DE3212049C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3212049C2 DE3212049C2 DE19823212049 DE3212049A DE3212049C2 DE 3212049 C2 DE3212049 C2 DE 3212049C2 DE 19823212049 DE19823212049 DE 19823212049 DE 3212049 A DE3212049 A DE 3212049A DE 3212049 C2 DE3212049 C2 DE 3212049C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- card
- magnetic card
- magnetic
- information
- end position
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F7/00—Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus
- G07F7/02—Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by keys or other credit registering devices
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06Q—INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G06Q20/00—Payment architectures, schemes or protocols
- G06Q20/30—Payment architectures, schemes or protocols characterised by the use of specific devices or networks
- G06Q20/34—Payment architectures, schemes or protocols characterised by the use of specific devices or networks using cards, e.g. integrated circuit [IC] cards or magnetic cards
- G06Q20/343—Cards including a counter
- G06Q20/3437—Cards including a counter the counter having non-monetary units, e.g. trips
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06Q—INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G06Q20/00—Payment architectures, schemes or protocols
- G06Q20/30—Payment architectures, schemes or protocols characterised by the use of specific devices or networks
- G06Q20/34—Payment architectures, schemes or protocols characterised by the use of specific devices or networks using cards, e.g. integrated circuit [IC] cards or magnetic cards
- G06Q20/347—Passive cards
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F7/00—Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus
- G07F7/08—Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by coded identity card or credit card or other personal identification means
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F7/00—Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus
- G07F7/08—Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by coded identity card or credit card or other personal identification means
- G07F7/0873—Details of the card reader
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Accounting & Taxation (AREA)
- Strategic Management (AREA)
- General Business, Economics & Management (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abgabe einer
Ware oder eines Geldbetrags nach dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Eine Vorrichtung zur Abgabe einer Ware (Dienstleistung)
nach Einstecken einer Karte, die eine oder mehrere Spuren
zur Aufnahme nicht löschbarer Informationen und zur Aufnahme
löschbarer Informationen aufweist, ist nach der US-PS
40 20 325 bekannt. Diese Vorrichtung ist versehen mit
einem Schlitz zur Aufnahme der Karte, hinter dem wenigstens
ein erster Fühler zur Feststellung angeordnet ist, ob
eine in den Schlitz gesteckte Karte eine Abtaststellung
einnimmt, mit einem über die Spuren einer die Abtaststellung
einnehmenden Karte relativ zu den Spuren mit gesteuerter
Geschwindigkeit bewegten Magnetkopf, mit einem zweiten Füh
ler zur Feststellung, ob sich die Karte in einer ersten End
stellung befindet, und mit einer von den Fühlern gesteuerten
Steuerschaltung versehen, die, nachdem eine Karte die Ab
taststellung eingenommen hat,
diese zum Lesen der Informationen in beiden Spuren vorwärts
und relativ zum Magnetkopf bewegt,
dann
zum Löschen der Informationen die Karte rückwärts und
relativ zum Magnetkopf bewegt,
dann
eine Ausgabeeinrichtung für die Ware (Dienstleistung)
freigibt
und dann
die Karte zur Entnahme aus dem Schlitz freigibt.
Magnetkarten mit einer Spur hoher magnetischer Koerzitiv
kraft und einer Spur niedriger magnetischer Koerzitivkraft
sind nach der US-PS 39 86 205 bekannt.
Aufgabe der Erfindung ist es, sicherzustellen, daß unbe
fugte Personen nicht selbst Magnetkarten geeigneter
Art kodieren können und daß ein Karteninhaber nicht
selbst den Guthabenbetrag auf seiner Magnetkarte erhöhen
kann, z.B. durch Übertragen von Informationen mittels
Kopieren oder durch sonstige Manipulationen seiner Magnet
karte z.B. bei oder nach einem Kauf einer Ware. Ferner
soll weitmöglichst sichergestellt werden, daß die auf
der Magnetkarte vorhandenen Informationen nicht verloren
gehen, z.B. bei Fehlabtasten oder einem Fehlbeschreiben
abgenutzter oder verschmutzter Magnetkarten oder durch
ein magnetisches Feld.
Die Lösung dieser Aufgabe ist in Anspruch 1 angegeben. Vor
teilhafte Ausgestaltungen der Lösung sind in den Unteran
sprüchen angegeben.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß die Magnetkarte mit
großer Sicherheit abgetastet werden kann, wobei das Lesen
der Magnetkarte nur dann beginnt, wenn sie korrekt ein
gesteckt und von der Halteeinrichtung festgehalten ist.
Die Echtheit der Magnetkarte wird gründlich untersucht
und nicht permanente Informationen in ihrer permanenten
Spur werden gelöscht, bevor das eigentliche Lesen beider
Spuren anfängt. Ferner wird untersucht, ob die Kodes
nebeneinander angeordnet sind und ein gegebenes Verhältnis
zueinander aufweisen. Vor Abgabe der gewünschten Ware
wird der ganze Guthabenbetrag auf der Magnetkarte gelöscht,
so daß der Kunde keinen Vorteil durch Entnahme der Magnet
karte unmittelbar nach Abgabe der Ware gewinnen kann, denn
erst nach Beendigung der Warenabgabe wird ein neuer Gut
habenbetrag auf die Magnetkarte zusammen mit einem zu
gehörigen Sicherheitskode nach Regeln geschrieben, die es
sehr schwierig machen, den Guthaben- und Sicherheitskode
zu verfälschen. In der Vorrichtung können die die Echt
heit der Magnetkarte untersuchenden Datenverarbeitungs
einheiten in der Steuerschaltung zum Erkennen eines Trenn
zeichens, vorzugsweise C7, und eines entsprechenden Infor
mationskodes in Form eines bestimmten Bit-Musters, vorzugs
weise 00111 11100, eingerichtet sein. Erst wenn ein sol
ches Bit-Muster erkannt worden ist, können die folgenden
abgelesenen Bits gespeichert werden. Das Bit-Muster 00111
11100 des Trennzeichens unterscheidet sich von allen an
deren vorkommenden Bit-Mustern und läßt sich daher zum
Identifizieren des Anfangens eines neuen Datensatzes
verwenden.
Als Magnetkarte ist eine Kunststoffkarte mit eingelegten
magnetisierbaren Streifen anwendbar. Die Magnetkarte
weist eine erste und eine zweite Magnetspur auf. Das mag
netische Material der Magnetkarten sollte zwei magneti
sierbare Schichten aufweisen: eine erste Schicht mit einer
verhältnismäßig niedrigen Koerzitivkraft und eine zweite
Schicht mit einer verhältnismäßig hohen Koerzitivkraft.
Die zweite Schicht sollte sich nur mit besonders kräftigen
Magnetfeldern beschreiben lassen. Auf die hochkoerzitive
Schicht wird ein permanenter Kode geschrieben, der teils
die Vorrichtung, für die die Magnetkarte bestimmt ist, und
teils den Kunden persönlich identifiziert. Auf die nieder
koerzitive Schicht wird bei jedem Warenkauf oder jeder Ein
zahlung ein variabler Guthabenkode und ein Sicherheitskode
geschrieben. Der Sicherheitskode ist gewöhnlicherweise eine
mathematische Funktion des Guthabenkodes und des persön
lichen Identifikationskodes.
Vor dem Einschreiben des Guthaben- und Sicherheitskodes
wird zuerst die permanente Spur abgelesen, bis ein beson
deres Bit-Muster erkannt worden ist. Unmittelbar danach
wird das Einschreiben angefangen und der Guthaben- und
Sicherheitskode neben dem Identifikationskode angeordnet.
Beim Lesen fährt der Magnetkopf zuerst einmal über das
Magnetband auf der Karte, wobei eventuelle Informationen
in der oberen, die Standardkoerzitivkraft aufweisenden
Schicht gelöscht werden.
Danach werden beide Spuren gleichzeitig gelesen. Wenn
korrekte Informationen von beiden Spuren gelesen werden,
wenn eine korrekte Nebeneinanderanordnung der Kodes in
den beiden Spuren festgestellt wird und wenn der Sicher
heitskode der gegebenen Funktion des Guthaben- und des
Identitätskodes entspricht, wird die Magnetkarte akzep
tiert, d.h. sie wird für echt gehalten.
Da nur doppelschichtige Magnetkarten mit permanentem
Identifikationskode akzeptiert werden, ist ein Fälschen
durch Kopieren einer ganzen Magnetkarte praktisch nicht
möglich. Das Einschreiben eines permanenten Kodes erfordert
nämlich sehr spezielle Geräte.
Wenn auf eine zweite doppelschichtige Magnetkarte kopiert
wird, wird der Sicherheitskode falsch, da die zweite Mag
netkarte einen anderen persönlichen Identifikationskode
aufweist.
Ferner ist jede Form einer Manipulation wegen der Forde
rung der Nebeneinanderanordnung der Kodes in den beiden
Spuren sehr schwierig.
Sowohl der permanente als auch der variable Kode haben
ein Format, das es ermöglicht, einen Satz Informationen
mehrmals, vorzugsweise viermal, nacheinander auf die
Magnetkarte zu schreiben. Beim Lesen der Magnetkarte wer
den die Informationen dem Lesegerät serienweise zugeführt,
d.h. ein Bit nach dem anderen; dabei kann jedes Bit 0
oder 1 sein. Jede Ziffer ist durch fünf solcher Bits ge
kennzeichnet, vgl. den internationalen Standard für Kre
ditkarten ISO 3554. Das Lesegerät muß somit Gruppen aus
fünf Bits erfassen. Wenn beim Lesen nur ein Bit verloren
geht, fällt das Lesegerät außer Takt, so daß die Bits
falsch gruppiert und somit falsch gelesen werden. Beim
standardisierten ISO-Format wird das Lesen beim ersten
vorkommenden Bit "1" angefangen. Falls unterwegs Bit-Fehler
entstehen, geht der Lesetakt verloren und alle nachfolgen
den Informationen gehen verloren.
Wird jedoch jeder Satz von Informationen mit einem Anfangs
kode ("Posten") angefangen, der mehrere, z.B. 10 Bits
aufweist und sich von allen anderen vorkommenden Bit-Kombi
nationen unterscheidet, so prüft das Lesegerät jedesmal,
wenn es ein Bit empfängt, ob dieses Bit zusammen mit
den vorhergehenden neun Bits einen "Posten" darstellt. Wenn
dies der Fall ist, beginnt das Lesen der Informationen.
Wenn ein oder mehrere Bit-Fehler in einem Satz von Infor
mationen entstanden sind, geht nur dieser Satz von Infor
mationen verloren, da das Lesegerät beim nächsten "Posten"
automatisch wieder in seinen Takt hineinfindet. Daher sind
Informationen aus der Magnetkarte, wenn sie ein solches
Format haben, ablesbar, wenn nur einer der vier Sätze von
Informationen ohne Fehler gelesen wird.
Ausführungsbeispiele der Vorrichtung werden nachstehend an
Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein Blockdiagramm einer an einen Verkaufsautomaten
angeschlossenen Vorrichtung,
Fig. 2 ein Blockdiagramm einer an einen Münzdetektor und/
oder Geldscheindetektor angeschlossenen Vorrichtung,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbei
spiels eines Magnetkartenlesers der Vorrichtung,
Fig. 4 einen Schnitt durch einen Schlitten und eine Magnet
karte im Magnetkartenleser nach Fig. 3,
Fig. 5 einen Identifikationskode,
Fig. 6 das Anbringen eines Betrags- und Sicherheitskodes
in bezug zu einem Identifikationskode,
Fig. 7 bis 16 schematisch Ansichten verschiedener Zustände
des Magnetkartenlesers nach Fig. 3,
Fig. 17 eine schräge Draufsicht auf ein zweites Ausfüh
rungsbeispiel eines Magnetkartenlesers der Vorrichtung,
Fig. 18 eine Bodenansicht des Magnetkartenlesers nach
Fig. 17,
Fig. 19 eine Seitenansicht des Magnetkartenlesers nach
Fig. 17
und
Fig. 20 ein Blockdiagramm einer Steuerschaltung des
Magnetkartenlesers nach Fig. 17.
Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung an einem Verkaufsautomaten
60, aus dem ein Kunde mittels einer Magnetkarte 21 (Fig. 3)
z.B. kalte oder heiße Getränke entnehmen kann. Eine Steu
erschaltung 10 ist durch ein 16-drähtiges flaches Band
kabel 9 mit einer Anzeigevorrichtung 20 verbunden, die
es dem Kunden gestattet, einen Abbuchungsvorgang zu beob
achten. Die Steuerschaltung 10 ist ferner durch ein 3
drähtiges Kabel 8 mit einem "Karte zurück"-Knopf 30 ver
bunden, den der Kunde drücken kann, wenn der Abbuchungs
vorgang beendet worden ist. Ein 34-drähtiges flaches Band
kabel 7 verbindet die Steuerschaltung 10 mit einem Magnet
kartenleser 40, in dem Informationen auf einer Magnet
karte 21 zu lesen und zu ändern sind. Die Steuerschaltung
10 ist ferner durch ein 18-drähtiges Kabel 6 mit dem Ver
kaufsautomaten 60 sowie durch ein 8-drähtiges Kabel 5 mit
einer Spannungsversorgung über einen Transformator 70
und einen Hauptschalter 80 verbunden.
Fig. 2 zeigt eine entsprechende Vorrichtung an einem Auf
wertungsautomaten, mittels der der Kunde durch Einzahlen
eines Betrages in Münzen und/oder Geldscheinen das Gutha
ben auf einer Magnetkarte 21 erhöhen kann. Die Vorrichtung
nach Fig. 2 entspricht der Vorrichtung nach Fig. 1; nur
ist bei ihr die Steuerschaltung 10 durch das Kabel 6 statt
mit dem Verkaufsautomaten 60 mit einem Münzdetektor 91
und/oder einem Geldscheindetektor 90 verbunden.
Die Steuerschaltung 10 weist einen Stromversorgungsteil
auf, eine Tastatur 12 zum Eintasten von Daten, eine die
Art und/oder den Preis einer Ware wiedergebende Anzeige
13, eine Anschlußschaltung, mittels der die Vorrichtung
verschiedenen Automatentypen angepaßt werden kann, und
einen Steuerteil mit einem Mikrocomputer für ein Programm
sowie einem Anschlußteil für den Magnetkartenleser 40.
Die Fig. 3 und 4 zeigen einen Magnetkartenleser 40 in
einem Gehäuse 41 mit einem Schlitz 42, durch den eine
Magnetkarte 21 hochkant einsteckbar ist. Hinter dem
Schlitz 21 ist auf einem Sockel 62 ein Schlitten 43 ange
ordnet, der sich durch eine Spindel 63 verschieben läßt.
Die Spindel 63 kann in beiden Richtungen über eine Kupp
lung 79 eines Motors 54 gedreht werden. Der Motor 54
läßt sich durch einen Steuerteil in der Steuerschaltung 10
betätigen. Ein Magnetkopf 44 ist auf dem Schlitten 43 dreh
bar gelagert und kardanisch aufgehängt.
Eine Halteeinrichtung 45 weist eine Feder F auf, die an
ihrem einen Ende am Gehäuse 41 und an ihrem anderen Ende
an einem Schieber 58 befestigt ist. Von dem Schieber sind
drei Kipparme 66, 67, 67 zu verschwenken. Das freie Ende
des ersten Kipparmes 66 kann am Schlitten 43 anliegen.
Die freien Enden der anderen Kipparme 67, 67 sind als
Verschlußzapfen 55 ausgebildet, die in Löcher 57 (Fig. 7)
der Magnetkarte 21 eingreifen können. Durch die Federkraft
F drängt der Stangenschieber 58 die Kipparme 67, 67
in eine Stellung, in der die Verschlußzapfen 55 in die
Löcher 57 der Magnetkarte 21 eingreifen. Nur wenn der
Schlitten 43 in seiner ersten Endstellung 46 (Fig. 7)
an den ersten Kipparm 66 drückt und dadurch der Federkraft
F entgegenwirkt, werden die Verschlußzapfen 55 der anderen
Kipparme 67, 67 aus den Löchern 57 der Magnetkarte 21 ge
zogen. Die Magnetkarte 21 läßt sich daher nur aus dem
Schlitz 42 herausnehmen, wenn der Schlitten 43 in seiner
ersten Endstellung 46 ist.
Eine Anzahl von am Gehäuse 41 befestigten Fühlern A, B,
C, D und E, die Photozellenfühler oder Mikroschalter
sind, ist mit der Steuerschaltung 10 durch das Bandkabel 7
elektrisch verbunden. Die Fühler A, B, C, D, E tasten ab,
ob der Schlitten 43 in seiner ersten Endstellung 46
ist, ob der Magnetkopf 44 von der Magnetkarte 21 frei
ist, ob die Magnetkarte 21 ganz im Magnetkartenleser 40
steckt, ob der Schlitten 43 in seiner zweiten Endstellung
(Fig. 10) ist und ob die Halteeinrichtung 45 die Magnet
karte 21 festhält. Ein Drehzahlfühler 53 mit z.B. einer
Photozelle und einer Lichtdiode umfaßt eine Lochscheibe 77
auf der Welle des Motors 54. Durch ihn ist die Geschwin
digkeit des Aufschreibens von Daten auf die Magnetkarte 21
mit der Geschwindigkeit des Schlittens 43 zu synchroni
sieren und eine konstante Dichte der Daten auf der Magnet
karte 21 erreichbar.
