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DE3204019A1 - Vorgefertigte ueberdachung von hauseingaengen, terrassen o.dgl. - Google Patents

Vorgefertigte ueberdachung von hauseingaengen, terrassen o.dgl.

Info

Publication number
DE3204019A1
DE3204019A1 DE19823204019 DE3204019A DE3204019A1 DE 3204019 A1 DE3204019 A1 DE 3204019A1 DE 19823204019 DE19823204019 DE 19823204019 DE 3204019 A DE3204019 A DE 3204019A DE 3204019 A1 DE3204019 A1 DE 3204019A1
Authority
DE
Germany
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Withdrawn
Application number
DE19823204019
Other languages
English (en)
Inventor
Walter 7050 Waiblingen Seyerlen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19823204019 priority Critical patent/DE3204019A1/de
Publication of DE3204019A1 publication Critical patent/DE3204019A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F10/00Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
    • E04F10/005Rigidly-arranged sunshade roofs with coherent surfaces
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine vorgefertigte Überdachung
  • von Hauseingängen, Terrassen od.dgl. mit einem Rahmen aus im wesentlichen U-förmiges Profil aufweisenden Rahmengliedern, welche einen längeren außenliegenden und einen kürzeren innenliegenden U-Schenkel aufweisen, und mit auf der Innenseite des längeren und/oder auf der Innen- oder Außenseite des kürzeren U-Schenkels angeordneten Profilkanälen zum Einfügen je eines Winkelstückes zur versteifenden Verbindung zweier im Winkel zusammenstoßender Rahmenglieder und mit am kürzeren sowie vorzugsweise auch am längeren U-Schenkel angeordneter Auflagefläche zum Auflegen einer Dichtungsbahn, Dachfläche od.dgl., welche sich von einer Rahmen- bzw.
  • Gebäudeseite mit Gefälle zur gegenüberliegenden Rahmenseite erstreckt.
  • Eine entsprechende überdachung ist aus dem DE-GM 77 02 811 bekannt.
  • Unabhängig von der Konstruktion vorgefertigter Uberdachungen kann sich auf den Unterseiten der Dichtungsbahnen, Dachflächen od.dgl. Kondenswasser bilden, welches herabtropft und auch bi vollständig dichter Überdachung deren Schutzfunkn tion mindert. Außerdem erfolgt die Abdichtung zwischen den Rändern der Dichtungsbahn, der Dachfläche od.dgl. und den Rahmengliedern in der Regel durch überlappende Anordnung der regendicht miteinander zu verbindenden Teile, so daß bei ungünstigen Windverhältnissen stärkere Luftwirbel und damit verbundener Winddruck auftreten können, welcher an der Dichtungsbahn, Dachfläche od.dgl. bzw. den Rahmengliedern anhaftende Wassertropfen auf die Unterseite der Dichtungsbahn, der Dachfläche od.dgl. drängt, so daß wiederum unterhalb der über dachung Tropfwasser herabfallen kann. Abgesehen von dem Eindruck einer undichten überdachung können dabei Schäden an einer gegebenenfalls vorhandenen Dekor-Unterseite der überdachung entstehen.
  • Deshalb ist es Aufgabe der Erfindung, eine vorgefertigte überdachung zu schaffen, welche eine hohe Sicherheit gegen Tropfwasser von der Dachunterseite bietet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf der vom längeren U-Schenkel abgewandten Seite des kürzeren U-Schenkels eine seitlich an die Auflagefläche dieses Schenkels anschließende Rinne angeordnet ist.
  • Falls sich auf der Unterseite der Dichtungsbahn, Dachfläche od.dgl., welche auf der Auflagefläche mit Gefälle zur Auflagefläche hin aufliegt, Wassertropfen gebildet haben, so wandern dieselben aufgrund des Gefälles in Richtung des kürzeren U-Schenkels und werden, soweit sie nicht in den Innenraum der in der Regel als Regenrinnen dienenden Rahmenglieder mit U-Profil gelangen, in der an die Auflagefläche seitlich anschließenden Rinne aufgefangen und zu geeigneten Abflüssen geleitet, beispielsweise zu Durchbrüchen, die die Rinne mit dem Innenraum der zur Regenwasserführung dienenden Rahmenglieder verbinden.
  • Entsprechendes gilt, wenn durch Winddruck Wasser zwischen der Dichtungsbahn, der Dachfläche od.dgl. und der Auflagefläche hindurchgedrückt wird.
  • Größere -Dichtungsbahnen, Dachflächen od.dgl. werden aus Stabilitätsgründen mittels Pfetten oder sonstigen Versteifungen, die quer zur Gefällerichtung angeordnet sind, abgestützt. Bei Bildung von Kondenswasser auf der Unterseite der Dichtungsbahn, Dachfläche od.dgl. wandern die Wassertropfen zunächst in Gefällerichtung, bis sie an die Pfetten, Versteifungen od.dgl. gelangen, welche an der Unterseite der Dichtungsbahn bzw. Dachfläche od.di liegen, so daß die ankommenden Tropfen auf die Pfetten, Versteifungen od.dgl. gelangen und an deren vertikalen Seitenflächen herabrinnen, bis sie von der Unterseite der Pfetten, Versteifungen od.dgl. abtropfen können.
  • Dies wird bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dadurch vermieden, daß an den Pfetten oder Versteifungen, vor allem auf deren in Anstiegsrichtung des Gefälles der Dichtungsbahn, Dachfläche od . dgl. weisenden Seite seitliche Rinnen angeordnet sind, deren offene Stirnenden in einen Wasserablaß, z.B. in die U-förmigen, als Regenrinnen dienenden Rahmenglieder münden können.
  • Der Erfindung liegt also der allgemeine Gedanke zugrunde, an Bereichen unterhalb der überdachung überall dort, wo sich Wassertropfen vor dem Herabtropfen bevorzugt sammeln können, entsprechende Wasserauffangrinnen anzuordnen, welche das abtropfende Wasser ordnungsgemäß weiterleiten, ohne daß unter der Überdachung befindliche Personen oder Gegenstände betropft werden können.
  • Mit vorgefertigten Überdachungen sollen oftmals bereits an Häusern vorhandene Vordächer aus Beton od.dgl. vergrößert werden. Dabei wird die Anordnung in der Regel so getroffen, daß die Rahmenglieder das vorhandene Vordach mit Abstand umrahmen und das vorhandene Vordach zwischen der Dekor-Unterseite der vorgefertigten Überdachung sowie deren Dichtungsbahn, Dachfläche od.dgl.
  • unsichtbar eingeschlossen wird. Bei derartigen Anordnungen ist es oft schwierig, die Dichtungsbahn, Dachfläche od.dgl. anzuordnen, da das bereits vorhandene, zwischen den Rahmengliedern verbleibende Vordach stört.
  • Insbesondere ist es schwierig, die Dichtungsbahn, Dachfläche od.dgl. mit gleichbleibendem Gefälle anzuordnen und einerseits auf einer Auflagefläche am kürzeren U-Schenkel eines Rahmengliedes aufzulegen und andererseits, von den seitlichen Rahmengliedern verdeckt, an der Hauswand zu befestigen.
  • Zur Erleichterung einer entsprechenden Montage ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß der kürzere U-Schenkel mittels eines in Fortsetzung dieses U-Schenkels anzuordnenden, flachen Profilteiles verlängerbar ist, welches an seinem freien Rand eine der Auflagefläche des kürzeren U-Schenkels entsprechende abgewinkelte Auflage sowie auf der vom längeren U-Schenkel abgewandten Seite eine an die Auflage anschließende Rinne aufweist. Bei dieser Anordnung kann also die Dichtungsbahn, Dachfläche od.dgl. gegebenenfalls in unterschiedlichen Höhen angeordnet werden, andererseits bleibt ein Auffangen von Wassertropfen im Bereich der Auflage gewährleistet.
  • Die Verbindung zwischen dem kürzeren U-Schenkel und dem zu dessen Verlängerung anzuordnenden Profilteil erfolgt vorteilhaft in der Weise, daß das Profilteil auf die Auflagefläche des kürzeren U S kbls mittels eines seitlich abgewinkelten Steges, der die Auflage fläche am freien Rand mittels einer Abwinklung winkelförmig umgreift, auflegbar und in die Rinne des U-Schenkels mit einem entsprechend rinnenförmigen Profilabschnitt einschiebbar ist. Bei dieser Anordnung wird aufgrund des teilweise formschlüssigen Ineinandergreifens der zu verbindenden Teile eine besonders hohe Stabilität erzielt, insbesondere wenn der abgewinkelte Steg bzw. die Auflage fläche und die Rinne bzw. der rinnenförmige Profilabschnitt auf einander gegenüberliegenden Seiten des kürzeren U-Schenkels bzw. des zu dessen Verlängerung anzuordnenden Profilteiles angeordnet sind.
  • Bei großen Dachflächen, insbesondere bei solchen aus Glas, müssen die Ränder der Dachfläche teilweise an den Rahmengliedern befestigt werden. Soweit die Befestigungselemente an den außenliegenden längeren U-Schenkeln angeordnet werden müssen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, auf der Innenseite dieser Schenkel ein sich im wesentlichen über die gesamte Höhe des äußeren U-Schenkels erstreckendes Flachprofilstück mit Abstand von der Innenwand des äußeren U-Schenkels in einander zugewandte, gegeneinander geöffnete Profilkanäle an den Rahmengliedern einzuschieben.
  • Dadurch wird ein doppelwandiger äußerer U-Schenkel gebildet, so daß Befestigungsmittel an der inneren Wand, d.h. am eingeschobenen Flachprofilstück eingebrachte Schrauben od.dgl., vom äußeren U-Schenkel unsichtbar abgedeckt werden. Bei der Anordnung von Glasdächern verhindern die eingeschobenen Flachprofilstücke-auBerdem, daß die Innenseite der äuBeren U-Schenkel von Standorten unterhalb der Überdachung eingesehen werden kann. Außerdem werden die Rahmenglieder durch die Flachprofilstücke versteift.
  • Zweckmäßigerweise können die Rahmenglieder bei großen Überdachungen mittels im wesentlichen C-förmiges Profil aufweisender Verstärkungsteile versteift werden, die mit abgewinkelten oder verdickten Rändern in winkelförmige oder hinterschnittene Nuten auf der Innenseite des oberen Randes des äußeren U-Schenkels eingeschoben werden. In der Regel reicht es zur Erzielung der gewünschten Versteifung aus, wenn entsprechende Verstärkungsteile an zwei gegenüberliegenden Rahmengliedern angeordnet werden, während dazu querverlaufende Rahmen g; versteift bleiben können.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles erläutert, welches in der Zeichnung dargestellt ist. Dabei zeigt die einzige Figur ein Schnittbild einer überdachung für einen Hauseingang.
  • Ein an einer Hauswand 1 vorhandenes Betonvordach 2 kann ohne Demontage durch eine größere erfindungsgemäße Überdachung 3 ersetzt werden, wobei das Betondach 2 von Elementen der Überdachung 3 unsichtbar umschlossen wird.
  • Die überdachung 3 besitzt einen in Draufsicht rechteckig U-förmigen Rahmen mit quer zur Hauswand 1 angeordneten Rahmengliedern 5 und einem dieselben U-förmig verbindenden Rahmenglied 4.
  • Die Rahmenglieder 4 und 5 besitzen gleiches Profil und sind an ihren zusammenstoßenden Enden unter 450 auf Gehrung miteinander verbunden Und gegeneinander abgedichtet.
  • Die Rahmenglieder 4 und 5 weisen je ein im wesentlichen U-förmiges Profil mit einem äußeren längeren U-Schenkel 6 und einem inneren kürzeren U-Schenkel 7 auf, die durch einen U-Steg 8 miteinander verbunden sind. Der Raum über dem Steg 8 ist als Regenrinne 9 ausgebildet.
  • Der kürzere U-Schenkel 7 weist in seinem unteren Teil zur Anordnung einer Dekorplatte 10 od.dgl.
  • eine horizontal zur Rahmeninnenseite hin offene Nut 11 auf, deren in der Zeichnung linker Bereich aufgrund der Anordnung von Stegen 12 ein T-förmiges Profil besitzt.
  • Eine ähnliche Nut mit. T-förmigem Profil, jedoch mit anderer Abmessung wird auf der Innenseite des längeren U-Schenkels 6 durch Profilstege 13 gebildet.
  • Die durch die Stege 12 bzw. 13 gebildeten T-förmigen Nutenbereiche dienen zur Aufnahme von Winkelstücken 14, 15, wobei deren eine Schenkel in das Rahmenglied 4 und deren andere Schenkel in eines der Rahmenglieder 5 eingeschoben werden, um eine wirksame Versteifung der zusammengefügten Rahmenglieder 4 und 5 und damit des gesamten Rahmens zu gewährleisten.
  • Der kürzere U-Schenkel 7 besitzt an seinem oberen Rand eine zum längeren U-Schenkel 8 hin abgewinkelte, leicht geneigte Auflagefläche 16, an die sich auf der gegenüberliegehden Seite des kürzeren U-Schenkels 7 ein Rinnen profil 17 anschließt.
  • In Verlängerung des kürzeren U-Schenkels 7 ist ein flaches Profilteil 18 angeordnet, welches auf der Auflagefläche 16 mittels eines seitlich abgewinkelten Steges 19 aufliegt, der die Auflagefläche 16 an deren freiem Rand mittels einer Abwinklung winkelförmig umgreift. Außerdem ist an dem flachen Profilteil 18 ein rinnenförmiger Profilabschnitt 20 angeordnet, der in das Rinnenprofil 17 eingeschoben ist.
  • An seinem freien Rand besitzt das flache Profilteil 18 eine der Auflagefläche 16 des kürzeren U-Schenkels 7 entsprechende Auflage 21 sowie eine dem Rinnenprofil 17 des kürzeren U-Schenkels 7 entsprechende Rinne 22.
  • Zur dichten Abdeckung der Uberdachung dient eine Dichtungsbahn 23, die die gesamte lichte Weite zwischen den Rahmengliedern 4 und 5 überdacht. Zur Auflagerung der Dichtungsbahn 23 dienen einerseits eine an der Hauswand 1 angeordnete Auflageleiste 24 sowie andererseits die leicht geneigte Auflage 21 am flachen Profil teil 18.
  • Zwischen der Auflage 21 und der Auflageleiste 24 kann die Dichtungsbahn 23 mittels Pfetten 25 abgestützt sein, welche vorzugsweise als Profilteile mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt ausgebildet sind, so daß seitlich neben einem längeren stärkeren Schenkel eine Rinne 26 gebildet wird.
  • Die Pfetten 25 können an ihren Stirnenden an Flachteilen 27 befestigt sein, die sich mit Abstand A auf der Innenseite der längeren U-Schenkel der Rahmenglieder 4 und 5 in dafür vorgesehene, einander zugewandte Profilkanäle 28 einschieben lassen. Gegebenenfalls die Flachteile 27 durchsetzende Befestigungsmittel haben aufgrund des Abstandes A zwischen dem längeren U-Schenkel und dem jeweiligen Flachteil 27 hinreichend Platz und bleiben im übrigen von der Außenseite der Rahmenglieder 4 und 5 aus unsichtbar. Gegebenenfalls können die Flachteile 27 auch lediglich dazu-dienen-, der Innenseite der längeren U-Schenkel ein gefälliges, glattes Aussehen zu geben, etwa wenn die Dekorplatte 10 und/oder die Dichtungsbahn 23 aus Glas bestehen, so daß der Innenraum der Rahmenglieder 4 und 5 einsehbar ist.
  • Die Rinne 22-am flachen Profilteil 18 sowie die rinnenförtmç3 bildung der Pfetten 25 dient zum Auffangen von Kondenswasser, welches sich gegebenenfalls auf der Unterseite der Dichtungsbahn 23 bilden kann. Aufgrund des von der Hauswand 1 wegführenden Gefälles der Dichtungsbahn 23 wandern gegebenenfalls gebildete Kondenswassertropfen zunächst in Richtung des Rähmengliedes 4.
  • Sobald jedoch die Tropfen die auf der Unterseite der Dichtungsbahn 23 anliegenden Pfetten 2t bz9. das flache Profilteil 18 erreichen, rinnen sie an den in Aufwärtsrichtung des Gefälles weisenden vertikalen Flächen der Pfetten 25 bzw. des flachen Profilteiles 18 herab, wobei sie, ohne abtropfen zu können, in der Rinne 22 bzw.
  • den seitlichen Rinnen 26 der Pfetten aufgefangen werden.
  • An den offenen Stirnenden der Rinnen 26 bzw. an vorzusehenden Abflußbohrungen kann sich das aufgefangene Wasser beispielsweise in den Innenraum der seitlichen Rahmenglieder 5 entleeren, die als Regenrinnen dienen.
  • Eine entsprechende Anordnung ist auch bei der Rinne 22 am flachen Profilteil 18 möglich, gegebenenfalls können jedoch auch Abflupbohrungen 30 vorgesehen werden, durch die das aufgefangene Wasser in den Innenraum des Rahmengliedes 5 fließt. Wesentlich ist, daß die in Gefälle-31 aufwärtsrichtung weisenden freien Kanten/der Rinnen 22 und 26 einen gewissen Abstand von der Unterseite der Dichtungsbahn 23 aufweisen, so daß die Dichtungsbahn entlangfließende Tropfen ohne Störung durch die freien 31 Kanten/weiterwandern können und erst von den an der Unterseite der Dichtungsbahn 23 anliegenden Pfetten 25 bzw. dem flachen Profilteil 18 abwärtsgelenkt werden.
  • Abweichend von der dargestellten Anordnung können die Rinnen 26 gegebenenfalls auf beiden Seiten der Pfetten 25 angeordnet werden, jedoch reicht in der Regel die dargestellte Ausführungsform zum Auffangen des anfallenden Kondenswassers aus, da dieses nur auf der in Richtung des Gefälleanstieges weisenden Seite der Pfetten herabläuft.
  • Die Rinne 22 fängt gegebenenfalls auch Wasser auf, welches beim Ablaufen von der Oberseite der Dichtungs-23 bahn/durch Winddruck od.dgl. zwischen dem Rand der Dichtungsbahn 23 und der Auflage 21 hindurchgedrückt wird.
  • Falls das Betonvordach 2 fehlt oder wesentlich kürzer 23 ist, kann die Dichtungsbahn/gegebenenfalls ohne Störung durch den von der Hauswand 1 abgewandten Rand des Betonvordaches 2 mit stärkerem Gefälle angeordnet werden, indem das flache Profilteil 18 weggelassen wird und der in der Zeichnung linke untere Rand der Dichtungsbahn direkt auf die Auflagefläche 16 gelegt wird. In diesem Falle dient das Rinnenprofil 17 zum Auffangen von ogengwasser bzw. von Wasser, welches zwischen der Dichtungsbahn 23 und der-Auflagefläche 16 hindurchkommen könnte.
  • Bei besonders großen Überdachungen lassen sich die Rahmenglieder 4 und 5 gegebenenfalls durch Einschieben von Verstärkungsprofilen 32 mit im wesentlichen C-förmigem Querschnitt versteifen. Diese Verstärkungsprofile 32 besitzen abgewinkelte, gegebenenfalls auch verdickte Ränder, die von entsprechend winkelförmigen oder auch unterschnittenen Nuten 33 am äußeren U-Schenkel 6 aufgenommen werden, welche auf der Innenseite eines rohrförmig geschlossenen Hohlprofilabschnittes 34 an der oberen Kante des äußeren U-Schenkels angeordnet sind.
  • In der Regel wird jedoch bereits durch den genannten Hohlprofilabschnitt 34 eine außerordentlich hohe Steifheit erreicht.

Claims (6)

  1. Vorgefertigte Uberdachung von Hauseingängen, Terrassen od.dgl.
    Ansprüche 1. Vorgefertigte Uberdachung von Hauseingängen, Terrassen od.dgl. mit einem Rahmen aus im wesentlichen U-förmiges Profil aufweisenden Rahmengliedern, welche einen längeren außenliegenden und einen kürzeren innenliegenden U-Schenkel aufweisen, und vorzugsweise mit auf der Innenseite des längeren und/oder auf der Innen- oder Außenseite des t ren U-Schenkels angeordneten Profilkanälen zum Einfügen je eines Winkelstückes zur versteifenden Verbindung zweier im Winkel zusammenstoßender Rahmenglieder und mit am kürzeren sowie vorzugsweise auch am längeren U-Schenkel angeordneter Auflagefläche zum Auflegen einer Dichtungsbahn od.dgl., welche sich von einer Rahmen- bzw. Gebäudeseite mit Gefälle zur gegenüberliegenden Rahmenseite erstreckt, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß auf der vom längeren U-Schenkel (6) abgewandten Seite des kürzeren U-Schenkels (7) eine seitlich an die Auflagefläche (16) dieses Schenkels anschließende Rinne (17) angeordnet ist.
  2. 2. Überdachung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kürzere U-Schenkel (7) mittels eines in Fortsetzung desselben anzuordnenden flachen Profil teiles (18) verlängerbar ist, welches an seinem freien Rand eine der Auflagefläche (16) des kürzeren U-Schenkels (7) entsprechende abgewinkelte Auflage (21) sowie auf der vom längeren U-Schenkel (6) abgewandten Seite eine an die Auflage (21) anschließende Rinne (22) aufweist.
  3. 3. Überdachung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das flache Profilteil (18) auf die Auflagefläche (16) des kürzeren U-Schenkels (7) mittels eines seitlich abgewinkelten Steges (19), der die Auflagefläche (16) am freien Rand mittels einer Abwinklung winkelförmig umgreift, auflegbar und in die Rinne (17) des kürzeren U-Schenkels (7) mit einem entsprechend rinnenförmigen Profilabschnitt (20) einschiebbar ist.
  4. 4. überdachung mit einer mittels Pfetten oder sonstiger Versteifungen, die zwischen gegenüberliegenden Rahmengliedern angeordnet sind, quer zur Gefällerichtung abgestützten bzw. verstärkten Dachhaut od.dgl., insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Pfetten (25).
    oder Versteifungen, vor allem auf deren in Anstiegsrichtung des Gefälles der Dachhaut (23) weisenden Seite, seitliche Rinnen (26j angeordnet sind, die an ihren offenen Stirnenden oder mittels Abflußbohrungen in einen Wasserablaß, z.B. die U-förmigen Rahmenglieder (4,5),münden.
  5. 5. Überdachung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenseite der äußeren U-Schenkel (6) einander zugewandte, gegeneinander geöffnete Profilkanäle (28) angeordnet sind, in die ein flaches, sich im wesentlichen übe i gesamte Höhe des äußeren U-Schenkels (6) erstreckendes Flachteil oder Flachprofilstück (27) mit Abstand (A) von der Innenwand des äußeren U-Schenkels (6) einschiebbar ist.
  6. 6. überdachung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenseite des oberen Randes des äußeren u-sehenkels (6) hinterschnittene oder winkelförmig profilierte Nuten (33) zum Einschieben entsprechend verdickter oder abgewinkelter Ränder eines im wesentlichen C-förmiges Profil aufweisenden Verstärkungsteiles (32) angeordnet sind.
DE19823204019 1982-02-05 1982-02-05 Vorgefertigte ueberdachung von hauseingaengen, terrassen o.dgl. Withdrawn DE3204019A1 (de)

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Citations (6)

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