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DE321887C - Maschine zum Entfleischen und Enthaaren von Haeuten und Fellen - Google Patents

Maschine zum Entfleischen und Enthaaren von Haeuten und Fellen

Info

Publication number
DE321887C
DE321887C DE1913321887D DE321887DD DE321887C DE 321887 C DE321887 C DE 321887C DE 1913321887 D DE1913321887 D DE 1913321887D DE 321887D D DE321887D D DE 321887DD DE 321887 C DE321887 C DE 321887C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
roller
machine
tool
skins
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1913321887D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE321887C publication Critical patent/DE321887C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/04Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using slicking, scraping, or smoothing-out cylinders or blades fixed on supports, e.g. cylinders, in a plane substantially at right angles to the working surface
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/01Machines or devices for treating skins, hides or leather in general, e.g. fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out
    • C14B2700/016Machines or devices for treating skins, hides or leather in general, e.g. fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out using slicking, scraping, or smoothing-out cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Maschine zum Entfleischen und Enthaaren von Häuten und Fellen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Entfleischen, Enthaaren und Schaben von Häuten, Fellen u. dgl., bei der in bekannter Weise das Arbeitsstück auf einem endlosen Förderband unter zwei Werkzeugwalzen fortbewegt wird, wobei ebenfalls in bekannter Weise zwischen den Werkzeugwalzen Greiferwalzen vorgesehen sind. Bei den meisten Maschinen dieser Art sind die Werkzeugwalzen an Schwinghebeln angebracht, um sie je nach Bedarf mit dem Arbeitsstück in Berührung zu bringen. Bei Beweglichkeit der Werkzeugwalzen ist eine feine Einregelung der Walzen je nach der Dicke des Arbeitsstückes nicht gut möglich, da das große Gewicht der Walzen der Feineinstellung hinderlich ist. Derartige Maschinen lassen sich deshalb auch nur für starke Häute oder Felle verwenden, während sie für feine, dünne Häute unbrauchbar sind. Die erwähnten bekannten Maschinen haben aber auch noch denselben Nachteil wie diejenigen bekannten Lederbearbeitungsmaschinen, bei denen die Werkzeugwalzen feststehen und das Arbeitsstück durch verstellbare Führungsvorrichtungen gegen die Werkzeugwalzen gedrückt wird. Der Nachteil dieser Maschinen besteht darin, daß bei Verwendung von zwei Werkzeugwalzen stets einzelne Stellen des Arbeitsstückes bei jedem Durchgang durch die Maschine zweimal und andere Stellen des Arbeitsstückes nur einmal bearbeitet werden. Diese ungleichmäßige Bearbeitung der Arbeitsstücke ist darauf zurückzuführen, daß vor allem die vorderen Enden der Haut zwecks richtiger Einführung in die Maschine bis zu den Greiferwalzen ohne Bearbeitung durch die erste Werkzeugwalze hindurchgeführt werden müssen und daß erst dann die Inbetriebsetzung der beiden Werkzeugwalzen erfolgt. Naturgemäß wird demnach das Einführungsende des Arbeitsstückes nur durch die zweite Werkzeugwalze bearbeitet, während vor allem der mittlere Teil des Arbeitsstückes sowohl durch die erste, als auch durch die zweite Werkzeugwalze bearbeitet wird. Diese ungleichmäßige Bearbeitung der Arbeitsstücke sucht man in der Praxis häufig dadurch auszugleichen, daß man die Arbeitsstücke mehrere Male durch die Maschine hindurchgehen läßt, jedoch ist dies bei feinen, dünnen Häuten, die eine mehrfache Bearbeitung nicht vertragen, praktisch unmöglich. Infolgedessen sah man sich bisher in der Praxis gezwungen, bei feinen, dünnen Häuten die Enden derselben als nicht genügend bearbeitete Abfallteile zu betrachten, was einen wesentlichen Verlust darstellt.
  • Die Erfindung bezweckt, diesen Übelstand der bekannten Bearbeitungsmaschinen für Häute und Felle dadurch zu beseitigen, daß bei Verwendung fest gelagerter, in entgegengesetzter und gleichbleibender Richtung umlaufender Werkzeugwalzen die das Förderband und somit auch das Arbeitsstück gegen die Walzen drückenden Führungsrollen so unabhängig voneinander gelagert sind und so unabhängig voneinander von einem einzigen Arbeiter betätigt werden können, daß alle Stellen des Arbeitsstückes ganz gleichmäßig bei einem einmaligen Durchgang durch die Maschine lediglich durch je eine einzige Werkzeugwalze bearbeitet werden. Eine derartige einmalige Bearbeitung von Häuten oder Fellen in ihrer ganzen Länge ist bisher mit den bekannten Bearbeitungsmaschinen nicht möglich . gewesen und wird dadurch ermöglicht, daß jede der beiden verhältnismäßig leichten. Führungsrollen für das die Haut tragende Förderband unabhängig von der anderen durch Bedienen des entsprechenden Fußtrittes oder Handhebels ganz nach Belieben der zugehörigen Werkzeugwalze genähert werden kann.
  • In der Zeichnung . veranschaulichen Fig. x eine Seitenansicht der neuen Maschine und Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch sie.
  • Jede der Messerwalzen a, b ist in festen Lagern in dem Gestell A der Maschine gelagert. Unter jeder Messerwalze befindet sich eine Führungsrolle c, d, über welche das Führungsband e geleitet wird. Die Lager f, f1 für die Rollen c, d ruhen auf durch Stellschrauben f3 regelbaren Federn f3 auf. Die Rollen c, d werden den Messerwalzen a, b gegenüber derart eingestellt, daß das Band e die Arbeitsstücke unter dem gewünschten Druck an eine der zugehörigen Messerwalzen a, b anpreßt oder von ihr entfernt. Die Lager f, f1 werden von Gleitstücken i, il getragen, die in dem Gestellwerk A gleiten können. Zum Heben und Senken der ersten Rolle c verwendet man zweckmäßig ein Trittwerk, welches aus dem Fußhebel j und dem Hebel il besteht, der auf einer Schwingwelle j3 sitzt und mittels des Hebels j3 das Gleitstück i hebt oder senkt. Das Gleitstück il der Rolle d besitzt einen Ansatz na, der auf der Schrägung des keilförmigen Gleitstückes ml aufruht. Zwischen den Messerwalzen sind Greiferwalzen o, k angeordnet, von denen die untere Walze k in Lagern k1 ruht, die sich gegen die Federn k3 anlegen. Die Lager k1 können in senkrechter Richtung in dem Gleitstück m2 verstellt werden und besitzen einen Ansatz m3, der ebenfalls auf dem Gleitstück ml aufliegt. Die Bewegung des Gleitstückes ml zum Einstellen der Rolle d und der Walze k erfolgt mit Hilfe einer Kurbel n, die durch einen Handhebel W gedreht wird. Letzterer sitzt auf derselben Seite der Maschine, auf der der.Fußtritt j angebracht ist. Die untere Greiferwalze k steht unter dem Einfluß der Feder k2. Die Rollen c, d und die Walze k sind je für sich durch Schrauben f 3 einstellbar. Verstellbare Anschläge f 4 begrenzen die Aufwärtsbewegung jeder der Rollen c, d und der Walze k. Mittels der Stellschrauben, des Hebels n1 und des Gleitstückes ml kann eine äußerst feine Einstellung je nach der Dicke der Haut leicht erreicht werden, so daß selbst die feinste und empfindlichste Haut in der Maschine ohne Beschädigung bearbeitet werden kann. Nachdem die Rollen d, k einmal eingestellt worden sind, kann der Handgriff n1 in bekannter Weise durch eine Sperrklinke festgestellt werden.
  • Die Maschine arbeitet in folgender Weise Zunächst ist die Gegenwalze c gesenkt, so daß beim Einführen des Arbeitsstückes sein vorderes Ende nicht bearbeitet wird. Gelangt das Arbeitsstück in ' den Fassungsbereich der Greiferwalzen o, k, so werden die Greiferwalze k und gleichzeitig die Gegenwalze d mit Hilfe des Handhebels n1 angehoben. Dadurch wird das Arbeitsstück durch die Greiferwalzen o, k und das Führungsband e zu der Werkzeugwalze b hingeführt. Bei der Weiterbeförderung des Arbeitsstückes wird jetzt die Haut von ihrem vordersten Ende an durch die Werkzeugwalze b bearbeitet. Während dieser Zeit bleibt die Führungsrolle c so gesenkt, daß die Werkzeugwalze a keine Bearbeitung des Arbeitsstückes vornimmt. Erst wenn sich das letzte Ende des Arbeitsstückes der Werkzeugwalze a nähert, hebt der Arbeiter mit Hilfe des Fußtrittes j die. Rolle c an, so daß durch die Werkzeugwalze a der letzte Teil des Arbeitsstückes bearbeitet wird. Sobald der Anfang des durch die Walze a bearbeiteten Endes des Arbeitsstückes durch die Greiferwalzen o, k hindurch in den Bereich der Werkzeugwalze b gelangt, wird die Rolle d gesenkt, so daß der bereits durch die Walze a bearbeitete Teil des Arbeitsstückes nicht mehr durch die Walze b bearbeitet wird. Zweckmäßig wird man das von der Walze a zu bearbeitende Ende des Arbeitsstückes immer so bemessen, daß die Länge dieses Endes ungefähr dem Abstand zwischen der Werkzeugwalze b und den Greiferwalzen o, k entspricht, so daß, wenn die Greiferwalzen das äußerste Ende des Arbeitsstückes freigeben, gerade der durch die Walze a bearbeitete Teil der Haut mit der Walze b in Berührung kommt. Diese Walze wird dann schon von selbst keine Bearbeitung der Haut weiter vornehmen, weil die Haut in der Drehungsrichtung der Walze bewegt und nicht mehr durch die Greiferwalzen o, k festgehalten wird. Die Rollen c, d, k unterhalb der Messerwalzen a, b können mit einem Überzug aus Gummi, Leder, Filz o. dgl. versehen sein. Das Band e kann aus weichem Gummi, Leder oder Filz. bestehen. Da der Fußtritt .und der Handhebel n' auf derselben Seite der Maschine angeordnet sind, so kann die Maschine durch einen Arbeiter bedient werden. Die Walzen werden mit großer Geschwindigkeit in entgegengesetzten Richtungen bewegt, während das endlose Band langsam angetrieben wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCII: Maschine zum Entfleischen und Enthaaren von Häuten und Fellen mit endlosem Förderband, zwei ortsfest gelagerten, in entgegengesetzter und gleichbleibender Richtung umlaufenden Werkzeugwalzen, unter diesen angebrachten verstellbaren Führungsrollen und zwischen den Werkzeugwalzen angeordneten Greiferwalzen, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Führungswalzen (c, d) unabhängig von der anderen durch Fußtritt (j) oder Handhebel (ui) für sich heb- und senkbar ist und beim Heben und Senken die auf ihr ruhende Förderbandstrecke (e) mitnimmt.
DE1913321887D 1912-11-12 1913-10-26 Maschine zum Entfleischen und Enthaaren von Haeuten und Fellen Expired DE321887C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB321887X 1912-11-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE321887C true DE321887C (de) 1920-06-15

Family

ID=10334658

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1913321887D Expired DE321887C (de) 1912-11-12 1913-10-26 Maschine zum Entfleischen und Enthaaren von Haeuten und Fellen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE321887C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112159871A (zh) * 2020-09-21 2021-01-01 余秀民 一种皮革加工用牛毛去除装置

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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