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DE3209946A1 - Drehzylinderschloss - Google Patents

Drehzylinderschloss

Info

Publication number
DE3209946A1
DE3209946A1 DE19823209946 DE3209946A DE3209946A1 DE 3209946 A1 DE3209946 A1 DE 3209946A1 DE 19823209946 DE19823209946 DE 19823209946 DE 3209946 A DE3209946 A DE 3209946A DE 3209946 A1 DE3209946 A1 DE 3209946A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder core
locking
pin
key
magnetic key
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823209946
Other languages
English (en)
Inventor
Slavko 7452 Haigerloch Pavlovic
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RILLING BERND
Original Assignee
RILLING BERND
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RILLING BERND filed Critical RILLING BERND
Priority to DE19823209946 priority Critical patent/DE3209946A1/de
Publication of DE3209946A1 publication Critical patent/DE3209946A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B47/00Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
    • E05B47/0038Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means using permanent magnets
    • E05B47/0041Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means using permanent magnets with tumbler pins suspended for a pendulum movement

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Drehzyl inderschloß
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein durch einen Magnetschlüssel betätigbares Drehzylinderschloß mit einem Gehäuse, einem in diesem drehbaren Zylinderkern, der eine Schließnocke trägt, sowie stiftförmigen Sperrinagneten für den Zylinderkern, die durch den Magnetschlüssel aus der Sperrstellung in die den Zylinderkern zur Drehbewegung freigebendenvStellung bewegbar sind.
  • Derartige Magnetschlösser zeichnen sich vor allem durch eine sehr große Anzahl von Kombinationsmöglichkeiten aus.
  • Bei den bekannten Magnetschlössern ist jedocfr wie bei normalen Sicherheitsschlössern ein Schlüsselkanal im Zylinderkern vorgesehen, in den der Magnetschlüssel eingesteckt wird, wodurch die Sperrmagnete in ihre unwirksame Stellung gebracht werden, so daß der Zylinderkern gedreht werden kann.
  • Nachteilig ist'hierbei, daß der Schlüsselkanal verstopfen und bei freiliegenden Schlössern, beispielsweise Kraftfahrzeug-Tür- und Kofferraumschlössern, einfrieren kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein durch einen Magnetschiüssel betätigbares Drehzylinderschloß schaffen, das vor allem frostsicher ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkrnlo des Kennzeichens des Patentanspruchs gelöst.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Drehzylinderschloß wird er Magnetschlüssel lediglich auf die freiliegende Fläche des Zylinderkerns aufgelegt, also nicht wie bei den bekannten Schlössern in einen Schlüsselkanal eingesteckt. Durch das Auflegen richten sich die stiftförmigen Sperrmagnete sc aus, da die Sperrscheibe sich axial verschieben kann und der in der die Umfangsnut der Sperrscheibe hineinragende Stift von den Anschlägen freikt, so daß sich die Sperrscheirwe und dait der Zylinderkern drehen läßt. Diese Drehung kann durch den Magnetschlüssel selbst erfolgen. Andererseits könnte der Magnetschlüss@l auch nur zum Entriegeln verwendet werden, wShrend die Drehung des Zylinderkerns durch eine eigene Handhabe erfolgt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Es zeigt: Fig. 1 eine Längsschnitt eines Drehzylinderschiosses sowie den zugehörigen Magnetschlüssel in Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht des Schlosses von Fig. 1 in Richtung des Pfeiles A, Fig. 3 eine Ansicht des in Fig. 1 gezeigten Magnetschlüssels in Richtung des Pfeiles A, Fig. 4 eine Seitenansicht der Sperrscheibe, Fig. 6 eine Draufsicht der Sperrscheibe von Fig. 5, Fig. 6 eine Draufsicht des Magnetstifttrdgers, und Fig. 7 einen Sperrstift im Schnitt im größeren Maßstab.
  • Das Drehzylinderschloß weist ein Gehäuse 1 mit -einem pilzförmigen Kopf 2 und einem Außengewinde 3 auf, so daß das Schloß mittels einer Mutter 2 an einer Tür oder einem Deckel befestigt werden kann. Das Gehäuse 1 ist mit einer Bohrung 5 versehen, die zur Aufnahme eines Zylinderkerns 6 dient, der ein Kopfteil 7 aufweist, das in eine kreisförmige Aussparung 8 im Kopf 2 des Gehäuses 1 paßt. Am anderen Ende Ces Zylinderkerns 6 ist eine Schließnocke 9 undrehbar angebracht.
  • Von der Unterse:te des Kopfes 7 ausgehend sind in diesem vier Sacklöcher 10 zur Aufnahme der Magnetköpfe 11 von znerr,tiften 12 vorgesehen. Die Sperrs tifte 12, im. Ausführungibeispiel vier an der Zahl, sind pendelnd in einem Sperrstifttrager 13 aufgehängt, der von einer dünnen Rronzescheibe mit einer Dicke von beispielsweise 0,16 min gebildet is;, die mittels einer Halteplatte 14 und Schrauben 15 am Zy1InIerkernKcf 7 gehalten wird.
  • Drehbar und axial verschiebbar ist in der Bohrung 5 des Gehäuses 1 eine Sperrscheibe 16 angeordnet, die durch Stifte 17 undrehbar mit dem Zylinderkern @ verbunden ist.
  • Die Sperrscheibe 16 weist eine der Anzahl der Sperrstifte 12 entsprechende Anzahl von Öffnungen 18 auf, die parallel zur Drehachse 19 des Zylinderkerns 6 verlaufen. Die Sperrscheibe 16 weist ferner eine Umfangsnut 19 auf, deren Verlauf in Fig. 4 im einzelnen dargestellt ist und die nindestens minen sich axial erstreckenden Abschnitt 20 enthält, der zwei Anschläge 21 und 22 für einen Stift 23 aufweist, der im Gehäuse 1 befestigt ist und in die Nut 19 eingreift.
  • Eine schwache Feder 23a ist bestrebt, die Sperrscheibe 16 in Richtung auf die Halteplatte 14 zu drücken. Eine Drenfeder 24 dient dazu, den Zylinderkern 6 mit dem Schließnocken 9 nach der Betätigung wieder in die Rubelage zurückzudrehen.
  • Zum Entr-iegeln und zum gleichzeitigen Betätigen des Drehzylindersthlosses dient ein Magnetschlüssel 25, der in eine entsprechende Aussparung 26 im Kopf 8 des Zylinderkerns 6 eingelegt wird und eine Nase 27 aufweist, die in eine Aussparung 28 in der Wand des Kopfes 7 hineinpaßt.
  • Innerhalb des Magnetschlüssels 25 sind vier Magnete, ieweils einer fr einen Stift 12, derart angeordnet, daß beim Einlegen des Schlüssels 25 in die Aussparung 26 die Magnete 11 durch die Magnete 29 im Schlüssel 25 angezogen und vie Stifte 12 in die Lage geschwenkt werden, in der sie mit den Bohrungen 18 in der Sperrscheibe 16 fluchten. Die Sperrscheibe 16 kann jetzt axial verschoben werden. Diese axiale Verschiebung tritt dadurch ein, daß beim Drehen des Zylinder kerns 6 durch den SchlJsse 25 auch die Sperrscheibe lo gedreht wird und nun der Stift 23 aus dem Abschnitt 20 über die Schrägflächen 30 in den ebenen Bereich der Umfangsnut 19 rutschen kann, so da3 nunmehr der Zylinderkern 5 mit ihm die Szhließnocke 9 gedreht und das Schlo betaX werden kann. Beim Loslassen des Schlüssels 25 kehrt der Zylinderkern 6 mit Hilfe der Drehfeder 24 in seine Ausgangslage zurück. Diese Drehung des Zylinderkerns 6 bewirkt eine entsprechende Drehung der Sperrscheibe 16, wodurch der Stift 23 wieder in den Bereich 20 der Nut 19 gelangt und die Sperrstifte 12 außer Eingriff mit den Öffnungen 18 kommen. Wird der Schlüssel 25 abgezogen, so pendeln die Sperrstifte 12 in eine mehr oder weniger willkürliche Lage, in der sie eine Axialverschiebung der Sperrscheibe 16 und damit eine Betätigung des Schlosses verhindern.
  • Zwischen den Sperrstiften 12 und dem Stiftträger 13 bestent eine Art Schneidenlagerung, um eine möglichst leichte Beweglichkeit der Sperrstifte zu erreichen. Wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, weist der Sperrstift 12 eine Einschnürung 31 auf, in deren Bereich der Sperrstift pendelnd n einer Loch 32 in dem Stiftträger 13 gelagert ist. Diese Einschnürung 31 liegt außerhalb des Schwerpunktes des Sperrstiftes, so daß dieser eine zur Drehachse D nicht-parallele Lage einniet, wenn der Magnetschlüssel 25 abgezogen ist.
  • Wie ersichtlich, ist bei dem erfindungsgemäßen Magnetschloß kein Schlüsselkanal vorgesehen, sondern es wird jer Magnetschlüssel 25 lediglich in die Aussparung 26 eingeegt.
  • Ein Einfrieren des Schlosses ist damit ausgeschlossen.
  • tm dargestellten Ausführungsbeispiel dient der Schlüssel 25 gleichzeitig zur Betätigung des Schlosses. Alternativ konnte dieser Schlüssel auch nur zum Lösen der Verriege-ung dienen, während die Betätigung des Schlosses selbst durch einen am Zylinderkern angebrachten eigenen Hebel oder Handgriff erfolgt.

Claims (4)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Durch einen Magnetschlussel betatiguares Drehzylinderschloß mit einem Gehäuse, einem in diesem drehbaren Zylinderkern, der eine Schließnocke träçt, sowie stiftförmigen Sperrmagneten für den Zylinderkern, die durch den:Magnetschlüssel aus der Sperrstellung in die den Zylinderkern zur Drehbewebung freigebenden Stellung bewegbar sind, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Sperrstifte (12) in einer senkrecht zur Drehachse (D) des Zylinderkerns (6) liegenden Platte (Sperrstiftträger 13) pendelnd gelagert und durch die Magnete (29) des Schlüssels (25) in eine Lage bringbar sind, in der sie mit im wesentlichen parallel zur Drehachse (DY des Zylinderkerns (6) verlaufenden Bohrungen (18) in einer Sperrscheibe (16) fluchten, die axial verschiebbar und drehbar im Gehäuse (1) angeordnet, jedoch mit dem Zylinderkern (6) undrehbar verbunden und mit einer Umfangsnut (19) versehen ist, die mindestens einen axial sich erstreckenden Abschnitt (20) mit zwei Anschlägen (21) fur einen im Gehäuse (1) befestigten Stift (23) aufweist, und daß der Zylinderkern (6) an seinem von dem Schließnocken (9) abgewandten Ende eine Auflage (26) für einen flachen Magnetschlüssel (25) aufweist.
  2. 2. Drehzylinderschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetschlüssel (25) und der Zylinderkern (6) in Umfangsrichtung miteinander zusammenwirkende Mitnehmerelemente (27 bzw. 28) aufweisen.
  3. 3. Drehzylinderschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Sperrstift (12) in seinem mittleren Bereich eine Einschnürung (31) als Lagerstelle in einem Lot (32) in der Platte.(13) aufweist.
  4. 4. Drehzylinderschloß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,daß die Platte (13) von einer dünnen Scheibe aus nichtmagnetischem Werkstoff gebildet ist.
DE19823209946 1982-03-18 1982-03-18 Drehzylinderschloss Withdrawn DE3209946A1 (de)

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