DE321430C - Tabakpfeife - Google Patents
TabakpfeifeInfo
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
- A24F1/00—Tobacco pipes
Landscapes
- Nozzles For Electric Vacuum Cleaners (AREA)
Description
Bei den bekannten Tabakpfeifen mit vom Saugende aus zu stopfendem Kopfe liegt die
Luftöffnung in Richtung der Längsachse des Kopfes, also in der Stopfrichtung. Sie muß
S deshalb so beschaffen sein, daß der eingestopfte Tabak durch sie nicht austreten kann/
Entweder wurde sie durch ein Gitter oder . einen Klappdeckel abgeschlossen, oder sie
wurde so eng gestaltet, daß sie Tabak nicht durchläßt, was durch eine entsprechend starke
Einschnürung des oberen Endes der Kopfhöhlung geschieht. Die enge Öffnung hier und die Vergitterung dort verhindern jedoch
das Nachstopf eni oder Nachdrücken de» Tabaks während des Rauchens von der Luftöffnung
aus mit Hilfe des Fingers oder Stopfers lind erschweren das Herausbringen der Asche aus
der Luftöffnung.
Gemäß der Erfindung wird ein deckelloser Pfeifenkopf geschaffen, welcher vom Saugende
aus zu stopfen ist und bei welchem ebenfalls die bei den vorgenannten Köpfen vorhandenen
Nachteile vermieden sind.
Zu dem Zwecke ist die Luftöffnung der im wesentlichen zylindrischen Kopfhöhlung derart
im Winkel zur Längsachse der Kopfhöhlung angeordnet, daß die Kopfhöhlung vor
der Verengung knieartig abbiegt, und das Knie dem einzustopfenden Tabak ein Widerlager
bietet, so daß die Weite der Luftöffnung, ohne daß der eingestopfte Tabak austreten
kann, groß genug bemessen werden kann, um den Finger, einen Stopfer oder Reiniger bequem
einführen zu können.
Zum Abschlüsse des Saugendes der Kopfhöhlung
dient ein Stopfen an dem einen Ende des Pfeifenrohres, dessen anderes Ende das Mundstück trägt. Der Stopfen paßt dicht in
die Kopfhöhlung und schiebt bei seinem Einbringen die Füllung, sie gleichmäßig zusammendrückend,
gegen das Knie. Radiale Rauchkanäle in der Stirnseite des Stopfens
sind durch anschließende Längskanäle am Stopfenumfange mit einer Ringnut und diese
ist durch Ouerbohrungen mit der Längsbohrung des Pfeifenrohres verbunden. Diese Rauchführung bringt den Rauch gereinigt,
trocken und kühl zum Munde des Rauchers. Schweren Zug bewirkende Verstopfungen der
offenen Kanäle oder Nuten in der Stirnseite des Stopfens sind dabei ausgeschlossen.
Zweckmäßig sind1 Stopfen und Kopfhöhlung
schwach konisch gestaltet um stets dichten Schluß und leichte Lösbarkeit zu erzielen.
In der Zeichnung zeigen: .
Fig. ι einen senkrechten Längsschnitt durch eine Ausführungsform der Erfindung. Der
Pfeifenkopf ist hierbei zur Aufnahme einer größeren Menge Tabak oder von zwei Tabakpatronen
der üblichen Größe eingerichtet,
Fig. 2 einen Längsschnitt einer Pfeife, die zur Aufnahme einer einzelnen Tabakpatrone
oder einer kleinen Tabakfüllung dient, Fig. 3 eine schaubildliche Stirnansicht des
Abschlußstopfens nach Fig. ι und
Fig. 4 ebenfalls eine schaubildliche Stirnansicht
des bei der Pfeife nach. Fig. 2 benutzten Stopfens,
Fig. 5 einen Längsschnitt der in Fig. 2
1(> dargestellten Pfeife, wobei der Stopfen sich
in der Einführstellung befindet, um beim weiteren Einführen in den Pfeifenkopf die eingebrachte
Tabakpatrone in demselben vorzu-. stoßen.
iS Der Pfeifenkopf ι hat eine im wesentlichen
zylindrische, sich nach dem Saugende konisch erweiternde Höhlung 2, deren Längsachse die
Fortsetzung der Pfeifenrohrachse ist. Die Luftöffnung 3 ist im AVinkel zur Längsachse
ao der Höhlung 2 angeordnet, so daß die letztere vor der die Luftöffnung bildenden A^erengung
ein Knie bildet, das dem eingeführten und eingestopften Tabak als Widerlage dient.und
dessen Austritt aus der Luftöffnung 3 verhindert, trotzdem diese verhältnismäßig große
Weite besitzt und offen ist. Die freie Luftöffnung ist so groß bemessen, daß man den
Finger oder einen Stopfer oder Reiniger bequem einführen kann. Die Füllung, gleichviel
ob loser Tabak oder Tabakpatronen, er- -, streckt sich bis unmittelbar an die Verengung
3, so daß die Füllung von außen her ' leicht angezündet werden kann. ;
Der Verjüngung der Aushöhlung des Pfeifenkopfes entsprechend ist auch der '.
Stopfen 4 am Pfeifenrohr 5 verjüngt. Er läßt sich genügend weit in das Innere des
Pfeifenkopfes einführen, um als Kolben zum Vorstoßen und Nachdrücken der Tabakfüllvtng :
oder der Tabakpatrone zu.dienen.
Wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich, besitzt ;
die vordere Stirnfläche des Stopfens 4 radiale Nuten oder Rillen 6 und 7. Die äußeren Enden
dieser Rillen sind durch längsweise sich erstreckende Rillen 8 am Umfange des Stop- j
fens mit einer Ringnut 9 verbunden. Quer ' durch den Stopfen 4 erstreckt sich eine Bohrung
10, welche außen beiderseits in die Ringnut 9 mündet und von welcher ein achsialer
Längskanal 11 abzweigt, der mit dem Rauch- :
kanal des Pfeifenrohres übereinstimmt. Nachdem der Rauch in die Querrillen 6 und 7 eingetreten
ist, streicht er durch die kurzen Längskanäle oder Rillen 8 in die Ringnut 9,
um alsdann durch die in der Querrichtung sich erstreckende Bohrung 10 und durch den
Längskanal 11 in die innere Bohrung des Pfeifenrohres 5 zu entweichen und abzuziehen.
Beim Füllen des Kopfes wird der Stopfen 4 vom Pfeifenkopf abgenommen und dieser gefüllt.
Danach wird der Stopfen 4 wieder in den Pfeifenkopf gesteckt, um die in denselben
eingebrachte Füllung zusammenzupressen. Die entstehende Asche kann in geeigneter
Weise durch die Luftöffnung 3 entfernt werden. Nachdem die Füllung vollständig verraucht
oder aufgebraucht ist, wird der Stopfen 4 aus dem Pfeifenkopf herausgezogen,
um neu zu füllen. Hierbei wird der gtgebenenfalls
noch unverbrannte Teil der vorherigen Füllung nach der Luftöffnung 3 hingeschoben.
Wenn bei der aus Fig. 1 ersichtlichen Ausführungsform
der Pfeife die vordere Patrone verbrannt, ist, was sich nach Entfernen der
Asche durch einen Blick durch die Anzündeöffnung leicht feststellen läßt, so wird eine
neue Patrone in das Einführungsende des Pfeifenkopfes gesteckt und mittels des Stopfens
entsprechend vorgetrieben. Hierbei wird die vorher eingeführte Füllung oder Patrone
nach der Anzündeöffnung hin getrieben, während die neu eingeführte Patrone ihre Stelle
im hinteren Teil der Pfeifenkopfhöhlung einnimmt.
Die genügende Weite an der Verengungsstelle 3 ermöglicht es, den jeweiligen Tabakrest
im Innern der Pfeifenkopfhöhlung mit dem Finger o. dgl. festzustopfen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche :i. Tabakpfeife, deren vom Saugende aus zu stopfender Kopf in der Nähe der Luftöffnung verengt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftöffnung (3) im Winkel zur Längsachse der im . wesentlichen zylindrischen Kopfhöhlung (2) angeordnet ist, so daß das Knie zwischen der Kopfhöhlung und der Luftöffnung (3) dem einzustopfenden Tabak ein Widerlager bietet.
- 2. Tabakpfeife nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das Pfeifenrohr Γ5) tragende und das Saugende der Kopf höhlung (2) abschließende Stopfen (4) eine Ringnut (9) hat, welche durch radiale Bohrungen (10) mit einer mittleren Längsbohrung (ii) und auf der gegen den Tabak anliegenden Stirnseite n0 durch Längsnuten (8) am Umfange mit radialen Nuten (6, 7) verbunden ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US321430XA | 1915-12-31 | 1915-12-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE321430C true DE321430C (de) | 1920-05-28 |
Family
ID=21863326
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1917321430D Expired DE321430C (de) | 1915-12-31 | 1917-01-17 | Tabakpfeife |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE321430C (de) |
-
1917
- 1917-01-17 DE DE1917321430D patent/DE321430C/de not_active Expired
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