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DE3204342A1 - Verfahren und vorrichtung zur ermittlung der fuellfaehigkeit von geschnittenen tabakmaterialien - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur ermittlung der fuellfaehigkeit von geschnittenen tabakmaterialien

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Publication number
DE3204342A1
DE3204342A1 DE19823204342 DE3204342A DE3204342A1 DE 3204342 A1 DE3204342 A1 DE 3204342A1 DE 19823204342 DE19823204342 DE 19823204342 DE 3204342 A DE3204342 A DE 3204342A DE 3204342 A1 DE3204342 A1 DE 3204342A1
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DE
Germany
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tobacco
height
filling capacity
roller
signals
Prior art date
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DE19823204342
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English (en)
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DE3204342C2 (de
Inventor
Dominique Dipl.-Ing. 2000 Hamburg Schaack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
British American Tobacco Germany GmbH
Original Assignee
BAT Cigarettenfabriken GmbH
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Publication date
Application filed by BAT Cigarettenfabriken GmbH filed Critical BAT Cigarettenfabriken GmbH
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Publication of DE3204342A1 publication Critical patent/DE3204342A1/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/32Separating, ordering, counting or examining cigarettes; Regulating the feeding of tobacco according to rod or cigarette condition
    • A24C5/34Examining cigarettes or the rod, e.g. for regulating the feeding of tobacco; Removing defective cigarettes
    • A24C5/343Examining cigarettes or the rod, e.g. for regulating the feeding of tobacco; Removing defective cigarettes by mechanical means, e.g. feelers
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/08Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying steady tensile or compressive forces

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung der
  • Füllfähigkeit von geschnittenen Tabakmaterialien Beschreibung Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Ermittlung der Füllfähigkeit von geschnittenen Tabakmaterialien der in den Oberbegriffen der Ansprüche 1 bzw.
  • 2 angegebenen Gattung.
  • Als "Füllfähigkeit" von geschnittenem Tabak wird der Quotient aus einer bestimmten Tabakmasse und dem von dieser Masse eingenommenen Volumen bezeichnet. Da die Füllfähigkeit die Produktqualität, insbesondere das Brennverhalten, die Rauchausbeute, die Zugzah, den Geschmack, die Härte und den Endenausfall sowie über das Tabakeinsatzgewicht auch die Rohmaterialkosten des Produktesbeeinflußt, sind verschiedene Verfahren zur Messung der Füllfähigkeit entwickelt worden, um dann in Abhängigkeit vom Meßergebnis die Produktion steuern zu können.. So wird in einem Artikel aus Beiträge zur Tabakforschung", Band 4, Heft 7, Dez. 1968, Seite 293 ff ein Kombinations-Meßgerät für die Füllfähigkeit von Schnittabak und die Härte von Cigaretten beschrieben, bei dem zur Bestimmung der Füllfähigkeit die Säulenhöhe eines definiertenTabak.gewichtes unter bestimmter Belastung nach einer festgesetzten Zeit gemessen wird.
  • Ein ähnliches Verfahren ist auch aus einem Artikel in "Tabak Journal International", 1980, Heft 2, Seite 126 bekannt, wobei zusätzlich noch ein Zentrifugenverfahren erläutert wird. Nachteilig ist in jedem Fall, daß es sich um ein diskontinuierliches Meßverfahren handelt, es also nicht möglich ist, kontinuierlich bei der Produktion die Füllfähigkeit des Tabaks zu ermitteln.
  • Weiterhin ist ein kontinuierlich arbeitendes Verfahren vorgeschlagen worden, bei dem der geschnittene Tabak in einer senkrechten Röhre nach unten fällt, deren Seitenwände durch angetriebene Förderbänder gebildet werden. Unter dieser Röhre befindet sich ein weiteres endloses Förderband, das mit einer Kraftmeßdose versehen ist, so daß das Gewicht des auf dem Förderband aufliegenden Tabaks ermittelt werden kann.
  • Die Seiten des Rohrs sind durchsichtig, so daß mittels eines fotoelektrischen Höhensteuersystems die Geschwindigkeit des unter dem Rohr angeordneten Förderbandes eingestellt und dadurch gewährleistet werden kann, daß sich immer die gewünschte Säulenhöhe in dem Rohr ergibt. Die Füllfähigkeit des Tabaks kann aus der Höhe der Tabaksäule in dem Rohr ermittelt werden.
  • Dieses Verfahren erfordert jedoch einen hohen apparativen Aufwand und ist relativ ungenau.
  • Eine Anwendung dieses Prinzips für einen ähnlichen Zweck, nämlich für die Abgabe von Tabakmengen mit konstantem Gewicht, wird in der DE-OS 2 854 098 beschrieben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Ermittlung.der Füllfähigkeit von geschnittenen Tabakmaterialien der angegebenen Gattung zu schaffen, wobei die oben erwähnten Nachteile nicht auftreten.
  • Insbesondere sollen ein Verfahren und eine Vorrichtung vorgeschlagen werden, bei dem bzw. der die kontinuierliche Messung der Füllfähigkeit während der Tabakvorbereit'ung, also ohne Beeinflussung der üblichen Arbeitsgänge im Fabrikationsprozeß, möglich ist.
  • Dies wird erfindungsgemäß durch die in den kennzeichnenden Teilen der Ansprüche 1 und 2 angegebenen Merkmale erreicht.
  • Zweckmäßige Ausführungsformen sind in den Unteransprüo chen zusammengestellt.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen auf einer Differenzmessung, wobei die ent Meßgröße die Höhe des unbelasteten, transportierten Tabakvlieses und die andere Meßgröße die Höhe des gleichen Bereiches des Tabakvlieses ist, der jedoch durch eine definierte Belastung komprimiert worden ist. Dabei wird als Fullkraft die auf die unbelastete Höhe bezogene Höhendifferenz definiert, wie n.och erläutert werden S . Ein wesentlicher Vorteil dieser Differenzmessung liegt darin, daß die Höhe des Tabakvlie ses nicht konstant sein muß, also auch dann reproduzierbare Ergebnisse erhalten werden, wenn sich die Höhe des Tabakvlieses ändert, wie es beim Fabrikationsprozeß, also während der Tabakvorbereitung, nicht zu vermeiden ist.
  • Die beiden hier interessierenden Meßwerte, nämlich die Höhe des unbelasteten bzw. belasteten Tabakvlieses, werden zweckmäßigerweise durch frei drehbar auf dem Tabakvlies aufliegende Rollen ermittelt, die jeweils schwenkbar gelagert sind. Dabei wird das Gewicht einer Rolle durch ein Gegengewicht kompensiert, so daß diese Rolle praktisch ohne Ausübung einer Belastung auf der Oberfläche des Tabakvlieses aufliegt. Die andere Rolle kann noch durch zusätzliche Gewichte belastet werden, so daß sie sich tief in das Tabakvlies eindrückt.
  • Die beiden, sich einstellenden Höhen legen einen bestimmten Schwenkwinkel der Halterung für die Rollen fest, der erfaßt und in elektrische Signale umgewandelt werden kann, die wiederum diesen Höhen entsprechen. Wenn sich die Schwenkpunkte der Halterungen für die beiden Rollen auf einer Bezugslinie befinden, die parallel zur Auflagefläche des Tabakvlieses verläuft, also beispielsweise zur Oberfläche des Förderbandes für das Tabakvlies so sind die Schwenkwinkel über eine Sinusfunktion mit den zu ermittelnden Höhen verknüpft; es ist deshalb möglich, durch Verwendung von Sin -Gebern als Meßwertaufnehmer eine Meßgröße zu erhalten, die linear von der zu bestimmenden Tabakhöhe abhängt.
  • Die beiden Meßgrößen, also die elektrischen, die beiden Höhen darstellenden Signale,müssen zeitlich zueinander zersetzt verarbeitet werden, da.für dieses Verfahren wewesentlich ist, daß die beiden Höhen am gleichen Bereich des Tabakvlieses ermittelt werden. Diese Verzögerungszait hängt von der Transportgeschwindigkeit desTabakvlieses ab und läßt sich zweckmäßigerweise entsprechendvariieren.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform werden die analogen, die beiden--Meßwerte darstellenden Größen in digitale Signale umgewandelt und digital weiter verarbeitet. Dazu können beispielsweise Spannungs/Frequenz-Umsetzer vorgesehen werden,- die diese Signale in entsprechende Signale gleicher Amplitude und einer Frequenz umwandeln, die proportional-zu den eigentlichen-Nutzsignalen ist.
  • Die Schwingungen dieser Signale werden durch Integratoren während einer einstellbaren Meßzeit ermittel.t; die dadurch gebildeten Zählsignale werden über einen Multiplexer, zeit lich gesteuert, auf einen programmierbaren Rechner gegeben, der die Füllkraft berechnet, die entsprechenden Werte ausgibt und gegebenenfalls auch in Abhängigkeit vom Ergebnis der Messung die Tabakvorbereitung beeinflußt, also beispielsweise bestimmte Parameter des Fabrikationsprozesses variiert, wie z. B. Temperatur, Feuchte, Schnittbreite.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beiliegenden, schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen; Fig. 1 eine Prinzip-Darstellung des mechanischen Teils der Vorrichtung zur Ermittlung der Füllfähigkeit von geschnittenen Tabakmaterialien, Fig. 2 eine Ansicht in Richtung der Pfeile A-A von Fig. 1, Fig. 3 eine Darstellung der geometischen BeziehUngen der einzelnen Teile, Fig. 4 den Schaltungsaufbau der Auswerteinrichtung, und Fig. 5 ein Zeitdiagramm der Taktsteuerung der Auswerteinrichtung.
  • Eine lose aufgehäufte Masse von geschnittenen Tabakmaterialien, wie beispielsweise Blattschnitt, Rippenschnitt, geschnittene Folien oder Mischungen dieser Komponenten, die auch als "Tabakvlies" bezeichnet wird, ist in Fig. 1 durch das Bezugszeichen 12 angedeutet und wird von einem Förderband 10 mit planer Auflagefläche in Richtung des Pfeils schräg nach oben befördert. Das Förderband 10 befindet sich in einem Teil der Verarbeitungsstrecke der sogenannten "Tabakvorbereitung", so daß insoweit keine zusätzlichen konstrukt-iven Maßnahmen benötigt werden.
  • Über dem Tabakvlies 12 sind zwei Meßvorrichtungen 14 und 16 angeordnet, wobei die in Transportrichtung des Tabakvlieses 12 zuerst vorgesehem Meßvorrichtung 14 die Höhe h1 (siehe auch Fig. 2) eines bestimmten, unbelasteten Bereiches des Tabakvlieses ermittelt. Die in Transportrichtung des Tabakvlieses hinter der ersten Meßvorrichtung 14 angeordnete Meßvorrichtung 16 ermittelt die Höhe h2 des gleichen Bereiches, der jedoch unter der Wirkung einer genau definierten Kraft etwas zusammengedrückt ist, wie man in Fig. 1 erkennen kann.
  • Die erste Meßvorrichtung 14 weist eine stationäre Auflagefläche 18 für zwei Lager 20 (siehe auch Fig. 2) einer Welle 22 auf. Der Mittelpunkt der Welle 22 ist in Fig. 1 durch das Bezugszeichen D1 angedeutet.
  • An der Welle 22 sind über zwei Befestigungselemente 26 Zur aus' uer gegenUnerllegenden Seite mit einer Nabe 30 einer Rolle 32 verbunden sind. Die Rolle 32 liegt frei drehbar praktisch ohne jede Belastung auf der Oberfläche des Tabakvlieses auf, da das Gewicht der Rolle 32 und ihrer Halterung durch das Gegengewicht 34 kompensiert wird.
  • An den Stangen 28 ist eine von einem Motor angetriebene, rotierende Bürste 47 befestigt, die an der Oberfläche der Rolle 32 anliegt, um dort anhaftenden Tabak zu entfernen.
  • Die Rolle 32 hebt und senkt sich entsprechend der Höhe h1 des unbelasteten Tabakvlieses (siehe auch Fig. 3), wodurch die starr mit den Stangen 28 verbundene Welle 22 entsprechend gedreht wird. Mit dem gemäß der Darstellung in Fig.2 rechten Ende der Welle 22 ist über eine Kupplung 23 die Achse eines sin-Präzisionspotentiometers 24 verbunden, so daß das Ausgangssignal des Potentiometers 24 der Drehung der Welle 22, damit der Lage der Rolle 32 und damit schließlich der Höhe h1 des Tabakvlieses unter der Rolle 32 entspricht.
  • Die zweite Meßvorrichtung 16 hat einen ähnlichen Aufbau, weist also ebenfalls eine stationäre Auflagefläche 36 mit Lagern 38 einer Welle 39 auf, die starr mit Stangen 40 verbunden sind; die Stangen 40 haltern eine Nabe 42 einer Rolle 44, die auf der Oberfläche des Tabakvlieses 12 aufliegt. Zur Erhöhung der Belastung des Tabakvlieses sind an der Rolle 44 noch zusätzliche Gewichte 46 angebracht, so daß sich die Rolle 44 tief in das Tabakvlies 12 eindrückt, wie man in Fig. 1 erkennen kann.
  • Auch bei der zweiten Meßvorrichtung 16 wird die von der Lage der Rolle 44 und damit von der Höhe h2 (siehe Fig. 3) abhängende Winkelstellung der Welle 39 mittels eines nicht dargestellten sin-Präzisions-Potentiometers erfaßt.
  • Die geometrischen Beziehungen zwischen den wesentlichen Bauelementen sind in Fig. 3 dargestellt. Es läßt sich erkennen, daß die durch die Bezugszeichen D1 bzw. D2 angedeuteten Mittelpunkte der beiden Wellen 22 und 39 auf einer Bezugslinie liegen, die parallel zur Auflagefläche für das Tabakvlies 12, also parallel zum Förderband 10,verläuft.
  • Entsprechend der Höhe des belasteten bzw. unbelasteten Tabakvlieses 12 heben und senken sich die Rollen 32 bzw. 44, so daß die entsprechenden Stangen 28 bzw. 40 um die Wellen 22 bzw. 39 gedreht werden und eine Winkelstellung einnehmen, die von der jeweiligen Höhe des Tabakvlieses abhängt.
  • Liegt die Rolle 32 auf dem Förderband 10 auf, befindet sich also kein Tabakvlies 12 auf dem Förderband, wie in Fig. 3 durch die gestrichelte Rolle 32 angedeutet ist, so bildet die Stange 28 einen Winkel ag mit der Bezugslinie. Die Senkrechte vom Mittelpunkt der Rolle auf die Bezugslinie hat die Länge yO. Wird der konstante Abstand zwischen dem Schwenkpunkt D1 und dem Mittelpunkt der Rolle 32 mit r bezeichnet, so läßt sich y0 ausdrücken durch: y0 = r sin «O Hat das Tabakvlies 12 im unbelasteten Zustand die Füllhöhe h1, so bilden die Stangen 28 einen Winkel al mit der Bezugslinie, und die Senkrechte vom Mittelpunkt der Rolle 32 auf ie Bezugslinie hat die Länge y1. Dann läßt sich y1 ausdrükken durch: Y1 = r sin <11.
  • Die Füllhöhe h1 ist gleich der Differenz aus y0 und Y1, so daß gilt: h1 YO Y1 = r (sin a0 - sin a1).
  • Die Höhe h1 des Tabakvlieses hängt also über eine Sinusfunktion von dem Winkel zwischen der Bezugslinie und der Stange und damit der Lage der Rolle 32 ab, so daß man durch Verwendung von sin-Gebern als Meßwertaufnehmer eine Meßgröße erhält, die linear von der zu bestimmenden Höhe des Tabakvlieses abhängt.
  • Ähnliche Uberlegungen gelten für die Füllhöhe h2 des zusammengedrückten Tabakvlieses, wie in Fig. 3 ebenfalls schematisch angedeutet ist, wobei y0 und y2 wieder die Senkrechten vom Mittelpunkt der Rolle auf die Bezugslinie darstellen.
  • Zur Erzielung dieser Linearität und der direkten Vergleichbarkeit der gemessenen Winkel und damit der zugehörigen Füllhöhen ist wesentlich, daß die Bezugslinie parallel zur Tabakunterlage, in diesem Fall also zum Förderband 10, verläuft.
  • Die beiden sin-Präzisions-Potentiometer liefern also Ausgangssignale, die jeweils ein Maß für die momentane Höhe h1 bzw. h2 des Tabakvlieses 12 darstellen, und zwar einmal für das unbelastete Tabakvlies und zum anderen für das durch eine definierte Belastung zusammengedrückte Tabakvlies. Diese Meßergebnisse werden in der in Fig. 4 dargestellten Auswertschaltung weiter verarbeitet, wobei gleichzeitig eine Synchronisation der beiden Messungen vorgenommen wird, da wesentlich ist, daß nur die Messungen korreliert werden, die am gleichen Bereich des Tabakvlieses 12 durchgeführt wurden.
  • Der in Fig. 4 dargestellten Auswertschaitung werden die folgenden drei Signale zugeführt: U1 (t), das Ausgangssignal des Potentiometers der ersten Meßvorrichtung 14, das ein Maß für die Höhe h1 des unbelasteten Tabakvlieses 12 darstellt, U2 (t), das Ausgangssignal des Potentiometers der zweiten Meßvorrichtung 16, das ein Maß für die Höhe h2 des belasteten Tabakvlieses 12 darstellt, und U0 als Bezugswert, also in diesem Fall Bezugsspannung, die der Höhe h = 0 entspricht, wenn die beiden Rollen auf dem Förderband 10 aufliegen.
  • Jeweils ein Paar dieser Spannungswerte, also U1 (t) und U0 einerseits sowie U2 (t) und U0 andererseits werden auf eine Anpasserstufe 48 bzw. 49 gegeben, die im wesentlichen aus einer Differenzverstärkerschaltung besteht. Die beiden Anpasserstufen 48 und 49 bilden entsprechend der Gleichung iUi(t) = K # (UO - Ui(t) die jeweiligen Nutzsignale b U1 (t) bzw. # U2 (t).
  • Diese Nutzsignale #U1 (t) bzw. #U2 (t) stellen jeweils die ermittelten Höhen h1 bzw. h2 des Tabakvlieses dar.
  • Die eigentliche Bestimmung der Füllkraft beruht auf einer Differenzmessung, wobei die eine Meßgröße die Höhe h1 des unbelasteten Tabakvlieses 12 und die andere Meßgröße die Höhe h2 des durch eine Belastung komprimierten Tabakylieses sind. Als Füllkraft wird hierbei die auf die Höhe des unbelasteten Vlieses bezogene Höhendifferenz definiert entsprechend der Gleichung h1 -h2 # ( % ) = # 100 % h1 Zur Durchführung der hierzu erforderlichen Rechenschritte werden die Nutzsignale #U1 (t) und #U2 (t) durch Spannungs/Frequenz-Umsetzer 50 und 51 nach dem Frequenzmodulationsverfahren in Signale gleicher Amplitude und einer Frequenz f (t) umgewandelt, die proportional zu dem jeweiligen Nutzsignal ist. In nachgeschalteten Integratoren 52 und 53 werden die Schwingungen dieser Signale mit den Frequenzen f1 (t) bzw. f2 (t) während einer Meßzeit TM gezählt. Diese Meßzeit kann je nach Bedarf variiert werden.
  • Die Ausgangssignale Z1 bzw. Z2 der beiden Integratoren 52 und 53, die in digitaler Form die jeweiligen Höhen h1 bzw. b2 darstellen, werden über einen Multiplexer 56 und ein Interface 58 auf einen programmierbaren Rechner 60 gegeben.
  • -Die Auswertung der Signale Z1 und- Z2 und damit ihre Weitergabe durch den Multiplexer 56 müssen synchronisiert werden, um zu gewährleisten, daß nur die Höhen h1 und h2 ausgewertet werden, die dem gleichen Bereich des Tabakylieses 12 zugeordnet sind. Dieser Zeitversatz der Meßsignale, der darauf beruht, daß die beiden Rollen 32 und 44 hintereinander angebracht sind, wird durch eine elektronische zeitbasis 54 berücksichtigt. Diese Zeitbasis 54 steuert die Integration einerseits und die Zuführung der Ergebnisse über den Multiplexer 56 zu-dem Rechner 60 andererseits.
  • Der zeitliche Ablauf ist aus Fig. 5 ersichtlich.
  • Fig. 5 zeigt den 10 Hz.-Takt der Au-swertschaltung sowie die von der Geschwindigkeit des Tabakvlieses 12 abhängende Verzugszeit Tv zwischen den beiden Messungen; die Verzugszeit Tv läßt sich beispielsweise in Schritten von 0,1 s unter Berücksichtigung der Transportgeschwindigkeit des Tabakvlieses 12 einstellen.
  • Die Meßzeit TM ist wiederum ein Vielfaches der Verzugszeit Tv und läßt sich durch Änderung des Faktors m ebenfalls einstellen.
  • Wie man in Fig. 5 erkennen kann, beginnt die Meßzeit 1 der ersten Vorrichtung 14 zu einem bestimmten Zeitpunkt, bei dem also die Höhe h1 des unbelasteten Bereiches des Tabakvlieses 12 ermittelt wird.
  • Nach Verstreichen der Bezugszeit Tv, von diesem Zeitpunkt an gerechnet, hat dieser Bereich des Tabakvlieses 12 die zweite Meßvorrichtung 16 erreicht, so daß diese die Messung der Höhe h2 des belasteten Tabakvlieses in der Meßzeit 2 beginnt. Dabei steuert jeweils die Zeitbasis 54 den Beginn und das Ende der Messung, also im wesentlichen die beiden Integratoren 52 und 53.
  • Der Multiplexer 56 wird ebenfalls durch die Zeitbasis 54 angesteuert und fragt nacheinander die beiden Meßergebnisse ab, so daß sie über einen Load-Impuls auf den Rechner 60 gegeben werden können. Diese Load-Impulse synchronisieren also die Zuführung der beiden Meßergebnisse zu- dem Rechner.
  • Der Rechner ermittelt dann gemäß dr oben angegebenen Beziehung die eigentliche Füllkraft und-druckt beispielsweise das Ergebnis aus.
  • Außerdem ist es möglich, entsprechend einer Änderung der Füllfähigkeit des Tabakvlieses auch direkt den Produktionsprozeß zu beeinflussen und beispielsweise das Tabakeinsatzgewicht zu variieren.
  • Selbstverständlich. muß eine Eichung dieser Meßapparatur vorgenommen werden, indem die hiermit erfaßten Meßwerte mit Meßwerten korreliert werden, die auf andere Weise gewonnen wurden, beispielsweise mit dem bereits a.ngesprochenen Densimeter.

Claims (15)

  1. Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung der Füllfähigkeit von geschnittenen Tabakmaterialien Patentansprüche t1 QVerfahren zur Ermittlung der Füllfähigkeit von geschnittenen Tabakmaterialien aus der Volumendifferenz einer belasteten bzw. unbelasteten Tabakmasse, d a d u r c h g e k e-n n z e i c h n e t , daß a) an einer ersten Stelle die Höhe (hi) eines definierten, unbelasteten Bereiches eines Tabakstromes gemessen wird, daß b) an einer zweite Stelle die Höhe (h2) des gleichen, durch eine definierte Belastung zusammengedrückten Bereiches des Tabakstromes gemessen wird, und daß c) aus den beiden Höhen (h1, h2) die Füllfähigkeit bestimmt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ermittlung der Füllfähigkeit von geschnittenen Tabamaterialien aus der Volumendifferenz einer belasteten bzw. unbelasteten Tabakmasse, gekennzeichnet durch a) einen über eine plane Oberfläche (10) transportierten Tabakstrom (12), durch b) eine erste Einrichtung (14) zur Messung der Höhe (h1) eines definierten, unbelasteten Bereiches des Tabakstromes (12) an einer ersten Stelle, durch c) eine zweite Einrichtung (16) zur Messung der Höhe (h2) des gleichen, durch eine definierte Belastung zusammengedrückten Bereiches des Tabakstromes (12) an einer zweiten Stelle, und durch d) eine Einrichtung zur Bestimmung der Füllfähigkeit aus den beiden Höhen (h1, h2)
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein planes Förderband (10) für den Transport eines Tabakvlieses (12).
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Meßvorrichtungen (14, 16) in Transportrichtung des Tabaks hintereinander angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede .Meßvorrichtung (14, 16) eine auf der Oberfläche des Tabakstromes (12) frei drehbar aufliegende Rolle (32, 44) und um einen Lagerpunkt (D1, D2) schwenkbare Stangen (28, 40) für die Halterung der Rolle (32, 44) aufweist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schwenkpunkte (D1, D2) auf einer zur planen Fläche (10) parallelen Bezugslinie liegen.
  7. 7. Vorrichtung.nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Stange (28, 40) ein an der Oberfläche der Rolle (32, 44) anliegender Abstreifer (47) vorgesehen ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer durch eine von einem Motor angetriebene, rotierende Bürste (47) gebildet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei der ersten Meßvorrichtung (14) ein Gegengewicht (34) an dem der Rolle (32) gegenüberliegenden Ende der Stangen (28) angebracht ist.
  10. 10; Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rolle (44) der zweiten Meßvorrichtung (16) Gewichte (46-) befestigt sind.
  11. 11. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß jede Meßvorrichtung (14, 16) eine starr mit den Stangen (28, 40) verbundene Welle (22) aufweist, die mit einem Potentiometer (24) gekoppelt ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sin-Präzisionspotentiometer (24) verwendet wird.
  13. 13. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die die beiden Höhen1, h2) darstellenden Signale in digitale Signale umgewandelt und digital verarbeitet werden.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch Spannungs/Frequenz-Umsetzer für die analogen , die beiden Höhen (h1, h2) darstellenden Signale (d U1 (t), $ U2 (t)), durch Integratoren (52, 53) für die Ausgangssignale der Spannungs/Frequenz-Umsetzer (50, 51), und durch einen Multiplexer (56) für die Zuführung der Zählsignale (Z1, Z2) der beiden Integratoren (52, 53) zu einem Rechner (60).
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch eine Zeitsteuerung (54) für die Synchronisation der Messungen und der Zuführung der Zählsignale (Z1' Z2) zu dem Rechner (60).
DE19823204342 1982-02-09 1982-02-09 Vorrichtung zur Ermittlung der Kompressibilität eines Stroms aus geschnittenen Tabakmaterialien Expired DE3204342C2 (de)

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