DE32104C - Fangvorrichtung für Fahrstühle und Waarenaufzüge mit Gegengewicht - Google Patents
Fangvorrichtung für Fahrstühle und Waarenaufzüge mit GegengewichtInfo
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- DE32104C DE32104C DENDAT32104D DE32104DA DE32104C DE 32104 C DE32104 C DE 32104C DE NDAT32104 D DENDAT32104 D DE NDAT32104D DE 32104D A DE32104D A DE 32104DA DE 32104 C DE32104 C DE 32104C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B5/00—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
- B66B5/02—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
- B66B5/16—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
- B66B5/26—Positively-acting devices, e.g. latches, knives
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Escalators And Moving Walkways (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 8. August 1884 ab.
Die dargestellte Fangvorrichtung für Fahrstühle, Waarenaufzüge u. dergl. tritt nicht nur
beim Reifsen eines der beiden Förderseile oder Gurte in Wirkung, sondern auch, wenn die
gleichmäfsige Spannung beider Seile in irgend einer Weise gestört wird. Auch wenn das
Seil des Gegengewichtes reifsen sollte, mufs sich der Fahrstuhl in seinen Führungen fangen.
Das Gegengewicht ist mit einer besonderen Fangvorrichtung versehen.
Zwischen den das obere Querstück des Fahrstuhles bildenden, an die senkrechten Winkeleisen
/ angenieteten Schienen A A ist zur Rechten wie zur Linken eine waagrechte
Welle b eingeschraubt. Die Winkeleisen / führen den Fahrstuhl an den T- förmigen Führungsschienen
a, Fig. 3, von denen eine mit Löchern η versehene Rippe sich auf jeder Seite
des Fahrstuhles zwischen den Kanten zweier derartigen Winkeleisen / befindet.
Auf jeder Welle b sitzen drehbar zwei Herzstücke c, welche durch je eine Zugstange ο
mit einander und mit dem Ring ρ verbunden sind, der um die über der Mitte des Fahrstuhles
befindliche Zugöse q gelegt ist. An q greift der Gurt B an, dessen anderes Ende an
das in einem besonderen Schacht geführte Gegengewicht D, Fig. 5 bis 7, angeschlossen
ist. Zwischen den beiden unrunden Scheiben c c greift auf jeder Seite eine Zugöse d an, mit
welcher der von der Betriebsmaschine kommende Fördergurt C bezw. C1 verbunden ist.
So lange in beiden Gurten C Cλ gleichmäfsige
und richtige Spannung vorhanden ist, nehmen die Scheiben c c die in Fig. ι dargestellte Lage
ein. Sobald aber einer der Gurte C C1 reifst
oder eine abweichende Spannung erhält, mufs sich eines der Scheibenpaare in der in Fig. 1
durch den Pfeil bezeichneten Richtung drehen, so dafs der erhabene Theil der Scheiben auf
die um die Welle e schwingenden Hebel f drückt und hierdurch die Fangvorrichtung zur
Wirkung bringt.
Im Falle der Gurt B des Gegengewichtes reifst oder eine zu starke Belastung des Fahrstuhles
vorgenommen wird, müssen sich die unrunden Scheiben c in dem der Pfeilrichtung
entgegengesetzten Sinne drehen, so dafs die auf der anderen Randhälfte der Scheiben befindliche
Erhebung auf die Hebel f zu drücken beginnt. Je zwei gegenüber liegende Hebel f
sind aufserdem durch eine Kette r verbunden und beide Ketten in der Mitte durch einen
Ring vereinigt. Wird ■ letzterer abwärts gezogen, so tritt gleichfalls eine Drehung der
Hebel ein. Damit die Daumenscheiben c beim Reifsen eines der Gurte C C1 nicht zu weit
ausschlagen, sind sie mit Knaggen t versehen, welche gegen kleine, an dem Kopfstück A des
Fahrstuhles befestigte Schienen s treffen.
Die eigentliche Fangvorrichtung, welche durch Verdrehung der Hebel / in Thätigkeit gesetzt
wird, setzt sich in folgender Weise zusammen. Zu jeder Seite der mit Löchern η versehenen
Mittelrippe der Führungsschiene α und eingeschlossen von den Winkeleisen / befinden sich
lange Gleitstücke h, in welche zu jeder Seite der Mittelrippe keilförmige Löcher i versetzt
eingearbeitet sind. In diesen Löchern stecken die eigenthümlichen, in Fig. 4 vergröfsert dargestellten
Finger k,. deren ösenförmige Enden durch entsprechende Löcher in die Schienen /
treten und hinter letzteren mit einem das Herausfallen verhindernden Vorsteckring m versehen sind. Die Enden der Hebel/ sind durch
die Zugstangen g mit den Gleitstücken h verbunden. Sobald nun aus irgend einem der
bezeichneten Gründe ein Niederdrücken der Hebel f stattfindet, werden die Gleitstücke h
gegen die Schienen / gehoben und drehen die Finger k aufwärts, wie in Fig. 2 punktirt dargestellt
ist. Infolge dessen dringen die Spitzen der Finger k in die Löcher η der Führungsschiene
a, und der Fahrstuhl fängt sich.
Nimmt nach Beseitigung der Störung h seine ursprüngliche Stellung zu I wieder ein, so
treten die Finger k wieder aus den Löchern η heraus, so dafs der Betrieb des Fahrstuhles ungehindert
fortgesetzt werden kann.
Das Gegengewicht D wird auf der einen Seite mit einem T- förmigen Schlitz an einer
H-förmigen Schiene u und auf der anderen Seite an der einen Rippe einer T-förmigen
Schiene u1 geführt. Die beiden Seitenrippen
der Schiene u sind mit Löchern \ versehen, in welche beim Reifsen des Gurtes B die
unteren Enden der Hebel y eindringen und das Gewicht dadurch fangen. Die oberen Enden
der Hebelj^ sind durch Zugstangen χ mit
dem Kreuzkopf ν2 verbunden, welcher in den Schlitzen vs des auf dem Gewicht D befestigten
Bügels ν geführt ist. An den Kreuzkopf ν2 greift die durch den Bügel ν geführte Zugöse v1
des Gurtes B an, welche von einer Spiralfeder w umgeben ist. Durch den Zug des
Gewichtes D ist die Feder w gewöhnlich zusammengedrückt, so dafs die Enden der Hebel
y von der Führungsschiene u abstehen.
Sobald aber der Gurt B reifst, drückt die Feder ψ den Kreuzkopf ν2 nach unten und das
Ende jedes Hebels y in die Löcher \ der Führungsschiene u.
Claims (2)
1. An Fahrstühlen mit Gegengewicht eine Fangvorrichtung, welche beim Reifsen eines
der Gurte BCC1 oder bei ungleicher
Spannung zwischen C und C l in Wirkung
tritt und im wesentlichen aus den Daumenscheiben c c besteht, die durch Zugösen d
an die Fördergurte C C1 und durch Zugstangen
0 an die Zugöse q des Gegengewi chtgurtes B angeschlossen sind, und
den um die Welle e drehbaren Hebeln f, die durch Zugstangen g mit den Gleitstücken
h verbunden sind, welche Gleitstücke in ihren keilförmigen Löchern i
eigentümliche Finger k enthalten, deren äufserer Theil in entsprechenden Löchern
der Schienen / ruht, während die inneren Enden beim Anheben von h gegen / in
die Löcher η der T-förmigen Führungsschiene α treten.
2. An Fahrstühlen, welche sich durch Reifsen der Gurte £ CC1 oder ungleiche Spannung
der Gurte C C x infolge ungleicher Einwirkung
der Daumenscheiben c auf die Hebel/1 fangen, die Führung des Gegengewichtes
mit einem T-förmigen Schlitz an derH-förmigen
Schiene u, in deren Löcher \ \ die Hebelj/- beim Reifsen des Gurtes B durch
Wirkung der Feder n> auf den in Schlitzen v3 gleitenden Kreuzkopf v2 und die Zugstange χ
eindringen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32104C true DE32104C (de) |
Family
ID=308146
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32104D Expired - Lifetime DE32104C (de) | Fangvorrichtung für Fahrstühle und Waarenaufzüge mit Gegengewicht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32104C (de) |
-
0
- DE DENDAT32104D patent/DE32104C/de not_active Expired - Lifetime
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