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DE3219483A1 - Kupplung zum herstellen einer drehfesten verbindung - Google Patents

Kupplung zum herstellen einer drehfesten verbindung

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Publication number
DE3219483A1
DE3219483A1 DE19823219483 DE3219483A DE3219483A1 DE 3219483 A1 DE3219483 A1 DE 3219483A1 DE 19823219483 DE19823219483 DE 19823219483 DE 3219483 A DE3219483 A DE 3219483A DE 3219483 A1 DE3219483 A1 DE 3219483A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
wrap
coupling according
transmission member
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823219483
Other languages
English (en)
Inventor
Walter 8000 München Bauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE19823219483 priority Critical patent/DE3219483A1/de
Publication of DE3219483A1 publication Critical patent/DE3219483A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D1/00Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
    • F16D1/06Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end
    • F16D1/08Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key
    • F16D1/0823Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping of a helical wrap spring on the shaft or in the hub bore

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Kupplung zum Herstellen einer drehfesten Verbindung
  • Die Erfindung betrifft eine Kupplung zum Herstellen einer drehfesten Verbindung zwischen einem Ubertragungsglied und einer An- bzw. Abtriebswelle, mit einer auf der Welle oder in einer Bohrung des Ubertragungsgliedes aufgebrachten Schlingfeder.
  • Bei vielen Anwendungsfällen ist es notwendig, ein An- bzw. Abtriebselement wie Zahnräder, Riemenscheiben, Reibrollen usw. mit einer Welle in eine drehfeste Verbindung zu bringen. Zu diesem Zweck werden die im folgenden kurz Triebelemente genannten An- bzw. Abtriebselemente durch Stifte, Bolzen, Schrauben etc. mit der Welle verbunden. Dabei muß in der Welle eine Ausnehmung oder gar ein Gewinde vorgesehen werden. Bei gehärteten Wellen ist es oft sehr mühsam, diese Ausnehmung in die Welle einzubringen. Außerdem kann die Welle durch die Ausnehmung geschwächt werden, wobei ihre Funktion beeinträchtigt werden kann. Schließlich ist auch die Montage erschwert.
  • In umgekehrter Weise kann es auch vorkommen, daß die Ausnehmung in der Welle unproblematisch ist, daß aber an dem Triebelement kein Verbindungselement angebracht werden kann oder soll.
  • Allgemeines Ziel der Erfindug war es daher, eine Verbindung zwischen Triebelement und Welle ohne mechanische Bearbeitung der Welle oder des Triebelementes zu schaffen. Eine solche Verbindung ist beispielsweise unter dem Begriff Schlingfederkupplung bekannt, wie sie in den Werken über Feinmechanische Bauelemente (Hildebrand, Richter und Voss) beschrieben sind. Der Nachteil dieser bekannten Schlingfederkupplungen ist aber darin zu sehen, daß eine drehfeste Verbindung immer nur in einer Drehrichtung des Triebelementes bzw. der Welle wirkt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Kupplung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher das Ubertragungsglied für jede Drehrichtung drehfest mit der Welle verbunden ist.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 oder 9 aufgeführten Mittel gelöst.
  • Mit der Erfindung wird in beiden Fällen erreicht, daß eine Bearbeitung der Welle bzw. des Triebelementes nicht mehr notwendig ist und das Ubertragungsglied mit der oder den passenden Schlingfedern lediglich auf die Welle auf- oder in die Nabe des Triebelementes eingeschoben zu werden braucht. Die Größe der möglichen übertragbaren Drehmomente läßt sich durch die Anzahl der Schlingfedergänge bzw. die Drahtstärke der Schlingfeder festlegen.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen im Zusammenhang mit der Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die anhand von Figuren eingehend erläutert werden. Es zeigen: Fig. la eine perspektivische Ansicht in Explosionsdarstellung einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kupplung; Fig. lb eine perspektivische Ansicht der in Fig. la dargestellten Kupplung im zusammengebauten Zustand; Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform der Erfindung; Fig. 3 eine Seitenansicht der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform; Fig. 4 eine Seitenansicht einer abgewandelten Ausführungsform nach den Fig. 2 und 3; Fig. 5 einen Querschnitt durch eine dritte Ausführungsform der Erfindung in Explosionsdarstellung; Fig. 6 eine Seitenansicht einer Kupplungsschalenhälfte nach Fig. 5 mit eingelegter Schlingfeder; Fig. 7 eine vierte Ausführungsform der Erfindung zum Teil im Schnitt; Fig. 8 einen Querschnitt durch eine fünfte Ausführungsform der Erfindung; Fig. 9 eine Querschnitt durch eine sechste Ausführungsform der Erfindung; und Fig. 10 einen Querschnitt durch eine siebte Ausführungsform der Erfindung.
  • In Fig. la ist mit 1 ein Ubertragungsglied in Form einer zylindrischen Rolle bezeichnet, das eine durchgehende Bohrung 2 und an den Stirnseiten Vorsprünge 3 aufweist. Die zylindrische Rolle kann zweckmäßigerweise aus einem leichten Kunststoff sein, wobei die Mantelfläche für eine form-oder kraftschlüssige Drehmomentübertragung ausgebildet sein kann. Auf jede Stirnseite des Rollenkörpers 1 ist eine runde Platte 4 aus festem Material aufgesetzt, welche mit den Vorsprüngen 3 des Ubertragungsgliedes 1 fluchtende Bohrungen 4a und eine Mittelbohrung 4b aufweist, in welcher außerdem ein Radialschlitz 4c ausgeformt ist. Die Platten 4 sind aus festem Materials, beispielsweise aus Metall, und dienen der Aufnahme der Enden 6 einer Schlingfeder 5.
  • Im zusammengesetzten Zustand (Fig. lb) ist die Feder 6 in die Bohrung 2 des Ubertragungsgliedes 1 eingeführt und jedes ihrer Enden 6 liegt jeweils in einem Radialschlitz 4c der Platten 4. Der Radialschlitz hat dabei eine noch festzulegende Breite, die zwischen einigen Minunten und knapp unter 3600 liegen kann.
  • Im Betrieb braucht nun das mit der Kupplung 4 bis 6 versehene Ubertragungsglied 1 lediglich auf eine Welle 7, die beispielsweise mit einem Antrieb 8 in Verbindung stehen kann, aufgeschoben zu werden. Bei einer Drehung der Welle 7 gegen den Uhrzeigersinn wird das in Fig. la rechts liegende Ende 6 der Feder 5 durch den Radialschlitz 4c mitgenommen, wogegen bei einer Drehung im Uhrzeigersinn das links liegende Ende 6 mitgenommen wird. Durch die Mitnahme der jeweiligen Enden 6 schlingt sich die Feder 5 um die Antriebswelle 7 und es besteht damit eine drehfeste Verbindung zwischen Ubertragungsglied 1 und Welle 7. Der Radialschlitz hat hierbei eine Breite, die gleich oder größer ist, als der elastische Einleitungsweg der Welle oder des Ubertragungsgliedes, der notwendig ist, bis das eingeleitete Drehmoment des einen Teils die Mitnahme des anderen Teils bewirkt hat.
  • In den Fig. 2 und 3 ist eine Alternative zu der Ausführungsform nach Fig. la und lb gezeigt, welche einem weichen Beginn und Enden der Kraftübertragung dient. Das Ubertragungsglied 11 kann dabei aus zwei Schalen lla und lib bestehen, an deren nach außen weisenden Stirnseiten Vorsprünge 13 angebracht sind. Die Schlingfeder 15 befindet sich im Inneren der beiden Halbschalen lla und lib und ihre Enden 16 sind durch die Bohrungen 12 in den Halbschalen nach außen geführt. Die Enden-16 erstrecken sich radaial nach außen und sind halbkreisförmig umgebogen, derart, daß sie an einem der Vorsprünge 13 eingehängt können.
  • Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist im wesentlichen gleich zu der nach den Fig la und lb. Durch die längeren Enden in radialer Richtung wird allerdings noch bewirkt, daß zu Beginn einer Drehbewegung von Welle oder Ubertragungsglied der federnde Arm des Endes 16 noch nachgibt und die volle Drehmomentübertragung beispielsweise erst nach 5 bis 20 Winkelgraden einsetzt, welche bei dem Beispiel nach Fig. la und b bereits nach etwa 1 bis 2° erfolgte.
  • Dieser Effekt kann dadurch noch vergrößert werden, daß, wie in Fig. 2 zu sehen ist, die äußeren Wicklungen der Schlingfeder 15 zu den Enden 16 hin größer werden. Damit kann je nach Anzahl der größer werdenden Windungen der Kupplungseinsatz von 200 bis 900 und mehr variiert werden.
  • In Fig. 4 ist eine Variante zu der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsform wiedergegeben, welche eine Drehmomentbegrenzung darstellt.
  • Zu diesem Zweck ist an der Stirnseite des Ubertragungsgliedes 11 eine Scheibe 17 vorgesehen, die exzentrisch um eine Achse 18 gedreht werden kann. Die Scheibe 17 ist gegenüber dem konvex gekrUmmten Teil des Federendes 16 angeordnet, so daß das Federende zwischen einem Vorsprung 13 und der Scheibe 17 verläuft.
  • Bei einer Drehung des Ubertragungsgliedes 11 in Pfeilrichtung 19, also gegen den Uhrzeigersinn, bewegt sich der Vorsprung 13 von dem gekrümmten Federende 16 weg. Das bedeutet, daß das auf der Rückseite befindliche Federende (gestrichelte Linien) von dem Vorsprung an der Rückseite mitgenommen wird, so daß Sich die Schlingfeder 15 um die Welle 7 legt und diese koppelnd mitnimmt. In Abhängigkeit von der Größe des Drehmomentes stellt sich die Welle in einem bestimmten Winkelverhältnis zum Ubertragungsglied ein. Wenn nun die Welle 7 an ihrer Abtriebsseite aus irgendeinem Grund plötzlich gebremst oder blockiert wird, der Antrieb über das Ubertragungsglied 11 jedoch weiter vorliegt, besteht bei den vorgenannten Beispielen die Gefaht des Wellenbruchs oder einer Motorüberlastung. Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 würde jedoch bei einer Wellenblockade durch das Weiterdrehen des Ubertragungsgliedes 11 die Scheibe 17 auf das vordere Federende 16 (ausgezogene Linien) drücken und dieses ebenfalls in Pfeilrichtung 19 bewegen. Damit wird die Feder 15 gegen ihre Schlingrichtung aufgedreht, wodurch sie von der Welle 7 entkuppelt ist. Durch die exzentrische Anordnung der Scheibe 17 kann dasjenige Drehmoment eingestellt werden, bei welchem die Entkupplung erfolgen soll.
  • In den Fig. 5 und 6 ist eine weitere Ausführungform mit nur einer Schlingfeder dargestellt. Das Ubertragungsglied 21 besteht wieder aus zwei Hälften 21a und 21b, an deren Umfang jeweils ein Zahnkranz ausgebildet ist. Die Hälften 21a und 21b haben Scheibenform und sind identisch ausgebildet. Jede Hälfte 21a, 21b weist eine zentrische Bohrung 22 für die Aufnahme der Schlingfeder 25 auf, sowie eine im Durchmesser kleinere zentrische Bohrung 24 für den Durchtritt einer nicht dargestellten Welle.
  • Zwischen diesen Bohrungen und dem Außenumfang ist eine achsparallele Bohrung 23 vorgesehen, der gegenüber, bezogen auf die Mittelachse der Hälfte, ein über eine Stirnseite der Hälfte herausragender Stift 27 angeordnet ist. Im Bereich der Bohrung 23 befindfet sich außerdem eine rechteckige Vertiefung 28, die auf der nach innen gerichteten Seite einer jeden Hälfte ausgeformt ist.
  • Die Schlingfeder 25 iSt gleichsinnig gewickelt und weist statt gebogener Enden eine Mittelanzapfung 26 auf. Diese Mittelanzapfung 26 besteht aus einer über die Wicklung hinausgehende Schlinge, die, wie dies am besten aus Fig. 6 zu sehen ist, die Form einer Acht bildet.
  • Der Zusammenbau der Kupplung nach den Fig 5 und 6 erfolgt einfach durch Zusammenstecken der spiegelbildlich und um 1800 verdreht angeordneten Hälften 21a und 21b, wobei der Stift 27 der einen Hälfte in die Bohrung 23 der anderen Hälfte dringt und umgekehrt. Die Feder wird in den Bohrungen 22 der beiden Hälften aufgenommen, wobei die Schlinge 26 in der rechteckigen Ausnehmung 28 liegt und von einem der Stifte 27 durchdrungen wird. Damit wird die Mittelanzapfung 26 in ihrer Drehlage fixiert. Wenn nun von dem Ubertragungsglied 21 ein Drehmoment auf eine durch die Öffnungen 24 und die Schlingfeder 25 geführte Welle ausgeübt werden soll, so wirkt in der einen Drehrichtung des Ubertragungsgliedes 21 die von der Mittelanzapfung 26 nach der einen Seite ausgehende Hälfte der Feder 25 als Schlingfederkupplung und bei der anderen Drehrichtung die andere Hälfte der Feder. In gleicher Weise würde die Kupplung wirken, wenn die Welle angetrieben und das Ubertragungsglied als Abtriebselement verwendet wird.
  • Bei den nächsten Beispielen werden statt einer Schlingfeder zwei Federn verwendet. In Fig. 7 ist beispielsweise eine Kupplung beschrieben, die aus zwei identisch gleichen Teilen besteht. Jedes Teil weist eine Scheibe 31a bzw. 31b auf, welche jeweils mit einer Außenverzahnung versehen ist. Auf beiden Stirnseiten der Scheiben 31a bzw. 31b sind auf einem Kreis Vorsprünge 33a bzw. 33b in bestimmten Abständen vorgesehen, die symmetrisch zum Nullpunkt der Scheiben angeordnet sind. Jedem Vorsprung ist eine entsprechende Vertiefung 34a bzw. 34b zugeordnet, welche sich jeweils auf der anderen Stirnseite eines Teiles befindet. In jeder Scheibe 31a und 31b ist eine zentrische Bohrung 36a bzw. 36b vorgesehen, in welcher ein grobes Gewinde 32a bzw. 32b ausgeformt ist. Die Gewindegänge setzen sich über die Bohrung hinausgehend mit einigen Windungen als Schraubenfeder 35a bzw. 35b fort. Zweckmäßigerweise sind diese Gewindegänge einstückig an der jeweiligen Scheibe ausgeformt und das ganze Teil aus Kunststoff gespritzt.
  • Im Betrieb können nun die beiden Teile gemäß Fig. 7 auf einer Welle so angeordnet werden, daß die Vorsprünge 33a der einen Scheibe 31a in die Vertiefungen 34b der anderen Scheibe 31b eindringen und die beiden Scheiben somit drehfest miteinander verbunden sind. Die Gewindegänge 35a bzw. 35b weisen jeweils nach außen und bilden so an der Welle 7 anliegende Schlingfedern, womit eine drehfeste Kupplung in beiden Drehrichtungen bewirkt ist.
  • Die beiden Teile 31a und 31b können aber auch in umgekehrter Weise zusammengebracht werden, wie dies beispielsweise in Fig. 8 gezeigt ist. Zu diesem Zweck werden die überstehenden Gewindegänge 35a und 35b in die Gewinde 32b bzw. 32a des anderen Teils eingedreht. Dadurch, daß beide Teile umgedreht werden, fallen wieder die Vorsprünge in die jeweiligen Ausnehmungen des anderen Teils ein. Mit einer solchen Anordnung wird ebenfalls eine drehfeste Kupplung für beide Drehrichtungen bewirkt, wobei aber die Schlingfedern sich innerhalb des Ubertragungsgliedes 31 befinden.
  • Eine dazu noch vereinfachte Ausführungsform ist in Fig. 9 dargestellt, wo ein einstückiges Ubertragungsglied 41 und zwei Schraubenfedern 45a und 45b vorgesehen sind. Die beiden Schraubenfedern sind gleichsinnig und gewindemäßig ineinander eingedreht. Die Schraubenfeder 45a ist mit einem ihrer Enden 46a an dem Ubertragungsglied befestigt, wobei bezogen auf dieses Ende 46a auf der anderen Seite des Ubertragungsgliedes 41 das Ende der anderen Feder 46b fixiert ist. Die Wirkungsweise dabei ist gleich dem Beispiel nach Fig. 7 und 8.
  • In Fig. 10 ist schließlich noch eine Variante erläutert, mit der ein verhältnismäßig hohes Drehmoment übertragen werden kann. Das Beispiel ist ähnlich zu dem in Fig. 7, wobei allerdings nur ein Übertragungsglied 51 vorgesehen ist, von welchem sich jedoch nach beiden Seiten hin jeweils zwei Federn 55a und 55a' bzw. 55b und 55b' erstrecken. Ein Ende 56a und 56a' bzw. 56b (nicht sichtbar) und 56b' einer jeden Feder ist in dem Ubertragungsglied fixiert, so daß wiederum eine in beiden Richtungen wirksame Kupplung gegeben ist.
  • Allen Beispielen ist gemeinsam, daß entweder der Innendurchmesser der Schraubenfedern so bemessen ist, daß die Feder zwar auf die Welle 7 aufgeschoben werden kann, aber auf dieser verhältnismäßig gut anliegt bzw.
  • vorgespannt ist, so daß zum Erreichen der Schlingfederwirkung eine ausreichende Reibungsmitnahme zwischen Welle und Feder gegeben ist. Wie oben bereits erwähnt, kann die Feder auch in die Nabe des Ubertragungsgliedes unter Verspannung eingesetzt und mindestens ein Ende mit der Welle verbunden sein.
  • Mit den beschriebenen Beispielen werden nach beiden Richtungen drehfeste Kupplungen beschrieben, die aus einer oder mehreren Schlingfedern bestehen können. Dabei können mit den Beispielen nach Fig. 1, 2, 5, 8 und 9 kurze Baulängen vorgesehen werden, wenn sich die Schlingfeder in der Bohrung des Ubertragungsgliedes befindet. Die Schlingfedern können aus Metall oder nur aus Kunststoff ausgebildet sein.
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Claims (15)

  1. Ansprüche Kupplung zum Herstellen einer drehfesten Verbindung zwischen einem Ubertragungsglied und einer An- bzw. Abtriebswelle, mit einer auf der Welle oder in einer Bohrung des Ubertragungsgliedes aufgebrachten Schlingfeder, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlingfeder (5, 15, 25) entweder mit beiden Enden (6, 16) oder mit einer im mittleren Federbereich liegenden Stelle (26) an dem Übertragungsglied (1, 11, bzw. 21) fixiert ist.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Enden (6) der Schlingfeder (5) in jeweils einem stirnseitigen Schlitz (4c) des Ubertragungsgliedes (1) liegen.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (16) der Schlingfeder (15) in radialer Richtung verlängert und hakenförmige abgebogen sind, wobei sie in an der Stirnseite des Ubertragungsgliedes (11) angebrachte Vorsprünge (13) eingehängt sind.
  4. 4. Kupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Windungen der Schlingfeder auf mindestens einer Seite einen größer werdenden Durchmesser aufweisen.
  5. 5. Kupplung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Drehmomentbegrenzung das Schlingfederende (16) zwischen einem der Vorsprünge (13) und einem im Abstand dazu einstellbaren Anschlag (17) verläuft.
  6. 6. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlingfeder (25) etwa in der Mitte eine Anzapfung (26) in Form einer Achter-Schlinge aufweist, deren oberer Teil an dem Ubertragungsglied (21) fixiert ist.
  7. 7. Kupplung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ubertragungsglied (21) aus zwei gleichen, spiegelbildlich und um 1800 verdreht montierten Teilen (21a, 21b) besteht, in welchen die Schlingfeder aufgenommen ist und in welchen Durchführungen (24) für die Welle (7) vorgesehen sind.
  8. 8. Kupplung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den Teilen (21a, 21b) des Ubertragungsgliedes (21) in axialer Richtung verlaufende Positionsstifte (27) vorgesehen sind, die in Bohrungen (23) des anderen Teils eingreifen und der Halterung der Schlinge (26) dienen.
  9. 9. Kupplung zum Herstellen einer drehfesten Verbindung zwischen einem Ubertragungsglied und einer An- bzw. Abtriebswelle, mit einer auf der Welle oder in einer Bohrung des Ubertragungsgliedes aufgebrachten Schlingfeder, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite, gleichsinnig gewickelte Schlingfeder (35a, 35b; 45a, 45b; 55a, 55a', 55b, 55b') vorgesehen ist, wobei die Anfänge (36a, 36b; 46a, 46b; 56a, 56a', 56b, 56b') beider Schlingfedern mit dem Ubertragungsglied (31, 41, 51) verbunden sind und die Schlingfedern gegensinnig auf die Welle (7) aufgebracht sind.
  10. 10. Kupplung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schlingfedern (45a, 45b) ineinander gewindeartig hineingedreht sind und das Ende (46a) der einen Feder (45a) auf der einen Seite und das Ende (46b) der anderen Feder (45b) auf der gegenüberliegenden Seite an dem Übertragungsglied (41) fixiert ist.
  11. 11. Kupplung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch zwei identische Scheiben (31a, 31b) mit je einer Zentralbohrung (36a, 36b), wobei von jeder Scheibe im gleichen Wicklungssinn in axialer Richtung die Schlingfeder (35a, 35b) ausgeht und die beiden Scheiben mit ihren freien Stirnseiten aneinanderstoßend und gegeneinander drehfest fixiert auf der Welle (7) sitzen.
  12. 12. Kupplung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß Positionierelemente (33a, 33b, 34a, 34b) an den Scheiben (31a, 31b) ausgeformt sind.
  13. 13. Kupplung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlingfedern (35a, 35b) einstückig mit den Scheiben (31a, 31b) verbunden sind.
  14. 14. Kupplung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß in den Scheiben Gewindegänge (32a, 32b) ausgeformt sind, in welche die Schlingfedern (35b, 35a) der anderen Scheibe (31b, 31a) jeweils eingedreht sind.
  15. 15. Kupplung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ubertragungsglied (51) nach beiden Seiten hin mehrere, gleichsinnig gewickelte, ineinander verschlungene Schlingfedern (55a, 55a', 55b, 55b') mit jeweils einem Ende (56a, 56a', 56b, 56b') fixiert sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0338248A1 (de) * 1988-03-17 1989-10-25 Heinz Backers Vorrichtung zur drehmomentübertragenden Verbindung mehrerer (Maschinen-)Elemente

Cited By (2)

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EP0338248A1 (de) * 1988-03-17 1989-10-25 Heinz Backers Vorrichtung zur drehmomentübertragenden Verbindung mehrerer (Maschinen-)Elemente
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