[go: up one dir, main page]

DE3211557A1 - Entfernungsmesseinrichtung in einer kamera - Google Patents

Entfernungsmesseinrichtung in einer kamera

Info

Publication number
DE3211557A1
DE3211557A1 DE19823211557 DE3211557A DE3211557A1 DE 3211557 A1 DE3211557 A1 DE 3211557A1 DE 19823211557 DE19823211557 DE 19823211557 DE 3211557 A DE3211557 A DE 3211557A DE 3211557 A1 DE3211557 A1 DE 3211557A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image
camera
distance measuring
signal
lens
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823211557
Other languages
English (en)
Other versions
DE3211557C2 (de
Inventor
Noboru Narashino Chiba Koumura
Yukichi Niwa
Yasuo Ogino
Mitsutoshi Yokohama Kanagawa Ohwada
Kazuo Tokyo Tanaka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE3211557A1 publication Critical patent/DE3211557A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3211557C2 publication Critical patent/DE3211557C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/28Systems for automatic generation of focusing signals
    • G02B7/30Systems for automatic generation of focusing signals using parallactic triangle with a base line

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Automatic Focus Adjustment (AREA)
  • Focusing (AREA)
  • Measurement Of Optical Distance (AREA)

Description

Entfernungsmeßeinrichtung in einer Kamera
Die Erfindung bezieht sich auf eine Entfernungsmeßeinrichtung in einem fotografischen Gerät wie einer Filmkamera, einer Standbildkamera oder einer Fernsehkamera und insbesondere auf eine Entfernungsmeßeinrichtung, bei der das Entfernungsmeßprinzip des Basisentfernungsmessers dazu verwendet wird, auf elektrische Weise die Relativlagebeziehung zwischen zwei Bildern zu erfassen, um dadurch die Entfernung von der Kamera zu einem Objekt zu ermitteln.
Es wurde bisher eine Vielzahl von Entfernungsmeßeinrichtungen mit elektrischer Doppelbild-Relativlagenermittlung vorgeschlagen. Als typisches Beispiel ist in der US-PS 4 004 852 eine Entfernungsmeßeinrichtung beschrieben, bei der zwei Meßbilder eines Objekts, die mittels eines Paars fest angeordneter optischer Abbildungssysteme mit einer der Entfernung des Zielobjekts entsprechenden Abbildungsstellenversetzung abgebildet werden, mittels ei-
A/22
Deutsche Bank (München) Kto. 51/61070
Dresdner Bank (München) Kto. 3939 844
Postscheck (München) Kto. 670-43-804
#1*1* * β
-5- DE 2019
nes Paars von Fotosensorreihen-Vorrichtungen oder einer einzigen Fotosensorreihen-Vorrichtung empfangen werden; dabei werden die Folgen von in Binärform umgewandelten Bildelementsignalen aus den einzelnen Fotosensoren für das eine Bild aufeinanderfolgend in Bezug auf Folgen von in Binärform umgewandelten Bildelementsignalen aus den einzelnen Fotosensoren für das andere Bild verschoben; bei der Verarbeitung der Relatiwerschiebung der Folgen von in Binärform umgewandelten Bildelementsignalen wird die Übereinstimmung oder fehlende Übereinstimmung zwischen einer jeweiligen Folge dieser Bildelementsignale für die beiden Bilder ermittelt; das Ausmaß der Relativverschiebung der Bildeiementsignal-Folgen vom Beginn der Verschiebung bis zu derjenigen Verschiebungsstelle, bei der die Bildelementsignal-Folgen als im wesentlichen
übereinstimmend angesehen werden können, entspricht der Abbildungslagenversetzung der Bilder; daher wird dieses Ausmaß der Verschiebung der Bildelementsignal-Folgen als Information über die Entfernung des Zielobjekts verwendet.
Die Entfernungsmeßeinrichtung dieser Art kann durch ihren ■ Einbau in eine Kamera ein automatisches Scharfeinstellungssystem hoher Leistungsfähigkeit ergeben, während sie andererseits aufgrund ihres Aufbaus den folgenden Problemen unterliegt: Bei der Einrichtung dieser Art sind zwei optische Systeme zur Bildung eines optischen Bildaufnahmesystems und eines optischen Entfernungsmeßsystems voneinander gänzlich unabhängig, so daß daher die optisehe Achse des einen optischen Systems für die Abbildung des Bildfelds, das das Bezugsmaß für die Entfernungsmessung ergibt, und die optische Achse des optischen Bildaufnahmesystems unvermeidbar mit einem bestimmten gegenseitigen Abstand angeordnet werden müssen; es ist daher
^° sehr schwierig, das Bildaufnahmefeld des optischen Bild-
-6- DE 2019
aufnahmesystems in genaue Übereinstimmung mit dem Bezugsfeld der Entfernungsmeßeinrichtung zu bringen; auf diese Weise entsteht eine Parallaxe, die allgemein als Mangel einer derartigen Entfernungsmeßeinrichtung fraglich ist. 5
Wenn ferner eine derartige Entfernungsmeßeinrichtung bei einem fotografischen Gerät wie einer Kamera angewandt wird, muß um das optische Bildaufnahmesystem herum ein optisches Entfernungsmeßsystem aus zwei optischen Systemen angebracht werden, was zu einem großen Raumbedarf und Gewicht des Geräts führt, die schwerwiegende Einschränkungen hinsichtlich der Konstruktion des fotografischen Geräts bilden. Wenn ferner zwei Bilder in einem vorbestimmten Lageverhältnis an der Oberfläche eines Paars von Fotosensorreihen-Vorrichtungen oder einer einzelnen Fotosensorreihen-Vorrichtung abzubilden sind, muß große Mühe zum Justieren des optischen Entfernungsmeßsystems aufgewandt werden, was den Justiervorgang sehr erschwert und das fotografische Gerät verteuert.
Im Hinblick auf die vorstehend angeführten Umstände liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, für eine Kamera eine Entfernungsmeßeinrichtung zu schaffen, bei der alle vorstehend angeführten Unzulänglichkeiten ausgeschaltet sind, die beim Einsatz der vorstehend beschriebenen, bisher vorgeschlagenen Entfernungsmeßeinrichtung in einer Kamera auftreten könnten! nämlich der Entfernungsmeßfehler in Bezug auf das optische Bildaufnahmesystem, der der zwangsläufig durch den Aufbau mit einem von dem optisehen Bildaufnahmesystem gesonderten optischen Entfernungsmeßsystem hervorgerufenen Parallaxe zuzuschreiben ist, die Sperrigkeit und Kompliziertheit des Aufbaus, die sich aus dem Einbau eines optischen Entfernungsmeßsystems mit einem Paar optischer Systeme um das optische Bildaufnahmesystem herum ergeben, und die der komplizier-
-7- DE 2019
ten Justierung zuzuschreibenden hohen Kosten; somit soll mit der Erfindung eine Entfernungsmeßeinrichtung geschaffen werden, die keine optische Parallaxe in Bezug auf das optische Bildaufnahmesystem hat, zur Erleichterung der Justierung einfach aufgebaut ist und einen sehr geringen Entfernungsmeßfehler verursacht, so daß eine Entfernungsmessung mit hoher Genauigkeit gewährleistet werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung eine in eine Kamera eingegliederte Entfernungsmeßeinrichtung geschaffen, bei der zur Ermittlung des Abstands von der Kamera zu dem Objekt die Relativlagebeziehung zwischen zwei Meßbildern eines Objekts ermittelt wird, die mittels zweier um eine vorbestimmte Basislänge voneinander entfernter optischer Systeme erzielt werden, und deren Merkmal es ist, daß als eines der beiden optischen Systeme das optische Bildaufnahmesystem der Kamera verwendet
wird.
Ein charakteristisches Beispiel des Aufbaus dieser Entfernungsmeßeinrichtung in einer Kamera wird anhand eines Ausführungsbeispiels der Erfindung beschrieben, die nachstehend ersichtlich wird. Ein Meßbild, das mittels des optischen Bildaufnahmesystems erzielt wird, wird als Bezugsbild verwendet, während ein mittels des anderen optischen Entfernungsmeßsystems erzieltes Meßbild als Vergleichsbild verwendet wird; der Zusammenhang zwischen diesen beiden optischen Systemen wird so gewählt, daß die Abbildungsstelle des Bezugsbilds unabhängig von der Objektentfernung im wesentlichen unverändert ist, während sich die Abbildungsstelle des Vergleichsbilds in Übereinstimmung mit der Objektentfernung ändert; um die Entfernung von der Kamera zu dem Objekt in Erfahrung bringen zu können, wird das relative Lageverhältnis des Vergleichsbilds in Bezug auf das Bezugsbild ermittelt. Im
-8- De 2019
einzelnen wird ein Abtastungs-Bildaufnahmeelement, das an der Soll-Abbildungsebene des optischen Aufnahmesystems angeordnet ist oder an einer zu der Soll-Abbildungsebene konjugierten Ebene angebracht ist, als eine erste Fotosensorreihen-Vorrichtung bzw. Fotosensorreihe eingesetzt, während als eine zweite Fotosensorreihe ein Abtastungs-Bildaufnahmeelement verwendet wird, das an der Soll-Abbildungsebene des anderen optischen Entfernungsmeßsystems angeordnet ist, welches in Bezug auf das optische BiIdaufnahmesystem seitlich bzw. in Querrichtung um eine vorbestimmte Basislänge versetzt angeordnet ist; an der
Oberfläche eines jeden dieser Fotosensoren bzw. einer jeden der Fotosensorreihen wird ein Bild des gleichen Zielobjekts erzeugt; falls dabei eine beschränkte Fläche in der Sensoroberfläche der ersten Fotosensorreihe als vorbestimmtes Bildfeld bestimmt wird, das das Bezugsfeld ist, wird das dem Zielobjektbild äquivalente Bild in dem Bezugsfeld mittels des anderen optischen Systems, das mit der vorbestimmten Basislänge in Bezug auf das opti-
^O sehe Bildaufnahmesystem fest angebracht ist, an der Sensoroberfläche der zweiten Fotosensorreihe mit einer Abbildungsstellen-Versetzung erzeugt, die der Objektentfernung entspricht. Falls eine begrenzte Fläche (die das Bezugsfeld umfaßt und größer als dieses ist) in der Sen-
^° soroberfläche der zweiten Fotosensorreihe als Vergleichsfeld im Gegensatz zu dem Bezugsfeld bestimmt ist, kann zur Erkennung der Versetzungsgröße, die als die Information über die Entfernung des Zielobjekts herangezogen werden kann, diejenige Stelle in der von der zweiten Fotosensorreihe abgegebenen Bildsignalfolge für das Vergleichsfeld ermittelt' werden, die von einer Signalfolge eingenommen ist, welche zu der von der ersten Fotosensorreihe abgegebenen Bildsignalfolge für das Bezugsfeld
äquivalent ist; wenn diese Ermittlung ausgeführt wird, wird das Zielobjekt immer in dem Bezugsfeld erfaßt und
-9- DE 2019
es wird von der ersten Foto sensorreine ein dem Zielobjektbild entsprechendes Bildsignal abgegeben, wodurch eine Entfernungsinformation erzielt wird, die keine Parallaxe bzw. keinen parallaxen Fehler enthält.
5
Gemäß einem nachstehend beschriebenen vorteilhaften Ausführungsbeispiel wird eine Einrichtung für eine die Vergrößerung betreffende Kompensation zwischen einem über das optische Bildaufnahmesystem erzielten Meßbild (dem Bezugsbild) und einem über das andere optische Entfernungsmeßsystem erzielten Meßbild (dem Vergleichsbild) vorgeschlagen; diese Einrichtung kann ein wichtiges Element im Hinblick auf das Sicherstellen einer Entfernungsmessung mit von Unterschieden zwischen den beiden optisehen Systemen hinsichtlich der F-Zahl und der Brennweite unabhängig hoher Genauigkeit bilden. Insbesondere stellt die Einrichtung ein unentbehrliches Element bei der Aufrechte rhaltung einer gleichmäßigen Entfernungsmeßgenauigkeit dar, wenn ein optisches System mit veränderbarer Vergrößerung (ein Zoom-Objektiv) als optisches Bildaufnahmesystem verwendet wird oder verschiedenerlei optische Systeme austauschbar eingesetzt werden.
Wie ferner bei dem Ausführungsbeispiel dargelegt ist, bietet die erfindungsgemäße Einrichtung sehr große Vorteile, wenn sie bei einer Fernsehkamera oder Videokamera angewandt wird. Dies ist deshalb der Fall, weil das Meßbild, das das Bezugsbild ergeben soll, über das optische Bildaufnahmesystem durch Nutzung des Fernseh- bzw. Video-
signals der Fernsehkamera oder Videokamera oder durch Nutzung des Ausgangssignals einer Videosignalerzeugungs-Bildaufnahmevorrichtung erzielbar ist.
Wie ferner bei dem Ausführungsbeispiel gezeigt ist, liegt das Bildfeld des über das optische Bildaufnahmesystem
-10- DE 2019
erzielten Bezugsmeßbilds in dem mittleren Teil des aufzunehmenden Bilds, so daß es demnach vorteilhaft ist, den Aufbau so zu treffen, daß dieses Bildfeld mit dem mittleren Teil des Sucherbilds der Kamera übereinstimmt, und zwar aus dem Grund, daß üblicherweise ein Objekt, auf das scharf eingestellt werden soll, häufig in den mittleren Teil des Sucherbilds gerückt wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine teilweise im Schnitt dargestellte per spektivische Ansicht, die schematisch insbesondere den optischen Aufbau bei einem Beispiel zeigt, bei welchem die Entfernungsmeßeinrichtung in einer einäugigen Spiegelreflexkamera eingesetzt wird.
Fig. 2 ist ein Blockschaltbild, das ein charakteristisches Beispiel für ein elektrisches Schaltungssystem zur Messung der Entfernung und Ermittlung der Scharfeinstellung bei der in Fig. 1 gezeigten Kamera zeigt.
Fig. 3 A und B sind Schnittansichten, die ein Beispiel für den Aufbau eines Graycode-Gebers zur Erzeugung eines Signals entsprechend der Einstellungslage des Bildaufnahmeobjektivs bei der in Fig. ^O 1 gezeigten Kamera.
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht, die ein Beispiel für den Aufbau einer Vorrichtung zum Senden und Empfangen einer Bildaufnahmeobjektiv-Brennweiten-Information zwischen einem Bildaufnahme-Wechselobjektiv und dem Kamerakörper zeigt.
-11- DE 2019
Fig. 5 ist ein elektrisches Schaltbild, das eine Äquivalenzschaltung der in Fig. 4 gezeigten Informationssende- und -ßmpfangsvorrichtung zeigt.
Fig. 6 ist ein Blockschaltbild, das ein Beispiel für eine Vergrößerungskorrektur- und Koinzidenzerfassungs-Schaltung in dem in Fig. 2 gezeigten Schaltungssystem zeigt.
Fig. 7 ist ein Blockschaltbild, das den Aufbau eines Schaltungsteils einer Ablaufsteuerschaltung für die in Fig. 6 gezeigte Vergroßerungskorrektur- und Koinzidenzerfassungs-Schaltung zeigt, der dazu dient, verschiedenerlei Steuerimpulse für die Vergrößerungskorrektur zu bilden.
Fig. 8 ist ein Zeitdiagramm, das die verschiedenen, von der in Fig. 7 gezeigten Schaltung gebildeten Impulse zeigt.
20
Fig. 9 ist eine schematische Ansicht, die ein charakteristisches Beispiel der Anwendung der Entfernungsmeßeinrichtung bei einer Fernsehkamera
zeigt.
25
Zunächst wird zur Beschreibung der Anwendung der.Entfernungsmeßeinrichtung bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera auf die Fig. 1 Bezug genommen. In der Fig. 1 bezeichnet 1 ein Bildaufnahmeobjektiv, dessen Querschnitt in perspektivischer Ansicht gezeigt ist. Das von einem aufzunehmenden Objekt kommende Licht, das das Bildaufnahmeobjektiv 1 durchlaufen hat, wird mittels eines Schnellrückschwenkspiegels 2 reflektiert und an einer Mattscheibe 3 abgebildet. 4 ist ein optisches Suchersystem, über das das auf der Mattscheibe 3 erzeugte Objektbild be-
tt · «I « · · 9 O β
-12- DE 2019
trachtet wird, während 5 eine Filmfläche ist. Mindestens der mittlere Teilbereich des Spiegels 2 ist durchlässig oder halbdurchlässig gestaltet, so daß die Lichtstrahlen in den mittleren Bereich durch diesen hindurch gelangen, wonach sie mittels eines dahinter angebrachten Totalreflexions-Spiegels total reflektiert werden und an der Sensorfläche einer ersten Fotosensor-Reihenanordnung-Vorrichtung bzw. Fotosensorreihe 7 abgebildet werden. Die erste Fotosensorreihe 7 ist an einer Stelle angebracht, an der Strahlen des mittleren Teils des im optischen Suchersystem 4 betrachteten Sucherfelds abgebildet werden, und fest in einer Ebene angebracht, die zu der Filmfläche 5 und der Oberfläche' der Mattscheibe 3 konjugiert ist. D.h., das über das optische Suchersystem 4 betrachtete Zielobjekt wird zugleich ohne eine optische Parallaxe an der Sensoroberfläche der ersten Fotosensorreihe 7 abgebildet.
Während der Aufnahme springt der Spiegel 2 in Pfeilrichtung hoch, während zugleich damit der Spiegel 6 beispielsweise in Pfeilrichtung angeklappt wird und in der Rückseite des Spiegels 2 aufgenommen wird. Auch wenn die Richtung, in der der Totalreflexions-Spiegel 6 aufgenommen wird, zu der bei dem gezeigten Beispiel entgegengesetzt ist, entsteht kein wesentlicher Unterschied; vielmehr ist die Richtung durch die Zweckdienlichkeit des Aufbaus zu bestimmen. Es muß jedoch zumindest der mittlere durchlässige oder halbdurchlässige Teil des Spiegels
2 an der Rückseite als. eine optisch glatte Fläche gestaltet werden, so daß dann, wenn während der Aufnahme der Spiegel 2 hochgesprungen ist und so aufgefangen wurde, daß er die Oberfläche der Scharfeinstellungs-Mattscheibe
3 abdeckt, das in Gegenrichtung über das optische Suchersystem 4 gelangende Licht durch den mittleren durchlässigen oder halbdurchlässigen Teil des Spiegels 2 hindurch
-13- DE 2019
gelangen und die Filmfläche 5 als Streulicht erreichen kann. Da ferner die Rückseite des mittleren Teils des Spiegels 2 eine glatte Oberfläche ist, kann das von diesem Teil reflektierte Licht zu Streulicht werden, das ungünstige Auswirkungen herbeiführen kann, wie "Geisterbilder", Reflexionsflecken, Lichthofbildungen oder dergleichen. 2um Vermeiden derartiger nachteiliger Auswirkungen wird der an der Rückseite des Spiegels 2 angebrachte Totalreflexions-Spiegel 6 so bemessen, daß er den durchlässigen oder halbdurchlässigen Teil völlig abdeckt; da der Totalreflexions-Spiegel so gestaltet wird, daß seine Rückseite einer Behandlung zum Verhindern einer Reflexion unterzogen wird, ist es in praktischer Hinsicht zweckdienlicher, den Spiegel in der Richtung des Pfeils einzulegen bzw. aufzunehmen, wie es in der Fig. 1 gezeigt ist. Von einem zu dem vorstehend angeführten Grund
gleichartigen Gesichtspunkt gesehen ist es in der praktischen Ausführung insbesondere wichtig, die Sensoroberfläche der Fotosensorreihe 7 während des Fotografierens mit einem Teil zum Verhindern einer Reflexion abzudecken, um die Entstehung von Streulicht zu verhindern, oder die Fotosensorreihe 7 in einer Lage anzubringen, bei der kein Streulicht entsteht. Beispielsweise kann ein Mechanismus hinzugenommen werden, mit dem die Fotosensorreihe 7 während des Fotografierens eingeschlossen bzw. eingebettet wird, um dadurch die Unterbrechung des optischen Wegs während des Fotografierens und zugleich die Erzeugung von Streulicht zu verhindern.
Mit 8 ist eine Vergleichsfeldlinse bezeichnet, während mit 9 ein Totalreflexions-Spiegel bezeichnet ist. 10 ist eine zweite Fotosensorreihe, die in der Abbildungsebe1-ne der Vergleichsfeldlinse 8 angebracht ist. Die erste und die zweite Fotosensorreihe 7 und 10 werden hierbei als Bildaufnahmeelemente verwendet, die die Ausgabe eines
-14- DE 2019
zeitlich seriellen Bildsignals ermöglichen, wie eine Ladungskopplungsvorrichtung (CCD), eine Eimerkettenvorrichtung (BBD) oder eine MOS-Sensor-Reihenanordnung.
Ein Merkmal der Entfernungsmeßeinrichtung der einäugigen Spiegelreflexkamera gemäß dem beschriebenen Ausführungsbeispiel besteht darin, daß das Bildaufnahmeobjektiv 1 zugleich als EntfernungsmeßBezugsfeldlinse verwendet wird, wobei jedoch natürlich das Bildaufnahmeobjektiv 1 und die Vergleichsfeldlinse 8 um eine vorbestimmte Basis- bzw. Grundlinienlänge voneinander entfernt angeordnet sind. Das an der (nachstehend als Bezugsfeldsensor bezeichneten) ersten Fotosensorreihe 7 mittels des Bildaufnahmeobjektivs 1 erzeugte Bezugsfeldbild enthält das an der (nachstehend als Vergleichsfeldsensor bezeichnete) zweiten Fotosensorreihe 10 mittels der Vergleichsfeldlinse 8 erzeugte Bezugsfeldbild und wird lediglich auf elektrische Weise mit einem Vergleichsfeldbild verglichen, das einen weiteren Bereich hat. D.h., daß an dem Vergleichsfeldsensor 10 mittels der Vergleichsfeldlinse 8 erzeugte Bild des Objekts wird an einer zu der Basis bzw. Grundlinie parallen Linie mit einer Versetzungsgröße S abgebildet, die der Objektentfernung entspricht, falls der Abbildungsteil an der Oberfläche des Vergleichsfeldsensors in dem Fall, daß das Zielobjekt in idealem unendlichen Abstand steht, zu "0" angenommen wird. Nimmt man an, daß die Entfernung des
Zielobjekts D ist, die Basislänge B ist und der Abstand von der hinteren Hauptebene der Vergleichsfeldlinse 8 zu dem Vergleichsfeldsensor 10 f ist, so ist demnach D durch die folgende Gleichung gegeben:
D = f B/i
Falls bei dem vorstehend beschriebenen Aufbau eine dem Bezugsfeld entsprechende Bildsignalfolge (ein Bezugsfeldsignal) aus dem Bezugsfeldsensor 7 mit einer von dem Ver-
-15- DE 2019
gleichsfeldsensor 10 abgegebenen, dem Vergleichsfeld entsprechenden Bildsignalfolge (einem Vergleichsfeldsignal) verglichen wird, während, die erstere Bildsignalfolge bezüglich der letzteren Bildsignalfolge verschoben wird, und die Lage einer Bildstelle in dem Vergleichsfeldbild, die als im wesentlichen übereinstimmend betrachtet werden kann, als eine Anzahl verschobener Bildelemente gespeichert wird, kann die genannte Versetzungsgröße & als eine Größe, die auf elektrische Weise verarbeitet werden kann, als Ausmaß der Verschiebung der Bildelemente ausgedrückt werden.
Ein Beispiel für die Schaltung zum elektrischen Erfassen dieser Größe u der Bildversetzung wird nun anhand der
!5 Fig. 2 beschrieben. In der Fig. 2 ist 11 eine Treiberschaltung für die Sensoren 7 und 10. Mit 12 und 13 sind Binärform-Wandlerschaltungen bezeichnet, die die zeitlich seriellen Bildelementsignale für das Bezugsfeld und das Vergleichsfeld bei einem vorbestimmten Pegel abschneiden
^O und sie zu in Binärform umgesetzte Bildsignalfolgen formen. 19 ist eine Koinzidenzerfassungs-Schaltung, die die beiden in Binärform umgesetzten Bildsignalfolgen speicherb und danach während einer aufeinanderfolgenden Relatiwerschiebung der Bildsignalfolgen die Übereinstimmung oder fehlende Übereinstimmung der jeweiligen Bits erfaßt. 20 ist eine Entfernungsermittlungs- und Scharfeinstellungserkennungs-Schaltung, die zum Speichern des Ausmaßes der Verschiebung bis zum Erreichen der maximalen Anzahl von Übereinstimmungen zum Zeitpunkt der Beendigung der ReIa-
tiwerschiebung jeweils fortgesetzt die Verschiebungsadresse für einen Zeitpunkt zwischenspeichert, zu dem vom Beginn der Relatiwerschiebung an die Anzahl der Übereinstimmungen größer wird, und die die Verschiebungsadresse mit einer Information über die Einstellung des (in Fig. 1 gezeigten) Bildaufnahmeobjektivs 1 vergleicht, um da-
-16- DE 2019
durch zu unterscheiden, ob das Bildaufnahmeobjektiv 1 in der Scharfeinstellungs-Stellung, einer Naheinstellungs-Stellung oder einer Weiteinstellungs-Stellung steht. Mit 25 ist ein Verstellungsumsetzungs-Codegeber bezeichnet, der ein Signal abgibt, das der Verstellungslage des Bildaufnahmeobjektivs 1 in der Form eines Graycodes (digitalen Codes) entspricht. 26 ist eine Umsetzschaltung zum Umsetzen der in der Form des Graycodes ausgegebenen abwechselnden Binärzahl in eine natürliche Binärzahl. Die von der Umsetzschaltung 26 abgegebene Information über die Stellung des Bildaufnahmeobjektivs 1 wird in der Speicherschaltung der Einstellungserkennungs-Schaltung 20 zwischengespeichert und mit der vorangehend genannten Ausgabeadresse für die maximale Übereinstimmungsanzahl verglichen, wodurch die Abweichung zwischen der Scharfeinstellungslage und der Lage des Bildaufnahmeobjektivs ermittelt wird. Mit 27 ist eine Anzeigeschaltung bezeichnet, die zu einem Zeitpunkt, zu dem die Abweichungsrichtung oder die Abweichung zu "0" wird, den Scharfeinstellungspunkt anzeigt.
Zur Erkennung der Scharfeinstellung werden die von dem Bezugsfeldsensor 7 und dem Vergleichsfeldsensor 10 abgegebenen Bildsignalfolgen auf die vorstehend beschriebene Weise wiederholt, wodurch das Bildaufnahmeobjektiv 1 (Fig. l) in eine richtige Scharfeinstellungslage gebracht werden kann.
In der Fig. 1 ist 21 ein Einstellungsumsetz-Codegeber für
die Abgabe der Information über die Stellung des Bildaufnahmeobjektivs. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel enthält der Codegeber 21 ein Graycodemuster, das an einem flexiblen Substrat ausgebildet ist.
Die Fig. 3 zeigt ein Beispiel für ein derartiges flexibles Graycodemuster. Die Fig. 3A zeigt einen Schnitt des Mu-
-17- DE 2019
sters in Einzelheiten. Mit 21f ist eine Grundplatte bezeichnet, die aus einem Kunststoff wie Glas-Epoxy, PoIyimid oder Polystyrol hergestellt ist. 21d und 21h sind Kupferfilme, die mit Klebstoff schichten 21e bzw. 21g an der Grundplatte 21f befestigt sind. An dem Kupferfilm 21d ist ein Graycodemuster ausgebildet, während der Kupferfilm 21h eine linienförmige Elektrode ist. Die Kupferfilme 21d und 21h sind elektrisch miteinander über eine Durchgangsöffnung 21a verbunden. 21b und 21c sind Metallbeschichtun- gen unter Anwendung von Goldplattierung oder Nickelplattierung, die eine Oxidation der Kupferfilme verhindern und deren Gleitwiderstand verringern. 21i ist ein Isolierblatt zur Isolierung, während 21 j ein Klebemittel zum Ankleben des Graycodemusters an den Objektivtubus des Bildaufnahme-
Objektivs 1 ist.
Die Fig. 3B zeigt eine Schnittansicht bei einem Zustand, bei dem ein derartiges flexibles Graycodemuster an dem Objektivtubus des Bildaufnahmeobjektivs 1 angebracht ist.
23 ist ein bewegbarer bzw. Stellring, der der Entfernungseinstellring des Bildaufnahmeobjektivs 1 ist. 22 ist ein Kontakt. Der Kontakt 22 ist an dem Stellring 23 befestigt; falls beispielsweise das Bildaufnahmeobjektiv 1 mittels einer schraubenförmigen Fläche bewegt wird, entspricht
der Drehwinkel des Stellrings 23 auf lineare Weise dem Ausmaß der Verstellung des Bildaufnahmeobjektivs 1. Demgemäß entspricht die Lage des Kontakts 22 in direktem 1:1-Verhältnis dem Ausmaß der Verstellung. Mit 24 ist ein
feststehender Ring des Bildaufnahmeobjektivs 1 bezeichnet. 30
Das flexible Graycodemuster 21 ist fest an dem feststehenden Ring 24 angebracht. Es ist ersichtlich, daß sich genau die gleiche Wirkung bei einem Aufbau ergibt, bei dem der Kontakt 22 an dem'feststehenden Ring 24 befestigt ist und das flexible Graycodemuster 21 an dem Stellring 23 angebracht ist.
-18- DE 2019
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel werden zwar die Sensoren 7 und 10 mittels der gleichen Treiberschaltung 11 betrieben, jedoch können alternativ die Sensoren natürlich mittels gesonderter Treiberschaltungen angesteuert werden und es können natürlich Fotosensor-Reihenanordnungs-Vorrichtungen eingesetzt werden, die hinsichtlich ihres Ansteuerungssystems unterschiedlich sind.
Ferner müssen bei Verwendung der gleichen Treiberschaltung Ii die Anzahlen der Bildelemente, die Bildelement-Reihenteilungen und die Größen der Lichtempfangsflächen der beiden Sensoren nicht immer die gleichen sein. Falls nach Erfordernis Ansteuerungsimpulse auf gesonderte Weise erzeugt werden, ist es auch möglich, die Sammelzeit bzw. Integrationszeit der Sensoren in gesonderter Weise zu wählen, was gleichfalls zur allgemeinen Kenntnis über das Ansteuerungssystem für Fotosensor-Reihenanordnungen gehört und daher nicht erläutert werden muß.
es wird nun der Zusammenhang zwischen der in dem mittleren Teil des Spiegels 2 ausgebildeten Öffnung für den Bezugsfeldsensor 7 und der durch die Öffnung der Vergleichsfeldlinse 8 bestimmten Öffnung für den Vergleichsfeldsensor
10 beschrieben.
25
Falls die Empfindlichkeiten und die Sammelzeiten des Bezugsfeldsensors 7 und des Vergleichsfeldsensors 10 und die auf die Sensoren fallenden Lichtmengen von ein- und demselben Zielobjekt jeweils Rs bzw. Rr, Ts bzw. Tr und ^O Is bzw. Ir sind, gilt für ein Ausgangssignal Vs des Bezugüfeldsensora 7 die Gleichung Vs = Rs « Ts <· Is, während für das Ausgangssignal Vr des Vergleichsfeldsensors 10 die Gleichung Vr = Tr> Tra Ir gilt.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel entspricht der Zielobjektentfernung die Bezugsfeldbild-Verschiebeadresse
-19- DE 2019
zur Verschiebung in den Bildteil, in dem in der Vergleichsfeld-Signalfolge das höchste Übereinstimmungsausmaß mit der Bezugsfeld-Signalfolge erzielt wird. Dementsprechend müssen das Ausgangssignal Vs aes Bezugsfeldsensors 7 und das Ausgangssignal Vr des Vergleichsfeldsensors 10 für das gleiche Zielobjekt miteinander innerhalb eines praktisch verwendbaren Bereichs übereinstimmen.
Bei der Entfernungsmeßeinrichtung gemäß dem beschriebenen Ausführungsbeispiel verwenden der Bezugsfeldsensor 7 und der Vergleichsfeldsensor 10 die gleiche Treiberschaltung 11, so daß sie hinsichtlich der Sammelzeit identisch sind und auch ihre Empfindlichkeiten innerhalb eines praktisch verwendbaren Bereichs einander gleich sind. Demnach müssen das optische System für das Gerät und das optische System für das Vergleichsfeld so eingestellt werden, daß die auf die Sensoren 7 und 10 fallenden Lichtstrahlenbündel innerhalb eines praktisch verwendbaren Bereichs einander gleich sind.
20
In den Fig. 1 und 2 ist 17 eine Bezugsfeld-Blendenöffnung, die in dem mittleren Teil des Schnellrückschwenkspiegels 2 ausgebildet ist. Es ist anzustreben, daß die Mitte der Bezugsfeld-Blendenöffnung 17 mit der optischen Achse des Bildaufnahmeobjektivs 1 übereinstimmt und durch die Blendenöffnung 17 ein Lichtstrahlenbündel mit kreisförmigem Querschnitt hindurchgelangt, dessen Mitte an dem Schnittpunkt mit der optischen Achse liegt. Mit der vorangehenden Beschreibung ist die Vergleichsfeld-Blendenöffnung durch
die Öffnung der Vergleichsfeldlinse 8 oder durch den
Durchmesser einer an die Bezugsfeldlinse 8 angefügten Einstellfestblende bestimmt; es ist anzustreben, daß das Bezugsfeldbild und das Vergleichsfeldbild miteinander hinsichtlich der Art der Unscharfe identisch sind. Bei dem Geschriebenen Beispiel ist die Unscharfe kreisförmig, so daß daher die Querschnittsform des mittels der Bezugsfeld-
-20- DE 2019
Blendenöffnung 17 begrenzten Lichtstrahlenbündels auf einen Kreis gewählt wird. Im praktischen Aufbau ist für die Formen der Blendenöffnungen für das Bezugsfeld und das Vergleichsfeld jedoch keine übermäßige Genauigkeit notwendig.
Mit 16 (in Fig.l) ist eine in dem Bildaufnahmeobjektiv 1 enthaltene Blende bezeichnet. Bei einer gewöhnlichen einäugigen Spiegelreflexkamera ist die Blende 16 während der Scharfeinstellung geöffnet. Demnach ist bei der Entfernungsmeßeinrichtung bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel das Bezugsfeld-Lichtstrahlenbündel lediglich
durch die Bezugsfeld-Blendenöffnung 17 begrenzt; falls daher die F-Blendenwerte für das Bezugsfeld und für das Vergleichsfeld jeweils Fs bzw. Fr sind und die Produkte aus dem Durchlaßfaktor und dem Reflexionsfaktor jeweils ts bzw. tr sind, dann müssen die beiden Blendenöffnungen
2 2
so gewählt werden, daß die Gleichung ts/F s = tr/F r gilt.
Einen Halbspiegel als Bezugsfeld-Blendenöffnung 17 zu verwenden, um die Verringerung der Sucherlichtmenge auf einem Mindestmaß zu halten, ist in der Praxis eine sehr wirkungsvolle Maßnahme.
Es wird nun wieder die Schaltung nach Fig. 2 beschrieben.
In der Fig. 2 bezeichnet 18 eine Spitzenwert-Erfassungsschaltung, die bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel den Spitzenwert des Ausgangssignals des Bezugsfeldsensors 7 erfaßt^ der Steuerimpuls für die Ladungs-Sammelzeit bzw. Ladungausscheidungszeit des Sensors 7 wird über die Trei-
ou berschaltung 11 so gesteuert, daß dieser Spitzenwert nicht aus einem vorbestimmten Pegelbereich heraustritt. Bei einem beschriebenen Ausführungsbeispiel wird der Vergleichsfeldsensor 10 mittels der gemeinsamen Treiberschaltung 11 angesteuert, so daß daher zugleich hiermit die Ladungs-Sammelzeit bzw. Ladungs-Ausscheidungszeit des Vergleichs-
-21- DE 2019
feldsensors 10 auch der gleichen Steuerung unterliegt. Ferner erfolgt zwar bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel die Steuerung mittels des Spitzenwerts der Bildsignalfolge des Bezugsfeldsensors 7, jedoch kann auch bei einer Steuerung mittels des Spitzenwerts des Signals des Vergleichsfeldsensors 10 eine gleichartige Wirkung erreicht und eine Sättigung der Sensoren 7 und 10 verhindert werden und die beiden Bildsignalfolgen können ständig auf einen vorbestimmten Pegel gesteuert werden.
10
In der Fig. 4 bezeichnet 14 Brennweiten-Signalstifte. Die Brennweite des Bildaufnahmeobjektivs 1 wird durch die Anzahl und die Anordnung der Stifte codiert, die zu Schaltern 14' übertragen werden können, welche an derjenigen
1S Stelle der Kameragehäuseseite angebracht werden, an der das Bildaufnahmeobjektiv 1 angesetzt wird. Die Brennweiten-Signalstifte 14 und die Schalter 14', die einen Brennweitenumsetzungs-Codegeber bilden, sind in der elektrischen Schaltung in Fig. 5 dargestellt. Bei dem vorliegenden Beispiel ist der Brennweitenumsetzungs-Codegeber mit den an dem Bildaufnahmeobjektiv 1 angebrachten Brennweiten-Signalstiften 14 aufgebaut, jedoch kann er natürlich als Fotokoppler mittels eines Leuchtelements wie einer Leuchtdiode und eines Lichtempfangselements aufgebaut werden oder es kann alternativ ein Codemuster an einer vorbestimmten Stelle an dem Bildaufnahmeobjektiv 1 angebracht werden und dessen Erkennung vom Kameragehäuse her vorgesehen werden.
Die Abbildungsvergrößerung des an dem Bezugsfeldsensor 7 erzeugten Bezugsfeldbilds ist durch die Brennweite des Bildaufnahmeobjektivs 1 bestimmt. Wenn demnach das Bildaufnahmeobjektiv 1 durch ein anderes Linsensystem mit einer anderen Brennweite ersetzt wird, ändert sich die Größe des Bezugsfeldbilds mit einer dieser Brennweite entspre-
-22- DE 2019
chenden Abbildungsvergroßerung. In einem solchen Fall wird es unmöglich, das Ausmaß der Übereinstimmung zwischen diesem Bezugsfeldbild und dem mit einer vorbestimmten Abbil-' dungsvergrößerung erzeugten Vergleichsfeldbild zu ermitteln. Mit 15 ist eine Vergrößerungs-Korrekturschaltung zum funktionellen Verarbeiten einer derartigen Änderung der Bezugsfeld-Vergrößerung aufgrund einer Information aus dem Brennweitenumsetzungs-Codegeber des Bildaufnahmeobjektivs 1 bezeichnet.
10
Das Vergrößerungswechsel-Schaltungssystem und das Koinzidenzanzahl-Ermittlungssystem bei dem Ausführungsbeispiel werden nun in Einzelheiten beschrieben.
Die Fig. 6 zeigt die Vergrößerungs-Korrekturschaltung und die Koinzidenzerfassungsschaltung in Blockdarstellung. 33 und 34 sind Speicherregister zur Speicherung eines in Binärform umgewandelten, zeitlich seriellen Bildsignals, das dem Vergleichsfeld entspricht. Die Speicherregister 33 und 34 werden nachstehend jeweils als erstes Vergleichsregister bzw. zweites Vergleichsregister bezeichnet. Das erste Vergleichsregister 33 hat eine Kapazität für eine Bitanzahl d, die der Teilungsbitanzahl entspricht, wenn sich das Bezugsfeld in dem Vergleichsfeld entsprechend der Änderung der Objektentfernung von der Nahbereichlage zur Lage für die unendliche Entfernung oder von der Lage für die unendliche Entfernung zur Nahbereichslage bewegt. Dies ist äquivalent zu der üblicherweise erläuterten Zonenanzahl. Das zweite Vergleichsregister
34 hat eine Kapazität für eine Bitanzahl n, die dem vorbestimmten Bezugsfeld entspricht. 35 ist ein Register zum zeitweiligen Speichern eines in Binärform umgewandelten, zeitlich seriellen Bildsignals, das dem Bezugsfeld entspricht. Das Register 35 wird nachstehend als T-Register bezeichnet. Das T-Register 35 hat Nmax Bits, nämlich eine
-23- UE 2019
Kapazität, die groß genug ist, das in Binärform umgewandelte serielle Bildsignal vollständig zu speichern, das dem Bezugsfeld bei der Abbildung mit einer dem Maximalwert der Brennweite des Bildaufnahmeobjektivs 1 entsprechenden ° Vergrößerung entspricht. 29 ist eine Umsetzschaltung zum Umsetzen des von den Brennweitenumsetzungs-Schaltern 14' abgegebenen Brennweiten-Codesignals in eine natürliche binäre Zahl, wenn dieses Brennweiten-Codesignal durch ein Graycodesignal gebildet ist. Die Umsetzschaltung 29 wird nachstehend als G-B-Umsetzer (Gray/Binär-Umsetzer) bezeichnet. Wenn die von dem G-B-Umsetzer abgegebene Brennweiten-Information χ ist und die Größe des mittels des tatsächlich eingesetzten Bildaufnahmeobjektivs 1 erzeugten Bezugsfeldbilds durch eine Bildelementanzahl N(x) gegeben ist, so ist N(x) durch N(x)=q+p gegeben, wobei ρ die Bitanzahl darstellt, die einer Zunahme oder Abnahme der Bezugsfeld-Bits im Zusammenhang mit der Änderung des Brennweitenumsetzungs-Codesignals entspricht, während q die Bezugsfeld-Bitanzahl bei x=0 darstellt. Mit 30 und 31 sind
Digitaladdierer bezeichnet, (die nachstehend als Addierer I bzw. Adddierer II bezeichnet werden). 32 ist eine Anfangswert-Einstellschaltung für die Einstellung des Anfangswerts q der Bezugsfeld-Bitanzahl bei χ = 0. Der Addierer I führt den Rechenvorgang ρ * χ aus, während der Addierer II den Rechenvorgang q + ρ χ χ ausführt, N(x) = q + ρ abgibt und diesen Wert als Eingangssignal an eine Ablaufsteuerschaltung 28 anlegt. Die maximale Anzahl Nmax der mittels der Binärform-Umwandlungs-Schaltung 13 für
das Bezugsfeld in binäre Form umgewandelten Signale wird 30
mittels des T-Registers 35 gespeichert, wonach die Ablaufsteuerschaltung 28 mit der zu diesem Zeitpunkt aufgrund der von den Brennweitenumsetzungs-Schaltern 14' ausgegebenen Information berechneten Größe N(x) des Bezugsfeldbilds
den Rechenvorgang (Nmax-N(x))/2 ausführt und das in dem 35
T-Register 35 gespeicherte Signal um (Nmax-N(x))/2 Bits
-24- DE 2019
* verschoben wird, wodurch ein Vorschub von zu dem gegenwärtigen Zeitpunkt erforderlichen N(x) Bits der in Binärform umgewandelten Bildsignalfolge ausgeführt wird. Darauffolgend wird aus dem T-Register 35 die genannte vorgeschobene, in Binärform umgewandelte Bildsignalfolge mit einer Taktfrequenz f/n abgegeben, die durch Frequenzteilung einer beliebigen Frequenz f durch eine vorbestimmte Bezugsfeld-Bildanzahl η erzielt ist. Dieses Signal wird bei
einem Taktimpuls mit einer Frequenz f/M(x), die durch Frequenzteilung der beliebigen Frequenz f durch N(x) erzielt ist, in ein Bezugsregister 36 eingegeben, das eine Kapazität von η Bits hat. Die bis zur Abgabe von N(x) Bits der in Binärform umgewandelten Bildsignalfolge aus dem T-Register 35 erforderliche Zeitdauer ist durch N(x) *· l/(f/n) bestimmt, während die für die Eingabe der in Binärform umgewandelten Bildsignalfolge in das Bezugsregister 36 mit η Bits erforderliche Zeitdauer gleich η * l/(f/N(x)) ist. Demgemäß werden die Abgabe und die Einführung der in Binärform umgewandelten Bildsignalfolge ohne Überschuß oder Fehlstellen zwischen den Registern 35 und 36 ausgeführt, wodurch die sich aus der Änderung der Brennweite' ergebende Änderung der Abbildungsvergrößerung des Bezugsfeldbilds immer verarbeitet werden kann, da die in Binärform umgewandelte Bildsignalfolge auf eine vorbestimmte Größe η verkleinert oder vergrößert wird. Nach der Aufnahme der verkleinerten oder vergrößerten, in Binärform umgewandelten Bildsignalfolge für das Bezugsfeldbild in dem Bezugsregister 36 oder der in Binärform umgewandelten
Bildsignalfolge für das Vergleichsfeldbild aus der Ver-30
gleichsfeld-Binärform-Wandlerschaltung 12 in dem ersten und. dem zweiten Vergleichsregister 33 und 34 werden die Inhaltsdaten des Bezugsregister 36 und des zweiten Vergleichsregisters 34 aufeinanderfolgend abgegeben und es wird mittels eines nachgeschalteten Exclusiv-NOR-Glied bzw. Äquivalenzglieds EN die Übereinstimmung oder das Feh-
-25- DE 2019
len einer Übereinstimmung ermittelt. Zu dem Zeitpunkt, an dem die Abgabe der n-Bit-Signalfolge abgeschlossen ist, ist der Inhalt des Bezugsregisters 36 wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückgeführt, während der. Inhalt des zweiten Vergleichsregisters 34 durch die Aufnahme eines · "T-Bit-Signals aus dem ersten Vergleichsregister 33 um ein Bit verschoben ist. Durch diese Unterscheidung zwischen Übereinstimmung und fehlender Übereinstimmung und die nachfolgende 1-Bit-Verschiebung, die aufeinanderfolgend d-mal wiederholt werden, kann eine im wesentlichen mit dem Bezugsfeld übereinstimmende Stelle in dem Vergleichsfeld erfaßt werden und damit die Entfernung zu dem aufzunehmenden Objekt aufgrund der vorangehend genannten Rechengleichung in der Art der Dreieckvermessung ermittelt werden. Die Entfernungsermittlung- und Scharfeinstellungserkennungs-Schaltung 20 führt die Ermittlung der Objektentfernung durch die Ermittlung der Übereinstimmungslage eines derartigen Bilds aufgrund des Unterscheidungs-Ausgangssignals des Äquivalenzglieds EN sowie ferner die Erkennung des Scharfeinstellungszustands des Bildaufnahmeobjektivs 1 in Bezug auf das Objekt durch den Vergleich zwischen der ermittelten Objektentfernung und dem von derumsetzschaltung 26 her vorgegebenen Ausmaß des Ausstellens des Bildaufnahmeobjektivs 1 aus; als Schaltung 20 ist bei-
spielsweise ein Aufbau anwendbar, wie er in der US-Patentanmeldung 1.21 690 vom 15. Februar 1980 beschrieben ist. Hinsichtlich der Treiberschaltung 11, der Spitzenwert-Erfassungsschaltung 18, der Binärform-Wandlerschaltungen 12 und 13 und der Ablaufsteuerschaltung 28, deren Gestal-
tungen hier nicht im einzelnen beschrieben sind, können gleichermaßen die Gestaltungen gemäß der Beschreibung in dieser US-Patentanmeldung Nr. 121 690 angewandt werden. Mit 37, 38. 39 und 40 sind Schalter zur Steuerung der Ablauffolge der jeweiligen Register bezeichnet.
-26- DE 2019
Die Fig. 7 zeigt Einzelheiten eines für die Vergrößerungskorrektur- und Koinzidenzerfassungsschaltung 19 vorgesehenen Schaltungsteils der Ablaufsteuerschaltung 28, der zur Bildung von verschiedenerlei Steuerimpulsen hinsichtlich der Vergrößerungskorrektur dient. Die Fig. 8 ist ein Zeitdiagramm dieser Impulse. In der Fig. 7 bezeichnet 43 einen Digitalsubtrahierer, während 44 eine Anfangswert-Einstellschaltung für den Digitalsubtrahierer 43 bezeichnet, die anfänglich 3/2 des vorangehend genannten Werts Nmax einstellt. Dementsprechend subtrahiert der Digitalsubtrahierer 43 auf digitale Weise den von der Vergrößerungs-Korrektur-Schaltung 15 ausgegebenen Wert N(x)/2 von dem Wert 3 Nmax/2 und gibt den Wert (3Nmax -N(x))/2 ab. 45 ist ein Rückwärtszähler, der die mittels des von dem Subtrahierer 43 ausgegebenen Werts(3Nax-(x))/x vorgewählten Anzahl rückwärts zählt und an seinem Ausgang CR einen einzigen Impuls abgibt, sobald sein Zählstand "0" ist. (ß~ ist ein Impuls, der mit der Signalabgabe des Bezugsfeldsensors 7 synchron ist, während ^SH ein Schiebeimpuls des Bezugsfeldsensors 7 ist. Der Rückwärtszähler 45 empfängt unter Voreinstellung mittels des Schiebeimpulses <^SH das Eingangssignal (3Nmax-N(x))/2 und zählt die Impulse 0Q. Mit 46 ist ein RS-Flip-Flop bezeichnet, das durch den Schiebeimpuls (DSU rückgesetzt wird und mittels des Einzelimpuls-
2^ signals aus dem Anschluß CR des RUckwärtszählers 45 zum Zeitpunkt des vollständigen Rückwärtszählens des Werts (3Nmax-N(x))/2 gesetzt wird. <fi. ist ein Impulssignal, welches ^aufgrund des Q-Ausgangssignals des RS-Flip-Flops
46 den Umstand anzeigt, daß der erforderliche Vorschub 30
der in binäre Form umgewandelten Bildsignalfolge für das Bezugsfeld in dem T-R'egister 35 abgeschlossen worden ist. Dieses Impulssignal liegt als Eingangssignal an dem Schalter 37 für die Betriebsart-Umschaltung des T-Registers 35 nach Fig. 6 an, um den Zeitpunkt der Schiebeimpuls-Umschaltung zu steuern. Mit 41 ist ein von dem Impuls
-27- DE 2019
gelöschter n-Bit-Frequenzteilungs-Zähler zur Teilung der Frequenz der Impulse ö5Q durch η bezeichnet, φ 5 ist ein Taktimpulssignal, das sich aus der n-Frequenzteilung der' Impulse Q ergibt und das ein Impulssignal für die Abgabe der in dem T-Register 35 vorgeschobenen, in Binärform umgewandelten Bildsignalfolge für das Bezugsfeld zu dem Bezugsregister 36 darstellt, wobei dieses Impulssignal zusammen mit den Impulsen ψ~ an den Schalter 37 angelegt wird und mittels desselben selektiv dem T-Register 35 zugeführt wird. 42 ist ein N(x)-Frequenzteilungs-Rückwärtszähler, der mit den Impulsen φ~ das Ausgangssignal N(x) der Vergrößerungs-Korrekturschaltung 15 rückwärts zählt, das zum Zeitpunkt des Impulses ψ5ϋ eingegeben und voreingestellt wird. φ ist eine Impulsfolge, die gleichzeitig mit dem Rückwärtszählen des Werts N(x) aus dem Anschluß CR des NCxJ-Frequenzteilungs-Rückwärtszählers 42 ausgegeben wird und ein Bezugsregister-Speicherimpulssignal für das aufeinanderfolgende Einspeichern der von dem T-Register mittels der Taktimpulse φ^ abgegebenen Signalimpulse in das Bezugsregister 36 darstellt. Die Impulsfolge φ
wird zusammen mit dem Impuls φ SH über ein ODER-Glied OGl in den N(x)-Frequenzteilungs-Rückwärtszähler 42 eingegeben, so daß nach Erzeugung eines Einzelimpulses der Impulse φ SH der Wert N(x) jedesmal voreingestellt und eingegeben wird, wenn die Impulsfolge φ einen Einzelimpuls ergibt. Mit 49 ist ein (n+d)-Bit-Zähler bezeichnet, der nach dem Löschen mittels des Impulses 0SH (n+d) Bits der Impulse Φο zählt. 50 ist ein RS-Flip-Flop, das mit dem Impuls φ SH rückgesetzt und danach mittels eines Übertragsausgangssignals (an dem Anschluß CR) aus dem (n
+d)-Zähler 49 gesetzt wird. Durch das von dem (n+d)-Bit-Zähler 49 abgegebene Übertragsausgangssignal ist erkennbar, daß die Einspeicherung der in binäre Form umgewandelten Bildsignalfolge für das Vergleichsfeld mit d Bits in das erste Vergleichsregister 33 und mit η Bits in das
-28- DE 2019
zweite Vergleichsregister 34 abgeschlossen worden ist. 47 ist ein n-Bit-Frequenzteilungs-Zähler, der ein Vergrößerungs-Korrektur-Einspeicherungsabschluß-Signal für eine n-Bit-Impulszählung erzeugt, die sich aus der von dem Rückwärtszähler 42 abgegebenen Frequenzteilung der Impulse SQ auf 1/N(x) ergibt. Dabei zeigt das Einspeicherungsabschluß-Signal an, daß unter Ausführung des Vergrößerungskorrekturvorgangs an der in binäre Form umgewandelten Bildsignalfolge für das Bezugsfeld die Verschiebung aus dem T-Register 35 zu dem n-Bit-Bezugsregister 36 abgeschlossen worden ist; nach dem Löschen mittels des Impulses 0SH führt der Zähler 47 eine n-Bit-Zählung der Impulse <fiQ synchron mit dem Ausgangssignal eines UND-Glieds AGl aus, das das T-Register-Vorschubabschluß-Signal f& und die Einspeicherungs-Impulse φ für das Bezugsregister 36 empfängt. Mit 48 ist ein RS-Flip-Flop bezeichnet, das von dem Impuls 0SH rückgesetzt wird und von dem Übertragssignal (an dem Anschluß CR) des n-Bit-Frequenzteilungs-Zählers 47 gesetzt wird. Das Q-Ausgangssignal des
2® RS-Flip-Flops 48 bildet ein Vergrößerungs-Korrektur-Endsignal, während ein Ausgangssignal φ& eines UND-Glieds AG2, das dieses Endsignal und ein Einspeicherungsabschluß-Signal für das erste und das zweite Vergleichsregister empfängt, welches das Q-Ausgangssignal des RS-Flip-Flops 50 ist, an die (in Fig. 6 gezeigten) Schalter 39 und 40 zum Umschalten zwischen der Betriebsart der Übereinstimmungs/Fehlübereinstimmung-Vergleichsbestimmung des Bezugsregisters 36 und der Betriebsart der Signaleinspeicherung
aus dem T-Register 35 angelegt wird. 30
In der Fig. 6 ist jZL ein Impulssignal zur Steuerung des Schalters zwischen dem ersten Vergleichsregister 33 mit d Bits und dem zweiten Vergleichsregister 34 mit η Bits. Wenn die in die binäre Form umgewandelte Bildsignalfolge für das Vergleichsfeld aufeinanderfolgend eingespeichert
-29- DE 2019
werden soll, ist der Schalter 38 auf die Stellung b geschaltet; wenn der Inhalt des Bezugsregisters 36 mit den η Bits auf Übereinstimmung oder fehlende Übereinstimmung hin verglichen und ermittelt werden soll, wird der Schalter 38 auf die Stellung a geschaltet; nach Abschluß des Vergleichs für eine Periode wird der Schalter 38 in die Stellung b geschaltet, um ein Ein-Bit-Signal aus dem ersten Vergleichsregister 33 einzugeben; nachdem der Schalter 38 darauffolgend wieder in die Stellung a geschaltet wurde, wird erneut die Übereinstimmung bzw. fehlende Übereinstimmung durch Vergleich ermittelt; das Impulssignal β~ bewirkt eine Steuerung in der Weise, daß dieser Vorgangsablauf d-mal wiederholt wird.
in der Fig. 7 ist 51 ein n-Bit-Zähler, der aus dem Löschzustand (mittels des Ausgangssignals eines Inverters IVl) gelöst wird, sobald der Steuerimpuls φ für die Umschaltung zwischen dem Vergleichsbestimmungsbetrieb und dem Einspeicherbetrieb des Bezugsregisters 36 ausgegeben wird, um eine n-Bit-Zählung der Impulse ^0 auszuführen und ein Einzelperioden-Vergleichsabschlußsignal abzugeben. Das Impulssignal ^2 für die Steuerung des Schaltens zwischen der Speicherungsbetriebsart und der Vergleichsbestimmungsbetriebsart des Vergleichsregisters 34 wird durch das Ausgangssignal eines ODER-Glieds 0G2 gebildet, das das Übertragsausgangssignal des n-Bit-Zählers 51 und das "q-Ausgangssignal des RS-Flip-Flops 50 empfängt, fi. und ^3 sind Impulssignale zum jeweiligen Ansteuern des ersten Vergleichsregisters 33 mit den d Bits bzw. des zweiten Vergleichsregisters 34 mit den η Bits, während 0„ das Ergebt nis des mittels eines UND-Glieds AG3 gebildeten logischen Produkts aus dem Ausgangssignal eines ODER-Glieds 0G3, das die Steuerimpulse 0_ und das Q-Ausgangssignal des RS-Flip-Flops 50 empfängt, und den Impulsen oL ist. JZL ist
υ 1
das Ergebnis des mittels des UND-Glieds AG4 gebildeten
-30- DE 2019
logischen Produkts aus den Signalen 0„ und 0„. 0„ ist ein Steuerimpulssignal bei dem Vergleichsbestimmungsbetrieb des Bezugsregisters 36 und stellt das Ergebnis des mittels eines UND-Glieds AG5 gebildeten logischen Produkts aus dem mittels eines Inverters IV2 invertierten Impulssignals d und dem Impulssignal /„ dar. Mit 52 ist ein d-Bit-Zähler zum Zählen der Wiederholungsanzahl, in der die Periode des Vergleichens der jeweiligen Signalbits des Inhalts des n-Bit-Bezugsregisters 36 mit dem Inhalt des zweiten Bezugsregisters 34 mit η Bits unter aufeinanderfolgendem Anlegen eines jeweiligen Signalbits wiederholt wurde. 53 ist ein RS-Flip-Flop, das von dem Impuls ^SH rückgesetzt und danach durch das Übertragsausgangssignal des d-Bit-Zählers 52 gesetzt wird. Der d-Bit-Zähler 52 wird mittels des ubertragsausgangssignals des n-Bit-Frequenzteilungs-Zählers 47 für das Vergrößerungs-Korrektur-Abschlußausgangsimpul.ssignal gelöscht, wonach der Zähler 52 die Impulse /0 synchron mit dem Ausgangssignal eines UND-Glieds AG6 zählt, das das Q-Ausgangssignal des RS-Flip-Flops 53 und das Übertragsausgangssignal des n-Bit-Zählers 51 für das Vergleichsabschluß-Ausgangsimpulssignal für eine Periode empfängt. Eine Verschiebungsadresse, die während der aufeinanderfolgenden (d-1)-fachen Verschiebungen das maximale Ausmaß an Übereinstimmung ergibt, wird mittels eines Übertragssignals 0L zwischengespeichert, das aus dem d-Bit-Zähler 52 nach der d-Bit-Zählung als Einzelimpuls ausgegeben wird.
Schließlich zeigt die Fig. 9 in schematischer Weise ein
Beispiel für die Anwendung der Entfernungsmeßeinrichtung bei einer gewöhnlichen Fernsehkamera, die mit einem Zoomobjektiv ausgestattet ist.
In der Fig. 9 ist 54 ein Bildaufnahme-Zoomobjektiv der Fernsehkamera. 54a ist ein Scharfeinstellungs-Linsensystem
-31- DE 3019
des Objektivs 54, 54b ist ein Vergrößerungsänderungs-Linsensystem des Objektivs und 54c ist ein Korrektur-Linsensystem des Objektivs. Mit 54d ist die Blende des Bildaufnahmeobjektivs 54 bezeichnet, während mit 54e ein Relais-Linsensystem des Bildaufnahmeobjektivs bezeichnet ist. 55 ist eine Bildaufnahmeröhre wie ein "Plan-vicon" oder Videcon oder aber ein Festkörper-Bildaufnahmeelement wie eine zweidimensionale Ladungskoppelschaltung (CCD). Die Bildaufnahme für die Fernsehsignale erfolgt mittels eines Bildaufnahmesystems aus dem Bildaufnahme-Zoomobjektiv 54 und dem Bildaufnahmeelement 55, während als Bezugsbild-Bildfläche ein vorbestimmter Teilbereich der Bildaufnahme-Bildfläche verwendet wird. Mit 57 ist eine Vergleichsfeldlinse bezeichnet. Die Vergleichsfeldlinse 57 soll mög-
liehst so eingebaut werden, daß ihre erste Hauptebene mit der ersten Hauptebene des Scharfeinstellungs-Linsensystems 55a des Bildaufnahme-Zoomobjektivs 54 zusammenfällt, wenn das Scharfeinstellungs-Linsensystem 54a in die zur Hälfte versetzte Lage verstellt wurde. Falls jedoch zur Erleichterung des Aufbaus die Einbaulage der Vergleichsfeldlinse 57 mehr oder weniger von dieser genannten Einbaulage abweicht, entsteht praktisch keine nachteilige Auswirkung, so daß daher keine Einschränkung auf die genannte Einbaulage besteht. 56 ist eine Festblende zum Einstellen der Öffnung der Vergleichsfeldlinse 57. 58 ist eine Fotosensor-Reihenanordnungs-Vorrichtung bzw. Fotosensorrreihe für das Vergleichsfeld. Der Vergleichsfeldsensor 58 sollte möglichst an einer Stelle angebracht werden, an der ein
in einem der zur Hälfte versetzten Lage des Scharfeinstellen
ou lungs-Linsensystems 54a entsprechenden Abstand stehendes Objekt am schärfsten abgebildet wird. Ferner wird natürlich der Vergleichsfeldsensor 58 an einer Stelle angebracht, an der ein vorbestimmter Bezugsfeldteil des Bildaufnahmeelements 55 besteht, so daß damit ein Basis-Entfernungsmesser gebildet ist. Bei dem beschriebenen Ausfüh-
-32- DE 2019
rungsbeispiel wird eine Zeile des Abtastbildsignals in dem zur optischen Achse des Bildaufnahme-Zoomobjektivs 54 orthogonalen Bereich oder eine Zeile in der Nähe der optischen Achse als Bezugsfeld-Bildfläche gewählt, wobei als Nmax die Anzahl der Bildelemente gewählt wird, die in der Längsrichtung der Bildfläche enthalten ist, welche einem Fall entspricht, bei dem die Länge der Bezugsfeld-Bildfläche in Bezug auf einen vorbestimmten Entfernungsmeß-Feldwinkel am größten wird, nämlich einem Fall, bei dem das Bildaufnahme-Zoomobjektiv 54 bei größter Brennweite ein im Nahbereich liegendes Objekt aufnimmt.
Im Gegensatz dazu wird bei dem Vergleichsfeldsensor 58 eine Verschiebungsbitanzahl d gewählt, die der erforderlichen Entfernungsmeßgenauigkeit entspricht; ferner ist die tatsächlich genutzte Länge des Vergleichsfeldsensors 58 n+d Bits, wobei η die Anzahl der Bildelemente in derjenigen Länge des Vergleichsfeldsensors ist, die dem Entfernungsmeßfeld-Winkel entspricht.
Mit 59 ist ein Verstellungslagen-Umsetzungs-Codegeber des Bildaufnahme-Zoomobjektivs 54 bezeichnet. 60 ist ein
Brennweitenumsetzungs-Codegeber, der die Zoomobjektiv-Teillinsensysteme 54b und 54c betrifft und der die beim Zoomen hervorgerufene Brennweitenveränderung als codierte Brennweiteninformation ausgibt. 61 ist eine Treiberschaltung für die Ansteuerung des Vergleichsfeldsensors 58. Mit 64 ist eine Videosignal-Verarbeitungsschaltung für die Ansteuerung des Bildaufnahmeelements 55 und die Verar-
UU beitung des Videosignals bzw. Fernsehsignals. Aus der Videosignal-Verarbeitungsschaltung 60 wird natürlich ein Norm-Fernsehsignal ausgegeben sowie in die Scharfeinstellungspunkt-Ermittlungsschaltung ein Helligkeitssignal als Bezugsfeld-Bildsignalfolge eingegeben. 63 ist eine Belichtungsautomatik-Schaltung für das automatische Regeln der
-33- DE 2019
Blende 54d. Von der Belichtungsautomatik-Schaltung 63 wird ein Blendenwertsignal ausgegeben und in die Treiberschaltung 61 für den Vergleichsfeldsensor 58 eingegeben, um die Ladungssammelzeit oder die Ladungsausscheidezeit des Vergleichsfeldsensors 58 zu steuern. Der Blendenwert der festen Einstellblende 56 für die Einstellung der Blendenöffnung der Vergleichsfeldlinse 57 entspricht bei offener Blende 54d des Bildaufnahme-Zoomobjektivs 54 dem in Einzelheiten in Zusammenhang mit dem vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispiel beschriebenen. Es ist notwendig, die Verstärkung des Vergleichsfeldsensors 58 entsprechend einer Änderung des Blendenwerts des Bildaufnahme-Zoomobjektivs 54 aus dessen Öffnungsstellung heraus zu steuern und sie an den Ausgangspegel des genannten Helligkeitssignal anzugleichen. Zu diesem Zweck wird die Ladungssammelzeit oder die Ladungsausscheidezeit des Vergleichsfeldsensors 58 aufgrund des von der Belichtungsautomatik-Schaltung 63 abgegebenen Blendenstellungssignals gesteuert. Mit 62 ist ein Blendenwertumsetzungs-Codegeber bezeichnet, der bei der Einstellung der Blende 54d von Hand eine Blendenwertinformation abgibt.
Jeder der Umsetzungs-Codegeber 59, 60 und 62 für die Objektiveinstellungslage, die Brennweite und den Blendenwert 2^ kann durch einen Aufbau gebildet werden, der der (in Fig. 1 gezeigten) Kombination aus dem Objektiveinstellungs-Umsetzungs-Codemuster 21 und dem Kontakt 22 gleichartig ist, die bei jiem vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispiel
verwendet wird.
30
Gemäß der vorangehenden ausführlichen Beschreibung wird bei der beschriebenen Entfernungsmeßeinrichtung einer Kamera das optische Bildaufnahmesystem der Kamera gemeinschaftlich als eines der optischen Entfernungsmeßsysteme und vorzugsweise als optisches Bezugsfeldsystem verwendet,
-34- DE 2019
wodurch es möglich wird, irgendeine optische Parallaxe gänzlich auszuschalten und darüberhinaus den gesonderten Einbau des optischen Bezugsfeldsystems unnötig zu machen; dadurch wird es möglich, die Kamera mit einer Entfernungsmeßeinrichtung auszustatten, die kompakt und leicht ist sowie auch eine hohe Nutzbarkeit hat.
Dabei kann ein Unterschied hinsichtlich der Abbildungsvergrößerung zwischen dem optischen Bezugsfeldsystem und dem optischen Vergleichsfeldsystem sowie eine Schwankung der Abbildungsvergrößerung, die zwangsweise dadurch entsteht, daß das optische Bildaufnahmesystem auch als optisches Bezugsfeldsystem dient, mittels eines Vergrößerungs-Korrektursystems vollständig ausgeschaltet werden, bei dem
!5 gemäß der Darstellung der Ausführungsbeispiele ein Register zum zeitweiligen Speichern der Bezugsfeldbild-Information vorgesehen ist, der Vorschub der erforderlichen Bezugsfeldbild-Information aufgrund einer Brennweitenumsetzungs-Codeinformation erfolgt und das Verhältnis der Geschwindigkeit der Abgabe und des Einschreibens der zeitlich seriellen Bildinformation in ein Bezugsfeldregister einer vorbestimmten Kapazität rechnerisch aufgrund der Brennweitenumsetzungs-Codeinformation verarbeitet wird, wodurch die Bezugsfeldbild-Information immer zu einer
zeitlich seriellen Bildinformation mit einer vorbestimmten Bitanzahl erweitert oder verringert wird, so daß demnach die Entfernungsmessung mit hoher Genauigkeit ermöglicht ist.
Die Anwendung der Entfernungsmeßeinrichtung bei einer Video- bzw. Fernsehkamera wurde zwar anhand eines Falls beschrieben, bei dem ein Teil des Bildaufnahmeelements für die Videobildebene auch als Bezugsfeldsensor dient, jedoch ist es natürlich auch möglich, den Bezugsfeldsensor an einer Stelle in einer zu der Abbildungsebene des Scharf-
• · 4
-35- DE 2019
einstellungs-Linsensystems konjugierten Ebene derart einzubauen, daß ein Teil der Lichtstrahlen aus dem Scharfeinstellungs-Linsensystem auf die Oberfläche des Bezugsfeldsensors fällt und dort abgebildet wird, wodurch eine Beeinflussung des Bezugsfeldbilds durch eine Änderung der Brennweite und eine Änderung des Blendenwerts bei der
Brennweitenverstellung des Bildaufnahmeobjektivs verhindert wird.
Ferner ist es auch möglich, die Wellenlängenbereiche der Bezugsfeld-Lichtstrahlen und der Vergleichsfeld-Lichtstrahlen mittels eines Elements wie eines Zwischen- bzw. Sperrspiegels oder Filters so zu wählen, daß sie von dem Wellenlängenbereich der Bildaufnahme-Lichtstrahlen verschieden sind; dadurch wird eine Beeinflussung im Sinne einer Verringerung oder Verstärkung der bei der Bildaufnahme und dem optischen Sucher genutzten Lichtstrahlen abgeschwächt.
Die Entfernungsmeßeinrichtung wurde zwar im Hinblick auf ihre Anwendungen bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera und einer Videokamera beschrieben, jedoch ist sie auch in weitem Ausmaß bei anderen fotografischen optischen Geräten einsetzbar, bei denen eine Objektentfernungsinformation erforderlich ist.
Es wird eine Entfernungsmeßeinrichtung in einer Kamera angegeben, bei der die Relativlagebeziehung zwischen zwei über zwei voneinander in einem Abstand einer vorbestimmten Basislänge entfernt angeordnete optische Systeme erzielten Meßbildern eines Objekts ermittelt wird, um dadurch die Entfernung von der Kamera zu dem Objekt festzustellen; bei der Entfernungsmeßeinrichtung wird das optische Bildaufnahmesystem der Kamera auch als eines der optischen Systeme für die Entfernungsmessung benutzt.
Leerseite

Claims (11)

?ι ι 557 TQ.. °^ ' loo'|f ; .*·. .",Patentanwälte und J» IEDTKE - DUHLING - "I>&NWE: j ...X \ Vertreter beim EPA *FL -^ _ /-ν*· ·* *··**··* *··*-•••Dipl.-Ing. H.Tiedtke * fclRUPE - ΓΊΕΙ-LMANN - V3RAIWS Dipl.-Chem. G. Bühling Dipl.-Ing. R. Kinne Dipl.-Ing. R Grupe Dipl.-Ing. B. Pellmann Dipl.-Ing. K. Grams Bavariaring 4, Postfach 20 2403 8000 München 2 Tel.: 0 89-539653 Telex: 5-24 845 tipat cable: Germaniapatent München 29.März 1982 DE 2019 Patentansprüche
1. Entfernungsmeßeinrichtung in einer Kamera mit einem Aufnahmeobjektiv, zum Messen der Entfernung zwischen der Kamera und einem Objekt, gekennzeichnet durch eine erste Bildsignal-Erzeugungsvorrichtung (7; 55,64) zum Erzeugen eines elektrischen Signals gemäß einem ersten Meßbild, das aus einem mittels des Aufnahmeobjektivs (1;54) erzeugten Bild des Objekts erzielt ist, eine optische Entfernungsmeßvorrichtung (8;57), die zur Erzeugung eines Bilds des Objekts entsprechend einem Weg angeordnet ist, der von demjenigen für das mittels des Aufnahmeobjektivs erzeugte Objektbild verschieden ist, eine zweite Bildsignal-Erzeugungsvorrichtung (10; 58) zum Erzeugen eines elektrischen Signals gemäß einem zweiten Meßbild, das aus dem mittels der optischen Entfernungsmeßvorrichtung erzeugten Objektbild erzielt ist, wobei sich die Relativlage zwischen dem ersten und dem zweiten Meßbild in Übereinstimmung mit einer Änderung der Entfernung (D) zwischen der Kamera und des Objekts ändert, und eine Schaltungseinrichtung (12 bis 28), die die mittels der ersten und der zweiten Bildsignal-Erzeugungsvorrichtung erzeugten elektrischen Signale empfängt und ein Ausgangssignal abgibt, das die Relativlage zwischen dem ersten und dem zweiten Meßbild anzeigt.
A/22
Deulsche Bank (München) Klo. 51/61070 Dresdner Bank (München) Kto. 3939 844 Posischeck (München) KIo. 670-43-804
-2- DE 2019
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Konipensationseinrichtung (15 , 25 ; 59 ,62 , 66 ), die einen Abbildungsunterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Meßbild kompensiert und so angeordnet ist, daß sie zur Kompensation in der Schaltungseinrichtung (12 bis 28) auf dieselbe einwirkt.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kompensationseinrichtung (15,25;59,62,66) eine Ermittlungseinrichtung (14;66) zum Ermitteln der Brennweite des Aufnahmeobjektivs (1;54) aufweist.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kompensationseinrichtung (15,25; 59,62,66) eine Ermittlungseinrichtung (25;59) zum Ermitteln der Einstellungslage des Aufnahmeobjektivs (l;54) aufweist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kompensationseinrichtung (59,62,66) eine Ermittlungseinrichtung (62) zum Ermitteln des F-Blendenwerts des Aufnahmeobjektivs (54) aufweist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, ° gekennzeichnet durch eine optische Meßbild-Erzeugungsvorrichtung (6), die bezüglich des Aufnahmeobjektivs (1) so angeordnet ist, daß sie das erste Meßbild unter Verwendung ,eines Teils der Abbildungslichtstrahlen aus dem Aufnahmeobjektiv erzeugt.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Bildsignal-Erzeugungsvorrichtung (7) eine Abtasteinrichtung (11) zum Abtasten des mittels der Meßbild-Erzeugungsvorrichtung (6) erzeugten ersten Meßbildes aufweist.
-3- DE 2019
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Bildsignal-Erzeugungsvorrichtung (8) eine Abtasteinrichtung (11) zum Abtasten des aus dem mittels der optischen Entfernungsmeßvorrichtung (8,9) erzeugten Objektbild erzielten zweiten Meßbilds aufweist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kamera eine Videosignal-Erzeugungseinrichtung (55) zur Erzeugung eines elektrisehen Videosignals aufweist, das das mittels des Aufnahmeobjektivs (54) erzeugte Objektbild darstellt, und daß die erste Bildsignal-Erzeugungsvorrichtung (64) so ausgebildet ist, daß sie das elektrische Signal bezüglich des ersten Meßbilds durch Verwendung mindestens eines Teils des von der Videosignal-Erzeugungsvorrichtung erzeugten elektrischen Videosignals bildet.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Bildsignal-Erzeugungsvorrichtung
(58) eine Abtasteinrichtung (61) zum Abtasten des aus dem mittels der optischen Entfernungsmeßvorrichtung (57) erzeugten Objektbilds erzielten zweiten Meßbilds aufweist.
°
11. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Entfernungsmeß vorrichtung (8;57) an einer Stelle in einem Abstand einer vorbestimmten Basislänge von dem Aufnahmeobjektiv (1;54) entfernt angeordnet ist, so daß der ReIa-
tivlageunterschied zu einem Maß für die Entfernung (D) zwischen der Kamera und dem Objekt wird.
DE19823211557 1981-03-31 1982-03-29 Entfernungsmesseinrichtung in einer kamera Granted DE3211557A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP56047614A JPS57161839A (en) 1981-03-31 1981-03-31 Distance measuring device of camera

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3211557A1 true DE3211557A1 (de) 1982-11-11
DE3211557C2 DE3211557C2 (de) 1990-04-05

Family

ID=12780097

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19823211557 Granted DE3211557A1 (de) 1981-03-31 1982-03-29 Entfernungsmesseinrichtung in einer kamera

Country Status (3)

Country Link
US (1) US4443078A (de)
JP (1) JPS57161839A (de)
DE (1) DE3211557A1 (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1987007038A1 (en) * 1986-05-12 1987-11-19 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Lens shutter camera including zoom lens
US4936664A (en) * 1986-05-12 1990-06-26 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Zoom lens drive system for camera
US4944030A (en) * 1986-05-12 1990-07-24 Asahi Kogaku Kogyo K.K. Lens shutter camera including zoom lens
US5162831A (en) * 1986-05-12 1992-11-10 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Zoom lens drive system for camera
US5280317A (en) * 1986-05-12 1994-01-18 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Lens shutter camera including zoom lens drive system
DE4308714A1 (de) * 1993-03-18 1994-09-22 Linhof Praezisions Kamera Werk Gekuppelter Entfernungsmesser für fotografische Kameras
US5475456A (en) * 1986-05-12 1995-12-12 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Zoom lens drive system for lens shutter type of camera

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5888728A (ja) * 1981-12-21 1983-05-26 Nippon Kogaku Kk <Nikon> カメラの自動合焦装置
JPS6053913A (ja) * 1983-09-05 1985-03-28 Canon Inc 自動合焦装置
JP2614843B2 (ja) * 1985-12-02 1997-05-28 オリンパス光学工業株式会社 自動焦点顕微鏡
US4788441A (en) * 1985-12-16 1988-11-29 Acme-Cleveland Corporation Range finder wherein distance between target and source is determined by measuring scan time across a retroreflective target
US4851657A (en) * 1985-12-23 1989-07-25 Minolta Camera Kabushiki Kaisha Focus condition detecting device using weighted center or contrast evaluation
JPH0756530B2 (ja) * 1986-03-31 1995-06-14 株式会社ニコン 撮影レンズ鏡筒およびカメラ
US5264885A (en) * 1986-05-12 1993-11-23 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Lens shutter camera including zoom lens
US5214462A (en) * 1986-05-12 1993-05-25 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Lens shutter camera including zoom lens and barrier mechanisms
JPH0810297B2 (ja) * 1987-07-07 1996-01-31 富士写真フイルム株式会社 位相差検出装置
JPH0754372B2 (ja) * 1987-07-08 1995-06-07 富士写真フイルム株式会社 位相差検出装置
JP3150243B2 (ja) * 1993-10-25 2001-03-26 キヤノン株式会社 測距装置及びカメラ

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4004852A (en) * 1975-06-30 1977-01-25 Rockwell International Corporation Integrated automatic ranging device for optical instruments

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4160587A (en) * 1976-10-01 1979-07-10 Bolex International S.A. Camera equipped with range finder for manual or automatic focusing

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4004852A (en) * 1975-06-30 1977-01-25 Rockwell International Corporation Integrated automatic ranging device for optical instruments

Cited By (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5162831A (en) * 1986-05-12 1992-11-10 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Zoom lens drive system for camera
US5321462A (en) * 1986-05-12 1994-06-14 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Lens shutter camera including zoom lens
US4944030A (en) * 1986-05-12 1990-07-24 Asahi Kogaku Kogyo K.K. Lens shutter camera including zoom lens
EP0495533A3 (de) * 1986-05-12 1992-08-05 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Führungsmechanismus für eine flexible gedruckte Schaltungsplatte in einer Zwischenlinsenverschlusskamera
EP0495532A3 (de) * 1986-05-12 1992-08-05 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Photographisch-optisches System und Kamera mit einem solchen System
EP0498467A1 (de) * 1986-05-12 1992-08-12 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Flexible gedruckte Schaltung mit Antireflexionsvorrichtung für eine Zentralverschlusskamera
US4936664A (en) * 1986-05-12 1990-06-26 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Zoom lens drive system for camera
US5276475A (en) * 1986-05-12 1994-01-04 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Lens shutter camera including zoom lens
WO1987007038A1 (en) * 1986-05-12 1987-11-19 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Lens shutter camera including zoom lens
US5280317A (en) * 1986-05-12 1994-01-18 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Lens shutter camera including zoom lens drive system
EP0569051A1 (de) * 1986-05-12 1993-11-10 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Zwischenlinsenverschlusscamera mit Zoomobjektiv
US5897227A (en) * 1986-05-12 1999-04-27 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Zoom lens drive system for lens shutter type of camera
US5475456A (en) * 1986-05-12 1995-12-12 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Zoom lens drive system for lens shutter type of camera
US5598240A (en) * 1986-05-12 1997-01-28 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Zoom lens drive system for lens shutter type of camera
DE4308714A1 (de) * 1993-03-18 1994-09-22 Linhof Praezisions Kamera Werk Gekuppelter Entfernungsmesser für fotografische Kameras

Also Published As

Publication number Publication date
DE3211557C2 (de) 1990-04-05
JPH0235283B2 (de) 1990-08-09
JPS57161839A (en) 1982-10-05
US4443078A (en) 1984-04-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3211557A1 (de) Entfernungsmesseinrichtung in einer kamera
DE2922080C2 (de) Entfernungsmeßeinrichtung
DE2930636C2 (de)
DE3131053C2 (de) Automatische Fokussierungsermittlungseinrichtung für eine Kamera
DE3019901C2 (de)
DE69829734T2 (de) Optische Vorrichtung und Verfahren zur Auswahl eines Fokusobjektes
DE3013282A1 (de) Detektoranordnung fuer ein optisches system
CH651408A5 (de) Optische dokumentenpruefeinrichtung zum erfassen von fehldrucken.
DE3041098A1 (de) Automatische fokussierstellungs-bestimmungseinrichtung
DE3828587C2 (de)
DE19612643B4 (de) TTL-Belichtungssteuereinrichtung
DE3320096A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum feststellen eines scharfstellenzustandes bei einem optischen abbildungssytem
DE3031813C2 (de)
DE3019908C2 (de)
DE3141959A1 (de) &#34;scharfeinstellungs-ermittlungssystem&#34;
DE3036343C2 (de)
DE3224299A1 (de) Erfassungsanordnung, insbesondere fuer optische abbildungssysteme
DE69711282T2 (de) Fokusdetektor
DE3428974C2 (de)
DE2836428A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur automatischen scharfeinstellung von objektiven
DE3150818A1 (de) Scharfstellungs-vorrichtung
DE3421233A1 (de) Verfahren und vorrichtung fuer die automatische belichtungssteuerung nach programmen bei einer kamera
DE102004007989B4 (de) Schärfenerfassungsvorrichtung
DE2854592C2 (de) Einrichtung zur Ermittlung der Fokussierungseinstellung einer Kamera
DE3422852A1 (de) Durch das objektiv-brennpunkterfassungsvorrichtung einer einaeugigen spiegelreflexkamera

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8125 Change of the main classification

Ipc: G02B 7/11

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition