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DE3202114A1 - Lenkstockschalter mit einem warnblinkschalter - Google Patents

Lenkstockschalter mit einem warnblinkschalter

Info

Publication number
DE3202114A1
DE3202114A1 DE19823202114 DE3202114A DE3202114A1 DE 3202114 A1 DE3202114 A1 DE 3202114A1 DE 19823202114 DE19823202114 DE 19823202114 DE 3202114 A DE3202114 A DE 3202114A DE 3202114 A1 DE3202114 A1 DE 3202114A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
steering column
base
circuit board
column switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823202114
Other languages
English (en)
Inventor
Werner-Ernst 5980 Werdohl Berginski
Gerhard 5990 Altena Busch
Klaus 5880 Lüdenscheid Hirschfeld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leopold Kostal GmbH and Co KG
Original Assignee
Leopold Kostal GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE3121659A external-priority patent/DE3121659C2/de
Application filed by Leopold Kostal GmbH and Co KG filed Critical Leopold Kostal GmbH and Co KG
Priority to DE19823202114 priority Critical patent/DE3202114A1/de
Publication of DE3202114A1 publication Critical patent/DE3202114A1/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H23/00Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
    • H01H23/02Details
    • H01H23/12Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H23/16Driving mechanisms
    • H01H23/164Driving mechanisms with rectilinearly movable member carrying the contacts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/02Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
    • B60Q1/04Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights
    • B60Q1/14Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights having dimming means
    • B60Q1/1446Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights having dimming means controlled by mechanically actuated switches
    • B60Q1/1453Hand actuated switches
    • B60Q1/1461Multifunction switches for dimming headlights and controlling additional devices, e.g. for controlling direction indicating lights
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H15/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for actuation in opposite directions, e.g. slide switch
    • H01H15/02Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Switches With Compound Operations (AREA)

Description

  • Lenkstockschalter mit einem Warnblinkschalter
  • Zusatz zu Patent (Patentanmeldung P 31 21 659.5-34) Beschteibung Die Erfindung betrifft einen Lenkstockschalter, der die Lenkspindel übergreift und in einer Ebene senkrecht zur Achse der Lenkspindel eine Leiterplatte aufweist, wobei in der Umfangswandung des Lenkstockschalters ein Warnblinkschalter-Betätigungsorgan zur Betätigung eines Schaltschiebers vorgesehen ist, wobei in einem Ringabschnitt der Leiterplatte auf der Oberseite und Unterseite Kontaktköpfe angeordnet sind, wobei ferner der Schaltschieber einen kreissegmentförmigen Querschnitt hat und parallel zur Achse des Lenkstockschaltrs und damit senkrecht zur Ebene der Leiterplatte verschiebbar ist, wobei der Schieber mehrere Kontaktbrücken trägt, die mit den Kontaktköpfen der Leiterplatte zusammenwirken, nach Patent (Patentanmeldung P 31 21 659.5-34).
  • Bei dem Lenkstockschalter nach dem Hauptpatent ist der Warnblinkschalter auf einem Sockeltel montiert, das mit dem Gehäuse bzw. der Leiterplatte verbunden ist. Die Montage des Warnblinkschalters erfolgt im Zuge des Aufbaus des Lenkstockschalters. Dieses erweist sich aus fertigungstechnischen Gründen als unzweckmäßig, insbesondere weil für den Warnblinkschalter zahlreiche kleine Teile eingebaut werden müssen.
  • Aufgabe der Erfindung ist eine solche Ausbildung eines Lenkstockschalters der genannten Art, daß der Warnblinkschalter als vorgefertigte, eine einwandfreie Kontaktgabe gewährleistende Baugruppe mit dem Lenkstockschalter durch Eindrücken oder Einclipsen verbunden werden kann.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch folgende Merkmale gelöst: a) ein Sockel nimmt den Schaltschieber auf, der an einer zylinderabschnittförmigen Sockelwandung anliegt; b) innerhalb des Sockels ist eine mit dem Schaltschieber zusammenwirkende Schnappvorichtung vorgesehen; c) der Schaltschieber reicht mit Zapfen durch Anschläge für die Schaltschieberbewegung bildende Schlitze der zylinderabschnittförmagen Sockelwandung; d) auf die Zapfen ist eine Betätigungstaste aufgeklemmt; e) im Schaltschieber gehaltene Kontaktbrücken tragen nachgiebige Kontaktstifte mit einer Kegelspitze; f) die Kontaktköpfe der Leiterplatte sind als Kegelkontakte ausgebildet.
  • Der Warnblinkschalter mit seinen zahlreichen und kleinen Einzelteilen läßt sich als Einbaueinheit gesondert vormontieren. Dabei lassen sich ohne Schwierigkeiten Verfahren der Feinbautechnik und Feinfertigung anwenden. Der fertig vormontierte Warnblinkschalter kann dann in das Gehäuse des Lenkstockschalters eingesetzt bzw. eingeklipst werden. Man erreicht dadurch ohne weiteres den funktionsgerechten Zustand, ohne daß weitere Montageschritte erforderlich wären.
  • In Weiterbildung schlägt die Erfindung vor; daß die Aufnahmeöffnung der Umfangswandung Kleininleisten und daß der Sockel nachgiebige Sprengleisten besitzt, die in die Klemmleiste der Aufnahmeöffnung eingesprengt werden können. Dadurch ist ein sicherer Sitz des Warnblinkschalters gewährleistet.
  • Ferner sieht die Erfindung vor, daß im Sockel Führungsansätze vorgesehen sind, die auf der Oberseite und Unterseite der Leiterplatte anliegen. Die Führungsansätze dienen zur lagerichtigen Fixierung des Warnblinkschalters.
  • Ferner wird vorgeschlagen, daß jeder Kontakt stift des Schaltschiebers eine Kegelspitze aufweist und unter Zwischenlage einer Feder in einer Führungshülse geführt ist. Die aufeinandertreffen Kegelspitzen erzeugen einen seitlichen Kontaktdruck.
  • Ferner ist vorgesehen, daß die Schnappvorrichtung zwei im Schaltschieber gehaltene Blattfedern und ein Gegenlager aufweist, wobei jeweils zwischen dem Lagerbock und jeder Blattfeder eine Schnapplasche angeordnet ist.
  • Das Gegenlager kann als mit dem Sockel verbundener Lagerbock oder als im Sockel verschiebbares Teil ausgebildet sein.
  • Nach einer abgewandelten Ausführungsform ist vorgesehn, daß die Schnappvorrichtung ein in einem Querdurchgang des Sockels gehaltene Pulse, die an ihren Enden zwei nachgiebig angeordnete Aufnahmestücke aufweist, im Schaltschieber zwei den Aufnahmestücken gegenüberstehende Aufnahmen und zwei Schnapplaschen zwischen den paarweise einander zugeordneten Aufnahmen umfaßt.
  • Dabei ist zusätzlich vorgesehen, daß der Außendurchmesser der Hülse kleiner als der Innendurchmesser des Querdurchganges des Sockels ist.
  • Ausführungsformen der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert, in denen darstellen: Fig. 1 eine teilweise aufgebrochene Gesamtansicht eines Lenkstockschalters im Einbauzustand, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 mit den Funktionsteilen des Warnblinkschalters, Fig. 3 einen ähnlichen Schnitt durch die entgegengesetzte Funktionsstellung des Warnblinkschalters, jedoch mit einer abgewandelten Vorrichtung, Fig. 4 einen Schnitt nach der Lnie IV-IV in Fig. 2, Fig. 5 eine vergrößterte Darstellung der Kontaktkegelstücke, Fig. 6 einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt einer abgewandelten Ausführungsform und Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 6.
  • Fig. 1 zeigt in einer schematischen und aufgebrochenen Gesamtansicht den Aufbau eines Lenkstockschalters 1. Als wesentliches Bauteil erkennt man innerhalb eines Gehäuses 2 eine Leiterplatte 3. Die Leiterplatte 3 hat einen Durchgang 4, durch den die nicht dargestellte Lenkspindel hindurchreicht. Von dem ebenfalls nicht dargestellten Lenkrad sind die Speichen 10 dargestellt. Zu dem Lenkstockschalter gehören in bekannter Weise ein Schalthebel 5 für den Fahrtrichtungsschalter und gegebenenfalls die Fahrlichtumschaltung sowie ein Schalthebel 6 für die Wischerbetätigung. In der Umfangswandung 14 des Gehäuses 2 ist ein Ausschnitt zur Aufnahme eines W'irnblinkschalters 15 vorgesehen. Die Ränder des Ausschnitts weisen Klemmleisten 101 auf, in die Sprengleisten 102 des Sockels 103 des Warnblinkschaltes eingreifen.
  • Die Leiterplatte 3 weist in einem Umfangsbereich oder Ringabschnitt 11 Kontaktköpfe 12 auf, die gemäß der vergrößerten Darstel- lung der Fig. 2 bis 5 als Kegelkontakte 104 ausgebildet sind. Die Kontaktstifte 12 sind in üblicher Weise mit Leiterbahnen kontaktiert, was im einzelnen nicht dargestellt ist.
  • Der Warnblinkschalter 15 ist auf einem Sockel 103 aufgebaut, der eine zylinderabschnittförmige Sockelwandung 105 und die bereits genannten Sprengleisten 102 aufweist. Außerdem trägt der Sockel 103 Führungsansätze 106, die im Einbauzustand auf der Oberseite und Unterseite der Leiterplatte anliegen und dadurch den Sockel gegenüber der Leiterplatte 3 festlegen. Der Sockel 103 besitzt auch eine Aufnahme bzw.
  • Fassung 107 für eine Beleuchtungslampe. In der Sockelwandung 105 sind Längsschlitze 108 vorgesehen, die der Führung und Halterung eines Schaltschiebers 109 dienen. Der Schaltschieber 109 greift mit Zapfen 110 durch diese Schlitze 108 hindurch. Eine Betätigungskappe 111 ist auf die Zapfen 110 aufgedrückt. Die Betätigungskappe 111 überdeckt einmal den Raum für die Beleuchtungslampe und schließt denselben ab und dient andererseits zur Betätigung des Schaltschiebers 109. Die Zapfen 110 legen an den Rändern der Schlitze 108 die Anschlagstellung des Schaltschiebers fest.
  • Der Schaltschieber 109 trägt mehrere Kontaktbrücken lI2, 113, 114, deren Aufbau noch in Einzelheiten erläutert wird. In den durch die Schlitzränder festgelegten Anschlagstellungen des Schaltschiebers wird derselbe durch eine Schnappvorrichtung vorgespannt. Bei der Ausführungsform in Fig. 2 besitzt der Schaltschieber zwei Aufnahmekammern 115 zur Aufnahme je einer Blattfeder 116. Die Blattfedern 16 besitzen an ihren freien Enden Aufnahmen 117. Der Sockel 103 trägt ein als Lagerbock ausgebildetes Gegenlager 118, das zwei etwa schneidenförmige Aufnahmen 119 aufweist.. Jeweils eine Aufnahme 118 und eine Aufnahme 119 sind einander zugewandt und nehmen die Enden einer Schnapplasche 120 auf. Hierdurch erhält man eine übliche Schnappvorrichtung für den Schaltschieber, so daß die Umschaltbewegung immer stoßartig erfolgt.
  • Die Kontaktbrücken sind in folgender Weise aufgebaut. Z.B. nehmen Durchgänge 121 der Kontaktbrücke 112 jeweils eine Führungshülse 122 auf, die hohlnietartig mit dem Durchgang 121 verbunden ist. Innerhalb der Führungshülse ist ein Kontaktstift 123 mit einer Kegelspitze 124 geführt. Eine Schraubendruckfeder 125 liefert den Druck für die Kontaktgabe. Der Stirnrand 126 der Führungshülse ist konisch verformt und hält dadurch den Kontaktstift 123 fest. Die Kontaktstifte 123 mit der Kegelspitze 124 geben in Verbindung mit den Kegelkontakten 104 besonders vorteilhafte und günstige Kontaktverhältnisse, wie noch im einzelnen erläutert wird.
  • Fig. 3 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform der Schnappvorrichtung. Innerhalb des Lagerbocks 118 ist ein Querdurchgang 127 vorgesehen, der eine Hülse 128 aufnimmt. In der Hülse 128 sind an beiden Enden Aufnahmestücke 129 geführt, die durch eine Schraubendruckfeder 130 vorgespannt werden. Der Schaltschieber 109 besitzt Aufnahmen 131.
  • Jeweils zwischen einem Aufnahmestück 129 und einer Aufnahme 131 ist eine Schnapplasche 132 eingelegt. Wie man aus Fig. 3 deutlich erkennt, ist der Außendurchmesser der Hülse 128 kleiner als der Innendurchmesser des Querdurchgangs 127. Dadurch erreicht man, daß sich die Hülse 128 bei der Schnappbewegung innerhalb des Querdurchgangs verschiebt. Der Totpunkt des Schaltmechanismus wird dadurch schnell durchschritten, so da man dadurch eine besonders zügige Umschaltbewegung erhält.
  • Der Warnblinkschalter 15 ist in der aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlichen Weise vormontierbar, so daß die zahlreichen kleinen Kontaktelemente mit großer Präzision eingebaut werden können. Die vormontierte Einheit des Warnblinkschalters läßt sich sodann in die Aufnahmeöffnung in der Umfangswandung 14 des Gehäuses 2 eindrücken, wobei die Sprengleisten 102 in die Klemmleisten 101 eingreifen. Damit ist der Warnblinkschalter funktionsmäßig montiert. Fig. 2 zeigt eine Anschlagstellung des Schaltschiebers. Durch Bewegen des Schaltschiebers mittels der Betätigungskappe 111 kann der Schaltschieber in die Stellung nach Fig. 3 bewegt werden. Dabei wird der Totpunkt durch die Schnappbewegung überschritten.
  • Die Funktion der Kegelkontakte ist in Fig. 5 dargestellt. Wenn die Spitze des Kegelkontaktes 104 und die Kegelspitze 124 aufeinandertreffen und durch die dargestellten axialen Schaltkräfte 133, 134 aufeinandergedrückt werden, gleiten die Kegelspitzen auf den Kegelumfangsflächen aufeinander. Dadurch entsteht eine Kraft 135 in Querrichtung, dadurch wird die Kegelspitze 124 bzw. der Kontakt stift 123 gegen die Innenwandung der Hülse 128 gedrückt. Man erhält damit ebene nusreichellde metallische Übt rgingsfl äche fir den Sl romdurcllgang. Man erreicht mit dieser Ausbildung definierte Kontaktverhältnisse, so daß die Ubergangswiderstände vergleichsweise klein gehalten werden können. Insbesondere wird verhindert, daß die Schraubendruckfedern 125 der Kontaktstifte 123 mxt einem unzulässigen Stromfluß beaufschlagt werden.
  • Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist das Gegenlager 118 als fest, vorzugsweise einstückig mit dem Sockel 103 verbundener Lagerbock ausgebildet. Die Figuren 6 und 7 zeigen eine in dieser Hinsicht abgewandelte Ausführungform der Erfindung.
  • Ein Gegenlager 218 ist in Führungen 219 des Sockels 103 geführt und arbeitet gegen Anschlagwandungen 220 bzw. 221 des Sockels 103.
  • Dadurch erreicht man eine höhere Beschleunigung und ein besseres Schnappverhalten des Schaltschiebers 109. Denn sobald der Schaltschieber 109 bei der Bewegung der Betätigungskappe 111 die Totpunktstellung der Schnapplaschen 120 erreicht, wird sowohl das Gegenlager 218 als auch der Schaltschieber 103 unter der Wirkung der Schnappvorrichtung beschleunigt weiterbewegt. Das Gegenlager 218 bewegt sich aus der Stellung nach Fig. 6 von dem Anschlag 220 zu dem Anschlag 221, so daß der Schaltschieber eine höhere Beschleunigung erreicht. Hierdurch wird die Kontaktgabe verbessert und die Schaltdauer verkürzt.
  • Bei dieser Ausführungsform der Erfindung können Anschläge für den Schaltschieber in Wegfall kommen. Man kann auch in anderer Weise für den Schaltschieber Anschläge vorsehen, und das Gegenlager 218 ohne Anschläge arbeiten lassen.

Claims (9)

  1. Lenkstockschalter mit einem Warnblinkschalter Zusatz zu Patent (Patentanmeldung P 31 21 659.5-34) Patentånsprüche U Lenkstockschalter, der die Lenkspindel übergreift und in einer Ebene senkrecht zur Achse der Lenkspindel eine Leiterplatte aufweist; wobei in der Umfangswandung des Lenkstockschalters ein Warnblinkschalter-Betätigungsorgan zur Betätigung eines Schaltschiebers vorgesehen ist, wobei in einem Ringabschnitt der Leiterplatte auf der Oberseite und Unterseite Kontaktköpfe angeordnet sind, wobei ferner der Schaltschieber einen kreissegmentförmigen Querschnitt hat und parallel zur Achse des Lenkstockschalters und damit senkrecht zur Ebene der Leiterplatte verschiebbar ist, wobei der Schieber mehrere Kontaktbrücken trägt, die mit den Kontaktköpfen der Leiterplatte zusammenwirken, nach Patent (Patentanmeldung P 31 21 659.5-34), gekennzeichnet durch folgende Merkmale: a) ein Sockel (103) nimmt den Schaltschieber (109) auf, der an einer zylinderabschnittförmigen Sockelwandung (105) anliegt; b) innerhalb des Sockels (103) ist eine mit dem Schaltschiebe (109) zusammenwirkende Schnappvorrichtung vorgesehen; c) der Schaltschieber (109) reicht mit Zapfen (110) durch Anschläge für die Schaltschieberbewegung bildende Schlitze (108), der zylinderabschnittförmigen Sockelwandung(105); d) auf die Zapfen (110) ist eine Betätigungstaste (111) aufgeklemmt; e) im Schaltschieber (109) gehaltene Kontaktbrücken (112, 113, 114) tragen nachgiebige Kontaktstifte (123) mit einer Kegelspitze (124); f) die Kontaktköpfe (104) der Leiterplatte (11) sind als Kegelkontakte ausgebildet.
  2. 2. Lenkstockschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeöffnung der Umfangswandung (14) Klemmleisten (101) und daß der Sockel (103) nachgiebige Sprengleisten (102) besitzt, die in die Klemmleiste der Aufnahmeöffnung eingesprengt werden können.
  3. 3. Lenkstockschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Sockel (103) Führungsansätze (106) vorgesehen sind, die auf der Oberseite und Unterseite der Leiterplatte (11) anliegen.
  4. 4. Lenkstockschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kontaktstift (123) des Schaltschiebers (109) eine Kegelspitze (124) aufweist und unter Zwischenlage einer Feder (125) in einer Führungshülse (122) geführt ist.
  5. 5. Lenkstockschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnappvorrichtung zwei im Schaltschieber (109) gehaltene Blattfedern (115) und ein Gegenlager (118, 218) aufweist, wobei jeweils zwischen dem Gegenlager (118, 218) und jeder Blattfeder (115) eine Schnapplasche (120) angeordnet ist.
  6. 6. Lenkstockschalter nach Anspruch 5; dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenlager (118) als an dem Sockel (103) gehaltener Lagerbock ausgebildet ist.
  7. 7. Lenkstockschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenlager (218) im Sockel verschiebbar geführt ist.
  8. 8. Lenkstockschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnappvorrichtung ein in einem Querdurchgang (127) des Sockels (103) gehaltene Hülse (128), die an ihren Enden zwei nachgiebig angeordnete Aufnahmestücke (129) aufweist, im Schaltschieber (109) zwei den Aufnahmestücken gegenüberstehende Aufnahmen (131) und zwei Schnapplaschen (132) zwischen den paarweise einander zugeordneten Aufnahmen umfaßt.
  9. 9. Lenkstockschalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser der Hülse (128) kleiner als der Innendurchmesser des Querdurchganges (127) des Sockels ist.
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DE3544804A1 (de) * 1985-12-18 1987-06-19 Swf Auto Electric Gmbh Lenkstockschalter fuer kraftfahrzeuge

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