DE3211789C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Bad zur Verwendung bei der Unter
suchung von in vitro gehaltenem menschlichem oder tierischem
Gewebe, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Untersuchungen werden allgemein in einem soge
nannten Perfusionbad vorgenommen, das insgesamt oder teil
weise aus Glas oder ähnlichem transparentem Material herge
stellt ist. Während der Untersuchungen ist es notwendig, daß
das Gewebe in einer physiologisch ausgeglichenen Lösung oder
anderen geeigneten Flüssigkeit eingetaucht ist, die einer
gesteuerten Strömung durch das Bad ausgesetzt ist, damit
Abfallstoffe und andere unerwünschte Materie aus dem Bad ab
geführt werden. Es ist auch erforderlich, daß die Oberfläche
der Flüssigkeit von der Umgebungsluft abgeschirmt wird, da
mit der Gasgehalt der Flüssigkeit innerhalb vorbestimmter
Werte gehalten werden kann.
Bei bisher bekannten Formen derartiger Bäder wird ein auf
einem Überströmungsprinzip beruhender Fluidabfluß benutzt,
wobei die Oberfläche des Fluids kontinuierlich abgezogen
wird, während das Fluid aufgefüllt wird. Eine der bei be
kannten Bädern auftretende Schwierigkeit besteht darin, daß
das Abflußloch oder die Löcher aufgrund der Oberflächenspan
nung zur Blockierung neigen und daher eine unerwünschte
Fluktuation des Fluidpegels in dem Bad auftritt.
Ein Bad der eingangs genannten Gattung ist aus der DE-OS
29 53 696 bekannt. Dieses als Inkubationsvorrichtung aus
gebildete Bad besitzt einen Ablauf in Form einer Überlauf
rinne.
Ausgehend von dem vorstehend erläuterten Stand der Technik
liegt also der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Bad ge
mäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, bei dem
der Fluidpegel in dem Bad im wesentlichen konstant gehalten
werden kann, und zwar auch bei erheblichen Änderungen der
Fluidströmungsrate in das Bad hinein.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die im An
spruch 1 genannten Merkmale gelöst.
Ein besonderer Vorteil dieser erfindungsgemäßen Ausgestal
tung besteht darin, daß eine höhere Fluidströmungsrate durch
das Bad hindurch erzielbar ist, als nach dem Stand der Technik.
Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß das erfindungs
gemäße Bad weniger anfällig für Vibrationen der suspendierten
Gewebepräparation ist, als dies beim Stand der Technik der
Fall war.
Bevorzugt ist das erfindungsgemäße Bad aus einem geeigneten
Kunststoffmaterial derart geformt, daß es im wesentlichen
die Gestalt einer oben offenen kastenartigen Struktur auf
weist. Eine oder mehrere Wände sind mit einem Fluideinlaß
versehen, der wenigstens aus einer Öffnung besteht, die mit
dem Innenraum des Bades in der Nähe von dessen Boden in
Verbindung steht; die Öffnung oder die Öffnungen sind durch
geeignete Leitungen oder ähnlichem mit Ventilanordnungen
verbunden, so daß eine gesteuerte Fluidströmung in das Bad
eintreten kann. Eine Wand ist mit einem Überlauf bzw. ei
nem Überfallwehr versehen, dessen obere Oberfläche von dem
Bad aus nach unten geneigt ist, wobei der Eingang zu dem
Überlauf die Höhe des Fluids innerhalb des Bades bestimmt.
Fluid, das über den Überlauf tritt, gerät in einen geeig
neten Abzug, der integral in der Wand des Bades zum nach
folgenden Ausstoß geformt ist.
Es sind Einrichtungen zur Steuerung der Fluidströmung über
den Überlauf vorgesehen; diese Einrichtungen sind eine
Drossel, die vorzugsweise in Gestalt eines langgestreck
ten Keiles ausgebildet ist, der ebenfalls aus einem Kunst
stoffmaterial geformt sein kann und derart gestaltet ist,
daß er komplementär zur Form des Überlaufes ist.
Die Drossel wirkt mit dem Überlauf bzw. dem Überlaufwehr
derart zusammen, daß die Menge von Fluid und Fremdmaterial,
die über den Überlauf in den Abzug gelangt, reguliert wird.
Vorzugsweise erstreckt sich der Überlauf über die volle
Breite des Bades und bildet daher einen verhältnismäßig
langen Pfad für den Ausstoß des überschüssigen Fluids
und anderen Materials aus dem Bad. Es sind Einrichtungen
vorgesehen, um die leichte Einstellung der Drossel in Be
ziehung zum Überlauf zu gestatten, so daß die korrekte
Ausstoßrate der Einströmung von Flüssigkeit in das Bad
angepaßt werden kann.
Das Bad umfaßt auch wenigstens eine in seiner Wand oder
seinen Wänden geformte Gasauslaßöffnung. Diese Gasauslaß
öffnung oder -öffnungen sind mittels einer Sammelleitung
mit einem Gaseinlaß verbunden, so daß Gas durch die Öff
nung oder Öffnungen ausgestoßen werden kann und in nahem
Abstand über die Oberfläche der Flüssigkeit in dem Bad
strömt. Zu diesem Zweck sind die Gasauslaßöffnung oder
-öffnungen in den Wänden zueinander ausgerichtet, im
Abstand zueinander angeordnet und weisen einen derarti
gen Durchmesser auf, daß die erwünschte Gasströmung über
die Oberfläche der Flüssigkeit ermöglicht wird. Die Gas
auslaßöffnung oder -öffnungen sind etwas über dem Pegel
bzw. der Höhe des oberen Randes des Überlaufes angeord
net. Das zu verwendende Gas kann, wie auf dem Fachge
biet bekannt, eine Mischung verschiedener Gase sein;
sein Zweck besteht darin, den erforderlichen Schutz für
den Inhalt des Bades dadurch zu schaffen, daß die Ober
fläche des Fluids von der Umgebungsluft abgetrennt bzw.
isoliert wird. Eine bevorzugte Art des Gases kann bei
spielsweise eine Mischung aus 95% Sauerstoff und 5%
Kohlendioxid sein.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise unter
Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht einer bevorzugten Ausführung des
Perfusionsbades;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht der Fig. 1 entlang der
Linie II-II, wobei das Bad in dem geringsten
Strömungsmodus des Betriebs dargestellt ist;
Fig. 3 eine Querschnittsansicht der Fig. 1 entlang der
Linie II-II, wobei das Bad in einem Modus hoher
Strömung des Betriebs dargestellt ist; und
Fig. 4 eine Querschnittsansicht der Fig. 1 entlang der
Linie III-III, wobei die Gas- und Fluid-Einlaß
öffnungen in gegenüberliegenden Endwänden des
Bades dargestellt sind.
Das in der Zeichnung dargestellte Bad ist vorzugsweise
aus einem Kunststoffmaterial geformt; es
weist eine Fluid-Einlaßsammelleitung 1 auf, die mit einer
Vielzahl von Fluid-Einlaßöffnungen 2 versehen ist, welche
die Fluid-Einlaßleitung 1 mit dem Badhohlraum 3 verbinden.
Eine Bohrung 4 in der Wand des Bades verbindet die Fluid-
Einlaßsammelleitung 1 mit der Außenseite; an ihrem äuße
ren Ende kann die Bohrung mit einer Einrichtung versehen
sein, die es ermöglicht, einen Fluidvorrat mit dem Bad zu
verbinden. Typische Verbindungseinrichtungen sind ein Ge
windeabschnitt oder ähnliches. Obwohl im Rahmen des Er
findungsgedankens auch nur eine Fluideinlaßöffnung 2 vor
gesehen werden kann, sind bei der bevorzugten Ausführungs
form mehrere Einlaßöffnungen vorgesehen, die entlang einer
Wand oder Wänden des Bades im Abstand zueinander angeord
net sind, so daß in der in dem Bad enthaltenen suspendier
ten Gewebepräparation die geringste Störung verursacht
wird, während dennoch eine hohe Zuströmung frischen Fluids
durch die Fluid-Einlaßöffnungen 2 erzielt wird.
Eine Wand des Bades ist mit einem ausgeschnittenen Abschnitt
versehen, so daß eine im wesentlichen horizontale Kante ge
bildet wird, und die obere Oberfläche dieser Wand innerhalb
des ausgeschnittenen Abschnittes ist zu einer abfallenden
bzw. geneigten Oberfläche geformt, die sich von der hori
zontalen Kante nach unten neigt, so daß ein Überlauf bzw.
ein Überfallwehr 6 gebildet wird. Mit dem geneigten Über
lauf 6 arbeitet eine Drossel 7 zusammen, die von beliebi
ger Gestalt sein kann, die jedoch bei der bevorzugten Aus
führungsform als langgestreckter Keil ausgebildet ist. Die
Drossel 7 weist die gleiche Länge entlang ihrer Längsachse
auf wie die Länge der horizontalen Kante 5 und ihre untere
Oberfläche 7 a ist derart geformt, daß sie zur geneigten
Oberfläche des Überlaufes 6 komplementär ist. In der be
vorzugten Ausführungsform sind diese beiden Oberflächen
derart maschinell bearbeitet, daß sie im wesentlichen eben
und im wesentlichen glatt sind.
Die Drossel 7 ist auf einer Längsachse durch den Körper
der Drossel 7 hindurch montiert und um diese schwenkbar;
diese Achse liegt parallel zur Überlaufkante 5 und die
Drossel ist bei der bevorzugten Ausführungsform mittels
Stiften 8 kreisförmigen Querschnitts montiert, deren zen
trale Achse die gleiche ist wie die Längsachse, um welche
die Drossel 7 schwenkbar ist. Die Stifte 8 stehen im Ein
griff mit Schlitzen 9, die im Körper des Bades geformt
sind.
Die Nase 10 der Drossel 7 ist halbkreisförmig geformt und
weist einen Radius quer zu derjenigen Längsachse auf, ent
lang welcher die Stifte 8 montiert sind, wobei ihr Rota
tionsmittelpunkt jeweils auf Punkten dieser Längsachse
liegt.
Überdies ist die Positionierung und Tiefe der Montage
schlitze 9 derart getroffen, daß der Abstand zwischen
der Überlaufkante 5 und der Drosselnase 10 an allen
Punkten entlang der Überlaufkante 5 der gleiche ist,
so daß auf diese Weise die Positionserfordernisse der
Stifte 8 und der Schlitze 9, wie vorstehend beschrieben,
in Verbindung mit der Nase 10 sicherstellen, daß der Spalt
zwischen den beiden Kanten konstant ist, wenn die Drossel
um ihre Schwenkmontage über einen Winkel gedreht wird,
der typischerweise bis zu 30° sein kann, jedoch opti
mal zwischen 5° bis 15° liegt. Dieser Spalt wird bei
der bevorzugten Ausführungsform typischerweise 1 mm
groß sein.
Es sind Einrichtungen zur Einstellung der Position der
Drossel 7 um die durch den Mittelpunkt ihrer Montage
stifte verlaufende Längsachse vorgesehen, die bei der
bevorzugten Ausführungsform aus einer Platte 11 be
stehen, die in geeigneter Weise an der oberen Ober
fläche der Drossel 7 mittels Senkschrauben 12 oder ähnlichen
Mitteln befestigt ist; sie ist an ihrem äußersten Ende mit
einem Gewindeloch 13 versehen, durch welches ein Gewinde
stift 14 hindurch verläuft, dessen unteres Ende direkt auf
dem Körper des Bades aufliegt. Wenn der Gewindestift 14 in
Richtung seiner Gewindegänge geschraubt wird, wird die Dros
sel um ihre Lager in einer Richtung weg vom Körper des Bades
gedreht. Wenn umgekehrt der Gewindestift 14 in entgegenge
setzter Richtung zu seinen Gewindegängen gedreht wird, dreht
sich die Drossel in einer Richtung zum Körper des Bades hin.
Dieser Einstelleinrichtung ist eine Anschlagvorrichtung zu
geordnet, die von geeigneter Ausbildung sein kann, jedoch
bei der bevorzugten Ausführungsform durch den Anschlag der
unteren Oberfläche der Platte 11 mit dem Körper des Bades
gebildet wird. Die Platte 11 ist auf der Drossel 7 derart
angebracht, daß dann, wenn der Gewindestift 14 in seine
äußerste Stellung geschraubt ist und die untere Oberfläche
der Platte 11 in anliegender Beziehung zum Körper des Bades
steht, der Abstand zwischen der unteren Oberfläche 7 a der
Drossel und der geneigten Oberfläche des Überlaufes 6 im
wesentlichen an allen Punkten gleich dem Abstand zwischen
der Überlaufkante 5 und der Drosselnase 10 ist (siehe Fig. 2).
Wenn die Drossel 7 um ihre Montage durch Einwärtsschrauben
des Gewindestiftes 14 gedreht wird, wie vorstehend beschrie
ben wurde, bleibt der Abstand zwischen der Überlaufkante 5
und der Drosselnase 10 konstant, während der Abstand zwi
schen der geneigten Oberfläche des Überlaufes 6 und der
unteren Oberfläche 7 a der Drossel vergrößert wird.
Bei dem vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungs
beispiel ist erkennbar, daß in den Badhohlraum über die
Fluid-Einlaßöffnungen 2 eintretendes Fluid das Bad auf
füllt, bis das in dem Badhohlraum enthaltene Fluid den
Pegel der Überlaufkante 5 erreicht hat. Weiteres in den
Badhohlraum eintretendes Fluid wird eine Verdrängung des
bereits in dem Badhohlraum enthaltenen Fluids über die
Überlaufkante 5 verursachen und das derartig verdrängte
Fluid wird durch den geneigten Spalt 23 zwischen der
unteren Oberfläche 7 a der Drossel und dem Überlauf 6
nach unten hindurchtreten und alles weitere Fluid an der
Überlaufkante wird durch den Spalt 23 durch eine Siphon
wirkung hindurchgezogen. Wenn überdies die Einstellein
richtung zur Drehung der Drossel 7 um ihre Montage be
nutzt wird, wie vorstehend beschrieben, bewirkt der an
wachsende Spalt 23 (siehe Fig. 3) zwischen der geneigten
Überlauf-Oberfläche und der unteren Oberfläche 7 a der
Drossel, daß an der Überlaufkante 5 vorliegendes Fluid
mit höherer Geschwindigkeit über den Überlauf nach unten
abgezogen wird, und zwar durch die Wirkung eines Bernoulli-
Effektes. Das derart verdrängte Fluid fällt den Überlauf
hinab in den Sumpf 15, wobei die Bodenfläche dieses
Sumpfes geneigt ist, damit in dem Sumpf enthaltenes
Fluid durch das Ablaufloch 16 ausläuft.
Ferner ist bei der bevorzugten Ausführungsform eine Gas
einlaß-Sammelleitung 17 vorgesehen, die über die Gasaus
laßöffnungen 18 mit dem Badhohlraum in Verbindung steht.
Die Gasauslaßöffnungen sind vorzugsweise etwa äquidistant
entlang einer Wand oder von Wänden des Badhohlraums ange
ordnet und in einer Höhe geringfügig über dem Pegel der
Überlaufkante 5 positioniert. In dem Körper des Bades
ist in dem benachbart zur Gaseinlaßsammelleitung gelege
nen Teil eine Bohrung 20 vorgesehen, welche quer durch
den Körper des Bades verläuft und deren beide Enden nach
außen offen sind. Diese Bohrung 20 kann an einem (21) oder
beiden Enden mit Einrichtungen (in der Zeichnung nicht
dargestellt) zur Verbindung mit einem Gasvorrat ausge
stattet sein. Eine weitere Bohrung 19 verbindet die Boh
rung 20 mit der Gaseinlaßsammelleitung 17, so daß über
diese Bohrungen Gas an die Gaseinlaß-Sammelleitung 17 zu
geführt werden kann. Das derart zugeführte Gas tritt
durch die Gasauslaßöffnungen 18 aus, die derart im Ab
stand zueinander angeordnet sind, daß sie eine Gas
schicht über der in dem Bad vorhandenen Fluidoberfläche
zu dem vorstehend beschriebenen Zweck bilden.
Überdies ist die bevorzugte Ausführungsform mit einem
Ausschnitt 22 in der Wand des Bades versehen, der mit
dem Badhohlraum an einem Punkt unterhalb des Pegels der
Überlaufkante 5 in Verbindung steht. Dieser Ausschnitt
kann eine Referenzelektrode, typischerweise Silberchlorid,
und einen Temperaturfühler (in der Zeichnung nicht darge
stellt) beherbergen, oder andere Elektroden, die für die
Untersuchungen benötigt werden.
Vorzugsweise ist der Boden des Bades mit einem transparen
ten, ungiftigen, nichtabsorbierenden Harz
beschichtet, um Stifte nach unten zu halten, die zur Posi
tionierung und Verankerung des zu untersuchenden Gewebes
verwendet werden, wobei diese Beschichtung gleichzeitig
zur visuellen Beurteilung des suspendierten Gewebes Licht
hindurchtreten läßt. Das Bad kann zusätzlich ein thermo
statisch gesteuertes elektrisches Heizelement 24 aufwei
sen, so daß das Fluid erhitzt und dann auf der gewünsch
ten Temperatur gehalten werden kann. Eine geeignete Aus
nehmung 25 kann in einer Wand des Bades vorgesehen sein,
um Verbindungsleitungen für das Heizelement einzuführen,
oder um die Verwendung eines gesinterten Gasblasenerzeu
gers oder anderer Maßnahmen zu gestatten.
Claims (10)
1. Bad zur Verwendung bei der Untersuchung von in vitro
gehaltenem menschlichem oder tierischem Gewebe, mit
einem, mit einem Badhohlraum (3) ausgestatteten Kör
per, Einrichtungen zum Eintritt von Fluid in den Bad
hohlraum (3) und einem Überlauf für den Fluidaustritt
aus dem Badhohlraum (3), dadurch gekenn
zeichnet, daß der Überlauf (6) in der Wand
des Bades eine obere Kante (5) aufweist, die dazu aus
gebildet ist, den maximalen Fluidpegel in dem Badhohl
raum (3) zu bestimmen, und daß der Überlauf (6) mit
Einrichtungen zur Regulierung der Fluidströmung aus
dem Bad heraus versehen ist.
2. Bad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Überlauf (6) derart geformt ist, daß
er sich von der oberen Kante (5) nach unten neigt, und
daß die Einrichtung zur Regulierung der Fluidströmung
aus dem Bad heraus eine Drossel (7) umfaßt, die als
langgestreckter Keil geformt ist, dessen untere Ober
fläche (7 a) in einer vorbestimmten benachbarten Beziehung
zu dem Überlauf (6) gehalten ist.
3. Bad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Drossel (7) eine Nase (10) aufweist, daß
die Drossel (7) zur Drehung um eine im wesentlichen zur
oberen Kante (5) des Überlaufs (6) parallele und dieser
benachbarte Achse schwenkbar montiert ist, daß die Montage
(8, 9) derart ausgebildet ist, daß ein Spalt konstanter
Abmessung zwischen der Nase (10) und der oberen Kante (5)
während einer Drehung der Drossel (7) aufrechterhalten wird.
4. Bad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Drossel (7) mit Einrichtungen (13, 14)
versehen ist, welche die Einstellung ihrer Drehposition
um die Achse ermöglichen.
5. Bad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Bad Einrichtungen
umfaßt, welche eine Gasströmung über die Oberfläche des
in dem Bad enthaltenen Fluids ermöglichen.
6. Bad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Sammelleitung
(17) wenigstens eine Auslaßöffnung (18) aufweist, um
eine Gasströmung nahe über die Oberfläche des in dem
Bad gehaltenen Fluids auszustoßen.
7. Bad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtungen
für den Fluideintritt zu dem Bad eine Fluidsammel
leitung (1) umfassen, die zum Empfang eines Fluid
vorrats ausgebildet ist, sowie wenigstens eine mit der
Sammelleitung verbundene Öffnung (2), und daß diese
Öffnung (2) in einer Wand oder Wänden des Bandes unter
halb der Höhe der oberen Kante (5) des Überlaufes ge
formt ist.
8. Bad nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Einrichtungen für den Fluideintritt
zu dem Bad eine Vielzahl von Öffnungen (2) umfassen,
die im wesentlichen äquidistant im Abstand zueinander
angeordnet sind.
9. Bad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß es mit einem thermo
statisch gesteuerten Heizelement (24) ausgestattet ist.
10. Bad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß in der Wand des Bades
ein ausgeschnittener Abschnitt (22) vorgesehen ist, und
daß dieser ausgeschnittene Abschnitt zur Aufnahme einer
Referenzelektrode, eines Temperaturfühlers oder ähnli
chem ausgebildet ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8381 | Inventor (new situation) |
Free format text: REES, DOUGLAS, WADESTOWN, WELLINGTON, NZ |
|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |