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DE3204873A1 - Vorrichtung zum automatischen beschicken eines graphitrohrofens in einem atomabsorptions-spektrometer - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen beschicken eines graphitrohrofens in einem atomabsorptions-spektrometer

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DE3204873A1
DE3204873A1 DE19823204873 DE3204873A DE3204873A1 DE 3204873 A1 DE3204873 A1 DE 3204873A1 DE 19823204873 DE19823204873 DE 19823204873 DE 3204873 A DE3204873 A DE 3204873A DE 3204873 A1 DE3204873 A1 DE 3204873A1
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DE
Germany
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furnace
sample carrier
storage device
axis
gripping tool
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Application number
DE19823204873
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English (en)
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DE3204873C2 (de
Inventor
Ulrich Dipl.-Phys. 6330 Wetzlar Kurfürst
Karl-Heinz 6331 Schöffengrund Wachter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gruen Optik Wetzlar GmbH
Original Assignee
Gruen Optik Wetzlar GmbH
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Publication date
Application filed by Gruen Optik Wetzlar GmbH filed Critical Gruen Optik Wetzlar GmbH
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Publication of DE3204873A1 publication Critical patent/DE3204873A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3204873C2 publication Critical patent/DE3204873C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/62Systems in which the material investigated is excited whereby it emits light or causes a change in wavelength of the incident light
    • G01N21/71Systems in which the material investigated is excited whereby it emits light or causes a change in wavelength of the incident light thermally excited
    • G01N21/74Systems in which the material investigated is excited whereby it emits light or causes a change in wavelength of the incident light thermally excited using flameless atomising, e.g. graphite furnaces

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  • Biochemistry (AREA)
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  • Pathology (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum automatischen Beschicken
  • eines Graphitrohrofens in einem Atomabsorptionsspektrometer Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen Beschicken eines zylindrischen Graphitrohrofens in einem Atomabsorptionsspektrometer (AAS) mit einem in axialer Richtung in den Ofen einzuführenden Probenträger.
  • Bei einem AAS wird die zu analysierende Probe in ein zylindrisches Graphitrohr eingebracht. Das Graphitrohr wird in einen elektrischen Stromkreis eingeschaltet und mit Hilfe unterschiedlicher Stromstärken soweit aufgeheizt, daß die Probe verdampfen kann. In axialer Richtung-wird durch die beiden Öffnungen des Graphitrohres ein Lichtstrahlenbündel geeigneter Wellenlänge hindurchgeleitet, dessen Absorption in dem Probendampf gemessen wird.
  • Für quantitative Messungen muß eine genau bestimmbare Menge der Probensubstanz in den Graphitrohrofen eingebracht werden, Bei flüssigen Proben kann mit Hilfe einer Portionierpipette ein Tropfen der Probe durch eine Bohrung in der Rohrwandung hindurch direkt in das Ofeninnere gebracht werden. Bei festen Proben wird im allgemeinen ein Probenträger, der ebenfalls aus Graphit besteht, verwendet. Der Probenträger weist eine Vertiefung auf, in die die Probe außerhalb des Ofens eingewogen wird. Selbstverständlich können hier auch flüssige Proben eingewogen werden.
  • Bei bekannten Anordnungen wird der Probenträger entweder durch eine Öffnung in der Rohrwandung des Ofens senkrecht zur Rohrachse oder in axialer Richtung durch die Rohröffnung in den Ofen eingebracht.
  • Das Einführen senkrecht zur Ofenachse hat den Vorteil, daß der optische Strahlengang durch die Werkzeuge, mit denen der Probenträger in das Rohrinnere gebracht wird, nicht behindert wird. Das Einführwerkzeug kann während der Messung mit dem Proben träger verbunden bleiben bzw. braucht nur mit seiner Spitze aus dem Strahlengang herausgezogen werden. Der Beschickungsvorgang kann in einfacher Weise automatisiert werden. Nachteilig ist die zusätzliche Öffnung in der Rohrwandung, die zu unterschiedlichen Temperaturprofilen innerhalb des Ofens führen kann. Außerdem ist die Herstellung eines solchen Ofens mit Mehrkosten verbunden.
  • Beim Einführen des Probenträgers in Richtung der Ofenachse kann dagegen ein glattes Rohr ohne irgendwelche Ausbrüche verwendet werden. Nachteilig ist jedoch, daß das Einführwerkzeug vollständig aus dem Meß-Strahlengang entfernt werden muß. Außerdem wird i.A. eine besondere Führung in Richtung der Ofenachse für das Einführwerkzeug benötigt, damit der Probenträger beim Einschieben in das Rohrinnere nicht an die Rohrwandungen stößt.
  • Jeder Meßvorgang ist bei einer solchen Anordnung mit einer Folge von manuell auszuführenden Handhabungen verbunden. Als Einführwerkzeug kann eine selbstklemmende Pinzette verwendet werden. Mit dieser wird der Probenträger gegriffen. Das Werkzeug wird in eine Aufnahme der Führung gelegt und so weit auf den Ofen zugeschoben, daß der Probenträger im Inneren verschwindet. Die Klemmung wird daraufhin gelöst, der Probenträger abgelegt, das Werkzeug herausgezogen und aus der Aufnahme entfernt. Beim Herausnehmen des Probenträgers müssen alle Handhabungen wiederholt werden. Die Vielzahl der notwendigen Handgriffe erfordert eine andauernde Konzentration der Bedienperson und führt bei Routinemessungen bald zur Ermüdung.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der das Einführen des Probenträgers in Richtung der Ofenachse automatisiert und die Durchführung von Routinemessungen vereinfacht werden kann.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß a) außerhalb des zylindrischen, den Ofenraum enthaltenden Raumbereichs eine Ablagevorrichtung für den Proben träger vorgesehen ist, in der der Probenträger mit seiner Längsachse parallel zur Ofenachse ausgerichtet ist, b3 ein in zwei Raumkoordinaten steuerbar bewegbares Greifwerkzeug für den Probenträger vorgesehen ist, c) ein Antriebs- und Führungssystem für das Greifwerkzeug vorgesehen ist, das dieses längs einer etwa u-förmigen Bewegungsbahn zwischen Ablagevorrichtung und Ofenraum bewegt, und d) ein Programmgeber vorgesehen ist, der die Greiffunktion und den Bewegungsablauf des Greifwerkzeugs steuert.
  • Die Ablagevorrichtung kann vorzugsweise unterhalb oder neben dem Ofenraum angeordnet sein. Sie kann einen Container für die Auf nach me mehrerer Probenträger enthalten, der mit einem Schrittschaltwerk gekoppelt ist, das die Probenträger nacheinander in dieselbe Ablageposition bringt. Das Schrittschaltwerk wird zweckmäßigerweise mit dem das Greifwerkzeug steuernden Programmgeber gekoppelt. Das Greifwerkzeug kann so ausgebildet werden, daß es eine feststehende und eine bewegliche Zunge aufweist. Dabei sollte die obere Zunge feststehend sein. Die untere Zunge kann dann so gelagert werden, daß sie durch Magnetkraft gegen die obere Zunge preßbar ist.
  • Das Greifwerkzeug kann auf einem in den zwei Koordinatenrichtungen parallel und senkrecht zur Ofenachse bewegbaren Schlitten angeordnet sein, Für jede Koordinatenrichtung des Schlittens kann ein pneumatisches oder ein elektromotorisches Schrittschaltwerk vorgesehen sein. In einer anderen Ausführungsform kann ein einziger Elektromotor als Antriebssystem und ein Kurvengetriebe zur Erzeugung eines u-förmigen Bewegungsablaufes aus einer Drehrichtung des Motors vorgesehen sein.
  • Das Kurvengetriebe kann dabei aus einer auf der Drehachse des Motors befestigten Scheibe, einem auf der Scheibe angebrachten, parallel zur Drehachse ausgerichteten, in einem ortsfesten Schlitz eingreifenden Stift, einem auf die Scheibe aufgesetzten, zur Drehachse koaxialen, am Stift beginnenden Kreisbogen und einem von diesem Kreisbogen senkrecht zur Verschieberichtung eines den Motor tragenden, parallel zur Ofenachse verschiebbaren Schlittens anhebbaren Hebel bestehen. Zur Erzeugung unterschiedlicher, auf das Greifwerkzeug einwirkender Beschleunigungen wird der ortsfeste Schlitz zweckmäßigerweise so ausgebildet, daß in den Stellungen, in denen sich das Greifwerkzeug im Bereich der Ablagevorrichtung für den Proben träger und innerhalb des Ofenraumes befindet, die Schlitzführung zumindest angenähert tangential zur Bewegungsrichtung des Stiftes verläuft.
  • Ebenso kann zur Erzeugung einer kontinuierlich sich ändernden, auf den anhebbaren Hebel einwirkenden Beschleunigung auf der Scheibe ein zweiter Bogen angebracht werden, der bei Annäherung des Kreisbogens an den anhebbaren Hebel in etwa tangential gegen den Hebel läuft und dann stetig in den Kreisbogen übergeht. Es ist von Vorteil, wenn die Ablagevorrichtung zur Ofenöffnung hin durch eine Blende abgeschirmt ist.
  • Als besonderer Vorteil der außerhalb des Meßstrahlenganges vorgesehenen Ablagevorrichtung für den Probenträger ergibt sich die Möglichkeit, dieser eine stationäre Füllvorrichtung zum Einfüllen einer Probe in einen in der Ablagevorrichtung abgelegten Probenträger zuzuordnen.
  • Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt und werden anhand der Figuren beschrieben. Im einzelnen zeigen die Figuren Fig. 1: Eine Aufsicht auf eine Vorrichtung, bei der sich die Probenablage neben dem Graphitrohrofen befindet.
  • Fig. 2; eine Ansicht der Vorrichtung nach Fig. 1, mit einem senkrecht stehenden Container für mehrere Probenträger, Fig. 3: eine Vorrichtung, bei der sich die Probenablage unterhalb des Graphitrohrofens befindet, Fig. 4: eine Ansicht der Vorrichtung nach Fig. 3 mit waagerecht liegendem Container für mehrere Proben und einer stationären Fülleinrichtung, Fig. 5 bis 8: ein Kurvengetriebe in mehreren Bewegungsphasen, und Fig. 9: einen Schnitt durch das Kurvengetriebe.
  • Fig. 1 zeigt einen Graphitrohrofen 10, dessen Längsachse 11 mit der optischen Achse eines Atomabsorptions-Spektrometers zusammenfällt. Neben dem Graphitrohrofen 10 befindet sich eine Ablagevorrichtung 12 mit einer geeigneten Ausnehmung, in die ein Probenträger 13 eingelegt ist. Der Probenträger 13 ist ein bekanntes Graphitschiffchen, wie es z.B. in Fig. 3 im Schnitt dargestellt ist. Die Ausnehmung in der Ablagevorrichtung 12 ist so ausgebildet, daß ihre Längsachse 14 parallel zur Ofenachse 11 verläuft.
  • Auf einer quer vor der Ofenöffnung 15 und der Ablagevorrichtung 12 liegenden Grundplatte 16 ist ein in zwei Koordinaten bewegbares Greifwerkzeug 17 angeordnet. Das Greifwerkzeug 17 ist dabei auf einem ersten Schlitten 18 befestigt, der durch einen Antrieb 19 parallel zur Ofenachse 11 bewegbar ist. Der Schlitten 18 ist auf einem zweiten Schlitten 20 gelagert, der mit Hilfe eines Antriebs 21 senkrecht zur Ofenachse 11 auf der Grundplatte 16 verschiebbar gelagert ist. Die Antriebe 19,21 werden durch einen Programmgeber 22 so gesteuert, daß sich für den Schlitten 18 eine Bewegungsbahn ergibt, die bei Annäherung an die Probenablage und den Ofen längs der Achsen 14, 11 verläuft und deren Übergang von einer Achsrichtung zu der anderen zumindest annähernd auf einem Kreisbogen (23) verläuft, so daß die Bewegungsbahn insgesamt als u-förmig bezeichnet werden kann. Sie führt dabei auch um eine Blende 24 herum, die die Probenablage vom Ofen trennt.
  • Als Antriebe 19, 21 können z.B. luftdruckgesteuerte Kolben vorgesehen sein, die in zwei Richtungen steuerbar sind. Es können aber auch zwei weitere Antriebe vorgesehen sein, die den Antrieben 19, 21 jeweils gegenüberliegen, so daß jeder Druckkolben nur in einer Richtung wirkt. Damit auf den Probenträger keine plötzlichen Beschleunigungsänderungen wirken, müssen die Druckkolben mit geeigneten Dämpfungsvorrichtungen versehen sein. Nachteilig ist, daß innerhalb des Spektrometeraufbaus ein zusätzliches Druckluft-Versorgungssystem vorgesehen werden muß.
  • Diese Schwierigkeit entfällt, wenn z.B. elektrische Schrittmotoren verwendet werden, die über einen Mikrocomputer als Programmgeber mit beliebigen Geschwindigkeiten und Beschleunigungen gesteuert werden können. Auch der Vor- und Rücklauf solcher Motoren kann ohne zusätzlichen Aufwand eingestellt werden.
  • Der Programmgeber steuert über seinen Ausgang 25 auch die Greiffunktion des Greifwerkzeugs wie anhand der Fig. 3 näher erläutert werden wird.
  • Fig. 2 zeigt in der Ansicht eine. Ablagevorrichtung, die einen turmförmigen Container 26 zur Aufnahme von mehreren Probenträgern 13 enthält. Die einzelnen Fächer dieses Containers können außerhalb des Spektrometers mit Probenträgern belegt werden, deren eingewogene Probenmengen in der Reihenfolge der Fächer in eine nicht dargestellte Datenverarbeitungseinrichtung eingegeben werden können. Der gefüllte Container kann dann in die erfindungsgemäße Vorrichtung eingesetzt werden. Über eine in dieser Figur nicht dargestellte Vorschubeinrichtung werden die Probenträger nacheinander in die Ablageposition 12 gebracht, in der sie von dem Greifwerkzeug 17 erfaßt werden können. Mit der Steuerung der Greiffunktion durch den Programmgeber 22 können dann auch die gespeicherten Probendaten abgerufen werden, so daß eine vollautomatische Analyse der in dem Graphitrohrofen 10 befindlichen Probe 13 und der weiteren in dem Container befindlichen Probe durchgeführt werden kann.
  • In Fig. 3 ist die Ablagevorrichtung 12 unterhalb des Graphitrohrofens 10 angeordnet. Die Blende 24 verhindert in wirkungsvoller Weise, daß-Fremd- oder Schadstoffe, die beim Aufheizen des Ofens 10 aus der oeffnung 15 herausfallen können, eine für die Analyse vorbereitete Probe verunreinigen. Auf dem Schlitten 18 ist ein Greifwerkzeug angeordnet, das aus einer oberen feststehenden Zunge 26 und einer unteren beweglichen Zunge 27 besteht. Die Zunge.27 ist um eine Achse 28 drehbar. Ihr in den Schlitten hineinragendes Ende 29 liegt einem Elektromagneten 30 gegenüber, dessen Stromversorgung von dem Programmgeber 22 gesteuert wird.
  • Die untere Zunge 27 ist in der Höhe so justiert, daß sie einen sehr geringen Abstand zur Unterfläche der Greiflasche 13' am Probenträger 13 hat. Die feststehende Zunge 26 ist dagegen so eingestellt, daß sie einen etwas größeren Abstand zur Oberseite der Greiflasche 13' hat, wenn sich die Greiflasche 13'- zwischen den Zungen 26, 27 befindet. Durch diese Einstellung wird erreicht, daß beim Einschalten des Elektromagneten 30 die untere Zunge 27 nicht nur die Greiflasche 13 gegen die obere Zunge 26 preßt, sondern gleichzeitig den Probenträger 13 von der Ablagefläche abhebt.
  • Die gleichen Überlegungen sind auch beim Einführen und Ablegen des Probenträgers 13 im Ofen 10 zu beachten. Fig. 2 zeigt, daß die Breite des Probenträgers 13 so gewählt ist, daß er im unteren Teil der Aohrwandung aufliegt. Wenn der Probenträger geringfügig angehoben wird, weist er insgesamt einen ausreichenden Abstand zur Innenwand des Ofens 10 auf, so daß er sicher in den Ofen eingeführt und aus ihm herausgeführt werden kann.
  • In Fig. 4 enthält die Ablagevorrichtung einen waagerecht liegenden Container 31 mit einer Vielzahl von Ausnehmungen zur Aufnahme von Probenträgern 13, die ebenso wie beim Container 26 außerhalb der Vorrichtung eingelegt werden können. Eine Vorschubeinrichtung 32, die mit dem Container 31 im Eingriff steht, bringt nacheinander die Probenträger 13 in die Ablageposition 12 unterhalb der Öffnung 15 des Ofens 10. Außerdem ist schematisch eine stationäre Einfüllvorrichtung 33 vorgesehen, die so durch die Blende 24 hindurchgeführt ist, daß ihre Auslassöffnung über einem Probenträger liegt. Durch Schütteln, Rütteln oder Rieseln können auf diese Weise auch feste Proben automatisch auf den Probenträger gebracht werden. Selbstverständlich kann auch eine feststehende Pipette zur automatischen Eingabe flüssiger Proben vorgesehen sein.
  • Das in den Fig. 5 bis 9 dargestellte Kurvengetriebe ist insbesondere für eine Anordnung nach Fig. 3 geeignet. Es kann bei entsprechender Lagerung der längsverschieblichen Bewegungselemente aber auch zum Transport eines neben dem Graphitrohrofen 10 abgelegten Probenträgers einge-setzt werden.
  • Auf einem ortsfesten Grundgestell 34 ist ein Schlitten 35 längsverschieblich gelagert. An einer Seitenwand des Schlittens 35 ist eine um eine Achse 36 drehbare Scheibe 37 angeordnet. Am Außenrand der Scheibe 37 befindet sich ein parallel zur Achse 36 ausgerichteter Stift 38. Der Stift 38 greift in eine Schlitzführung 39 ein, die senkrecht zur Ebene des Grundgestells 34 an diesem befestigt ist. Bei einer Drehung der Scheibe 37 um ihre Drehachse 36 verschiebt sich daher der Schlitten 35 auf dem Grundgesteil 34.
  • In den Fig. 5 bis 8 sind bei gleicher Drehrichtung der Scheibe 37 unterschiedliche Lagen des Stiftes 38 in der Schlitzführung 39 und die daraus resultierenden Stellungen des Schlittens 35 dargestellt.
  • Auf der Scheibe 37 ist vom Stift 38 ausgehend gegen die Uhrzeigerrichtung koaxial zur Drehachse 36 ein Kreisbogen 40 aufgesetzt. In Uhrzeigerrichtung geht vom Stift 38 ein zweites, in etwa parabelförmiges Bogenstück 41 aus, das ebenfalls auf die Scheibe 37 aufgesetzt ist. In derselben Ebene, in der die Bogenstücke 40, 41 liegen, befindet sich noch ein Hebel 42, der in dem Schlitten 35 senkrecht zur Ebene des Grundgestells 34 verschiebbar gelagert ist.
  • Uber diesen Hebel wird das Greifwerkzeug mit seinen Zungen 26, 27 gegenüber dem Schlitten 35 angehoben (Fig. 9).
  • Das Kurvengetriebe funktioniert in der folgenden Weise. Ausgehend von der in Fig. 5 dargestellten Stellung wird bei Drehung der Scheibe 37 im Uhrzeigersinn durch die Stift-/Schlitzführung 3&, 39 der Schlitten 35 zunächst nach rechts bewegt (Fig. 6). Um dabei eine langsam-ansteigende Beschleunigung für den Schlitten 35 zu erreichen, verläuft die Schlitzführung im unteren Ende angenähert tangential zur Bewegungsrichtung des Stiftes 38.
  • Bei weiterer Drehung der Scheibe 37 läuft der Bogen 41 zunächst etwa tangential gegen den Hebel 42 und hebt ihn aufgrund der zunehmenden Krümmung des Bogens immer schneller an. Sobald sich der Stift 38 dabei auf derselben Höhe befindet wie die Drehachse 36, dreht sich die Verschieberichtung des Schlittens 35 um. Da in diesem Punkt die Bewegungsrichtung des Stiftes 38 tangential zur Schlitzrichtung verläuft, wirken keinerlei Beschleunigungskräfte auf den Schlitten 35. Die weitere Drehung der Scheibe 37 bewirkt sowohl eine Verschiebung des Schlittens 35 nach links als auch ein weiteres Anheben des Hebels 42 (Fig. 7). Die höchste La--ge ist erreicht, sobald sich der Stift 38 über der Drehachse 36 befindet. Danach wird der Hebel 42 durch den Kreisbogen 40 auf dieser Höhe gehaLten und der Schlitten solange weiter nach links verschoben,-bis sich der Stift 38 auf gleicher Höhe wie die Drehachse 36 befindet (Fig. 8). Auch in dieser Stellung verläuft die Bewegungsrichtung des Stiftes 38 tangential zur Schlitzführung 39, so daß die Bewegung des Schlittens zur Ruhe kommt. In dieser Stellung wird die Drehung der Scheibe 37 angehalten und danach ihre Drehrichtung umgekehrt.
  • Die aus der Schlitten- und Hebelbewegung resultierende Bewegungsbahn ist somit u-förmig und gilt für einen in den Zungen 26, 27 des Greifwerkzeugs gehaltenen Probenträger. Die Ablagevorrichtung 12 und der Ofen 10 sind zueinander so angeordnet, daß in der Stellung des Schlittens 35 nach Fig. 5 die Greiflasche 13' des Proben- trägers 13 von den Zungen 26, 27 des Greifwerkzeugs erfaßt werden kann und in der Stellung nach Fig. 8 der Probenträger im Ofenraum abgelegt werden kann. In diesen Stellungen wird daher der Elektromagnet 30 geschaltet. Fig. 3 berücksichtigt mit der gegenüber der Ofenöffnung 15 vorgezogenen Ablagevorrichtung 12 die unterschiedlich langen Verschiebewege für den Schlitten 35, die aus der Stellung nach den Fig. 5 und 8 heraus möglich sind.
  • Die Schnittdarstellung in Fig. 9 zeigt, daß der Hebel 42 mit einem innerhalb des Schlittens 35 verschiebbaren Zylinder 43 verbunden ist, auf dem das Greifwerkzeug 17 angeordnet ist. Die Drehachse 36 kann von einem Motor 44 angetrieben werden. Für die Endstellungen des Schlittens 35 können Schalter vorgesehen sein, die den Motor 44 schalten.
  • Leerseite

Claims (17)

  1. Patentansprüche 3 Vorrichtung zum automatischen Beschicken eines Graphitrohrofens in einem Atomabsorptionsspektrometer mit einem in axialer Richtung in den Ofen einzuführenden Probenträger, dadurch gekennzeichnet, daß a) außerhalb des zylindrischen, den Ofenraum (15) enthaltenden Raumbereichs eine Ablagevorrichtung (12) für den Probenträger (13) vorgesehen ist, in der der Probenträger (13) mit seiner Längsachse (14) parallel zur Ofenachse ausgerichtet ist, b) ein in zwei Raumkoordinaten steuerbar bewegbares Greifwerkzeug (17) für den Probenträger (13) vorgesehen ist, c) ein Antriebs- (19, 21; 44) und Führungssystem (16, 18, 20; 34,.35, 43) für das Greifwerkzeug (17) vorgesehen ist, das dieses längs einer etwa u-förmigen Bewegungsbahn (23) zwischen Ablagevorrichtung (12) und Ofenraum (15) bewegt, und d) ein Programmgeber (22) vorgesehen ist, der die Greiffunktion und den Bewegungsablauf des Greifwerkzeugs (17) steuert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablagevorrichtung <12) unterhalb des Ofenraums (15) angeordnet ist (Fig. 3).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablagevorrichtung (12) neben dem Ofenraum (15) angeordnet ist (Fig. 1).
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüch, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablagevorrichtung (12) einen Container (26; 31) für die Aufnahme mehrerer Probenträger (13) enthält, der mit einem Schrittschaltwerk (32) gekoppelt ist, das die Probenträger (13) nacheinander in dieselbe Ablageposition bringt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schrittschaltwerk (32), mit dem das Greifwerkzeug (17) steuernden Programmgeber (22) gekoppelt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Greifwerkzeug (17) eine feststehende (26) und eine bewegliche Zunge (27) aufweist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Zunge (26) feststehen ist.
  8. 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Zunge (27) so gelagert ist, daß sie durch eine schaltbare Magnetkraft (30) gegen die obere Zunge (26) preßbar ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Greifwerkzeug (17) auf einem in den zwei Koordinatenrichtungen parallel und senkrecht zur Ofenachse (11) bewegbaren Schlitten (18; 43) angeordnet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Koordinatenrichtung ein pneumatisches Antriebssystem vorgesehen ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Koordinatenrichtung ein elektromotorisches Schrittschaltwerk (19, 21) vorgesehen ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger Elektromotor (44) als Antriebssystem und ein Kurvengetriebe (Fig. 5) zur Erzeugung eines u-förmigen Bewegungsablaufes (23) aus einer Drehrichtung des Motors (44) vorgesehen ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Kurvengetriebe aus a) einer auf der Drehachse (36) des Motors (44) befestigten Schraube (37), b) einem auf der Scheibe (37) angebrachten, parallel zur Drehachse (36) ausgerichteten, in einem ortsfesten Schlitz (39) eingreifenden Stift (38), c) einem auf die Scheibe (37) aufgesetzten, zur Drehachse (36) koaxialen, am Stift (38) beginnenden Kreisbogen (40) und d) einem von diesem Kreisbogen (40) tragenden, parallel zur Ofenachse (11) verschiebbaren Schlittens (35) anhebbaren Hebel (42) besteht.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung unterschiedlicher, auf das Greifwerkzeug (17) ein -wirkender Beschleunigungen der ortsfeste Schlitz (39) so ausgebildet ist, daß in den Stellungen, in denen sich das Greifwerkzeug (17) im Bereich der Ablagevorrichtung (12) für den Probenträger (13) und innerhalb des Ofenraums (15) befindet, die Schlitzführung zumindest angenähert tangential zur Bewegungsrichtung des Stiftes (38) verläuft.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer kontinuierlich sich ändernden, auf den anhebbaren Hebel (42) einwirkenden Beschleunigung auf der Scheibe (37) ein zweiter Bogen (41) angebracht ist, der bei Annäherung des Kreisbogens (40) an den Hebel (42) in etwa tangential gegen den Hebel (42) läuft und dann stetig in den Kreisbogen (40) übergeht.
  16. 16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablagevorrichtung (12) zur Ofenöffnung (15) hin durch eine Blende (24) abgeschirmt ist.
  17. 17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablagevorrichtung (12) für den Probenträger (13) eine stationäre Füllvorrichtung (33) zum Einfüllen einer Probe in einen in der Ablagevorrichtung (12) abgelegten Probenträger (13) zugeordnet ist.
DE19823204873 1982-02-12 1982-02-12 Vorrichtung zum automatischen Zuführen einer Probe in den Graphitrohrofen eines Atomabsorptionsspektrometers Expired DE3204873C2 (de)

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US4905525A (en) * 1987-01-07 1990-03-06 Kurfuerst Ulrich H Method for dispensing a microgram or millligram sample from a powder or paste and device for its carrying out
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EP 0 053 349 A1 *

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DE3204873C2 (de) 1985-06-13

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