DE3204081A1 - Verfahren zur verbesserung der eichamtlichen abnahme von elektronischen taxametern - Google Patents
Verfahren zur verbesserung der eichamtlichen abnahme von elektronischen taxameternInfo
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Description
05.02.1982 ο7ο pa zw Akte 1756
Verfahren zur Verbesserung der eichamtlichen Abnahme von
elektronischen Taxametern ' ·
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Verbesserung,
insbesondere Erleichterung der eichamtlichen Abnahme von elektronischen
Taxametern/ die mit einem Rechenwerk, einem Lebendspeicher,
einem Systemspeicher, einem nicht löschbaren Konstantenspeicher
für die Tarifdaten sowie mit einer Befehlstastatur ausgerüstet sind.
- ! ■■■■"
Bei den konventionellen mechanischen Taxametern erfolgte die Einstellung der einzelnen Tarife durch den Einbau von Zahnrädern
unterschiedlicher Zähnezahl. Bei der Abnahme des Taxameters durch die Eichbehörden sowie durch die Techniker der
Service-Werkstätte war es dann erforderlich, das Fahrzeug mit dem eingebauten Gerät entweder durch mehrfaches Abfahren an
einer Teststrecke oder aber auf einem aufwendigen Rollenprüfstand laufen zu lassen um festzustellen, ob nach der vorgegebenen
Wegstrecke bzw. nach der vorgegebenen Wartezeit eine Fortschaltung des Fahrpreisanzeigewerkes in jeder Tarifstufe
erfolgte; mit anderen Worten, ob der Taxameter tatsächlich auf die vorgegebenen Tarifwerte eingestellt war.
Bei elektronischen Taxametern vereinfacht sich die eichamtliehe
Abnahme der Geräte dadurch, daß sämtliche Tarifdaten digital in einem Speicher gespeichert sind, der hinsichtlich
der in ihm enthaltenen Daten überprüfbar ist, so daß in diesem Falle ein Testlauf nicht unbedingt notwendig wäre. Hier
gibt es aber auch zwei Möglichkeiten für die Einbringung der Tarifdaten in den Taxameter. Entweder man verwendet einen
nicht löschbaren Konstantenspeicher für die Tarifdaten, ein
sog. PROM, das vom Herstellerwerk mitgeliefert wird, und das in jedem Falle bei einer Änderung der Tarife ausgetauscht
werden muß. Derartige PROMs lassen sich zwar hinsichtlich der in ihnen eingestellten Werte nicht löschen, es könnten aber
zusätzlich Werte eingegeben werden. Deswegen legen die Eichbehörden
großen Wert darauf, daß die Handhabung dieser PROMs
nur durch autorisierte Personen erfolgt, um Mißbrauch zu verhindern.
Zusätzlich verlangen die Eichbehörden, daß der Taxameter mit dem eingebauten PROM abgenommen wird, um überprüfen
zu können, daß der eingestellte Tarif auch mit Sicherheit den örtlichen Bedingungen entspricht. Bei Verwendung nicht löschbarer
Tarifdatenspeicher in Taxametern war es daher bisher notwendig, bei der eichamtlichen Abnahme ähnlich wie bei den
alten mechanischen Taxametern durch einen Prüfstand oder durch das Abfahren einer Teststrecke festzustellen, ob die eingestellten
Tarifwerte auch stimmen.
Eine andere bekannte Methode für die Programmierung und die Eichabnahme von elektronischen Taxametern ist die, daß mittels
eines Programmiergerätes in einen löschbaren Lebendspeicher die Tarifdaten eingeschrieben werden können. In diesem Falle
ist es möglich, am Programmiergerät die eingegebenen Daten sichtbar zu machen, so daß die Eichabnahme sich hinsichtlich
der Abfrage der eingestellten Tarifdaten vereinfacht, indem der Eichbeamte lediglich am Programmiergerät die eingestellten
Tarifdaten abzulesen braucht.
Die Verwendung eines Programmiergerätes für die elektronischen Taxameter bei jeder Tarifumstellung bedeutet, daß es für jede
Wartungswerkstätte für Taxameter notwendig ist, ein derartiges Programmiergerät anzuschaffen, was mit einem erheblichen Kostenaufwand
verbunden ist. Wenn in einem dicht besiedelten Gebiet eine Vielzahl von Taxametern laufen, dann lohnt sich die
Anschaffung eines derartigen Gerätes. Wenn aber in ländlichen Gebieten die Zahl der Taxis und damit auch die Zahl der vorhandenen
Taxameter relativ gering ist, bedeutet die Anschaffung eines derartigen Programmiergerätes einen nicht zu vertretenden
Aufwand.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, ein Verfahren anzugeben zur Verbesserung der eichamtlichen Abnahme insbesondere bei solchen
Taxametern, die mit einem nicht löschbaren Konstantenspeicher für die Tarifdaten ausgerüstet sind, der bei einer
Tarifänderung ausgetauscht werden muß. Insbesondere soll es
dem Beamten des Eichamtes ermöglicht werden, an dem Taxameter
selbst ablesen zu können, auf welche. Tarifwerte das Gerät eingestellt
ist. In diesem .Falle kann dann auf das aufwendige Programmiergerät verzichtet werden, und dennoch kann sich die
Eichabnahme auch bei Verwendung eines nicht löschbaren Kpnstantenspeichers
so gestalten, daß das überprüfen der eingestellten Tarifdaten ohne die überprüfung auf einem Prüfstand
oder auf einer Prüfstrecke vorgenommen werden kann.
Die Erfindung bezieht sich daher auf ein Verfahren zur Verbesserung
der eichamtlichen Abnahme von elektronischen Taxametern, die mit einem Rechenwerk, einem Lebendspeicher, einem Systemspeicher,
einem nicht löschbaren Konstantenspeicher für die Tarifdaten sowie mit einer Befehlstastatur ausgerüstet sind und
ι -v.
ist dadurch gekennzeichnet, daß bei"nicht gesetzter Tarifdatenplombierung
ein Schalter eine Stellung einnimmt, die eine Umschaltung in einen Testzustand ermöglicht, daß, ausgelöst
durch die Betätigung verschiedener Tasten der Befehlstastatur, in vorgegebener Reihenfolge nacheinander die im Konstantenspeicher
hinterlegten Tarifdaten entweder direkt oder nach entsprechender Umrechnung auf die Anzeige übertragen werden und
daß beim Setzen der Tarifdatenplombierung eine Rückschaltung in den Betriebszustand erfolgt und der Testzustand gesperrt ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist ferner dadurch gekennzeichnet, daß durch eine erste Taste der Testzustand des Gerätes
eingeschaltet wird, daß durch eine zweite Taste der Taxameter nacheinander in die einzelnen Tarifstufen geschaltet werden
kann, während eine dritte Taste dazu dient, innerhalb jeder
Tarifstufe die einzelnen Tarifwerte aus dem nicht löschbaren Konstantenspeicher abzurufen. Die Verwendung mehrerer Tasten
für die Steuerung des Testprogrammes hat den Vorteil, daß es möglich ist, im Bedarfsfalle nicht alle Tarifwerte nacheinander
abrufen zu müssen, wenn lediglich Bedarf bestehtt einen
ganz bestimmten Tarifwert anzurufen» Auch kann der Testzustand
jederzeit durch das Setzen der Tarifdatenplombierung und damit verbundenem, betätigtem Schalter abgebrochen
werden, so daß es möglich ist, gezielte Überprüfungen der ein-
gestellten Tarifwerte durchzuführen.
Was die Anzeige anbetrifft, so wird das Fahrpreisanzeigefeld
für die Anzeige der eigentlichen Tarifwerte und das Zuschlaganzeigefeld für die Anzeige der Kennungen der Tarifwerte verwendet.
Hierdurch ist auch eine leichte Unterscheidung zwischen den eigentlichen Tarifwerten und ihren Kennungen möglich,
da bekanntlich in jedem elektronischen Taxameter die Fahrpreisanzeigefelder und die Zuschlaganzeigefelder durch Abdeckungen
voneinander getrennt sind.
Weitere Einzelheiten des erfindungsgemäßen Verfahrens ergeben
sich anhand der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Verfahrens.
15
In den Zeichnungen zeigt
FIG. 1 ein tJbersichtsschaltbild des elektronischen Taxameters,
an dem das erfindungsgemäße Verfahren verwirklicht ist,
FIG. 2 ist eine Darstellung der Frontseite des Taxameters, FIG. 3 ist ein Organigramm des erfindungsgemäßen Verfahrens
.
