DE3218114C2 - Vorrichtung an einer Karde zur Vergleichmäßigung von Kardenbändern - Google Patents
Vorrichtung an einer Karde zur Vergleichmäßigung von KardenbändernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an einer Karde zur Vergleichmäßigung von
Kardenbändern, bei der die Art und Menge der Verarbeitung des Fasermaterials kontrolliert
und gesteuert werden, bei der zur Erfassung und Einstellung von maschinenbezogenen und
fasertechnologischen Soll-Werten mindestens ein Meßwertaufnehmer vorgesehen ist, der mit
mindestens einem elektronischen Steuer- und Regelgerät, dem ein Sollwertsteller zugeordnet
ist, in Verbindung steht, das an mindestens ein Stellglied angeschlossen ist.
Bei einer bekannten Karde erfolgen Steuerung und Kontrolle der Art und Menge der
Verarbeitung des Fasermaterials durch mehrere getrennte Einrichtungen. So werden z. B. die
Liefergeschwindigkeit und der Verzug über je eine elektronische Motorregelung für den
Antrieb der Speisewalze und des Abnehmers verwirklicht. Die Banddickenregelung des die
Karde verlassenden Faserbandes erfolgt z. B. unabhängig davon über ein pneumatisches
Signal, das einem elektrischen Dreipunktregler zugeführt wird, den ein elektrisches Signal
verläßt, durch das das der Karde zuzuführende Fasermaterial geregelt wird. Das alles ist
anlagemäßig sehr aufwendig. Hinzu kommt, daß verschiedene Komponenten, wie der
elektronische Motorregler oder der Dreipunktregler, störanfällig sind.
Aus VDI-Z 123 (1981) Nr. 1/2-Januar (I/III), S. 15 bis 21 sind elektronische
Maschinensteuerungen mittels eines Microcomputers bekannt, bei denen ein Speicher als Teil
eines die Maschine steuernden Mikrocomputers ein fest eingespeichertes
Maschinenprogramm in einem Programmspeicher und alle veränderlichen Signale für die
Steuerung und Kontrolle der Verarbeitung, z. B. Ist- und Sollwerte in einem oder mehreren
Datenspeichern aufnimmt, bei denen der Mikrocomputer mindestens einen Mikroprozessor als
zentrale Recheneinheit aufweist, welche die wechselseitig zwischen dem Speicher und einer
Interface-Logikschaltung laufenden Daten verarbeitet und steuert, bei der die
Interface-Logikschaltung Eingabesignale aufnimmt und zur Weiterbildung an den
Mikroprozessor umsetzt, die ihr z. B. von einer Eingabevorrichtung zur Programmeingabe und
von Gebern zur Darstellung des augenblicklichen Maschinenzustandes zugeführt werden und
bei der die Interface-Logikschaltung Ausgabesignale an eine Produktionslogik für die
Steuerung und Kontrolle der Verarbeitung gibt, wobei diese Ausgabesignale aus den
Eingabesignalen und den gespeicherten Programmdaten über den Mikroprozessor entwickelt
werden, um die Verarbeitung über die Produktionslogik programmgemäß zu steuern und zu
kontrollieren. Aus dieser Literaturstelle sind keine Vorrichtung an einer Karde zur
Vergleichmäßigung von Kardenbändern und ebensowenig eine Abstimmung
maschinenbezogener und fasertechnologischer Kennwerte im Kardierprozeß bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der bekannten Gattung zu
schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet, die insbesondere eine zentrale Steuerung
und Kontrolle der Art und Menge der Verarbeitung des Fasermaterials erlaubt und die
anlagemäßig weniger aufwendig und störanfällig ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentan
spruchs 1.
Der Mikroprozessor bildet in Verbindung mit dem Speicher und dem Interface einen
Mikrocomputer, wobei der zwischen dem Speicher und dem Interface arbeitende
Mikroprozessor zur Entwicklung der erforderlichen Rechenoperationen, logischen
Entscheidungen, Befehlssignale u. dgl. dient, während über das Interface externe
Eingabesignale, wie Tastatursignale und Daten über den jeweiligen Maschinenzustand,
umgesetzt und an den Mikroprozessor weitergegeben werden und im Mikrocomputer
entwickelte oder vorhandene Befehlssignale an die externen Einrichtungen und Steuerlogiken
weitergeleitet werden.
Erfindungsgemäß erfolgt die Regelung der Drehzahl z. B.
der Speisewalze und des Abnehmers durch den Mikrocom
puter in Verbindung mit Leistungsumsetzern, z. B.
Thyristoren. Eine aufwendige und anfällige elektronische
Motorregelung entfällt. Hierbei werden zugleich die nö
tigen Zusammenhänge, d. h. die Drehzahlabstimmung zwischen
Speisewalze, Abnehmer und Trommel der Karde realisiert.
Die Verarbeitung der Meß- und Stellsignale für die Band
regulierung des Faserbandes erfolgt ebenfalls durch den
Mikrocomputer. Durch die ständige Überwachung aller we
sentlichen Meßwerte können Fehler frühzeitig erkannt
und lokalisiert werden. In vorteilhafter Weise kann
durch den Mikrocomputer zugleich eine direkte Drehzahl
regelung des Antriebes für die Speisewalze, den Abnehmer,
die vorgeschaltete Flockenbeschickung o. ä. verwirklicht
werden. Dabei entfällt die Anwendung eines elektronischen
Dreipunktreglers. Durch die Lernfähigkeit des Mikropro
zessors ist es möglich, für bestimmte Partien einmalig
ermittelte optimale Werte, z. B. für Verzug, Lieferge
schwindigkeit u. dgl., zu speichern und zur Verarbeitung
einer gleichen Partie bei Bedarf ohne neue Einstellung
wieder zu benutzen, so daß zusätzlicher Einstellaufwand
bei Wechsel der Partie entfällt. Das Regelverhalten für
die Antriebsmotoren wird durch das Programm festgelegt
und ist beliebig variierbar (PI-Verhalten, Hochlaufin
tegrator u. ä.).
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Un
teransprüchen beschrieben.
Durch den Einsatz eines Leitrechners können diverse Auf
gaben übernommen werden.
- a) Fehlermeldung- und -lokalisierung (Klartext) für Karderiemeister u. a.
- b) Betriebsdatenerfassung (Stillstandszeiten, Produktion, Bandbrüche, Fehler).
- c) Hinweise auf Wartungs-, Reinigungs- und Re paraturarbeiten (Betriebsstundenzähler).
- d) Für eine vom Leitrechner vorgegebene Karden gruppe können alle Karden auf eine entspre chende Partie programmiert bzw. umgestellt werden.
- e) Jede einzelne Karde kann vom Leitrechner aus korrigiert bzw. beeinflußt werden (Produk tionsgeschwindigkeit u. ä.).
Durch die "Intelligenz" des Systems ist es möglich, bei
auftretenden Störungen sofort einzugreifen und mögliche
nachteilige Auswirkungen nicht erst zuzulassen, wie fol
gende Beispiele zeigen:
Durch Kabelbruch, Fehlbedienung o. ä. kann für eine
Kannenfüllung ein Wert von 50 000 m/Kanne vorgegeben
werden, wobei in dem System gespeichert ist, daß nur
9000 m/Kanne zutreffend sind. Bevor die unzutreffende
Kannenfüllung von 50 000 m/Kanne angegangen werden, wird
beim Leitrechner oder durch eine andere Meldung beim
Bediener angefragt, ob dieser Wert unzutreffend ist.
Erst wenn die Richtigkeit ausdrücklich bestätigt wird,
z. B. durch Kannenstockwechsel, wird der Befehl ausge
führt. - Weiterhin ist gespeichert, daß zu einer be
stimmten Produktionsgeschwindigkeit eine bestimmte
Drehzahl der Speisewalze gehört. Wird festgestellt,
daß der Antriebsmotor für die Speisewalze plötzlich
eine die vorgegebene Grenze überschreitende Drehzahl
aufweist, wird die Maschine sofort abgestellt und
der Fehler gemeldet, lokalisiert und ggf. werden auto
matisch Hinweise für Abhilfe gegeben. - Auch wenn z. B.
bei Schwergängigkeit die Drehzahl der Trommel absinkt,
kann dies ebenfalls sofort erkannt, gemeldet und ausge
wertet werden.
Erfindungswesentlich ist die zentrale Steuerung bzw.
Regelung und Kontrolle aller Meß-, Befehls- und Stell
signale bei der Verarbeitung des Fasermaterials durch
den Mikrocomputer (Mikroprozessorsystem). Der Mikro-
Computer wird also für Regelfunktionen eingesetzt, z. B.
Drehzahlregelung der Speisewalze, des Abnehmers u. dgl.
Der Mikrocomputer wird außerdem für Steuerfunk
tionen eingesetzt, z. B. Ein-/Aus-Schaltung der Karde
oder Krempel, Steuerung der Geschwindigkeitsstufen der
Walzen, z. B. des Vorreißers, der Trommel, des Abneh
mers für Anlagegang, Schnellgang und Langsamgang u. dgl.
Das System enthält die Anweisung, den Mikrocomputer
auf eine neue, bisher nicht übliche und auch nicht
naheliegende Art und Weise zu benutzen, nämlich zur
Verknüpfung technischer Merkmale. Durch die Erfindung
erfolgt eine neue und erfinderische Verwendung des
Mikrocomputers zur Beeinflussung des Produktionsvor
ganges. Wichtig ist die Verknüpfung des Mikrocomputers
mit technischen Merkmalen, wobei eine neue erfinderi
sche Brauchbarkeit der Anlage gelehrt wird.
Erfindungsgemäß ist es möglich, durch die Anwendung
eines elektronischen Microcomputer-Steuer- und Regel
gerätes in sehr erheblichem Umfang apparativen Auf
wand zu vermeiden. Insbesondere wird vermieden, daß
für jede zu regelnde Größe ein eigener Regelkreis mit
eigenem Regelgerät eingesetzt werden muß. (Es ist
beispielsweise darauf hinzuweisen, daß die Leistungs
umsetzer 27 keine Regelgeräte, sondern beispielsweise
nur Leistungstransistoren sind, die durch entsprechende
Impulse des Steuergerätes angesteuert werden.) Die Re
gelung maschinenbezogener und fasertechnologischer Kenn
daten erfolgt nicht mehr getrennt, sondern zusammen in
der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Der besondere Vor
teil besteht darin, daß dadurch die maschinenbezogenen
und fasertechnologischen Kenndaten miteinander ver
knüpft und wechselweise aufeinander einwirken können.
Beispielsweise können die Ist-Werte der Banddickenmes
sung (fasertechnologisch) im Steuergerät verarbeitet
und als (maschinenbezogene) Regelgrößen für die Drehzahl
der Einzugswalze und/oder des Abnehmers der Karde ausge
geben werden. Weiterhin können beispielsweise die für
eine bestimmte Faserpartie optimalen fasertechnologischen
Kenndaten wie Verzug, Produktionsgeschwindigkeit u. dgl.
gemessen und im Steuergerät gespeichert werden, so daß
bei späterer Verarbeitung der gleichen Partie die glei
chen maschinenbezogenen Regelgrößen der Walzen der Karde
eingestellt werden. Schließlich können erforderliche fa
sertechnologische Kenndaten auf die möglichen Maschinen
leistungen abgestimmt und dadurch die Beziehung Kardier
technologie zur Kardenkonstruktion optimiert werden. Ein
weiterer Vorteil besteht darin, daß für andere Funktio
nen, z. B. des Antriebes und/oder der Kardiertechnologie
über gewünschte, eingebbare Kennkurven ein bestimmtes
Regelverhalten verwirklicht werden kann. Im Ergebnis
werden die für die Kardiertechnologie notwendigen In
formationen (Drehzahlen, Banddicke, Drehzahlverhält
nisse u. dgl.) in optimaler Weise zentral erfaßt,
ausgewertet und verarbeitet.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zeichnerisch
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 schematisch eine als Blockschaltbild wie
dergegebene vollautomatische Steuerung
für eine Karde oder Krempel,
Fig. 2 ein Schaltbild für die Regelung der Spei
sewalze und des Abnehmers der Karde,
Fig. 3 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen
Steuerung mit weiteren Steuerungs- und
Kontrollfunktionen,
Fig. 4e eine Banddickenmeßeinrichtung mit Wandler für
die Umwandlung pneumatischer in elektrische Signale
und
Fig. 5 ein Flußdiagramm für die mit der erfindungs
gemäßen elektronischen Maschinensteuerung
durchgeführte Beeinflussung der Produktions
weise, und
Fig. 6 ein Flußdiagramm mit Berechnung der Soll-
und Vorgabewerte.
Die dargestellte Steuerung hat einen Mikroprozessor 1
als zentrale Recheneinheit CPU, die einerseits mit den
Speichern 2 und 3 und andererseits mit dem Interface 4
in Verbindung steht. Diese Steuerungsteile 1 bis 4 bil
den in ihrer Gesamtheit einen Mikrocomputer 7.
Der Speicher 2 nimmt die von der Bedienungsperson über
die Tastatur 5 eingegebenen Daten für das jeweilige
Produktionsprogramm auf. Im Speicher 3 sind die fest
vorprogrammierten und für jedes Produktionsprogramm
geltenden Daten für den Steuerungsablauf eingespeichert.
Hierbei handelt es sich u. a. um Daten, die bei bestimm
ten ermittelten Betriebszuständen bestimmte Maschinen
funktionen zulassen oder unterdrücken. Hierbei geht es
beispielsweise um Daten, die den erlaubten Drehzahlbe
reich des Abnehmers festlegen.
Der Mikroprozessor 1 erzeugt zum einen alle für den
Betrieb des Mikrocomputers 7 erforderlichen Steuersig
nale und erledigt zum anderen, gesteuert durch das
Programm im PMEM-Speicher 3, alle Datentransfers zwi
schen den Speichern und den über das Interface 4 ange
koppelten externen Schaltungen und Einrichtungen. Im
übrigen führt der Mikroprozessor 1 alle benötigten Be
rechnungen und Entscheidungen durch, wie noch später
erläutert werden wird.
Das Interface 4 ist im Prinzip ein Pufferspeicher mit
Eingabe- und Ausgaberegistern, der es gestattet, durch
Mikrocomputer-Befehle externe Informationen als Einga
besignale, also etwa Tastatursignale und Signale zur
Darstellung des Maschinenzustandes, in den Mikrocom
puter 7 einzulesen und die in diesem befindlichen Infor
mationen, also Befehle, an die externen Steuerlogiken,
Anzeigeeinrichtungen u. dgl. als Ausgabesignale abzu
geben.
Zu den externen Einrichtungen gehört die Anzeige 6,
mit der die wesentlichen Programmdaten und z. B. auch
Angaben über die jeweilige Produktionsgeschwindigkeit
sowie weitere Maschinenzustände zur Anzeige gebracht
werden. Weitere Geber 8 erzeugen Meldesignale über den
Maschinenzustand. Solche Signale sagen dann z. B. aus,
ob die Trommel läuft oder nicht läuft.
Schließlich ist eine Produktionslogik 9 mit daran an
geschlossenen Regelmotoren 10 für den Materialtransport
vorgesehen. Die Logik 9 enthält bei automatischem Be
trieb ihre Befehlssignale vom Mikrocomputer 7 und steuert
den Betrieb z. B. der Speisewalze und des Abnehmers in
Abhängigkeit vom Produktionsprogramm.
Wie schon erwähnt wurde, werden die Produktionsprogramme
über eine Eingabevorrichtung, z. B. die Tastatur 5, in
den Speicher 2 eingegeben. Beim Drücken einer Program
miertaste wird dabei ein Code erzeugt, der über das
Interface 4 in den Mikroprozessor 1 eingelesen wird.
Dieser entscheidet, ob der betreffende Code einen Be
fehl, also etwa das Speichern, Löschen oder Einsetzen
eines Signals, oder eine Information für das Produktions-
Programm darstellt. Im ersten Fall wird der entsprechende
Befehl ausgeführt. Bei Ermittlung eines Befehlssignals in
Speichern veranlaßt der Mikroprozessor 1 die Übertra
gung der zuletzt eingegebenen Daten in den Speicher 2.
Im zweiten Fall werden Ziffern bzw. Funktionen für
weitere Verwendung im Datenspeicher 2 zwischenge
speichert.
Fig. 2 zeigt schematisch eine Karde mit einer Speise
walze 11, einem Vorreißer 12, einer Trommel 13, einem
Abnehmer 14, einer Abstreichwalze 15, zwei Quetschwal
zen 16, 17, einem Flortrichter 18 und zwei Abzugswal
zen 19, 20. Der Speisewalze 11 ist als Meßwertaufnehmer
ein elektronischer Tachogenerator 21 zugeordnet, der an
einem Analog/Digital-Wandler 22 angeschlossen ist. Der
Analog/Digital-Wandler 22 steht mit einer einen Mikro
prozessor (sh. Fig. 1) mit Speicher (sh. Fig. 1) ent
haltenden elektronischen Steuereinheit, dem Mikro
computer 7, in Verbindung. Der Analog/Digital-Wandler 22
wird von dem Mikrocomputer 7 gesteuert. Dem Mikrocompu
ter 7 ist ein Sollwertgeber 23 zugeordnet. Der Mikro
computer 7 ist an einen ersten Digital/Analog-Leistungs
umsetzer 24 angeschlossen, der vom Mikroprozessor 1 ge
steuert wird und der mit dem Regelmotor 25 für die
Speisewalze 11 in Verbindung steht. Dem Abnehmer 14 ist
als Meßwertaufnehmer ein elektrischer Tachogenerator 26
zugeordnet, der an den Analog/Digital-Wandler 22 ange
schlossen ist. Der Analog/Digital-Wandler 22 steht mit
dem Mikrocomputer 7 in Verbindung. Der Mikrocomputer 7
ist außerdem an einen zweiten Digital/Analog-Leistungs
umsetzer 27 angeschlossen, der mit dem Regelmotor 28
für den Abnehmer 14 in Verbindung steht.
Im Betrieb werden die Drehzahlen der Speisewalze 11 bzw.
des Abnehmers 14 durch die Tachogeneratoren 21 bzw. 26
in analoge elektrische Signale umgesetzt. Diese analogen
Signale werden durch den Analog/Digital-Wandler 22 in
digitale elektrische Signale umgesetzt und bilden die
Eingangssignale in den Mikrocomputer 7. Aus den Ein
gangssignalen und den gespeicherten Programmdaten wer
den über den Mikroprozessor 1 (sh. Fig. 1) digitale elek
trische Ausgangssignale entwickelt. Diese Digitalsig
nale werden durch die nachfolgenden Digital/Analog-
Leistungsumsetzer 24 bzw. 27 wieder in analoge elektri
sche Signale umgesetzt und gelangen anschließend in die
Regelmotoren 25 bzw. 28, mit denen die Speisewalze 11
bzw. der Abnehmer 14 gesteuert werden.
Fig. 3 zeigt eine Steuerung wie Fig. 2, jedoch mit
zusätzlichen Steuer- und Kontrollfunktionen. Der Trom
mel ist als Meßwertaufnehmer ein elektrischer Tachoge
nerator 30 zugeordnet, der an den Analog/Digital-Wand
ler 22 angeschlossen ist. Weiterhin ist an den Analog/
Digital-Wandler eine Testeinrichtung 31 angeschlossen.
Schließlich wird dem Analog/Digital-Wandler ein Analog
signal aus einer Banddickenmeßeinrichtung zugeführt,
die in Fig. 4 näher beschrieben wird.
An den Mikrocomputern 7 sind weiterhin die folgenden Ein
richtungen elektrisch angeschlossen:
Bedienelemente 33, wie Ein/Aus-Schalter für die Karde
u. dgl.; eine Einrichtung 34 zur Eingabe eines Vor- und
Hauptsignals z. B. von der Kannenfüllung; Überwachungs
organe 35, die Störungen des Systems bzw. im Betriebs
ablauf melden; ein übergeordneter Leitrechner 36 für
eine Mehrzahl von Karden oder Krempeln; ein Programmier
modul 37, mit dem variable Daten einmalig bzw. bei Änderungen
umprogrammiert werden können; ein Anzeigegerät 38
für Produktions- und Zählerstandsanzeige; eine Einrich
tung 39, mit der z. B. Signallampen 40, Schütze 41 und
Ventile 42 direkt gesteuert werden. Die Digital/Analog-
Leistungsumsetzer 24 und 27 stehen über Einrichtungen 43
bzw. 44 mit den Regelmotoren 25 bzw. 28 in Verbindung.
Die Einrichtung 43, 44 ist beispielsweise eine Meßein
richtung für Motorstrom und/oder Motorspannung; z. B.
für Motorstrommessung enthält die Einrichtung 43, 44
einen Shunt und Operationsverstärker. Das Eingangssignal
ist der Motorstrom und/oder die Motorspannung. Das Aus
gangssignal ist ein (sich aus der Messung ergebendes)
äquivalentes Meßsignal wobei bei Messung des Motorstro
mes als Ausgangssignal auch eine Spannung erzeugt wird.
In den Datenspeicher 2 (sh. Fig. 1) des Mikrocomputers 7
(sh. Fig. 1 und 3) werden Signale des Ist-Wertes, der mit
dem elektrischen Tachogenerator 30 (sh. Fig. 3) als Meß
wertaufnehmer aufgenommen wird, der Drehzahl der Trommel 13
(sh. Fig. 2) eingegeben. In den Datenspeicher 2 (sh.
Fig. 1) werden Signale des Ist-Wertes des Motorstromes, der
mit der Meßeinrichtung 43 (sh. Fig. 3) ermittelt wird, des
Antriebes für die Speisewalze 11 (sh. Fig. 2) eingegeben.
In den Datenspeicher 2 (sh. Fig. 1) werden Signale des
Ist-Wertes des Motorstromes, der mit der Meßeinrichtung 44
(sh. Fig. 3) ermittelt wird, des Antriebs für den Abnehmer
14 (sh. Fig. 2) eingegeben. In den Datenspeicher 2 (sh.
Fig. 1) werden Signale des Ist-Wertes der Motorspannung,
der mit der Meßeinrichtung 43 (sh. Fig. 3) ermittelt wird,
des Antriebs für die Speisewalze 11 (sh. Fig. 2) eingegeben.
In den Datenspeicher 2 (sh. Fig. 1) werden Signale des Ist-
Wertes der Motorspannung, der mit der Meßeinrichtung 44
(sh. Fig. 3) ermittelt wird, des Antriebs für den Abnehmer
14 (sh. Fig. 2) eingegeben. In den Datenspeicher 2 (sh.
Fig. 1) werden Signale einer bekannten Testeinrichtung 31
(sh. Fig. 3) eingegeben. In den Datenspeicher 2 (sh. Fig. 1)
werden Signale aus der der Karde (sh. Fig. 2) oder Krempel
vorgeschalteten Maschinen, z. B. einer aus der US-PS
3 169 664 oder US-PS 4 219 289 bekannten Flockenbeschickung
46 (sh. Fig. 3) oder einem bekannten Feinöffner, eingegeben.
In den Datenspeicher 2 (sh. Fig. 1) werden Signale aus der
der Karde (sh. Fig. 2) nachgeschalteten Maschinen, z. B.
einem aus der US-PS 4 199 844 bekannten Streckwerk 47 (sh.
Fig. 3), eingegeben. In den Datenspeicher 2 (sh. Fig. 1)
werden Signale von Überwachungselementen 35 (sh. Fig. 3),
z. B. eines bekannten Motorschutzschalters, eingegeben. In
dem bzw. aus dem Datenspeicher 2 (sh. Fig. 1) werden Signa
le aus einem und/oder für einen übergeordneten bekannten
Leitrechner 36 (sh. Fig. 3), eine übergeordnete Steuerung
o. dgl. für eine Mehrzahl von Karden oder Krempel eingege
ben. In dem bzw. aus dem Datenspeicher 2 (sh. Fig. 1) wer
den Signale aus einem und/oder für ein bekanntes Program
miermodul 37 (sh. Fig. 3) eingegeben. In dem bzw. aus dem
Datenspeicher 2 (sh. Fig. 1) werden Signale aus der und/oder
für die Maschinenbedienung 33 (sh. Fig. 3) eingegeben, z. B.
bekannte Ein- und Ausschaltung der Karde oder Krempel. Die
Erfindung umfaßt sowohl Steuer- als auch Regelvorgänge,
d. h. es können sowohl Steuer- als auch Regelvorgänge ver
wirklicht werden.
Nach Fig. 4 durchläuft das Faserband F den Flortrichter 8,
wobei ein pneumatisches Signal x gewonnen wird, das in ei
nem Wandler 45 in ein elektrisches Signal y umgewandelt
wird. Das Signal y wird im Analog/Digital-Wandler 22 in ein
digitales elektrisches Signal z umgewandelt, das in den
Mikrocomputer 7 (sh. Fig. 1 bis 3) eingespeist wird. Aus
diesem Signal wird ein Ausgangssignal entwickelt, das zur
Steuerung z. B. der Speisewalze 11 dient, um die der Karde
zuzuführende Fasermenge zu verändern und damit die Gleich
mäßigkeit des die Karde verlassenden Faserbandes F zu regeln.
Das in Fig. 5 dargestellte Flußdiagramm zeigt die Auf
einanderfolge der Arbeitsabläufe, die von dem Mikropro
zessor 1 durchgeführt werden. Wie allgemein bei dieser
Technik üblich, wird die Arbeitsfolge zyklisch in einem
ausgewählten Maß durchgeführt, um sicherzustellen, daß
die Einstellung ausreichend schnell erfolgt. Da Verände
rungen des Kardierprozesses im Vergleich zum konventio
nellen Mikroprozessor-Schleifendurchlauf (Zyklus) sehr
langsam vor sich gehen, bildet diese Forderung im vor
liegenden Fall keine Schwierigkeiten, besonders durch
die relativ geringe Anzahl von Schritten im Rahmen eines
kompletten Arbeitszyklus.
Im Arbeitsablauf entsprechend Fig. 5 zeigt der erste Re
chenkasten, daß der Soll- und Ist-Wert für die Geschwin
digkeiten des Abnehmers 14 und der Speisewalze 11 auf
der Grundlage von angelieferten Werten, die sich aus dem
Datenspeicher 2 und den Tachogeneratoren 21 und 26 er
geben, bestimmt werden.
Die Soll- und Ist-Werte für die Abnehmergeschwindigkeit
werden verglichen (erster Entscheidungskasten) und das
Ergebnis des Vergleichs wird an den zweiten Rechenkasten
geliefert. Sofern keine Gleichheit vorliegt, wird ein
neuer Vorgabewert für die Abnehmergeschwindigkeit, wie
im zweiten Rechenkasten gezeigt, berechnet, um einen
Vorgabewert zu liefern, der die Abnehmergeschwindigkeit
auf den gewünschten Wert bringt. Der Vorgabewert wird
dem Leistungsumsetzer 27 zugeführt.
Wenn der Ist-Wert und der Soll-Wert der Abnehmergeschwin
digkeit gleich sind, oder nach Bestimmung eines neuen
Vorgabewertes für die Abnehmergeschwindigkeit, wird das
Ergebnis, das durch Vergleich des Ist-Wertes und des
Soll-Wertes der Geschwindigkeit der Speisewalze erhalten
wurde, zum zweiten Entscheidungskasten geführt. Wenn
dieses Vergleichsergebnis anzeigt, daß die Werte nicht
gleich sind, wird ein neuer Vorgabewert für die Speise
walze im folgenden (dritten) Rechenkasten bestimmt, und
der neue Vorgabewert wird dem Leistungsumsetzer 24 zuge
führt.
Wenn der Ist-Wert und der Soll-Wert für die Geschwindig
keit der Speisewalze gleich sind oder nach Bestimmung
eines neuen Vorgabewertes für die Speisewalze, werden
der Soll-Wert und der Ist-Wert für die Banddicke gespei
chert. Der Soll-Wert kann vom Datenspeicher abgefragt
werden, während der Ist-Wert der Banddicke über den Wandler
22 vom Regler 45 abgeleitet wird. Die Werte werden
dann verglichen und das Vergleichsergebnis wird einem
weiteren (vierten) Rechenkasten zugeführt.
Wenn dieser (dritte) Entscheidungskasten anzeigt, daß
die Werte nicht gleich sind, zeigt der letzte (vierte)
Rechenkasten, daß ein neuer Soll-Wert für die Abnehmer-
und/oder Speisewalzengeschwindigkeit zu berechnen ist.
Diese Berechnung beruht natürlich auf der Beziehung zwi
schen der Banddicke und den Abnehmer- und Speisewalzen
geschwindigkeiten, was bereits aus dem Stand der Technik
bekannt ist. Der neue Soll-Wert oder die neuen Soll-Werte
werden dann zu dem ersten Rechenkasten zurückgeführt.
Wenn der letzte Entscheidungskasten Übereinstimmung zwi
schen dem Ist-Wert und der gewünschten Banddicke anzeigt,
kehrt der Arbeitsablauf zum Eingang des ersten Entschei
dungskasten zurück.
Fig. 6 zeigt ein ähnliches Flußdiagramm wie Fig. 5.
Hier werden zunächst der Soll- und Vorgabe-Wert für
die Abnehmergeschwindigkeit und der Soll- und Vorgabe-
Wert für die Speisewalzengeschwindigkeit berechnet.
Die Ergebnisse dieser Berechnung werden in gleicher
Weise weiterverarbeitet wie in der in Fig. 5 gezeigten
Art. Im Gegensatz zu Fig. 5 kehrt nach dem letzten
Rechenkasten der Arbeitsablauf zum Eingang des ersten
Entscheidungskastens zurück. Während in Fig. 5 Ist-
Werte (actual values) im ersten Rechenkasten bestimmt
werden, werden in Fig. 6 am Eingang statt dessen, Vor
gabe-Werte (control values) berechnet.
Der Mikrocomputer 7 kann eine speicherprogrammierbare
Steuerung und/oder eine Mikroprozessorsteuerung ent
halten.
Speicherprogrammierbare Steuerungen können alle Aufga
ben von Funktionssteuerungen übernehmen. Sie arbeiten
nicht parallel wie Schützsteuerungen, sondern durchlau
fen das gesamte Programm zyklisch. Logische Verknüpfun
gen von Eingangssignalen oder Merkerspeichern werden
Befehl für Befehl abgearbeitet, das Verknüpfungsergebnis
wird einem Merkerspeicher oder einem Ausgang zugewiesen.
Alle, Daten und Operanden sind nur ein Bit breit. Spe
ziell aufgebaute Logikprozessoren erreichen hierbei Zyk
luszeiten von 1 bis 3 ms für 1000 Programmworte. Dem An
wender erscheint die Arbeitsweise der SPS deshalb, wenn
man von sehr schnellen Vorgängen absieht, parallel. Bei
einigen Systemen kann die Zykluszeit durch bedingte oder
unbedingte Sprünge beeinflußt werden. Andere wiederum las
sen die quasi-parallele Abarbeitung mehrerer Programm
zyklen zu.
SPS besitzen einen meist kleinen Vorrat unterschiedlicher
Befehle, die anwendungsbezogen und durch Verwendung von
Symbolik und die Beachtung mnemotechnischer Grundsätze
leicht erlernbar sind. Hiermit können Verknüpfungs-,
Folge- und Zeitsteuerungen realisiert werden.
Die Leistungsfähigkeit von Logikprozessoren bleibt in
den meisten Fällen, bei vertretbaren Hardware- und Pro
grammierkosten, auf diesen Bereich beschränkt.
Mikroprozessor-Steuerungen werden in der Regel in einer
prozessornahen Sprache (z. B. Assembler) programmiert.
Sie arbeiten wortorientiert und sind für Funktionssteue
rungen dem Logikprozessor in Geschwindigkeit und Effizienz
der Programmierung weit unterlegen. Die Wortverarbeitung
wird jedoch benötigt zum Messen, Dosieren, Rechnen,
Vergleichen oder dem Ausgeben von Texten. Die Grenzen
zwischen Mikroprozessorsteuerungen und SPS sind fließend.
Es gibt Zwischenlösungen, bei denen Mikroprozessor-Steue
rungen eine benutzernahe Logiksprache während der Ausfüh
rungszeit interpretativ in Befehle der eigenen Sprache
übersetzen. Hierdurch wird eine leichte Programmierbar
keit bei Aufrechterhaltung der Wortverarbeitung durch
Zugeständnisse an die Verarbeitungsgeschwindigkeit er
kauft. Weitere Lösungen für die Kombination von Bit- und
Wortverarbeitung bestehen z. B. in der Verbindung einer
Mikroprozessorsteuerung mit einer SPS innerhalb einer
Maschinensteuerung oder in der gemeinsamen Anordnung
eines Logikprozessors und eines Mikroprozessors in einem
System.
Signal-Prozessoren sind programmierbare Bausteine zur
Echtzeitverarbeitung analoger Signale, etwa vorzustel
len als Anordnung von Mikroprozessor, Analog-Digital-
Wandler und Digital-Analog-Wandler auf einem Baustein.
Sie können z. B. für die Peripherieeinrichtungen (Auß
enperipherie) eingesetzt werden.
Claims (15)
1. Vorrichtung an einer Karde zur Vergleichmäßigung von Karden
bändern, bei der die Art und Menge der Verarbeitung des
Fasermaterials kontrolliert und gesteuert werden, bei der
zur Erfassung und Einstellung von maschinenbezogenen und
fasertechnologischen Soll-Werten mindestens ein Meßwertauf
nehmer vorgesehen ist, der mit mindestens einem elektronischen
Steuer- und Regelgerät, dem ein Sollwertsteller zugeordnet
ist, in Verbindung steht, das an mindestens ein Stellglied
angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erfassung
und Einstellung aller maschinenbezogener und fasertechnologi
scher Kennwerte der Karde die Meßwertaufnehmer (21, 26,
30, 32) an einen Analog/Digital-Wandler (22) angeschlossen
sind, der mit einem elektronischen Mikrocomputer-Steuer und
Regelgerät (7) in Verbindung steht, das an Digital/Analog-
Leistungsumsetzer (24, 27) angeschlossen ist, denen die Stell
glieder (25, 28) nachgeordnet sind, wobei das Mikrocomputer-
Steuer- und Regelgerät (7) die maschinenbezogenen und faser
technologischen Kennwerte wechselseitig zu verknüpfen, eine
Drehzahlabstimmung zwischen Speisewalze (11) und Abnehmer
(14) der Karde vorzunehmen und als Regelgrößen für die
Drehzahl der Speisewalze (11) und/oder des Abnehmers (14)
Analogsignale auszugeben vermag.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der die Maschine steuernde Mikrocomputer (7) ein fest einge
speichertes Maschinenprogramm in einem Programmspeicher
(3) und alle veränderlichen Signale für die Steuerung und
Kontrolle der Art und Menge der Verarbeitung des Faser
materials, z. B. Ist- und Sollwerte für Verzug, Lieferge
schwindigkeit, Banddicke, Kannenfüllung u. dgl. in einem
oder mehreren Datenspeichern (2) aufnimmt, daß der Mikro
computer (7) mindestens einen Mikroprozessor (1) als zentrale
Recheneinheit aufweist, welche die wechselseitig zwischen
dem Speicher (2, 3) und einer Interface-Logikschaltung (4)
laufenden Daten verarbeitet und steuert, daß die Interface-
Logikschaltung (4) Eingabesignale aufnimmt und zur Weiter
leitung an den Mikroprozessor (1) umsetzt, die ihr z. B. von
einer Eingabevorrichtung (Tastatur 5) zur Programmeingabe
und von Gebern (8) zur Darstellung des augenblicklichen Ma
schinenzustandes zugeführt werden und daß die Interface-
Logikschaltung (4) Ausgabesignale an eine Produktionslogik
(9) für die Steuerung und Kontrolle der Art und Menge
der Verarbeitung des Fasermaterials gibt, wobei diese
Ausgabesignale aus den Eingabesignalen und den gespeicherten
Programmdaten über den Mikroprozessor (1) entwickelt wer
den, um die Art und Menge der Verarbeitung des Faserma
terials über die Produktionslogik (9) programmgemäß zu
steuern und zu kontrollieren.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß in den Datenspeicher (2) außer Ist-und
Sollwerten für z. B. Verzug, Liefergeschwindigkeit und Band
dicke Zusatzfunktionen für interne oder externe Steuervor
gänge eingebbar sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß in den Datenspeicher (2) des Mikrocom
puters (7) Signale des Ist-Wertes von Meßgliedern
eingebbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß in den Datenspeicher (2) Signale einer Test
einrichtung (31) eingebbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß in den Datenspeicher (2) Signale aus der Karde oder Krempel vor-
und/oder nachgeschalteten Maschinen, wie Flockenbeschickung
(46), Feinöffner, eingebbar sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Signale Schaltfunktionen sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß in den Datenspeicher (2) Soll-Werte, z. B. für die Drehzahl der
Speisewalze (11), der Trommel (13), des Abnehmers (14)
u. dgl. eingebbar sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß in den Datenspeicher (2) Signale zur Betriebskontrolle, z. B. Vor-
und Hauptsignal für Kannenfüllung eingebbar sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß in den Datenspeicher (2) Signale von Überwachungselementen eingebbar
sind, um Betriebsstörungen anzuzeigen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß Signale aus einem und/oder für einen
übergeordneten Leitrechner (36) eine übergeordnete Steuerung
o. dgl. für eine Mehrzahl von Karden oder Krempeln ein
bzw. ausgebbar sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß Signale aus einem und/oder für ein
Programmiermodul (37), mit dem variable Daten einmalig bzw.
bei Änderungen umprogrammiert werden können, ein- bzw.
ausgebbar sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß Signale aus und/oder für die
Maschinenbedienung eingebbar sind, wie Ein- und Aus
schaltung der Karde oder Krempel.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß Signale für Stellglieder eingebbar
sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß Signale für Betriebskontrollelemente
ausgebbar sind, wie Produktions- und Zählerstandsanzeigen
(38), Signallampen (40), Schütz-Schalter (41), Ventile (42)
u. dgl.
Priority Applications (1)
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ID=6132831
Family Applications (1)
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