelegte Schussfaden 12 leicht unterhalb der Nadeln 5 zu liegen kommt.
  • Gleich nach dem in Fig. 2a dargestellten Schritt, führen die Nadeln 5 einen Schritt der Hin- und Herbewegung in Richtung der Einzugsnadeln 6 aus, wobei ein Kettstich gebildet wird, bei dem der Schussfaden 12 verstrickt bleibt.
  • In Begleitung mit dem Arbeitsablauf der Nadeln erfolgt die Umkehrung der Bewegung des ersten Läufers 10 längs der Schussführung 9. Fig. 2b hebt hervor, wie in Begleitung mit der Umkehrung der Bewegung des Läufers 10, das innere, im Bereich des. Endanschlages rechts gelegene Hakenelement 28a den Schussfaden 12 ergriffen hat.
  • Während der Bewegungsumkehrung, haben die Hubkurbelstangen 19 begonnen, die erste Schussführung 9 anzuheben, sodass das Fadenführungsröhrchen 11 oberhalb des inneren Hakenelementes 28a zu liegen kommt, wobei der Angriff des Schussfadens 12 an denselben verursacht wird.
  • Die Anhebung der ersten Schussführung wird mit dem Vorschub des Läufers 10 unter Entfernung vom Totpunkt rechts seiner horizontalen Bewegung fortgesetzt. Das Fadenführungsröhrchen 11 besitzt so die Möglichkeit, oberhalb der Nadeln 5 zu kommen, während diese letzteren, wie aus Fig. 3a ersichtlich, sich wieder den Einzugsnadeln 6 nähern, um die Bildung eines neuen Stiches zu beginnen, bei dem der Abschnitt des zweiten Schussfadens 18 verstrickt wird, der durch das zweite Fadenführungsröhrchen 17 abgelegt wird, das in die Nähe seines Endanschlages links kommt. Wie aus Fig. 3b ersichtlich, wird, sobald die Nadeln 5 sich in einer vorgerückten Stellung befinden, das innere Hakenelement 28a durch die Bettbarre 4 zurückgestellt, um den Schussfaden 12 loszulassen, der unter Fortfahren des Vorschubes des Läufers 10 gegen die Nadel 5 gebracht wird, die am Ende der Reihe gelegen ist.
  • Bei diesem Schritt wird auch das Anheben der ersten Führung 9 seitens der Kurbelstangen 19 (Fig. 3) fort.
  • Aus Fig. 4 und 4a ist die höchste Anhebung ersichtlich, die durch die erste Schussführung 9 erreicht wird, während das erste Röhrchen 11 sich in einer Zwischenstelle der Länge der Nadelreihe 5 befindet. Bei diesem Schritt ist die zweite Schussführung 15 vollständig abgesenkt, während das entsprechende zweite Röhrchen 17 seinen Endanschlag links erreicht hat, um dem zweiten, durch das zweite Röhrchen selbst abgelegten Schussfaden 18 zu erlauben, in den Kettstichen 6b verstrickt zu werden, die sich zufolge der nachfolgenden Zurückstellung der Nadeln 5 gebildet haben.
  • Sobald das erste Röhrchen 12 in den Bereich des Endanschlages links kommt, werden die Hubkurbelstangen 19 eine neue Absenkung der ersten Schussführung 9 (Fig. 5a) derart vollziehen, dass der neue, auf den Nadeln 5 gelegte Schussfadenabschnitt 12 unterhalb der Nadeln selbst zu liegen kommt.
  • Bei diesem Schritt durchläuft das zweite, der ersten Schussführung 15 (vollständig angehoben) zugeordnete Fadenführungsröhrchen 17 die Nadelreihe 5 an einen gegenüber denselben höheren Niveau. In Begleitung mit diesem Schritt, vollziehen die Nadeln 5 einen Hin- und Herlauf gegenüber den Einzugsnadeln 6, um den neuen, durch das erste Röhrchen 11 abgelegten Schussfadenabschnitt 12 zu verstricken.
  • In Fig. 5b ist der Anfang eines neuen Hubes des ersten Röhrchens 11 und der Entfernung vom Totpunkt links dargestellt. Bei diesem Schritt haben die Hubkurbelstangen 19 den Beginn des Anhebens der ersten Schussführung 9 verursacht, wobei dem Röhrchen 11 erlaubt wird, das äußere Hakenelement 29a links, das den Schussfaden 12 zurückhält, zu überholen.
  • Der Bewegungsablauf des ersten Läufers 10 wird beim neuen Erreichen des Endanschlages rechts auf ähnliche Weise abgeschlossen, wie unter Bezugnahme auf die Bewegung desselben in Richtung des Endanschlages links beschrieben.
  • Die wechselweise Verstrickung des ersten und des zweiten Schussfadens 12, 19, auf der oben beschriebenen Art und Weise beträgt einen Artikel "M", deren wesentliche Merkmale aus dem Schema aus Fig. 9 hervorgehen.
  • Dieser Artikel M ist dadurch gekennzeichnet, dass er zwei oder mehrere Schussfäden 12, 8 umfasst, von denen jeder gemäß parallelen Hauptabschnitten 12a, 18a verläuft, die sich nacheinander zu den Hauptabschnitten des anderen oder der anderen Schussfäden abwechseln. Die Hauptabschnitte 12, 18a eines jeden Schussfadens 12, 18, sind nacheinander miteinander durch Übergangsabschnitte 12b, 18b verbunden, die wechselweise an den abgewandten Enden des Artikels "M" zwischengelegen sind und jeweils links des Übergangsabschnittes des anderen Schussfadens verlaufen.
  • Die vorliegende Erfindung erreicht die vorgeschlagenen Ziele.
  • Die Verwendung von zwei Schussläufern, die an entsprechenden Schussführungen angebracht sind und jeweilige Fadenführungsröhrchen tragen, hat nämlich eine drastische Herabsetzung der Betätigungsgeschwindigkeit der Läufer selbst bei gleicher Geschwindigkeit im Betrieb der Nadeln 5 und der Textilmaschine im allgemeinen erlaubt.
  • In der Praxis ist es aufgrund der zuvor beschriebenen Ausführungslösung potentiell möglich, die Produktivität der Textilmaschine zu verdoppeln.
  • Die Erfindung erlaubt so die Produktivitätsgrenzen des Standes der Technik unter Verwendung von Schussvorrichtungen an den Textilmaschinen der beschriebenen Art zu beseitigen.
  • Es ist zu bemerken, dass die Erfindung nicht auf die Verwendung von zwei Schussläufern wie in der beschriebenen Ausführungslösung beschrieben begrenzt ist. Es ist nämlich möglich, drei oder mehrere Läufer zu verwenden, die an entsprechenden Einschlagstangen angebracht sind, um je nach Bedürfnis die Betätigungsgeschwindigkeit der Läufer selbst herabzusetzen, wobei die Produktivität unverändert belassen wird oder umgekehrt um die Produktivität zu erhöhen, wobei die Durchschnittgeschwindigkeit der Läufer unverändert gelassen wird.
  • Wenn Zahnräder oder ähnliche Mittel mit geeigneten Übersetzungen in Abhängigkeit der verwendeten Anzahl von Schussführungen bereitgestellt werden, kann die von der Steuerwelle 22 oder von einem gleichwertigen Nebenantrieb stammende Bewegung den verschiedenen Organen der Vorrichtung 1 derart übertragen werden, wodurch die horizontale und vertikale Bewegung eines jeden Läufers jedenfalls gegenüber den der anderen Läufer gemäß eines Bruches von Periode versetzt ist, dessen Nenner der Gesamtanzahl der eingebauten Schussführungen entspricht. Beispielsweise werden unter Verwendung von drei Schussführungen mit jeweiligen Läufern die Verstellungen der einzelnen Läufer gegenseitig um ein Drittel von Periode versetzt sein; unter Verwendung von vier Schussführungen wird die Verstellung der Läufer um ein Viertel von Periode usw. versetzt sein.
  • Folglich wird die Drehgeschwindigkeit der seitlichen Wellen 21 und der Nocken 32a, 32b und 32c der Steuerung der Hakenelemente 28a, 28b, 29a, 29b mit der Betätigungsgeschwindigkeit der Steuerwelle 22 gemäß einem Bruch in Korrelation gebracht, dessen Nenner der Anzahl von eingebauten Schussführungen entspricht. Auf ähnliche Weise wird die Drehgeschwindigkeit der Hilfswellen 25 mit der Betätigungsgeschwindigkeit der Steuerwelle 22 gemäß einem Bruch in Korrelation gebracht, dessen Teiler dem Doppelten der Anzahl von Schussführungen entspricht.
  • Es ist klar, dass die Textilmaschine auch zusätzlich zur erfindungsgemäßen Vorrichtung mit üblichen Röhrchentragstangen versehen sein kann, welche die Hilfsfäden einbringen, die sich parallel zu den Ketten erstrecken, die durch die Kettfäden und/oder gemäß einem Verlauf gebildet werden, der zwischen zwei oder mehreren anliegenden Kettchen vorbestimmt ist.

Claims (10)

1. Vorrichtung zum Einbringen von abwechselnd zwischengelegter Schussfäden an einer Häkelgalonmaschine für das Kettweben, wobei die Häkelgalonmaschine eine Vielzahl von alternativ gemäß einer im wesentlichen geraden Richtung auf einer Bettbarre (4) und Fadenführeinzugsmittel (6) wechselweise beweglich sind, die stirnseitig zu den Nadeln (5) angeordnet sind und jeweils gemäß einer Kreislaufbahn bewegt werden, die um die Bewegungslaufbahn einer entsprechenden Nadel (5) verläuft, wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass sie umfasst:
- mindestens eine erste Schussführung (9), die sich horizontal oberhalb der Nadeln (5) senkrecht zur Bewegungsrichtung der Nadeln selbst erstreckt;
- mindestens einen ersten Schussläufer (10), der gleitend zwischen der Schussführung (9) in Eingriff steht und mindestens ein erstes Fadenführungsröhrchen (11) trägt, das bereitgestellt ist, mindestens einen ersten Schussfaden (12) zu ergreifen;
- mindestens eine zweite Schussführung (15), die sich oberhalb der Nadeln (5) parallel zur ersten Schussführung (9) erstreckt;
- mindestens einen zweiten Schussläufer (16) der gleitend längs der zweiten Schussführung (15) in Eingriff steht und mindestens ein zweites Fadenführungsröhrchen (17) trägt, das bereitgestellt ist, mindestens einen zweiten Schussfaden (18) zu ergreifen;
- horizontale Verstellmittel (13), welche auf die Schussläufer (10) wirken, um sie mit Hin- und Herbewegung längs der ersten Schussführung (9) zu betätigen;
- vertikale Verstellmittel (14), um den Schussläufern (10) eine abwechselnde Schwenkbewegung in vertikaler Richtung zu übertragen;
- wobei die vertikalen (14) und horizontalen (13) Verstellmittel auf die Läufer (10, 16) wirken, um sie mit wechselweisen, periodischen, zueinander versetzten Verstellungen zu betätigen, deren Frequenz gegenüber der Verstellfrequenz der Nadeln (5) ein Bruch ist, der als Nenner einen Doppelbetrag der gesamten Anzahl der Schussführungen (9, 10) besitzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie Rückhaltemittel (27) umfasst, die in der Nähe der abgewandten Enden einer durch die Nadeln (5) gebildeten Reihe wirken, um die Schussfäden (12, 18) im Bereich der Übergänge der Endanschläge der entsprechenden Schussläufer (10, 16) zurückzuhalten.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhaltemittel (27) bereitgestellt sind, um mindestens den ersten Schussfaden (12, 18) in einer zu den Nadeln (5) leicht angehobenen Stellung zurückzuhalten, sobald die Nadeln selbst in Richtung der Einzugsmittel (6) vorrücken, um eine Webstelle (6b) zu bilden, um mindestens den zweiten, zuvor abgelegten Schussfaden (12, 18) zu verstricken.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhaltemittel (27) umfassen: Hakenelemente (28a, 28b, 29a, 29b), die vor der Bettbarre (4) der Galonhäkelmaschine und in der Nähe der Enden der durch die Nadeln (5) gebildeten Reihe positioniert sind; abwechselnde Verstellmittel (30), die auf die Hakenelemente (28a, 28b, 29a, 29b) wirken, um den Hakenelementen eine Schwenkbewegung in Richtung der Bettbarre (4) zu erteilen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich eines jeden Endes der durch die Nadeln (5) gebildete Reihe ein inneres Hakenelement (28a, 28b) und ein äußeres Hakenelement (29a, 29b) vorgesehen sind, von denen jedes bereitgestellt ist, den entsprechenden Schussfaden (12, 18) zurückzuhalten.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die abwechselnden Verstellmittel (30) eine Vielzahl von Tragwellen (31a, 31b, 31c) umfassen, die jeweils eines der Hakenelemente (28a, 28b, 29a, 29b) tragen und mit einer Winkelschwenkbewegung um die eigene Achse über einen entsprechenden Nocken (32a, 32b, 32c) betätigt werden, der mit einer Geschwindigkeit dreht, die mit der Betätigungsgeschwindigkeit einer Steuerwelle (22) zur Verstellung der Nadeln (5) der Galonhäkelmaschine gemäß einem Bruch in Beziehung steht, dessen Nenner der Anzahl der eingebauten Schussführungen (9, 15) entspricht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontalen Verstellmittel (13) für jede Schussführung (9, 15) eine Geradschubkurbel (24) umfassen, die wirksam mit dem Schussläufer (10, 16) verbunden ist und durch mindestens eine Hilfswelle (15) betätigt wird, die mit einer Geschwindigkeit umläuft, die mit der Betätigungsgeschwindigkeit einer Steuerwelle (22) zur Verstellung der Nadeln (5) der Häkelgalonmaschine gemäß einem Bruch in Beziehung steht, dessen Teiler dem Doppelten der Anzahl der eingebauten Schussführungen (9, 15) entspricht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Verstellmittel (14) mindestens ein Paar von Hubkurbelstangen (19) umfassen, von denen jede an den jeweils abgewandten Enden mindestens einer der Schussführungen (9, 15) verbunden ist, wobei die Hubkurbelstangen (19) wirksam mit entsprechenden Excentern (20) verbunden sind, die auf seitlichen Wellen (21) angebracht sind, die mit einer Geschwindigkeit umlaufen, die mit der Betätigungsgeschwindigkeit einer Steuerwelle (22) zur Verstellung der Nadeln (5) der Häkelgalonmaschine gemäß einem Bruch in Beziehung steht, dessen Teiler der Anzahl von eingebauten Schussführungen (9, 15) entspricht.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Hubkurbelstangen (19) mit zwei der Schussführungen (9, 15) über mindestens einen Wipphebel (23) verbunden ist, der die Schussführungen selbst an jeweils gegenüber der eigenen Anlenkstelle abgewandten Seiten ergreift.
10. Textilartikel, ausgeführt mittels einer Häkelgalonmaschine gemäß einem oder mehrere der vorstehenden Ansprüche, umfassend eine Vielzahl von Kettfäden (6a), die zur Bildung von aneinander gereihten und parallelen Stichkettchen (6b) angeordnet sind, die über mindestens einen ersten Schussfaden (12) miteinander verbunden sind, der sich längs nacheinanderfolgenden Hauptabschnitten (12a) erstreckt, die nacheinander über abwechselnd zwischengelegte Übergangsabschnitte (12b) an abgewandten Kanten des Artikels "M" verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens einen zweiten Schussfaden (18) umfasst, der nachfolgend abwechselnd mit den Hauptabschnitten (12a) des ersten Schussfadens (12) zwischengelegte Hauptabschnitte (18a) aufweist, sowie Übergangsabschnitte (18b), von denen jeder sich rittlings zu den Übergangsabschnitten (12b) des ersten Schussfadens (12) erstreckt.
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