Der erfindungsgemäße elektronische Taxameter ist mit einem
Rechenwerk in Form eines Mikroprozessors MC versehen, mit einem Systemspeicher in Form eines elektrisch programmierbaren
Festdatenspeichers in Form eines EPROM, und mit einem Lebendspeicher in Form eines sog. Randdom Access Memory
(RAM). Bei umfangreichen Taxametersystemen ist nicht nur
ein Systemspeicher EPROM1 sondern ein zweiter Systemspeicher EPROM2 vorhanden, wobei wahlweise die Möglichkeit besteht,
einen dieser Speicher auch in das Rechenwerk MC zu integrieren. Ferner besitzt der Taxameter einen nicht
löschbaren Konstantenspeicher für die Tarifdaten TPROM.
Es handelt sich hierbei um einen Speicher, in den konstante Werte einmal eingeschrieben werden können und die dann
aus diesem Speicher ausgelesen werden können, wobei aber
bei einer Änderung der Daten, also beispielsweise bei einer
Tarifänderung, ein Austausch des Speichers erforderlich ist.
Der Taxameter besitzt ferner eine Befehlstastatur bestehend aus den Tasten T1 bis T4, die auf Kontakte Ki bis K4 einwirken,
über eine Codiermatrix C in Form einer Diodenmatrix und Tore G können die Befehle von dieser Befehlstastatur sowohl
auf den Datenbus B1 als auch auf den Adressbus B2 übertragen werden, die alle Bausteine MC, EPROM1, EPROM2, RAM
und TPROM untereinander verbinden. Im Gerät ist ferner ein Platz für die Plombierung insbesondere für die Tarifdatenplombierung
PK vorgesehen in Form einer Schraube, die. die Gehäuseteile miteinander, verbindet. Diese Tarifdatenplom-
bierung PK betätigt
einen Schalter K5« Der Schalter K5 ist
offen, wenn die Plombe gesetzt ist, er ist geschlossen, wenn
die Plombe nicht gesetzt ist.
An das Rechenwerk MC ist über eine Anordnung von Verstärkern
VM die Anzeige AZ angeschlossen. Die Verstärker VM sorgen gleichzeitig für das Multiplexen der Anzeige AZ. Das Rechenwerk
MC und die Systemspeicher EPROM-ί und EPROM2 steuern den
Daten- und Adreßfluß auf den Busleitungen B1 und B2, wobei
der Lebendspeicher RAM dazu dient, sowohl Zwischenwerte bei der Ermittlung des Fahrpreises aufzunehmen als auch die sog.
Kontrollzählerdaten, also beispielsweise die Total-Km, die
Besetzt-Km, die Anzahl der Fahrten, die eingenommenen Fahrpreise usw. Der nicht löschbare Konstantenspeicher für die
Tarifdaten TPROM dagegen nimmt solche Werte auf wie Grundbetrag
in Taxe I, Fortschaltbetrag in Taxe I, Fortschaltstrekke in Taxe I, Fortschaltzeit in Taxe I usw. Hat der Taxameter
mehrere Tarifstufen, so werden selbstverständlich die
Daten für alle diese Tarifstufen in diesem Speicher hinterlegt.
Worum es sich dabei im einzelnen handelt, soll weiter unten noch erläutert werden. .
35 .
Vorläufig sei zunächst auf das äußere Erscheinungsbild des
Taxameters eingegangen, wobei PIG. 2 die Frontseite dieses Gerätes darstellt. Der Taxameter besitzt eine Tastenleiste
TL, an der in diesem Falle vier Tasten T1 bis T 4 angeordnet sind, die, wie bereits für FIG. 1 erläutert, auf vier Kontakte
K1 bis K4 einwirken. Unterhalb der Tastenleiste TL sind an dem Taxameter drei Gehäusevorsprünge angeordnet/
von denen der mittlere MV der Anbringung eines Typenschildes, die beiden seitlichen LV und RV der Anbringung von zwei
Plombierschrauben PK und FK dienen. Die Gehäusevorsprünge LV und RV wirken dabei wie Plombierschüsseln, d.h. die Ausnehmungen
in diesen Vorsprüngen LV und RV werden mit der Plombe ausgefüllt. Die Plombierschraube FK dient dabei in der Regel
der Sicherung des Gerätes im Fahrzeug, während die Plombierschraube
PK die Funktion hat, das Gehäuse zu verschließen und damit auch das Programm, d.h. die Tarifdaten gegen unautorisierten
Zugriff zu sichern. In einigen Fällen können statt zweier Schrauben PK und FK auch drei vorgesehen sein,
von denen eine das Gerät im Fahrzeug sichert, die zweite das Gehäuse des Taxameters verschließt und eine dritte zusätzlich
für die Tarifdatenabsicherung vorgesehen ist. Auf jeden Fall wirkt die Plombierschraube PK, die Tarifdatenplombierung,
auf den Schalter K5 gemäß FIG. 1 ein, indem dieser Schalter offen ist, wenn die Plombierschraube gesetzt
ist, aber geschlossen, wenn die Plombierschraube herausgedreht ist.
Oberhalb der Tastenleiste TL erkennt man das Anzeigefenster AF, das hinter einer durchsichtigen Abdeckscheibe ein Frontschriftblatt
FS trägt. Das Frontschriftblatt FS hat Anzeigefenster AF1 und AF2, hinter denen normalerweise, d.h. im Betriebszustand
des Gerätes, der Fahrpreis und der Zuschlag angezeigt werden durch die elektronischen Anzeigeelemente der
Anzeige AZ. Normalerweise ist die Fahrpreisanzeige AF1 fünfstellig und die Zuschlaganzeige AF2 vierstellig.
Das Frontschriftblatt FS ist in seinem oberen Teil mit Aus-
nehmungen versehen, durch die. eine Anzahl von Kontrollanzeigen LED hindurchgesteckt sind, die entsprechend dem Systemprogrammspeicher EPROM1, EPROM2 angesteuert werden, um den
jeweiligen Betriebszustand des Taxameters anzuzeigen. Hierfür sind die Kontrollanzeigen LED relativ zu Beschriftungsfeldern AF3 bis AF5 angeordnet, die jeweils mit den entsprechenden
Texten versehen werden können. So ist das Anzeige-. feld AF3 mit der Beschrifung "Betrieb" versehen, das Anzeigefeld
AF4 mit der Beschriftung "Kontrollzähler" und das Anzeigefeld AF5 mit der Beschriftung "Test". In jedem dieser
drei Betriebszustände werden die Kontrollanzeigen LED eingeschaltet/die dieses Anzeigefeld AF3 bis AF5 umgeben. Das
Anzeigefeld AF3 z. B. wird durch die Kontrollanzeigen LED markiert/ wenn der Taxameter in seinem normalen Betriebszustand
ist, das Anzeigefeld AF4 dann, wenn eine Kontrollzählerabfrage erfolgt, das Anzeigefeld AF5 "Test" dann, wenn
eine Prüfung zum Zwecke der Eichung entweder durch die installierende Werkstatt oder durch die Eichbehörden vorgenommen
werden soll.
Anhand des in FIG. 3 dargestellten Organigramms soll nun im
einzelnen darauf eingegangen werden, wie das Testprogramm für die eichamtliche Abnahme aufgebaut ist und durchgeführt
wird. Es sei davon ausgegangen, daß der Taxameter mit einem neuen Konstantenspeieher für die Tarifdaten TPROM versehen
worden ist, welches rein örtlich gesehen unmittelbar hinter dem Frontschriftblatt FS angeordnet ist, um lediglich durch
Abschrauben der Frontschriftplatte'einen Austausch des Konstantenspeichers
TPROM vornehmen zu können. Dazu bleibt der Taxameter im Fahrzeug eingebaut. Es wird nur die vordere Gehäuseseite
abgeschraubt und hinter dem Frontschriftblatt FS der Konstantenspeicher TPROM ausgewechselt. Dann wird das
Frontschriftblatt FS wieder aufgesetzt und die Tarifdatenplombierung
PK vorläufig eingeschraubt, aber nicht festgezogen, so daß der hiermit zusammenwirkende Schalter K5 zunächst
noch geschlossen ist. Ist der Taxameter an die Be-
triebsspannung angeschlossen, dann leuchten normalerweise die Kontrollanzeigen LED, die das Anzeigefeld AF3 umgeben, also
"Betrieb". In FIG. 3 ist dieser Zustand gekennzeichnet dadurch, daß gemäß 1 PK abgefragt wird. Wenn der Schalter 5 offen ist,
läuft das normale Taxameterprogramm ab. Da aber in diesem Falle der Schalter geschlossen ist, wird ein Signal gegeben,
welches das Testprogramm gemäß 2 zur Initialisierung bereitstellt. Durch das Testprogramm werden nacheinander die drei
Tasten T1, T2, T3 bzw. die dazugehörigen Kontakte K1 bis K3
daraufhin abgefragt, ob sie geschlossen sind, siehe 3/ 5 und 7.
Wenn das Testprogramm richtig laufen soll, muß zunächst die Taste T3 gedrückt werden. Ist die Taste T3 betätigt worden
(7), dann leuchten zunächst die Kontrollanzeigen LED auf, die das Schriftfeld AF5 umgeben, Schritt 8 gemäß FIG. 3.
Das Testprogramm läuft weiter. Wird jetzt beispielsweise festgestellt, daß die Taste T1 gedrückt wurde, dann erfolgt
gemäß 4 bei jeder Betätigung der Taste T1 ein Aufruf der einzelnen Taxen nacheinander, also zunächst Taxe A, dann
Taxe B, dann Taxe C usw. Die Tatsache, daß jetzt Taxe A aufgerufen
ist, wird angezeigt durch das Aufleuchten einer Anzeige A im Zuschlaganzeigefeld AF2. Sollen aber innerhalb
der einzelnen Tarifstufen nun die verschiedenen Tarifdaten, wie beispielsweise Grundbetrag, Fortschaltbetrag, Fortschaltstrecke,
Fortschaltzeit usw. aufgerufen werden, dann ist es notwendig, im Anschluß an die Einschaltung der richtigen
Taxe durch die Taste T1 nunmehr die Taste T2 zu betätigen, wodurch die folgenden Tarifwerte nacheinander aufgerufen
werden.
In der nachfolgenden Aufstellung werden die einzelnen Tarifwerte nacheinander aufgeführt mit der ihnen im Anzeigefeld
AF2 zugeordneten Kennung und mit einem Zahlenbeispiel für einen entsprechenden Tarif.
Taxe
Kasse Kasse Kasse Kasse Kasse Kasse
| Tarifwert | : · :■ - -" · -"*. --V,:.. · - |
Kennung | -·" 3204081 | |
| ί -g- | Grundbetrag! | H | 0 A | |
| Fortschaltbetrag | 1 A | Zahlenbeispie' | ||
| Fortschaltstrecke | 2 A | 8,oo FF | ||
| Forts chaltzjeit | 3 A | 1,oo FF | ||
| I Anfangsstrecke |
4 A | 625,o3 m | ||
| Anfangszeit | 5 A | 87,7 see. | ||
| Grundbetrag | 0 B | 25o,o1 m | ||
| Fortschaltbbtrag | IB | 35,o1 see. | ||
| Fortschaltstrecke | 2 B | 8,oo FF | ||
| Fortschaltzeit | 3 B | 1,oo FF | ||
| Anfangsstrecke | 4 B | 4oo,o1 m | ||
| Anfangszeit | 5 B- | 87,8 see. | ||
| Grundbetrag | 0 C | 16o,o1 m | ||
| Fortschaltbetrag | 1 G | 35,1 see. | ||
| Fortschaltstrecke | 2 C | 8,oo FP | ||
| Fortschaltzeit | 3 C | 1,oo FF | ||
| Anfangsstrecke | 4 C | 285,71 m | ||
| Anfangszeit | 5 C | 87,7 see. | ||
| Grundbetrag | 0 du | 114,29 m | ||
| Fortschaltbetrag | 1 du | 35,1 see. | ||
| Fortschaltstrecke | 2 du | 8,oo FF | ||
| Fortschaltzeit | 3 du | 1,oo FF | ||
| Anfangsstrecke | 4 du | 625,o3 m | ||
| Anfangszeit | 5 du | E | ||
| 25o,o1 m | ||||
| E |
Ein Vergleich der obigen Aufstellung zusammen mit einer Betrachtung
des Örganigramins gemäß FIG. 3 macht deutlich, daß innerhalb des Testprogrammes zunächst durch das Betätigen
der Taste T3 das Testprogramm eingeschaltet wird, daß dann durch das Betätigen der Taste T1 die einzelnen Taxen innerhalb
des Konstantenspeichers TPROM nacheinander aufgerufen werden und daß innerhalb der einzelnen Taxen durch die zusätzliche
Betätigung der Taste T2 dann die einzelnen Tarifwerte nacheinander abgerufen werden können. Durch das Test-
320Λ081
programm werden dann die im Konstantenspeicher TPROM gespeicherten
Tarifwerte von dem Rechenwerk MC und dem Systemspeicher EPR0M1 abgerufen und auf die Anzeige übertragen, so daß
sie am Fahrpreisfeld sichtbar werden, während, wie schon gesagt,
die entsprechenden Kennungen im Zuschlagfeld erscheinen, Der Service-Techniker in der Werkstatt oder auch der Eichbeamte
können sich also ohne das Zuhilfenehmen eines besonderen PrüfStandes selbst davon überzeugen, welche Werte im Taxameter
nun eingestellt sind, so daß auf ein aufwendiges Programmiergerät oder auf einen aufwendigen Rollenprüfstand verzichtet
werden kann, was insbesondere dann ein großer Vorzug des Gerätes ist, wenn die Taxameter in einem ländlichen Bezirk
mit einer geringen Bevölkerungsdichte eingesetzt werden sollen.
In einigen Fällen ist in dem Konstantenspeicher TPROM der Tarifwert
nicht dezimal gespeichert, wie oben in dem Beispiel angegeben, sondern in einer dem Gerätesystem angepaßten binären
Codierung. In diesem Falle muß der Wert umgerechnet werden unter Zuhilfenahme des Rechenwerkes MC und des Systemprogrammes
EPR0M1 und EPR0M2 auf den dezimalen Wert. Um deutlich zu machen, daß ein Rechenvorgang stattfindet, der sich
über eine größere Anzahl von Fortschaltungen erstreckt, wird im Anzeigefeld AF1 während dieses Rechenvorganges eine Sonderanzeige
erscheinen, die beispielsweise aus den mittleren Strichen der 7-Segment-Anzeige bestehen würde. Der Taxameter
zeigt dann nach Abschluß des Rechenvorganges den errechneten Tarifwert an.
Ist bei dem Testprogramm ein bestimmter Tarifwert unzulässig, z. B. die Fortschaltzeit in der Kasse-Stellung, dann erscheint
statt eines Tarifwertes im Fahrpreisanzeigefeld AF1 ein E zur Kennzeichnung, daß es sich hierbei um einen Irrtum
handelt, daß also ein solcher Tarifwert nicht existiert.
Leerseite
Claims (5)
- 05.02.1982 o7o pa zw Akte 1756Patentansprüche:My Verfahren zur Verbesserung der eichamtlichen Abnahme von elektronischen Taxametern/ die mit einem Rechenwerk, einem Lebendspeicher, einem Systemspeicher, einem nicht löschbaren Konstantenspeicher für die Tarifdaten sowie mit einer Befehlstastatur ausgerüstet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei nicht gesetzter Tarifdatenplombierung (PK) ein Schalter (K5) eine Stellung einnimmt, die eine Umschaltung -in einen Testzustand ermöglicht,daß, ausgelöst durch die Betätigung verschiedener Tasten (T1 bis T3) der Befehlstastatur, in vorgegebener Reihenfolge nacheinander die im Konstäntenspeicher (TPROM) hinterlegten Tarifdaten entweder direkt oder nach entsprechender Umrechnung auf die Anzeige (AZ) übertragen werden unddaß beim Setzen der Tarifdatenplombierung (PK) eine Rückschaltung in den "Betriebszustand erfolgt und der "Test"-Zustand gesperrt ist. - 2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,daß das Einschalten des "Test"-Zustandes über eine erste Taste (T3) erfolgt und daß danach bei Betätigung einer weiteren Taste (T1) nacheinander wie im Betriebszustande die einzelnen Tarifstufen (A, B, C) angerufen werden, während die Einzelwerte des Tarifes innerhalb jeder einzelnen Tarifstufe über eine nachfolgende Betätigung einer dritten Taste (T2) erfolgt. - 3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,daß im Anzeigefeld (AF1) für den Fahrpreis der Tarifwert erscheint, im Anzeigefeld (AF2) für den Zuschlag die Kennung des Tarifwertes. - 4. Verfahren nach Anspruch 1 und 3,
dadurch gekennzeichnet,daß bei codierter Abspeicherung der Tarifdaten im Konstantenspeicher (TPROM) während des Testvorganges eine Ümrechnung in die Dezimalwerte erfolgt und daß der Rechenvorgang im Anzeigefeld (AF1) durch eine Sonderanzeige kenntlich gemacht wird. - 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet/daß nicht zulässige Tarifdaten bei ihrer Abfrage durch ein "Fehler"-Kennzeichen (E) sichtbar gemacht werden.
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- 1983-01-27 EP EP83100748A patent/EP0085903A3/de not_active Withdrawn
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- 1983-02-04 ES ES519554A patent/ES8400620A1/es not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0180845A3 (en) * | 1984-11-08 | 1986-11-20 | Mannesmann Kienzle Gmbh | Arrangement for turning on a fare section meter |
| DE4109682C1 (de) * | 1991-03-23 | 1992-08-27 | Mannesmann Kienzle Gmbh, 7730 Villingen-Schwenningen, De |
Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: MANNESMANN KIENZLE GMBH, 7730 VILLINGEN-SCHWENNING |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |