DE3201027C2 - Verfahren zum Herstellen eines Kommutatorringes - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines KommutatorringesInfo
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Abstract
Es wird ein Verfahren zum Herstellen eines Kommutatorringes für einen Kommutator durch Kaltumformen vorgeschlagen, der eine Vielzahl von Segmenten mit Anschlußfahnen und Verankerungsmitteln hat. Mit dem Verfahren wird ein hülsenförmiger Rohling mit einem Flansch und einem am Mantel konisch erweiterten Übergang zum Flansch hin in einem Arbeitsgang eines Umformwerkzeugs hergestellt. Dabei werden im Arbeitshub Segmente mit Anschlußfahnen durch Ausbilden von Segmentteilnuten und mit ihnen verbundene Fahnenteilnuten ausgebildet, während in einem ersten Teil des Rückhubs des Umformwerkzeugs die Verankerungsmittel an den Segmenten angeformt werden und danach das Werkzeug geöffnet und der Kommutatorring ausgeworfen wird.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines Kommutatorringes gemäß dem Obcrbegriff
des Anspruchs 1.
Aus der DE-OS 20 28 857 ist schon ein Verfahren zum Herstellen eines Formpreßkommutators bekannt, bei
dem in mehreren Arbeitsgängen aus einem zylindrischen Abschnitt einer Kupferstange ein Schrumpfring
hergestellt wird. Die Segmentteilnuten und die Fahnenteilnuten sowie die Verankerungsmittel an den Segmenten
werden bei dem bekannten Verfahren zwar in einem Verfahrensschritt hergestellt Dabei wird ein Stempel
mit radialen Zähnen durch den Rohling getrieben, um die Segmentteilnuten zu bilden. An den Seiten der Zähne
des Stempels sind noch seitlich vorstehende Zähne angeformt, welche in den Längsseiten der Segmente
Kerben ausbilden. Die Kerben stellen die in axialer Richtung durch Hinterschnitt geformten Verankerungsmittel
der Segmente dar. Bei dem bekannten Verfahren ist jedoch von Nachteil, daß die verhältnismäßig schmalen
Zähne des Stempels aufgrund der vorgegebenen Abmessungen des herzustellenden Kommutators auch
noch eng nebeneinander angeordnet sind. Die an ihren Seiten vorstehenden Zähne für die Kerben sind obendrein
ebenfalls aus Platzgründen kurz und laufen in Spitzen aus. Das alles hat zur Folge, daß die Standzeit
derartiger Stempel nicht ausreichend hoch ist. Die Kerben werden durch sich zu schnell abnutzende Zähne des
Stempels zu flach, so daß die Segmente nicht mehr sicher in der Isolierstoffnabe verankert werden können.
Das bekannte Verfahren ist somit für die wirtschaftliche Großmengenfertigung nicht mehr geeignet.
Weiterhin ist aus der DE-OS 16 13 086 ein Verfahren bekannt, bei dem die Verankerungsmittel an der Innenseite der Kommutatorsegmente nach dem Ausbilden der Segmentteilnuten nachteiligerweise in einem besonderen Arbeitsgang durch eine durch den Kommutatorring gepreßte Kugel ausgebildet werden.
Weiterhin ist aus der DE-OS 16 13 086 ein Verfahren bekannt, bei dem die Verankerungsmittel an der Innenseite der Kommutatorsegmente nach dem Ausbilden der Segmentteilnuten nachteiligerweise in einem besonderen Arbeitsgang durch eine durch den Kommutatorring gepreßte Kugel ausgebildet werden.
Ferner ist aus der EP-A2-00 36 444 ein Verfahren zum Herstellen eines Preßstoffkommutators bekannt, bei
dem lediglich ein hohlzylindrischer Kupferkörper mil einem an einem Ende radial nach außen überstehenden
Flansch in einen Kommutatorring umgeformt wird.
Dies geschieht in mehreren Arbeitsgängen wie Einarbeiten der Segmentteilnuten und Fahnenleilnuten,
Fließpressen von Längsnuten in der Außenmantelfläche des zylindrischen Schafts und von Radialnuten in der
Rückseite des Flansches, Schrumpfen des Kommutatorso ringes, wobei die Stege zwischen den Segmentteilnutcn
und den Längsnuten sowie zwischen den Fahnenteilnuten und den Radialnuten gebrochen werden, und Abspalten
der Verankerungshaken in Längsrichtung der Segmente. Abgesehen von der Vielzahl der Arbcitsgänge
ist bei dem nach dem bekannten Verfahren hergestellten Kommutator auch von Nachteil, daß zum
Herstellen der in Längsrichtung der Segmente abgespalteten Verankerungshaken die Segmente dicker ausgebildet
sein müssen, was zu mehr Verbrauch teueren Kupfers führt. Außerdem muß der Isolierkörper eine
verhältnismäßig große Dicke aufweisen, damit die abgcspaiieien
uder aiigesdiäiieii Vciankciungsliukc-n ausreichend
eingebettet und somit die Segmente verankert werden können. Darüber hinaus findet bei abgcspalteten
oder angeschälten Verankerungshaken lediglich eine Punktanbindung der Segmente an den Isolierkörper
statt. Durch thermische und mechanische IJehislimg
während des Betriebs krümmen sich die an zwei oder
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vier Punkten verankerten Segmente. Das führt zu Schäden
am Kommutator wie Brüchen am Isolierkörper, ungleichförmige Bürstenlauffläche und somit zu verstärktem
Bürstenfeuer und auch /.u schnellerer Bürstenabnutzung.
Schließlich ist aus der DE-AS 19 34 213 noch ein Verfahren zum Herstellen eines Zweistoff-Kommutators
bekannt Der Rohling dazu besteht aus zwei Ringscheiben unterschiedlichen Werkstoffs, die koaxial aneinanderliegend
in einen Kommutatorring mit Schaft und Flansch kakumgeformt werden. Dabei wird die Ringscheibe
aus Cu zum Laufflächenbereich am Schaft umgebildet, während gleichzeitig die andere Ringscheibe
aus Al als Verankerungs- und Fahnenbereich ausgebildet wird. Die Verankerungsmittel sind hier bereits in
Schwalbenschwanzform ausgebildet, welche in Umfangsrichtung
des Kommutators in die Segmentteilnuten ragen und auf der ganzen Länge der Segmente angeformt
sind. In nachteiliger Weise ist bei diesem bekannten Verfahren nicht gewährleistet, daß die Segmente
auf ihrer ganzen Länge mit vollem Profil samt Verankerungsmitteln ausgebildet sind. Beispielsweise durch
den langen Werkstofffluß und durch den entgegenwirkende Reibkräfte gelangt meist in die Endabschnitte der
Segmente — vor allem am flanschseitigen Ende — zu wenig Werkstoff, um die verhältnismäßig flachen
Schwalbenschwänze vollständig auszubilden.
Aufgabe, Lösung und Vorteile der Erfindung
Die Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen eines Kommutatorringes aus einem
hülsenförmigen Rohling mit Flansch an einem Ende zu schaffen. Das Verfahren soll abfallos, zeitsparend
und mit einem Werkzeug großer Lebensdauer durchführbar sein, wobei in Umfangsrichtung des Kommutatorrings
ragende und sich über die ganze Länge der Kommutatorsegmente erstreckende Verankerungsmittcl
vor allem auch in den Endbereichen der Segmente vollständig ausgebildet werden, um ein sicheres Verankern
der Segmente im Isolierkörper eines Kommutators zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Dabei ist von Vorteil, daß der Rohling bereits mit einer den Werkstofffluß beim Umformen begünstigenden
Werkstoffanhäufung in Form des konisch erweiterten
Übergangs vom Schaft zum Flansch versehen ist, um vor allem am flanschseitigen Ende des Kommutatorringes
genügend Werkstoff zur Verfügung zu haben, um dann daraus die Segmente und somit die verhältnismäßig
flachen Verankerungsmittel mit vollem Profil ausbilden zu können. Darüber hinaus ist von Vorteil, daß sich
das Umformen als Fließpressen und Reduzieren in einem einzigen Arbeitsgang durchführen läßt, um einen
möglichst gleichmäßigen Werkstofffluß im ganzen Werkstück zu erreichen und somit eine mindestens annähernd
gleichmäßige Belastung der Umformteile des Werkzeugs zu ermöglichen. Schließlich wird das Verfahren
in vorteilhafter Weise wesentlich y<>rlriir7t Humh
das Einbeziehen des ersten Abschnitts des Rückhubs zum Ausbilden der Verankerungsmittel.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen des im
Anspruch 1 angegebenen Verfahrens möglich. Besonders vorteilhaft ist das Ausbilden der Verankerungsmittel
an der Innenseite der Segmente durch eine Kalibriervorrichtung, über welche der Rohling, der in den die
Segment- und Fahnenteilnuten ausbildenden Wcrkzeugteilen gehalten ist, beim Rückhub gezogen wird.
Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Rohling für einen Kominutatorring im ίο Längsschnitt,
F i g. 2 ein Umformwerkzeug in Ausgangsstellung mit eingesetztem Rohling, teilweise im Längsschnitt,
Fig.3 einen Querschnitt durch das Werkzeug entlang
der Linie III-III in F i g. 2 und
Fig.4 einen Querschnitt entlang der Linie IV-IV in
Fig. 2,
Fig.5 eine Teilansicht des Werkzeugs in Pfeilrichtung
V in Fig. 2 und
F i g. 6 eine Ansicht in Pfeilrichtung VI in F i g. 2,
F i g. 7 das Werkzeug am Ende des Arbeitshubs, teilweise im Schnitt,
F i g. 7 das Werkzeug am Ende des Arbeitshubs, teilweise im Schnitt,
Fig.8 den Kommutatorring am Ende des Arbeitshubs in räumlicher Darstellung,
F i g. 9 eine Teildraufsicht in vergrößertem Maßstab auf den Kommutatorring in Pfeilrichtung IX in F i g. 8,
F i g. 10 das Werkzeug im ersten Abschnitt des Rückhubs, teilweise im Schnitt.
Fig. 11 einen Teilschnitt in vergrößertem Maßstab durch den Kommutatorring entlang der Linie XI-XI in
Fig. 10und
Fig. 12 das Werkzeug nach Beenden des Rückhubs
beim Auswerfen des aus dem Rohling geformten Kommutatorrings, teilweise im Schnitt.
Beschreibung des Ausführungsbeispieles
Ein Rohling 1 für einen Kommutatorring 2 ist aus einem für Kommutatoren geeigneten Werkstoff, beispielsweise
Kupfer hergestellt. Der Rohling 1 hat die Form einer Hülle, an deren einem Ende ihres Schaftes 3
ein Flansch 4 angeformt ist. Der Schaft 3 hat einen an seinem Außenmantel konisch erweiterten Übergang 5
zum Flansch 4 hin. Dadurch wird beim Kaltumformen des Rohlings 1 gewährleistet, daß der Übergangsbereich
von Schaft 3 zum Flansch 4 ausreichende Werkstoffstärke behält.
Eine Vorrichtung zum Kaltumformen des Rohlings 1 in einen Kommutatorring 2 ist als mehrteiliges Umformwerkzeug
für einen Arbeitsgang ausgebildet. Es hat eine untere Halteplatte 6, auf der ein Dorn 7 mit seinem
Bund 8 befestigt ist. Der Dorn 7 hat einen Führungsabschnitt 9, welcher durch eine Bohrung 10 einer mittleren
Halteplatte 11 ragt. Die Halteplatte 11 sitzt zunächst auf
dem Bund 8 des Doms 7 im Bereich des Führungsabschnittes 9. An den Führungsabschnitt 9 schließt sich ein
Endabschnitt 12 kleineren Durchmessers an. Auf dem Endabschnitt 12 des Doms 7 ist ein zweiteiliger Stempel
13, 14 befestigt. Er besteht aus der Stempelplatte 13, welche auf der Stirnseite 15 des Führungsabschnittes 9
liegt. Auf der Stempelplatte 13 sitzt der buchsenförmige Stempel 14 An der" Stempel 14 liegt noch die ebenfalls
auf dem Endabschnitt 12 des Dorns 7 angeordnete Kalibriervorrichtung
in Form von zwei Kalibrierringen 16 an. D'e Stempel 13, 14 und die Kalibrierringe 16 sind
durch eine auf den Endabschnitt 12 geschraubte Mutter 17 in Längsrichtung und durch eine Nut-Feder-Verbindung
drehfest auf dem Endabschnitt 12 des Dorns 7 gehalten.
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5 6
Die Stempelplatte 13 ist an ihrem Außenmantel mit Flansch 4 des Rohlings reduziert und zwischen die Zähgleichmäßig verteilten radialen Zähnen 18 versehen ne 24 der Preßform 21,24 gepreßt wird, bis die Matrize
(F i g. 4). Die Zähne 18 sind am Ende ihrer dem Stempel 28 ,nit ihrer Unterseite 38 auf der Stirnseite 25 der Bcfc-14
zugewandten Seite mit einer Schräge 19 versehen. stigungsplatte 21 der Preßform liegt. Dann ist der Ar-Der
Stempel 14 hat ebenfalls an seinem Außenmantel 5 beitshub des Umformwerkzeugs beendet. Die zwischen
gleichmäßig verteilt angeordnete Zähne 20 (F i g. 3). Sie die Zähne 20 und 18 gepreßten Schaft- und Übergangs- '
fluchten in axialer Richtung mit den Zähnen 18 der abschnitte des Rohlings 1 sind zu Segmenten 39 des
Stempelplatte 13. Lediglich der Außendurchmesser des Kommutatorrings 2 (F ig. 8 und 9) umgeformt, die durch
Stempels 14 ist etwas kleiner als der der Stempelplatte dünne Stege 40 zwischen den Ausbuchtungen 32 und
13 und erstreckt sich bis in den Bereich der Schräge 19. 10 den Enden der Zähne 20 verbunden und durch die von
Die Kalibrierringe 16 haben einen Außendurchmesser, den Zähnen 18, 20 des zweiteiligen Stempels 13, 14 gcder
größer ist als der Durchmesser des Zahngrundes des bildeten Segmentteilnuten 41 getrennt sind. Der /,wi- ^1
zweiteiligen Stempels 13,14. sehen die Zähne 24 der Preßform gepreßte Flansch 4 fS
An der Oberseite der mittleren Halteplatte 11 ist eine des Rohlings 1 ist zu Anschlußfahnen 42 umgeformt, die %
Preßform befestigt (F i g. 2 und 4). Sie besteht aus einer 15 durch dünne Stege 43 zwischen den Ausbuchtungen 35 ^
Befestigungsplatte 21 mit einer Mittelbohrung 22, von des zweiten konischen Abschnitts 34 und dem oberen -»-
der in gleichmäßigem radialen Abstand Schlitze 23 aus- Rand der Zähne 24 der Preßform verbunden und durch
gehen, und aus nach außen abgeschrägten Zähnen 24, von den Zähnen 24 in der Stirnseite des Flansches 4
von denen je einer durch einen Schlitz 23 ragt und an geformte Fahnenteilnuten 44 getrennt sind. Dabei ge- ^
der Stirnseite 25 der Befestigungsplatte 21 vorsteht. Der 20 hen die Segmentteilnuten 41 im Bereich der Zähne 18,
Fuß 26 der Zähne 24 ist zwischen die mittlere Halteplat- 19 der Stempelplatte 13 in die Fahnenteilnuten 44 über,
te 11 und die Befestigungsplatte 21 geklemmt. Die Stirn- Bei einem ersten Abschnitt des Rückhubs des Umseite
15 des Führungsabschnittes 9 des Doms 7 und die formwerkzeugs werden die mittlere und die obere Hai-Stirnseite
25 der Befestigungsplatte 21 der Zähne 24 der teplatte 11 bzw. 27 vom Dorn 7 bewegt. Der Kommuta-Preßform
liegen zunächst ebenfalls in einer Ebene. 25 torring 2 nach F i g. 8 und 9 bleibt dabei zwischen der
In einer oberen Halteplatte 27 ist eine Matrize 28 Preßform 21, 24 und der Matrize 28 festgehalten. Beim
untergebracht (Fig. 2. 5 und 6). Sie hat eine Mittelboh- Abheben der Werkzeugteile 11, 21, 24, 27, 28 mit dem
rung 29, deren oberster Abschnitt 30 eine glatte Innen- Kommutatorring 2 (F i g. 10) vom Dorn 7 mit demStem-
wand hat. Daran schließt sich ein Reduzierabschnitt 31 pel 13,14 undden beiden Kalibrierringen 16 pressen die
mit einem längsgeriffelten Profil, dessen Ausbuchtun- 30 Kalibrierringe 16 die inneren Enden 45 der Segmente 39
gen 32 jeweils den selben Winkelabstand wie die Zähne schwalbenschwanzförmig auseinander und bilden somit *
18 und 20 des zweiteiligen Stempels 13, 14 und der die Verankerungsmittel an den Segmenten 39(Fig. 11). '
Schlitze 23 mit den Zähnen 24 der Preßform haben und Im zweiten Abschnitt des Rückhubs (F i g. 12) bleibt die
mit diesen fluchten. Der Reduzierabschnitt 31 geht in mittlere Halteplatte 11 mit der Preßform 21, 24 stehen,
einen sich erweiternden steilen, konischen Abschnitt 33 35 während die obere Halteplatte 27 mit der den Kommu-
über. der eine wiederum glatte Oberfläche hat. An den tatorring 2 haltenden Matrize 28 weiter angehoben
konischen Abschnitt 33 schließt sich ein sich stark er- wird. Der Auswerfer 37 bewegt sich dabei durch die
weiternder zweiter konischer Abschnitt 34 an, der eben- Matrize 28 auf den Kommutatorring 2 zu und schiebt
falls mit Ausbuchtungen 35 versehen ist, welche mit den ihn aus der Matrize 28.
gegenüberliegenden Zähnen 24 der Preßform fluchten. 40 Danach nehmen die obere und die mittlere Halteplat-
An den zweiten konischen Abschnitt 34 grenzt ein te 11 und 27 mit der Preßform 21,24 bzw. der Matrize 28
schmaler Einführungsabschnitt 36. wieder die Eingabestellung ein.
Ein Auswerfer 37 ist in der oberen Halteplatte 27 Der Kommutatorring 2 wird danach in an sich begeführt.
Er ist in die Mittelbohrung 29 der Matrize be- kannter und nicht näher dargestellter Weise mit einer
wegbar. 45 Isoüerstoffnabe versehen, in der die Segmente 39 mit
In der in F i g. 2 gezeigten Stellung nimmt das Um- ihren schwalbenschwanzförmigen Enden 45 verankert
formwerkzeug seine Eingabestellung ein. Die obere sind. In ebenfalls an sich bekannter und nicht näher
Halteplatte 27 ist mit einem Abstand, der größer als die dargestellter Weise werden dann die Segmente 39 durch
Höhe des Rohlings 1 ist, über dem Endabschnitt 12 des Entfernen der Stege 40 und 43 getrennt und in den
Dorns 7 gehalten. Die mittlere Halteplatte 11 liegt auf 50 Anschlußfahnen 42 Fahnenschlitze ausgebildet und so-
dem Bund 8 des Dorns 7. Dabei liegen die Stirnseite 15 mit der Kommutator fertiggestellt
des Dorns 7 mit der anliegenden unteren Stirnseite der
Stempelplatte 13 sowie die Stirnseite 25 der Befesti- Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
gungsplatte 21 in einer Ebene, von der die Zähne 24 in '
Richtung auf die Matrize 28 vorstehen. Die Oberkante 55
der Zähne 24 bildet die Aufnahmeebene für den Rohling '
1, dessen Flansch 4 beim Eingeben in das Umformwerk- ;
zeug auf den Zähnen liegt
Beim Arbeitshub wird die mit der oberen Halteplatte
27 auf den Rohling 1 zubewegte Matrize 28 über den 60
Rohling 1 geschoben. Die Matrize 28 preßt mit ihrem ,,
Reduzierabschnitt 31 den Schaft 3 des Rohlings 1 zwischen die Zähne 20 des Stempels 14 und in die Ausbuchtungen
32, während mit dem steilen konischen Abschnitt
33 der Matrize 28 der Obergang 5 des Rohlings 1 eben- 65 γ
falls zwischen die Zähne 20 des Stempels 14 und zwi- :;
sehen die Zähne 18 der Stempelplaite 13 gepreßt wird
und mit dem flachen zweiten konischen Abschnitt 34 der
und mit dem flachen zweiten konischen Abschnitt 34 der
Claims (5)
1. Verfahren zum Herstellen eines Kommutatorringes mit einer Vielzahl von Segmenten mit Anschlußfahnen
und sich über die ganze Segmentlänge in Umfangsrichtung erstreckenden Verankerungsmitteln durch Kaltumformen eines Rohlings in Form
einer an einem Ende mit einem Flansch versehenen Hülse, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rohling einen am Schaftmantel konisch erweiterten Übergang zum Flansch hin hat, in einem einzigen
Arbeitsgang durch Reduzieren und Fließpressen in einen Kommutatorring umgeformt wird, indem
Segmente mit Anschlußfahnen durch Ausbilden einer Vielzahl von Segmentteilnuten im Schaft
und mit ihnen verbundenen Fahnenteilnuten im Flansch beim Arbeitshub des Umformwerkzeugs
und Verankerungsmittel an der Innenseite der Segmente im ersten Abschnitt des Rückhubs des Umformwerkzeugs
angeformt werden und im zweiten Abschnitt des Rückhubs das Um formwerkzeug geöffnet
und danach der Kommutatorring ausgeworfen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausbilden der Vielzahl von sich
längs in einer Innenwand des Rohlings erstreckenden Segmentteilnuten und der Vielzahl von mit den
Segmentteilnuten verbundenen, sich radial in der Stirnseite des Flansches des Rohlings erstreckenden
Fahnenteilnuten durch Pressen einer Matrize über den Außenumfang des Schaftes und zusätzliches
Fließpressen seines konischen Überganges um einen zum Formen der Segmenteilnuten ausgebildete Zähne
aufweisenden Stempel und durch gleichzeitiges Pressen der Matrize auf den Flansch zum Pressen
des Flansches auf eine zum Formen der Fahnenteilnuten in der Stirnseite des Flansches ausgebildete
Vorsprünge aufweisende Preßform erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anformen der Verankerungsmittel
am inneren Ende der Segmente im ersten Abschnitt des Rückhubes durch Abheben des zwischen einer
Matrize und einer Preßform gehaltenen Rohlings von einem feststehenden Stempel mittels einer Kalibriervorrichtung
erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch die aus wenigstens einen auf
einem den Stempel tragenden, feststehenden Dorn angeordneten Kalibrierring bestehende Kalibriervorrichtung
im ersten Abschnitt des Rückhubs durch Abheben des zwischen Matrize und Preßform gehaltenen
Rohlings vom Stempel die inneren Enden der Segmente schwalbenschwanzförmig umgeformt
werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim zweiten Abschnitt des Rückhubs
zum Auseinanderbewegen der Matrize und Preßform aufnehmenden Werkzeugteile lediglich das die
Matrize haltende Werkzeugteil von dem die Preßform tragenden Werkzeugteil wegbewegt wird,
wobei durch das die Matrize haiiende Werkzeugieii
ein sich in die Matrize erstreckender Auswerfer ragt und den Kommutatorring aus der Matrize
schiebt.
Stand der Technik
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823201027 DE3201027C2 (de) | 1982-01-15 | 1982-01-15 | Verfahren zum Herstellen eines Kommutatorringes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823201027 DE3201027C2 (de) | 1982-01-15 | 1982-01-15 | Verfahren zum Herstellen eines Kommutatorringes |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3201027A1 DE3201027A1 (de) | 1983-07-28 |
| DE3201027C2 true DE3201027C2 (de) | 1986-11-27 |
Family
ID=6153105
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823201027 Expired DE3201027C2 (de) | 1982-01-15 | 1982-01-15 | Verfahren zum Herstellen eines Kommutatorringes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3201027C2 (de) |
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| DE3823844A1 (de) * | 1988-07-14 | 1990-01-18 | Kautt & Bux Kg | Kommutator fuer elektrische maschinen und verfahren zu seiner herstellung |
| DE19514795C1 (de) * | 1995-04-21 | 1996-06-05 | Anton Holzhauer Umformtechnik | Verfahren zur Herstellung eines Kommutators |
| DE102008040717A1 (de) * | 2008-07-25 | 2010-01-28 | Robert Bosch Gmbh | Kommutator für eine elektrische Maschine sowie System |
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-
1982
- 1982-01-15 DE DE19823201027 patent/DE3201027C2/de not_active Expired
Also Published As
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| DE3201027A1 (de) | 1983-07-28 |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |