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DE321821C - Vorrichtung zur Verhuetung seitlichen Schwingens des an Haengedraehten aufgehaengtenFahrdrahtes elektrischer Bahnen - Google Patents

Vorrichtung zur Verhuetung seitlichen Schwingens des an Haengedraehten aufgehaengtenFahrdrahtes elektrischer Bahnen

Info

Publication number
DE321821C
DE321821C DE1914321821D DE321821DD DE321821C DE 321821 C DE321821 C DE 321821C DE 1914321821 D DE1914321821 D DE 1914321821D DE 321821D D DE321821D D DE 321821DD DE 321821 C DE321821 C DE 321821C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
contact wire
contact
hanging
support arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1914321821D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Electric Corp
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Electric Corp filed Critical Westinghouse Electric Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE321821C publication Critical patent/DE321821C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/20Arrangements for supporting or suspending trolley wires, e.g. from buildings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verhütung seitlichen Schwingens des an Hängedrähten aufgehängten Fahrdrahtes elektrischer Bahnen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Haltevorrichtungen für Fahrdrähte elektrischer Fahrzeuge und behandelt insbesondere die Abstützung von Fahrdrähten elektrischer Eisenbahnen von hoher Geschwindigkeit.
  • Die Erfindung bezweckt dabei, den Bau und die Wirkungsweise von Aufhängungen der obengenannten Art zu -vereinfachen und zu verbessern und eine billige und haltbare, wenig Teile aufweisende Vorrichtung zu schaffen, welche die Unzuträglichkeiten, die bei Verwendung von Einrichtungen dieser Art bisher auftraten, beseitigt.
  • Es war bisher bei elektrischen Schnellbahnen üblich, die bekannte Aufhängung mittels Tragdrahtes anzuwenden, bei welcher die Fahrdrähte ohne *Durchhang parallel zum Gleise aufgehängt werden. So bleibt das sich schnell bewegende Fahrzeug bzw. der Stromabnehmer stets in Kontakt mit dem Fahrdraht, und der letztere ist keinem unzulässigen Verschleiß und sonstigen Beanspruchungen, etwa durch mangelhaften elektrischen Kontakt oder schwere hammerschlagartige Stöße an den Aufhängestellen, ausgesetzt. Es macht sich jedoch bei dieser Art der Aufhängung oft ein recht erhebliches seitliches Schwingen des Fahrdrahtes bemerkbar infolge der Bewegung des Fahrzeuges oder infolge von Winddruck, die den Stromabnehmer von dem Fahrdraht zu entfernen suchen. Um diese Schwierigkeit zu überwinden, sind auch schon Versteifungsarme angewendet worden, die an den Aufhängemasten - angebracht wurden und deren freie Enden - mit dem Fahrdraht verbunden wurden, um so den seitlichen Druck aufzunehmen und den Fahrdraht in seiner richtigen . Lage zu halten. Aber gerade die hohe Beanspruchung des Fahrdrahtes in den Punkten seiner Aufhängung sowie das Gewicht und die Starrheit der Arme haben infolge der hammerschlagartigen Stöße des rasch laufenden Stromabnehmers sogenannte »harte Stellen« hervorgerufen, die ihrerseits wieder häufige Brüche des Fahrdrahtes zur Folge gehabt haben.
  • Nach der Erfindung ist nun unter Beseitigung der vorgenannten. Unzuträglichkeiten ein Stützarm geschaffen worden, der tatsächlich jede seitliche Bewegung des Stromabnehmers. verhindert, ihm dagegen in der Längs- und in der Vertikalrichtung volle Bewegungsfreiheit läßt. Dieser Stützarm ist in der Ebene und zwischen dem Tragdraht und dem Fahrdraht angeordnet und ist auf seinem einen Ende mit einem Längsschlitz versehen, mittels dessen er lose um bestimmte Aufhängedrähte, an welchen der Fahrdraht an dem Haltedraht hängt,' herumfaßt. Durch eine derartige Ausbildung sind für jeden Fachmann die folgenden Vorteile gegenüber der alten Ausführung ersichtlich: Irgendein Teil des Stützarmes wird höchstens dann einen Schlag von dem Stromabnehmer erhalten, Wenn dieser von dem Fahrdraht abgeglitten ist, der Armkörper ruht nicht auf dem Fahrdraht, und infolgedessen ist dieser nirgends heruntergedrückt, eine nach oben gerichtete wellenförmige Bewegung des Fahrdrahtes beim Entlanggleiten des Stromabnehmers kann ohne weiteres stattfinden, wodurch wieder die Bildung von harten Stellen verhindert wird, und dem Fahrdraht ist eine genügende Bewegungsfreiheit in der Längsrichtung nach beiden Seiten hin gestattet.
  • In den Zeichnungen zeigt Fig. i einen Teil einer gemäß der vorliegenden Erfindung ausgebildeten Aufhängung in Seitenansicht; Fig. 2 ist eine Stirnansicht dieser Ausführungsform in vergrößertem Maßstabe; Fig. 3 ist eine Draufsicht auf einen Teil des Stützarmes, und Fig. 4, 5 und 6 sind eine Seitenansicht, eine Stirnansicht und eine Draufsicht einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
  • Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, ist bei der dargestellten Bauart mit i ein Haltemast bezeichnet, der einen seitlichen Ausleger 2 trägt. Dieser wird in seiner Stellung durch eine Zugstange 3 abgesteift, von der das eine Ende mit dem Ausleger 2, das andere mit dem Haltemast i verbunden ist. Am äußeren Ende des Auslegers 2 ist ferner mittels einer geeigneten Klammer 5 ein Isolator 4 angebracht; diese beiden Teile 4 und 5 stehen jedoch nur indirekt mit der Erfindung im Zusammenhange, und ihre Ausführung kann beliebig modifiziert werden, solange sie nur den beabsichtigten Zweck erfüllen.
  • Auf den Isolator 4 legt sich ein Tragdraht 6 und in passenden Entfernungen ist in bekannter Weise an demselben der Fahrdraht 7 mittels der Hängedrähte 8 und der Klammern g aufgehängt. Es leuchtet ein, daß jede beliebige Klammervorrichtung, die den gewünschten Zweck erfüllt, benutzt werden kann, und da solche Vorrichtungen bekannt und jedem Fachmann geläufig sind, so ist es nicht nötig, auf diese weiter einzugehen.
  • Mittels Bolzens oder auf irgendeine sonstige passende Art und Weise mit der Klammer 5 und damit auch mit dem Ausleger 2 ist ein - in seiner Gesamtheit - mit io bezeichneter Haltearm verbunden, der sich in der Vertikalebene des Fahrdrahtes 7 in schräger Richtung von dem Ausleger 2 -nach einem der Hängedrähte 8 erstreckt und sich aus einem aus isolierendem Material bestehenden Hauptteil ii und zwei in passender Weise lösbaren Kappen, einer oberen 12 und einer unteren 13, zus2mmensetzt. Während nun die obere Kappe i2 dazu dient, den Arm io mit dem Ausleger -- zu verbinden, ist die untere Kappe 13 - mit einem verlängerten und mit Rippe versehenen, schleifenartig ausgebildeten Endstück 14 ausgerüstet, welches ungefähr parallel zum Fahrdraht 7 steht und lose einen der Aufhängedrähte 8 in einer bestimmten Entfernung von der Klammer g umfaßt. Der Schlitz in der Schleife 14 ist nur wenig breiter als der Durchmesser des Aufhängedrahtes 8, dagegen ist er um ein Vielfaches länger als der Durchmesser; daraus erhellt, daß jede seitliche Bewegung des Fahrdrahtes 7 verhindert wird, daß aber jede Bewegung des Fahrdrahtes in Längs- und Vertikalrichtung ohne weiteres innerhalb der durch die Ausführung festgelegten Grenzen stattfinden kann.
  • Hinsichtlich der Fig. 4, 5 und 6 ist zu bemerken, daß diese eine weiterentwickelte Form der Erfindung darstellen. Es sind hier nämlich mehrere Isolatoren 4 auf dem Ausleger 2 mittels der Klammern 5 angebracht. Der Stützarm 16 (Fig. 4) sitzt symmetrisch zu der Vertikalebene des Fahrdrahtes 7 und besteht aus _ den Teilen 17 und 18, die in der Hauptsache rechtwinklig zueinander stehen. Der Teil 17 besteht aus einem ungefähr quadratisch geformten und horizontal angeordneten Rahmen, nämlich- aus den beiden in Längsrichtung liegenden Seiten ig, die sich auf die Isolatoren 4 auflegen, und den beiden querliegenden Seiten 2o, welche die in einer Linie liegenden Kröpfungen 21 zur Aufnahme des Tragdrahtes 6 besitzen. Teil i8 weist ferner zwei nach unten gebogene Stangen 22 auf, die auf einer Seite der Isolatoren 4 von den entsprechenden Enden der Arme ig allmählich gegen den Fahrdraht 7 zusammenlaufen, sowie eine Reihe von Stegen z3, die zwischen besagten Stangen 18 in gewissen Abständen vorgesehen sind. Diese Stege 23 haben längsverlaufende Schlitze 15 von besonderen Dimensionen, genau wie der Schlitz 15 in der Schleife 14: der Fig. 2. Durch diese Schlitze reicht nun ein besonderer Haltedraht 24, der an seinem oberen Ende, um nicht durch den Schlitz hindurchzufallen, einen Kopf 25 besitzt. Ferner ist an dem unteren Ende des Haltedrahtes 24 - und zwar in einem ganz bestimmten Abstande unterhalb des Stützarmes 16 - eine Klammer g angebracht, an der der Fahrdraht 7 befestigt ist. Es ist also ohne weiteres ersichtlich, daß die Bewegungsgrenzen, die oben in bezug auf Fig. 2 erwähnt wurden, auch für die soeben beschriebene Ausführung gelten. Es versteht sich dabei, daß der besondere Haltedraht 24 nur im Verein mit dem Stützarm 16 angewendet wird. und daß zwischen diesen Armen der gewöhnliche Aufhängedraht 8 oder ähnliche angeordnet werden können, um den Fahrdraht 7 an dem Tragdraht 6 aufzuhängen. Denn die Erfindung beschränkt sich nicht bloß auf die. hier beschriebenen baulichen Einzelheiten; es können viehmehr innerhalb des Wesens und Bereiches derselben die mannigfaltigsten Abänderungen getroffen werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCIIE: i. Vorrichtung zur Verhütung seitlichen Schwingens des an Hängedrähten aufgehängten Fahrdrahtes elektrischer Bahnen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stützarm (ii) in der Ebene, welche der Fahrdraht (7) und der Hängedraht (8) gemeinsam haben, für den Fahrdraht (7) starr angebracht und mit einem parallel zu dem letzteren verlaufenden Schlitz (15) versehen ist, durch welchen der Hängedraht (8) hindurchgeht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i für Aufhängung des Fahrdrahtes mittels Tragdrahtes, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützarm (ii) starr an dem Ausleger (2), der den Tragdraht (6) trägt, befestigt ist.
  3. 3. Abänderung der Vorrichtung nach Anspruch i für Aufhängung eines Fahrdrahtes mittels Tragdrahtes, dadurch gekennzeichnet, daß der Hängedraht (2q. in Fig. q bis 6) des Fahrdrahtes, anstatt direkt an dem Tragdraht (6) befestigt zu sein, in zwei parallel zum Fahrdraht verlaufenden Längsschlitzen (15) eines starren Stützarmes (18) senkrecht beweglich aufgehängt ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der starre Stützarm dreieckig (16, 17, 18) ist, seine Ebene senkrecht zu der des Fahrdrahtes (7) und des Tragdrahtes (6) angeordnet ist und die zwei parallel zu dem Fahrdraht (7) verlaufenden Schlitze (15), durch welche der Hängedraht (2¢) für den Fahrdraht (7) hindurchgeht, in zwei die beiden nach unten gerichteten Dreiecksseiten (18) verbindenden Querstücken (23) liegen.
DE1914321821D 1913-05-07 1914-01-21 Vorrichtung zur Verhuetung seitlichen Schwingens des an Haengedraehten aufgehaengtenFahrdrahtes elektrischer Bahnen Expired DE321821C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US321821XA 1913-05-07 1913-05-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE321821C true DE321821C (de) 1920-06-15

Family

ID=21863546

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1914321821D Expired DE321821C (de) 1913-05-07 1914-01-21 Vorrichtung zur Verhuetung seitlichen Schwingens des an Haengedraehten aufgehaengtenFahrdrahtes elektrischer Bahnen

Country Status (1)

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DE (1) DE321821C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE899806C (de) * 1947-06-28 1953-12-17 Kummler & Matter Ag Fahrleitung mit durch Haengedraehte aufgehaengtem, seitlich nicht festgelegtem Fahrdraht

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE899806C (de) * 1947-06-28 1953-12-17 Kummler & Matter Ag Fahrleitung mit durch Haengedraehte aufgehaengtem, seitlich nicht festgelegtem Fahrdraht

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