DE3202462A1 - Mechanische zuendeinrichtung fuer feuerwaffen - Google Patents
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Description
MP §2
Sö/Ητ.
MAUSER-WERKE OBERNDORF GMBH, 7238 Oberndorf
Mechanische Zündeinrichtung für Feuerwaffen
Die Erfindung betrifft eine mechanische Zündeinrichtung für Feuerwaffen, insbesondere automatische Feuerwaffen
und Hochleistungsmaschinenkanonen, mit feststehendem Waffenrohr und trommeiförmigem Mehrfachpatronenlager sowie mit
einem in Wirkverbindung mit einer Feder stehenden, achsparallel zum Waffenrohr längsverschieblichen Schieber, der
über einen Hebel auf einen Schlagbolzen wirkt und in seiner Ausgangsstellung durch mechanische Mittel gehalten ist.
Vielfach werden heute die Feuerwaffen mit einer elektrischen Anzündung versehen, bei denen die Zündung über einen
Kontaktstift erfolgt, der am elektrischen Zündhütchen anliegt und die elektrische Spannung durch verschiedene Kontakte
auf das Zündhütchen überträgt. Dadurch wird das Zündhütchen bei der Schußauslösung zur Zündung gebracht. Statt
der Spannungsübertragung wird oft auch die Stromübertragung gewählt.
Durch immer stärker anfallende Radio- und Radarbestrahlung auf Flugplätzen und Schiffen erhöht sich die Gefahr der
Selbstzündung der elektrischen Zündelemente» Die strom- oder spannungsführenden Teile der elektrischen Zündeinrichtung
können durch fremde Einflüsse beaufschlagt werden und eine so aufgebaute Waffe ungewollt zur Schußabgabe
bringen. Deshalb ist es zweckmäßig und teilweise sogar notwendig, aus Waffen der eingangs genannten Art Patronen mit
mechanischer Anzündung zu verschießen.
Eine mechanische Zündeinrichtung für Feuerwaffen ist durch
die DE-PS 24 60 391 offenbart. Dabei wird bei der Schußauslösung durch den Abzugshebel ein Schieber achsparallel
zum Waffenrohr durch die Kraft einer vorgespannten Feder gegen einen Hebel gesteuert, der seinerseits auf den Schlagbolzen
einwirkt und diesen entgegen einer Federkraft bewegt. Der Schlagbolzen bringt dadurch die Treibladung zur
Zündung. Die Ausgangsstellung des Schlagbolzens wird durch die Rückstellfeder erzielt, während der Schieber durch Gasdruck
beaufschlagt wird und zurückeilt. In der Endstellung wird der Schieber durch Zuführstangen gehalten, die aufgrund
der Weichenstellung einer schleifenförmigen Kurvenbahn von einem in Geradführungen laufenden Stift festgehalten
werden.
Von Nachteil bei dieser offenbarten Lösung ist es, daß der Schlagbolzen federunterstellt ist; denn die großen Beschleunigungskräfte,
beispielsweise beim Schießen in Dauerfeuer, können von der Feder, rein funktionell gesehen, nicht
aufgenommen werden. Von weiterem Nachteil bei dem Gegenstand der DE-PS 24 60 391 ist der Gasantrieb für die Schiebersteuerung,
weil dadurch Zeitverzögerungen und Druckunterschiede eintreten können, die zu Fehlschaltungen oder Funktionsstörungen
führen.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, bei einer mechanischen Zündeinrichtung der eingangs geschilderten Art einen einfachen und mit geringem Aufwand realisierbaren Aufbau zu treffen, der Funktionssicherheit auch bei Dauerfeuer gewährleistet und ungewollte Zündungen durch Fremdeinflüsse vermeidet.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, bei einer mechanischen Zündeinrichtung der eingangs geschilderten Art einen einfachen und mit geringem Aufwand realisierbaren Aufbau zu treffen, der Funktionssicherheit auch bei Dauerfeuer gewährleistet und ungewollte Zündungen durch Fremdeinflüsse vermeidet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schieber ein Steuerstück mit angeformter Steuerkurve aufweist,
an der in gleichmäßigen Bogenabständen am Umfang der Trommel angeordnete Trommelrollen bei Drehung der Trommel
entlanggleiten, wodurch der Schieber gegen den Druck
einer Schlagfeder in Richtung des Waffenrohres geradlinig bewegbar ist und in seiner Ausgangsstellung durch zumindest
eine federdruckbeaufschlagte, mit der Auslöseeinrichtung
verbünde Abzugsklinke gehalten ist, während das rückwärtige Ende des Schiebers mit einem Hebelarm eines Doppelhebels
gelenkig verbunden ist, dessen zweiter Hebelarm den Schlagbolzen formschlüssig hält.
In vorteilhafter Weise wird bei dieser erfindungsgemäßen mechanischen Zündeinrichtung die Drehbewegung der Trommel
in eine geradlinige Bewegung des Schiebers umgesetzt, wodurch letztlich der Schlagbolzen gesteuert wird. Die Zündposition
ist also immer von der Stellung des Schiebers abhängig. Es erfolgt durch den Formschluß zwischen dem Doppelhebel
und dem Schlagbolzen eine zeitlich exakte Aussteuerung des Schlagbolzens durch die Trommeldrehung. Eine Fremdzündung
irgendwelcher Art ist bei dieser erfinderischen Zündeinrichtung nicht möglich. Der Zünd- und Auslösezeitpunkt
wird exakt durch die der Waffe eigenen Schaltvorgänge festgelegt. Das Spannen und Auslösen des Schlagbolzens wird
also zwangsläufig von der Eigenbewegung der Waffe bestimmt. Die Bewegungen des Schlagbolzens beim Spannen und Auslösen
sind sehr klein. Die Masse des Schlagbolzens ist leicht variierbar. Durch die Antriebsverbindung zwischen Trommelrollen
und Steuerstück gelangt der Schlagbolzen bereits nach geringer Trommeldrehung wieder in Bereitschaftsstellung.
Die Schlagbolzenspitze wird dadurch zwangsgesteuert aus dem Bereich der jeweils nachfolgenden Patrone gebracht
und ist somit vor Beschädigungen geschützt. Durch die geringen Massen und die kleinen Wege der sich bewegenden
Teile wird insgesamt die hohe Schußfolge der mechanischen Zündeinrichtung sicher gewährleistet.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann die winkelförmige
Abzugsklinke durch eine achsparallel zum Waffenrohr längsverschiebliche Abfeuerstange entgegen dem Druck einer
35
Rückstellfeder aus Rasten des Schiebers schwenkbar sein, wobei die Abfeuerstange durch eine mechanische oder elektrische
Schußauslösung in Abhängigkeit der Waffeneigenbewegung ausgesteuert ist.
. 5 Die Aussteuerung der Abzugsklinke kann erfindungsgemäß ferner dadurch erfolgen, daß der Schieber mit einer in
Rasten eingreifenden Doppelhebel-Abzugsklinke antriebsverbunden
ist, deren Hebelarme hydraulisch über wechselweise wirkende Kolben eines Ventilblockes schwenkbar sind, wobei
die von der Waffeneigenbewegung abhängigen Kolbenbewegungen für die Schußauslösung elektrisch oder mechanisch angesteuert
sind.
Mit den geschilderten einfachen Mitteln ist die Feuerwaffe sowohl mit einem rein mechanischen als auch einem mechanischhydraulischen
Antrieb des Schiebers für die Schlagbolzenbewegung ausrüstbar.
Um die Schlagbolzenbewegung zeitlich und in der Funktion mangelfrei ablaufen zu lassen, können in weiterer Erfindungsausgestaltung
an dem Schlagbolzen zwei diametral angeordnete Flächen angeformt sein, auf die das gabelförmig
gestaltete Ende des Hebelarms aufgesetzt ist. Ferner kann im Trommelgehäuse koaxial zum Patronenboden
eine Ausgleichsscheibe für die Begrenzung des Schlagbolzenweges in Schußrichtung vorgesehen sein. Der Schlagbolzenvorstand
ist dadurch zur Patrone bei jedem Schuß gleich groß.
Weiterhin kann das Steuerstück eine Steuerkurve mit einer Anlaufschräge und einer Auslaufschräge aufweisen, an denen
die Trommelrollen entlanggleiten, und die Steuerkurve kann kürzer als die Bogenlänge zwischen zwei benachbarten Tr»ommelrollen
sein.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
5 -
Es zeigen:
Fig. 1 die Zündeinrichtung an einer Feuerwaffe, teilweise im Schnitt;
^ Fig. 2 die Draufsicht auf die Trommel der Feuerwaffe
mit Ansicht des Steuerstücks;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Doppelhebel mit Schlagbolzen, gemäß Pfeilrichtung III
in Fig. 1;
Fig. 4 einen Schnitt durch die Trommel mit Schieber, gemäß der Linie IV-IV in Fig. 1j
Fig. 5 eine durch Kolben betätigte Doppelhebel-Abzugsklinke und den Schieber, teilweise
im Schnitt.
Die mechanische Zündeinrichtung besteht aus einem Schieber 1, der parallel zur Längsachse des Waffenrohres außerhalb der Trommel 2 längsbeweglich angeordnet ist. Mit dem
Schieber 1 ist ein Steuerstück 3 fest verbunden, welches eine Steuerkurve 4 mit beidseitig angeordneten Anlaufschrägen
aufweist;, wodurch ohne Mehraufwand sowohl der Linksais auch der Rechtslauf der Trommel 2 möglich ist. An der
Steuerkurve 4 gleiten bei der Drehung der Trommel 2 Trommel- ^ rollen 5 entlang und bewegen das Steuerstück 3 zusammen mit
dem fest angeschlossenen Schieber 1 in Richtung zum Waffenrohr, wenn die Trommelrolle 5 am höchsten Punkt der Steuerkurve
4 anliegt und vorübergleitet. Der Schieber 1 ist an dem rückwärtigen Waffenende gelenkig mit einem Doppelhebel
^ 6 verbunden, der um die Gelenkachse 7 schwenkbar ist. Die
Verbindung des Doppelhebels 6 mit dem Schieber 1 erfolgt über den oberen Hebelarm 8 und dem eingesetzten Gelenkbolzen
9. Der untere Hebelarm 10 ist gabelförmig ausgebildet und umgreift den Schlagbolzen 11 an dessen zwei sich diame-
tral gegenüberliegenden Flächen 12.
Die Schlagbolzenspitze 13 dringt durch eine Ausgleichsscheibe 14, die am Patronenboden anliegt.
In dem vorderen, dem Waffenrohr zugewandten Ende, nimmt der Schieber 1 eine Schlagfeder 15 auf, die sich an einem Widerlager
16 an der Waffe abstützt. Ferner ist im oberen Teil des Endstückes eine Raste 17 eingebracht, in die ein Hebelarm
19 einer winkelförmigen Abzugsklinke 18 in Spannstellung einrastet. Der zweite Hebelarm 20 Abzugsklinke 18 steht unter
dem Druck einer Rückstellfeder 21, die sich wiederum gegen
ein waffenfestes Lager 22 abstützt. An den zweiten Hebelarm
20 greift weiterhin entgegen der Federkraft der Rückstellfeder 21 eine parallel zur Waffenrohrlängsachse bewegliche
Abfeueuerstange 23 an, die durch die elektrische oder mechanische Schußauslösung in Abhängigkeit der Eigenbewegung
der Feuerwaffe angesteuert wird.
Durch die Schußauslösung, die elektrisch oder mechanisch erfolgen kann, wird die Trommel 2 in eine kurze Drehbewegung
von beispielsweise 72° bei 5 Trommelrollen 5 versetzt. Bei 3eäer Drehung der Trommel 2 steuert eine Trommelrolle
5 über die Steuerkurve 4 des Steuerstücks 3 den Schieber 1 in Schußrichtung gegen die Wirkung der Schlagfeder
15. Nach beendeter Trommeldrehung liegt das Steuerstück 3 'jeweils mittig zwischen zwei der in regelmäßigen
Bogenabständen aus Trommelumfang angeordneten Trommelrollen 5. Bei der Bewegung des Schiebers 1 in Schußrichtung rastet
der Hebelarm 19 der winkelförmigen Abzugsklinke 18, unterstützt durch die Rückstellfeder 21, in die Raste 17 des
Schiebers 1 ein. Mit der Steuerbewegung des Schiebers 1 wird der Hebelarm 8 des Doppelhebels 6 durch den Gelenkbolzen
9 über die Gelenkachse 7 ausgesteuert. Bei dem Ausschwenken des Hebelarms 8 wird der Schlagbolzen 11 entgegen
der Zündrichtung durch den unteren Hebelarm 10 des Doppelhebels bewegt und formschlüssig durch den Doppelhebel
6 unterstellt. Die Auslösung des Zündvorganges kann über die nicht dargestellten Schaltelemente der Feuerwaffe
7
elektro-hydraulisch, rein hydraulisch oder mechanisch über die Rücklaufeinrichtung erfolgen. Hierbei wird
über die Abfeuerstange 23 die Abzugsklinke 18 bei einem der Waffenbewegung genau zugeordneten Zeitpunkt ausgelöst.
Nach dem Auslösen der Abzugsklinke 18 wird der Schieber 1 zusammen mit dem Doppelhebel 6 und dem Schlagbolzen 11
durch die Schlagfeder 15 beschleunigt, und der Schlagbolzen 11 löst die Zündung im Zündhütchen aus. Nach der Zündung
wird die Feuerwaffe mittels Gasdruck erneut bewegt, so daß sich der geschilderte Vorgang wiederholt.
Die genannte mechanische Zündeinrichtung ist am Trommelgehäuse 24 befestigt. Das Trommelgehäuse selbst ist zum Waffengehäuse
25 rücklaufbeweglich gelagert.
Die Ausgleichsscheibe 14 begrenzt den Weg des Schlagbolzens 11 in Schußrichtung durch Anlage am Patronenboden. Der Schlagbolzenvorstand
ist dadurch zur Patrone hin bei Jeden Schuß gleich groß.
Statt der Abfeuerstange 23 mit Abzugsklinke 18 kann die Schieberbewegung nach dem Erfindungsgedanken auch durch
eine Doppelhebel-Abzugsklinke 26 ausgelöst werden, die mit hydraulisch bewegten Kolben 27 antriebsverbunden ist. Die
Doppelhebel-Abzugsklinke 26 besitzt zwei Hebelarme 28 und 29, von.denen jeder durch einen Kolben 27 bewegbar ist.
Die Kolbenbewegungen in dem Ventilblock 30 erfolgen immer wechselweise, so daß die Hebelarme 28 und 29 ebenfalls
abwechselnd unter Druck stehen. In der in Fig. 5 dargestellten Position befindet sich der Schieber 1 in Zündstellung.
Zum Spannen des Schlagbolzens 11 wird der Schieber 1 durch die Trommelrollen 5 in Wirkverbindung mit dem
Steuerstück 3 zum Waffenrohr bewegt. Gleichzeitig steht der linke Kolben 27 unter einem hydraulischen Druck, während
der rechte Kolben 27 druckfrei im Ventilblock 30 ruht. Der Hebelarm 28 rastet mit seiner Fangkante 31 in die Raste
32 des Schiebers 1 ein. Diese Raststellung, in der der
• · · 8
Schlagbolzen 11 gespannt ist, wird durch die Rückstellfeder 33 unterstützt. Bei der Schußauslösung wird der
linke Kolben 27 unter Druck gesetzt, während der rechte Kolben druckfrei wird. Dadurch wird der Hebelarm 29 nach
oben bewegt und die Fangkante 31 aus der Rastestellung im Schieber 1 gelöst.
K
MP 89
Sö/Hr.
Bezugszeichenliste
| 1 | Schieber | 29 | Hebelarm |
| 2 | Trommel | 30 | Ventilblock |
| 3 | Steuerstück | 31 | Fangkante |
| 4 | Steuerkurve | 32 | Raste |
| 5 | Trommelrolle | 33 | Rückstellfeder |
| 6 | Doppelhebel | ||
| 7 | Gelenkachse | ||
| 8 | Hebelarm | ||
| 9 | Gelenkbolzen | ||
| 10 | Hebelarm | ||
| 11 | Schlagbolzen | ||
| 12 | Fläche am Schlagbolzen | ||
| 13 | Schlagbolzenspitze | ||
| 14 | Ausgleichsscheibe | ||
| 15 | Schlagfeder | ||
| 16 | Widerlager | ||
| 17 | Raste | ||
| 18 | Abzugsklinke | ||
| 19 | Hebelarm | ||
| 20 | Hebelarm | ||
| 21 | Rückstellfeder | ||
| 22 | Lager | ||
| 23 | Abfeuerstange | ||
| 24 | Trommelgehäuse | ||
| 25 | Waffengehäuse | ||
| 26 | Doppelhebel-Abzugsklinke | ||
| 27 | Kolben | ||
| 28 | Hebelarm |
Claims (6)
- MP 89
Sö/Hr.PatentansprücheMechanische Zündeinrichtung für Feuerwaffen, insbesondere automatische Feuerwaffen und Hochleistungsmaschinenkanonen mit feststehendem Waffenrohr und . trommelförmigem Mehrfachpatronenlager sowie mit einem in Wirkverbindung mit einer Feder stehenden, achsparallel zum Waffenrohr längsverschieblichen Schieber, der über einen Hebel auf einen Schlagbolzen wirkt und in seiner Ausgangsstellung durch mechanische Mittel gehalten ist, dadurch gekennzeichnet,daß der Schieber (1) ein Steuerstück (3) mit angeformter Steuerkurve (4) aufweist, an der in gleichmäßigen Bogenabständen am Umfang der Trommel (2) angeordnete Trommelrollen (5) bei Drehung der Trommel (2) entlanggleiten, wodurch der Schieber (1) gegen den Druck einer Schlagfeder (15) in Richtung des Waffenrohres geradlinig bewegbar ist und in seiner Ausgangsstellung durch zumindest eine federdruckbeaufschlagte, mit der Auslöseeinrichtung verbundene Abzugsklinke (18,26) gehalten ist, während das rückwärtige Ende des Schiebers (1) mit einem Hebelarm (8) eines Doppelhebels (6) gelenkig verbunden ist, dessen zweiter Hebelarm (10) den Schlagbolzen (11) formschlüssig hält. - 2. Mechanische Zündeinrichtung für Feuerwaffen nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß die winkelförmige Abzugsklinke (18) durch eine achsparallel zum Waffenrohr längsverschiebliche Abfeuerstange (23) entgegen dem Druck einer ... 10Rückstellfeder (21) aus Rasten (17) des Schiebers (1) schwenkbar ist, wobei die Abfeuerstange (23) durch eine mechanische Schußauslösung in Abhängigkeit der Waffeneigenbewegung angesteuert ist. 5
- 3. Mechanische Zündeinrichtung für Feuerwaffen nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß der Schieber (1) mit einer in Rasten (32) eingreifenden Doppelhebel-Abzugsklinke (26) antriebsverbunden ist, deren Hebelarme (28,29) hydraulisch über wechselweise wirkende Kolben (27) eines Ventilblocks (30) schwenkbar sind, wobei die von der Waffeneigenbewegung abhängigen Kolbenbewegungen für die Schußauslösung elektrisch oder mechanisch angesteuert sind.
- 4. Mechanische Zündeinrichtung für Feuerwaffen nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß an dem Schlagbolzen (11) zwei diametral angeordnete Flächen (12) angeformt sind, auf die das gabelförmig gestaltete Ende des Hebelarms (10) aufgesetzt ist.
- 5. Mechanische Zündeinrichtung für Feuerwaffen nach den Ansprüchen 1 und 4,dadurch gekennzeichnet,daß im Trommelgehäuse (24) koaxial zum Patronenboden eine Ausgleichsscheibe (14) für die Begrenzung des Schlagbolzenweges in Schußrichtung vorgesehen ist.
- 6. Mechanische Zündeinrichtung für Feuerwaffen nach Anspruch 1,... 11dadurch gekennzeichnet,daß das Steuerstück (3) eine Steuerkurve (4) mit in Drehrichtung beidseitig angeordneten Anlaufschrägen aufweist, an denen die Tronnnelrollen (5) entlanggleiten, und die Steuerkurve (4) kürzer ist als die Bogenlänge zwischen zwei Trommelrollen (5).
Priority Applications (4)
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| DE19823202462 DE3202462C2 (de) | 1982-01-27 | 1982-01-27 | Mechanische Zündeinrichtung für Feuerwaffen |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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Family
ID=6153962
Family Applications (1)
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| D2 | Grant after examination | ||
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |