DE3218511A1 - Temperaturkompensierte messanordnung - Google Patents
Temperaturkompensierte messanordnungInfo
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Description
"* 6 —
Setra Systems, Inc.
Natick, Massachusetts ol7Go, V.St.A.
Natick, Massachusetts ol7Go, V.St.A.
Temperaturkompensxerte Meßanordnung
Die Erfindung betrifft eine temperaturkompensierte Meßanordnung und insbesondere eine Kraft- und Druck-Meßanordnung
.
Typische herkömmliche Kraft-Meßanordnungen in der Form von Skalen umfassen beispielsweise eine Platte oder
eine Waagschale zum Aufnehmen des zu messenden Gewichtes. Die Waagschale ist über einen Kraftwandler mit einem Rahmen
oder Gestell gekoppelt. In verschiedenen Ausführungsformen der bestehenden Fühleranordnungen sind der Wandler
und die Waagschale mit dem Rahmen durch Gestänge verbunden, die ein relativ genaues Erfassen des Gewichtes von
Gegenständen in der Schale erlauben. Beispielsweise können die Kraftfühler Dehnungsmeßstreifen oder eine bewegliche
Spule in einem festen Magnetfeld in Rückkopplungs-
65-(SET 117)-TE
anordnung enthalten.
Während die bestehenden Waaganordnungen ein relativ genaues Maß von Gegenständen in der Waagschale erlauben,
weisen sie eine Anzahl von Nachteilen auf. Beispielsweise sind zahlreiche derartige Anordnungen insbesondere
empfindlich gegenüber einer aus der Mitte verschobenen Belastung des zu messenden Gegenstandes in der
Waagschale. Eine solche aus der Mitte verschobene Belastung kann zu Fehlern aufgrund von Reibungsverlusten in der Anordnung
führen. Um diesen Verlusten entgegenzuwirken, benutzen die bestehenden Anordnungen oft verschiedene Ausführungsformen
mechanischer Gestänge zur Verringerung derartiger Fehler. Beispielsweise beschreibt die US-PS-4
026 416 eine Biegeanordnung zum Einschränken der Bewegung der Waagschale entlang einer einzigen Fühlerachse.
Jedoch sind derartige Anordnungen relativ in ihrem Bewegungsbereich und damit im erlaubten Gewichtsbereich
begrenzt.
Ein weiterer Nachteil zahlreicher bestehender Anordnungen
liegt in der Änderung dieser Anordnungen mit der Temperatur, die auf Temperatureinwirkungen auf den
Fühlerwandler und die zugeordnete Schaltung sowie auf einer Temperaturschwankung verschiedener mechanischer
Einheiten beruhen kann.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine sehr genaue und äußerst präzise Waaganordnung zu schaffen, die gegenüber
Temperaturschwankungen kompensiert ist; außerdem soll eine Druck-Meßanordnung angegeben werden, die ebenfalls
gegenüber Temperaturschwankungen kompensiert ist.
Diese Aufgabe wird bei einer temperaturkompensierten
Meßanordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bzw. 5 erfindungsgemäß durch die in dessen kennzeichnendem
Teil angegebenen Merkmale gelöst.
Die Erfindung sieht also eine temperaturkompensierte Meßanordnung vor. In einer Ausführungsform, die zum
Wiegen eines Gegenstandes auf einer Kraft-Eingangseinheit geeignet ist, hat die Anordnung eine Speichereinrichtung
zum Speichern einer Kalibrierfunktion W(F,T)
mit
m
W(F,T) Σ a. (T)F
W(F,T) Σ a. (T)F
i=1 x
wobei F eine Funktion der Eingangskraft (d. h. des Ge wichtes eines Gegenstandes) ist und T die Temperatur
der Anordnung darstellt, während
m n
a. (T) = Σ Σ Κ. .Τ·3"
a. (T) = Σ Σ Κ. .Τ·3"
-ϊ =1 -i = 1 -J
gilt und K.. Konstanten sind. Die Anordnung hat weiterhin einen Generator zum Erzeugen eines Fühlersignals
Fw, das die Eingangskraft bei der Temperatur der Anordnung
darstellt, und einen Temperatursignalgenerator zum Erzeugen eines Temperatursignals FT, das die Temperatur
der Anordnung darstellt. In einer Ausführungsform der Erfindung
umfassen diese beiden Generatoren Oszillatoren, in denen sich die Frequenz mit der einwirkenden Kraft bzw.
Temperatur ändert. In dieser Ausführungsform stellen die
Signale F„ und F die jeweiligen Frequenzen dieser Oszillatoren
dar.
Ein Kraftsignalgenerator spricht auf die Signale P„ und F-, und die gespeicherte Kalibrier funktion W (F, T)
an, um das Kalibriersignal für Werte von F=F und T = F- auszuwerten.
Mit diesem Aufbau liefert die Anordnung ein Ausgangssignal, d. h. das Kraftsignal, das die Eingangskraft, d. h. das Gewicht des Gegenstandes in der Schale,
darstellt.
Gemäß einem anderen Gesichtspunkt der Erfindung hat die Anordnung eine Vorrichtung zum Erzeugen der
Kalibrierfunktion W(F,T). Der Kalibriergenerator umfaßt eine Einrichtung zum Erzeugen einer Folge von Fühlersignalen
abhängig von der Einwirkung einer Folge von m vorbestimmten Gewichten auf die Waagschale, während
die Anordnung auf jeder von η verschiedenen Temperaturen T1, T_, ... bzw. T ist. Der Kalibriergenerator hat
weiterhin eine Einrichtung zum Auflösen der Kalibrierfunktion W(F,T) nach a.(T) und zum Erzeugen von Koeffizientensignalen,
die a.(T) für jede der η Temperaturen darstellen. Die Kalibrierung wird für Werte von i =
1, 2, ..., m aufgelöst, wobei F gleich jeweils einem der bei der zugeordneten Temperatur erzeugten Fühlersignale
und W(F,T) gleich den jeweiligen, den Fühlersignalen
zugeordneten Gewichten sind.
Der Kalibriergenerator hat außerdem eine Einrichtung zum Auflösen von a. (T) nach K.. und zum Erzeugen
von Signalen, die K.. für jeden Wert i darstellen. Die Funktion a.(T) wird für j=1,2, ..., η aufgelöst, wobei
a .(T) gleich dem jeweiligen Koeffizientensignal der
den Temperaturen T1, T2, ..., 1" zugeordneten Koeffizientensignale und T gleich den jeweiligen, diesen Koeffizien-
tensignalen zugeordneten Temperaturen sind.
In einer Ausführungsform der Erfindung sind die
Einrichtungen zum Auflösen von W(F,T) und a.(T) ein programmierter Digital-Rechner. In einer bevorzugten
Ausführungsform gilt m = 4 und η = 3.
In einer zur Druckmessung angepaßten Ausführungsform der Erfindung kann der Fühlersignalgenerator ein
Signal FM erzeugen, das einen Eingangsdruck darstellt.
Die Kalibrierfunktion ist die gleiche Funktion von F und T, wobei F eine Funktion des Eingangsdruckes ist.
Die vorliegende Erfindung ist in der Kraftmeßform auch als ein Beschleunigungswandler vorteilhaft, bei dem
also die Eingangskraft die auf die Kraft-Eingangseinheit einwirkende Trägheitskraft ist.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ausführungsform
einer Waaganordnung nach der Erfindung ,
Fig. 2 ein Blockschaltbild des Prozessors der Anordnung von Fig. 1, und
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer Druck-Meßanordnung nach der Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Waaganordnung 210 nach der Erfindung. Die Anordnung umfaßt
eine Kraft-Eingangseinheit in der Form einer Waag-
schale 212 und einen zugeordneten Trägerbalken 214, der für eine Bewegung entlang einer Bezugsachse 216 gestaltet
ist. Der Balken 214 ist mittels einer mechanischen Dämpfungseinrichtung 218 mit einer Bezugseinheit (oder
einem Gehäuse) 220 gekoppelt, die bezüglich der Achse 216 festgelegt ist. Die Schale 212 und deren Trägerbalken
214 sind mit einer Ankereinheit 226 über ein Gestänge
160 für parallele Bewegung gekoppelt. Die Ankereinheit 226 ist über ein Gestänge 110 für parallele Bewegung
mit der Trägereinheit 220 gekoppelt. Ein Kraftwandler 10 liegt zwischen der Ankereinheit 226 und der Trägereinheit
220. Der Wandler 10 ist über eine Leitung 10a mit einem Positionsfühler 244 verbunden. Der Positionsfühler
244 liefert seinerseits ein Ausgangssignal auf einer Leitung
244a, das die Bewegung eines Elementes des Kraftwandlers 10 darstellt, die auf eine Verschiebung der Schale
212 infolge eines zu messenden Gewichtes in dieser Schale zurückgeht.
Ein Prozessor 250 spricht auf das Signal in der Leitung
244a an, um ein Ausgangssignal an eine Leitung 25Oa abzugeben. Das letztere Signal stellt das Gewicht des Gegenstandes
auf der Waagschale 212 dar.
Die Elemente in der Einheit 210 können in der Weise aufgebaut sein, wie dies in der auf die gleiche Anmelderin
zurückgehenden US-Patentanmeldung vom gleichen Tag beschrieben ist.
Fig. 2 zeigt den Prozessor 250 der Anordnung 210 in einem Blockschaltbild. Der Prozessor 250 umfaßt einen
ersten (oder Gewichts-)Oszillator, der ein Signal auf einer Leitung 244a erzeugt, das eine Frequenz hat, die die
erfaßte Kraft darstellt, die durch ein Gewicht auf der Schale 212 einwirkt. Der Gewichtsoszillator umfaßt den
Kraftwandler 10 und den Positionsfühler 244. Das Signal auf der Leitung 244a ist mit einem Zähler 260 gekoppelt,
der ein Digital-Zählerstandsignal F„ auf einer Leitung 26Oa (F..) liefert, das die Frequenz des Signales auf
der Leitung 244a darstellt.
Ein Temperaturfühler 264 liefert ein Oszillatorsignal auf einer Leitung 264a, wobei die Frequenz des
Signales auf dieser Leitung die Temperatur der Anordnung 210 darstellt. Das Signal auf der Leitung 264a ist
mit einem Zähler 266 gekoppelt, der Digital-Zählerstandsignale (F1-J auf einer Leitung 266a erzeugt, die die Frequenz
des Signales auf der Leitung 264a angeben. Die Leitungen 26Oa und 266a führen zu einem Mikroprozessor 270.
Der Mikroprozessor 270 umfaßt einen zugeordneten Speicher mit direktem Zugriff (RAM) 272 und einen Festwertspeicher
(ROM) 274 und ein Eingabe/Ausgabe-Tastenfeld 276. Der Mikroprozessor 270 liefert auch ein Ausgangssignal
auf einer Leitung 25Oa, das zum Ansteuern einer herkömmlichen Anzeige geeignet ist. Ein Zeitgeber-Netzwerk
280 gibt Zeitsteuersignale an die Blöcke im Prozessor 250 ab.
In einer Ausfuhrungsform der Erfindung kann der
Mikroprozessor vom Typ 38P7O/O2 der Firma Mostek sein, während
der Festwertspeicher 274 der Typ HM462532 der Firma
Hitachi und der Speicher 272 mit direktem Zugriff der Typ 2055 der Firma NCR ist.
Im Betrieb werden die Signale auf der Leitung 244a und der Leitung 264a durch Frequenzen gekennzeichnet, die
das Gewicht eines Gegenstandes auf einer Schale bzw. die Temperatur der Anordnung 210 darstellen. Die Zähler 260
und 266 werden durch das Zeitsteuernetzwerk 280 gesteuert, um als Fensterzähler zu wirken, die Digital-Zählerstände
erzeugen, welche die Frequenzen der Signale auf der Leitung 244a und 264a (F und F) darstellen.
Im allgemeinen speichert der Speicher 272 Daten, die eine Kalibrierfunktion W(F,T) darstellen.
Die Kalibrierfunktion W(F,T) wird definiert durch:
m i-1 W(F,T) Σ a. (T)F1 ',
wobei F das Gewicht eines Gegenstandes darstellt und T die Temperatur der Waaganordnung 210 angibt. Dabei gilt:
m η ... a. (T) = Σ Σ KT11 ',
1 13
wobei K.. Konstanten sind.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel gilt m=4 und n=3. Im allgemeinen können die Werte von F und F^ verwendet
werden, um die Kalibrierfunktion auszuwerten, so daß ein Wert geliefert wird, der das Gewicht eines Gegenstandes auf der Schale 212 angibt.
Das vorliegende Ausführungsbeispiel kann auch in einer Kalibrierbetriebsart verwendet werden, um die Kalibrierfunktion
zu erzeugen und die Daten, die diese Funktion darstellen, in einem Speicher 272 zu speichern. Zur
Durchführung dieser Kalibrierung mit dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird eine Folge von vier bekannten Gewich-
ten auf die Schale 212 bei jeder von drei Temperaturen gegeben. In anderen Ausführungsbeispielen können verschiedene
Zahlen von Gewichten und Temperaturen benutzt werden.
Der Prozessor 250 erzeugt dann einen Satz von vier simultanen Gleichungen aufgrund von W(F,T), wobei diese
Funktion gleich jedem Gewicht gesetzt wird und der erfaßte Wert für F für jedes Gewicht für F eingesetzt
wird. Der Prozessor 250 löst diese vier simultanen Gleichungen, um Signale zu erzeugen, die a1, ausgewertet
bei den Temperaturen T1, T2 und T_, a2, ausgewertet bei
den Temperaturen Tw T2 und T3, a3, ausgewertet bei den
Temperaturen Tw T2 und T3 und a4, ausgewertet bei den
Temperaturen Tw T2 und T3 darstellen.
Der Prozessor 250 benutzt dann diese sich ergebenden Werte für a., um die Funktion a.(T) für K.. zu lösen.
Im allgemeinen werden die drei Werte für a.. (d. h. bei den
Temperaturen Tw T2 und T3) gleich den drei Werten von a..
(d. h. bei den drei verschiedenen Temperaturen Tw T2 und
T3) gesetzt und für die Werte von K11, K12 und K13 aufgelöst.
In ähnlicher Weise werden die Werte von a~ bei den
drei Temperaturen verwendet, um K21, K22 und K23 zu bestimmen,
und die Werte für a- werden benutzt, um K-w
K32 und K33 festzulegen; die Werte von a. dienen zur Ermittlung
von K.1, K40 und K._.
Im folgenden wird die Bestimmung dieser Werte für K. . und der Kalibrierfunktion W(F,T) näher beschrieben.
Daten, die diese Werte angeben, sind im Speicher 272 mit direktem Zugriff gespeichert.
- Ι5 -
Im folgenden wird der Betrieb der erfindungsgemäßen Anordnung näher beschrieben.
In einer allgemeinen Kalibrierbetriebsart bestimmt der Prozessor 250 eine "Kalibrierfläche" für die Waaganordnung
210, wobei ein Gewichtswert (W) eine Funktion der Frequenz (F) des Oszillators des Fühlers 244 für einwirkende
Gewichte und die Temperatur (T) der Anordnung 210 ist. Diese funktionelle Beziehung W(F,T), die die
Kalibrierfläche für die Anordnung 210 beschreibt, wird als Kalibrierfunktion bezeichnet. Eine Folge von Bezugsgewichten wird auf die Waagschale 212 bei jeder Temperatur
von einer Anzahl von Temperaturen gebracht. Abhängig von dem Auflegen der Gewichte auf die Schale 212 wird
die Kraft auf der Schale vom Gewicht zum Kraftwandler
10 übertragen, wobei die Gestänge 160 und 110 die Einwirkung
der um die Achse 216 einwirkenden Momente (die auf
einer von der Mitte verschobenen Belastung des Gewichtes beruhen können) möglichst klein machen. Die auf den Wandler
10 einwirkenden Kräfte verursachen Relativbewegungen der leitenden Flächen des Wandlers, was zu einer Kapazitätsänderung
führt. Diese Kapazitätsänderungen verursachen entsprechende Änderungen der Ausgangsfrequenz des Oszillators
auf der Leitung 244a. Der Prozessor verwendet dann diese Werte in der oben beschriebenen Weise, um vollständig
W(F,T) festzulegen, und er speichert Daten, die-diese
Funktion darstellen, im Speicher 272 mit direktem Zugriff.
In der Gewichts-Meßbetriebsart verwendet abhängig vom Auflegen des zu messenden Gewichtes auf die Schale
212 der Prozessor 250 diese Signale (auf der Leitung 244a) zusammen mit dem Signal vom Temperaturoszillator 264 (auf
der Leitung 264a), um den Wert der Kalibrierfunktion W(F,T)
bei den entsprechenden Werten für F und T zu ermitteln. Dieser Wert von W(F,T) wird in ein Signal umgesetzt, das
das Gewicht auf der Schale 212 bei der gegenwärtigen Temperatur
der Anordnung 210 darstellt.
Fig.3 zeigt in einem Blockschaltbild eine Druckmeßanordnung
278 mit einem Druckfühler 280 und einem Prozessor 250. In der bevorzugten Ausführungsform ist
der Druckfühler 280 ein Oszillator, der einen kapazitiven Druckwandler (beispielsweise das Modell 270, hergestellt
von der Firma Setra Systems, Inc., mit deformierbarer Membran) für das Fühlerelement aufweist. Im allgemeinen
arbeitet der Fühler 280 in der anhand der Fig. 1 erläuterten Weise, wobei allerdings dieser Fühler 280
ein Oszillatorsignal erzeugt, das durch eine Frequenz gekennzeichnet ist, die eine Funktion des Eingangsdruckes
darstellt.
Leerseite
Claims (8)
1.(Temperaturkompensierte Kraft-Meßanordnung zum Erfassen
einer Kraft auf eine Kraft-Eingangseinheit,
gekennzeichnet durch
A) eine Speichereinrichtung (274) zum Speichern einer Kalibrierfunktion W(F,T) mit
W(F,T) = Σ ai(T)F1"1 ,
wobei F eine Temperatur der Eingangskraft ist,
T die Temperatur der Anordnung darstellt und
a.(T) = 1
κ. 3
gilt, wobei K.. Konstanten sind,
B) eine Generatoreinrichtung (260) zum Erzeugen eines
Fühlersignales F , das die Eingangskraft bei der Temperatur der Anordnung darstellt,
C) eine weitere Generatoreinrichtung (266) zum Erzeugen eines Temperatursignales FT, das die Temperatur der
65-(SET 117)-TE
Anordnung darstellt, und
D) eine Generatoreinrichtung zum Erzeugen, eines Kraftsignales
für den Gegenstand aus der gespeicherten Kalibrierfunktion einschließlich einer Auswerteeinrichtung
zum Auswerten von W(F,T) mit F=F w und T=F .
2. Kraft-Meßanordnung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
eine Kalibriereinrichtung zum Erzeugen der Kalibrierfunktion W(F,T), wobei die Kalibriereinrichtung aufweist:
A) Eine Fühlersignal-Generatoreinrichtung zum Erzeugen einer Folge von Fühlersignalen abhängig von der Einwirkung
einer Folge von m vorbestimmten Kräften auf eine Schale (212), wobei die Anordnung bei jeder von
η Temperaturen T1, T2, ..., Tn ist,
B) eine Auflöseeinrichtung zum Auflösen der Kalibrierfunktion für a.(T) und zum Erzeugen von Koeffizientensignalen,
die a.(T) für jede der η Temperaturen darstellen, mit i=1, 2, ..., m, wobei F jeweils
gleich einem der bei der zugeordneten Temperatur erzeugten Fühlersignale und W(F,T) gleich den jeweiligen,
den Fühlersignalen zugeordneten Kräften ist, und
C) eine Auflöseeinrichtung zum Auflösen von a.(T) für K.. und zum Erzeugen von Signalen, die K.. für jeden
Wert i darstellen,
mit j=1, 2, ..., η und wobei a.(T) gleich einem der ,
den Temperaturen T., T2/ .·., T zugeordneten Koeffizientensignale
und T gleich den jeweiligen, den Koeffizientensignalen zugeordneten Temperaturen ist.
3. Kraft-Meßanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß m=4 und n=3 vorliegen.
4. Kraft-Meßanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fühlersignal-Generatoreinrichtung einen ersten Oszillator aufweist, wobei Fw die Frequenz dieses ersten
Oszillators darstellt, und daß die Temperatursignal-Generatoreinrichtung einen zweiten Oszillator aufweist, wobei
FT die Frequenz dieses zweiten Oszillators darstellt.
5. Temperaturkompensierte Druck-Meßanordnung zum Messen
eines Eingangsdruckes,
gekennzeichnet durch
A) eine Speichereinrichtung zum Speichern einer Kalibrierfunktion W(F,T) mit
m W(F,T) Σ a, (T)F
wobei F eine Funktion des Eingangsdruckes ist und
T die Temperatur der Anordnung darstellt und mit
m η a. (T) = Σ Σ Κ, .T-3 ',.
1 1J
wobei K.. Konstanten sind,
B) eine Fühlersignal-Generatoreinrichtung zum Erzeugen eines Fühlersignales Fw, das den Eingangsdruck bei
der Temperatur der Anordnung darstellt,
C) eine Temperatursignal-Generatoreinrichtung zum Erzeugen eines Temperatursignales F , das die Temperatur
der Anordnung darstellt, und
D) eine Drucksignal-Generatoreinrichtung zum Erzeugen eines Drucksignales für den Gegenstand aus der gespeicherten
Kalibrierfunktion einschließlich einer Auswertungseinrichtung zum Auswerten von W(F,T) mit
F=FW und T=FT.
6. Druck-Meßanordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch
eine Kalibriereinrichtung zum Erzeugen der Kalibrierfunktion W(F,T), wobei die Kalibriereinrichtung aufweist:
A) Eine Generatoreinrichtung zum Erzeugen einer Folge von Fühlersignalen abhängig von der Einwirkung einer
Folge von m vorbestimmten Drücken auf die Schale (212), wobei die Anordnung bei jeder von η Temperaturen
ι' ο ' · · · / ·*■r. ist,
B) eine Einrichtung zum Auflösen der Kalibrierfunktion für a.(T) und zum Erzeugen von Koeffizientensignalen,
die a. (T) für jede der η Temperaturen darstellen, mit i=1, 2, ..., m, wobei F gleich einem der bei der
zugeordneten Temperatur erzeugten Fühlersignale und W(F,T) gleich den jeweiligen, den Fühlersignalen zugeordneten
Drücken ist, und
C) eine Einrichtung zum Auflösen von a.(T) für K.. und
zum Erzeuge
darstellen,
darstellen,
zum Erzeugen von Signalen, die K.. für jeden Wert i
mit j = 1, 2, ..., n, wobei a. (T) gleich einem jeweiligen
der den Temperaturen T1, T2, ..., T zugeordneten
Koeffizientensignalen und T gleich den jeweiligen, den Koeffizientensignalen zugeordneten Temperaturen
ist.
7. Druck-Meßanordnung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß m=4 und n=3 vorliegen.
8. Druck-Meßanordnung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fühlersignal-Generatoreinrichtung einen ersten Oszillator aufweist, wobei F die Frequenz des ersten
Oszillators darstellt, und daß die Temperatursignal-Generatoreinrichtung einen zweiten Oszillator aufweist, wobei
FT die Frequenz des zweiten Oszillators darstellt.
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