DE3211743C2 - - Google Patents
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- DE3211743C2 DE3211743C2 DE3211743A DE3211743A DE3211743C2 DE 3211743 C2 DE3211743 C2 DE 3211743C2 DE 3211743 A DE3211743 A DE 3211743A DE 3211743 A DE3211743 A DE 3211743A DE 3211743 C2 DE3211743 C2 DE 3211743C2
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Steuer
schaltung für eine dreiphasige elektrische Maschine, die in
Stern geschaltete Statorwicklungen und einen ein Gleichfeld
aufbauenden Rotor aufweist, mit linearen Verstärkern, die
jeweils mit je einer der Statorwicklungen verbunden sind,
mit einem die Rotorstellung erfassenden Drehstellungsgeber,
wobei entsprechend einer vorgebbaren Motorsteuerspannung die
Ausgangspotentiale der Verstärker so geändert werden, daß
die über den Wicklungen anstehende Spannung nach Richtung
und Amplitude einstellbar ist (DE 26 44 495 A1).
Fig. 1 zeigt eine herkömmliche Treiberschaltung für einen
bürstenlosen Gleichstrommotor, wobei die Bezugszeichen L1,
L2 u. L3 Statorwicklungen eines bürstenlosen Gleichstrommo
tors bezeichnen, die sternförmig miteinander verbunden sind
und jeweils über einen Winkel von 120° voneinander entfernt
sind.
Ein Rotor Rt, der aus einem Permanentmagneten besteht, wird
auf der Innenseite der Statorwicklungen L1, L2 u. L3 ge
dreht, und die Drehpositionen des Rotors Rt werden durch
Positionsdetektoren H1, H2 u. H3 erfaßt, die um den Rotor Rt
herum in Abständen von 120° voneinander montiert sind.
Die Positionsdetektoren H1, H2 u. H3 sind beispielsweise
nach dem Hall-Effekt arbeitende Einrichtungen und erzeugen
Positionssignale P1, P2 u. P3, die einem Antriebsimpulsge
nerator 1 zugeführt werden, welcher Schaltimpulse erzeugt,
die Ausgangstransistoren Q1-Q6 zugeführt werden, die mit
einander wie gezeigt verbunden sind. Eine Motorsteuerspan
nung wird einer Stromquellenanschlußklemme 2 und nacheinan
der den Statorwicklungen L1, L2 u. L3 des Motors über die
Ausgangstransistoren Q1-Q6 mittels des Antriebsimpulsge
nerators 1 zugeführt.
Fig. 2A zeigt einen Satz von Positionssignalen P1, P2 u. P3,
die durch die Positionsdetektoren H1, H2 bzw. H3, die als
nach dem Hall-Effekt arbeitende Einrichtungen ausgebildet
sind, erzeugt werden. Fig. 2B zeigt die Richtung der Motor
ströme, die jeweils zu einem Zeitpunkt durch zwei der drei
Statorwicklungen fließen. So wie sich der Rotor Rt dreht,
werden diese Bedingungen in ihren jeweils nächsten
Zustand versetzt, wie dies gezeigt ist. So wie sich der
Rotor Rt dreht, werden elektromotorische Gegenspannungen
E1, E2 u. E3 in den Statorwicklungen erzeugt, wie dies in
Fig. 2D gezeigt ist. Die Fig. 2A-2D zeigen Wellenfor
men für die Drehung des Rotors Rt im Uhrzeigersinne, und
falls ein Richtungssteuerimpuls an eine Klemme 3 gelegt
wird, wird dann, wenn dieser seinen Pegel ändert, die Rei
henfolge der Schaltimpulse an den Transistoren geändert, um
den Rotor Rt zu veranlassen, sich entgegen dem Uhrzeiger
sinne zu drehen. Falls der bürstenlose Motor beispielsweise
in einem Video-Magnetband-Recorder als ein Rollenantriebs
motor eingebaut ist, besteht für diesen bürstenlosen Motor
die Forderung, daß er von einer Drehzahl von 100 U/m in der
Rückwärtsrichtung in eine Drehzahl von 100 U/m in der Vor
wärtsrichtung linear gesteuert wird. Auf diese Weise erfor
dert die Magnetbandgeschwindigkeits-Steuerung eine lineare
Steuerung sowohl des Motordrehmoments als auch des Motor
bremsmoments.
In Antriebsschaltungen nach dem Stand der Technik, wovon
eine in Fig. 1 gezeigt ist, werden die Transistoren Q1-Q6
so betrachtet, als seien sie Dioden Dn u. Dn+1, da die Tran
sistoren Q1-Q6 einfach gerichtete Schaltungselemente
sind. Eine Ersatzschaltung für die Antriebsschaltung wäh
rend eines Antriebsvorganges ist in Fig. 3A gezeigt. Eine
Ersatzschaltung während eines Bremsvorganges ist in Fig. 3B
gezeigt. In diesen Figuren repräsentiert der Widerstands
wert Rm den Widerstand der Statorwicklungen, und Im reprä
sentiert den Strom, der durch die Statorwicklungen fließt.
Das Antriebsdrehmoment des Motors wird erzeugt, wenn der
Strom Im in einer Richtung entgegen der der elektromotori
schen Gegenspannung En fließt. In diesem Fall muß ein Ver
hältnis bestehen, nachdem der absolute Wert von Vm größer
als der absolute Wert von En ist. Andererseits wird ein
Bremsmoment erzeugt, wenn der Strom Im in der gleichen Rich
tung wie die elektromotorische Gegenspannung En im Falle
einer Umkehrantriebsbremsung fließt.
Wie gezeigt und wie es aus der Ersatzschaltung gemäß Fig. 3B
ersichtlich ist, fließt, wenn die Motorversorgungsspannung
Vm 0 ist, der Strom Im durch die Statorwicklungen in Über
einstimmung mit der elektromotorischen Gegenspannung En, und
es wird ein entsprechendes Moment erzeugt, das proportional
zu dem Strom Im ist. Es ist dabei sehr schwierig, das Dreh
moment des Motors linear über einen großen Bereich zu steu
ern.
Um dieses Problem zu beseitigen, ist vorgeschlagen worden,
zusätzliche Dioden D′n u. D′n+1, wie sie in Fig. 4 gezeigt
sind, vorzusehen, um so einen Strompfad für die entgegenge
setzte Richtung herzustellen. Falls ein Verhältnis vorliegt,
bei dem Vm kleiner als En ist, könnte der Strom, der durch
die Dioden D′n u. D′n+1 fließt, ein verbessertes Bremsmoment
erzeugen.
In einer solchen Anordnung ist eine Schaltsteuerung zwischen
der Umkehrantriebsbremsung und der verbesserten Bremsung auf
der Grundlage der Drehzahl des Rotors Rt erforderlich. Eine
solche Schaltungsanordnung ist jedoch in ihrer Wirkungs
weise sehr kritisch.
Aus der US-PS 37 83 359 ist eine Ansteuerschaltung gemäß den
zuvor erläuterten Fig. 1 u. 2 bekannt. In dieser bekann
ten Ansteuerschaltung sind als Schalter fungierende getakte
te Brückentransistoren mit über diesen liegenden Dioden vor
gesehen, wobei die Taktung der Transistoren abhängig von Mo
torsteuersignalen erfolgt. Eine logische Schaltung kann da
bei die Transistoransteuerfolge ändern, so daß eine Bremsung
der betreffenden elektrischen Maschine eintritt.
Aus der DE 26 44 495 A1 ist eine Steuerschaltung für die
Statorwicklungen eines Gleichstrommotors ohne Bürsten
bekannt, bei der lineare Verstärker vorgesehen sind, die
jeweils mit je einer Statorwicklung des Gleichstrommotors
verbunden sind, und bei der ein Impulsgenerator als Zeit
steuer-Signalgenerator vorgesehen ist, der Drehimpulsfolgen
erzeugt, die die Drehphasen des Rotors repräsentieren. In
dieser bekannten Steuerschaltung werden entsprechend einer
vorgebbaren Motorsteuerspannung die Ausgangspotentiale der
Verstärker so geändert, daß die über den Wicklungen anste
hende Spannung nach Richtung und Amplitude einstellbar ist.
Aus der JP-56-19 395 (Patents Abstracts of Japan, Vol.5
(1981) Nr. 70, E-56) ist eine Gleichstrommotor-Steuerschal
tung bekannt, bei der eine Transistoranordnung mit dieser
vorgeschalteten, vorspannbaren Verstärkern vorgesehen ist,
die die Ströme durch die Statorwicklungen des Gleichstrom
motors steuert.
Aus der DE 29 49 172 A1 ist ein drehzahlgeregelter Elektro
motor bekannt, dem mit einem Faktor multiplizierte sinusför
mige Drehstellungsgebersignale aus einer Steuerschaltung
zugeführt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Steuerschaltung für eine dreiphasige elektrische Maschine,
die in Stern geschaltete Statorwicklungen und einen ein
Gleichfeld aufbauenden Rotor aufweist, zu schaffen, die mit
einfachen Mitteln eine gegenüber dem Stand der Technik ver
besserte Steuerung des Drehverhaltens der elektrischen Ma
schine ermöglicht.
Zur Lösung der Aufgabe wird eine Steuerschaltung der ein
gangs genannten Art und nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1
vorgeschlagen, die erfindungsgemäß durch die in dem kenn
zeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale be
stimmt ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die in
den Unteransprüchen angegebenen Merkmale gekennzeichnet.
Die vorliegende Erfindung sieht eine Steuerschaltung vor,
bei der aus einer Vielzahl von linearen Verstärkern jeweils
einer mit einer der Statorwicklungen des Gleichstrommotors
verbunden ist. Ein Impulsgenerator erzeugt eine Drehimpuls
folge, die die Drehphasen des Rotors des Gleichstrommotors
repräsentiert. Ein Ausgangsimpedanz-Steuerimpulsgenerator
erzeugt Steuerimpulse, die selektiv die linearen Verstärker
derart steuern, daß sie ihnen eine nahezu unendlich große
Ausgangsimpedanz verleihen, und eine Motorsteuerspannung und
ein Signalinverter zum Invertieren der Motorsteuerspannung
werden mit einer Vielzahl von Umschalteinrichtungen, die mit
der Eingangsschaltung jedes der linearen Verstärker zum
Zuführen der Motorsteuerspannung und einer in der Phase
invertierten Motorsteuerspannung selektiv zu jedem der li
nearen Verstär
ker verbunden ist, benutzt. Ein Schaltimpulsgenerator für
die Umschalteinrichtungen erzeugt Schaltimpulse auf der
Grundlage der Drehimpulsfolge, die den Umschalteinrichtun
gen zugeführt werden.
In der Zeichnung beziehen sich die Fig. 1-4
auf eine Motorsteuerung nach dem Stand der Technik.
Die Erfindung wird an Hand der
in der Zeichnung dargestellten Ausführungs
beispiele gemäß der Fig. 5-8 erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Motorsteuerschaltung nach dem Stand der
Technik.
Fig. 2A-2D zeigen Signale zur Erklärung der Schal
tung gemäß Fig. 1.
Fig. 3A u. Fig. 3B zeigen schematische Schaltungsdarstel
lungen zur Erklärung der Erfindung.
Fig. 4 zeigt eine Modifikation der schematischen Schal
tungsdarstellung.
Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel für die vorliegende
Erfindung in einer schematischen Darstellungsart.
Fig. 6 zeigt ein Beispiel für einen linearen Verstärker,
wie er in Fig. 5 dargestellt ist.
Fig. 7A-7C zeigen Impuls/Zeit-Diagramme zur Erklärung der
Erfindung.
Fig. 8 zeigt eine schematische Darstellung der Verbindun
gen der Statorwicklungen L1 u. L2 mit Verstärkern
A1 u. A2.
Fig. 5 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer
Gleichstrommotor-Steuerschaltung gemäß der vorliegenden
Erfindung, worin ein bürstenloser Gleichstrommotor Stator
wicklungen L1, L2 u. L3, einen Rotor Rt und Positionsdetek
toren H1, H2 u. H3 des Typs, wie er zuvor beschrieben wur
de, hat. Drei lineare Verstärker A1, A2 u. A3 liefern Aus
gangsimpulse an die Statorwicklungen L1, L2 bzw. L3, wie
dies in der Figur gezeigt ist. Eine Antriebsgleichspannung
Vr wird den Verstärkern A1, A2 u. A3 aus einer Stromversor
gungsschaltung 4 zugeführt. Die Antriebsgleichspannung Vr
wird in halbe Spannungswerte durch Widerstände R1 u. R2
geteilt, die zwischen den Ausgang der Stromversorgungsschal
tung 4 und Erde gelegt sind, wobei die nichtinvertierenden
Eingänge der Verstärker A1, A2 u. A3 mit dem Verbindungs
punkt zwischen diesen Widerständen, wie gezeigt, verbunden
sind.
Desweiteren sind Eingangswiderstände R3, R5 u. R7 vorgese
hen, deren eine Seite jeweils mit einem invertierenden Ein
gang der Verstärker A1, A2 u. A3, wie in Fig. 5 gezeigt,
verbunden ist. Die Widerstände R1, R2 sind so ausgewählt,
daß sie einen Spannungswert von an den Ausgängen der
Verstärker A1, A2 u. A3 erzeugen, wenn die Spannung Vm=0
ist.
Die Verstärker A1-A3 haben Steuereingänge zum Steuern der
Ausgangsimpedanz, so daß sie auf einem sehr hohen Wert lie
gen. Steuerimpulse OP1, OP2 u. OP3 werden jeweils den Steu
ereingängen der Verstärker A1-A3 aus einem Antriebsimpuls
generator 1 zugeführt.
Die zweiten Seiten der Eingangswiderstände R3, R5 u. R7
sind mit Umschalteinrichtungen S1, S2 u. S3 verbunden, die
jeweils beispielsweise aus CMOS-Transistoren bestehen. Wie
in Fig. 5 gezeigt, hat jede der Umschalteinrichtungen einen
beweglichen Kontakt, der einen von drei feststehenden Kon
takten auswählen kann. Die beweglichen Kontakte g, h u. i
werden in Abhängigkeit von Schaltimpulsen aus dem Antriebs
impulsgenerator 1 umgeschaltet.
Eine Motorsteuerspannung Vm wird einer Stromquellenan
schlußklemme 2 zugeführt und an feststehende Kontakte a, c
u. e der Umschalteinrichtungen S1, S2 u. S3 gelegt. Die
Motorsteuerspannung Vm wird ebenfalls an einen Inverter 5
zur Erzeugung einer invertierten Motorsteuerspannung -Vm
gelegt.
Die auf diese Weise erzeugte invertierte Motorsteuerspan
nung -Vm wird feststehenden Kontakten b, d u. f der Um
schalteinrichtungen S1, S2 u. S3 zugeführt. Die verblei
benden feststehenden Kontakte jeder der Umschalteinrichtun
gen bilden einen offenen Stromkreis, wie dies gezeigt ist.
Die Stromversorgungsschaltung 4 wird durch eine Steuerspan
nung aus einem Addierer 6 geregelt, der eine Offset-Vorspan
nung an einer Anschlußklemme 7 aufnimmt. Die Stromversor
gungsschaltung 4 nimmt ebenfalls ein Paar von Motorsteuer
spannungs-Potentialen Vm u. -Vm auf, die über Dioden 8a u.
8b zugeführt werden.
Die Stromversorgungsschaltung 4, die wie beschrieben ange
ordnet ist, kann eine minimale Betriebsspannung an die Ver
stärker A1-A3 abgeben, um so einen unerwünschten Lei
stungsverlust zu reduzieren.
Fig. 6 zeigt ein Beispiel für den Aufbau der Verstärker
A1, A2 u. A3, worin ein Operationsverstärker 9, der einen
positiven und einen negativen Eingang hat, die Eingangsstu
fe des linearen Verstärkers A bildet. Die Basiselektrode
eines Transistors 10 ist mit dem Ausgang des Operationsver
stärkers 9 verbunden. Die Emitter- und Kollektorelektroden
des Transistors 10 sind mit einem PNP-Treibertransistor 11
bzw. einem NPN-Treibertransistor 12 verbunden, wie dies in
Fig. 6 gezeigt ist. Der Verbindungspunkt der Kollektoren
der Transistoren 11 u. 12 ist gemeinsam mit den Basiselek
troden eines NPN-Ausgangstransistors 13 und eines PNP-Aus
gangstransistors 14 verbunden.
Die Emitterelektrode des Treibertransistors 11 und die Kol
lektorelektrode des Ausgangstransistors 13 sind mit der
Antriebsgleichspannung Vr verbunden, die aus der Stromver
sorgungsschaltung 4 zugeführt wird.
Ein elektrischer Schalter 18 ist zwischen eine negative
Stromversorgungsklemme 17 und die Basiselektrode des Transi
stors 10 gelegt. Die Betätigung des Schalters 18 wird durch
den Steuerimpuls OP1 aus dem Antriebsimpulsgenerator 1 ge
steuert.
In dem Verstärker A1 wird der Schalter 18, wenn der Pegel
des Steuerimpulses OP1 hoch ist, geschlossen, so daß die
Ausgangsimpedanz sehr hoch ist, so als ob es sich um einen
offenen Stromkreis handelt.
Für diesen Fall wird die Umschalteinrichtung S1 dann, wenn
der Pegel des Steuerimpulses hoch ist, so gesteuert, daß
der bewegliche Kontakt g den offenen Anschluß auf Grund der
Steuerung des Schaltimpulses aus dem Antriebsimpulsgenera
tor auswählt.
Die Wirkungsweise der Gleichstrommotor-Steuerschaltung ge
mäß der vorliegenden Erfindung wird nun an Hand von Fig. 7
erklärt. Fig. 7A zeigt die Ausgangssignale, die aus den
Umschalteinrichtungen S1, S2 u. S3 gewonnen werden.
Es ist ersichtlich die Umschalteinrichtung S1 den festste
henden Kontakt a über einen Drehwinkelbereich von 0-120°
des Rotors Rt und den feststehenden Kontakt über einen Dreh
winkelbereich von 180° bis 300° anschaltet. Zu anderen Zeit
intervallen schaltet die Umschalteinrichtung S1 den offenen
Kontakt zwischen a und b an.
Fig. 7B einen Satz von Steuerimpulsen OP1, OP2 u. OP3, die
den Verstärkern A1, A2 bzw. A3 zugeführt werden.
In dem Fall, in dem der Rotor Rt im Uhrzeigersinn gedreht
wird, werden Klemmenspannungen V1, V2 u. V3, die in Fig. 7C
gezeigt sind, den Statorwicklungen L1, L2 bzw. L3 zuge
führt. Die Polaritäten und Amplituden dieser Klemmenspannun
gen V1, V2 u. V3 hängen von der Polarität und der Amplitude
der Motorsteuerspannung Vm ab.
Aus Fig. 7A-7C ist ersichtlich, daß sich stets einer
der linearen Verstärker A1, A2 u. A3 in seinem Schaltzu
stand "AUS" befindet. Wenn sich z. B. der Verstärker A3 in
seinem Schaltzustand "AUS" befindet, wird die entsprechende
Ersatzschaltung derart, daß die Statorwicklungen L1 u. L2
zwischen die linearen Verstärker A1 u. A2, wie in Fig. 8
gezeigt, geschaltet sind.
In diesem Zeitintervall ist die Motorantriebsspannung Vd
gleich dem absoluten Wert von VA-VB, wobei VA=kVm + Vr und
VB=kVm + Vr ist, die den in Reihe geschalteten Statorwick
lungen L1 u. L2 des Motors zugeführt werden. Die Größe k
ist ein Verstärkungsfaktor für die linearen Verstärker A1
u. A2.
Die Motorantriebsspannung Vd wird zu 2 kVm, und die Richtung
des Drehmoments und die Stärke des Drehmoments hängen von
der Amplitude und der Polarität der Motorsteuerspannung Vm
ab. Die Steuerung kann gleichförmig sogar nahe der Drehzahl
Null des Rotors Rt durchgeführt werden.
Claims (5)
1. Steuerschaltung für eine dreiphasige elektrische Maschine,
die in Stern geschaltete Statorwicklungen und einen ein
Gleichfeld aufbauenden Rotor aufweist, mit linearen
Verstärkern, die jeweils mit je einer der Statorwicklungen
verbunden sind, mit einem die Rotorstellung erfassenden
Drehstellungsgeber, wobei entsprechend einer vorgebbaren
Motorsteuerspannung die Ausgangspotentiale der Verstärker
so geändert werden, daß die über den Wicklungen anstehende
Spannung nach Richtung und Amplitude einstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einem Antriebsimpulsgenerator (1) aus den Signalen des Drehstellungsgebers (Rt, H₁, H₂, H₃) je Phase und je 360° el eine erste Rechteckimpulsfolge mit Impulsen von 120° el (a, c, e) und eine zweite gegenüber der ersten um 180° el versetzte Rechteckimpulsfolge mit Impulsen von 120° el (b, d, f) und eine dritte Rechteckimpulsfolge (OP₁, OP₂, OP₃) von 60° el mit Impulsen zwischen den Impulsen der ersten und der zweiten Rechteckimpulsfolge erzeugt werden, daß ein Inverter (5) zum Erzeugen einer invertierten Motorsteuerspannung (-Vm) aus der Motorsteuerspannung (Vm) vorgesehen ist,
daß in einer Umschalteinrichtung (S₁, S₂, S₃) je Phase mit drei Stellungen jeweils in der ersten Stellung die Motorsteuerspannung (Vm) während der Dauer der Impulse der ersten Impulsfolge (a, c, e) und in der zweiten Stellung die invertierte Motorsteuerspannung (-Vm) während der Dauer der Impulse der zweiten Impulsfolge (b, d, f) an den einen Eingang (-) des Verstärkers (A₁, A₂, A₃) geschaltet wird, daß während der Dauer der Impulse der dritten Impulsfolge die dritte Stellung einen offenen Stromkreis darstellt und dann der jeweilige Verstärker (A₁, A₂, A₃) derart angesteuert wird, daß er eine nahezu unendliche Ausgangsimpedanz hat und daß den Verstärkern (A₁, A₃, A₄) ein Vorspannungspotential (Vr, R₁, R₂) zugeführt wird.
dadurch gekennzeichnet,
daß in einem Antriebsimpulsgenerator (1) aus den Signalen des Drehstellungsgebers (Rt, H₁, H₂, H₃) je Phase und je 360° el eine erste Rechteckimpulsfolge mit Impulsen von 120° el (a, c, e) und eine zweite gegenüber der ersten um 180° el versetzte Rechteckimpulsfolge mit Impulsen von 120° el (b, d, f) und eine dritte Rechteckimpulsfolge (OP₁, OP₂, OP₃) von 60° el mit Impulsen zwischen den Impulsen der ersten und der zweiten Rechteckimpulsfolge erzeugt werden, daß ein Inverter (5) zum Erzeugen einer invertierten Motorsteuerspannung (-Vm) aus der Motorsteuerspannung (Vm) vorgesehen ist,
daß in einer Umschalteinrichtung (S₁, S₂, S₃) je Phase mit drei Stellungen jeweils in der ersten Stellung die Motorsteuerspannung (Vm) während der Dauer der Impulse der ersten Impulsfolge (a, c, e) und in der zweiten Stellung die invertierte Motorsteuerspannung (-Vm) während der Dauer der Impulse der zweiten Impulsfolge (b, d, f) an den einen Eingang (-) des Verstärkers (A₁, A₂, A₃) geschaltet wird, daß während der Dauer der Impulse der dritten Impulsfolge die dritte Stellung einen offenen Stromkreis darstellt und dann der jeweilige Verstärker (A₁, A₂, A₃) derart angesteuert wird, daß er eine nahezu unendliche Ausgangsimpedanz hat und daß den Verstärkern (A₁, A₃, A₄) ein Vorspannungspotential (Vr, R₁, R₂) zugeführt wird.
2. Steuerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine einstellbare Stromversorgungsschaltung (4) zum
Zuführen einer Treiberspannung und eines
Vorspannungspotentials zu den Verstärkern (A₁, A₂, A₃)
proportional zu der Motorsteuerspannung (Vm) vorgesehen
ist.
3. Steuerschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet,
daß der Drehstellungsgeber zumindest einen Hall-Detektor
enthält.
4. Steuerschaltung nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Verstärker (A₁, A₂, A₃) aus einem
Operationsverstärker (9) und einem ihm folgenden
Leistungsverstärker mit Transistoren in Gegentaktschaltung
(Komplementärer Emitterfolger 13, 14) aufgebaut sind, daß
der eine Eingang (-) des Operationsverstärkers (9) mit dem
Ausgang der Umschalteinrichtung (S₁, S₂, S₃) verbunden ist,
daß am anderen Eingang (+) des Operationsverstärkers (9)
das Vorspannungspotential (Vr, R₁, R₂) angelegt ist und daß
eine von der dritten Impulsfolge gesteuerte
Schalteinrichtung (18) am Eingang des Leistungsverstärkers
(13, 14) vorgesehen ist.
5. Steuerschaltung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet,
daß ein Spannungsteiler vorgesehen ist, der mit dem Ausgang
der Stromversorgungsschaltung (4) verbunden ist und das
Vorspannungspotential an die Verstärker (A₁, A₂, A₃)
liefert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| JP56046745A JPS57160388A (en) | 1981-03-30 | 1981-03-30 | Driving circuit of brushless motor |
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ID=12755865
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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