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DE3212049A1 - Zahlungsanlage mit magnetkarten - Google Patents

Zahlungsanlage mit magnetkarten

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DE3212049A1
DE3212049A1 DE19823212049 DE3212049A DE3212049A1 DE 3212049 A1 DE3212049 A1 DE 3212049A1 DE 19823212049 DE19823212049 DE 19823212049 DE 3212049 A DE3212049 A DE 3212049A DE 3212049 A1 DE3212049 A1 DE 3212049A1
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DE
Germany
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card
code
magnetic
track
magnetic head
Prior art date
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DE19823212049
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English (en)
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DE3212049C2 (de
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Poul Erik 5210 Odense Wittenborg
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Wittenborg ApS
Original Assignee
Wittenborg ApS
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Publication date
Application filed by Wittenborg ApS filed Critical Wittenborg ApS
Publication of DE3212049A1 publication Critical patent/DE3212049A1/de
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Description

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Patentanwälte Dipl.-Ing. H. WeickmAnn'/Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke
Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber Dr. Ing. H. Liska
8000 MÜNCHEN 86, DEN 31. ΜβΓΖ 198Ζ
POSTFACH 860 820
MDHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 98 39 21/22
A/S Wittenborgs Automatfabriker
Seebladsgade 1-3
5000 Odense 0
Dänemark
ZaTalungsanlage mit Magnetkarten
Zahlungsanlage mit Magnetkarten
Die Erfindung betrifft eine Zahlungsanlage mit einem Magnetkartenleser für Verkaufsautomaten der Art, wo ein Kunde mit einer persönlichen Magnetkarte des Doppelschichttypes als Zahlungsmittel eine Ware von einem Verkaufsautomaten kaufen kann, wobei der Magnetkartenleser einen, im Verhältnis zu einer Magnetkarte verschiebbaren Magnetkopf und eine geschwindigkeitsmessende Vorrichtung aufweist, die ein Signal proportional zur Geschwindigkeit des Magnetkopfes im Verhältnis zur Karte und einem Verschlußmechanismus abgeben kann.
Es ist bekannt, z.B. aus GB-PS Nr. 1.166,085, einen Verkauf sautomaten mit einem Magnetkartenleser und einer Steuer- ■ einheit zu kombinieren, die Ausgabe einer Ware vom Verkaufsautomaten erlauben, den Preis der Ware berechnen, den Wert der Kundenkarte in einem eingebauten Speicher registrieren und ferner eine Markierung auf der Kundenkarte löschen, den Preis der ausgegebenen Ware empfangen, deren Wert vom Wert
der Kundenkarte abziehen und einen neuen Saldobetrag auf die Kundenkarte einkoden kann. Auf dieser Anlage kann die Magnetkarte zwei Spuren aufweisen, aus denen die eine auch für einen Betragskode anwendbar ist, während die zweite für einen Sicherheitskode angewendet wird. Um Mißbrauch der Karte zu verhindern, muß der Kunde eine Kontrollnummer eintasten, die im Datamat mit dem Sicherheitskode der Karte verglichen wird, und wenn sie nicht übereinstimmen, wird die Karte zurückgewiesen. Dieses Sicherheitssystem berücksichtigt aber nur die Möglichkeit, daß eine unbefugte Person die Kontokarte anzuwenden versucht.
Bei Zahlungsanlagen dieser Art ist es wichtig sicherzustellen, daß unbefugte Personen nicht selbst Magnetkarten geeigneten Types und Art einkoden können, und daß ein Karteninhaber nicht selbst seiner Karte Wert zuführen kann, z.B. durch Obertragen von Informationen mittels verschiedener Kopierungstechnikken oder durch Manipulation seine Karte nach einem Kauf, aber bevor der Wert der Karte für den Preis der gekauften Ware korrigiert worden ist, selbst von einem Automaten entfernen kann. Ferner sollte weitmöglichst sichergestellt werden, daß die auf der Karte vorhandenen Informationen nicht verloren gehen, z.B. bei einem Fehlabtasten oder einem Fehlschreiben infolge abgenutzter oder verschmutzter Karten oder infolge Karten, deren Einkoden. wegen eines Anbringens derselben in der Nähe eines magnetischen Feldes zerstört worden ist.
Die Zahlungsanlage gemäß der Erfindung ist nachstehend aus Bequemlichkeit hauptsächlich nur in Verbindung mit einem Verkaufsautomaten erwähnt worden. Die Zahlungsanlage läßt sich aber auch in Verbindung mit Einzahlungsautomaten, vorzugsweise Münzen- oder Zettelautomaten, anwenden, wo der Kunde durch Einzahlen eines Betrages den Wert seiner Magnetkarte aufgeschrieben bekommen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anlage zu schaffen, die gegen die obigen Formen für Mißbrauch gesichert ist, und die zwischen einer echten und einer ver-
fälschten Karte unterscheiden kann, und die soweit möglich auch eine abgenutzte, aber echte Magnetkarte ablesen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Verschlußmechanismus durch einen Träger für den Magnetkopf zum Festschliessen der Karte betätigt werden kann und nur offen ist, wenn der Träger mit dem Magnetkopf in einer bestimmten Ausgangsstellung vorgesehen ist, und daß der Magnetkartenleser mit einer elektronischen Einheit mit einem elektronischen Steuerkreislauf mit Datenverarbeitungsvorrichtungen, vorzugsweise ein programmierter Mikrocomputer, verbunden ist, wobei der Steuerkreislauf dazu eingerichtet ist, wenn ein oder mehrere Fühler ein Einsetzen einer Karte abgetastet haben, daß der Magnetkopf von seiner Ausgangsstellung im Verhältnis zur Karte über eine erste und eine zweite Magnetspur in der Karte verschoben wird und eventuelle nicht permanente Informationskodes auf der zweiten Spur löscht, und wenn ein Fühler abtastet, daß die Karte infolge eines Fehlers bei der Karte oder der Maschine nicht festgeschlossen ist, daß der Magnetkopf zu seiner Ausgangsstellung zurückgeführt wird, und wenn ein Fühler abtastet, daß der Magnetkopf und der Träger die ganze Informationsspur passiert haben und seine zweite Außenstellung einnimmt, daß der Magnetkopf gegen seine Ausgangsstellung zurückgeführt wird, gleichzeitig damit, daß die Informationskodes in Form von Blöcken aus einer Anzahl von Ziffern und einem Trennzeichen, die mehrmals in jeder Spur wiederholt werden, von beiden Spuren gelesen und in einem Speicher im elektronischen Steuerkreislauf gespeichert werden, wobei die Datenverarbeitung svorrichtungen des Steuerkreislaufes die Echtheit der Karte durch Entscheiden, ob die abgetasteten Informationskodes hauptsächlich synchron auf den beiden Spuren angeordnet sind und ein gegebenes Verhältnis miteinander axifweisen, überprüfen, und wenn dies nicht der Fall ist, verursachen diese Datenverarbeitungsvorrichtungen, daß der Mag-netkopf zu seiner Ausgangsstellung fortsetzt und da stoppt, wobei der Verschlußmechanismus durch den Träger des Magnetkopfes zum derartigen Öffnen beeinflußt wird, daß die Karte ausnehmbar ist, und daß der Steuerkreislauf ferner zum
• ·
Führen des Magnetkopfes noch einmal über die Karte gegen seine zweite Außenstellung eingerichtet ist, wenn die Echtheit des Informationskodes akzeptierbar ist, gleichzeitig damit, daß der Informationskode auf der ersten Spur gelöscht wird, und wenn der Fühler abtastet, daß der Magnetkopf seine zweite Außenstellung einnimmt, zum Stoppen des Magnetkopfes und Abwarten eines Kaufes von Waren eines Kunden, deren Wert den Datenverarbeitungsvorrichtungen des elektronischen Steuerkreislaufes zugeführt wird, die danach einen neuen Saldobetrag ausrechnen, der in einen neuen Informationskode umgesetzt wird, und daß der Steuerkreislauf schließlich zum. Verursachen eingerichtet ist, daß der Magnetkopf wieder zu seiner Ausgangsstellung zurückgeführt wird, gleichzeitig damit, daß der Magnetkopf den neuen Informationskode in die erste Spur derart einkodet, daß er mit dem Informationskode in der zweiten Spur synchron angeordnet ist.
Hierdurch wird erreicht, daß das Anbringen der Karte mit großer Sicherheit von der Anlage abgetastet werden kann, so daß das Lesen der Karte nur dann anfängt, wenn die Karte korrekt eingesetzt und somit von dem dazu eingerichteten Verschlußmechanismus festgeschlossen worden ist. Ferner wird erreicht, daß die Echtheit der Karte gründlich untersucht wird, und daß eine ggf. nicht permanente Information in der permanenten Spur der Karte gelöscht wird, bevor das eigentliche Lesen der beiden Spuren anfängt. Hierdurch wird sichergestellt, daß die Karte in der Tat eine doppelschichtige Magnetkarte ist. Ferner untersuchen die datenverarbeitenden Vorrichtungen, ob die Informationskodes synchron angeordnet sind und ein gegebenes Verhältnis miteinander aufweisen. Vor Abgabe der gewünschten Ware wird der ganze Saldobetrag auf der Karte gelöscht, so daß der Kunde keinen Vorteil durch Entfernen der Karte unmittelbar nach Abgabe der Ware erreichen kann, und erst nach Beendigung der Warenausgabe wird ein neuer Saldobetrag auf die Karte, zusammen mit einem zugehörigen Sicherheitskode, eingekodet und dieses Einkoden wird Regeln gemäß vorgenommen, die, wie später erwähnt, so speziell sind, daß es sehr schwierig sein wird, einen solchen Betrags- und Sicherheitskode zu verfälschen.
In der Zahlungsanlage gemäß der Erfindung können die, die Echtheit der Karte untersuchenden Datenverarbeitungsvorrichtungen des Steuerkreislaufes zum Erkennen des Trennzeichens, vorzugsweise C7, in den Informationskodes in Form eines bestimmten Bit-Musters f vorzugsweise 00111 11100, eingerichtet sein, und wenn dieses Bit-Muster erkannt worden ist, zum Anfangen eines neuen Registrierens in den Speichereinrichtungen der folgenden gelesenen Bits. Diese Bit-Kombination des Trennzeichens unterscheidet sich von allen anderen vorkommenden Bit-Kombinationen und läßt sich daher zum Angeben des Anfangens eines neuen Datensatzes anwenden.
Als Magnetkarte ist eine Kuststoffkarte mit eingelegten magnetisierbaren Streifen anwendbar, so wie es in Form von Kreditkarten bekannt ist. Die Karte weist eine erste und eine zweite Magnetspur auf. Das magnetische Material der Karten muß des Types sein, das zwei magnetisierbar Schichten besitzt, eine erste Schicht mit einer verhältnismäßig niedrigen Koerzivität und eine zweite Schicht mit einer vernaltnismäßäg hohen Koerzivität, von denen nur die zweite sich in besonderen Einkodapparaten mit besonders kräftigen Magnetfeldern einkoden läßt. Auf die. hochkoefzive Schicht wird ein permanenter Identifikationskode eingelegt, der teils die Anlage, für die die Karte berechnet ist, identifiziert, während der letzte Teil des Kodes ein persönlicher ID-Kode darstellt. Auf die niederkoerzive Schicht wird bei jeder Transaktion (Warenkauf oder Einzahlung) ein variabler Kode mit einem Betragskode und einem Sicherheitskode eingelegt. Der Sicherheitskode ist gewöhnlicherweise eine mathematische Funktion des Betragskodes und des persönlichen Kodes.
Beim Schreiben des Betrags- und Sicherheitskodes wird zuerst auf den permanenten Spuren gelesen, bin eine besondere Bit-Konfiguration vorhanden und erkannt worden ist. Unmittelbar hiernach wird das Schreiben angefangen, und der Betrags- und Sicherheitskode ist synchron mit dem ID-Kode
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angeordnet.
Beim Lesen fährt der Magnetkopf zuerst einmal über das Magnetband auf der Karte, wobei eventuelle Informationen auf der oberen Schicht (mit dem Standardkoerzivkraft) der Spur des ID-Kodes gelöscht werden. Hierdurch wird gesichert, daß die Karte in der Tat eine doppelschichtige Karte ist.
Danach werden beide Spuren gleichzeitig gelesen. Falls korrekte verständliche Informationen von beiden Spuren gelesen werden, falls die erwähnte anbringungsmäßige Synchronisierung zwischen den Spuren fiosit'jeatcällt wird, und falls der Sicherheitskode die gegebene Punktion des Betrags- und ID-Kodes darstellt, wird die Karte akzeptiert, d.h. sie wird für echt gehalten.
Da nur doppelschichtige Karten mit permanentem ID-Kode akzeptiert werden, ist ein Verfälschen durch Kopierung der ganzen Karte nicht möglich. Das Einlegen eines permanenten Kodes erfordert sehr spezielle Geräte.
Falls für eine zweite doppelschichtige Karte kopiert wird, wird der Sicherheitskode falsch, da die andere Karte einen anderen persönlichen ID-Kode aufweist.
Ferner ist jede Form für Manipulation mit dem Einkoden wegen der Forderung, die anbringungsmäßige Synchronisierung der Spuren betreffend, sehr schwierig.
Sowohl der permanente als auch der variable Kode sind in einem besonderen Format eingelegt, das ermöglicht, daß ein Satz Informationen mehrmals, vorzugsweise viermal, nacheinander auf der Karte repräsentierbar ist. Beim Lesen einer Karte werden Daten dem Lesegerät serienweise zugeführt, d.h. ein Bit nach dem anderen, und jedes Bit kann 0 oder 1 sein. Jede Ziffer weist gewöhnlicherweise fünf solche Bits auf, vql. den internationalen Standard für Kreditkarten ISO 3554. Das Lesegerät muß somit selbst die Bits in Gruppen aus fünf
aufzählen. Es ist zu verstehen, daß wenn beim Lesen nur 1 Bit verloren geht, das Lesegerät außer Synchronisierung mit den Daten kommt, so daß die Bits gruppiert und somit falsch gelesen werden. Beim standardisierten ISO-Format wird das Lesen beim ersten vorkommenden Bit = 1 angefangen. Falls Bit-Fehler unterwegs entstehen, geht die Synchronisierung verloren, und alle nachfolgende Informationen geht verloren.
Beim neuen Format gemäß der Erfindung wird jeder Satz von Informationen mit einem bestimmten Anfangskode, ein sogenannter "Posten", angefangen. Dieser Posten weist 10 Bits auf und ist dadurch speziell, daß er sich von allen anderen vorkommenden Bit-Kombinationen unterscheidet* Jedesmal, wenn das Lesegerät 1 Bit empfängt, wird nachgeprüft, ob es zusammen mit den vorhergehenden neun Bits einen Posten darstellt. Wenn dies der Fall ist, beginnt das Lesen von Informationen. Wenn ein oder mehrere Bit-Fehler auf einem Satz von Informationen entstanden sind, geht nur dieser Satz von Informationen verloren, da das Gerät in die Synchronisierung beim nächsten Posten automatisch wieder hin- einfinden wird. Es ist zu verstehen, daß Daten von der Karte mit diesem Format ablesbar sind, wenn nur einer der vier Sätze von Informationen ohne Fehler gelesen wird.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein Blockdiagramm einer Zahlungsanlage gemäß der Erfindung, die an einem Verkaufsautomaten angeschlossen ist,
Fig. 2 ein Blockdiagramm einer Zahlungsanlage gemäß der Erfindung, die an einem Münzenmechanismus und/oder einem Geldzetteldetektor angeschlossen ist,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Aüsfuhrungsbeispxels eines Magnetkartenlesers,
Fig. 4 einen Schnitt durch einen Schlitten und eine Magnet-
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karte im Kartenleser in Fig. 3,
Fig. 5 einen Identifikationskode gemäß der Erfindung,
Fig. 6 das Anbringen eines Betrags- und Sicherheitskodes im Verhältnis zu einem Identifikationskode gemäß der Erfindung,
Fig. 7 bis 16 schematische Ansichten der verschiedenen Zustände des Kartenlesers,
Fig. 17 eine schräge Draufsicht eines zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiels des Kartenlesers gemäß der Erfindung, aber ohne Motor, Getriebe und Grenzflächenkreislauf (interfase circuit), wobei ein Teil desselben entfernt worden ist, so daß der Verschlußmechanismus ersichtlich ist,
Fig. 18 eine Bodenansicht des Ausführungsbeispiels in Fig.
17, aber mit Motor und Printkarten mit einem Grenzflächenkreislauf (interface circuit), wobei die Endpositionen des Schlittens punktiert dargestellt ist,
Fig. 19 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels in Fig.
18, wobei ein Endschirm teilweise entfernt worden ist, so daß der Photokuppler und das Motorgetriebe ersichtlich sind, und
Fig. 20 ein Blockdiagramm des Grenzflächenkreislaufes (interfase circuit).
Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels einer Zahlungsanlage gemäß der Erfindung und an einem Verkaufsautomaten angeschlossen, wo ein Kunde durch Vorzeigen einer Kundenkarte, d.h. eine Magnetkarte, z.B. kalte oder heiße Getränke von einem Automaten ausgegeben bekommen kann. Eine Elektronikeinheit 10 ist z.B. durch ein 16-drähtiges flaches Bandkabel 9 mit einer Vorderdarstellung 20 verbunden, die derart angeordnet ist, daß es für den Kunden bequem ist, die Zahlungstransaktion zu beobachten. Die Elektronikeinheit 10 ist ferner durch ein Dreileiterkabel 8 mit
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einer "Karte zurück"-Knopf 30 verbunden, den der.Kunde bedienen kann, wenn die Verkaufstransaktion beendigt worden ist» Ein 34-drähtiges flaches Bandkabel 7 verbindet die Elektronikeinheit 10 mit einem Kartenleser 40, in dem eine Magnetkarte sich anbringen, lesen und ändern läßt. Die Elektronikeinheit ist ferner z.B. durch ein 18-drähtiges- Kabel 6 mit einem Verkaufsautomaten 60 sowie durch ein Achteilerkabel 5 mit einer Spannungsversorgung durch einen Umwandler 70 und einen Hauptschalter 80 verbunden.
Fig. 2 zeigt ein ganz entsprechendes Diagramm eines Ausführungsbeispiels eines Aufbewertunqsanschlusses, wo der Kunde durch Einzahlen ein.es Betrages in Münzen und/oder Zettel den Saldowert auf seiner Magnetkarte aufgeschrieben bekommen kann. Die Anlage in Fig. 2 entspricht genau der Anlage in Fig. 1 und sollte daher nicht wieder erwähnt werden. Es sollte nur hervorgehoben werden, daß die Elektronikeinheit 10 durch ein Achtzehnleiterkabe], anstelle mit einem Verkaufsautomaten, hier mit einem Münzenmechanismus 91, der gewisse gangbare Münzen erkennen kann, und/oder einem GeIdzetteldetektor 90, verbunden ist.
Die Elektronikeinheit 10 weist einen Stromversorgungsprint, eine Tastatur 12 zum Eintasten von Daten in das System, eine die Art und/oder den Preis der Ware zeigende Darstellung 13, einen Grenzflächenprint (interface print), der die Anlage an den verschiedenen Automatentypen anpassen kann, und einen Steuerkreislauf mit einem Mikrocomputer mit einem Programm sowie einen Grenzflächenkreislauf (interface circuit) für den Kartenleser 40, auf. Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Magnetkartenlesers 40. Er ist in einem Chassis 41 mit einem Schlitz 42 aufgebaut, durch den. die Magnetkarte 21 seitwärts und vorzugsweise hochkantweise einsteckbar ist. In diesem Schlitz ist ein Steuer 62 mit einem Schlitten 43 montiert, der sich durch eine Spindel 63 verschieben läßt. Diese Spindel 63 kann in beide Richtungen durch eine Kupplung 79 eines Motors 54 getrieben, umdrehen. Der Motor 54 läßt sich durch einen Steuerkreislauf 15 in der Elektronikeinheit 10 betätigen. Ein Magnetkopf 44 ist auf dem Schiit-.
ten 43 drehbar und ggf. kardanisch in bekannter Weise aufgehängt.
Ein Verschlußmechanismus 45 weist eine Feder F auf, die an ihrem einen Ende am Chassis 41 des Magnetkartenlesers und an ihrem anderen Ende an einer Stangeneinrichtung 58 befestigt ist, die eine Anzahl von Kipparmen, vorzugsweise drei, 66, 67, 67 aufweist, vgl. Fig. 3 und 4. Das eine Ende der Kipparme ist an der Stangeneinrichtung 58 drehbar befestigt. Die Kipparme sind in ihrem jeweiligen Drehpunkt hauptsächlich in der Mittel derselben im Verhältnis zum Chassis des Magnetkartenlesers fixiert. Das andere Ende des ersten Kipparmes 66 kann am Träger, d.h. der Schlitten 43, des Magnetkopfes anliegen, während die anderen Kipparxne 67 an ihrem anderen Ende als Verschlußzapfen 55 ausgebildet sind, die mit entsprechenden Löchern in der Magnetkarte 21 in Eingriff gehen können. Während der Einwirkung der Federkraft F wird die Stangeneinrichtung 58 mit den Kipparmen 66 und 67 in ihre eine Außenstellung gepreßt, wo die Verschlußzapfen mit den Löchern in der Magnetkarte in Eingriff gehen. Nur wenn der Schlitten in seiner Ausgangsstellung an den ersten Kipparm 66 drückt und dadurch der Federkraft F entgegenwirkt und den Verschlußmechanismus in seine zweite Außenstellung preßt, werden die Verschlußzapfen 55 der anderen Kipparme außer Eingriff mit den Löchern der Magnetkarte gezogen werden. Die Karte läßt sich daher nur herausnehmen, wenn der Träger 43 des Magnetkopfes in seiner Ausgangsstellung 4 6 ist. Der Verschlußmechanismus läßt sich auch als ein federbelasteter, mit Verschlußzapfen 55 versehener Rahmen ausbilden.
Eine Anzahl von Fühlern, mindestens fünf, A, B, C, D und .E, die z.B. Photozellen oder Mikroumwandler sind, sind mit dem οlakbremischen Steuerkreislauf in der elektronischen Einhext
10 elektrisch verbunden, z.B. durch ein 34-Leiterflachkabel
11 und im Verhältnis zum Chassis 41 mechanisch befestigt. Diese Fühler tasten ab, ob der Schlitten in seiner oberen Stellung, d.h. die Ausgangsposition 46, ist, ob der Magnetkopf 44 von der Magnetkarte 21 frei ist, ob die Magnetkarte
in MarjiietkarttenleBer ganz eimTes'etvst. ist, ob- der Schilt tun im Boden ist, und ob der VerschluBmechanisinus 45 derart in Eingriff ist, daß die Karte festgeschlossen ist. Ferner ist ein Geschwindigkeitsfühler 53 vorgesehen, z.B., ein Photokuppler mit einer Lichtdiöde und einem Detektor, der sich über einer Lochscheibe 77 erstreckt, die auf der Welle des Motors 54 derart montiert ist, daß der photoelektrische Detektor eine Reihe von Impulsen abgibt, deren Häufigkeit von der Drehzahl des Motors abhängt. Hierdurch wird ein Synchronisieren der Schreibengeschwindigkeit mit der Schlittengeschvindigkeit ermöglicht, so daß eine korrekte Bit-Dichte der geschriebenen Information erreichbar ist.
Als Magnetband läßt sich der 3M doppelschichtige hohe Koerzivität Tyρ,anwenden, der dadurch besonders ist, daß die untere Schicht des Bandes Informationen enthalten kann, die sich nicht unmittelbar löschen oder ändern lassen, da eine dreizehnmal höhere magnetische Feldstärke notwendig ist, um Änderungen zu erlauben, als für Standardmagnetbänder notwendig ist. Eine Karte 21 mit Magnetbändern wird zuerst mit einem permanenten individuellen Identifikationskode gekodet. Dieses Koden muß auf besonderen Kodmaschinen mit besonders großer magnetischer Feldstärke geschehen, und der Kode wird in die eine Magnetspur 82 in der Magnetschicht eingelegt, die durch eine besonders hohe Koerzivität speziell ist. Der Kode kann z.B. wie in Fig. 5 dargestellt, aussehen, wo er eine vierstellige Zahl, die der betreffenden Anlage eigen ist, und eine ebenfalls vierstellige Zahl enthält, die für jede Karte speziell und daher für eine persönliche Kundenummer oder einen Identifikationskode, ein sogenannter ID-Kode, haltbar ist. Danach folgt ein Trennzeichen, "Wittenborgs Separator" oder ein "Sentinel" genannt, der zwei Ziffern enthält, nämlich C7, wonach die erwähnten zehn Ziffern ferner dreimal wiederholt werden. Hierdurch enthält die Spur insgesamt vierzig Zeichen, die je in Form von fünf Bits repräsentiert worden sind, d.h. insgesamt 200 Bits.
Wenn der Kunde seine Kundenkarte empfängt, ist diese Information permanent eingekodet.
Nachstehend wird näher beschrieben, wie die Anlage wirkt.
Der Kunde kann auf einem Aufbewertungsanschluß, vgl. Fig. 2 r einen Betrag entweder durch einen Münzenmechanismus oder durch einen Geldzetteldetektor einzahlen. Hierdurch wird ein Verfügungsbetrag oder ein Saldobetrag für die Karte auf die erste Magnetspur 81 eingekodet. Dieser Betrag wird nachstehend der Betragskode benannt und unmittelbar von einem Sicherheitskode gefolgt. Der Sicherheitskode weist eine Relation sowohl zum Betragskode und zum permanenten individuellen ID-Kode auf der zweiten Spur 82 auf. Der Sicherheitskode ist normalerweise eine mathematische Funktion des Betragskodes und des ID-Kodes, gewöhnlicherweise die Summe der beiden Zahlen.
Der Betrags- und Sicherheitskode wird auf der ersten Spur 81 synchron mit dem Identifikationskode auf der zweiten Spur 82 angeordnet, vgl. Fig. 6. Beim Lesen einer Karte wird diese nur akzeptiert, falls der Sicherheitskode das korrekte Verhältnis zwischen dem ID-Kode und dem Betragskode darstellt, und falls der Betrags- und Sicherheitskode mit bezug auf Anbringen korrekt im Verhältnis zum Identifikationskode eingelegt worden ist, wobei eine Sicherung gegen Verfälschen gewährleistet ist.
In der Anlage wird die Karte mit dem Betrags- und Sicherheitskode insgesamt viermal derart eingekodet, daß jede der vier Kodes sich separat lesen läßt, wobei eine Karte gelesen und akzeptiert werden kann, wenn nur einer der Kodes intakt ist. Nach dem Lesen und Akzeptieren einer Karte werden die gelesenen Informationen im Speicher der Anlage im elektronischen Steuerkreislauf 15 gespeichert, wonach der Betrags- und Sicherheitskode gelöscht wird, bevor ein Verkauf mit der Karte als Zahlungsmittel geschehen kann. Hierdurch wird erreicht, daß der Kunde keinen Vorteil durch Versuchen, die Karte aus dem Kartenleser des Automaten zu nehmen, haben wird, bevor der neue Betragskode aufgetragen 5 worden ist. Fornor wird erreicht, daß kein Kode von einem früheren Schreiben existieren kann, der ggf. nicht mit
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einem neuen Kode wegen Schwierigkeiten mit dem Lesen des ID-Kodes überschrieben werden kann, mit der der Betrags- und Sicherheitskode synchron angeordnet werden muß.
Nachstehend wird die Wirkungsweise des Kartenlesers unter Hinweis auf Fig. 7 bis 16 beschrieben, die die verschiedenen Zustände, die der Kartenleser vom Eintragen einer Karte bis zur Beendigung einer Verkaufstransaktion einnimmt, zeigen.
In Fig. 6 ist die Karte eingesetzt, und der Kartenleser ist zum Anfangen bereit. In diesem Zustand tastet der Fühler A ab, daß der Schlitten in seiner Ausgangsstellung ist, der Fühler B, daß der Magnetkopf von der Karte frei ist, ein oder mehrere Fühler C, daß die Karte eingesetzt worden ist, der Fühler D, daß der Schlitten nicht im Boden ist, und der Fühler E, daß die Verschlußzapfen noch nicht in Eingriff sind. Der elektronische. Steuerkreislauf erhält Signale von den Fühlern und sendet entsprechende Betätigungssignale an den Schlittenmotor und die Lese- (und Schreibe-)Einheit mit dem Magnetkopf 44. Wenn der Schlitten mit dem Hinabfahren anfängt, vgl. Fig. Ί, gehen die Verschlußzapfen 55 mit den Löchern in der Magnetkarte in Eingriff. Falls dies aus irgendeinem Grund nicht möglich ist, z.B. weil die Löcher mit irgendeinem extra aufgetragenen Material gedeckt sind, wendet der Schlitten sofort zu seiner Ausgangsposition zurück.
Die Ausdrücke "nach unten" und "nach oben" werden hier aus Bequemlichkeit angewendet, sie dürfen aber nicht als eine Begrenzung der Erfindung aufgefasst werden, der Kartenleser muß selbstverständlich derart drehbar sein, daß die Karte waagerecht oder ggf. schräg liegt, so wie der Schlitten seine Ausgangsposition im Boden haben konnte und mit einem Hinauffahren anfangen. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel· wird die Karte aber durch einen senkrechten Sp£ilt eingesteckt, und die Ausgangsposition des Schlittens ist dessen obere Position.
Während des Hinabfahrens des "Schlittens, vgl. Fig. 8, werden eventuelle nicht permanente Informationen auf der
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zweiten Magnetspur 82 mit dem ID-Kode gelöscht. Hierdurch wird gesichert, daß die übrigen Informationen auf dieser Spur der permanente Kode und nur der ist. Falls die Karte keine doppelschichtige Karte mit permanentem Kode ist, wird die Karte beim nachfolgenden Lesen zurückgewiesen werden. Wenn der Schlitten seinen Boden erreicht hat, vgl. Fig. 9, wird dies vom Fühler D registriert, der somit sein Signal an den elektronischen Steuerkreislauf 15 ändert. Der Steuerkreislauf ändert danach die Umlaufsrichtung des Antriebsmotors 54 des Schlittens, und der Schlitten 4 3 bewegt sich nach oben gegen seine Ausgangsstellung, vgl. Fig. 10. Während der Bewegung des Schlittens nach oben werden beide Spuren 81, 82 gleichzeitig gelesen, d.h. daß sowohl der Betragsund Sicherheitskode als auch der Identifikationskode in den. · Speichereinrichtungen registriert werden.
Wenn das Lesen beendigt worden ist, vgl. Fig. 11, bestimmt der elektronische Steuerkreislauf 15, ob mindestens einer der Kodes auf jeder Spur 81, 82 akzeptierbar ist, d.h. ob der Betrags- und Sicherheitskode synchron mit dem ID-Kode angeordnet ist, und ob der Sicherheitksode die gegebene mathematische Relation zum ID~Kode aufweist. Falls dies nicht der Fall ist, fährt der Schlitten 43 zu seiner Ausgangsposition 46, und die Karte läßt sich danach durch einen Druck auf dem "Karte zurück"-Knopf entfernen.
Falls die Karte akzeptiert worden ist, fängt der Schlitten 43, vom elektronischen Steuerkreislauf 15 gesteuert, an, wieder nach unten zu fahren, vgl. Fig. 12, und diesmal wird der Betrags- und Sicherheitskode auf der ersten verhältnismäßig schwachen Magnetspur 81 gelöscht.
Wenn das Löschen beendigt worden ist, d.h. wenn der Schlitten im Boden ist, wird dies vom Fühler D registriert, vgl. · Fig. 13. Die Anlage ist dann zum Durchführen der gewünschten Trannnk t Lon bereit, entweder zur Auüq.ibo einer Ware adnr zum Empfangen von Geld, z.B. auf Basis von Daten, die der Kunde auf der Tastatur 12 auf der Elektronxkeinheit einkodet. Danach berechnet die Elektronikeinheit den neuen Be-
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trags- und Sicherheitskode, und der Schlitten fängt wieder an, nach oben zu fahren, vgl. Fig..14, gesteuert vom elektronischen Kreislauf. Während des Fahrens des Schlittens nach oben kodet der Magnetkopf 44 den neuen Betrags- und Sicherheitskode in der ersten Spur 81 ein.
Erst wenn der Schlitten ganz in seiner Ausgangsstellung 4 6 zurück ist, vgl. Fig. 15, öffnet der Verschlußmechanismus 45 durch Kippen der Verschlußzapfen aus den dazu entsprechenden Löchern 57 in der Karte.
Mit dem hier beschriebenen Betrags- und Sicherheitskode und der angewendete Verschlußmechanismus sind Verfälschungen sehr schwierig durchzuführen. Da nur doppelschichtige Karten mit permanentem ID-Kode akzeptiert werden, ist es unmöglich, eine Karte durch Kopieren der ganzen Karte zu verfälschen, es sei denn, daß man ein sehr spezielles Gerät ■ besitzt. Falls man versucht, in eine andere doppelschichtige Karte zu kopieren, wird der Sicherheitskode falsch, da die andere Karte einen anderen ID-Kode besitzt. Ferner ist jede Form für Manipulation wegen der Forderung der an-.
bringungsinäßigen Synchronisierung der Spuren besonders schwierig. Das vollständige Löschen jedes Betrages auf der Karte vor der Warenausgabe sichert, daß der Kunde nicht versucht, seine Karte vor dem Einkoden des korrekten neuen Saldobetrages zu entfernen.
Die Erfindung läßt sich in vielen Weisen variieren, z.B.
kann der Magnetleser derart aufgebaut werden, daß die Magnetkarte ohne Freigabe der Karte verschoben wird, während der Lesekopf festgehalten wird, ohne daß man von der Idee der Erfindung abweicht.
Fig. 17 bis 20 zeigen ein bevorzugtes Ausfnhrungsbeispipl dos Kartenlesers gemäß der Erfindung, nie; Uuuucjimuminurn Ln Fig. 17 bis 20 entsprechen, wo möglich, den Bezugsnummern in Fig. 1 bis 4 plus 100. Der Kartenleser weist einen Aluminiumrahmen mit einem Schlitz 142, durch den sich eine Magnetkarte einstecken läßt, einen bewegbaren motorgetrie-
benen Schlitten 143 mit einem Tonkopf 144, einen Verschlußmechanismus 145, der ein Entfernen der Karte, wenn der Schlitten aus seiner Ausgangsposition verschoben ist, verhindert, fünf Fühler A, B, C, D, E, die die Anwesenheit der Karte und die Positionen des Schlittens abtasten, einen Geschwindigkeitsfühler 176, 177 zur Synchronisierung der Schreibgeschwindigkeit, so daß eine korrekte Bit-Dichte des Geschriebenen erreicht wird, einen Grenzflächenkreislauf (interface circuit) 110 mit einem Dekodkreislauf und einem Antriebskreislauf für den Tonkopf, einen Antriebskreislauf für den Motor 154, sowie Bufferkreisläufe für die Fühler A-E, auf.
Der Aufbau und die Wirkungsweise dieses Kartenlesers wird nicht näher beschrieben, da er dem früher Beschriebenen genau entspricht, nur sollen der Verschlußmechanismus 145 und der Grenzflächenkreislauf (interface circuit) 110, der den Kartenleser mit den übrigen Elektronikkreisläufen des Verkaufsautomaten verbindet, beschrieben werden.
Der Verschlußmechanismus ist in diesem Ausführungsbeispiel von einem länglichen rechteckigen Rahmen 240, vgl. Fig. 17, aufgebaut, der um Drehzapfen 242 drehen kann. An der einen Langseite des Kipprahmens ist ein übrigens lose sitzendes Plattenstück 244 mit Verschlußzapfen 155 montiert, die in die dazu eingerichteten Löcher der Karte hinabgleiten können. Die zweite Langseite des Kipprahmens ist weggelassen/ abgesehen von einem kurzen Arm 245 an der Ausgangsposition des Schlittens. Der Arm kann mit einem drehbaren Rad 246 auf dom Schlitten 14 3 zusammenwirken. Der Arm 245 weist eine waagerechte Kontaktfläche in einer solchen Höhe auf, daß das Rad dow Reh lit tens, wenn der Schlitten zu seiner Ausgangsposition zurückkehrt, auf den Arm 245 derart nach unten drückt, daß der Rahmen um die Drehzapfen 242 kippt, wobei die erste Langseite des Kipprahmens mit den Verschlußzapfen 155 nach oben kippt und von den Löchern der Karte 5 freigemacht werden. Der Arm 24 5 ist ganz-kurz und schräg abgeschnitten, so daß das Rad des Schlittens den Arm hinaufgleiten kann, wenn der Schlitten zu seiner Ausgangsposi-
tion zurückfährt, so daß das Rad des Schlittens nur auf den Arm in der Ausgangsposition des Schlittens drückt. Der Rahmen ist von einer Feder F federbelastet, die den Arm 24 nach oben preßt, wenn der Schlitten nicht in seiner Ausgangsposition ist, wobei die Karte festqeschlossen wird. Innerhalb der Langseite des Rahmens und dem lose montierten Plattenstück 244 gegenüber, ist ein Fühler E angeordnet. Der Fühler E wird eingedrückt, wenn die Langseite des Rahmens mit- dem Verschlußzapfen -155 nach unten kippt und die Karte festschließt.
Der Grenzflächenkreislauf (inLerface circuit;) 1.10 für den Kartenleser ist in Verbindung mit dem Aluminiumrahmen 101 des Kartenlesers montiert, vgl. Fig. 19, und ein Blockdiagramm des Kreislaufes ist in Fig. 20 dargestellt. Der Grenzflachenkreislauf (interface circuit) ist mit dem elektronischen Steuerkreislauf durch eine Anschlußeinrichtung Sl verbunden. Der Grenzflächenkreislauf weist Dekod- und Antriebskreisläufe 322 für den Tonkopf 144, einen Antriebskreislauf 320 für den Motor 154, und Bufferverstärker 321 für die Fühler A, B, C, D, E sowie den Photokuppler 177, 17 6, auf. Das Anbringen der Fühler ist in Fig. 17 und 18 schematisch angedeutet. Die Fühler lassen sich direkt mit dem Antriebskreislauf des Motors für das Steuern des Sch1.ittens verbinden. Der Fühler D ist beispielsweise mit dem Steuerkreislauf derart verbunden, daß die Richtung des Motorstromes gekehrt wird, wenn der Schlitten seine Bodenstellung einnimmt . Der Antriebskreisiauf des Motors ist ferner mit dem Antriebskreislauf des Schreibkopfes für Spur zwei derart verbunden, daß eine eventuelle nicht permanente Information auf Spur zwei gelöscht wird, z.B. während des Fahrens des Schlittens vorwärts.
Dieser Kartenleser kann selbst deformierte und teilweise mechanisch defekte Karten lesen und an diese schreiben. Der Kartenleser kann so oft wie gewünscht zum Fahren vorwärts und rückwärts eingerichtet v/erden, z.B. um eventuelle niederkoerzive Signale auf dr;r hochkoetrziven Spur zwei der Karte zu löschen und somit niederkoerzive falsche Kopien
der Karte auszuscheiden. Wenn der alte Betragskode zu löschen ist, wird der Tonkopfschalter durch gleichzeitiges Ablesen des Identitätskodes auf der hochkoerziven Spur zwei kontrolliert. Hierdurch schließt man die Möglichkeit aus, daß ein Löschen durch Einstecken z.B. eines dünnen Blechstückes zwischen dem Tonkopf und der Karte verhindert werden konnte. Der Kartenleser kann mehrere Versuche, einen neuen Betragskode zu schreiben, durchführen, falls es das erste Mal mißglückt. Wenn der Kode nicht geschrieben v/orden ist, wenn der Tonkopf seine höchste Position nach dem Schreiben einnimmt, stoppt der Leser yor der Freigabe der Karte und vor Erscheinen einer Hilfsangabe an der Vorderdarstellung. Der Kunde kann dann den "Karte zurück"-Knopf nochmal betätigen, und der Leser fährt nach unten und versucht, nochmal zu schreiben. Das Schreiben laßt sich indirekt überprüfen, da der Tonkopfschalter immer durch Kontrollesen der hochkoerziven Spur zwei gesichert werden kann. Erst wenn der Betrag an die Karte geschrieben worden ist, wird er im Speicher der elektronischen Steuereinheit gelöscht. Eventueile fremde Magnetkarten wie z.B. Bankkarten werden von der Anlage nicht akzeptiert, weil diese Karten keine Löcher aufweisen, die den Verschlußzapfen des Kartenlesers entsprechen. Der Kartenleser weist ferner den Vorteil auf, daß eingeirt eck Lo Fremdkörper entweder von vorne entfernbar sind oder durch den Leser geschoben werden können und danach in den Automatenboden fallen. Falls die Bewegung des Lesers blockiert werden, wird dies vom Geschwindigkeitsfühler 176 abgetastet, wonach der Schlittenmotor stoppt und die Vorderdarstellung "Hilfe" zeigt. Der blockierende Gegenstand läßt sich dann nur entfernen und durch einen Druck auf den "Karte zurück"-Knopf zu seiner Ausgangsposition zurückfahren.
Mit dem Kartenleser gemäß der Erfindung läßt sich eine bisher unbekannte Sicherheit gegen ein Verfälschen der Karte wegen des speziellen Sicherheitskodes erreichen, der eine 5 Relation zwischen dem Saldobetrag und ti cm. Tdentitä t^kodo isl , und wi'Mi-Mi der Synchronisierung, da diese beiden Eiqen- :5(.:luiL"t.on /.usammcn vorhindern, daß man z.B. imstande sein würde*: den Betragskode in ein anderes Medium zu kopieren,
das Guthaben der Karte anzuwenden und danach den ursprünglichen Betragskode vom anderen Mod ium wieder" '/,tirück'/uko— pieren. Ferner ist die Anlage dadurch besonders vorteilhaft, daß man durch das besondere Trennzeichen C7 immer zum synchronen Lesen zwischen den beiden Spuren zurückfinden kann, wenn Bits während des Lesens verloren gehen. Das angewendete Sicherheitssystem läßt sich selbstverständlich mit einer Kontrolle der Identität des Benutzers kombinieren, z.B. in einer solchen Weise, daß der Benutzer seine Identitätsnummer auf die Tastatur des Verkaufsanschlusses selbst eintasten soll.

Claims (7)

  1. ι _
    Patentansprüche:
    /l.) Zahlungsanlage mit einem Magnetkartenleser für Verkauf sautomaten der Art, wo ein Kunde mit einer persönlichen Magnetkarte des Doppelschichttypes als Zahlungsmittel eine Ware- von einem Verkaufsautomaten kaufen kann, wobei der Magnetkartenleser einen, im Verhältnis zu einer Magnetkarte verschiebbaren Magnetkopf und eine geschwindigkeitsmessende Vorrichtung aufweist, die ein Signal proportional zur Geschwindigkeit des Magnetkopfes im Verhältnis zur Karte und einem Verschlußmechanismus abgeben kann, dadurch gekenn ζ e lehnet=, daß der Verschlußmechanismus durch einen Träger (43) für den Magnetkopf (44) zum Festschliessen der Karte (21) betätigt werden kann und nur offen ist, wenn der Träger (43) mit dem Magnetkopf (44) in einer bestimmten Ausgangsstellung vorgesehen ist, und daß der Magnetkartenleser (40) mit einer elektronischen Einheit (10) mit einem elektronischen Steuerkreislauf (15) mit Datenverarbeitungsvorrichtungen, vorzugsweise ein pro- grammierter Mikrocomputer, verbunden ist, wobei der Steuerkreislauf (15) dazu eingerichtet ist, wenn ein oder mehrere Fühler (C) ein Einsetzen tuner -Karte (21) abgetastet haben, daß der Magnetkopf (44) von seiner Ausgangsstellung (46) im Verhältnis zur Karte
    über eine erste und eine zweite Magnetspur (81, 82) in der Karte (21) verschoben wird und eventuelle nicht permanente Informationskodes auf der zweiten Spur (82) löscht, und wenn ein Fühler (E) abtastet, da3 die Karte infolge eines Fehlers bei der Karte oder der Maschine nicht festgeschlossen ist, daß · der Magnetkopf (44) zu seiner Ausgangsstellung zurückgeführt wird, und wenn ein Fühler (D) abtastet, da3 der Magnetkopf (44) und der Träger (43) die ganze Informationsspur passiert haben und seine zweite Außenstellung einnimmt, daß der Magnetkopf (44) gegen seine Ausgangsstellung zurückgeführt wird, gleichzeitig damit, daß die Informationskodes in Form von Blöcken aus einer Anzahl von Ziffern und einem Trennzeichen, die mehrmals in jeder Spur (81, 82) wiederholt werden, von beiden Spuren gelesen und in einem Speicher im elektronischen Steuerkreislauf (15) gespeichert werden, wobei die Datenverarbeitungsvorrichtungen des Steuerkreislaufes die Echtheit der Karte durch Entscheiden, ob die abgetasteten Informationskodes hauptsächlich synchron auf den beiden Spuren (81, 82) angeordnet sind und ein gegebenes Verhältnis miteinander aufweisen, überprüfen, und wenn dies nicht der Fall ist, verursachen diese Datenverarbeitungsvorrichtungen, daß der Magnetkopf zu seiner Ausgangsstellung fortsetzt und da stoppt, wobei der Verschlußmechanismus (45) durch den Träger (43) des Magnetkopfes zum derartigen Öffnen beeinflußt wird, daß die Karte ausnehmbar ist, und daß der Steuerkreislauf ferner zum Führen des Magnetkopfes (44) noch einmal über die Karte gegen seine zweite Außenstellung eingerichtet ist, wenn die Echtheit des Informationskodes akzeptierbar ist, gleichzeitig damit, daß der Informationskode auf der ersten Spur (81) gelöscht wird, und wenn der Fühler (D) abtastet, daß der Magnetkopf seine zweite Außenstellung einnimmt, zum Stoppen des Magnetkopfes und Abwarten eines Kaufes von Waren eines Kunden, deren Wert den Datenverarbeitungsvorrichtungen des
    elektronischen Steuerkreislaüfes zugeführt wird, die danach einen neuen Saldobetrag ausrechnen, der in einen neuen Informationskode umgesetzt wird, und daß der Steuerkreislauf schließlich zum Verursachen eingerichtet ist, daß der Magnetkopf (44) wieder zu seiner Ausgangsstellung zurückgeführt wird, gleichzeitig damit, daß der Magnetkopf den neuen Informationskode in die erste Spur (81) derart einkodet, daß er mit dem Informationskode in der zweiten Spur (82) synchron angeordnet ist.
  2. 2. Zahlungsanlage mit einem Magnetkartenleser und einem elektronischen Steuerkreislauf nach Anspruch 1, dadurch gekenn ζ e ic hnet ,'daß die Datenverarbeitungsvorrichtungen des Steuerkreislaufes zum Erkennen des Trennzeichens, vorzugsweise C7, im Informationskode in Form eines bestimmten Bit-Musters (00111 11100) eingerichtet sind, und wenn dieses Bit-Muster erkannt worden ist, zum Anfangen eines neuen Registrierens und Speicherns in Speichereinrichtungen der folgenden abgetasteten Bits,
  3. 3. Zahlungsanlage nach Anspruch 1, dadurch g e kennzeichnet, daß der Magnetkopf (44) des Magnetkartenlesers sphärisch, d.h. kardanisch, in seinem Träger (43) aufgehängt ist, der vorzugsweise als ein Schlitten ausgebildet ist, der durch eine Spindel (63) und eine Kupplung (79) von einem, vom elektronischen Steuerkreislauf (15) gesteuerten Motor (54) verschiebbar ist.
  4. 4. Zahlungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e η η zeichnet , daß der Verschlußmechanismus (45) eine Anzahl von Verschlußzapfen (55) aufweist, die mit entsprechenden Löchern in der Magnetkarte (21) in Eingriff gehen können, wobei der Verschlußmechanistnus (45) nur öffnet, d.h. dan Verachluliisapfen (55) zurückzieht, wenn der Träger (43),
    ein Schlitten, des Magnetkopfes seine Ausgangsstellung (46) im Verhältnis zur Karte (21) einnimmt.
  5. 5. Magnetkarte für eine Zahlungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, und die mindestens zwei Spuren (81, 82) aufweist, die je zwei Schichten aus magnetischem Material aufweist, von denen die eine Schicht eine Standardkoerzivitat besitzt, während die zweite Schicht eine wesentlich höhere Koerzivität besitzt, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die eine Spur (die Standardspur) (81) der Karte einen Betrags- und Sicherheitskode aus einer Anzahl von Ziffern in einem Block (83) und einem Trennzeichen (C7) aufgetragen worden ist, der auf der gleichen Spur mehrmals wiederholt worden ist, und daß die zweite Spur, die permanente Spur,
    (82) der Karte einen Identifikationskode für die Anlage und eine "persönliche" Identifikation der Karte (ID-Kode) aus der gleichen Anzahl von Ziffern und Trennzeichen aufgetragen worden ist, der ebenfalls mehrmals auf der gleichen Spur wiederholt worden ist, und wo der Sicherheitskode eine mathematische Funktion des Betragskodes und des persönlichen Identifikationskodes ist, und wo der Betrags- und Sicherheitskode mit dem· permanenten Identifikationskode beim Einkoden synchron angeordnet ist.
  6. 6. Magnetkarte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß der Betragskode, der Sicherheitskode, der ID-Kode der Anlage und der "persönliche" ID-Kode der Karte je vier Ziffern aufweisen, und daß das Trennzeichen zwei Zeichen, vorzugsweise (C7), aufweist, und wo der Betragskode, der Sicherheitskode und das Trennzeichen dreimal auf der ersten Spur (81) wiederholt werden, und wo der ID-Kode der Anlage und der persönliche ID-Kode und das Trennzeichen dreimal auf der zweiten Spur wiederholt werden.
    :32 i 20 49
  7. 7. Verfahren zum Koden einer Magnetkarte, vorzugsweise für Anwendung in einer Zahlungsanlage nach Anspruch 1, und wo die Magnetkarte mindestens zwei Spuren je mit zwei Schichten aus magnetischem Material aufweist, von denen die eine Schicht eine Standardkoer— zivität besitzt, während die zweite Schicht eine wesentlich höhere Koerzivität besitzt, dadurch gekennzeichnet , daß die eine Spur, die Standardspur, (81) der Karte mit einem Betrags- und Sicherheitskode aus einer Anzahl von Ziffern und Trennzeichen eingekodet wird, der mehrmals auf der gleichen Spur wiederholt wird, und daß die zweite Spur, die permanente Spur, (82) der Karte mit einem Identifikationskode für die Anlage und einem persönliehen Identifikationskode für die Karte aus der gleichen Anzahl von Ziffern und Trennzeichen eingekodet wird, der ebenfalls mehrmals auf der gleichen Spur wiederholt wird, und wo der Sicherheitskode als eine mathematische Funktion des Betragskodes und des persönlichen Identifikationskodes ausgebildet wird, und wo der Betrags- und Sicherheitskode synchron mit dem permanenten Identifikationskode angeordnet wird.
    8, Verfahren zum Koden von Magnetkarten nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß der Betrags- und Sicherheitskode in Form von vier den Betrag angebenden Ziffern und vier den Slcherheitskode angebenden Ziffern sowie dem Trennzeichen eingekodet wird, wobei insgesamt zehn Ziffern viermal unmittelbar nacheinander auf der gleichen Spur wiederholt werden, und daß der Identifikationskode in Form von vier den Identifikationskode der Anlage angebenden Ziffern, die für alle Karten für einen bestimmten Anlagetyp gleichmäßig sind, und vier einen persönlichen ID-Kode angebenden Ziffern, die für alle Karten eines bestimmten Anlagetypes verschieden sind, eingekodet wird, und wo der Sicherheitskode als die Summe des Betragskodes und des persönlichen ID-Kodes berechnet wird.
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