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DE3209072C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3209072C2
DE3209072C2 DE19823209072 DE3209072A DE3209072C2 DE 3209072 C2 DE3209072 C2 DE 3209072C2 DE 19823209072 DE19823209072 DE 19823209072 DE 3209072 A DE3209072 A DE 3209072A DE 3209072 C2 DE3209072 C2 DE 3209072C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass panes
shaped bodies
elastic
stack
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19823209072
Other languages
English (en)
Other versions
DE3209072A1 (de
Inventor
Anatolij A. Silinskij
Vitalij S. Stsukin
Evgenij W. Moskau/Moskva Su Pauskin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BORSKAJA PROEKTNO-KONSTRUKTORSKAJA ORGANIZACIJA "ORGSTEKLO" BOR GOR'KOVSKAJA OBLAST' SU
BORSKIJ STEKOL'NYJ ZAVOD IMENI M GOR'KOGO BOR GORKOVSKAJA OBLAST' SU
Original Assignee
BORSKAJA PROEKTNO-KONSTRUKTORSKAJA ORGANIZACIJA "ORGSTEKLO" BOR GOR'KOVSKAJA OBLAST' SU
BORSKIJ STEKOL'NYJ ZAVOD IMENI M GOR'KOGO BOR GORKOVSKAJA OBLAST' SU
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from SU813260291A external-priority patent/SU1113317A1/ru
Priority claimed from SU813297639A external-priority patent/SU986831A1/ru
Application filed by BORSKAJA PROEKTNO-KONSTRUKTORSKAJA ORGANIZACIJA "ORGSTEKLO" BOR GOR'KOVSKAJA OBLAST' SU, BORSKIJ STEKOL'NYJ ZAVOD IMENI M GOR'KOGO BOR GORKOVSKAJA OBLAST' SU filed Critical BORSKAJA PROEKTNO-KONSTRUKTORSKAJA ORGANIZACIJA "ORGSTEKLO" BOR GOR'KOVSKAJA OBLAST' SU
Publication of DE3209072A1 publication Critical patent/DE3209072A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3209072C2 publication Critical patent/DE3209072C2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/30Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for articles particularly sensitive to damage by shock or pressure
    • B65D85/48Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for articles particularly sensitive to damage by shock or pressure for glass sheets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65D81/02Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents specially adapted to protect contents from mechanical damage
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    • B65D81/107Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents specially adapted to protect contents from mechanical damage maintaining contents at spaced relation from package walls, or from other contents using blocks of shock-absorbing material

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Packaging Frangible Articles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Fixierung und Abstandserzeugung von Glasscheiben im Stapel in einer Ver­ packungsvorrichtung, wobei zwischen den parallel und im wesentlichen senkrecht stehenden Glasscheiben ein gleichmäßiger Abstand erzeugt wird und die Glasscheiben in der Senkrechten zwischen einer elastischen Unterlage und einer elastischen Auflage eingespannt werden.
Ein derartiges Verfahren ist der DE-OS 22 34 949 zu entnehmen, die eine stapelbare Transportvorrichtung für Glasscheiben beinhaltet. Hierbei müssen die Glastafeln in obere und untere Schlitzleisten, die die Glasscheiben schon im gleichen Abstand voneinander halten, eingeführt werden. Die Schlitzleisten, die aus einem elastischen Kunststoff bestehen, werden nach dem Einführen der Glasscheiben von Flacheisen überspannt, wodurch eine Vorspannung angelegt wird. Das Einführen der Glastafeln in die Schlitze und das nachträgliche Umspannen mittels Bandeisen ist äußerst arbeitsintensiv. Die Verwendung von Bandeisen erhöht zusätzlich die Transportkosten und das Entfernen des vorge­ spannten Bandeisens ist nicht ohne Gefahr für das Bedienungs­ personal.
Aus der US-PS 30 67 869 ist eine Vorrichtung zur Fixierung und Abstandserzeugung von Geschirr, insbesondere Tellern in einer Verpackungsvorrichtung bekannt, die aus einem rahmenartigen Gehäuse mit elastischen Unterlagen und elastischen Auflagen besteht und eine Spanneinrichtung zur senkrechten Verspannung des Aufnahmegutes enthält. Auch bei dieser Vorrichtung sind obere und untere Schlitzleisten vorgesehen, die die Teller schon im gleichen Abstand voneinander halten, wobei jedoch in die Schlitze Gummieinlagen eingeführt sind. Nach dem Einführen der Teller in die Schlitze kann die eine Schlitzleiste gegen die andere verstellt werden, so daß die Teller zwischen den elastischen Einlagen eingeklemmt werden. Durch die vorgegebenen Schlitze ist das Stapeln arbeitsaufwendig.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren gemäß dem Oberbe­ griff des Anspruchs 1 dahingehend zu verbessern, daß es ra­ tioneller, insbesondere schneller und kostengünstiger durch­ geführt werden kann. Aufgabe der Erfindung ist es auch, eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens anzugeben.
Die Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 2 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß bei der Bildung eines Stapels aus Glasscheiben in einem Verpackungsbehälter die einzelnen Glasscheiben auf- bzw. nebeneinander zwischen den elastischen Unter- und Auflagen von Stoßdämpfern gestapelt werden. Durch die jeder Auf- bzw. Unterlage zugeordneten individuellen Dehnungssysteme werden dann die elastischen Unter- und Auflagen beim Einspannen der Glasscheiben zwangs­ weise gedehnt. Bei der Dehnung der Auf- und Unterlagen erfolgt eine Umformung des Stapels, der ursprünglich in Form eines dichten Paketes gebildet wurde, zu einem Stapel, bei dem die einzelnen Glasscheiben voneinander durch Luftzwischenräume getrennt und für den Transport fixiert werden.
Die individuellen Dehnungssysteme werden in Form von zwei Reihen gegeneinander gerichteter gleicher Formkörper ausgeführt, die in Bezug auf die Unter- bzw. Auflagen und in Bezug aufeinander verschiebbar und verteilt angeordnet sind, wobei die eine Reihe starr mit der Unter- bzw. Auflage verbun­ den ist und die andere Reihe frei auf der Führung angeordnet ist. Wenn auf ein derartiges Dehnungssystem das Gewicht der Glasscheiben und der Spannkraft einwirkt, erfolgt die Umge­ staltung der zweireihigen Anordnung der Formkörper in eine einreihige Anordnung, die von einer bestimmten Verlängerung des gesamten Systems im ganzen infolge der gegenseitigen Wechsel­ wirkung der Formkörper miteinander begleitet wird. Da ein Teil der Formkörper starr mit der Unter- bzw. Auflage verbunden ist, erfolgt bei der Umgestaltung des Dehnungssystems aus dem zwei­ reihigen in ein einreihiges unmittelbar eine Verlängerung der jeweiligen Unter- bzw. Auflagen und zusammen damit die Anord­ nung der Glasscheiben mit einem Luftspalt zwischen ihnen. Daraus geht hervor, daß die Ausdehnung einer Unter- bzw. Auflage durch die Ausführung der Formkörper mit bestimmter Form erfolgt, die bei der Bewegung einer Reihe der Formkörper, beispielsweise der oberen nach unten, die gleichzeitige Ver­ setzung der dann in einer Reihe neugeordneten Formkörper zur Seite hervorruft. In Übereinstimmung damit können die Deh­ nungssysteme in Form von zwei Reihen Formkörper mit einer Trapez-, einer hexagonalen, zylindrischen und ellipsoid-ovalen Querschnittsform ausgeführt werden, wobei die eine Reihe mit der Unter- bzw. Auflage starr verbunden ist, und die andere frei auf der Führung angeordnet ist, so daß sie beim Zusam­ menwirken ihrer benachbarten Seiten miteinander eine ent­ sprechende Verlängerung des Systems im ganzen bewirken.
Vorteilhaft ist auch die Ausführung des Dehnungssystems für die elastischen Unter- bzw. Auflagen in Form von Gelenkgliedern, deren oberer Teil mit der Unter- bzw. Auflage starr verbunden ist und deren unterer Teil auf einer Führung mit der Möglichkeit einer freien Bewegung angeordnet ist. Bei der Einwirkung des Gewichts eines Glasscheibenstapels und der Spannkraft durch die Spanneinrichtung auf ein solches System erfolgt das Ausgleiten der Glieder in der horizontalen Ebene, oder mit anderen Worten gesagt, die Änderung des ursprünglich eingestellten Winkels zwischen zwei benachbarten Gliedern in Richtung seiner Vergrößerung. Da der obere Teil der Glieder mit der Unter- bzw. Auflage starr verbunden ist, so ruft eine der­ artige Umgestaltung des Systems eine Verlängerung im ganzen und somit auch eine entsprechende Verlängerung der Unter- bzw. Auflage hervor.
Das Wesen des Verfahrens besteht somit in der Sicherung einer zwangsweisen Dehnung der elastischen Unter- bzw. Auflage, die mit den Glaskanten durch die individuellen Dehnungssysteme zusammenwirken, die auf die Unter- bzw. Auflagen einwirken und ihre Verlängerung hervorrufen und die Ausführung der Vorrich­ tung für die Durchführung dieses Verfahrens wird durch den Einsatz eines Dehnungssystems entweder in Form von zwei Reihen gegeneinander gerichteter gleicher Formkörper, von denen die eine Reihe mit der Unter- bzw. Auflage starr verbunden ist und die andere Reihe auf einer Führung frei beweglich angeordnet ist, oder in Form von Gelenkgliedern, deren oberer Teil mit der Unter- bzw. Auflage starr verbunden ist und deren unterer Teil auf einer Führung mit der Möglichkeit der freien Bewegung angeordnet ist, bestimmt.
Im Ergebnis entsteht ein hocheffektives Verfahren zur Unter­ bringung von Glasscheiben in einer Verpackungsvorrichtung, das zum Transport und zur Lagerung gedacht ist.
Die Ausbildung von Luftzwischenräumen zwischen den Glasscheiben macht die Verwendung von Abstandshaltern oder -material vollständig überflüssig und gewährleistet die erforderliche beschädigungsfreie Aufbewahrung von Glasscheiben. Dabei wird die die Berührung der Glasscheiben mit der Ausrüstung der Verpac­ kungsvorrichtung nur an den Stirnseiten eines Stapels gewähr­ leistet, die Fläche der Glasscheiben hat keine Möglichkeit, mit anderen Scheiben oder anderen Materialien während des Trans­ ports in Berührung zu kommen. Das schließt die Möglichkeit aus, daß Rauhigkeiten und Kratzer an der Glasoberfläche auftreten. Wenn man die hohe Zuverlässigkeit der Fixierung von Glas gemäß diesem Verfahren berücksichtigt, die durch die Konstruktion des Dehnungssystems für die elastischen Unter- bzw. Auflagen ge­ währleistet wird, die eine erhöhte Steifigkeit in vertikaler Ebene aufweisen, so sind die Vorzüge der Verpackung unter Bil­ dung von Luftzwischenräumen zwischen den einzelnen Glasscheiben zur Vorbeugung von Glasbrüchen offensichtlich. Versuchsprüfungen einer erfindungsgemäßen Verpackungs­ vorrichtung zeigten eine erhöhte Zuverlässigkeit der Fixierung der Glasscheiben auch unter Bedingungen von ständigen mecha­ nischen Einwirkungen auf die Verpackungsvorrichtung, wie sie beim Transport entstehen, sowie das vollständige Fehlen einer Verschiebung der Glasscheiben sowohl in vertikalen als auch in horizontalen Ebenen. Bei ständiger zuverlässiger Fixierung von Glasscheiben mittels der Stoßdämpfer, die mit den individuellen Dehnungssystemen versehen waren, sowie bei einer ziemlich we­ sentlichen Größe der Krafteinwirkung auf einen Glasstapel von oben mittels einer Spanneinrichtung wurde kein Verschleiß der ausgeführten Unter- bzw. Auflagen festgestellt. Die Kanten der Glasscheiben sinken in das Gummi ein und infolge dessen Dämpf­ fähigkeit durchschneiden sie dieses nicht, sondern werden zu­ sätzlich im Gummi fixiert, was eine beliebige sogar minimale Verschiebung beim Transport verhindert.
Das vorliegende Verfahren ist einfach in seiner Durchführung. Dazu weist dieses Verfahren noch die erforderliche vielseitige Verwendbarkeit in dem Sinne auf, daß es sich gleichermaßen für die Verpackung, den Transport und die Lagerung sowohl von ebenen als auch von gebogenen Glascheiben eignet. Das Wesen des Verfahrens zeigt die Möglichkeit einer Anwendung praktisch für alle bereits verwendeten Arten von Verpackungsmitteln für Glas nach einer relativ geringen Modernisierung derselben sowie auch in neu zu entwickelnden Verpackungsbehältern. Die Ausbildung von minimalen Luftzwischenräumen zwischen den Glastafeln führt zur Erhöhung der Effektivität der Beförderungen, weil bei einer solchen Unterbringung eine besonders vollständige Nutzung des Nutzraums erreicht wird.
Nachstehend wird die Erfindung an Ausführungsbeispielen unter Bezug auf Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Verpackungsvorrichtung für Glasscheiben in schema­ tischer perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 einen Stoßdämpfer mit Formkörpern mit trapezförmigem Querschnitt im Längsschnitt,
Fig. 3 dasselbe mit Formkörpern mit hexagonalem Querschnitt,
Fig. 4 dasselbe mit Formkörpern mit zylindrischer Form,
Fig. 5 dasselbe mit Formkörpern mit ellipsenförmigem Querschnitt,
Fig. 6 einen Stoßdämpfer mit einem Dehnungssystem mit Gelenkgliedern im unbelasteten Zustand im Längsschnitt,
Fig. 7 dasselbe im belasteten Zustand.
Die in Fig. 1 dargestellte Verpackungs- und Transportvor­ richtung weist ein Gehäuse 1 mit oberen 2 und unteren 3 Stoß­ dämpfern, eine Spanneinrichtung 4 und Seitenfixierungsein­ richtungen 5 auf.
Das Gehäuse 1 weist eine offene vordere Wand 6, eine hintere Wand 7 in Form von Querstangen 8 und seitliche Metallwände 9 auf, in denen die Seitenfixierungseinrichtungen 5 befestigt sind. Die obere Wand 10 des Gehäuses 1 dient als Befesti­ gungsstelle für die Spanneinrichtung 4. Sie weist Ringe 11 zum Befestigen und für das Kanten des Verpackungsbehälters auf. Am Boden 12 des Verpackungsbehälters sind der untere Stoßdämpfer 3 und hintere umklappbare Füße 13 befestigt, die mit einem Hebel 14 und einer Fixiereinrichtung 15 für den Hebel 14 versehen sind. Die vorderen Füße 16 des Verpackungsbehälters sind in Form eines U-Trägers ausgeführt, der mit Öffnungen für die Ladegabel einer Lademaschine (nicht dargestellt) versehen ist. Die vertikalen Querstangen 8 der hinteren Wand 7 des Verpac­ kungsbehälters sind von innen mit einem stoßdämpfenden Material 17 ausgekleidet, beispielsweise mit Gummi.
Der obere Stoßdämpfer 2 ist an der Spanneinrichtung 4 einer bekannten Konstruktion, z.B. einem Andruckmechanismus, be­ festigt. Er ist spiegelbildlich in Bezug auf den unteren Stoßdämpfer 3 angeordnet. Jeder Stoßdämpfer 2, 3 weist eine elastische, beispielsweise aus Gummi gefertigte Auf- bzw. Unterlage 18 und eine Führung 19 auf, zwischen denen ein Dehnungssystem 20 angeordnet ist, das beispielsweise in Form von zwei Reihen 24, 25 von Formkörpern 21 mit Trapezquerschnitt (Fig. 2) ausgeführt wird, die auf der Führung 19 angeordnet sind. Die Grundflächen 22 der Formkörper 21 sind abwechselnd nach oben und nach unten gerichtet, wobei die Formkörper 21, deren Grundflächen 22 zur Auf- bzw. Unterlage 18 gerichtet sind, an dieser mittels einer Verbindung 23, beispielsweise in Form einer Schwalbenschwanzverbindung, befestigt sind. Das Dehnungssystem 20 besteht somit im unbelasteten Zustand aus zwei Reihen 24, 25 von Formkörpern gleicher Form, von denen die eine obere Reihe 24 an der Auf- bzw. Unterlage 18 befestigt ist und die andere Reihe 25 in Bezug auf die Auf- bzw. Unterlage 18 frei beweglich angeordnet ist, wodurch zwischen der Reihe 25 der Formkörper, die sich in Kontakt mit der Führung 19 befin­ den, und der Auf- bzw. Unterlage 18 ein Zwischenraum 26 be­ steht. Die Seitenflächen 27 der Formkörper 21 sind mit der Möglichkeit einer Bewegung relativ aufeinander sowohl nach unten als auch in die Ausgangsstellung ausgeführt, wobei die Bewegung in die Ausgangsstellung durch die Elastizität der Auf- bzw. Unterlage 18 gewährleistet wird.
Das Dehnungssystem 20 für die elastische Auf- bzw. Unterlage 18 kann in einer Variante die Form von Gelenkgliedern 28 (Fig. 6 und 7) aufweisen, die zwischen der elastischen Auf- bzw. Unter­ lage 18 und der Führung 19 angeordnet werden. Im gemäß Fig. 6 und 7 oberen Teil weisen sie Gelenke 29 auf, die in Konsolen 30 von Anschlägen 31 befestigt sind, die an der gemäß Fig. 6, 7 unteren Oberfläche der elastischen Unterlage 18 angebracht wer­ den. Die Anschläge 31 sind mit Verbindungen 32, beispielsweise in Form von Schwalbenschwanzverbindungen, an der Unter- bzw. Auflage 18 befestigt. Unten gemäß Fig. 6, 7 weisen die Gelenk­ glieder 28 Rollen 33 auf, die sich auf die Führung 19 stützen. Die Anschläge 31 sind auch mit einem Hubbegrenzer 34 für die Gelenkglieder 28 versehen. Eine Anschlagrolle 35 für dieses mehrgliedrige Dehnungssystem 20 ist unbeweglich an der Führung 19 befestigt.
In anderen Varianten ist die Ausführung des Dehnungssystems 20 in Form von zwei Reihen 24, 25 von Formkörpern 21 eines hexago­ nalen (Fig. 3), zylindrischen (Fig. 4) sowie elliptischen (Fig. 5) Querschnitts möglich.
Die Anzahl der Stoßdämpfer 2 und 3 oben und unten wird durch das Gewicht des jeweiligen Stapels 36 von Glasscheiben be­ stimmt, der in den Verpackungs- und Transportbehälter einge­ laden wird. Bei einer Vergrößerung des Gewichts des Stapels 36 kann die Anzahl der unteren Stoßdämpfer 3 auch drei oder vier betragen, oben sind in diesem Fall zwei Stoßdämpfer 2 ausreichend. Die oberen Stoßdämpfer 2 sind an der Spanneinrich­ tung 4 montiert, die die Einspannung des Stapels von oben nach unten bewirkt.
Die Spanneinrichtung kann auf der Grundlage bekannter Baugrup­ pen und Einzelteile sehr unterschiedliche Konstruktionen auf­ weisen, sie soll jedoch eine gleichmäßige Verteilung der Spannbelastung sowohl auf die Stoßdämpfer als auch auf den Stapel gewährleisten.
Die seitlichen Fixierungsmittel 5 weisen auf der Grundlage von bekannten Baugruppen und Einzelteilen ebenfalls eine bekannte Konstruktion auf. Die Ausführung der seitlichen Fixierungs­ mittel 5 ist auch in Form von Stoßdämpfern möglich, in diesem Fall ist es vorteilhaft sie mit individuellen Spanneinrich­ tungen zu versehen.
Die oben beschriebenen Vorrichtungen haben folgende Funktions­ weise.
Vor dem Einladen von Glasscheiben in eine Verpackungsvorrichtung, beispielsweise zum Transport, wird diese in eine geneigte Stellung gebracht. Dies dient dazu, den Glasscheiben einen gewissen Winkel in der vertikalen Ebene zu verleihen, wodurch jede Glastafel sich auf dem stoßdämpfenden Material 17 der Querstangen 8 der hinteren Wand 7 des Transportbehälters abstützt und dennoch ihre senkrechte Stellung in Bezug auf den Boden 12 des Transportbehälters beibehält. Die geneigte Stellung der Verpackungsvorrichtung verhindert auch das spontane Herausfallen von Glascheiben während der Bildung des Stapels 36. Die Bildung des Stapels 36 erfolgt durch aufeinanderfolgende Zuführung einzelner Glasscheiben in den Zwischenraum, der durch die Stoßdämpfer 2 und 3 gebildet wird. Dabei sollen die oberen Stoßdämpfer 2 mittels der Spanneinrichtung 4 in ihre äußerste obere Endstellung gehoben werden. Die Aufstellung der Glasscheiben erfolgt somit auf die unteren Stoßdämpfer 3, wobei in diesem Fall eine mechanisierte Zuführung der Glasscheiben mittels eines Staplers von bekannter Konstruktion besonders zweckmäßig ist. Bei der Zuführung der Glasscheiben zu den unteren Stoßdämpfern 3 werden sie mit ihren Stirnseiten auf die elastische, beispielsweise auf eine Gummiunterlage 18 aufgestellt. Die Unterlage 18 befindet sich in unbelasteter Stellung unter leichter Spannung, wodurch die Formkörper 21, beispielsweise mit Trapezquerschnitt, die mit ihr mittels Verbindungen 23 starr verbunden sind, nach oben verschoben werden. Bei der Bildung eines Stapels gelangen die Glasscheiben auf die Stoßdämpfer 3, die mit der Unterlage 18 und mit dem Dehnungssystem 20 versehen sind, das aus zwei Reihen 24, 25 von Formkörpern 21 gleicher Form besteht, die verschiebbar auf der Führung 19 verteilt angeordnet sind. Dabei besteht zwischen der Reihe 25 der Formkörper 21, die auf der Führung 19 angeordnet sind, und der Unterlage 18 ein Zwischenraum 26. In Anbetracht dessen, daß die Formkörper 21 mit ihren Grundflächen 22 abwechselnd nach oben und nach unten aufgestellt sind, ist das Dehnungssystem 20 eine Konstruktion, die ein Bewegungsspiel sowohl nach unten als auch zur Seite besitzt. Dies erfolgt auch nach vollständiger Beladung einer Verpackungsvorrichtung mit Glasscheiben bei der anschließenden Einspannung des Stapels 36 in Richtung nach unten. Dabei beginnen die Formkörper 21, die die obere Reihe 24 bilden, sich nach unten bis auf die Führung 19 zu bewegen. Da die Formkörper 21 mit ihren Grundflächen 22 abwechselnd nach oben und nach unten angeordnet sind, erfolgt gleichzeitig mit der Bewegung der Reihe 24 nach unten ein Auseinanderrücken der übrigen Formkörper zu Seite. Ein derar­ tiges Auseinanderrücken durch die starre Verbindung zwischen der Unterlage 18 und den die obere Reihe 24 bildenden Form­ körpern 21 bewirkt die Ausdehnung der Unterlage 18. Dabei beginnen die Stirnseiten der Glasscheiben, die durch das Eigengewicht und durch die Elastizität des Gummis fixiert sind, auseinanderzurücken. Zwischen ihnen entstehen Luftzwischen­ räume, die sie trennen.
Die oben beschriebenen Vorgänge vollziehen sich beim Einspannen des Stapels 36. Gleichzeitig damit vollziehen sich entsprechen­ de Vorgänge auch bei den oberen Stoßdämpfern 2, die spiegelbildlich in Bezug auf die unteren Stoßdämpfer aufgestellt werden. Unter Berücksichtigung der Gleichheit der Formkörper 21, die die Dehnungssysteme 20 sowohl der oberen Stoßdämpfer 2 als auch der unteren Stoßdämpfer 3 bilden, die gleiche geometrische Abmessungen und Formen aufweisen, entstehen parallel zu den trennenden Luftzwischenräumen unten am Stapel aufgrund der Dehnung der elastischen Auflagen 18 der oberen Stoßdämpfer 2 genau entsprechende Luftzwischenräume oben am jeweiligen Stapel. So erfolgt die Unterbringung eines Stapels im Zwischenraum zwischen den elastischen Auf- bzw. Unterlagen 18 mit einem Luftzwischenraum zwischen den einzelnen Tafeln. Unter Berücksichtigung der Steifigkeit des Dehnungs­ systems 20, insbesondere in vertikaler Ebene, bedeutet die Entstehung von Luftzwischenräumen zwischen den einzelnen Glastafeln gleichzeitig auch die Fixierung des ganzen Stapels in vertikaler Ebene.
Die Fixierung des Stapels in horizontaler Ebene, die seine Bewegung zu den Seitenwänden 9 des jeweiligen Transport­ behälters verhindert, erfolgt durch die seitlichen Fixie­ rungsmittel 5 bekannter Konstruktion. Nach der Durchführung dieses Vorganges ist der Stapel vollständig fixiert und die Verpackungsvorrichtung ist bereit, in die Ausgangsstellung gebracht zu werden, d.h. die Aufstellung in vertikaler Lage. Es ist bei dieser Art der Beladung möglich, auf den Führungen 19 der Stoßdämpfer 2 und 3 an der Seite der hinteren Wand 7 Begrenzer (nicht dargestellt) der Bewegung der Formkörper 21 vorzusehen. In diesem Fall gewinnt die Ausdehnung der Unter- bzw. Auflage 18 einen zur Seite der Beladung mit Glas aus­ gerichteten Charakter, da die Dehnungssysteme 20 der Stoß­ dämpfer 2 und 3 nur zur Seite, und zwar zum vorderen offenen Teil der Verpackungsvorrichtung auseinanderrücken können. Der Grad der Dehnung der Unter- bzw. Auflage 18 hängt vom Gewicht eines Stapels, von der eigenen Elastizität, den geometrischen Abmessungen der Formkörper 21, die das Deh­ nungssystem 20 bilden, und von den Reibungskräften, die bei der Bewegung der Formkörper 21 nach unten zwischen ihren Seiten­ flächen 27 sowie bei der Bewegung der Formkörper 21 zur Seite in der Führung 19 auftreten, ab.
In Abhängigkeit von den aufgezählten Parametern sind drei Varianten der Ausdehnung der Unter- bzw. Auflage 18 bei einer Beladung mit Glasscheiben bzw. bei der Bildung eines Stapels auf den unteren Stoßdämpfern 3 möglich. Während der Prüfungen der Verpackungsvorrichtung wurde festgestellt, daß die Aus­ dehnung der Unterlagen 18 auf den unteren Stoßdämpfern 3 unmittelbar bei der Aufstellung von Glasscheiben auf ihnen möglich ist, es ist aber auch nur eine teilweise Dehnung oder ein Fehlen jeglicher Dehnung der Unterlagen 18 bei der Aus­ bildung eines Stapels möglich. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Eigenschaften einer Unter- oder auch Auflage, die aus Gummi ausgeführt ist, völlig unterschiedlich sein können, sie hängen von ihren geometrischen Abmessungen, vor allem von ihrer Dicke ab. Die Breite einer Unter- bzw. Auflage wird gleich der Länge der Formkörper 21 gewählt. Wenn die Elastizität der Unterlage zusammen mit den Reibungskräften im Dehnungssystem 20 das Gewicht des jeweiligen Stapels übersteigt, erfolgt während der Bildung des Stapels keine Ausdehnung, wenn sie ungefähr gleich sind, dann ist eine minimale bzw. teilweise Ausdehnung zu beobachten, wenn sie aber kleiner sind, erfolgt die Aus­ dehnung bereits mittelbar bei der Aufstellung der Glasscheiben. Im letzten Fall treten die Luftzwischenräume zwischen den Glasscheiben gleich nach der Aufstellung der Glasscheiben auf die unteren Stoßdämpfer 3 auf; mittels der oberen Stoßdämpfer 2 beim Einspannen des Stapels wird dessen Ausrichten durch die Bildung von gleichen Zwischenräumen oben erreicht. Bei einer teilweisen Ausdehnung der Unterlagen 18 entstehen minimale Zwischenräume unten am Stapel zwischen den Glasscheiben, die sich dann durch das Einspannen des Stapels vergrößern. Durch die Verformung wird die Reihe 24 der Formkörper 21 bis zur Berührung mit der Führung 19 gebracht, d.h. bis zum voll­ ständigen Ausgleichen der Reihen der sich gegenüberliegenden gleichen Formkörper bis zur vollständigen Ausdehnung der Unter- bzw. Auflage 18.
Bei vollständigem Fehlen der Dehnung während der Bildung des jeweiligen Stapels wird diese dann allein durch das Einspannen durch die Spanneinrichtung 4 erzielt. Unter Berücksichtigung dessen, daß jeweils die Ausdehnung der Unter- bzw. Auflage mit Hilfe des Dehnungssystems 20 erfolgt, das unterschiedlich auf die Außenbedingungen, in diesem Fall auf das Gewicht des Sta­ pels reagiert, wird die Dehnung immer künstlich bzw. zwangs­ läufig erzielt.
Besonders vorteilhaft ist eine Ausdehnung der Unter- bzw. Auflage 18, die eine Bildung von Luftzwischenräumen zwischen den Glasscheiben im Bereich von 1 bis 1,5 mm gewährleistet. Der Grad der Ausdehnung der Unter- bzw. Auflage 18, die bei der Wahl ihrer optimalen Stärke zu berücksichtigen ist, hängt von den geometrischen Abmessungen der Formkörper 21, die das Dehnungssystem 20 ausbilden, insbesondere von der Differenz zwischen den Abmessungen im oberen Teil und den der Grundfläche bei trapezförmigen Formkörpern ab.
Außer der Trapezform können die Formkörper 21 auch ganz unterschiedliche Formen aufweisen. Jedoch soll berücksichtigt werden, daß die Trapezform besonders vorteilhaft ist, weil sie eine minimale Reibung zwischen den benachbarten Formkörpern in Dynamik gewährleistet sowie die Belastung gleichmäßig verteilt, die im Eigengewicht des jeweiligen Stapels und in der Größe der Verformungskraft entlang der Führung 19 ihren Ausdruck findet.
In anderen Varianten ist die Ausführung des Dehnungssystems 20 aus Formkörpern 21 einer hexagonalen, zylindrischen oder ellipsoid-ovalen Querschnittsform möglich. Bei diesen Ausfüh­ rungen des Dehnungssystems entstehen jedoch wesentliche Rei­ bungskräfte zwischen den benachbarten Formkörpern des Systems und eine offensichtlich ungleichmäßige Verteilung der Belastung auf eine Führung.
Die Formkörper 21, die das Dehnungssystem 20 bilden, können aus Holz, Kunststoff oder Metall ausgeführt werden. Als Kriterium für die Wahl des Materials für die Formkörper 21 kann ihr ge­ ringes Gewicht und das Fehlen einer wesentlichen Reibung bei ihrer gegenseitigen Berührung dienen.
Die Anzahl der Stoßdämpfer 2 und 3 hängt von den Außenabmes­ sungen des Ladegutes ab, besonders vorzuziehen ist jedoch die Variante "zwei unten - zwei oben". Bei Beförderungen von Glasscheiben mit großen Außenabmessungen in großen Schicht­ paketen ist eine Vergrößerung der Anzahl der unteren Stoß­ dämpfer 3 möglich.
Bei der Ausführung des Dehnungssystems in Form von Gelenk­ gliedern 28, die ebenfalls zwischen der elastischen Unter- bzw. Auflage 18 und der Führung 19 angeordnet sind, ist bei der Aufstellung von Glasscheiben auf die unteren Stoßdämpfer 3 auch die Dehnung der Unterlage 18 unmittelbar während der Bildung eines Stapels, ihre teilweise Dehnung sowie das Fehlen jegli­ cher Dehnung möglich. In den beiden letzten Fällen wird die vollständige Dehnung der Unter- und Auflage 18 durch das Einspannen des jeweiligen Stapels durch die Spanneinrichtung nach unten erzielt.
In jedem Fall erfolgt die Dehnung der Unter- bzw. Auflage durch die Geradestellung (Waagerechtstellung) der Gelenkglieder 28, die in der Ausgangsstellung (im unbelasteten Zustand) unter einem Winkel nahe 90° zueinander stehen. Die Belastung, die durch das Gewicht eines Stapels und durch die Spanneinrichtung 4 ausgeübt wird, wird mit Hilfe der Anschläge 31, die mit den Verbindungen 32 an der unteren Oberfläche der Unterlage 18 befestigt sind, von den Konsolen 30 und den Gelenken 29 auf die Gelenkglieder 28 umverteilt und richtet sie gerade aus. Dabei beginnen die Rollen 33, die auf der Führung 19 angeordnet sind, die Bewegung in horizontaler Richtung und ziehen die Gelenk­ glieder auseinander. Diese Bewegung dauert bis zur Berührung der Gelenkglieder 28 mit den Bewegungsbegrenzern 34, die die weitere Geradestellung der Gelenkglieder verhindern. Da die Anschläge 31 mit der Unterlage 18 starr verbunden sind, bewirkt die Geradestellung der Gelenkglieder 28 gleichzeitig die Dehnung der Unterlage. Die Glasscheiben werden dabei von­ einander durch Luftzwischenräume getrennt, deren Größe von den Abmessungen der Gelenkglieder 28 und von der Länge der Begren­ zer 34 abhängig ist.
Da die oberen Stoßdämpfer 2 auch in dieser Vorrichtung spie­ gelbildlich in Bezug auf die unteren Stoßdämpfer 3 angeordnet sind, unterscheidet sich ihre Funktionsweise prinzipiell nicht von der Funktionsweise der Stoßdämpfer 3, es gibt nur den Unterschied, daß die Dehnungssysteme hier, für die Dehnung der Auflage 18, vollständig durch die Kraft der Spanneinrichtung 4 betätigt werden.
Nach der vertikalen Fixierung des Stapels unter Zuhilfenahme der Stoßdämpfer 2 und 3 erfolgt die horizontale Fixierung des Stapels mit den seitlichen Anschlägen 5.
Die Erfindung weist folgende Vorteile auf:
  • - sie erfordert keine separaten Abstandhalter oder Einschie­ beschlitze,
  • - das Verfahren ist einfach in der Durchführung, was die Möglichkeit seiner schnellen Einführung in die Glasindustrie ermöglicht;
  • - sie weist die erforderliche vielseitige Verwendbarkeit in dem Sinne auf, daß sie zur Verpackung, zum Transport und zur Lagerung sowohl von flachem als auch von gebogenem Glas ge­ eignet ist.
  • - Es ist auch die Verpackung und der Transport anderer Erzeugnisse möglich, bei denen ein Schutz der Oberflächen erforderlich ist, wie beispielsweise von Spiegeln, von polierten Holztafeln, von Kunststoffplatten, von Platten aus Materialien, die einen hochwertigen Kunststoffüberzug aufweisen, sowie anderen Platten oder Scheiben mit polierten oder sonstigen schutzbedürftigen Oberflächen.
  • - Die Erfindung ermöglicht die Anwendung sowohl bei bereits zum Einsatz kommenden Transportbehältern, Kasten und Gestellen als auch bei neu zu entwickelnden Verpackungsvorrichtungen;
  • - sie gewährleistet eine erhöhte Zuverlässigkeit bei der Bildung von Luftzwischenräumen zwischen den Glasscheiben eines Stapels infolge einer zwangsweisen Dehnung der elastischen Unter- und Auflagen. Da die Glasscheiben nicht mit Abstand­ haltern in Berührung stehen sowie zuverlässig mittels der eine ausreichende Steifigkeit gewährleistenden Stoßdämpfern in Verbindung mit den elastischen Unter- und Auflagen fixiert sind, ist im voraus eine Reduzierung von Glasbruch beim Transport gesichert und da keine Berührung mit Abstandhaltern erfolgt, ist die geringste Senkung der Qualität der Oberflächen ausgeschlossen;
  • - sie verhindert Verluste an Glas infolge dessen Auslaugung während des Transports im aufeinanderliegenden Zustand, was sonst ohne Abstandhalter, z.B. ohne Papier, wesentliche Ausmaße annimmt;
  • - sie gibt die Möglichkeit, auf die traditionelle Aufstel­ lung von Glasscheiben unter einem Winkel in Bezug auf seine vertikale Ebene zu verzichten. Die Anordnung von Glasscheiben senkrecht zum Boden einer Verpackungsvorrichtung gewährleistet eine besonders vollständige Nutzung des Nutzraums, was die Effektivität bei Transporten erhöht. Dieser Vorteil ermöglicht es außerdem, auf herkömmliche Anordnung in Form einer Pyramide zur Verpackung zu verzichten, die die Form des jeweiligen Ver­ packungsbehälters, üblicherweise mit schrägen Wänden, vorbe­ stimmt. Die Ausführung eines rechteckigen Transportbehälters erhöht wesentlich die Effektivität jeglicher Container­ beförderung;
  • - sie ermöglicht die Aufstellung der Verpackungsvorrichtung in geneigter Stellung, so daß eine automatische Beladung möglich ist;
  • - sie ermöglicht auch Verpackungsvorrichtungen mit erhöhtem Rauminhalt zu entwickeln.

Claims (7)

1. Verfahren zur Fixierung und Abstandserzeugung von Glasscheiben im Stapel in einer Verpackungsvorrich­ tung, wobei zwischen den parallel und im wesentlichen senkrecht stehenden Glasscheiben ein gleichmäßiger Abstand erzeugt wird und die Glasscheiben in der Senkrechten zwischen einer elastischen Unterlage und einer elastischen Auflage eingespannt werden, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Einspannen gleichzeitig die Unterlage und Auflage senkrecht zur Glasscheibenebene zur Abstands­ bildung gedehnt wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach An­ spruch 1, bestehend aus einem rahmenartigen Gehäuse (1) mit elastischen Unterlagen und elastischen Auflagen (18) sowie einer Spanneinrichtung zur senkrechten Verspannung des Aufnahmegutes, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Unterlage und jeder Auflage (18) eine Reihe (24) von gleichen Formkörpern (21) befestigt sind, die einer ähnlichen Reihe (25) von frei beweglichen Formkörpern (21) auf Lücke so gegenüberliegen, daß die Bewegung der Formkörperreihen (24, 25) aufeinander zu die Dehnung jeder Auf- und Unterlage (18) erzwingt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkörper (21) einen Trapezquerschnitt aufweisen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkörper (21) einen hexagonalen Querschnitt aufweisen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkörper (21) eine zylindrische Form aufweisen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkörper (21) einen ellipsenförmigen Querschnitt aufweisen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktion der Formkörper (21) mit Hilfe von Gelenk­ gliedern (28) erfüllt wird, deren obere Achsen durch Kon­ solen (30) mit an den elastischen Auf- und Unterlagen (18) befestigten Anschlägen (31) gekoppelt sind und die unteren Achsen Rollen (33) aufweisen, die sich auf den entsprechenden Rahmenteilen (19) abstützen und darauf ab­ rollen.
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