DE3206760A1 - Zentrale tuerblockiervorrichtung, insbesondere fuer die wagentueren von kraftfahrzeugen - Google Patents
Zentrale tuerblockiervorrichtung, insbesondere fuer die wagentueren von kraftfahrzeugenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
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Description
Die Erfindung betrifft eine zentrale Türverriegelungsvorrichtung insbesondere für die Wagentüren von Kraftfahrzeugen,
In Kraftfahrzeugen, insbesondere in Personenkraftwagen ist es
bekannt, elektromechanische zentralisierte Türblockiervorrichtungen zu benutzen, die mit einer Zentralsteuerung versehen
sind, bei deren Betätigung gleichzeitig alle Wagentüren blockiert werden. Die genannten bekannten Türblockiervorrichtungen
sind normalerweise einer Vielzahl von handbetätigten Türblockiervorrichtungen zugeordnet, von denen jede einzelne
betätigt wird, um eine einzige Wagentür zu blockieren. Sie weisen normalerweise für jede Wagentür einen umkehrbaren Elektromotor
auf, dessen Ausgangswelle über ein als Stirnrädergetriebe ausgebildetes Untersetzungsgetriebe mit einer Zahnstange
verbunden ist. Diese wiederum ist mit einem Blockierhebel des Riegels für das Schloß der entsprechenden Wagentür gemeinsam
mit einer Übertragungsstange der zugehörigen, von Hand betätigbaren
Türblockiervorrichtung verbunden.
Die vorgenannten bekannten zentralen Türblockiervorrichtungen haben jedoch gewisse Nachteile, von denen die schwerwiegendsten
durch den nötigen Raumbedarf und die mechanisch komplizierte Ausführung verursacht werden. Insbesondere führt bei diesen
Vorrichtungen die Benutzung von Zahnstangen, die mit den jeweiligen Elektromotoren über Untersetzungsgetriebe verbunden
sind, notwendigerweise dazu, daß die Motoren selbst in Querrichtung in Beziehung zu den Zahnstangen angeordnet werden
müssen. Eine derartige Anordnung macht es normalerweise nötig, daß Wagentüren von entsprechender Dicke vorgesehen werden
müssen und führt insgesamt zu Schwierigkeiten bei der Montage.
Darüber hinaus verursacht die Verwendung von Untersetzungsgetrieben
ziemlich hohe Kosten, und auch der Raumbedarf wird durch sie noch weiter vergrößert.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine zentrale Türblockiervorrich-
tung zu schaffen, der die genannten Nachteile nicht anhaften und die zu so niedrigen Kosten hergestellt werden kann, daß
sie in Fahrzeugen jeglicher Art verwendbar ist.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird bei einer zentralen Türblockiervorrichtung insbesondere für die Wagentüren
von Kraftfahrzeugen, welche so betätigbar ist, daß sie
die gleichzeitige Blockierung aller Wagentüren eines Kraftfahrzeugs ermöglicht und für jede Wagentür eine elektromechanische
Betätigungsvorrichtung aufweist, deren Ausgang gemeinsam mit einem Ausgang einer von Hand betätigbaren Türblockiervorrichtung
mit einem Blockierelement eines entsprechenden Schlosses in Eingriff bringbar ist, wobei jede der genannten Betätigungsvorrichtungen
einen umkehrbaren Elektromotor und eine Untersetzungsvorrichtung aufweist, dadurch gelöst, daß die Unternetzungsvorrichtung
ein Schraubengetriebe mit Kugelumlauf aufweist, welches seinerseits eine Schraube aufweist, die mit der
Ausgangswelle des Elektromotors fest verbunden ist, sowie eine Gewindemutter, die mit dem Blockierlement verbindbar ist.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften
Einzelheiten anhand eines schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Wagentür eines Kraftfahrzeugs
mit einer erflndungsgemäß ausgeführten Türblockiervorrichtung,
wobei gewisse Teile aus Gründen der Klarheit weggelassen sindj
Fig. 2 einen Axialschnitt durch ein Detail der Vorrichtung gemäß Fig. 1.
In Fig. 1 ist eine Wagentür 1 eines Kraftfahrzeugs gezeigt, die
einen unteren Teil 2 aufweist, der an der Innenseite von einem Blech oder einer dünnen Platte 3 abgeschlossen ist, die mit
zwei Stützen oder Säulen fest verbunden oder einstückig ausgebildet ist, von denen in Fig. 1 nur die hintere Stütze 4 ge-
zeigt ist. Ferner sind zwei Querstreben 5 und 6 vorgesehen,
von denen die oben angeordnete Querstrebe 5 die untere Begrenzung
eines Fensters 7 darstellt, welches von einer Scheibe 8 verschlossen ist.
In der oberen Querstrebe 5 ist verschiebbar ein Druckknopf
vorgesehen, der zur Betätigung einer insgesamt mit 10 bezeichneten, von Hand betätigbaren Türblockiervorrichtung
dient, die eine Stange 11 aufweist, welche einerseits mit dem unteren Ende des Druckknopfes 9 und andererseits mit dem
freien Ende eines Hebels 12 verbunden ist, der sich von einem von der Stütze 4 getragenen Schloß 13 weg erstreckt.
Wenn bei der Benutzung der Druckknopf 9 nach unten gedrückt
wird, was zu einer entsprechenden Verlagerung der Stange 11 nach unten führt, wird der Hebel 12 in Fig. 1 gesehen entgegen
dem Uhrzeigersinn geschwenkt, so daß er mit dem eigenen inneren Teil auf das Schloß 13 einwirkt, welches mit einem
hier nicht gezeigten Riegel gekuppelt ist, wodurch der Riegel in seiner normalen Schließstellung blockiert wird.
Gemäß Fig. 1 ist mit der von Hand betätigbaren, an sich bekannten Türblockiervorrichtung 10 eine insgesamt mit I^ bezeichnete
Türblockiervorrichtung mit zentraler Betätigung verbunden, die für jede Wagentür 1 eine der Übertragung dienende
Stange 15 aufweist, die im wesentlichen mit der Stange
11 ausgerichtet und gleichfalls mit dem freien Ende des Hebels
12 verbunden ist.
Das andere Ende der Stange 15 ist mit einer Betätigungsvorrichtung
16 verbunden, die mittels einer hier nicht gezeigten Zentralsteuerung gemeinsam mit weiteren entsprechenden Betätigungsvorrichtungen,
die an den anderen Wagentüren vorgesehen sind, so betätigbar ist, daß sie die Stange 15 verlagert und
dadurch den Hebel 12 entweder in der einen oder anderen Richtung aus der Blockierstellung oder in die Blockierstellung
schwenkt.
Wie Pig. 2 zeigt, weist die Betätigungsvorrichtung 16 eine zylindrische Abdeckhülse 17 auf, die mit einer äußeren Lasche
18 zur Verbindung mit einem Stützblock 19 (Pig. I) versehen ist, welcher mit der Stütze k fest verbunden oder einstückig
ausgebildet ist. Die Abdeckhülse 17 ist an einem Ende von einem umkehrbaren Elektromotor 20 und am anderen Ende von
einem ringförmigen Stopfen 21 geschlossen, der vorzugsweise aus einem Material mit geringem Reibwert besteht und in der
Mitte mit einer durchgehenden axialen Führungsbohrung 22 für ein Rohr 23 versehen ist, welches sich axial längs der Abdeckhülse
17 erstreckt und mit dem an seinem äußeren Ende eine mit einer Querbohrung 25 versehene Welle 24 verbunden ist, die die
Verbindung mit dem unteren Ende der Stange 15 herstellt.
Der Elektromotor 20 hat eine Ausgangswelle 26, die kraftschlüssig verbunden ist mit dem Inneren eines Endes einer
vorgestauchten Schraubenfeder 27, welche die Schraubenspindel eines umkehrbaren Schraubengetriebes mit Kugelumlauf darstellt,
welches insgesamt mit 28 bezeichnet ist und eine Gewindemutter aufweist, die von einer im Innern gewalzten Buchse 29 gebildet
ist. Dabei ist auch eine Rückführbahn 30 für zwischen der Schraube 27 und der Buchse 29 angeordnete Kugeln Jl vorgesehen.
Die Gewindemutter bzw. Buchse 29 bildet einen Teil des inneren Endes des Rohres 23, welches mit zwei äußeren Planschen
32 und 33 versehen ist, die vorzugsweise in Form von Seegerringen ausgeführt und an der Außenseite bzw. an der Innenseite
des Stopfens 21 angeordnet sind. Diese Plansche wirken zusammen mit entsprechenden elastischen Dichtungen 3^ bzw. 35, um die
Bewegungsbahn des Rohres 23 durch die Führungsbohrung 22 zu
begrenzen.
Bei der Benutzung bestimmt die Betätigung des Elektromotors 20 die Umdrehung der Ausgangswelle 26 um die eigene Achse und damit
die Drehbewegung der Schraube 27 mit der daraus folgenden
Hin- und Herbewegung der als Buchse 29 ausgebildeten Gewindemutter
und folglich des Rohres 23 zwischen seinen beiden, von
den Flanschen 32 und 33 bestimmten Endstellungen, und zwar mit
verhältnismäßig stark reduzierter Geschwindigkeit. Tatsächlich
bewirkt das Schraubengetriebe 28 nicht nur eine Umsetzung der Drehbewegung der Ausgangswelle 26 in eine geradlinige Bewegung
des Rohres 23 sondern auch eine Herabsetzung der Geschwindigkeit mit einem ziemlich hohen Untersetzungsverhältnis.
Angesichts seiner Umkehrbarkeit erlaubt das Schraubengetriebe 28 eine leichte Betätigung des zugehörigen Druckknopfes 9 von
Hand und macht es außerdem möglich, den Raumbedarf für die vorgesehenen Betätigungsvorrichtungen 16 auf ein Minimum zu
reduzieren. Es kann nämlich bei jeder Betätigungsvorrichtung der Elektromotor 20 koaxial mit der jeweiligen Stange 15 angeordnet
werden,statt quer zu derselben wie bei den bekannten Türblockiervorrichtungen.
Hinsichtlich der vorstehend beschriebenen Betätigungsvorrichtung
16 sei noch darauf hingewiesen, daß die Dichtungen 34 und 35
nicht nur das Eindringen von Staub und anderen Verunreinigungen
durch die Führungsbohrung 22 ins Innere der Abdeckhülse 17 verhindern sondern außerdem die wichtige Funktion erfüllen,
dem Rohr 23 einen elastischen Anschub zu geben, was das Anlaufen
des Elektromotors 20 erleichtert.
Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt
das Blockieren des Schlosses 13 durch Abwärtsverlagerung des freien Endes des Hebels 12. Bei einigen Arten von Schlössern
erfolgt hingegen die Blockierung durch eine Verlagerung des freien Endes des Hebels 12 nach oben. Es ist offensichtlich,
daß in diesem Fall die Polung zur Versorgung des Elektromotors 20 umgekehrt werden muß.
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Leerseite
Claims (1)
- .--.-■_ Paiont^m/ölte:> .Rasper " y ■ uö19Hirioruiraße 19 D_8012 Ottobrunn b.MünchenTel. (089) 60138 94 ROL 7ROLTRA S.p.A.» Turin, Italien"Zentrale Türblockiervorrichtung, insbesondere für die Wagentüren von Kraftfahrzeugen"Anmelde-Nr.: 52 97O-R/81 / ITALIEN
Priorität: 27. FebruarAnsprüche1J Zentrale Türblockiervorrichtung, insbesondere für die Wagentüren von Kraftfahrzeugen, die die gleichzeitige Blockierung aller Wagentüren eines Kraftfahrzeugs ermöglicht und für jede Wagentür eine elektromechanische Betätigungsvorrichtung aufweist, deren Ausgang geraeinsam mit dem Ausgang einer von Hand betätigbaren Türblockiervorrichtung mit einem Blockierelement eines entsprechenden Schlosses verbindbar ist wobei Je<3e der Betätigungsvorrichtungen einen umkehrbaren Elektromotor und eine Untersetzungsvorrichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet , daß die Untersetzungsvorrichtung ein Schraubengetriebe (28) mit Kugelumlauf (30, 31) aufweist, welches seinerseits eine Schraube (27)» die mit einer Ausgangswelle (26) des Elektromotors (20) fest verbunden ist, und eine Gewinde mutter (29) aufweist, die mit dem Blockierelement (12) verbindbar ist.2. Türblockiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , "daß das Schraubengetriebe (28) umkehrbar ist.3· Türblockiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Gewindemutter (29) mit dem Blockierelement (12) über eine Stange (15) verbindbar ist, die mit dem Elektromotor (20) im wesentlichen koaxial angeordnet ist. .k. Turblockiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet , daß die Schraube (27) von einer vorgestauchten Feder gebildet ist.5. Türblockiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet , daß die Gewindemutter am Ende eines zylindrischen Rohres (23) ausgebildet ist, in dessen Innerem die Schraube (27) angeordnet ist.6. Türblockiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet , daß die Betätigungsvorrichtung (16) eine rohrförmige äußere Abdeckhülse (17) aufweist, die an einem Ende von dem Elektromotor (20) geschlossen ist und am anderen Ende eine Führungseinrichtung (21) für die Gewindemutter (29) abstützt, die Ihrerseits mit einer Anschlageinrichtung (32, 33) versehen 1st, welche mit der Führungseinrichtung (21) unter Festlegung einer Bewegungsbahn für die Gewindemutter (29) zusammenwirkt.7. Türblockiervorrichtung nach Anspruch 6,dadurch gekennzeichnet , daß zwischen der Anschlageinrichtung (32, 33) und der Führungseinrichtung (21) eine elastische Dichtungseinrichtung (3^» 35) angeordnet ist.8. Türblockiervorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Führungseinrichtung einen ringförmigen Stopfen (21) aufweist, der an einem Ende der Abdeckhülse (17) angebracht ist.
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