DE3200787C2 - Nitro-orthophenylendiamin-derivate, Verfahren zur Herstellung sowie deren Verwendung in Mitteln zum Färben menschlicher Haare - Google Patents
Nitro-orthophenylendiamin-derivate, Verfahren zur Herstellung sowie deren Verwendung in Mitteln zum Färben menschlicher HaareInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Färbemittel für menschliche Haare auf der
Basis von Nitro-3-orthophenylendiamin,
neue
Nitro-orthophenylendiamin-Derivate und Verfahren zu deren
Herstellung.
Es ist allgemein bekannt, keratinischen Fasern und insbesondere
menschlichen Haaren eine Direktfärbung oder
einen ergänzenden Schimmer im Falle einer Oxidationsfärbung
zu verleihen, wobei man Nitroderivate der Benzolreihe
dafür verwendet.
Aufgabenstellung der vorliegenden Erfindung ist es, neue
Färbemittel für menschliche Haare auf der Basis von Nitro-o-
phenylendiamin-Derivaten bereitzustellen, die neben guten
Färbeeigenschaften insbesondere auch eine gute Stabilität gegenüber
Lichteinwirkung und eine gute Witterungsbeständigkeit
besitzen.
Die Anmelderin hat nun gefunden, daß man
zur Erzielung von Rottönen auf keratinischen Fasern, entgegen
der allgemeinen Annahme, Nitro-orthophenylendiamine
einsetzen kann. Dies ist insbesondere überraschend, wenn
man berücksichtigt, daß Nitro-4-orthophenylendiamin gelbe
Färbungen verleiht.
Außerdem wurde von der Anmelderin festgestellt, daß die
unter Verwendung dieser Farbstoffklasse erhaltenen Kapillarfärbungen
eine gute Stabilität gegenüber Lichteinwirkung
besitzen.
Außerdem weisen diese Farbstoffe den Vorteil auf, daß sie
wenig oder gar nicht selektiv sind. Die Selektivität stellt,
wie bekannt ist, ein praktisches Problem im Bereich der
Haarfärbungen dar. Dieses Problem geht auf die unterschiedliche
Sensibilisierung des Haares von der Wurzel bis zur
Spitze zurück. Der Friseur hat es in der Tat im allgemeinen
mit einem Haar zu tun, dessen Sensibilisierung des
frisch gewaschenen Ansatzes (Wurzel) praktisch gleich Null
ist, das aber Partien aufweist, die durch eine vorherige
Färbebehandlung, Entfärbung oder Dauerwellung stark sensibilisiert
ist und welches an den Sitzen, die bereits
mehreren dieser Behandlungen unterzogen worden sind
und die tagtäglich der Einwirkung von Licht und Wetter
ausgesetzt sind, eine sehr starke Sensibilisierung aufweist.
Die Anmelderin hat nun gefunden, daß die neue Klasse der
Nitro-3-orthophenylendiamine es erlaubt, Farbintensitäten
zu erhalten, die ungeachtet der Tatsache, ob das Haar
dauergewellt ist oder nicht, ziemlich gleich sind.
Außerdem hat die Anmelderin festgestellt, daß die gemäß
der Erfindung verwendeten Farbstoffe in den Trägern der
Oxidationsfarbstoffe und insbesondere im ammoniakalischen
Milieu in Gegenwart von Reduktionsmitteln besonders stabil
sind, wodurch es möglich ist, dieselben mit Oxidationsfarbstoffen
zu assoziieren, um Nuancen mit einem vollen
Schimmer zu erhalten.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind neue Nitro-o-phenylendiamin-
Derivate gemäß Patentanspruch 1 sowie ein Verfahren
zur Herstellung dieser Verbindungen gemäß den Patentansprüchen
2 und 3.
Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Färbemittel
für menschliche Haare gemäß Patentanspruch 4.
Zweckmäßige Ausführungsformen dieses Färbemittels sind Gegenstand
der Ansprüche 5 bis 10.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft
ein Verfahren zur Färbung menschlicher Haare gemäß den Patentansprüchen
11 bis 13.
Die Färbemittel für menschliche Haare gemäß der Erfindung
sind im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß
sie in einem für das Färbeverfahren von menschlichen
Haaren geeigneten Lösungsmittel mindestens einen Farbstoff
entsprechend der Formel (I) enthalten:
worin R₁ und R₂ unabhängig voneinander bedeuten:
Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine mono- oder
polyhydroxylierte Alkylgruppe, eine Alkylgruppe, die
substituiert ist durch eine Alkoxygruppe,
eine Aminoalkylgruppe, deren Aminogruppe gegebenenfalls
mit einer Alkylgruppe mono- oder disubstituiert ist,
wobei der Rest R₂ auch eine Phenylgruppe oder eine
mit einer Alkylgruppe, Hydroxylgruppe oder Aminogruppe
substituierte Phenylgruppe darstellen kann, Z ein
Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe bedeutet.
In der vorstehend genannten Formel stellt der Alkylrest
bevorzugt einen Rest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatom(en)
dar, und die Alkoxygruppe bedeutet bevorzugt Methoxy
oder Ethoxy.
Unter den besonders bevorzugten Gruppen sind zu nennen
für R₂: ein Wasserstoffatom, eine Methyl-, Ethyl-, Propyl-,
Butylgruppe, eine β-Hydroxyethylgruppe, eine β-
Hydroxypropylgruppe, eine β,γ-Dihydroxypropylgruppe,
eine N,N-Diethylaminoethylgruppe, eine p-Hydroxyphenylgruppe
oder eine β-Methoxyethylgruppe; für R₁: ein
Wasserstoffatom, eine Methyl-, Ethyl-, β-Hydroxyethylgruppe
und für Z ein Wasserstoffatom und eine Methylgruppe.
Verbindungen, mit welchen besonders bevorzugte Ergebnisse
im Rahmen der vorliegenden Erfindung erhalten werden,
entsprechen der Formel (I), worin Z obligatorisch
eine Methylgruppe darstellt. Außerdem werden besonders
bevorzugte Resultate erhalten mit Verbindungen der Formel
(I), in welchem R₂ von Wasserstoff verschieden
ist und insbesondere Methyl oder β-Hydroxyethyl bedeutet.
Diese Verbindungen weisen sich insbesondere
durch ihre Unschädlichkeit aus.
Die Verbindungen können auch in Form ihrer kosmetisch
annehmbaren Salze, wie z. B. in Form des Chlorhydrats,
Sulfats etc., verwendet werden.
Die besonders bevorzugt verwendeten Verbindungen gemäß
der Erfindung erlauben es, kupferfarbene Nuancen
zu erhalten, die mehr oder weniger reich an Rottönen
sind und die 7,5 YR bis 10 R nach der Bewertung von
Munsell entsprechen.
Die Nuance wird bezeichnet durch H in der Beziehung
von Munsell, wonach eine Farbe definiert ist durch die
Formel HV/C, wobei die drei Parameter jeweils die Nuance
oder "Hue" (H), die Intensität oder "value" (V) und
die Reinheit oder "chromaticit´" (C) bedeuten und der
Schrägstrich auf eine Vereinbarung zurückgeht.
In bezug auf die Beziehung von Munsell wird auf die
Veröffentlichung in "Official Digest", April 1964,
Seiten 373 bis 377, verwiesen.
Unter den gemäß der Erfindung verwendeten Verbindungen
stellen die Verbindungen der Formel (II) neue Verbindungen
dar:
worin R′₁ und R′₂ unabhängig voneinander bedeuten:
ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine mono- oder polyhydroxylierte Alkylgruppe, eine Alkylgruppe, die substituiert ist durch eine Alkoxygruppe,
eine Aminoalkylgruppe, deren Aminogruppe gegebenenfalls mit einer Alkylgruppe mono- oder disubstituiert ist; wobei der Rest R′₂ auch eine Phenylgruppe oder eine mit einer Alkyl-, Hydroxyl- oder Aminogruppe substituierte Phenylgruppe bedeuten und Z′ ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe bedeutet, unter der Voraussetzung daß:
R′₁, R′₂ und Z′ nicht gleichzeitig Wasserstoff bedeuten können,
wenn R′₂ Methyl oder Phenyl darstellt, R′₁ und Z′ nicht beide gleichzeitig Wasserstoff bedeuten können,
wenn Z′ Methyl bedeutet, mindestens eine der Gruppen R′₁ oder R′₂ von Wasserstoff verschieden ist,
wenn R′₁ un R′₂ Methyl darstellen, Z′ von Wasserstoff verschieden ist sowie deren kosmetisch annehmbare Salze.
ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine mono- oder polyhydroxylierte Alkylgruppe, eine Alkylgruppe, die substituiert ist durch eine Alkoxygruppe,
eine Aminoalkylgruppe, deren Aminogruppe gegebenenfalls mit einer Alkylgruppe mono- oder disubstituiert ist; wobei der Rest R′₂ auch eine Phenylgruppe oder eine mit einer Alkyl-, Hydroxyl- oder Aminogruppe substituierte Phenylgruppe bedeuten und Z′ ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe bedeutet, unter der Voraussetzung daß:
R′₁, R′₂ und Z′ nicht gleichzeitig Wasserstoff bedeuten können,
wenn R′₂ Methyl oder Phenyl darstellt, R′₁ und Z′ nicht beide gleichzeitig Wasserstoff bedeuten können,
wenn Z′ Methyl bedeutet, mindestens eine der Gruppen R′₁ oder R′₂ von Wasserstoff verschieden ist,
wenn R′₁ un R′₂ Methyl darstellen, Z′ von Wasserstoff verschieden ist sowie deren kosmetisch annehmbare Salze.
Das Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen,
welches ein weiteres Ziel der Erfindung darstellt,
besteht hinsichtlich der Verbindungen der Formel (I),
in welchen R₁ Wasserstoff bedeutet, in der Durchführung
einer selektiven Reduktion der Verbindungen der
Formel (III):
wobei die selektive Reduktion entweder mit Hilfe von
Ammoniumsulfit oder Alkalisulfit gemäß M. Kamel, M. I. Ali und M. M.
Kamel, Tetrahedron, 1966, Band 22, Seite 3353, oder
durch Wasserstofftransfer von Cyclohexen auf die
Verbindung der Formel (III) in Gegenwart von Palladium
auf Kohle als Katalysator gemäß Ian D. Entwistle,
Robert A. W. Johnstone und T. Jeffery Povall, JCS
Perkin I, 1975, Seite 1300, durchgeführt wird.
Die Verbindungen der Formel (I), in welchen R₁ Alkyl
oder substituiertes Alkyl darstellt, können durch selektive
Benzolsulfonierung oder Paratoluolsulfonierung der
Verbindungen der Formel (I), in welchen R₁ Wasserstoff
darstellt, erhalten werden. Man läßt daraufhin auf die
auf diese Weise erhaltenen Arylsulfonamide ein Halogenalkan
der Formel XR₁, worin X ein Halogenatom und R₁
Alkyl oder substituiertes Alkyl bedeutet, einwirken,
worauf man nach Substitution die Sulfonamide hydrolysiert.
Das Reaktionsschema kann im wesentlichen wie folgt wiedergegeben
werden:
Eine bestimmte Zahl der intermediären Verbindungen der Formel
(III), wie sie gemäß der Erfindung verwendet werden,
sind bekannt. In üblicher Weise können die Verbindungen der
Formel (III) erhalten werden durch Einwirkung von Ammoniak
oder von Aminen der Formel R₂NH₂, worin R₂ die gleiche Bedeutung
wie vorstehend angegeben hat, auf die denitrierten,
chlorierten oder methoxylierten Verbindungen, wobei man
sich die Mobilität des Chloratoms oder der Methoxygruppe
zunutze macht.
Die Mittel gemäß der Erfindung können zur Direktfärbung menschlicher
Haare verwendet werden oder zu der Oxidationsfärbung,
wobei in diesem Falle die Verbindungen der Formel
(I) der Grundfärbung, welche durch oxidative Entwicklung
des Prekursors eines Oxidationsfarbstoffes erhalten
wurde, einen ergänzenden Schimmer verleihen. Diese
Mittel enthalten die Verbindungen der Formel (I) in Anteilen
zwischen 0,001 und 5 Gew.-% und vorzugsweise
zwischen 0,01 und 3 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht
des Färbemittels.
Sie können anionische, kationische, nichtionische und
amphotere oberflächenaktive Agentien sowie deren Gemische
enthalten. Diese oberflächenaktiven Produkte liegen
in den Mitteln gemäß der Erfindung in Anteilen zwischen
0,5 und 55 Gew.-% und vorzugsweise zwischen 4 und 40
Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels, vor.
Das kosmetische Vehikel besteht im allgemeinen aus Wasser;
man kann auch den Mitteln organische Lösungsmittel
zugeben, um die Verbindungen zu solubilisieren, welche
in Wasser nicht in ausreichendem Maße löslich wären. Unter
diesen Lösungsmitteln sind zu nennen: niedrige Alkanole,
wie Ethanol und Isopropanol, Polyole, wie Glycerol,
Glykole oder Glykolether, wie Butoxy-2-ethanol, Ethylenglykol,
Ethylenglykolmonoethylether, Propylenglykol,
Diethylenglykol-monoethylether und -monoethylether,
sowie analoge Produkte und deren Gemische. Diese Lösungsmittel
liegen vorzugsweise in Anteilen zwischen 1
und 75 Gew.-% und insbesondere zwischen 5 und 50 Gew.-%,
bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels, vor.
Die Mittel können verdickt werden, was vorzugsweise mit
folgenden Substanzen durchgeführt wird: Natriumaliginat,
Gummiarabikum, Cellulosederivate, wie Methylcellulose,
Hydroxyethylcellulose, Hydroxypropylmethylcellulose, Carboxymethylcellulose
und verschiedene Polymere, die zur Verdickung
dienen, wie insbesondere Acrylsäurederivate.
Es ist außerdem auch möglich, mineralische Verdickungsmittel
zu verwenden, wie z. B. Bentonit. Die Verdickungsmittel
liegen vorzugsweise in Anteilen zwischen 0,5 und
10 Gew.-% und insbesondere zwischen 0,5 und 3 Gew.-%,
bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels, vor.
Die Mittel gemäß der Erfindung können auch verschiedene
Hilfsstoffe enthalten, wie sie gewöhnlich in Haarfärbemitteln
enthalten sind, insbesondere Penetrierungsmittel,
Sequestrierungsmittel, filmbildende Agentien, Puffer,
Konservierungsmittel und Parfüme.
Die Mittel können in verschidener Form vorliegen, wie
z. B. als Flüssigkeiten, Cremen, Gelen und jeder anderen
geeigneten Form, um eine Haarfärbung durchzuführen.
Sie können außerdem auch in Aerosolflaschen in Gegenwart
eines Treibmittels konditioniert sein.
Der pH-Wert dieser Färbemittel kann zwischen 3 und 11,5
liegen, vorzugsweise zwischen 5,5 und 11,5 liegen. Man stellt den
gewünschten Wert mit Hilfe eines Alkalisierungsmittels,
wie z. B. Ammoniak, Natrium-, Kalium- oder Ammoniumcarbonat,
Natrium- oder Kaliumhydroxid, Alkanolaminen, wie
z. B. Mono-, Di- oder Triethanolamin, Alkylaminen, wie
Ethylamin oder Triethylamin, oder mit Hilfe eines ansäuernden
Agens, wie Phosphorsäure, Salzsäure, Weinsäure,
Essigsäure, Milchsäure oder Zitronensäure, ein.
Wenn die Mittel zur Direktfärbung von Haaren verwendet werden
sollen, können sie außer den Verbindungen gemäß der Erfindung
weitere Direktfarbstoffe enthalten, wie z. B. Azofarbstoffe
oder Anthrachinonfarbstoffe, wie Tetraminoanthrachinon,
Nitrofarbstoffe der Benzolreihe, die sich von
denen der Formel (I) unterscheiden, insbesondere die folgenden
Verbindungen:
2-Methyl-6-nitro-anilin,
3-Nitro-4-amino-phenol,
3-Nitro-N-β-hydroxyethyl-4-amino-phenol,
3-Nitro-4-amino-6-methyl-phenol,
3-Amino-4-nitro-phenol,
2-Amino-3-nitro-phenol,
3-Nitro-6-(N-β-hydroxyethylamino)-anisol
3-(N-β,γ-dihydroxypropylamino)-4-nitro-anisol,
3-N-Methylamino-4-nitro-phenoxyethanol,
3-N-Methylamino-4-nitro-phenyl-β,γ-dihydroxypropylether,
N,N′-(β-Hydroxyethyl)-nitro-paraphenylendiamin,
3-Nitro-4-(N-methylamino)-N,N-(di-β-hydroxyethyl)- anilin,
2-Methyl-4-amino-5-nitro-N-β-hydroxyethylanilin,
2-Methyl-4-amino-5-nitro-N-β-diethylaminoethylanilin,
2-Methyl-4-amino-5-nitro-N-methylanilin.
3-Nitro-4-amino-phenol,
3-Nitro-N-β-hydroxyethyl-4-amino-phenol,
3-Nitro-4-amino-6-methyl-phenol,
3-Amino-4-nitro-phenol,
2-Amino-3-nitro-phenol,
3-Nitro-6-(N-β-hydroxyethylamino)-anisol
3-(N-β,γ-dihydroxypropylamino)-4-nitro-anisol,
3-N-Methylamino-4-nitro-phenoxyethanol,
3-N-Methylamino-4-nitro-phenyl-β,γ-dihydroxypropylether,
N,N′-(β-Hydroxyethyl)-nitro-paraphenylendiamin,
3-Nitro-4-(N-methylamino)-N,N-(di-β-hydroxyethyl)- anilin,
2-Methyl-4-amino-5-nitro-N-β-hydroxyethylanilin,
2-Methyl-4-amino-5-nitro-N-β-diethylaminoethylanilin,
2-Methyl-4-amino-5-nitro-N-methylanilin.
Die Konzentration dieser Direktfarbstoffe, die sich von
den Farbstoffen der Formel (I) unterscheiden, können
zwischen 0,001 und 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht
des Mittels, betragen.
Die Mittel werden auf die keratinischen Fasern aufgebracht,
worauf man sie 5 bis 70 min einwirken läßt, daraufhin
werden die Fasern gespült, gegebenenfalls gewaschen,
von neuem gespült und getrocknet.
Diese Verbindungen können auch als Kapillarlotion für Wasserwellen
verwendet werden, wobei sie einesteils dem
Haar eine leichte Färbung bzw. Tönung verleihen und zum
anderen den Halt der Wasserwelle verbessern. In diesem
Fall liegen sie in Form wäßriger, alkoholischer oder
wäßrig-alkoholischer Lösungen vor, wobei sie mindestens ein
kosmetisches Harz enthalten; ihre Anwendung erfolgt auf
feuchtes, vorher gewaschenes und gespültes Haar, welches
gegebenenfalls eingelegt und dann getrocknet wird.
Die in den Wasserwellotionen verwendeten kosmetischen
Harze können insbesondere darstellen: Polyvinylpyrrolidon;
Crotonsäure-Vinylacetat-Copolymere, Vinylpyrrolidon-
Vinylacetat, Semiester von Maleinsäureanhydrid-
Butylvinylether-Copolymeren und Maleinsäureanhydrid-
Methylvinylether-Copolymeren sowie sämtliche andere
kationische, anionische, nichtionische oder amphotere
Polymere, wie sie gewöhnlich in diesem Typ von Mitteln
verwendet werden. Die kosmetischen Harze liegen in den
Mitteln gemäß der Erfindung in Anteilen von 1 bis 3
Gew.-% und vorzugsweise von 1 bis 2 Gew.-%, bezogen
auf das Gesamtgewicht des Mittels, vor.
Wenn die Mittel zur Oxidationsfärbung verwendet werden,
werden die Verbindungen der Formel (I) gemäß der Erfindung
im wesentlichen im Hinblick darauf verwendet, der
letztlich erzielten Färbung einen Schimmer zu verleihen.
Die Mittel enthalten dann in Verbindung mit mindestens
einem Nitrofarbbstoff der Formel (I) Prekursoren von Oxidationsfarbstoffen.
Sie können z. B. Paraphenylendiamine enthalten wie: Paraphenylendiamin,
Paratoluyloldiamin, 2,6-Dimethyl-paraphenylendiamin,
2,6-Dimethyl-3-methoxy-paraphenylendiamin,
N-(β-Methoxyethyl)-paraphenylendiamin, 4-(N,N-Di(β-
hydroxoyethyl)amino)-anilin, 4-(N,N-Ethyl-carbamylmethyl-
amino)-anilin sowie deren Salze.
Sie können auch Paraaminophenole enthalten, wie z. B.
Paraaminophenol, N-Methyl-paraaminophenol, 2-Chloro-
4-amino-phenol, 3-Chloro-4-amino-phenol, 2-Methyl-4-amino-
phenol sowie deren Salze.
Sie können auch heterocyclische Derivate enthalten,
wie z. B.: 2,5-Diamino-pyridin, 5-(N,N-Diethylamino)-
2-amino-pyridin, 7-Amino-benzomorpholin, 2-Amino-5-hydroxy-
pyridin.
Die Mittel gemäß der Erfindung können in Verbindung
mit Prekursoren von Oxidationsfarbstoffen vom "Para-Typ"
Kopplungsstoffe enthalten, wie sie nach dem Stand der
Technik bekannt sind.
Als Kopplungssubstanzen sind insbesondere zu nennen:
Metadiphenole, wie Resorcin, 2-Methyl-resorcin, Metaaminophenole,
wie Metaaminophenol, 2-Methyl-5-amino-
phenol, 2-Methyl-5-(N-(β-hydroxyethyl)-amino)-phenol,
6-Hydroxy-benzomorpholin und deren Salze, Metaphenylendiamine,
wie 2,4-Diamino-phenoxyethanol, 2,4-Diamino-
phenyl-β-aminoethylether, 6-Amino-benzomorpholin,
2-[N-(β-Hydroxyethyl)-amino]-4-amino-phenoxyethanol,
2,4-Diamino-phenyl-β,γ-di-hydroxypropylether und deren
Salze, Metaacylaminophenole, Metaureidophenole,
Metacarbalcoxyaminophenole, wie 2-Methyl-5-acetylamino-
phenol, 2-Methyl-5-ureido-phenol, 2-Methyl-5-carbethyoxyamino-
phenol.
Es können als weitere Kopplungssubstanazen, die in den
Mitteln gemäß der Erfindung verwendet werden, genannt
werden: α-Naphthol, Kopplungssubstanzen mit einer aktiven
Methylengruppe, wie Diketonverbindungen und Pyrazolone,
sowie heterocyclische Kopplungssubstanzen, wie
2,4-Diamino-pyridin sowie deren Salze.
Die Mittel enthalten außer den Prekursoren von Oxidationsfarbstoffen
reduzierende Agentien, wie insbesondere
Natriumsulfit, Thioglykolsäure, Thiomilchsäure, Natriumbisulfit,
Ascorbinsäure und Hydrochinon. Diese Reduktionsmittel
sind in Anteilen zwischen 0,05 und 1,5
Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels, vorhanden.
Die Prekursoren von Oxidationsfarbstoffen können
in den Mitteln gemäß der Erfindung in Konzentrationen
zwischen 0,001 und 5 Gew.-%, vorzugsweise zwischen
0,03 und 2 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des
Mittels, vorliegen. Die Kopplungssubstanzen können ebenfalls
in Anteilen zwischen 0,001 und 5 Gew.-%, vorzugsweise
zwischen 0,015 und 2 Gew.-%, vorliegen. Ihr pH-
Wert beträgt vorzugsweise 7 bis 11,5 und wird mit Hilfe
einer der vorstehend definierten Alkalisierungsmittel
eingestellt.
Die Anmelderin hat gefunden, daß die Verbindungen gemäß
der Erfindung in solchen Mitteln besonders stabil
sind.
Das Verfahren zur Färbung keratinischer Fasern, insbesondere
menschlicher Haare, bei welchem eine Entwicklung
mit Hilfe eines Oxidationsmittels erfolgt, umfaßt
folgende Verfahrensschritte: Applikation des Färbemittels
auf die Haare, wobei das Färbemittel sowohl einen
Farbstoff gemäß der Erfindung als auch einen Prekursor
eines Oxidationsfarbstoffes enthält, und Entwicklung
der Farbe mit Hilfe eines Oxidationsmittels, welches
entweder in dem Färbemittel vorliegt oder in einem zweiten
Schritt auf die Haare aufgebracht wird.
Das Oxidationsmittel wird vorzugsweise aus der Gruppe
Wasserstoffperoxid, Harnstoffperoxid oder Persalze gewählt.
Man verwendet insbesondere eine Wasserstoffperoxidlösung
mit 20 Volumen.
Sobald man auf die keratinischen Fasern das Färbemittel
mit dem Oxidationsmittel aufgebracht hat, läßt man 10
bis 50 min, vorzugsweise 15 bis 30 min, einwirken, daraufhin
spült man die keratinischen Fasern, wäscht gegebenenfalls
mit einem Schampunierungsmittel und spült von
neuem und trocknet dann die Haare.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern,
ohne diese zu beschränken.
Es wird folgendes Färbemittel hergestellt:
| 2-Amino-3-nitro-5-methyl-N-methylanilin|0,9 g | |
| 2-Butoxy-ethanol | 10 g |
| Alfol-C₁₆/₁₈ (50/50) | 8 g |
| Lanettewachs | 0,5 g |
| Cemulsol B | 1 g |
| Oleindiethanolamid | 1,5 g |
| Triethanolamin | 1 g |
| Wasser bis auf | 100 g |
Dieses Mittel hat einen pH-Wert von 9.
Dieses Gemisch ergibt nach 25minütigem Auftragen bei
28°C auf entfärbte Haare nach deren Spülen und Schamponieren
eine Färbung von 2,0 YR 5,5/8 gemäß Munsell.
Im folgenden werden auf die gleiche Weise wie vorstehend
angegeben die in Tabelle I aufgeführten Mittel hergestellt,
wobei der gleiche Träger wie in Beispiel 1 verwendet
wurde, das Alkalierungsmittel sowie der pH-Wert
in der Tabelle präzisiert sind. Die Färbebedingungen,
wie die Temperatur, die Spülung und die Waschung sind
die gleichen wie im Beispiel 1. In jedem Falle wurde
eine ausreichende Wassermenge zugegeben, um das Mittel
auf 100 g aufzufüllen.
Bei Anwendung des Mittels von Beispiel 2 auf einem zu
90% natürlich weißem Haar, welches vorher dauergewellt
worden ist, und wobei im übrigen auf die gleiche Weise
verfahren wurde, erhielt man eine Färbung von 7,5 YR 6/8
gemäß Munsell, die identisch ist mit der bei zu 90%
natürlich weißem Haar, das unter den gleichen Bedingungen
gefärbt wurde, festgestellten Färbung.
Es wird das folgende Färbemittel hergestellt:
| 2-Amino-3-nitro-5-methyl-N-methylanilin|0,5 g | |
| 3-Nitro-4-(N-methylamino)-N-β-aminoethyl-anilin | 0,1 g |
| 3-N-Methylamino-4-nitro-phenoxyethanol | 0,28 g |
| Ethanol (96%) | 5 g |
| Propylenglykol | 5 g |
| Fettsäure-Diethanolamide von Kopra | 2,2 g |
| Laurylsäure | 0,8 g |
| Ethylenglykolmonoethylether | 2 g |
| Monoethanolamin | 1,1 g |
| Wasser bis auf pH 10,5 | 100 g |
Dieses Gemisch ergibt bei 25minütiger Einwirkung bei
30°C auf bis zur Weißfärbung entfärbte Haare nach dem
Spülen und Schampunieren eine helle kupferrote Färbung.
Es wird folgendes Färbemittel hergestellt:
| 2-Amino-3-nitro-5-methyl-anilin|0,5 g | |
| 3-Nitro-4-(N-β-hydroxyethylamino)-phenol | 0,15 g |
| Tetraminoanthrachinon | 0,10 g |
| 2-Butoxy-ethanol | 10 g |
| Cemulsol NP₄ | 12 g |
| Cumulsol NP₉ | 15 g |
| Oleinalkohol, oxyethyliert mit 2 Mol Ethylenoxid | 1,5 g |
| Oleinalkohol, oxyethyliert mit 4 Mol Ethylenoxid | 1,5 g |
| Triethanolamin | 2 g |
| Wasser bis auf pH 9 | 100 g |
Dieses Gemisch verleiht bei 35minütigem Auftragen bei
30°C auf strohblond entfärbten Haaren denselben nach
dem Spülen und Schampunieren eine mittelstarke kupferfarbene
kastanienbraune Färbung.
Es wird folgendes Färbemittel hergestellt:
| 3-Nitro-orthophenylendiamin|0,3 g | |
| 3-Nitro-4-(N-methylamino)-N,N-di-β-hydroxyethylanilin | 0,11 g |
| N,N′-β-hydroxyethyl-nitroparaphenylendiamin | 0,11 g |
| Alkohol (96%) | 10 g |
| Carboxymethylcellulose | 2 g |
| Ammoniumlaurylsulfat | 5 g |
| Monoethanolamin | 2 g |
| Wasser bis auf pH 10,5 | 100 g |
Dieses Gemisch verleiht bei 25minütigem Auftragen bei
30°C auf strohblond entfärbten Haaren denselben nach dem
Spülen und Schampunieren eine stark kupferfarbene kastanienbraune
Färbung.
Es wird folgendes Färbemittel hergestellt:
| 2-(N-Butylamino)-3-nitro-5-methyl-5-anilin|0,3 g | |
| 3-Nitro-4-(N-methylamino)-N,N-di-β-hydroxyethylanilin | 0,05 g |
| 2-Butoxy-ethanol | 10 g |
| Fettsäure-diethanolamide von Kopra | 2,2 g |
| Laurylsäure | 0,8 g |
| Ethylenglykolmonoethylether | 2 g |
| Monoethanolamin | 1 g |
| Wasser bis auf pH 8,5 | 100 g |
Dieses Gemisch verleiht bei 30minütigem Auftragen bei
28°C auf bis zur Weißfärbung entfärbte Haare denselben
nach dem Spülen und Schampunieren eine hellbeige Färbung
mit goldenem Schimmer.
Es wird folgendes Färbemittel hergestellt:
| 2-(N-β-Diethylaminoethylamino)-3-nitro-5-methyl-anilin|1 g | |
| 2-Butoxy-ethanol | 5 g |
| Laurylalkohol mit 10,5 Mol Ethylenoxid | 5 g |
| Ammoniak, D=1,18 (22° Baum´) | 1 g |
| Wasser bis auf pH 9 | 100 g |
Wenn dieses Färbemittel 25 Minuten lang bei 28°C auf entfärbte
Haare aufgetragen wird, so verleiht es diesen nach
dem Spülen und Schampunieren eine Färbung von 6,5 YR 5/10
gemäß Munsell.
Es wird folgendes Färbemittel hergestellt:
| 2-(N-β-Hydroxypropylamino)-3-nitro-5-methyl-5-anilin-chlorhydrat|0,5 g | |
| Propylenglykol | 10 g |
| Carboxymethylcellulose | 10 g |
| Monoethanolamin | 5 g |
| Wasser bis auf | 100 g |
Dieses Gemisch verleiht bei 25minütigem Auftragen bei
30°C auf bis zur Weißfärbung entfärbte Haare denselben
nach dem Spülen und Schampunieren eine Färbung von 4 YR
7/7 gemäß Munsell.
Es wird folgendes Färbemittel hergestellt:
| 2-(N-β,γ-dihydroxypropylamino)-3-nitro-5-methyl-anilin-chlorhydrat|1,82 g | |
| 3-Nitro-4-(N-β-hydroxyethylamino)-phenol | 0,3 g |
| 3-Nitro-4-(N-methylamino)-N,N-di-β-hydroxyethylanilin | 0,5 g |
| 2-Butoxy-ethanol | 10 g |
| Laurylsäure-monoethanolamid | 1,5 g |
| Laurylsäure | 1 g |
| Hydroxyethylcellulose | 5 g |
| Monoethanolamin | 4 g |
| Wasser bis auf pH 10 | 100 g |
Dieses Gemisch verleiht einem zu 90% natürlich weißem
Haar bei 25minütigem Auftragen bei 30°C eine rotkupferfarbene,
hell-kastanienbraune Färbung.
Es wird folgendes Färbemittel hergestellt:
| 2-(N-β-Methoxyethylamino)-3-nitro-5-methyl-5-anilin|0,6 g | |
| 2-Butoxy-ethanol | 10 g |
| Carbopol 934 | 2 g |
| Monoethanolamin | 2 g |
| Wasser bis auf pH 8,8 | 100 g |
Dieses Färbemittel ergibt bei 30minütigem Auftragen
bei 30°C auf entfärbte Haare nach dem Spülen und Schampunieren
eine Färbung von 7,5 YR 7/6 gemäß Munsell.
Es wird folgendes Färbemittel hergestellt:
| 2-(N-β-Hydroxypropylamino)-3-nitro-5-methyl-anilin-chlorhydrat|1 g | |
| Paraphenylendiamin | 0,25 g |
| Paraaminophenol | 0,065 g |
| Resorcin | 0,2 g |
| Metaaminophenol | 0,08 g |
| 2-Methyl-5-(N-β-hydroxyethylamino)-phenol | 0,05 g |
| 2-Butoxy-ethanol | 8 g |
| Carboxymethylcellulose | 2 g |
| Ammoniumlaurylsulfat | 5 g |
| Ammoniumacetat | 1 g |
| Propylenglykol | 8 g |
| Masquol DTPA | 2 g |
| Thioglykolsäure | 0,4 g |
| Ammoniak, D=1,18 (22° Baum´) | 10 g |
| Wasser bis auf pH 10,6 | 100 g |
Zum Zeitpunkt der Anwendung fügt man 100 g Wasserstoffperoxid
mit 20 Volumen zu.
Dieses Gemisch ergibt bei 30minütigem Auftragen bei 30°C
auf strohblond entfärbte Haare nach dem Spülen und Schampunieren
eine mittlere kastanienbraune Färbung mit kupferfarbenem
Schimmer.
Es wird folgendes Färbemittel hergestellt:
| 2-Amino-3-nitro-5-methyl-anilin|0,8 g | |
| Paraphenylendiamin | 0,18 g |
| Paraaminophenol | 0,05 g |
| Resorcin | 0,12 g |
| Metaaminophenol | 0,115 g |
| 2,4-Diamino-phenoxyethanol-dichlorhydrat | 0,03 g |
| Cemulsol NP₄ | 12 g |
| Cemulsol NP₉ | 15 g |
| Oleinalkohol mit 2 Mol Ethylenoxid | 1,5 g |
| Oleinalkohol mit 4 Mol Ethylenoxid | 1,5 g |
| Propylenglykol | 6 g |
| Trilon B | 0,12 g |
| Ammoniak, D=1,18 (22° Baum´) | 11 g |
| Thioglykolsäure | 0,6 g |
| Wasser bis auf pH 10,5 | 100 g |
Zum Zeitpunkt der Anwendung gibt man 100 g Wasserstoffperoxid
mit 20 Volumen zu.
Dieses Gemisch verleiht bei 30minütiger Einwirkung bei
30°C einem zu 90% natürlich weißem Haar nach dem Spülen
und Schampunieren eine kupferfarbene, mittelstarke kastanienbraune
Färbung.
Es wird folgendes Färbemittel hergestellt:
| 2-(N-β-Diethylaminoethylamino)-3-nitro-5-methyl-5-anilin|1,5 g | |
| 3-Nitro-4-(N-methylamino)-N,N-di-β-hydroxyethylanilin | 0,2 g |
| 2-Butoxy-ethanol | 10 g |
| Carboxymethylcellulose | 10 g |
| Monoethanolamin | 5 g |
| Wasser bis auf pH 10 | 100 g |
Dieses Gemisch verleiht bei 30minütiger Anwendung
bei 30°C einem bis zur Weißfärbung entfärbtem Haar
nach dem Spülen und Schampunieren eine aschfarbene
Beigefärbung.
Es wird folgendes Färbemittel hergestellt:
| 2-(N-β-Hydroxyethylamino)-3-nitro-5-methyl-anilin|1,2 g | |
| 2-Butoxy-ethanol | 10 g |
| Laurylsäure-monoethanolamid | 1,5 g |
| Laurylsäure | 1 g |
| Hydroxyethylcellulose | 5 g |
| Monoethanolamin | 2 g |
| Wasser bis auf pH 10 | 100 g |
Dieses Gemisch verleiht einem bis zur Weißfärbung entfärbten
Haar bei 25minütiger Anwendung bei 28°C nach dem
Spülen und Schampunieren eine Färbung von 5 YR 8/6 gemäß
Munsell.
Es wird folgendes Färbemittel hergestellt:
| 2-(N-β-Hydroxyethylamino)-3-nitro-5-methyl-5-anilin|1,21 g | |
| Paraphenylendiamin | 0,5 g |
| Resorcin | 0,1 g |
| Metaaminophenol | 0,21 g |
| Orthoaminophenol | 0,17 g |
| Carbopol 934 | 1,5 g |
| Alkohol (96%) | 11 g |
| Butoxy-2-ethanol | 5 g |
| Trimethyl-cetyl-ammoniumbromid | 1 g |
| Trilon B | 0,1 g |
| Ammoniak, D=1,18 (22° Baum´) | 10 g |
| Thioglykolsäure | 0,2 g |
| Wasser bis auf pH 10,5 | 100 g |
Zum Zeitpunkt der Anwendung gibt man 100 g Wasserstoffperoxid
mit 20 Volumen zu.
Dieses Gemisch ergibt bei 25minütiger Anwendung bei
28°C auf einem zu 90% natürlich weißem Haar nach dem
Spülen und Schampunieren eine dunkel kastanienbraune
Färbung mit kupferfarbenem Schimmer.
Es wird folgendes Färbemittel hergestellt:
| 3-Nitro-orthophenylendiamin|0,5 g | |
| 2-Methyl-6-nitro-anilin | 0,2 g |
| Paraphenylendiamin | 0,08 g |
| 2-Methyl-resorcin | 0,045 g |
| Metaaminophenol | 0,06 g |
| Cemulsol NP₄ | 21 g |
| Cemulsol NP₉ | 24 g |
| Oleinsäure | 4 g |
| 2-Butoxy-ethanol | 3 g |
| Ethanol (96%) | 10 g |
| Masquol DTPA | 2,5 g |
| Natriumbisulfitlösung, D=1,32 (35° Baum´) | 1 g |
| Ammoniak, D=1,18 (22° Baum´) | 10 g |
| Wasser bis auf pH 11 | 100 g |
Zum Zeitpunkt der Anwendung gibt man 80 g Wasserstoffperoxid
mit 20 Volumen zu.
Dieses Gemisch ergibt bei 25minütiger Anwendung bei 30°C
auf einem zu 90% natürlich weißem Haar nach dem Spülen
und Schampunieren eine stark goldene dunkelblonde Färbung.
Die folgenden Beispiele sollen dazu dienen, die Herstellungsverfahren
der neuen Verbindungen, welche gemäß
der Erfindung verwendet werden, zu erläuern.
Man gibt nach und nach unter Rühren innerhalb von 10
min 0,05 Mol (10,8 g) 2,6-Dinitro-4-methyl-chlorbenzol
in 25 ml Butylamin, wobei man gegebenenfalls
das Reaktionsgemisch kühlt, so daß dieses nicht über
50°C ansteigt. Nach Beendigung der Zugabe setzt man das
Rühren weitere 5 min fort und gießt dann das Reaktionsgemisch
in 100 ml Eiswasser. Das gewünschte Produkt
präzipitiert, es wird zentrifugiert, mit Wasser gewaschen
und in Ethanol umkristallisiert. Nach dem Trocknen
in Vakuum schmilzt es bei 52°C.
Man gibt 0,041 Mol (10,4 g) 2,6-Dinitro-4-methyl-N-butylanilin
zu 50 ml Ethanol, welches 10,8 g Cyclohexen und
2,8 g Pd/C (10%) enthält. Man erhält das Reaktionsgemisch
1 h lang unter Rückfluß und filtriert dann in der Wärme,
um den Katalysator zu entfernen. Das Filtrat wird daraufhin
auf -15°C abgekühlt. Das gewünschte Produkt kristallisiert
aus. Es wird zentrifugiert, mit wenig eisgekühltem
Alkohol gewaschen und im Vakuum getrocknet. Es
schmilzt bei 68°C.
Man gibt nach und nach unter Rühren innerhalb von 10
min 0,05 Mol (10,8 g) 2,6-Dinitro-4-methyl-chlorbenzol
zu 25 ml Methoxyethylamin, wobei man gegebenenfalls
das Reaktionsgemisch kühlt, so daß dieses nicht über
50°C steigt. Nach Beendigung der Zugabe setzt man das
Rühren 5 min lang fort und gießt dann das Reaktionsgemisch
in 100 ml Eiswasser. Das gewünschte Produkt fällt
dabei aus. Es wird zentrifugiert, mit Wasser gewaschen
und in Ethanol umkristallisiert. Nach dem Trocknen im
Vakuum schmilzt es bei 75°C.
Man löst 0,03 Mol (7,65 g) 2,6-Dinitro-4-methyl-N-β-
methoxyethylanilin in 38 ml absolutem Alkohol, welcher
12,3 g Cyclohexan und 3,8 g Pd/C (10%) enthält. Dann
hält man die alkoholische Lösung 15 min lang unter Rückflußtemperatur.
Man filtriert das Reaktionsgemisch in der
Wärme, um den Katalysator zu entfernen. Nach dem Abkühlen
gibt man 15 ml Alkohol, der mit Chlorwasserstoff gesättigt
ist, zu. Das gewünschte Produkt fällt als Chlorhydrat
aus. Man zentrifugiert das Chlorhydrat und wäscht
es mit wenig Alkohol, dann bringt man dasselbe in Wasser
in Lösung. Diese wäßrige Lösung wird mit Hilfe von Ammoniak
alkalisiert, um das gewünschte Produkt auszufällen,
welches zentrifugiert, mit Wasser gewaschen und in Ethanol
umkristallisiert wird. Es schmilzt bei 71°C.
Man erwärmt 2 h lang 0,1 Mol (10,9 g) Paraaminophenol
und 0,05 Mol (10, 83 g) 2,6-Dinitro-4-methyl-chlorbenzol
in 60 ml Alkohol auf Rückflußtemperatur. Nach dem Abkühlen
des Reaktionsgemisches wird dieses zentrifugiert
und das unlösliche 2,6-Dinitro-4-methyl-4′-hydroxy-
diphenylamin mit Alkohol gewaschen. Nach Umkristallisieren
in Alkohol und Trocknen im Vakuum schmilzt das
Produkt bei 192°C.
Nach Zugabe von 0,038 Mol (11 g) 2,6-Dinitro-4-methyl-
4′-hydroxy-diphenylamin zu 200 ml Alkohol, welcher 20 ml
Ammoniak (D=1,18) enthält, leitet man in diese Lösung
30 min lang Schwefelwasserstoff. Man bringt daraufhin
das Reaktionsgemisch 2 h lang auf Rückflußtemperatur.
Die alkoholische Lösung wird nach Abkühlen filtriert,
dann zur Trockene im Vakuum eingedampft. Der Rückstand
wird in 150 ml 2n-Salzsäure aufgenommen. Man filtriert,
um Unlösliches zu entfernen. Dann alkalisiert man das
Filtrat mit Hilfe von Ammoniak. Das gewünschte Produkt
fällt dabei aus. Es wird zentrifugiert, mit Wasser gewaschen,
dann in Ethanol umkristallisiert. Das Produkt
schmilzt bei 163°C.
Man gibt nach und nach unter Rühren, innerhalb von 10 min,
0,35 Mol (76 g) 2,6-Dinitro-4-methyl-chlorbenzol in
150 ml Ethanolamin, wobei man gegebenenfalls das Reaktionsgemisch
kühlt, so daß dieses nicht über 75°C ansteigt.
Nach Beendigung der Zugabe setzt man das Rühren
5 min lang fort und gießt dann das Reaktionsgemisch in
600 g Eiswasser. Das gewünschte Produkt fällt dabei
aus. Dieses wird zentrifugiert, mit Wasser gewaschen,
dann in Ethanol umkristallisiert. Nach dem Trocknen
im Vakuum schmilzt dieses bei 131°C.
Nach Zugabe von 0,4 Mol (96,4 g) 2,6-Dinitro-4-methyl-
N-β-hydroxyethylanilin zu 1500 ml absolutem Alkohol,
welcher 160 ml Ammoniak (D=1,18) enthält, läßt man
30 min lang durch diese alkoholische Lösung Schwefelwasserstoff
perlen. Die Temperatur steigt auf 50°C an
und fällt dann wieder ab. Man stellt dann die Einleitung
von Schwefelwasserstoff ein und bringt das Reaktionsgemisch
1 h lang auf Rückflußtemperatur. Nach Konzentrierung
der alkoholischen Lösung auf 300 ml filtriert
man die Mineralsalze ab. Das Filtrat wird daraufhin zur
Trockne eingedampft. Der auf diese Weise in Form eines
roten Öles erhaltene Rückstand wird in 80 ml Ethanol
(96%) in Lösung gebracht. Nach Zugabe von 170 ml Ethanol-
HCl (7 Mol HCl pro Liter Alkohol) und Abkühlung
auf 0°C zentrifugiert man das gewünschte Produkt,
welches in Form des Chlorhydrats ausfällt. Nach dem Waschen
mit Alkohol wird das Chlorhydrat in 300 ml Wasser
gelöst. Durch Neutralisation dieser Lösung mit Ammoniak
fällt das 2-(N-β-Hydroxyethylamino)-2-nitro-5-methyl-
anilin aus. Man zentrifugiert dieses Produkt, wäscht
es mit Wasser und kristallisiert es dann in Alkohol mit
96° um. Nach dem Trocknen im Vakuum schmilzt es bei 96°C.
Man löst 0,087 Mol (28 g) 2-Amino-3-nitro-5-methyl-
N-tosylanilin in 85 ml DMF, welches vorher im kochenden
Wasserbad erwärmt worden ist. Man gibt dann 9,7 g Ätzkalk
zu und anschließend innerhalb von 30 min nach und
nach unter Rühren 0,174 Mol (21,75 g) Glykolbromhydrin,
wobei man ständig auf dem kochenden Wasserbad erwärmt.
Nach 1½ h filtriert man das warme Reaktionsgemisch
und gießt daraufhin das Filtrat in 250 ml Eiswasser.
Das gewünschte Produkt fällt dabei aus. Es wird zentrifugiert,
mit Wasser gewaschen und im Vakuum getrocknet.
Nach Umkristallisation in Essigsäure und Trocknen im
Vakuum schmilzt es bei 201°C.
Man gibt unter Rühren 0,0458 Mol (16,7 g) 2-Amino-
3-nitro-5-methyl-N-β-hydroxyethyl-N-tosyl-anilin
in 167 ml konzentrierte Schwefelsäure, welche 48 ml Wasser
enthält. Das Gemisch wird 1 h lang auf dem kochenden
Wasserbad erwärmt, dann über 850 g zerkleinertes
Eis gegossen. Die schwefelsaure Lösung wird mit Ammoniak
neutralisiert. Das gewünschte Produkt fällt aus.
Nach dem Zentrifugieren, Waschen mit Wasser, Trocknen
im Vakuum und Umkristallisieren in Ethanol schmilzt es
bei 166°C.
Man löst 0,15 Mol (25,05 g) 2-Amino-3-nitro-5-methyl-
anilin in 75 ml Pyridin und gibt dann nach und nach unter
Rühren bei einer Temperatur zwischen 40 und 45°C
0,165 Mol (31,4 g) Paratoluolsulfochlorid zu. Nach Beendigung
der Zugabe setzt man das Rühren eine weitere Stunde
bei 45°C fort und gießt dann das Reaktionsgemisch in
450 ml Eiswasser und neutralisiert das Pyridin mit Hilfe
von Salzsäure. Das gewünschte Produkt, welches ausfällt,
wird zentrifugiert, mit Wasser gewaschen und dann in
Essigsäure umkristallisiert. Nach dem Trocknen im Vakuum
schmilzt es bei 184°C.
Man löst 0,246 Mol (79 g) 2-Amino-3-nitro-5-methyl-
N-tosyl-anilin in 260 ml einer normalen Natriumhydroxidlösung
bei 40°C. Man gibt nach und nach, innerhalb von
3 h, 0,286 Mol (30 ml) Methylsulfat zu, wobei man die
Temperatur auf ca. 40°C hält. Gegen Ende der Zugabe von
Methylsulfat hält man den pH-Wert des Reaktionsgemisches
alkalisch, indem man gleichzeitig 20 ml normale Natriumhydroxidlösung
zugibt. Nach dem Abkühlen
auf ca. 10°C zentrifugiert man das gewünschte Produkt,
welches ausfällt. Man wäscht mit normaler Natriumhydroxidlösung
und anschließend mit Wasser und kristallisiert
in Essigsäure um. Nach dem Trocknen im Vakuum
schmilzt das Produkt bei 208°C.
In 354 ml konzentrierte Schwefelsäure, welche 60 ml Wasser
enthält, und vorher auf 90°C erwärmt worden war, gibt
man nach und nach unter Rühren, innerhalb 1 h 15 min,
0,1785 Mol (59,8 g) 2-Amino-3-nitro-N-methyl-N-tosyl-
anilin. Man setzt das Erwärmen noch 15 min lang fort und
gießt dann das Reaktionsgemisch in 1,5 kg Eiswasser. Das
gewünschte Produkt fällt in Form seines Sulfates aus.
Es wird zentrifugiert, mit wenig Eiswasser gewaschen.
Das Sulfat wird in Wasser suspendiert; durch Zugabe von
Ammoniak unter Rühren setzt man 2-Amino-3-nitro-5-methyl-
N-methyl-anilin frei, welches zentrifugiert, mit Wasser
gewaschen und im Vakuum getrocknet wird. Das Produkt
schmilzt bei 113°C.
Man löst 0,1 Mol (15,3 g) 3-Nitro-orthophenylendiamin in
50 ml Pyridin und gibt dann nach und nach unter Rühren
bei einer Temperatur zwischen 40 und 45°C 0,11 Mol (21 g)
Paratoluolsulfochlorid zu. Nach Beendigung der Zugabe
setzt man das Rühren weiterer 15 min fort und gießt dann
das Reaktionsgemisch in 250 ml Eiswasser. Das gewünschte
Produkt fällt aus. Es wird zentrifugiert, mit Wasser gewaschen
und mit Hilfe von Essigsäure umkristallisiert.
Das Produkt schmilzt bei 195°C.
Man löst 0,093 Mol (28,5 g) 2-Amino-3-nitro-N-tosyl-
anilin in 112 ml normaler Natriumhydroxidlösung bei 30°C.
Man gibt nach und nach unter Rühren, innerhalb 1 h 30 min,
0,122 Mol (15,45 g) Methylsulfat zu. Die Temperatur hält
sich dabei zwischen 35 und 40°C. Gegen Ende der Zugabe von
Methylsulfat gibt man gleichzeitig nach und nach 3 ml einer
10-N-Natriumhydroxidlösung zu, um den pH-Wert alkalisch
zu halten.
Man kühlt das Reaktionsgemisch ab und zentrifugiert das
Produkt, welches ausfällt. Es wird mit einer normalen
Natriumhydroxidlösung gewaschen, dann mit Wasser und
mit Alkohol. Nach dem Umkristallisieren in Essigsäure
und Trocknen im Vakuum schmilzt das Produkt bei 183°C.
In 230 ml konzentrierte Schwefelsäure, welche 23 ml Wasser
enthält, und vorher auf 90°C erwärmt worden war, gibt
man nach und nach, innerhalb von 10 min, unter Rühren
0,0716 Mol (23 g) 2-Amino-3-nitro-N-methyl-N-tosyl-
anilin. Nach Beendigung der Zugabe hält man das Reaktionsgemisch
5 min lang auf 90°C und gießt dieses dann
über zerkleinertes Eis. Die auf diese Weise erhaltene
wäßrige Lösung wird mit Hilfe von Ammoniak alkalisiert,
um das gewünschte Produkt auszufällen. Dieses wird daraufhin
zentrifugiert, mit Wasser gewaschen und in 40 ml
Alkohol umkristallisiert. Nach dem Trocknen im Vakuum
schmilzt es bei 93°C.
Man gibt nach und nach unter Rühren 0,05 Mol (10,6 g)
2,6-Dinitro-4-methyl-anisol in 30 ml 1-Amino-2-propanol.
Man hält das Reaktionsgemisch 30 min lang auf 60°C und
gießt dieses dann in 120 g Eiswasser. Das gewünschte
Produkt fällt dabei aus. Es wird zentrifugiert, mit Wasser
gewaschen und dann mit Hilfe eines wäßrig alkoholischen
Gemisches umkristallisiert. Nach dem Trocknen im Vakuum
schmilzt es bei 80°C.
Man löst 0,02 Mol (5,10 g) 2,6-Dinitro-4-methyl-N-β-
hydroxypropyl-anilin in 40 ml absolutem Alkohol, welcher
0,1 Mol (8,66 g) Cyclohexen enthält. Dazu gibt man 2,5 g
Pd/C (10%) und bringt daraufhin die alkoholische Lösung
10 min lang auf Rückflußtemperatur. Nach dem Abkühlen
filtriert man das Reaktionsgemisch, um den Katalysator
zu entfernen. Man zieht im Vakuum ca. 20 ml Alkohol ab
und fügt dann 7 ml Ethanol zu, welches mit Chlorwasserstoffgas
gesättigt ist. Nach dem Abkühlen auf -10°C kristallisiert
das gewünschte Produkt aus. Dieses wird zentrifugiert,
mit wenig Alkohol gewaschen und dann mit Hilfe
von absolutem Alkohol umkristallisiert. Nach dem Trocknen
im Vakuum schmilzt das gewünschte Chlorhydrat unter
Zersetzung zwischen 145 und 50°C.
Man löst 0,05 Mol (10,6 g) 2,6-Dinitro-4-methyl-anisol
in 50 ml absolutem Alkohol. Zu dieser Lösung gibt man
nach und nach, unter Rühren, 0,1 Mol (9,1 g) 1-Amino-
propandiol-2,3. Man hält die Lösung 3,5 h bei Rückflußtemperatur.
Dann zieht man den Alkohol im Vakuum ab
und fügt 40 ml Eiswasser zu dem verbleibenden roten Öl
zu. Das gewünschte Produkt kristallisiert dabei. Es wird
zentrifugiert und mit Wasser gewaschen. Nach Umkristallisation
mit Hilfe eines wäßrig-alkoholischen Gemisches und
Trocknung im Vakuum schmilzt das Produkt bei 118°C.
Man löst 0,03 Mol (8,13 g) 2,6-Dinitro-4-methyl-N-β,γ-
dihydroxypropyl-anilin in 60 ml absolutem Alkohol, welcher
12,3 g Cyclohexen enthält. Dazu gibt man 4 g Pd/C (10%).
Man hält die alkoholische Lösung 10 min auf Rückflußtemperatur.
Nach dem Abkühlen filtriert man das Reaktionsgemisch,
um den Katalysator zu entfernen. Man dampft etwa
30 ml Alkohol im Vakuum ab und gibt dann 8 ml Ethanol zu,
welches mit Chlorwasserstoffgas gesättigt ist. Nach dem
Abkühlen auf -10°C fällt das gewünschte Produkt aus.
Man zentrfugiert das Chlorhydrat, wäscht es mit wenig
Ethylether und trocknet es im Vakuum. Nach zwei Umkristallisationen
in absolutem Alkohol schmilzt das gewünschte
Produkt unter Zersetzung zwischen 130 und 134°C.
Zu 40 ml einer Lösung von 33% Methylamin in Ethanol gibt
man nach und nach, unter Rühren, 0,05 Mol (18 g) 2,6-Dinitro-
4-methyl-chlorbenzol. Die Temperatur steigt auf 50°C
und das gewünschte Produkt fällt alsbald aus. Nach Beendigung
der Zugabe rührt man weitere 5 min, zentrifugiert
dann und wäscht das 2,6-Dinitro-4-methyl-N-methylanilin
mit Wasser, welches nach Umkristallisation in Alkohol
und Trocknen im Vakuum bei 132°C schmilzt.
Man löst 0,0407 Mol (8,6 g) 2-6-Dinitro-4-methyl-N-methyl-
anilin in 45 ml Alkohol, welcher 0,203 mol (16,7 g) Cyclohexen
enthält. Dazu gibt man 4,3 g Pd/C (10%ig). Man
bringt das Gemisch 20 min lang auf Rückflußtemperatur
und filtriert dann das kochende heiße Reaktionsgemisch,
um den Katalysator zu entfernen. Bei Abkühlung des
Filtrates kristallisiert das gewünschte Produkt aus.
Dieses wird sodann zentrifugiert, mit wenig Alkohol gewaschen
und in Ethanol umkristallisiert. Nach dem Trocknen
im Vakuum schmilzt es bei 131°C.
Man gibt nach und nach unter Rühren, innerhalb von 10 min,
0,05 Mol (10,8 g) 2,6-Dinitro-4-methyl-chlorbenzol in
25 ml N,N-Diethylaminoethylamin, wobei man das Reaktionsgemisch
kühlt, so daß dieses nicht über 50°C ansteigt.
Nach Beendigung der Zugabe rührt man noch weitere 5 min
und gießt dann das Reaktionsgemisch in 150 ml Eiswasser.
Das gewünschte Produkt fällt dabei aus. Es wird zentrifugiert,
mit Wasser gewaschen und in Ethanol umkristallisiert.
Nach dem Trocknen im Vakuum schmilzt es bei 72°C.
Man löst 0,03 Mol (8,52 g) 2,6-Dinitro-4-methyl-(N,N-diethylaminoethyl)-
anilin in 42 ml Ethanol, welches 0,15 Mol
(12,3 g) Cyclohexen und 4,3 g Pd/C (10%ig) enthält. Man
hält das Reaktionsgemisch 30 min auf Rückflußtemperatur
und filtriert dann im kochenden Zustand, um den Katalysator
zu entfernen. Nach dem Abkühlen gibt man zu dem Filtrat
30 ml Ethanol-HCl (welches 7 Mol Chlorwasserstoffgas
pro Liter enthält). Das gewünschte Produkt fällt als
Chlorhydrat aus. Man zentrifugiert das Chlorhydrat,
wäscht es mit ein wenig Aceton und löst es in 30 ml Wasser auf.
Durch Neutralisation dieser wäßrigen Lösung mit Hilfe von
Ammoniak fällt das 2-(N-β-Diethylaminoethylamino)-3-nitro-
5-methyl-anilin aus. Man zentrifugiert dieses Produkt,
wäscht es mit Wasser und kristallisiert es dann in Alkohol
mit 95° um. Nach dem Trocknen im Vakuum schmilzt es bei
45°C.
Man gibt nach und nach, unter Rühren, 0,05 Mol (10,125 g)
2,6-Dinitro-chlorbenzol in 25 ml Ethanolamin, wobei man
das Reaktionsgemisch kühlt, so daß die Temperatur nicht
über 50°C ansteigt. Man gießt das Reaktionsgemisch in
100 ml Eiswasser. Das gewünschte Produkt fällt dabei
aus. Dieses wird zentrifugiert, mit Wasser gewaschen und
in Ethanol umkristallisiert. Nach dem Trocknen im Vakuum
schmilzt es bei 100°C.
Nach Zugabe von 0,04 Mol (9,1 g) Dinitro-N-(β-hydroxyethyl)-
anilin zu 160 ml absolutem Ethanol, welches 16 ml
Ammoniak (D=1,18) enthält, läßt man 30 min lang Schwefelwasserstoff
durch diese alkoholische Lösung perlen.
Daraufhin stellt man die Gaseinleitung ab und bringt
das Reaktonsgemisch 2 h lang auf Rückflußtemperatur.
Man filtriert die kochende alkoholische Lösung, um die
mineralischen Salze zu eliminieren und dampft dann das
filtrat zur Trockene ein. Der erhaltene rote Rückstand wird
in der Wärme in Alkohol wieder aufgelöst. Durch Abkühlen
kristallisiert das gewünschte Produkt aus. Man zentrifugiert
dieses, wäscht es mit ein wenig kaltem Alkohol und
trocknet es im Vakuum. Es schmilzt bei 78°C.
Die verschiedenen Handelsnamen, welche in den vorstehenden
Beispielen verwendet wurden, werden nachfolgend im Detail
erläutert:
| CARBOPOL 934: | |
| Acrylsäurepolymer mit einem Molekulargewicht von 2 bis 3 Millionen, erhältlich durch die Firma Goodrich Chemical Company. | |
| CEMULSOL NP₄: | Nonylphenol mit 4 Mol Ethylenoxid, erhältlich durch die Firma Rhône Poulenc. |
| CEMULSOL NP₉: | Nonylphenyl mit 9 Mol Ethylenoxid, erhältlich durch die Firma Rhône Poulenc. |
| ALFOL C₁₆/₁₈ (50/50): | Cetylstearylalkohol, erhältich duch die Firma Cond´a. |
| Lanettewachs E: | Teilweise sulfatierter Cetylstearylalkohol, erhältlich durch die Firma Henkel. |
| CEMULSOL B: | Ethoxyliertes Rizinusöl, erhältlich durch die Firma Rhône Poulenc. |
| MASQUOL DTPA: | Diethylentriaminpentaessigsäure-natriumsalz. |
| TRILON B: | Ethylendiamintetraessigsäure-natriumsalz. |
Die Anmelderin hat die nachstehenden Vergleichsversuche durchgeführt,
in denen erfindungsgemäße Färbemittel unter Verwendung der
erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (I) mit Färbemitteln
unter Verwendung von hierfür bekannten Verbindungen des Standes
der Technik im Hinblick auf die Witterungsbeständigkeit von damit
gefärbten Haaren verglichen wurden.
Es wurden die in der nachfolgenden Tabelle II aufgeführten
Verbindungen gemäß dem Stand der Technik (US-A 27 50 326, zitiert
in US-A 39 30 792) und gemäß der vorliegenden Erfindung in ihrer
Witterungsstabilität (Witterungsbeständigkeit von gefärbten
Haaren) miteinander verglichen.
Es wurden Färbemittel der folgenden Zusammensetzung verwendet:
| Farbstoff|0,005 Mol | |
| 2-Butoxyäthanol | 10 g |
| Alfol C₁₆/C₁₈ (50/50) | 8 g |
| Lanettewachs | 0,5 g |
| Cemulsol B | 1 g |
| Oleinsäurediäthanolamid | 1,5 g |
| Ammoniak auf | pH=10,6 |
| Wasser auf | 100 g |
Die Färbemittellösung wurde auf natürliche graue Haare aufgebracht
(2 g des Färbemittels pro g Haar), wobei das Färbemittel
während 20 Minuten bei Raumtemperatur (20-22°C) in
Kontakt mit dem Haar blieb. Die Haarlocken wurden dann gespült,
mit Schampooniermittel gewaschen, neuerlich gespült und
danach getrocknet.
Die gefärbten Locken wurden dann einem "schwachen Bewitterungstest"
unterworfen.
Nach diesem Test wurden die gefärbten Locken einem Bewitterungstest
unter Lichteinfluß unterworfen, wobei eine Xenotest-
Apparatur Verwendung fand. Die Abschwächung und der Abbau
der Färbung der Haarlocken wurde unter beschleunigten Bedingungen
untersucht und mit Proben verglichen, die dem Vergleich
dienten (z. B. mit einem zweiten Satz gefärbter Locken).
Die Xenotest-Apparatur ist im "Journal of the Society of Dyers
and Colourists", Bd. 79, s. 263 bis 731, beschrieben.
Die Farbdifferenz zwischen jeder untersuchten Probe und ihrer
entsprechenden Kontrollgruppe wurde nach der Bewertung von
Munsell ausgedruckt (vgl. Seite 9), um die Abschwächung oder den
Abbauindex ΔE nach Nickerson zu bestimmen.
Der Abbau- oder Abschwächungsindex ΔE der Farbe kann nach der
Nickerson-Gleichung ausgedrückt werden:
ΔE = 0,4 Co dH + 6 dV + 3 dC
(vgl. "Journal of the Optical Society of America", Bd. 34, Nr. 9,
Sept. 1944, Seiten 550-570).
In der Nickerson-Formel bedeutet ΔE den Gesamtabbau der
Farbe, dH, dV und dC bedeuten die Änderung der absoluten Werte
der Parameter H, V und C, und Co bedeutet die Sättigung der
anfänglichen Färbung des gefärbten Haarteils, der nicht dem
Bewitterungstest ausgesetzt wurde.
Es wurden die folgenden, in der nachfolgenden Tabelle III
zusammengestellten Ergebnisse erhalten. In dieser Tabelle
bedeuten Werte, die mit einem * gekennzeichnet sind, Ergebnisse,
die unter sonst gleichen Bedingungen mit gebleichten
anstelle von natürlichen grauen Haaren erhalten wurden.
Aus diesen Ergebnissen folgt die wesentlich
bessere Witterungsbeständigkeit von mit erfindungsgemäßen
Mitteln durchgeführten Färbungen, die im Durchschnitt zwei-
bis dreimal besser ist als bei Mitteln gemäß dem Stand der
Technik.
Claims (10)
1. Nitro-orthophenylendiamin-Derivate, dadurch gekennzeichnet,
daß sie der folgenden allgemeinen
Formel entsprechen:
worin R′₁ und R′₂ unabhängig voneinander bedeuten:
ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine mono-
oder polyhydroxylierte Alkylgruppe, eine Alkylgruppe,
welche substituiert ist durch eine Alkoxygruppe,
eine Aminoalkylgruppe, deren Aminogruppe gegebenenfalls
mit einer Alkylgruppe mono- oder disubstituiert
sein kann; wobei der Rest R′₂ auch eine Phenylgruppe
oder eine mit einer Alkyl-, Hydroxyl- oder Aminogruppe
substituierte Phenylgruppe darstellen kann
und Z′ ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe bedeutet,
vorausgesetzt, daß R′₁, R′₂ und Z′ nicht
gleichzeitig Wasserstoff bedeuten, und wenn R′₂ Methyl
oder Phenyl darstellt, R′₁ und Z′ nicht beide
gleichzeitig Wasserstoff darstellen können; wenn Z′
Methyl darstellt, sich wenigstens eine der Gruppen
R′₁ und R′₂ von Wasserstoff unterscheidet; wenn R′₁
und R′₂ Methyl bedeuten, Z′ von Wasserstoff verschieden
ist sowie deren kosmetisch annehmbare Salze
2. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen gemäß
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn R′₁
Wasserstoff bedeutet, man eine Reduktion der Verbindungen
der allgemeinen Formel [III)
mit Hilfe von Ammoniumsulfit oder Alkalisulfit oder durch
Wasserstofftransfer von Cyclohexen auf die Verbindung der
Formel (III) in Gegenwart von Pd/C durchführt.
3. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen gemäß Anspruch
1, worin R′₁ Alkyl oder substituiertes Alkyl
bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man eine selektive
Benzolsulfonierung oder Paratoluolsulfonierung
der Verbindungen gemäß Anspruch 1, in welchen R′₁
Wasserstoff bedeutet, durchführt, indem man die erhaltenen
Arylsulfonamide mit Halogenalkan der Formel XR′₁,
worin X Halogen und R′₁ die vorstehend angegebene Bedeutung
hat, umsetzt und nach der Substitution die
Sulfonamide hydrolysiert.
4. Färbemittel für menschliche Haare, dadurch gekennzeichnet,
daß es mindestens einen
Farbstoff der folgenden allgemeinen Formel (I) enthält:
worin R₁ und R₂ unanbhängig voneinander ein Wasserstoffatom,
eine Alkylgruppe, eine mono- oder polyhydroxylierte
Alkylgruppe, eine Alkylgruppe, substituiert
durch eine Alkoxygruppe, eine Aminoalkylgruppe, deren
Aminogruppe gegebenenfalls mit einer Alkylgruppe
mono- oder disubstituiert ist, darstellen, wobei
der Rest R₂ auch eine Phenylgruppe oder eine mit
einer Alkyl-, Hydroxyl- oder Aminogruppe substituierte
Phenylgruppe bedeuten kann, Z ein Wasserstoffatom oder
eine Alkylgruppe darstellt sowie dessen kosmetisch
annehmbare Salze.
5. Färbemittel für menschliche Haare gemäß Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens
einen Farbstoff der Formel (I) enthält, worin
Z Wasserstoff oder Methyl bedeutet, R₂ Wasserstoff,
Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, β-Hydroxyethyl, β-Hydroxypropyl,
β,γ-Dihydroxypropyl, β-Methoxyethyl, N,N-
Diethylaminoethyl, p-Hydroxyphenyl, und R₁ Wsserstoff,
Methyl, Ethyl oder β-Hydroxyethyl darstellt.
6. Mittel gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Farbstoff der Formel (I)
entspricht, worin Z Methyl bedeutet oder worin
R₂ verschieden von Wasserstoff ist.
7. Färbemittel gemäß einem oder mehreren der Ansprüche
4 bis 6, zur Färbung menschlicher Haare, dadurch
gekennzeichnet, daß es in einem kosmetisch
annehmbaren Milieu mindestens eine Verbindung
der Formel (I) in Anteilen von 0,001 bis 5 Gew.-%
enthält.
8. Mittel gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis
7, zur Direktfärbung von Haaren,
dadurch gekennzeichnet, daß es außerdem
andere Direktfarbstoffe aus der Gruppe der Azofarbstoffe,
Anthrachinonfarbstoffe, Nitroderivate der
Benzolreihe, die sich von denen der Formel (I) unterscheiden,
enthält.
9. Mittel gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis
7, dadurch gekennzeichnet,
daß es in Form einer wäßrigen,
alkoholischen oder wäßrig-alkoholischen Lösung
vorliegt, welche mindestens ein kosmetisches
Harz enthält.
10. Mittel gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 4
bis 7 zur Oxidationsfärbung, dadurch
gekennzeichnet, daß es außerdem
mindestens einen Farbstoffvorläufer, der durch
Oxidation entwickelt wird, enthält.
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