Die Magnetkarte 21 ist mit einem doppelschichtigen Magnet
band hoher Koerzitivkraft versehen, dessen untere Schicht
Informationen enthalten kann, die sich nicht unmittelbar
löschen oder ändern lassen, wenn nicht eine dreizehnmal
höhere magnetische Feldstärke als für Standardmagnet
bänder notwendig angewendet wird. Die Magnetkarte 21 wird
zuerst in einer Spur 82 mit einem permanenten individuel
len Identifikationskode versehen. Das Kodieren muß auf be
sonderen Kodiermaschinen mit besonders großer magnetischer
Feldstärke geschehen. Der Identifikationskode kann z.B. so,
wie in Fig. 5 oder 6 dargestellt, aussehen; eine vier
stellige Zahl kennzeichnet die betreffende Vorrichtung,
eine ebenfalls vierstellige Zahl kennzeichnet die jeweili
ge Magnetkarte 21 und ist daher als persönlicher Kunden
kode oder sonstiger Identifikationskode verwendbar. Danach
folgt ein Trennzeichen C7, wonach die erwähnten zehn Zei
chen dreimal wiederholt werden. Hierdurch enthält die
Spur 82 insgesamt vierzig Zeichen, die je in Form von fünf
Bits repräsentiert sind, d. h. insgesamt 200 Bits. Wenn
der Kunde die Magnetkarte 21 empfängt, enthält sie diese
Information permanent.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen:
Der Kunde zahlt durch den Münzdetektor 91 oder den Geld scheindetektor 90 einen Betrag ein. Dieser Betrag wird als Guthaben in die erste Spur 81 der Magnetkarte 21 kodiert. Diesem Guthabenkode folgt unmittelbar ein Sicher heitskode. Der Sicherheitskode weist eine Relation sowohl zum Guthabenkode als auch zum permanenten Identifikations kode in der zweiten Spur 82 auf. Der Sicherheitskode ist normalerweise eine mathematische Funktion des Guthaben kodes und des Identifikationskodes, gewöhnlicherweise die Summe der beiden entsprechenden Zahlen.
Der Kunde zahlt durch den Münzdetektor 91 oder den Geld scheindetektor 90 einen Betrag ein. Dieser Betrag wird als Guthaben in die erste Spur 81 der Magnetkarte 21 kodiert. Diesem Guthabenkode folgt unmittelbar ein Sicher heitskode. Der Sicherheitskode weist eine Relation sowohl zum Guthabenkode als auch zum permanenten Identifikations kode in der zweiten Spur 82 auf. Der Sicherheitskode ist normalerweise eine mathematische Funktion des Guthaben kodes und des Identifikationskodes, gewöhnlicherweise die Summe der beiden entsprechenden Zahlen.
Der Guthaben- und Sicherheitskode wird in der ersten Spur
81 neben dem Identifikationskode in der zweiten Spur 82
angeordnet, vgl. Fig. 6. Beim Lesen einer Magnetkarte 21
wird diese nur akzeptiert, wenn der Sicherheitskode das
korrekte Verhältnis zwischen dem Identifikationskode und
dem Guthabenkode darstellt und wenn der Guthaben- und der
Sicherheitskode korrekt im Verhältnis zum Identifikations
kode angeordnet sind, wodurch eine Sicherung gegen Fälschun
gen erreicht wird.
Der Guthaben- und der Sicherheitskode werden insgesamt
viermal derart aufgeschrieben, daß sich jeder der vier
Kodes separat lesen läßt. Eine Magnetkarte 21 wird ak
zeptiert, wenn nur einer der Kodes intakt ist. Nach dem
Lesen und Akzeptieren einer Magnetkarte 21 werden die
abgelesenen Informationen in einem Speicher der Steuerschal
tung 10 gespeichert und dann der Guthaben- und der Sicher
heitskode auf der Magnetkarte 21 gelöscht, bevor also ein
Einkauf mit der Magnetkarte 21 als Zahlungsmittel ge
schehen kann. Hierdurch wird erreicht, daß der Kunde keinen
Vorteil durch den Versuch gewinnen kann, die Magnetkarte
21 aus dem Magnetkartenleser 40 zu nehmen, bevor der neue
Guthabenkode aufgeschrieben worden ist. Ferner wird er
reicht, daß der alte Kode nicht mit einem neuen Kode über
schrieben werden kann.
Nachstehend wird die Wirkungsweise des Magnetkartenlesers
40 unter Hinweis auf die Fig. 7 bis 16 beschrieben, die
die verschiedenen Zustände, die der Magnetkartenleser 40
vom Einschieben einer Magnetkarte 21 bis zur Beendigung
eines Verkaufsvorgangs einnimmt, zeigen.
In Fig. 7 ist die Magnetkarte 21 eingesetzt, und der Magnet
kartenleser 40 ist in seinem Anfangszustand. In diesem
Anfangszustand tastet der Fühler A ab, daß der Schlitten
43 in seiner ersten Endstellung 46 ist, der Fühler B,
daß der Magnetkopf 44 von der Magnetkarte 21 frei ist, ein
oder mehrere Fühler C, daß die Magnetkarte 21 eingesetzt
worden ist, der Fühler D, daß der Schlitten 43 nicht in
seiner zweiten Endstellung ist, und der Fühler E, daß die
Zapfen 55 noch nicht in Eingriff mit den Löchern 57 der
Magnetkarte 21 sind. Die Steuerschaltung 10 erhält entspre
chende Signale von den Fühlern A, B, C, D, E und sendet
entsprechende Betätigungssignale an den Motor 54 für
den Schlitten 43 und an eine Schaltung für den Magnetkopf
44. Dann fängt der Schlitten 43 mit dem Hinabfahren
an, vgl. Fig. 8, bis die Zapfen 55 in die Löcher 57 der
Magnetkarte 21 eingreifen. Wenn dies aus irgendeinem Grund
nicht möglich ist, z.B. weil die Löcher 57 mit irgendeinem
Material verdeckt sind, läuft der Schlitten 43 sofort in
seine erste Endstellung 46 zurück. Die Ausdrücke "nach unten"
und "nach oben" werden hier aus Bequemlichkeit angewendet.
Der Magnetkartenleser 40 kann selbstverständlich derart
angeordnet sein, daß sein Schlitz 42 waagerecht oder schräg
verläuft und der Schlitten 43 kann seine erste Endstellung
46 auch unten haben und mit einem Hinauffahren anfangen.
Während des Hinabfahrens des Schlittens 43, vgl. Fig. 9,
werden gegebenenfalls vorhandene, nicht permanente Informa
tionen in der zweiten Spur 82 gelöscht. Hierdurch wird ge
sichert, daß die übrigbleibenden Informationen in dieser
Spur 82 nur die permanenten Informationen sind. Sind in
der Spur 82 keine permanenten Informationen, so wird die
Magnetkarte 21 beim nachfolgenden Lesen der Spur 82 zurück
gewiesen. Wenn der Schlitten 43 seine zweite Endstellung
erreicht hat, vgl. Fig. 10, wird dies vom Fühler D erfaßt,
der somit sein Signal an die Steuerschaltung 10 ändert.
Dadurch kehrt die Steuerschaltung 10 die Umlaufrichtung des
Motors 54 um, und der Schlitten 43 bewegt sich nach oben zu
seiner ersten Endstellung 46, vgl. Fig. 11. Während der
Bewegung des Schlittens 43 nach oben werden beide Spuren
81, 82 gleichzeitig gelesen, und es werden sowohl der Gut
haben- und Sicherheitskode als auch der Identifikations
kode im Speicher der Steuerschaltung 10 gespeichert.
Wenn das Lesen der Spuren 81, 82 beendet worden ist, vgl.
Fig. 12, bestimmt die Steuerschaltung 10, ob mindestens
einer der Kodes auf jeder Spur 81, 82 akzeptierbar ist,
d.h. ob ein Guthaben- und Sicherheitskode neben einem
Identifikationskode angeordnet ist und ob der Sicherheits
kode die gegebene mathematische Relation zum Identifika
tionskode aufweist. Falls dies nicht der Fall ist, fährt
der Schlitten 43 zu seiner ersten Endstellung 46 zurück,
und die Magnetkarte 21 läßt sich danach durch einen
Druck auf den "Karte zurück"-Knopf 30 entnehmen.
Wenn die Magnetkarte 21 akzeptiert worden ist, fährt der
Schlitten 43, von der Steuerschaltung 10 gesteuert,
wieder nach unten, vgl. Fig. 13, und diesmal wird der Gut
haben- und Sicherheitskode auf der ersten Spur 81 gelöscht.
Wenn das Löschen der Spur 81 beendet worden ist, d. h.
wenn der Schlitten 43 in seiner zweiten Endstellung ist,
wird dies vom Fühler D erfaßt, vgl. Fig. 14. Die Vorrich
tung ist dann zur Ausgabe einer Ware oder zum Empfangen von
Geld auf Basis von Daten bereit, die der Kunde mittels
der Tastatur 12 in die Steuerschaltung 10 eingibt. Danach
berechnet die Steuerschaltung 10 den neuen Guthaben- und
Sicherheitskode, und der Schlitten 43 fängt wieder an,
gesteuert von der Steuerschaltung 10, nach oben zu fahren,
vgl. Fig. 15. Während des Fahrens des Schlittens 43
nach oben, schreibt der Magnetkopf 44 den neuen Guthaben-
und Sicherheitskode in die erste Spur 81 ein.
Erst wenn der Schlitten 43 ganz in seiner ersten Endstel
lung 46 zurück ist, vgl. Fig. 16, zieht die Halteeinrich
tung 45 durch Kippen der Kipparme 67 die Zapfen 55 aus
den Löchern 57 in der Magnetkarte 21.
Mit dem beschriebenen Guthaben- und Sicherheitskode und
der Halteeinrichtung 45 sind Fälschungen sehr schwierig
durchzuführen. Da nur doppelschichtige Magnetkarten 21
mit permanentem Identifikationskode akzeptiert werden,
ist es unmöglich, aus einer Magnetkarte 21 durch Kopie
ren ein Falsifikat zu machen, es sei denn, man besitze
ein sehr spezielles Gerät. Falls man versucht, die Infor
mationen einer Magnetkarte 21 auf eine andere Magnetkarte
21 zu kopieren, wird der Sicherheitskode falsch, da die
andere Magnetkarte 21 einen anderen Identifikationskode
aufweist. Überdies ist jede Form von Manipulation wegen
der Forderung des Nebeneinanderliegens der Kodes in den
beiden Spuren 81, 82 besonders schwierig. Das vollständige
Löschen jedes Guthabenbetrages auf der Magnetkarte 21 vor
der Warenausgabe sichert, daß der Kunde nicht versucht,
seine Magnetkarte 21 vor dem Einkodieren des korrekten
neuen Guthabenbetrages aus der Vorrichtung zu entfernen.
In einer Abwandlung kann der Magnetkartenleser 40 derart
aufgebaut sein, daß die Magnetkarte 21 ohne Freigabe ver
schoben wird, während der Magnetkopf 44 festgehalten wird.
Die Fig. 17 bis 20 zeigen ein bevorzugtes Ausführungsbei
spiel eines Magnetkartenlesers 140. Die Bezugsziffern in
den Fig. 17 bis 20 entsprechen, wo möglich, den Bezugszif
fern in den Fig. 1 bis 4 plus 100. Der Magnetkartenleser
140 weist ein Aluminiumgehäuse 141 mit einem Schlitz 142
auf, durch den sich eine Magnetkarte 121 einstecken läßt,
einen von einem Motor 154 verschiebbaren Schlitten 143
mit einem Magnetkopf 144, eine Halteeinrichtung 145, die
eine Entnahme der Magnetkarte 121, wenn der Schlitten 143
aus seiner ersten Endstellung 146 verschoben ist, ver
hindert, fünf Fühler A, B, C, D, E, die die Anwesenheit der
Magnetkarte 121 und die Stellungen des Schlittens 143
abtasten, einen Drehzahlfühler 153, eine Steuerschaltung
110 mit einer Dekodiereinheit und einer Antriebseinheit
für den Magnetkopf 144, einer Antriebseinheit für den
Motor 154 und Pufferkreisen für die Fühler A, B, C, D, E.
Die Halteeinrichtung 145 weist in diesem Ausführungsbei
spiel einen länglichen rechteckigen Rahmen 240, vgl. Fig. 17,
auf, der um Drehzapfen 242 kippbar ist. An der einen Längs
seite des Rahmens 240 ist lose eine Platte 244 mit Zapfen
155 gehaltert, die in Löcher 157 der Magnetkarte 121 ein
treten können. Die zweite Längsseite des Rahmens 240
fehlt, abgesehen von einem kurzen Arm 245 nächst der er
sten Endstellung 146 des Schlittens 143. Der Arm 245 weist
eine waagerechte Kontaktfläche auf, die das Rad 246 des
Schlittens 143, wenn der Schlitten 143 zu seiner ersten
Endstellung 146 zurückkehrt, nach unten drückt, so daß der
Rahmen 240 um die Drehzapfen 242 derart kippt, daß die
erste Längsseite des Rahmens 240 mit den Zapfen 155 nach
oben geht und die Zapfen 155 aus den Löchern 157 der Mag
netkarte 121 austreten. Der Arm 245 ist kurz und schräg
abgeschnitten, so daß das Rad 246 des Schlittens 143
den Arm 245 hinaufgleiten kann, wenn der Schlitten 143
zu seiner ersten Endstellung 146 zurückfährt. Das Rad
246 des Schlittens 143 drückt also nur in der ersten End
stellung 146 des Schlittens 143 auf den Arm 245. Der Rah
men 240 ist von einer Feder F belastet, die den Arm 245
nach oben drückt, wenn der Schlitten 143 nicht in seiner
ersten Endstellung 146 ist, also die Magnetkarte 121 fest
gehalten wird. Innerhalb der Längsseite des Rahmens 240
ist der lose gehalterten Platte 244 gegenüber ein Fühler
E angeordnet. Der Fühler E wird betätigt, wenn die Längs
seite des Rahmens 240 mit den Zapfen 155 nach unten geht,
um die Magnetkarte 121 festzuhalten.
Die Steuerschaltung 110 für den Magnetkartenleser 140 ist
in dem Aluminiumgehäuse 141 des Magnetkartenlesers 140
untergebracht, vgl. Fig. 18. Ein Blockdiagramm der Steuer
schaltung 110 ist in Fig. 20 dargestellt. Die Steuerschal
tung 110 weist eine Anschlußeinrichtung S1, eine Dekodier-
und Antriebseinheit 322 für den Magnetkopf 144 mit einer
Anschlußeinrichtung S2, eine Antriebseinheit 320 für den
Motor 154 und Pufferverstärker 321 mit einer Anschluß
einrichtung S3 für die Fühler A, B, C, D, E und den Dreh
zahlfühler 153 auf. Die Lage der Fühler A, B, C, D, E
ist in Fig. 17 und 18 schematisch angedeutet. Die Fühler
A, B, C, D, E sind mit der Antriebseinheit 320 des Motors
154 zum Steuern des Schlittens 143 verbunden. Der Fühler
D ist mit der Antriebseinheit 320 derart verbunden, daß die
Richtung des Motorstroms umgekehrt wird, wenn der Schlitten
153 seine zweite Endstellung einnimmt. Die Antriebseinheit
320 des Motors 154 ist mit der Antriebseinheit 322 des
Magnetkopfs 144 für die zweite Spur 182 auf der Magnetkarte
121 derart verbunden, daß gegebenenfalls vorhandene, nicht
permanente Informationen in der zweiten Spur 182 gelöscht
werden, z.B. während des Fahrens des Schlittens 143 vor
wärts.
Der Magnetkartenleser beider Ausführungsbeispiele kann
selbst deformierte und teilweise mechanisch defekte Magnet
karten lesen und beschreiben. Der Magnetkartenleser kann
so oft wie gewünscht zum Fahren vorwärts und rückwärts
eingerichtet werden, z.B. um eventuelle niederkoerzitive
Signale auf der hochkoerzitiven zweiten Spur der Magnet
karte zu löschen und somit niederkoerzitive falsche Kopien
der Magnetkarte unmöglich zu machen. Wenn der alte Gut
habenkode zu löschen ist, wird der Magnetkopf durch gleich
zeitiges Ablesen des Identifikationskodes auf der hochkoerzi
tiven zweiten Spur kontrolliert. Hierdurch schließt man die
Möglichkeit aus, daß ein Löschen durch Einstecken z.B.
eines dünnen Blechstücks zwischen den Magnetkopf und die
Magnetkarte verhindert werden kann. Der Magnetkartenleser
kann mehrere Versuche, einen neuen Guthabenkode zu schrei
ben, durchführen, falls dies das erstemal mißglückt. Ist
der Guthabenkode nicht geschrieben worden, wenn der Magnet
kopf seine erste Endstellung nach dem Schreiben einnimmt,
stoppt der Magnetkartenleser vor der Freigabe der Magnet
karte und vor Erscheinen einer Hilfsangabe in der An
zeige. Der Kunde kann dann den "Karte zurück"-Knopf nochmal
betätigen, und der Magnetkartenleser fährt zu seiner
zweiten Endstellung und versucht, nochmals zu schreiben.
Das Schreiben läßt sich indirekt überprüfen, da der Magnet
kopf immer durch Kontrollesen der hochkoerzitiven zweiten
Spur überwacht werden kann. Erst wenn der Guthabenbetrag
auf die Magnetkarte geschrieben worden ist, wird er im
Speicher der Steuerschaltung gelöscht. Fremde Magnetkarten
wie z.B. Bankkarten werden von der Vorrichtung nicht ak
zeptiert, weil diese Karten keine Löcher aufweisen, die den
Zapfen des Magnetkartenlesers entsprechen. Der Magnetkarten
leser weist ferner den Vorteil auf, daß in ihn eingesteckte
Fremdkörper entweder von vorne aus ihm entfernbar sind
oder durch den Magnetkartenleser geschoben werden können
und danach auf den Boden der Vorrichtung fallen. Falls die
Bewegung des Magnetkartenlesers blockiert wird, so wird
dies vom Drehzahlfühler erfaßt, wonach der Motor stoppt
und in der Anzeige "Hilfe" erscheint. Der blockierende
Gegenstand läßt sich dann entfernen, und durch einen Druck
auf den "Karte zurück"-Knopf wird der Schlitten zu seiner
ersten Endstellung zurückgefahren.
Mit dem Magnetkartenleser läßt sich eine bisher unbekannte
Sicherheit gegen Verfälschen der Magnetkarte wegen des
Sicherheitskodes erreichen, der eine Relation zwischen dem
Guthabenkode und dem Identifikationskode festlegt und wegen
der Nebeneinanderanordnung der Kodes. Diese beiden Eigen
schaften zusammen verhindern, daß man z.B. imstande ist,
den Guthabenkode auf ein anderes Medium zu kopieren, das
Guthaben der Magnetkarte zu benützen und danach den ur
sprünglichen Guthabenkode von dem anderen Medium wieder
zurückzukopieren. Ferner ist die Vorrichtung dadurch be
sonders vorteilhaft, daß man durch das Trennzeichen C7
immer zum synchronen Lesen zwischen den beiden Spuren zu
rückfinden kann, wenn Bits während des Lesens verloren
gehen. Das angewendete Sicherheitssystem läßt sich selbst
verständlich mit einer Kontrolle der Identität des Be
nutzers kombinieren, z.B. in einer solchen Weise, daß der
Benutzer seine Identitätsnummer mit der Tastatur ein
tasten muß.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Abgabe einer Ware oder eines Geldbetrags
nach Einstecken einer Karte (21; 121), die eine Spur (82;
182) hoher magnetischer Koerzitivkraft zur Aufnahme nicht
löschbarer Informationen und eine Spur (81; 181) niedriger
magnetischer Koerzitivkraft zur Aufnahme löschbarer Infor
mationen aufweist, mit einem Schlitz (42; 142) zur Aufnahme
der Karte (21; 121), hinter dem wenigstens ein erster Fühler
(C) zur Feststellung angeordnet ist, ob eine in den Schlitz
(42; 142) gesteckte Karte (21; 121) eine feste Abtaststel
lung einnimmt, mit einem über die Spuren (81, 82; 181, 182)
einer die Abtaststellung einnehmenden Karte (21; 121) relativ
zu den Spuren (81, 82; 181, 182) mit gesteuerter Geschwin
digkeit bewegbaren Magnetkopf (44; 144) mit einem zweiten
Fühler (A) zur Feststellung, ob sich der Magnetkopf (44;
144) in einer ersten Endstellung (46; 146) in seitlichem Ab
stand von einer ersten Seitenkante einer die Abtaststellung
einnehmenden Karte (21; 121) befindet, mit einem dritten
Fühler (D) zur Feststellung, ob sich der Magnetkopf
(44; 144) in einer zweiten Endstellung in seitlichem Ab
stand von einer zweiten Seitenkante einer die Abtast
stellung einnehmenden Karte (21; 121) befindet, mit
einer Halteeinrichtung (45; 145) zum Festhalten einer
die Abtaststellung einnehmenden Karte (21; 121), die zum
Festhalten der Karte in Löcher (57; 157) der Karte (21;
121) eingreifende Zapfen (55; 155) aufweist, mit einer
in der ersten Endstellung (46; 146) des Magnetkopfs (44;
144) betätigten Rückhalteeinrichtung (66; 166) für die
Halteeinrichtung (45; 145) zum Rückhalten der Zapfen
(55; 155) vor einem Eingriff in die Löcher (57; 157)
der Karte (21; 121), wenn sich der Magnetkopf (44; 144)
in der ersten Endstellung (46; 146) befindet, und zur
Freigabe der Zapfen (55; 155) zum Eingriff in die
Löcher (57; 157) der Karte (21; 121), wenn sich der
Magnetkopf (44; 144) aus der ersten Endstellung (46;
146) bewegt, und mit einer von den Fühlern (C, A, D)
gesteuerten Steuerschaltung (10; 110), die, nachdem
eine Karte (21; 121) die Abtaststellung eingenommen hat,
- a) den Abtastkopf (44; 144) über die Spuren (81, 82; 181, 182) zum Löschen etwaiger löschbarer Informationen in der die nicht löschbaren Informationen aufnehmenden Spur (82; 182) vorbewegt, dann
- b) zum Lesen der Informationen in beiden Spuren (81, 82; 181, 182) rückbewegt, dann
- c) - gegebenenfalls - die Karte (21; 121) zur Entnahme aus dem Schlitz (42; 142) freigibt, dann
- d) zum Löschen und Speichern der Informationen in der die löschbaren Informationen aufnehmenden Spur (81; 181) vorbewegt, dann
- e) eine Wähleinrichtung (12) und eine Ausgabeeinrichtung (60) für die Ware bzw. den Geldbetrag freigibt, dann
- f) zum Einschreiben von neuen Informationen in die die löschbaren Informationen aufnehmende Spur (81; 181) rückbewegt, und dann
- g) die Karte (21; 121) zur Entnahme aus dem Schlitz (42; 142) freigibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein vierter Fühler (E) zur Feststellung vorgesehen
ist, ob bei a) die Zapfen (55; 155) in die Löcher (57;
157) der Karte (21; 121) eingreifen, und daß - falls
das nicht der Fall ist - die Steuerschaltung (10; 110)
den Abtastkopf (44; 144) in die erste Endstellung (46;
146) unter Freigabe der Karte (21; 121) zur Entnahme aus
dem Schlitz (42; 142) rückbewegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Abtastkopf (44; 144) kardanisch an einem
Träger (43; 143) aufgehängt ist und durch Drehung einer
ihn durchsetzenden, von einem Motor (54; 154) anzutrei
benden Spindel (63; 163) hin- und herbewegbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK146581A DK146581A (da) | 1981-03-31 | 1981-03-31 | Betalingsanlaeg med magnetkort |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3212049A1 DE3212049A1 (de) | 1982-10-21 |
| DE3212049C2 true DE3212049C2 (de) | 1991-02-07 |
Family
ID=8105129
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823212049 Granted DE3212049A1 (de) | 1981-03-31 | 1982-03-31 | Zahlungsanlage mit magnetkarten |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3212049A1 (de) |
| DK (1) | DK146581A (de) |
| GB (1) | GB2097164B (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2137393B (en) * | 1983-03-29 | 1986-02-05 | Burroughs Corp | Autoteller card-handling mechanism |
| DK304785A (da) * | 1985-07-03 | 1987-01-04 | Cne A S | Databaerer og anlaeg med betalingsterminal til databaereren |
| DE3638471C2 (de) * | 1985-11-21 | 1995-12-21 | Volkswagen Ag | Fahrzeugheizung |
| GB2227451B (en) * | 1989-01-20 | 1992-10-14 | Bank Of England The Governor A | Coding security threads for bank notes and security papers |
| DE4039732A1 (de) * | 1990-11-27 | 1992-08-13 | Lange Helmut | Einbausatz zum nachruesten und bauen von bisher mit muenzen betriebenen zigaretten, geldspiel/unterhaltungsautomaten |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1474890A1 (de) * | 1966-07-07 | 1969-10-23 | Scheidt & Bachmann Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Steuern eines Warenverkaufsautomaten |
| US3986205A (en) * | 1975-01-27 | 1976-10-12 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Dual particle population magnetic recording medium |
| US4020325A (en) * | 1975-04-02 | 1977-04-26 | Service Distributors, Inc. | Magnetic card substitute for coins for starting appliances and the like |
-
1981
- 1981-03-31 DK DK146581A patent/DK146581A/da not_active IP Right Cessation
-
1982
- 1982-03-29 GB GB8209217A patent/GB2097164B/en not_active Expired
- 1982-03-31 DE DE19823212049 patent/DE3212049A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2097164B (en) | 1984-10-03 |
| DK146581A (da) | 1982-10-01 |
| DE3212049A1 (de) | 1982-10-21 |
| GB2097164A (en) | 1982-10-27 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69620140T2 (de) | Gerät zur Ausgabe von Datenkarten | |
| DE2041853C3 (de) | Vorrichtung zum Ermitteln der Gültigkeit von Identifizierungskarten | |
| DE69423555T2 (de) | System sowie verfahren für münzlosen spielautomaten | |
| DE3884607T2 (de) | Ausgangsrechnungsabwicklungssystem und -verfahren. | |
| DE3129364C2 (de) | Wertkarte | |
| DE2020031A1 (de) | Einrichtung zum selbsttaetigten Einzahlen und Abheben von Bargeld auf ein bzw.von einem Konto | |
| DE1574269C3 (de) | Automatische, durch Kreditkarten betätigte Bargeld-Ausgabevorrichtung | |
| DE1449001B2 (de) | Wetteinrichtung | |
| DE3405042A1 (de) | Eigenstaendige verkaufsmaschine | |
| DE1960034A1 (de) | Kreditpruefungs-Druckgeraet | |
| DE2818730A1 (de) | Schliesszylinder und schluessel | |
| DE3223034C2 (de) | Verfahren zur Erkennung von gefälschten Datenträgern | |
| DE3212049C2 (de) | ||
| DE69731926T2 (de) | Verbesserter Kartenleser/-schreiber | |
| DE3685855T2 (de) | Kartenausgabevorrichtung. | |
| DE2557984A1 (de) | Vorrichtung zur automatischen ausgabe und ruecknahme von kontrollmarken | |
| EP0006596A2 (de) | Schaltanordnung zur Anzeige eines Wert-Saldos | |
| EP0081606A1 (de) | Verfahren zur Ermittlung der Benutzung der einzelnen Personen-Transport- und Vergnügungseinrichtungen einer Anlage | |
| DE2843786A1 (de) | Daten-erfassungs- und -verarbeitungsvorrichtung | |
| EP0172584B1 (de) | Kontrollsystem mit Berechtigungskarte und Vorrichtung zum Entwerten | |
| DE4311941A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung von Parkgebühren | |
| DE2551918C3 (de) | Verkaufsautomat zur Ausgabe von zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen in Dienstleistungsautomaten dienenden, insbesondere kartenförmigen Zahlungsmitteln | |
| CH599634A5 (en) | Progressive cancellation system for magnetically encoded credit cards | |
| WO1989012282A1 (en) | Coding device for magnetic cards | |
| DE3346545A1 (de) | Verfahren bei registrierung von spielen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |