DE1089194B - Geraet zur Regelung des Fluessigkeitsstandes in Behaeltern, insbesondere fuer physikalische Versuchs- und Messanordnungen - Google Patents
Geraet zur Regelung des Fluessigkeitsstandes in Behaeltern, insbesondere fuer physikalische Versuchs- und MessanordnungenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01L—CHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
- B01L7/00—Heating or cooling apparatus; Heat insulating devices
- B01L7/02—Water baths; Sand baths; Air baths
-
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- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
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Description
- Gerät zur Regelung des Flüssigkeitsstandes in Behältern, insbesondere für physikalische Versuchs-und Meßanordnungen der Dreiwegehahn umgelegt, so daß der Durchfluß zur Leitung 6 gesperrt und der zur Strahldüse 3 frei wird.
- Die Flüssigkeit strömt nun durch die Strahldüse 3 in das Rückflußrohr 4 zurück und saugt dabei über die Leitung 5 Flüssigkeit aus dem Behälter B ab.
- Es wird nun der Dreiwegehahn wieder in die Eingangsstellung gelegt, so daß die Flüssigkeit nun durch das Rohr 6 dem Behälter B zufließt. Der Rückfluß durch die Rohre 5 und 4 erfolgt nun durch das Gefälle, nachdem das Ansaugen bei - der ersten Umschaltung des Dreiwegehahnes erfolgt war. Durch die Einstellung des Dreiwegehahnes lassen sich Zufluß und Rückfluß so aufeinander abstimmen, daß der Flüssigkeitsstand im Behälter B konstant gehalten wird.
- Für den Fall, daß man auf einen stetigen Umlauf der Flüssigkeit, beispielsweise aus einem Flüssigkeitsumlaufthermostaten zum Behälter B, der die Temperierflüssigkeit enthält, und einen Rücklauf in den Umlaufthermostaten Wert legt, muß natürlich der Thermostat etwas tiefer stehen als der zu temperierende Verbraucher im Behälter B.
- Es ist leicht einzusehen, daß das Gerät auch als Strahlpumpe in bekannter Weise verwendet werden kann. Zu diesem Zweck wird das Zuflußrohr 1 an eine Pumpe oder an die Wasserleitung angeschlossen, der Dreiwegehahn 2 wird so gestellt, daß der Durchfluß zur Leitung 6 gesperrt und der zur Strahldüse frei ist.
- Die durch die Strahldüse 2 strömende Flüssigkeit saugt nach dem Ej ektorprinzip das abzusaugende Medium durch das Rohr 5 und befördert es durch die Rückflußleitung 4 ins Freie.
- Die Fig. 2 und 3 zeigen in Ansicht und Draufsicht eine Ausführungsform der Erfindung. Wie ersichtlich, sind die Rohre 5 und 6 parallel zueinander auf gleicher Höhe angeordnet. Der Dreiwegehahn ist durch eine Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur Regelung des Flüssigkeitsstandes in Behältern; sie ist insbesondere für physikalische Versuchs- und Meßanordnungen geeignet.
- Bei derartigen Anordnungen tritt häufig die Aufgabe auf, den Flüssigkeitsstand in einem Behälter konstant zu halten. An Flüssigkeitsumlaufthermostate werden z. B. oft Temperierbäder in Kesseln oder Glasbehältern angeschlossen. Besitzt dann der Thermostat nur eine Druck- und keine Saugpumpe, so läßt sich der Flüssigkeitsstand im Temperierbad nur unter großen Schwierigkeiten aufrechterhalten. Vielfach bringt man ein Überlaufrohr an. Dies ist jedoch dann schwierig, wenn es sich um Glasbehälter handelt. Auch die vom Thermostaten kommenden Schläuche müssen oft auf umständliche Weise am Verbraucher, d. h. am Temperierbad, befestigt werden. Das Gerät nach der Erfindung will diese Schwierigkeiten beheben. Dies geschieht dadurch, daß im Zulaufweg der mit Überdruck zugeführten Flüssigkeit eine Verzweigung angeordnet ist, deren einer Zweig den Zulauf zum Behälter darstellt, deren anderer Zweig aber über eine Strahldüse den Rücklauf betreibt.
- Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird die in den Zweigen zulaufende Menge regelbar gemacht, und zwar z. B. mit Hilfe eines Dreiwegehahnes.
- Das Gerät nach der Erfindung kann mit Hilfe einer Klemmvorrichtung an jedem offenen Flüssigkeitsbad angebracht werden. Stellt man den Dreiwegehahn ausschließlich auf den Weg der Strahldüse ein, so wirkt das Gerät nur als Strahlpumpe zum Zwecke des Absaugens von Flüssigkeiten oder Gasen aus Behältern.
- In den Fig. 1 bis 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Fig. 1 zeigt das Prinzip der Erfindung, Fig. 2 und 3 eine zweckmäßige Ausführungsform des Gerätes.
- Das Prinzip der Erfindung soll nunmehr an Hand der Fig. 1 erläutert werden. Die Flüssigkeit läuft unter Druck im Zuflußrohr 1 zu. Am Dreiwegehahn 2 verzweigt sich der Weg, der Zufluß zum Behälter B erfolgt über das Rohr 6, während über den zweiten Weg eine Strahldüse 3 angeschlossen ist, die über die Leitung 5 Flüssigkeit aus den Behältern anzusaugen und über das Ablaufrohr 4 abzuführen vermag.
- Soll der Behälter B gefüllt werden, so wird der Dreiwegehahn 2 so gestellt, daß der Durchfluß vom Zuflußrohr 1 nach dem Rohr 6 frei, dagegen der Weg zur Strahldüse 3 gesperrt ist. Die Flüssigkeit läuft beispielsweise von der Wasserleitung her, oder aber auch von der Druckpumpe eines Flüssigkeitsumlaufthermostaten angetrieben, ohne Hindernis dem Behälter B zu.
- Ist der Behälter gefüllt oder soll die Flüssigkeit auf einem bestimmten Niveau gehalten werden, so wird waagerechte Leitung mit der Strahldüse 3 verbunden, eine Klemmschraube 7 ist vorgesehen, um das Gerät gegen einen Anschlag 8 an dem Behälter festzúklemmen. Das Gerät kann also mit dem Anschlag 8 in einfacher Weise über den Rand des Gefäßes gehängt und dann mit Hilfe der Klemmschraube 7 festgeklemmt werden. Die Zu- und Abflußleitungen besitzen Stutzen zum Anschluß von Schläuchen, so daß auch das Problem der Schlauchanschlüsse in einfacher Weise gelöst ist.
- PATENrANSPROCHE: :1. Gerät zur Regelung des Flüssigkeitsstandes in Behältern, insbesondere für physikalische Versuchs- und Meßanordnungen, dadurch gekennzeichnet, daß im Zulaufweg (1) der mit Überdruck zugeführten Flüssigkeit eine Verzweigung (2) ange- ordnet ist, deren einer Zweig (6) den Zulauf zum Behälter (B) darstellt und deren anderer Zweig über eine Strahldüse (3) den Rücklauf (5, 4) betreibt.
Claims (1)
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Zweige (6, 3) zulaufende Menge, z. B. mittels eines Dreiwegehahnes (2), einstellbar ist.3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zweige (5, 6) parallel nebeneinander angeordnet sind und die Verbindungsleitungen zwischen Dreiwegehahn (2) und Strahldüse (3) waagerecht verlaufen (Fig. 2 und 3).4. Gerät nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät mit einer Klemmvorrichtung (7, 8) versehen ist, die das Anklemmen am Behälter gestattet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC16855A DE1089194B (de) | 1958-05-16 | 1958-05-16 | Geraet zur Regelung des Fluessigkeitsstandes in Behaeltern, insbesondere fuer physikalische Versuchs- und Messanordnungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC16855A DE1089194B (de) | 1958-05-16 | 1958-05-16 | Geraet zur Regelung des Fluessigkeitsstandes in Behaeltern, insbesondere fuer physikalische Versuchs- und Messanordnungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1089194B true DE1089194B (de) | 1960-09-15 |
Family
ID=7016128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC16855A Pending DE1089194B (de) | 1958-05-16 | 1958-05-16 | Geraet zur Regelung des Fluessigkeitsstandes in Behaeltern, insbesondere fuer physikalische Versuchs- und Messanordnungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1089194B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2502978A1 (fr) * | 1981-04-06 | 1982-10-08 | Res Del Group Ltd | Bac a perfusion destine a l'etude de tissu humain ou animal conserve in vitro |
-
1958
- 1958-05-16 DE DEC16855A patent/DE1089194B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2502978A1 (fr) * | 1981-04-06 | 1982-10-08 | Res Del Group Ltd | Bac a perfusion destine a l'etude de tissu humain ou animal conserve in vitro |
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