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DE3204723A1 - Reibraucherzeuger - Google Patents

Reibraucherzeuger

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Publication number
DE3204723A1
DE3204723A1 DE19823204723 DE3204723A DE3204723A1 DE 3204723 A1 DE3204723 A1 DE 3204723A1 DE 19823204723 DE19823204723 DE 19823204723 DE 3204723 A DE3204723 A DE 3204723A DE 3204723 A1 DE3204723 A1 DE 3204723A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
friction wheel
smoke
smoke generator
squared timber
timber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823204723
Other languages
English (en)
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DE3204723C2 (de
Inventor
Wolfgang 7060 Schorndorf Reich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19823204723 priority Critical patent/DE3204723A1/de
Publication of DE3204723A1 publication Critical patent/DE3204723A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3204723C2 publication Critical patent/DE3204723C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/044Smoking; Smoking devices
    • A23B4/052Smoke generators ; Smoking apparatus
    • A23B4/0523Smoke generators using wood-pyrolysis or wood-friction
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C70/00Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts
    • B29C70/02Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts comprising combinations of reinforcements, e.g. non-specified reinforcements, fibrous reinforcing inserts and fillers, e.g. particulate fillers, incorporated in matrix material, forming one or more layers and with or without non-reinforced or non-filled layers
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/90Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in food processing or handling, e.g. food conservation

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Description

  • Reibraucherzeuger
  • Die Erfindung betrifft einen Reibraucherzeuger für eine zur Rauchbehandlung von Fleich- und Wurstwaren vorgesehene Räucherkammer mit weiteren, im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Merkmalen.
  • Bei einem Reibraucherzeuger entsteht der für die Räucherbehandlung benutzte Rauch als Folge der Reibungshitze zwischen einem drehbar angetriebenen Reibrad und einem an dieses andrückbaren Holzstücks, z.B. einem Kantholz, das die Rauchgase abgibt, die z.B. mittels eines Gebläses durch einen Kanal in die Räucherkammer geleitet werden.
  • In typischer Bauweise ist bei bekannten Reibraucherzeugern das Reibrad im unteren Teil des Gehäuses angeordnet, und oberhalb dieses Reibrades ist eine Führungsvorrichtung vorgesehen, in der das zur Rauchentwicklung ausgenutzte Holzstück, z.B. ein Kantholz mit einem quadratischen 80 x 80 mm-Querschnitt, das eine Ausgangslänge von ca. 70 bis 100 cm hat, mit Spiel vertikal verschiebbar geführt ist. Damit das auf dem Reibrad stehende Kantholz. auch wenn es schon größtenteils verbraucht ist, mit einer zur Erzeugung der erforderlichen Reibungshitze hinreichenden Mindestkraft in Anlage mit dem Reibrad gedrückt wird, wird das Kantholz mit einem seinerseits in dessen Führung verschiebbaren Gewicht beschwert Nachteilig bei solchen Reibraucherzeugern ist zum einen das umständliche Einsetzen des relativ schweren Gewichts und zum anderen auch die mit den Vibrationen des Gewichtes, das an die in der Regel aus Stahl bestehenden Führungsprofile der Kantholzführung anschlägt, verbundene erhebliche Geräuschentwicklung.
  • Es kommt hinzu, daß das Anlaufen des Antriebsmotors, der das mit dem Kantholz und dem Gewicht ständig belastete Reibrad antreibt, erschwert ist und dieser Antriebsmotor daher auf eine große Leistung ausgelegt sein muß.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Reibraucherzeuger der eingangs genannten Art zu schaffen, der eine definierte Einstellung der Kraft ermöglicht, mit der das zur Raucherzeugung ausgenutzte Holzstück an das Reibrad angedrückt wird und, verglichen mit bekannten Reibraucherzeugern, mit erheblich geringerer Geräuschentwicklung betreibbar ist.
  • Diese Aufgabe wird gemäß dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 mittels einer über ein Ankerglied an dem Kantholz angreifenden Antriebsvorrichtung gelöst, durch deren Aktivierung das Kantholz mit einer einstellbaren Kraft an das Reibrad andrückbar ist.
  • Hierdurch vermittelte Vorteile des erfindungsgemäßen Reibraucherzeugers sind zumindest die folgenden: Durch ein gegenüber dem Anlaufen des Reibrauches zeitlich etwas verzögertes Aktivieren der Antriebsvorrichtung wird auf einfache Weise erreicht, daß das Reibrad auf seine betriebsgünstigste Drehzahl gebracht werden kann, bevor das Kantholz mit der vollen, für eine wirksame Rauchentwicklung günstigsten Kraft an das Reibrad angedrückt wird. Dadurch wird ein Blockieren des Reibrades in der Anlaufphase zuverlässig vermieden und gleichzeitig auch ausgeschlossen, daß beim Anlaufen des Reibrades von desen Lagerung, dem Gehäuse und/oder der Kantholzführung stoßartige Kräfte aufgefangen werden müssen, die verschleißfördernd sind. Gerade in den für eine Geräuschentwicklung kritischen Anlauf- und Auslaufphasen des Reibrades wird dessen Laufruhe wesentlich verbessert. Durch eine zweckgerechte Einstellung der zum Andrücken des Kantholzes an das Reibrad vorgesehenen Antriebsvorrichtung kann auch auf einfache Weise die jeweils für die zur Raucherzeugung verwendete Holzsorte günstigste Reibungskraft vorgegeben werden.
  • Vorteilhaft ist es, wenn die mit der Antriebsvorrichtung auf das Kantholz ausübbare Anpreßkraft zwischen 150 und 300 N einstellbar ist, so daß diese Kraft bei einer typischen Dimensionierung des Kantholzes von 8 x 8 x 70 cm ca. 4 bis 8 mal größer ist als dessen Eigengewicht und eine durch den Abtrieb bedingte Gewichtsminderung des Kantholzes somit im Höchstfall zu einer ca. 20 zeigen Minderung der Anpreßkraft führen kann.
  • Durch die Merkmale des Anspruchs 3 ist eine Gestaltung des erfindungsgemäßen Reibraucherzeuges umrissen, mit einem am Holzstück angreifenden Ankerglied und einem an diesem angreifenden, angetriebenen Zugglied, die sich durch einen besonders einfachen Aufbau auszeichnet.
  • Durch die Merkmale der Ansprüche 4 und 5 sind insbesondere in Verbindung hiermit geeignete Gestaltungen des Ankergliedes und der Antriebsvorrichtung bzw. des Zuggliedes angegeben.
  • Durch die Merkmale der Ansprüche 6 und 7 sind im Rahmen des erfindungsgemäßen Reibraucherzeugers alternativ einsetzbare Gestaltungen des Zuggliedes angegeben, das bei reversierbarer Drehrichtung seines Antriebsmotors sowohl zum Reibrad hin wie auch von diesem weg bewegbar ist, durch das Einsetzen des Kantholzes in seine Führung erleichtert ist.
  • Wenn das Ankerglied mittels der Antriebsvorrichtung in beiden Verschieberichtungen bewegbar ist, ist es günstig, wenn dieses an dem Kantholz fixierbar ist, z.B. mittels eines durch miteinander fluchtende Bohrungen von Profilschenkeln des Ankergliedes und des Kantholzes hindurchsteckbaren Bolzens, so daß das Kantholz mittels der Antriebsvorrichtung nicht nur zum Reibrad hingedrängt, sondern auch von diesem abgehoben werden kann.
  • Eine zu diesem Zweck vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Reibraucherzeugers mit einer pneumatisch oder hydraulisch angetriebenen Antriebsvorrichtung, in die das Ankerglied mit integriert ist, ist durch die Merkmale des Anspruchs 9 umrissen und durch diejenigen des Anspruchs 10 näher spezifiziert.
  • Durch die im Anspruch 11 angegebene federelastische Ankopplung der Antriebsvorrichtung an das Anker#glied bzw. das Kantholz wird bei einer Aktivierung der Antriebsvorrichtung eine günstig sanfte Zunahme der Preßkraft erreicht, mit der das Kantholz gegen das Reibrad gedrückt ist.
  • In Verbindung mit einer solchen federelastischen Ankopplung ist, wie durch die Merkmale der Ansprüche 12 und 13 angegeben, auch auf einfache Weise eine Begrenzung der Anpreßkraft auf einen Maximalwert und/oder auf einen Minimalwert erreichbar.
  • Vorteilhaft kann es auch sein, wenn, alternativ oder zusätzlich zu den vorstehend genannten Kraftbegrenzungseinrichtungen die auf das Kantholz ausgeübte Anpreßkraft, wie gemäß Anspruch 14 vorgesehen, in Abhängigkeit von der Drehzahl des Reibrades steuerbar ist, wodurch einerseits eine gute Rauchausbeute und andererseits auch ein schonender Betrieb des Antriebsaggregates gewährleistet ist. Unter Gesichtspunkten einer hohen Verschleiß- und Standfestigkeit des erfindungsgemäßen Reibraucherzeugers ist es auch vorteilhaft, wenn eine durch die Merkmale des Anspruchs 15 umrissene Steuerungseinrichtung vorgesehen ist, die sowohl in der Anlaufphase des Reibrades wie auch in dessen Auslaufphase zumindest eine Verminderung der Anpreßkraft zwischen Kantholz und Reibrad vermittelt und gegebenenfalls ein Abheben des Kantholzes vom Reibrad auslöst. Dadurch wird wirksam vermieden, daß gerade bei niedrigen Drehzahlen des Reibrades anregbare Schwingungen des Kantholzes, die sich über dessen Führung und deren Halterung auf das Gehäuse übertragen, zu einer unerwünschten Geräuschentwicklung und -belästigung führen.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Es zeigen: Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Reibraucherzeugers mit einer als Seilzugvorrichtung ausgebildeter Andruckeinrichtung in stark vereinfachter, schematischer Seitenansicht bei abgenommener Seitenwand seines Gehäuses, Fig. 2 die im Rahmen des Reibraucherzeugers vorgesehene Vertikalführungseinrichtung für das zur Rauchentwicklung ausgenutzte Holzstück in Draufsicht, Fig. 3 und 4 alternative Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Reibraucherzeugers in einer der Fig. 1 entsprechenden Darstellung, Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der Fig. 4 und Fig. 6 und 7 Einzelheiten einer als schwenkbare Greifzange ausgebildeten Andruckvorrichtung zum Anpressen des zur Rauchentwicklung ausgenutzten Holzstückes an das Reibrad eines erfindungsgemäßen Reibraucherzeugers.
  • Bei dem in den Fig. 1 und 2, auf deren Einzelheiten ausdrücklich verwiesen sei, dargestellten Reibraucherzeuger 10 ist im untersten Teil eines im wesentlichen langgestreckt-quaderförmigen, stehenden Gehäuses 11 ein topfförmiges Reibrad 12 mit horizontaler Drehachse 13 angeordnet, das auf der durch die Rückwand 14 des Gehäuses hindurchtretenden Abtriebswelle 16 eines außerhalb des Gehäuses 11 auf dessen Sockel 17 fest montierten elektrischen Antriebsmotors 18 sitzt. Unmittelbar oberhalb des Reibrades ist eine in der Fig. 1 in ausgezogenen Linien in ihrer Gebrauchslage dargestellte, insgesamt mit 19 bezeichnete Führungseinrichtung angeordnet, in der ein zur Raucherzeugung ausgenutztes Kantholz 21 in vertikaler Richtung geführt verschiebbar angeordnet ist.
  • Die Führungseinrichtung 19 umfaßt in der am besten aus der Fig. 2 ersichtlichen Anordnung vier Winkelprofile 22 bis 25, die mittels an ihrem unteren und an ihrem oberen Ende angeordneter Rahmenstücke 26 und 27 und eines in einer mittleren Höhe angeordneten Rahmenstückes 28, die die Winkelprofile 22 bis 25 außenseitig umgreifen, zusammengehalten sind. Die Führungseinrichtung 19 ist mittels von ihrem unteren Rahmenstück 26 ausgehender seitlicher Verlängerungsstücke 29 und 31 um eine horizontale Achse 32 schwenkbar angeordnet, die in unmittelbarer Nähe der Vorderwand 33 des Gehäuses 11 parallel zu dieser verläuft.
  • Diese Vorderwand 33 hat eine mittels einer Tür 34 verschließbare Türöffnung 35, deren lichte Höhe etwas größer ist als diejenige der Führungseinrichtung 19.
  • Bei geöffneter Tür 34 kann die Führungseinrichtung 19 etwa 300 in die in der Fig. 1 gestrichelt eingezeichnete, nach außen geneigte, z.B. durch einen nicht dargestellten Anschlag definierte Lage gekippt werden, in der in die Führungseinrichtung 19 ein zur Raucherzeugung ausnutzbares Kantholzstück 21 bequem einführbar ist.
  • Die Führungslänge der Führungseinrichtung 19, deren Winkelprofile 22 bis 25 in einem Abstand von wenigen Zentimetern oberhalb des Reibrades 12 enden, ist etwas größer als die maximale Länge eines zur Raucherzeugung ausgenutzten Kantholzes 21, das bei typischen Abmessungen eine Länge von 70 - 100 cm und einen 8 x 8 cm-Querschnitt hat. Der effektive lichte Querschnitt der Führungseinrichtung 19, der durch die paarweise einander gegenüberstehenden Schenkel 36 bis 43 der Winkelprofile 22 bis 25 begrenzt ist, ist mit ca. 85 x 85 mm etwas größer als derjenige des Kantholzes 21, so daß ein gewisses Führungsspiel vorhanden is Die innenseitig gemessene Breite der Schenkel 36 bis 43 der Winkelprofile 22 bis 25 beträgt ca. 2 bis 3 cm, so daß zwischen den jeweils einander gegenüberstehenden vertikalen Stirnkanten 44 der Winkelprofile 22 bis 25 ein Spalt von mindestens 2,5 cm lichter Weite verbleibt.
  • In der gemäß der Fig. 1 dargestellten Gebrauchslage ist im unteren Teil der Führungseinrichtung 19 ein Reststück eines Kantholzes 21 angeordnet, das durch die Raucherzeugung schon weitgehend verbraucht ist.
  • Auf dieses Reststück ist ein zweites Kantholz 21 aufgesetzt, das nach oben ein kurzes Stück über die Winkelprofile 22 bis 25 hinausragt. Auf die obere Stirnfläche 46 dieses Kantholzes 21 ist ein Ankerglied 47 aufgesetzt, das als nach unten offenes U-Profil ausgebildet ist, das mit seinen nach unten weisenden Schenkeln 48 und 49 zwischen den vertikalen Stirnkanten 44 der vorderwandseitigen Winkelprofile 22 und 25 bzw.
  • den entsprechenden Stirnkanten der rückwandseitigen Winkelprofile 23 und 24 verschiebbar geführt ist.
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist dieses Ankerglied 47 als abgekantetes Blech mit nach unten weisenden Führungsschenkeln 48 und 49 ausgebildet, deren Breite etwa der lichten Weite der zwischen den Winkelprofilen verbleibenden Spalte entspricht und deren vertikale Länge ca. 10 cm beträgt.
  • Mittels einer insgesamt mit So bezeichneten, durch einen Elektromotor angetriebenen Zugvorrichtung, die an dem Ankerglied 47 angreift, kann das Kantholz 21 mit einstellbarer Kraft an die Reibfläche des Reibrades 12 angedrückt werden. Die Zugvorrichtung 50 ist hier speziell als Seilzug mit einem am unteren Ende des rückwandseitigen Schenkels 49 des Ankergliedes 47 befestigten Drahtseil 51 ausgebildet, das innerhalb rückwandseitiger U-förmiger Erweiterungen 52 der Rahmenstücke 26 bis 28 verläuft und über eine kleine Umlenkrolle 53, die unterhalb der Erweiterung 52 des untersten Rahmenstückes 26 angeordnet ist, mit in der dargestellten Gebrauchslage horizontalen Verlauf zu einer Wickeltrommel 54 umgelenkt ist, an der das andere Ende des Zugseiles 51 befestigt ist. Diese Wickeltrommel und der zu ihrem Antrieb vorgesehene Elektromotor sind in einer rückwärtigen Erweiterung des unteren Teils des Gehäuses 11 untergebracht. Der Antriebsmotor 50 ist zweckmäßigerweise über ein Untersetzungsgetriebe mit hoher Untersetzvngan die Wickeltrommel 54 angekoppelt. Das Antriebsmoment des Motor-Getriebeaggregats 49, 57 ist elektrisch steuerbar, um die Kraft definiert einstellen zu können, mit der das Kantholz 21 an das Reibrad 12 angedrückt wird.
  • Das ankergliedseitige Ende des Zugseils 51 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel über eine Zugfeder 58 mit dem Ankerglied 47 verbunden, die nach einem Federweg von etwa 4 cm eine Rückstellkraft entfaltet, die einer maximalen Kraft entspricht, mit der das Kantholz 21 an das Reibrad 12 andrückbar sein soll.
  • Diese Zugfeder 58 ist einer zylindrisch-topfförmigen, nach unten offenen Hülse 59 angeordnet, die ihrerseits an dem Ankerglied 47 befestigt ist.
  • Am unteren Ende der Hülse 59 ist ein Endschalter 61 angeordnet, der durch ein am unteren Ende der Feder 59 angeordnetes Anschlagteil 62 betätigbar ist und die Stromzufuhr zum Antriebsmotor 49 unterbricht, wenn die Feder 59 ihre maximal vorgesehene Elongation erreicht. Dieser Schalter kann so ausgebildet sein, daß er erst wieder schließt, wodurch der Motor wieder in Gang gesetzt wird, wenn sich die Feder 58 um einen definierten Betrag entspannt hat. Dadurch wird erreicht, daß die Kraft, mit der das Kantholz 21 an das Reibrad 12 angedrückt wird, zwischen einem vorgebbaren oberen und unteren Grenzwert bleibt. Alternativ können auch zwei, als Wechselschalter betriebene Endschalter vorgesehen sein, deren Schaltfunktionen durch das Betätigungsglied 62 auslösbar sind.
  • Zweckmäßig ist es, wenn das Motor-Getriebeaggregat 50, 57 selbshemmend ausgebildet ist, damit bei einem durch Betätigung des Endschalters 61 ausgelösten Abschalten des Motors 50 die Wickeltrommel 54 nicht zurückläuft und das Kantholz durch die Federvorspannung weiterhin gegen das Reibrad 12 gedrängt wird Um zum Einsetzen eines Kantholzes 21 das Ankerglied 47 aus der Führungseinrichtung 19 herausziehen zu können, ist gemäß Fig. 2 beim dargestellten Ausführungsbeispiel zwischen der Wickeltrommel 54 und der Abtriebswelle des Getriebes 57 bzw. des Motors 50 eine von Hand lösbare Kupplung 63 vorgesehen, die z.B. mittels eines nicht dargestellten Bowdenzuges von der Frontseite des Gehäuses 11 aus lösbar ist.
  • Die in der Fig. 3 sowie den Fig. 4 und 5, auf deren Einzelheiten wiederum ausdrücklich verwiesen sei, dargestellten Ausführungsformen von Reibraucherzeugern 70 bzw. 80 unterscheiden sich von derjenigen gemäß den Fig. 1 und 2 im wesentlichen nur durch die Gestaltung der Antriebsvorrichtung, mit der das jeweilige Ankerglied an die obere Stirnfläche des Kantholzes 21 und dieses an das Reibrad 12 andrückbar ist. In den Fig. 3 bis 5 sind Funktionselemente des Reibraucherzeugers 10 gemäß Fig. 1 entsprechende bzw. analoge Elemente jeweils mit denselben Bezugszeichen belegt.
  • Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ist zum Antrieb des Ankergliedes 63 ein insgesamt mit 64 bezeichneter Spindeltrieb vorgesehen, dessen Antriebsspindel 66 mittels des Antriebsmotors 49 in alternierenden Drehrichtungen antreibbar ist. Die Antriebsspindel 66 ist in einem unteren Festlager 67, das in der rückwandseitigen Erweiterung 52 des untersten Rahmenstückes 26 angeordnet ist und in einem oberen Festlager 68, das mittels eines Winkels 69 fest mit dem obersten Rahmenstück 27 der Führungseinrichtung 19 verbunden und in vertikalem Abstand oberhalb dieses Rahmenstückes 27 angeordnet ist, drehbar gelagert. Das Ankerglied 63 ist als stabiler Flachstab ausgebildet, der fest mit der durch Verdrehen der Spindel 66 auf-und abbewegbaren Spindelmutter 71 verbunden ist. Die Breite des Flachstabes 63 ist geringfügig kleiner als die lichte Weite des Spaltes der durch die vertikalen Stirnflächen 44 (vergl. Fig. 2) der rückwandseitigen Winkelprofile 23 und 24 der Führungseinrichtung 19 begrenzt ist. Die rückwandseitigen Erweiterungen 52 des obersten Rahmenstückes 27 und des mittleren Rahmenstückes 28 sind so bemessen, daß die Spindelmutter 71 in diese eintreten bzw. durch diese hindurchtreten kann. In der oberen Endlage des Ankergliedes 63 kann dieses um die Längsachse der Spindel 66 geschwenkt werden, so daß die Führungseinrichtung 19 zum Einsetzen eines Kantholzes freigegeben ist.
  • Bei dem in den Fig. 4 und 5 wiedergegebenen Reibraucherzeuger 80 sind zwischen den parallelen Schenkeln 72 und 73 der Erweiterungen 52 des untersten Rahmenstückes 26 und des obersten Rahmenstückes 27 der Führungseinrichtung 19 in ein Kettenrad 74 bzw.
  • 76 gelagert, über die in der aus der Fig. 4 ersichtlichen Anordnung eine geschlossene Antriebskette 77 läuft, die über ein Koppelglied 78 mit dem Ankerglied 47 gekoppelt ist, das hier dieselbe Ausbildung hat wie beim Reibraucherzeuger 10 gemäß Fig. 1. Auf der durch den einen Schenkel 73 der Erweiterung 52 des untersten Rahmenstückes 26 hindurchtretenden Welle 79 des unteren Kettenrades 74 sitzt drehfest ein Stirnrad 81, das etwa denselben Durchmesser hat wie das Kettenrad 74. Dieses Stirnrad 81 kämmt in der gemäß Fig. 4 dargestellten Gebrauchslage der Führungseinrichtung 19 mit einem Antriebsritzel 82, das auf der Antriebswelle des Antriebsmotors 49 bzw.
  • eines mit diesem gekoppelten Untersetzungsgetriebes 57 sitzt. Das den Antriebsmotor 50 und gegebenenfalls das Getriebe 57 umfassende Antriebsaggregat 50, 57 ist hier wieder gehäusefest montiert.
  • Die in den Fig. 6 und 7, auf deren Einzelheiten wiederum ausdrücklich verwiesen sei, dargestellte weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Reibraucherzeugers 90 unterscheidet sich von dem anhand der Fig. 1 bis 5 erläuterten im wesentlichen durch die spezielle Gestaltung der Antriebs- und Ar.druckvorrichtung, mit der das Kantholz 21 an das Reibrad 12 anpreßbar ist. Im übrigen sind auch in den Fig. 6 und 7 Elemente des Reibraucherzeugers 90, die mit Elementen der vorstehend erläuterten Ausführungsformen funktionsgleich oder -analog sind, jeweils mit denselben Bezugszeichen belegt.
  • Die Vertikalführungseinrichtung 19 umfaßt hier eine Anzahl sich in vertikaler Richtung über die Führungslänge erstreckender Führungsstäbe 83, die z.B. in der aus der Fig. 6 oder in einer damit äquivalenten Anordnung gruppiert sein können und durch den Rahmenstücken 26, 27 und 28 entsprechende Rahmen 84, die außenseitig an die Führungsstäbe 83 angeschweißt sind, zusammengehalten sind. Auch beim Reibraucherzeuger 90 ist die Führungseinrichtung 19 um eine frontseitige, im unteren Teil des Gehäuses 11 horizontal verlaufende Achse 32 nach außen kippbar.
  • Das für den Reibraucherzeuger 90 vorgesehene, insgesamt mit 86 bezeichnete Ankerglied ist als Greif-.
  • zange ausgebildet, die in der aus den Fig. 6 und 7 ersichtlichen Anordnung um eine gehäusefeste, horizontale Achse 87 schwenkbar an der Außenseite der Rückwand 14 des Gehäuses 11 gelagert ist. Die Zangenhebel 88 und 89 sind als stabile Rundstahlstäbe ausgebildet, die in je einem Kugelgelenk 91 bzw. 92, die in seitlichem Abstand voneinander symmetrisch bezüglich der vertikalen Längsmittelebene 93 des Reibraucherzeugers 90 angeordnet sind, auf- und abbewegbar sowie im Sinne der öffnungs- und Schließbewegungen der Greifzange 86 gegeneinander verschwenkbar an der Rückwand 14 des Gehäuses 11, durch Öffnungen 94 bzw. 96 derselben hindurchtretend gelagert sind. Die Gelenkpfannen 97 bzw. 98 der Kugelgelenke 91 bzw. 92 sind mittels an die Rückwand 14 des Gehäuses 11 angeschraubter überwurfhülsen 99 bzw. 101 befestigt.
  • Die Greifzange 86 ist im unteren Teil des Gehäuses 11 angeordnet und greift demgemäß auch an einem unteren Abschnitt des in die Führungseinrichtung 19 angesetzten Kantholzes 21 an. Ausgehend von der in der Fig. 7 dargestellten Mittelstellung der Zangenhebel 88 und 89, in der diese horizontal verlaufen, sind 0 diese um gleiche Winkelbeträge von ca. 10 in Richtung der Pfeile 102 bzw. 103 nach unten bzw. oben schwenkbar.
  • In der Fig. 6 ist eine Gebrauchslage der Greifzange 86 dargestellt, in der das Kantholz 21 zwischen den Zangenbacken 104 und 106, die an dessen einander gegenüberliegenden seitlichen Längsflächen 107 und 108 angreifen, fixiert ist und durch eine abwärtsgerichtete oder eine aufwärtsgerichtete Schwenkbewegung der Greifzange 86 an das Reibrad 12 angepreßt bzw. von diesem abgehoben werden kann. Ausgehend von dieser das Kantholz 21 fixierenden Gebrauchslage der Greifzange 86, in der die Längsachsen 109 und 111 ihrer Zangenhebel 88 und 89 etwa parallel zueinander verlaufen, sind diese in öffnungsrichtung der Zangenbacken 104 und 106 so weit verschwenkbar, daß diese Achsen 109 und 111 einen Winkel von etwa 200 einschließen.
  • Für die Schließ- und Öffnungsbewegung der Zangenhebel 88 und 89 eine gemeinsame Schwenkebene zu definieren, ist eine insgesamt mit 112 bezeichnete Querführungseinrichtung vorgesehen, die die Längsachsen 109 und 111 der Zangenhebel 88 und 89 und deren horizontale Schwenkachse 87 stets in einer gemeinsamen Ebene hält. Diese Querführungseinrichtung 112 besteht beim dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Führungsrahmen 113, der seinerseits in der aus den Fig. 6 und 7 ersichtlichen Anordnung um die horizontale Schwenkachse 87 der Greifzange 86 schwenkbar am Gehäuse 11 des Reibraucherzeugers 90 bzw. an den überwurfhülsen 99 der Kugelgelenke 91 und 92 gelagert ist. Dieser Führungsrahmen 113 umfaßt beim dargestellten speziellen Ausführungsbeispiel zwei nach oben bzw. unten offene U-Profilstücke 114 und 116, die durch seitlich angeschweißte Bleche 117 zu dem geschlossenen Rahmen 113 vereinigt sind, der seinerseits über Stege 118 fest mit einem in Lagerbohrungen 119 der überwurfhülsen 99 um die Achse 87 drehbar gelagerten Gelenkbolzen 121 fest verbunden ist. Der lichte Abstand zwischen den einander gegenüberliegenden, parallelen Jochschenkeln 122 und 123 der U-Profile 114 und 116 entspricht, abgesehen von einem geringfügigen Führungsspiel, dem Durchmesser der Zangenhebel 88 und 89, deren außerhalb des Gehäuses 11 verlaufende Kraftarmabschnitte 124 und 126 durch den Führungsspalt 127 des Führungsrahmens 113 hindurchtreten.
  • An die freien Enden der Kraftarmabschnitte 124 und 126 der Zangenhebel 88 und 89 sind in der aus der Fig. 6 ersichtlichen, koplanaren Anordnung L-förmige Flachstahl-Winkelstücke 128 und 129 angeschweißt, an deren freien Schenkeln 131 und 132 ein doppeltwirkender pneumatischer Zylinder 133 einerseits mit seiner Kolbenstange 134 und andererseits mit seinem n3gL/ Gehäuse 136 angelenkt ist, dessen Längsachsefrechtwinklig zur vertikalen Längsmittelebene 93 des Reibraucherzeugers 90 verläuft. Durch alternative Druckbeaufschlagung bzw. Entlüftung der beiden Arbeitsdruckräume dieses pneumatischen Zylinders 133 sind die Zangenhebel 88 und 89 im Sinne der Öffnungs- und Schließbewegungen der Greifzange 86 antreibbar.
  • Der Arbeitskolben des pneumatischen Zylinders 133 hat in typischer Auslegung eine wirksame Kolbenfläche von ca. 4 cm2, und der Arbeitsdruck dieses pneumatischen Zylinders 133 beträgt ca. 6 bar. Auch zum Antrieb der Auf- und Ab-Schwenkbewegungen der Greifzange 86 ist ein hinsichtlich der Dimensionierung dem pneumatischen Zylinder 133 entsprechender weiterer doppeltwirkender pneumatischer Zylinder 138 vorgesehen, der mit seinem Gehäuse 139 an der Sockelplatte 17 angelenkt ist, die auch das Gehäuse 11 des Reibraucherzeugers 90 und den elektrischen Antriebsmotor 18 für dessen Reibrad 12 trägt, und mit seiner Kolbenstange 141 am freien Ende eines langgestreckten, entlang der vertikalen Längsmittelebene 93 des Reibraucherzeugers 90 verlaufenden Hebelarmes 142 angelenkt ist, der seinerseits an der Oberseite des Querführungsrahmens 113 an die nach oben weisenden Schenkel des gemäß Fig. 7 oberen U-Profils 114 dieses Führungsrahmens 113 angeschweißt ist. Dieser Hebelarm 142, der den für die Steuerung der öffnungs- und Schließbewegungen der Greifzange 86 vorgesehenen pneumatischen Antriebszylinder 133 in einem kleinen lichten Abstand von einigen Millimetern überquert, ist auf dem größten Teil seiner Länge als biegesteifes T-Profil ausgebildet, das den pneumatischen Antriebszylinder 133, mit dem die öffnungs- und Schließbewegungen der Greifzange 86 steuerbar sind, in einem kleinen lichten Abstand von einigen Millimetern überquert.
  • Oberhalb des gehäuseseitigen Endes dieses T-Profilhebelarmes 142 ist gehäusefest ein elektrischer Endschalter 143 angeordnet, der den Antriebsmotor 18 des Reibrades 12 abschaltet, wenn der in Richtung des Pfeils 102 folgende Abwärtsschwenkhub der Greifzange 86 einen vorgesehenen Maximalwert überschreitet, was ein Indiz dafür ist, daß das zur Raucherzeugung benutzte Kantholz weitestgehend verbraucht ist. Durch die Betätigung dieses Endschalters 143 kann gleichzeitig auch ein Anzeigesignal auslösbar sein, das einem Benutzer des Reibraucherzeugers 90 anzeigt, daß nunmehr ein weiteres Kantholz 21 in die Führungseinrichtung 19 einzusetzen ist. Die vorstehend erläuterten Reibraucherzeuger 10, 70, 80 und 90 können je nach der Menge des benötigten Rauches und der Art des zur Raucherzeugung benutzten Holzes kontinuierlich oder intermittierend mit Pausenzeiten zwischen Raucherzeugungsphasen betrieben werden, und es kann auch die Kraft verändert werden, mit der das Kantholz 21 an das Reibrad 12 andrückbar ist.
  • Die Raucherzeugungsphasen betragen bei einem typischen Raucherzeugungsbetrieb einige Sekunden, während die Pausen dazwischen bis zu einer Minute und mehr betragen können. Beim Einleiten der Raucherzeugung und nach Ablauf einer Pause wird zuerst der Antriebsmotor 18 eingeschaltet, bis er auf vollen Touren läuft und erst danach das Kantholz 21 an das Reibrad 12 angedrückt. Umgekehrt wird bei der Beendigung einer Raucherzeugungsphase zweckmäßigerweise zuerst derjenige Antrieb 49 bzw. 138 abgeschaltet, der die Kraft erzeugt, mit der das Kantholz 21 an das Reibrad angedrückt wird. Wenn das Kantholz, wie im Falle der vorstehend erläuterten Reibraucherzeuger 70, 80 und 90 mittels der in deren Rahmen vorgesehenen Antriebsvorrichtungen sowohl abgesenkt als auch angehoben werden kann, so wird zweckmäßigerwei#se vor Beendigung einer Raucherzeugungsphase das Kantholz 21 vom Reibrad 12 abgehoben, damit dieses unbelastet auslaufen kann und Erschütterungen weitesgehend vermieden werden. Diese Funktionsabläufe können von Hand oder mittels einer geeigneten Steuerungseinrichtung selbsttätig gesteuert sein, wobei eine geeignete Folge von Raucherzeugungsphasen und dazwischenliegenden Pausen durch ein Steuerungsprogramm fest vorgegeben sein kann. Zweckmäßig kann es auch sein, die Kraft, mit der das Kantholz 21 an das Reibrad 12 während der Raucherzeugungsphasen angedrückt wird, in Abhängigkeit von der Drehzahl des Antriebsmotors 18 des Reibrades geregelt wird, derart, daß diese Drehzahl auf einen mittelkonstanten, vorgebbaren oder vorgegebenen Wert gehalten wird, wodurch im Ergebnis auf konstante Andruckkraft geregelt wird.
  • Weiter kann es auch vorteilhaft sein, wenn die Häufigkeit der Raucherzeugungsphasen, deren Dauer und die Pausen zeiten zwischen den Raucherzeugungsphasen in Abhängigkeit von der Konzentration des erzeugten Rauches #gesteuert wird, derart, daß pro Zeiteinheit ungefähr dieselbe Rauchmenge anfällt. Ein hierzu erforderlicher Sensor, der die Rauchkonzentration überwacht, kann im Abzugskanal des Reibraucherzeugers oder auch in der Räucherkammer vorgesehen sein, in der sich die Räucherware befindet.
  • Die erläuterten Reibraucherzeuger 10, 70, 80 und 90 sind als kompakte Baueinheiten ausgebildet, die in Verbindung mit allen gängigen Typen von Räucherkammern eingesetzt werden können und im Betrieb dadurch, daß praktisch kein Kantholz-Abfall entsteht, auch besonders wirtschaftlich sind.

Claims (15)

  1. Patentansprüche 1. Raucherzeuger für Räucherkammern mit einem antreibbaren Reibrad, an dessen Umfangsfläche ein in einer Führungseinrichtung geführt verschiebbares Holzstück andrückbar ist, das unter der Wirkung der Reibungshitze die für das Räuchern ausnutzbaren Rauchgase abgibt, wobei das Reibrad und die Führungseinrichtung in einem rauchdicht verschließbaren Gehäuse angeordnet sind, das über einen Abzugskanal an die Räucherkammer bzw. den Rauchverbraucher anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (11) ein an das Kantholz <21) ansetzbares Ankerglied (47; 63; 86) vorgesehen ist, das bezüglich der Führungseinrichtung (19) hin- und her- bzw. auf-und abbewegbar angeordnet ist und mittels einer Antriebsvorrichtung (5Q, 51; 64; 49, 77; 138, 142) mit einer zum Reibrad (12) hin gerichteten Mindestkraft beaufschlagbar ist.
  2. 2. Raucherzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft, mit der das Kantholz (21) an das Reibrad (12) andrückbar ist, ca. 4 bis 8 mal größer ist als das maximale Eigengewicht des Kantholzes (21).
  3. 3. Raucherzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ankerglied (47) als ein an der Führungseinrichtung (19) des Kantholzes (21) geführtes Profilstück ausgebildet ist, das sich mit einem Profilschenkel an der dem Reibrad (12) abgewandten Stirnfläche (46) des Kantholzes (21) abstützt, und daß die Antriebsvorrichtung (50, 51) ein mittels eines Drehantriebes (50) spannbares, z.B. als Drahtseil (51) oder als Antriebskette (77) ausgebildetes, mit dem Ankerglied (47) gekoppeltes Zugglied aufweist.
  4. 4. Raucherzeuger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ankerglied (47) als U-Profilstück ausgebildet ist, das sich in seiner Gebrauchslage mit seinem Jochschenkel an der oberen Stirnfläche (46) des Kantholzes (21) abstützt und mit seinen nach unten weisenden parallelen Schenkeln an der Führung (19) des Kantholzes geführt ist.
  5. 5. Raucherzeuger nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied (51) als an seinem einen Ende an dem Ankerglied (47) eingehängtes und mit einem anderen Ende mit einer drehbar gelagerten und drehbar antreibbaren Wikkeltrommel (54) fest verbundenes Drahtseil (51) ausgebildet ist (Fig. 1).
  6. 6. Raucherzeuger nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied (77) als eine zwischen einem im oberen Bereich der Führungseinrichtung (19) angeordneten Umlenkrad (76) und einem im unteren Bereich der Führungseinrichtung (19) angeordneten, angetriebenen Kettenrad (74) umlaufende, geschlossene Antriebskette (77) ausgebildet ist, deren eines Trum über ein Koppelglied (78) mit dem Ankerglied (47) verbunden ist (Fig. 4).
  7. 7. Raucherzeuger nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Führungseinrichtung (19) ein Spindeltrieb (64) vorgesehen ist, dessen Antriebsspindel (66) einerseits an einem reibradnahen Festlager (67) und andererseits an einem im Abstand vom gegenüberliegenden Ende der Führungsbahn angeordneten Festlager (68) gelagert ist, und daß das Ankerglied als fest mit der Spindelmutter (71) verbundene Platte (63) ausgebildet ist, die in einer vom Reibrad (12) entfernten Endstellung seitlich aus der Führungsbahn des Kantholzes (21) ausschwenkbar ist.
  8. 8. Raucherzeuger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ankerglied (47; 63) an dem in der Führungseinrichtung (19) verschiebbaren Kantholz (21) lösbar festlegbar ist.
  9. 9. Raucherzeuger nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ankerglied als um eine horizontale Achse (87) schwenkbar angetriebene, im unteren Teil des Gehäuses (11) angeordnete Greifzange (86) ausgebildet ist, deren Backen (104 und 106) mittels eines doppeltwirkenden Arbeitszylinders (133) an einander gegenüberliegende Längsseiten (107) des Kantholzes (21) andrückbar bzw.
    von diesen wegschwenkbar sind.
  10. 10. Raucherzeuger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangenhebel (88 und 89) der Greifzange (86) in Kugelgelenken (91 bzw. 92) an der rückwärtigen Gehäusewand (14) gelagert sind, und daß der die Schließ- und öffnungsbewegungen der Greif zange (86) vermittelnde Antriebszylinder (133) als mit den freien Enden (124, 128, 131 bzw. 126, 129, 132) der Zangenhebel (88 bzw. 89) gelenkig verbundener pneumatischer Zylinder und die die Auf- und Abwärts-Schwenkbewegungen der Zangenbacken (104 und 106) vermittelnde Antriebsvorrichtung ebenfalls als ein doppeltwirkender pneumatischer Zylinder (138) ausgebildet ist, der an einer Sockelplatte (17) des Gehäuses (11) einerseits und andererseits an einer um die horizontale Schwenkachse (87) der Greifzange (86) ihrerseits schwenkbaren Querführungseinrichtung (112) der Zangenhebel (88, 89) angelenkt ist.
  11. 11. Raucherzeuger nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied (51; 66, 71; 77) mit dem Ankerglied (47) über eine Zugfeder (58) verbunden ist, deren Federspannung bei einer bestimmten Dehnung von z.B. 3 bis 5 cm der Mindestkraft entspricht, mit der das Kantholz (21) gegen die Umfangsfläche des Reibrades (12) gedrängt ist.
  12. 12. Raucherzeuger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß am zuggliedseitigen Ende der Feder (58) ein Betätigungsglied (62) angeordnet ist, das bei der mit der Mindestkraft verknüpften Dehnung der Feder (58) einen Endschalter (61) betätigt und dadurch die Abschaltung des Antriebsmotors (18) des Reibrades (12) vermittelt.
  13. 13. Raucherzeuger nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Schaltglied vorgesehen ist, an dem das Betätigungsglied (62) in einem einer kleineren Spannung der Feder entsprechenden Dehnungszustand derselben zur Anlage kommt und dadurch eine Aktivierung des Antriebsmotors (18) im Sinne einer Erhöhung der auf das Kantholz (21) ausgeübten Andruckkraft auslöst.
  14. 14. Raucherzeuger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf die Drehzahl des Antriebsmotors (18) des Reibrades (12) ansprechende Regeleinrichtung vorgesehen ist, die durch eine damitkorrelierte Änderung der auf das Kantholz (21) ausgeübten Andruckkraft die Drehzahl dieses Motors (18) auf einen vorgebbaren oder vorgegebenen Mittelwert einregelt.
  15. 15. Raucherzeuger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine fest programmierte oder variabel programmierbare Steuereinrichtung vorgesehen sind, die die zeitliche Folge von Raucherzeugungsphasen und -pausen steuert und am Beginn einer Raucherzeugungsphase zuerst die Einschaltung des Reibrad-Antriebsmotors (18) und erst zeitverzögert das Andrücken des Kantholzes (21) an das Reibrad (12) auslöst und am Ende einer Raucherzeugungsphase zuerst eine Verminderung bzw. Aufhebung der Kraft auslöst, mit der das Kantholz (21) an das Reibrad (12) angedrückt war und erst danach die Abschaltung des Antriebsmotors (18) des Reibrades (12) auslöst.
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