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DE3200556A1 - Mikrowellen-heizeinrichtung - Google Patents

Mikrowellen-heizeinrichtung

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Publication number
DE3200556A1
DE3200556A1 DE19823200556 DE3200556A DE3200556A1 DE 3200556 A1 DE3200556 A1 DE 3200556A1 DE 19823200556 DE19823200556 DE 19823200556 DE 3200556 A DE3200556 A DE 3200556A DE 3200556 A1 DE3200556 A1 DE 3200556A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotatable
column
contacts
sensors
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823200556
Other languages
English (en)
Inventor
Richard W. 01757 Milford Mass. Cenedella
John A. 01581 Westboro Mass. Malinoski
John A. 01757 Milford Mass. Pauly
Carl W. 01746 Holliston Mass. Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Baxter International Inc
Original Assignee
Baxter Travenol Laboratories Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US06/226,259 external-priority patent/US4467163A/en
Priority claimed from US06/226,258 external-priority patent/US4471193A/en
Application filed by Baxter Travenol Laboratories Inc filed Critical Baxter Travenol Laboratories Inc
Publication of DE3200556A1 publication Critical patent/DE3200556A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/64Heating using microwaves
    • H05B6/80Apparatus for specific applications
    • H05B6/806Apparatus for specific applications for laboratory use
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/08Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor
    • B01J19/12Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor employing electromagnetic waves
    • B01J19/122Incoherent waves
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    • HELECTRICITY
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    • H05B6/645Method of operation or details of the microwave heating apparatus related to the use of detectors or sensors using temperature sensors
    • H05B6/6452Method of operation or details of the microwave heating apparatus related to the use of detectors or sensors using temperature sensors the sensors being in contact with the heated product

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Description

: : * ^PATENTANWÄLTE DR. KADOR & DR. KLUNKER
-ί-
K 13 889
Mikrowellen-Heizeinrichtung
Diese Erfindung betrifft allgemein Mikrowelleneinrichtungen zum sicheren Erwärmen einer Partie bzw. Füllung unterschiedlicher Gegenstände und insbesondere auf eine solche Einrichtung zum Auftauen des aus einer gefrorenen, parenteralen Lösung gebildeten Inhalts von Kunststoffbeuteln.
Die Zugabe von Medikamenten zu parenteralen Lösungen ist eine in weitem Umfang akzeptierte, klinische Praxis. Obwohl viele intravenöse Zusätze gegenwärtig in den Patientenstationen durch das Pflegepersonal hergestellt werden, verlangt man in zunehmendem Maße bei den Krankenhäusern, Programme für pharmakopöische Bemischungen zu erstellen, um die Fehler bei der Medikation und das Risiko mikro-biologischer Kontaminierung^ auf ein Mindestmaß zu verringern. Um die Verwendung verfügbarer Arbeitskraft auf ein Mindestmaß zu verbessern, haben einige Apotheken die Praxis herangezogen, Beimengungen einzufrieren.
Es ist bekannt, daß mehrere Antibiotika, die sich in klinischem Gebrauch befinden, für längere Zeiträume
stabil bleiben, wenn sie in parenteralen Lösungen mit großem Volumen eingefroren sind. Tatsächlich kann das Einfrieren antibiotischer Lösungen oft die Stabilität verlängern und das Wachstum im wesentlichen jeglicher mikro-bioloischen Kontamination aussetzen. Studien haben gezeigt, daß antibiotische Beimengungen für bis zu 30 Tage unbeeinträchtigt bleiben, wenn sie in Behälterbeuteln für 100 oder 50 ml Beimengung eingefroren sind. Allerdings macht die Zeit von mehreren Stunden, die ZUIn Auftauen dieser Einheiten auf Raumtemperatur erforderlich ist, diese Technik oft für das Krankenhaus ungeeignet. Eine gewisse Verbesserung beim Wirkungsgrad der Vor- bzw. Zubereitung kann dadurch erreicht werden, daß man die Beutel im Warmwasserbad auftaut, eine Technik, die in weitem Umfang in Blutbanken praktiziert wird. Das Auftauen in warmem Wasser braucht allerdings noch immer beträchtliche Zeit, zusätzlich zum Erfordernis arbeitsintensiver Vorgänge sowohl zum Reinigen der Bäder zum Verringern des Maßes der Verschmutzung als auch zum Verhindern der Kontaminierung durch die Berührung während der Verteilungstätigkeiten.
Als eine Lösung für diese Probleme wurden Mikrowellenöfen als Medium zum Auftauen gefrorener Beimengungen vor der intravenösen Verabreichung vorgeschlagen. Das sich ergebende, rasche Auftauen würde zentralisierte Beimengungsprogramme bzw. Medikamentenprogramme ermöglichen, um einen 24-Stunden-Dienst zu betreiben, ohne daß es für eine Apotheke erforderlich ist, zum Herstellen der Verordnungen jederzeit bereit zu sein. Andere Merkmale umfassen die Gelegenheit, einen Vorteil aus der Effizienz zu gewinnen, welche mit Großherstellungstechniken einhergeht. Besonders wichtig wäre die Möglichkeit, eine Qualitätskontrolle hergestellter Partien vor der Freigabe einzu-
3^ führen, was gegenwärtig nicht möglich ist für Verordnungen, welche durch herkömmliche Methoden hergestellt sind und bei welchen die zulässige Höchstlagerzeit in gekühltem Zustand 24 Stunden beträgt.
Obwohl der Wirkungsgrad der Mikrowellenerwärmung viele Vorzüge liefert, befriedigen bisherige Mikrowellenofen nicht alle Erfordernisse zum sicheren Auftauen einzeln in Beuteln verpackter Einheiten aus parenteralen Substanzen in einem Maßstab, der für praktische Anwendungen erforderlich ist. Selbst die differenziertesten, Zeit und Temperatur messenden Regler, die zusammen mit vorliegenden Mikrowellenofen verfügbar sind, können nicht unter allen Bedingungen ein Überhitzen einzelner Ein-
jQ heiten während des Auftauens einer ganzen Füllung bzw. Partie hiervon verhindernT Beispielsweise kann eine ungünstige Kombination von Einheiten in einer vorgegebenen Partie, welche im wesentlichen unterschiedliche Volumina oder chemische Eigenschaften aufweisen, ungleichmäßige Temperaturzunahmen und ein hieraus resultierendes Überhitzen spezieller Einheiten verursachen. Ähnliche Konsequenzen können sich dadurch ergeben, daß man versehentolieh einen auf- oder angetauten Beutel zu einer völliger frorenen Partie gibt. Zusätzlich zur Möglichkeit, die die therapeutische Wirksamkeit ihres Inhalts verringert, kann das Überhitzen auch das Platzen eines speziellen Beutels verursachen. Unter bestimmten Bedingungen kann die explosionsartige Entladung aus einem geplatzten Beutel Bedienungspersonal verletzen, und in allen Fällen muß der Inhalt dieses geplatzten Beutels von allen Anlagenoberflächen abgeputzt werden, an welchen er sich ansammelt.
Das Ziel dieser Erfindung ist es deshalb, eine Mikrowellen-Heizeinrichtung vorzusehen, welche sicher, wirksam und gleichzeitig den aus einer gefrorenen, parenteralen Mischung gebildeten Inhalt vieler Kunststoffbeutel auftauen kann.
Gegenstand der Erfindung ist ein Mikrowellenofen zum selektiven, raschen und sicheren Anheben der Temperatur mehrerer getrennter Gegenstände. Grund-Bauelemente gemäß Erfindungsgegenstandes sind ein Gehäuse, welches eine
Ofenkammer umgrenzt, eine Tür, welche einen Zugang hierzu liefert sowie eine Energiequelle, um Mikrowellenenergie in die Kammer einzuleiten. Innerhalb der Kammer ist eine Trageanordnung angeordnet, welche eine Vielzahl von g Heizstationen festlegt, von welchen jede dazu eingerichtet ist, einen getrennten, zu erwärmenden Gegenstand aufzunehmen. Ein Temperaturmeßfühler ist in jeder der Stationen angeordnet, um die Temperatur eines hierin enthaltenen Gegenstandes zu messen. Zwischen Mikrowellenquelle und
IQ Temperaturmeßfühlern ist eine Steuerschaltung zwischengekoppelt, welche automatisch die Mikrowellenquelle in Abhängigkeit von der Messung einer Temperatur über einen bestimmten Schwellenwert durch irgendeinen der einzelnen Meßfühler außer Erregung setzt. Die Anordnung einzelner Temperaturmeßfühler in jeder mehrerer Heizstationen gestattet die Erwärmung vieler Gegenstände bis auf eine bestimmte Temperaturhöhe, während garantiert ist, dai| keiner der einzelnen Gegenstände eine Temperatur erreichen wird, welche wesentlich über der bestimmten Höhe liegt.
Gemäß einem Merkmal der Erfindung umfassen die Meßfühler einen Meßfühler, der in einer identifizierbaren Steuerstation angeordnet ist, und eine Vielzahl von Sicherheits- meßfühlern, welche jeweils in einer unterschiedlichen Hilfsstation angeordnet sind. Die Mikrowellenquelle wird durch die Steuerschaltung außer Erregung gesetzt,in Abhängigkeit entweder von der Messung einer Temperatur oberhalb eines gegebenen Schwellwerts durch den Steuermeßfühler oder durch Messung mittels irgendeines der Sicherheitsmeßfühler einer Temperatur, welche wesentlich über dem vorgegebenen Schwellwert liegt. Der Steuermeßfühler beendet automatisch einen Erwärmungszyklus, wenn ein Gegenstand in der Steuerstation eine gewünschte Temperatur erreicht hat. Zu diesem Zeitpunkt werden auch alle anderen Gegenstände, die in den Hilfsstationen enthalten sind, Temperaturen innerhalb eines annehmbaren Temperaturbereiches erreicht haben. Falls allerdings
ein spezieller Gegenstand in einer Hilfsstation bereits vorzeitig eine Temperatur erreicht, welche wesentlich jenen annehmbaren Bereich überschreitet, dann veranlaßt ein Sicherheitsmeßfühler, welcher dieser Station zugeordnet ist, automatisch die Beendigung der Erregung der Mikrowellenquelle, um eine weitere Erwärmung zu verhindern.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung ist jeder Meßfühler von einem länglichen Meßfühlergehäuse eingeschlossen, das aus einem elektrisch leitfähigen Material gebildet ist, um eine Abschirmung für Mikrowellenenergie herzustellen, und welches eine Länge aufweist, die hierfür einen Zustand einer nicht abgestimmten Antenne in Bezug auf die Mikrowellen-Übertragungsfrequenz der Quelle herstellt. Die Meßfühlergehäuse verhindern.argendeine wesentliche Mikrowellenerwärmung der Meßfühler, welche deshalb genau die Temperaturen öer Gegenstände wiedergeben, welche innerhalb jeder Station in der Kammer erreicht werden. 20
Gemäß eines noch anderen Merkmals der Erfindung bildet eine drehbare Unterlage, die in der Kammer angeordnet ist, eine ringförmige Anordnung von Erwärmungsstationen, von welchen jede einen auf Temperatur ansprechenden Meßfühler aufnimmt. Die länglichen Meßfühlergehäuse, welche die Meßfühler einschließen, sind mittig in der Kammer getragen und erstrecken sich radial in die Stationen hinein. Diese Temperatur-Meßanlage erleichtert die genaue Temperatur-Überwachung einer Vielzahl unterschiedlieher Gegenstände, welche innerhalb der Ofenkammer erwärmt werden.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung umfaßt jede Erwärmungsstation ein ebenes Tablett zum Tragen eines zu erwärmenden Gegenstandes, und jedes Meßfühlergehäuse umfaßt eine längliche, ebene Fläche zum Eingriff hiermit. Jedes Meßfühlergehäuse ist derart angeordnet, daß es von einem Tablett und einem Gegenstand eingeschlossen wird
;;.-o200556
und seine ebene Oberfläche im wesentlichen parallel zu dem Tablett ausgerichtet ist. Die ebenen Gehäuseflächen fördern die Wärmeübertragung zwischen den Meßfühlern und den erwärmten Gegenständen.
Gemäß einem noch weiteren Merkmal der Erfindung sind die ebenen Tabletts im wesentlichen vertikal ausgerichtet und umfassen Haken zum Tragen der zu erwärmenden Gegenstände. Die Meßfühlergehäuse umfassen vertikale
,λ Abschnitte, welche von dem Ofengehäuse getragen sind, und horizontale Abschnitte, welche jeweils neben einem mittleren Abschnitt dieses Tabletts angeordnet sind, welchem sie zugeordnet sind. Die mit Haken ausgestatteten Tabletts erleichtern die Erwärmung von mit einer unterschiedlich bemessenen Substanz gefüllten Beuteln, von welchen jeder in thermischem Eingriff mit den strategisch angeordneten, horizontalen Gehäuseabschnitten gelangen kann.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung umfaßt eine Drehkupplung einen ortsfesten Abschnitt, der am Gehäuse angebracht ist und ortsfeste Kontakte aufweist, die mit der Steuerschaltung verbunden sind, und einen drehbaren Abschnitt, der an der drehbaren Unterlage angebracht ist und drehbare Kontakte aufweist, welche mit den Meßfühlern verbunden sind und in Cleiteingriff mit den ortsfesten Kontakten während der Drehbewegung der drehbaren Unterlage stehen. Die drehbare Kupplung erleichtert die Wiedergewinnung von Signalinformationen aus den Temperaturmeßfühlern, welche sich im Inneren der Mikrowellen ofenkammer bewegen.
Ein noch anderes Merkmal der Erfindung ist ein Multiplexer für elektrische Signale, der innerhalb der Ofenkammer angebracht ist und einen Eingang aufweist, der angeschlossen ist, um die Ausgangssignale aus allen Meßfühlern aufzunehmen, sowie einen Ausgang, der an die drehbaren Kontakte angeschlossen ist und dazu eingerichtet ist,
Ά-
* aufeinanderfolgend alle die Ausgangssignale in einer bestimmten Folge hierauf zu übertragen. Der Multiplexer erhöht die Signalkapazität der drehbaren Kupplungsanordnung .
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung ist der Multiplexer in einer elektrisch, leitfähigen Dose untergebracht, von welcher ein äußerer Oberflächenabschnitt mit sowohl einem dielektrischen Überzugsmaterial als auch einer elektrisch leitfähigen Schürze hieran angrenzend abgedeckt ist. Mikrowellenenergie wird von der leitfähigen Dose abgeschirmt und wird durch den kapazitiven Block, der durch die Dose gebildet ist, zerstreut, wobei das dielektrische Material und die leitfähige Schürze hierbei eine Interferenz mit den Multiplexer-Signalen verhindern.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung umfaßt der drehbare Kupplungsabschnitt eine Isolatorsäule, welche sich durch einen Wandabschnitt des Gehäuses erstreckt und eine äußere Oberfläche aufweist, welche die drehbaren Kontakte trägt, welche mit Längsabstand angeordnete Ringe umfassen, und der ortsfeste Kupplungsabschnitt umfaßt einen Isolatorblock, der die ortsfesten Kontakte trägt und eine zylindrische Öffnung aufweist, welche die Isolatorsäule aufnimmt. Die ortsfesten Kontakte umfassen mehrere Federkontakte, die paarweise angeordnet sind, wobei die Federkontakfce, welche jedes Paar bilden, jeweils einen unterschiedlichen der ■Ringkontakte umgreifen ■ und elektrisch miteinander ver-30
bunden sind. Diese Anordnung stellt eine wirksame elektrische Kupplung dar, und die redundanten Paare der Federkontakte verhindern den Verlust eines Signals in Abhängigkeit von der versehentlichen Fehlausrichtung oder der Schwingung der verschiedenen Einzelkomponenten.
Gemäß einem noch anderen Merkmal der Erfindung umfaßt eine Drehscheibe eine mittig angeordnete Säule, eine koaxial und verschieblich hiervon aufgeonommene Welle,
eine Einrichtung, die eine Nut-/Federverbindung zwischen Welle und Säule zur gemeinsamen Drehung herstellt, sowie einen Lösemechanismus, der betätigbar ist, um die axiale Relativbewegung zwischen Säule und Welle zuzulassen.
Nach Betätigung des Lösemechanismus kann die Isolatorsäule aus dem Isolatorblock ausgefahren werden, was die Entfernung der gesamten Drehscheibenanordnung aus der Ofenkammer gestattet. Der erneute Zusammenbau der Bestandteile wird durch einen konisch geformten Abschlußabschnitt der Isolatorsäule vereinfacht, welcher während der Bewegung der Säule in den Isolatorblock mit den Federkontaktpaaren in Eingriff tritt.
Die obigen und andere Ziele und Merkmale der Erfindung werden nach dem Studium der folgenden Beschreibung noch ersichtlicher werden, welche im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen vorgenommen wird, in welchen:
Fig. 1 eine schematische Perspektivansicht eines erfindungsgemäßen Mikrowellenofens ist, Fig. 2 eine schematische, teilweise quergeschnittene. Vorderansicht einer einzigen Heizstation einer Drehscheibe ist, die in Fig. 1 dargestellt ist,
Fig. 3 eine schematische, teilweise quergeschnittene Ansicht der Heizstation ist, die in Fig. 2 dargestellt ist,
Fig. 4 eine schematische Querschnittsansicht eines Temperaturmeßfühlers ist, der in Fig. 2 und 3 dargestellt ist,
Fig. 5 eine schematische Ansicht einer drehbaren, elektrisehen Kupplung ist, die in Fig. 1 gezeigt ist, Fig. 6 eine schematische Ansicht eines Schnitts ist,
der längs Linie 6-6 in Fig. 5 vorgenommen wurde,
Fig. 7 eine schematische Ansicht eines Schnitts ist,
der längs Linie 7-7 in Fig. 6 vorgenommen wurde,
Fig. 8 eine schematische Ansicht eines Schnitts durch eine Mittelsäule der in Fig. 5 bis 7 gezeigten, drehbaren Kupplung ist,
Fig. 9 eine schematische Ansicht ist, welche Details der Anordnung von Drehscheibe und drehbarer Kupplung darstellt, die in Fig. 1 gezeigt sind, und Fig.10 ein schematisches Blockschaltbild einer elektrisehen Steuerschaltung für den in Fig. 1 gezeigten Mikrowellenofen ist.
Fig. 1 stellt eine Mikrowellen-Heizeinrichtung 11 dar, die in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist. Ein Gehäuse 12 umgrenzt eine Ofenkammer 13, zu welcher der Zugang mittels einer Türe 14 hergestellt ist. Innerhalb der Kammer 13 ist drehbar eine Drehscheibenanordnung 14 zum Tragen von Gegenständen gelagert, welche mit einem Drehantriebsmechanismus 15 gekoppelt ist. Eine Mikrowellenquelle 16 überträgt in die Ofenkammer 13 Strahlungsenergie zum Erwärmen von hierin enthaltenen Gegenständen. An einer Steuertafel des Gehäuses 12 befinden sich eine Anzeige 18, mehrere Ofen-Steuerknöpfe 19 und ein Programmkarten-Einlegeschlitz
21. Zwischen der Steuertafel 17, der Mikrowellenquelle 16 und dem Antriebsmechanismus 15 sowie einer Gleichstromversorgung 22 befindet sich eine gedruckte Schaltung 23 zum Steuern des Ofens. Die obengenannten Abschnitte der Mikrowelleneinheit 11 werden bei handelsüblich verfügbaren Mikrowellenofen verwendet.
Die Drehscheibe 14 trägt eine Steuerstation 25 und mehrere, in Kreisringrichtung verteilte Hilfsstationen 26, welche jeweils zur Aufnahme eines zu erwärmenden ^ Gegenstandes in der Kammer 13 eingerichtet sind. Innerhalb der Steuerstation 25 ist ein auf Temperatur ansprechender Steuermeßfühler 27 angeordnet, während ein auf Temperatur ansprechender Sicherheitsmeßfühler 28 in jeder der Hilfs- oder Nebdnstationen 26 angeordnet ist. Eine Sicherheitssteuerschaltung 31 ist elektrisch ' mit einer Alarmhupe 32, einem Alarmlicht 33, einem Rückstellschalterknopf 34 und einer Ofen-Steuerschaltung 23 gekoppelt. Elektrische Signale aus den Meßfühlern 27
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bzw. 28 werden aus der Kammer 13 der Ofensteuerschaltung 23 und der Sicherheitssteuerschaltung 31 über die drehbare elektrische Kupplungsanordnung 35 zugeführt. Die Erwärmungsstationen 25, 26, die Meßfühler 27, 28, die drehbare Kupplungsanordnung 35 und die Sicherheitssteuerschaltung 31 werden im einzelnen nachfolgend beschrieben.
Es wird nun auf die Fig. 2 und 3 Bezug genommen; dort sind detaillierter die Steuerstation 25 und der Steuermeßfühler 27 gezeigt. Die Nebenstationen 26 bzw. die Sicherheitsmeßfühler 28 sind baulich identisch mit der Steuerstation 25 und dem Steuermeßfühler 27 und werden deshalb nicht weiter beschrieben. Die Steuerschaltung ist von einem Tablett 37 gebildet, welches ein unteres Ende aufweist, das in einem Sockelabschnitt 36 der Drehscheibe 14 gehalten ist, sowie ein oberes Ende, welches von einem oberen Abschnitt 38 hiervon gehalten ist. Der Steuermeßfühler 27 umfaßt einen horizontal ausgerichteten Endabschnitt 41, der neben einem mittigen Abschnitt des Tabletts 37 angeordnet ist. Vom oberen Abschnitt des Tabletts 37 aus erstreckt sich ein Haken 39, welcher einen zu erwärmenden Gegenstand 4 0 trägt. Bei der bevorzugten Verwendung der Erfindung besteht der Gegenstand
40 beispielsweise aus einem flexiblen Kunststoffbeutel (wie gezeigt), der eine intravenös zu verabreichende, gefrorende Substanz enthält. Wenn er am Beutel 39 angeordnet ist, dann überlagert der Beutel 40 den Endabschnitt
41 des Meßfühlers 27 und gelangt hiermit in Eingriff,
um hiermit in guter, thermischer Berührung zu stehen. Wie
ow in Fig. 3 gezeigt, weist der Endabschnitt 41 des Meßfühlers 27 einen länglichen Querschnitt auf, so daß er eine ebene Oberfläche herstellt, welche im wesentlichen parallel zum Beutel 40 sowie in enger Berührung hiermit steht, wobei die Wärmeübertragung hierzwischen verbessert wird. Wie auch in Fig. 3 gezeigt, ist das Tablett 37 unter einem kleinen Winkel von beispielsweise 6 0 bezüglich der Vertikalrichtung gelagert. Dieser Winkel kann erhöht werden, falls erhöhte Erwärmungsraten für weniger Stationen
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gewünscht sind.
Wie in Fig. 4 gezeigt, umfaßt der Steuermeßfühler 27 ein längliches Rohr, welches einen horizontalen Abschnitt 41 und einen vertikalen Abschnitt 4 2 aufweist, der sich aus einer abgedichteten Metalldose 43 heraus erstreckt, welche auch die Sicherheitsmeßfühler 28 (Fig. 5) aufnimmt. Durch das Rohr 41, 4 2 hindurch erstreckt sich ein Kabel 44, welches aus einem Paar isolierter Signaldrahte 45, 46, einer geflochtenen, leitfähigen Abschirmung 47 und einer Isolierabdeckung 48 besteht. Die äußeren Enden der Signaldrähte 45, 46 sind mit den Anschlüssen eines Thermistors 49 verbunden, während die inneren Enden hiervon mit einer -elektrischen Schaltung verbunden sind, die innerhalb der Dose 43 aufgenommen ist, wie unten beschrieben wird. Die äußeren Enden der Drähte 45, 46 und den Thermistor 49 schließt ein elektrisches Isolierrohr 51 ein. Das Volumen zwischen der geflochtenen Abschirmung 4 7 und dem horizontalen Rohrabschnitt 41 ist mit Vergießmaterial wie Silberepoxid aufgefüllt, welches eine hohe Wärmeleitfähigkeit aufweist, um eine gute Wärmeübertragung zwischen dem Rohrabschnitt 41 und dem Thermistor 49 herzustellen.
Die Wärmeübertragung zwischen dem Beutel 40,(Fig. 2) und dem Thermistor 49 wird durch die hohe Wärmeleitfähigkeit des Rohrabschnitts 41 und der Vergießverbindung 52 auf ein Höchstmaß gebracht. Allerdings wird die unmittelbare Erwärmung durch Mikrowellenenergie beim Meßfühler 27 durch das Rohr 41, 42 auf ein Mindestmaß gebracht, welches als Abschirmung gegenüber Mikrowellenenergie wirkt. Bevorzugt ist das Rohr 41, 4 2 aus hochleitfähigem Material wie etwa Messing gebildet und bis zu einem äußerst feinen Endbearbeitungszustand mit einem Material mit niedrigem Widerstand beschichtet, wie etwa mit Silber. Auf diese Weise wird die Leitfähigkeit auf ein Höchstmaß gebracht und die Mikrowellenerwärmung des Meßfühlers 27 auf ein Mindestmaß, und zwar wegen der Erscheinung
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des Skin-Effekts. Zusätzlich ist die Länge des Meßfühlers 27 derart ausgewählt, daß sie hierfür einen Zustand einer nicht abgestimmten Antenne herstellt, und zwar bei den Mikrowellenfrequenzen, welche von der Quelle 16 übertragen werden. Eine derartige Fehlabstimmung begrenzt noch weiter die Mikrowellenerwärmung des Meßfühlers 27.
Während des Einbaus des Meßfühlers 27 wird das Ende der geflochtenen Abschirmung 4 7 zurückgezogen, um die Enden der Signaldrähte 45, 46 freizulegen, welche an den entgegengesetzten Anschlüssen des Thermistors 4 9 angebracht werden. Das Isolatorrohr 51 wird dann über dem Thermistor 49 angebracht und mit dem vorher zurückgezogenen Abschnitt der geflochtenen Abschirmung 4 7 abgedeckt. Nach dieser Vorbereitung wird die Thermistoranordnung durch das offene Ende des Rohrabschnitts 4 2 eingeschoben, bis sie die Position im Inneren des RohrabSchnitts 41 erreicht, die in Fig. 4 dargestellt ist. Eine elektrisch und thermal leitfähige Vergußmasse 52 wie Silber-Epoxidharz wird dann durch eine öffnung 55 eingebracht, um vollständig den Rohrabschnitt 41 auszufüllen. Zusätzlich dazu, daß man eine Masse zum übertragen von Wärme zwischen dem Beutel 43 und dem Themistor 4 9 vorsieht, dichtet das Material 52 auch die öffnung 55 ab, um eine vollständige Mikrowellen-Abschirmung der Bestandteile im Inneren des Rohres 41 herzustellen.
Es wird nun auf die Fig. 5 bis 8 Bezug genommen; dort
sind weitere Einzelheiten der drehbaren Durchkontaktierungsanordnung 35 gezeigt. Ein zylindrischer Isolatorblock 57 ist an einem Wandabschnitt 58 des Gehäuses 12 angebracht, welches die Oberseite der Ofenkammer 13 verschließt. Axial erstreckt sich durch den zylindrischen Block 57 eine öffnung 59, welche eine Säulenanordnung 61 aufnimmt, deren unteres Ende sich durch den Wandabschnitt 58 hindurch erstreckt und an der Dose 43 angebracht ist. Eine Vielzahl mit Abstand angeordneter, radialer Schlitze 62
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^fir
Y dringen in einen Längs-Oberrlächenabschnitt des Blocks ein. In einen gegenüberliegenden Längs-Oberflächenabschnitt des Blockes 57 erstrecken sich radial mehrere mit Abstand angeordnete Schlitze 63 hinein. Obwohl einer ρ- der Schlitze 63 in Fig. 6 gezeigt ist, wird darauf hingewiesen,, daß der Block 57 eine Vielzahl von Schlitzen enthält, von welchen jeweils einer radial auf jeden der Schlitze 6 2 ausgerichtet ist. Durch eine Schraube ist in jedem der Schlitze 62 ein federndes, leitfähiges
2Q Plättchen 64 gehalten, das einen äußeren Abschnitt aufweist, der über die Außenoberfläche des Blockes 57 vorspringt, sowie einen inneren Kontakt 65, der in Richtung gegen die Säule 61 federvorgespannt ist. In ähnlicher Weise enthält jeder der Schlitze 63 ein federndes, leit-5 fähiges Plättchen 66, das einen äußeren Abschnitt aufweist, der sich aus dem Block 57 heraus erstreckt, sowie einen inneren Kontakt 67, der in Richtung gegen die Säule 61 federvorgespannt ist. Die Abschnitte eines jeden aufeinander ausgerichteten Paares der Plättchen 64, 66, welche sich aus dem Block 57 heraus erstrecken, sind elektrisch durch isolierte Leiter 71 verbunden. Zusätzlich ist der äußere Endanschlußabschnitt eines jeden der Plättchens mit einem unterschiedlichen, isolierten Signaldraht 72 bis 76 (Fig. 5) verbunden. Masseabschirmungen 77 für alle Signaldrähte 72 bis 76 sind elektrisch mit einem Sammeldraht 78 verbunden, der sich in Längsrichtung zum Block erstreckt und gegenüberliegende Enden aufweist, die in Aufnahmeöffnungen hierin eingeschoben sind.
Es wird nun Bezug auf Fig. 8 genommen; dort sind Einzelheiten der mittleren Säule 61 gezeigt, welche eine Vielzahl identischer, gestapelter Isolicrscheiben 81 aufweist, welche von einem konisch geformten Isolator 82 und einem länglichen, zylindrischen Isolator 83 beiö.erseits eingeschlossen sind. In Umfangsrichtung verlaufende Aussparungen sind längs der oberen und unteren Kanten der Scheiben 81, einer unteren Kante des konisch geformten Isolators 82 und einer Oberkante des länglichen
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Isolators 83 ausgebildet. Nebeneinanderliegende Paare dieser Aussparungen bilden ringförmige Kanäle, welche jeweils mit einem Ringkontakt 84 bis 88 übereinstimmen und diesen aufnehmen, und ein Metallzylinder 91 schließt den unteren Abschnitt des länglichen Isolators 83 ein. Jeder der Kontaktringe 84 bis 88 ist derart angeordnet, daß er mit einem unterschiedlichen Paar der federvorgespannten Kontakte 65, 67 in Eingriff stehen kann. Durch die mittigen Öffnungen in den Scheiben 81 bis 83 hindurchgehend ist ein Ausrichtstab 90 eingepreßt, der sich auch durch eine obere Wand 89 der Dose 43 erstreckt und hieran mittels einer Mutter 90' befestigt ist. In jeder der Scheiben 81 bis 83 ist auch ein in Längsrichtung verlaufender Schlitz ausgebildet, wobei alle Schlitze aufeinander ausgerichtet sind, um einen Längskanal 93 durch die Säulenanordnung 61 hindurch herzustellen. Durch den Kanal 93 und eine Öffnung 92 im Wandabschnitt 89 erstrecken sich mehrere elektrische Leitungen 94 bis 98', von welchen jeweils eine an jedem Kontaktring 84 bis 88 angeschlossen ist.· Gegenüberliegende Enden der Leitungen 94 bis 98' sind mit einer elektrischen Schaltung in der Dose 43 verbunden, wie unten beschrieben wird. Somit sind die Leitungen 94 bis 98*individuell jeweils mit den Signaldrähten 72 bis 76 (Fig. 5) über die Ringkontakte 84 bis 88 und die Kontaktplättchen 64, 66 verbunden.
Es wird wieder auf Fig. 5 und 7 übergegangen; dort ist noch detaillierter die Dose 43 abgebildet, die, wie oben beschrieben, ein Gehäuse für eine elektronische Schaltung bildet, die zwischen den Meßfühlern 27, 28 und der drehbaren Kupplung 35 angeschlossen ist. Wie gezeigt, ist die Dose 43 von einer Welle 95 getragen und trägt ihrerseits die mittlere Säule 61. Um den Eintritt von Mikrowellenergie zu beschränken, sind die Wände 96 der Dose 43 bevorzugt aus einem elektrisch gut leitfähigen Material wie etwa Messing gebildet und mit einem hochleitfähigen Material wie etwa Silber nachträglich noch fein überarbeitet, um einen kleinstmöglichen
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Widerstand herzustellen. Zusätzlich sind die Seitenwände 96 der Dose 4 3 mit einem -dielektrischen Material 97 abgedeckt, beispielsweise einem -i.T.eflonband, welches durch einen kleinen Luftspalt von einer zylindrischen Metallmanschette 98 getrennt ist, welche am Wandabschnitt 58 mittels Schrauben 99 befestigt ist. Gemeinsam bilden der dielektrische Überzug 9 7 und die umgreifende, leitfähige Manschette 98 sowie die Seitenwände 96 einen kapazitiven Block, der dazu dient, Mikrowellenenergie zu zerstr uen und deren Eintritt in die Dose 43 zu verhindern. Eine weitere Isolierung ist durch eine ringförmige, Energie absorbierende Scheibe. 101 vorgesehen, welche zwischen der Dose 43 und dem Wandabschnitt 58 angeordnet ist, sowie eine ringförmige, Energie absorbierende Scheibe 102, welche zwischen dem Wandabschnitt 58 und der drehbaren Kupplung 3 5 angeordnet ist. Die Scheiben 101 und 102 sind aus einem geeigneten, Mikrowellenenergie absorbierenden Material wie etwa Eccosorb (SFT-2.5) gebildet, das durch Emmerson und Cummings in Canton, Massachusetts, verkauft wird.
In Fig. 9 ist dargestellt, auf welche Weise die Dose 43 und die dieser zugeordneten Bestandteile auf der Drehscheibe 14 im Inneren der Kammer 13 getragen sind. Die hohle Welle 95, die die Dose 43 trägt, ist über einer Säule 103 verschieblich aufgenommen, welche sich von der Drehscheibe 14 aus mittig erstreckt. An der Säule und durch einen Basisabschnitt eines L-förmigen Schlitzes 104 in der Welle 95 hindurchgehend ist ein Stift 105
angebracht, der die relative Vertikalbewegung hierzwischen verhindert. Ein zweiter Stift 106 ist entfernbar mittels eines Lochs in der Säule 103 aufgenommen und erstreckt sich ebenfalls durch den Basisabschnitt des Schlitzes 104. Wenn er sich in seiner Position befindet, dann verhindert der Stift 106 die relative Drehbewegung zwischen der Welle 95 und der Säule 103, welche den Stift 105 auf den aufrechten Abschnitt des Schlitzes 104 ausrichten würde. Nach Entfernen des Stiftes 106 kann allerdings
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-2/t -
eine derartige Relativbewegung stattfinden, welche es der Welle 95 gestattet, sich auf der Säule 103 nach unten zu bewegen, wenn der Stift 105 vom aufrechten Abschnitt des Schlitzes 104 aufgenommen ist. Die relative Vertikalbewegung zwischen Säule 103 und Welle 95 reicht aus, um die Entnahme der abgestützten Dose 43 und der Säule 61 sowohl von der drehbaren Kupplungsanordnung 35 als auch dem Manschettenteil 98 (Fig. 7) vorzunehmen. Somit können diese Teile zusammen mit der Drehscheibe
IQ 14 aus der Ofenkammer 13 durch die Tür 14 entfernt werden. Während des erneuten Zusammenbaus erleichtert der konisch geformte Isolator 82 das Zentrieren der Säule 61 während des Einführens in die Kupplungsanordnung 3 5 und bewirkt auch das sanfte Auseinanderdrücken der federvorgespannten Kontakte 65 und 67 (Fig. 6), wenn die Säule 61 in die mittige öffnung 59 im Isolatorblock 57 eintritt.
Fig. 10 .stellt in Form eines Blockschaltbildes eine-'elektrisehe Schaltung 111 zum Steuern des Betriebs des Mikrowellenofens 11 dar. In der Steuerschaltung 111 ist ein Multiplexer 112 und die Sicherheitssteuerschaltung 31 vorgesehen, welche einen Vergleicherabschnitt 114 und einen Abschnitt 115 mit einer Einrichtung zur Meßwertaufbereitung und einen selbsthaltenden Schalter umfaßt. Ein veränderlicher Widerstand 116 liefert eine einstellbare Bezugsspannung für den Vergleicher 114. Der Multiplexer 112 ist in der Dose 43 (Fig. 5 und 7) untergebracht und nimmt auf den Leitungen 45 und 4 6 den Ausgang des Steuerthermistors 49 im Steuermeßfühler 27 auf. Vom Multiplexer 112 sind auch die Ausgänge der Thermistoren R.., R-... R aufgenommen, welche von den Sicherheitsmeßfühlem 28 (Fig. 1) bereitgehalten werden. Eine Verbindung zwischen dem Multiplexer 112 und der Sicherheitsschaltung 31 stellt die drehbare Kupplung 35 her. Die Sicherheitsschaltung 31 erhält Strom aus der Versorgung 22 und ist angeschlossen, um die Hupe 3 2 und das Licht 33 zu erregen und aus dem
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selbsthaltenden Zustand durch einen Rückstellknopfschalter 34 gelöst zu werden. Sowohl vom Abschnitt zur Meßwertaufbereitung 115 als auch der drehbaren Kupplung 35 nimmt die Ofensteuerschaltung 23 Signale auf und steuert ihrerseits die Erregung der Mikrowellenquelle 16.
Betrieb;
Während des Betriebs der Mikrowelleneinheit 11 sind zu erwärmende Gegenstände in den Stationen 25, 26 im Inneren 1^ der Ofenkammer 13 angeordnet. In speziellen Verwendungsfällen bestehen die Gegenstände aus flexiblen Kunststoffbeuteln 40, die mit einer gefrorenen Substanz gefüllt sind, die nach dem Auftauen zur intravenösen Verabreichung geeignet ist. Obwohl irgendeine der Stationen 26 von einem ° gefrorenen Beutel unbesetzt bleiben kann, sollte doch stets ein Beutel in der Steuerstation 25 vor jedem Auftauzyklus vorliegen. Aus diesem Grund ist die Steuer- . station 25 deutlich von den Nebenstationen 26 durch ein
Kennzeichnungsschxld 121 unterschieden. Zusätzlich sollten 20
die gefüllten Volumina aller Beutel bei einem vorgegebenen Durchlauf im wesentlichen gleich sein, und ihre Inhalte sollten im wesentlichen ähnliche Auftaueigenschaften besitzen. Nachdem die Drehscheibe 14 mit der Anzahl der erforderlichen Beutel gefüllt wurde, wird die Tür 14
geschlossen, eine geeignete Programmkarte wird in den Schlitz 21 eingeführt und die Ofensteuerknöpfe 19 werden auf herkömmliche Weise betätigt, um die Mikrowellenquelle 16 zu erregen und einen Auftauzyklus zu beginnen. Wenn
der Auftauvorgang fortschreitet, dann liefert der Thermis-30
tor, der in jedem Meßfühler 27, 28 einer besetzten Station enthalten ist, einen zur Temperatur des Beutels, mit welchem er in thermischem Kontakt steht, proportionalen Widerstand. Umgekehrt geben die Thermistoren, die
in den Meßfühlern in den nichtbesetzten Stationen ent-35
halten sind, die Umgebungstemperatur in-dieser Station wieder. Das die Temperatur anzeigende Signal aus dem Steuermeßfühler 27 auf den Leitungen 45, 46 wird durch die Dose 43 hindurch unmittelbar in die Leitungen 97!,
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über die drehbare Kupplung 35 und die Ausgangsleitungen 75, 76 bis an die Ofensteuerschaltung 23 weitergegeben. Die einzelnen Ausgänge der Sicherheitsmeßfühler 28 sind allerdings vom Multiplexor 112 aufgenommen, welcher ständig diese Signale über die Leitungen 94, 95* in einer bestimmten Folge überträgt. Die durch den Multiplexer behandelten Meßwerte werden durch die drehbare Kupplung 35 und über die Ausgangsleitungen 72, 73 in den Vergleicherabschnitt 114 eingegeben. Eine Versorgungsgleich-
IQ spannung wird vom Multiplexer 112 aus der Sicherheitsschaltung 31 über die Leitung 74, die drehbare Kupplung 35 und die Leitung 96' aufgenommen. Sowohl für die Gleichstromversorgung als auch den Ausgang des Steuermeßfühlers 27 ist durch die Leitung 75, die Leitung 97' und die drehbare Kupplung 35 eine gemeinsame Leitung vorgesehen.
Die Ofensteuerschaltung 23 ist derart programmiert, daß die eine Auftautätigkeit überwacht und die Erregung der Quelle 16 in Abhängigkeit von der Meßwertinformation aus dem Steuermeßfühler 27 steuert. Wenn diese Meßwertinformation zeigt, daß im wesentlichen der gesamte Inhalt des Beutels in der Steuertation 25 eine Temperaturschwelle in vollaufgetautem Zustand erreicht hat, beispielsweise 250C, dann beendet die Ofenschaltung 23 die Tätigkeiten. Zu diesem Zeitpunkt werden die Beutel, die in irgendeiner der Nebenstationen 26 enthalten sind, im wesentlichen dieselbe Temperatur wegen der gleichmäßigen Verteilung der Mikrowellenenergie erreicht haben, welche durch die sich drehende Drehscheibe 14 hergestellt wurde. Am Abschluß eines definierten Zyklus kann die Tür 14 geöffnet werden und die aufgetauten Beutel können entfernt und wunschgemäß verwendet werden.
Wenn man allerdings annimmt, daß ein Beutel in einer der Nebenstationen 26 versehentlich eine bestimmte Höchst-Sicherheitstemperaturschwelle erreicht, beispielsweise 500C, dann können Temperaturpegel über dieser Schwelle entweder den Flüssigkeitsinhalt des Beutels beschädigen oder herbeiführen, daß dieser platzt. Eine derartige
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Situation kann von verschiedenartigen Umständen herrühren, beispielsweise daher, daß eine Nebenstation 26 bereits beim Beginn des Auftauzyklus einen Beutel enthält, der schon ganz oder teilweise aufgetaut ist, einen Beutel mit geringerem Volumen als jener Beutel, der in der Steuerstation 25 enthalten ist, oder einen Beutel, der mit einer Substanz gefüllt ist, die eine wesentlich unterschiedliche thermale Charakteristik gegenüber dem Beutel aufweist, der in der Steuerstation 25 enthalten
JO ist.· Nach Erreichen der bestimmten Sicherheitstemperatur bzw. der Temperatur, bei welcher keine Sicherheit mehr vorliegt, erzeugt der Sicherheitsmeßfühler 28, der diesem Beutel zugeordnet ist, über den Multiplexer 112, die Meßwertdrähte 94, 95 die drehbare Kupplung 35 und die Ausgangsleitungen 72s, 73 eine Signal spannung, welche niedriger ist als eine Bezugsspannung, die durch den einstellbaren Widerstand 116 im Vergleicher 114 hergestellt wird. In Abhängigkeit hiervon erzeugen der Vergleicherabschnitt
114 und der Abschnitt zur Meßwertaufbereitung sowie der selbsthaltende Schalter 115 ein Ausgangssignal für die Ofensteuerschaltung 23, welches veranlaßt, daß die Mikrowellenquelle 16 außer Erregung gesetzt wird. Zusätzlich erregt der Abschnitt zur Meßwertaufbereitung
115 die Hupe 32 und das Licht 33, welche eine sowohl
hörbare als auch sichtbare Anzeige darüber liefern, daß die bestimmte Sxcherheitstemperturgrenze überschritten wurde. Auftautätigkeiten können nur dann wieder aufgenommen werden, nachdem der überhitzte Gegenstand entfernt "wurde, sich der überhitzte Meßfühler bis unter die Schwelle abgekühlt hat und der Rückstellkopf 34 von Hand betätigt wurde, um den selbsthaltenden Zustand aufzuheben, der in dem Schaltungsabschnitt 115 vorliegt.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung hindert die Sicherheitsmeßfühler 28 in unbesetzten Nebenstationen daran, eine Temperatur zu erreichen, welche das Abschalten des Ofens verursachen würde. Dieses Merkmal gestattet die Verwendung der Ofeneinheit 11 mit einer
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Drehscheibe 14, die mit weniger als der vollen Kapazität gefüllt ist. Es wird wieder auf Fig. 4 Bezug genommen; die Masse, die durch das thermisch leitfähige Vergußmaterial 52 gebildet ist, wirkt als Wärmeableitung, welche die begrenzte Wärmemenge streut bzw. abführt, welche durch Mikrowellenergie erzeugt wird, die an der Oberfläche des Abschirmungsabschnitts 41 vorliegt. Demzufolge wird die Masse 52 in einer unbesetzten Station 26 und der hierin enthaltene Thermistor nicht die Abschalttemperatur während normaler Betriebsbedingungen erreichen. Umgekehrt ist in Abwesenheit eines gefrorenen Beutels in der Steuerstation 25 die Masse 52 im Steuermeßfühler 27 derart gewählt, daß sie durch Mikrowellenenergie bis auf eine Temperatur erwärmt werden kann, welche oberhalb jener liegt, die dazu erforderlich ist, um normalerweise eine Auftautätigkeit zu beenden. Somit wird in dem Fall, daß kein gefrorener Beutel in der Steuerschaltung 25 vorliegt, der Steuermeßfühler27 rasch eine Temperatur erhalten, die die Ofensteuerschaltung 23 veranlaßt, so zu reagieren, als wäre ein regulärer Auftauzyklus fertiggestelltT Ein
normaler Zyklus kann dann fortfahren, nachdem eine Bedienungsperson das Problem entdeckt hat und einen gefrorenen — ~ —B-etrtel- in-~de-r -Steuers tat ion -2-5—a-ngeoretoefc-hafe-*— ~~ -.—~~
Es ist ersichtlich, daß viele Abwandlungen und Änderungen der vorliegenden Erfindung angesichts der obigen Lehre möglich sind. Obwohl eine bevorzugte Anwendung der Erfindung beschrieben wurde, dient diese Beschreibung nur als Beispiel, und es ist ersichtlich, daß der Ofen
°Q auch verwendet werden kann, um sicher Partien anderer Gegenstände als der spezieil erwähnten zu erwärmen. Es wird deshalb darauf hingewiesen, daß die Erfindung auch anders in die Praxis umgesetzt werden kann, als dies
speziell beschrieben ist.
35
. -26.
Leerseite

Claims (16)

  1. : : -PATENTANWÄLTE DR. KADOR & DR. KLUNKER
    Baxter Travenol Laboratories, Inc. One Baxter Parkway
    DEERFIELD, Illinois 60015 USA
    K 13 889
    Mikrowellen-Heizeinrichtung
    Ansprüche
    My Ofeneinrichtung, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
    - eine Gehäuseeinrichtung (12), welche eine Ofenkammer (13) bildet,
    - eine Türeinrichtung (14), die einen Zugang zur Kammer herstellt,
    - eine erregbare Einrichtung (16) zur Abgabe und Übertragung von Mikrowellenenergie in die Kammer hinein,
    - eine Unterlage (14), die in der Kammer angeordnet ist und mehrere Stationen (25, 26) bildet, welche jeweils zur Aufnahme eines getrennten, zu erwärmenden Gegenstandes eingerichtet sind,
    - ein Temperaturmeßfühler (27, 28), welcher in jeder der Stationen angeordnet ist und dazu eingerichtet ist, die Temperatur eines hierin enthaltenen Gegenstandes zu messen, und
    - eine Steuerschaltung (31), welche mit der Abgabeeinrichtung und den Meßrühlern gekoppelt und dazu eingerichtet ist, automatisch die Abgabeeinrichtung in Abhängigkeit von der Messung einer Temperatur oberhalb
    - 2
    einer bestimmten Schwelle durch irgendeinen der Meßfühler außer Erregung zu setzen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßfühler einen Steuermeßfühler (27) umfassen, der in einer identifizierbaren Steuerstation.. (25) angeordnet ist, sowie eine Vielzahl von Sicherheitsmeßfühlern (28), und daß die Steuerschaltung (31) dazu eingerichtet ist, die Abgabeeinrichtung (16) in Abhängigkeit entweder von der Messung einer Temperatur oberhalb eines vorgegebenen Schwellenwertes durch den Steuermeßfühler oder durch die Messung einer Temperatur durch irgendeinen der Sicherheitsmeßfühler außer Erregung zu setzen, welche einen zweiten, vom ersten Schwellenwert unterschiedlichen Schwellenwert wesentlich übersteigt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein längliches Meßfühlergehäuse (41), welches jeden Meßfühler (49) einschließt und aus einem elektrisch leitfähigen Material gebildet ist, um eine Abschirmung gegenüber Mikrowellenenergie zu bilden, wobei jedes Gehäuse eine Länge aufweist, welche hierfür bei der Mikrowellen-Übertragungsfrequenz der Abgabeeinrichtung (16) den Zustand einer nicht abgestimmten Antenne herstellt.
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage eine drehbare Unterlage (14), welche dazu einaerichfcet ist, die Bewegung der Stationen (25, 26) zu ermöglichen, und eine Antriebseinrichtung (15) umfaßt, welche zur Bewegung der Unterlage erregbar ist.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der unterschiedliche, zweite Schwellenwert höher liegt als der vorgegebene Schwellenwert.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der länglichen Meßfühlergehäuse (41) eine längliche, ebene Oberfläche zum Herstellen eines Eingriffs mit einem Gegenstand (40) aufweist, der in der Station (25, 26) angeordnet ist, welche der Meßfühler einnimmt.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Unterlage (14) eine ebene Tragplatte bzw. ein ebenes Tablett (37) umfaßt, welches dazu eingerichtet ist, einen zu erwärmenden Gegenstand (40) abzustützen, und daß die Meßfühlergehäuse (41) derart angeordnet und eingerichtet sind, daß sie beiderseits vom Tablett und den Gegenständen eingeschlossen sind, wobei die ebene Oberfläche im wesentlichen parallel zum Tablett verläuft.
  8. 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch
    gekennzeichnet, daß die Meßfühler (27, 28) mittig in der
    Kammer (13) getragen sind und sich radial in die Station (25, 26) hinein erstrecken.
  9. 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, gekennzeichnet durch eine drehbare Kupplungsanordnung (35), welche eine elektrische Verbindung zwischen der Schaltunggeinrichtung (31) und den Meßfühlereinrichtungen (27, 28) herstellt und einen ortsfesten Abschnitt umfaßt, der an der Gehäuseeinrichtung (12) angebracht ist und
    ortsfeste Kontakteinrichtungen (65, 67) aufweist, welche 30
    mit der SteuerSchaltungseinrichtung verbunden sind, sowie einen drehbaren Abschnitt (61), der an der Unterlage (14) angebracht ist und drehbare Kontakteinrichtungen (84 bis 88) aufweist, welche mit den Meßfühlern verbunden sind und verschieblich die Erregung der ortsfesten Kontakteinrichtungen während der Drehbewegung der Unterlage gestattet.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine Multiplexereinrichtung (112), welche an der Unterlage (14) innerhalb der Kammer (13) angebracht ist und einen Eingang (R ) aufweist, der zur Aufnahme von Ausgangssignalen aus allen Meßfühlern (27, 28) angeschlossen ist, wobei die Multiplexereinrichtung einen Ausgang (94, 95') aufweist, der mit der drehbaren Kontakteinrichtung (35) verbunden ist und dazu eingerichtet ist, auf diese aufeinanderfolgend alle Ausgangssignale in einer bestimmten Reihenfolge zu übertragen.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine elektrisch leitfähige Dose (43) , welche vollständig die Multiplexereinrichtung (112) einschließt, um eine Mikrowellenenergie-Abschirmung hierfür herzustellen.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine dielektrische Einrichtung (97), welche einen äußeren Oberflächenabschnitt der Dose (43) abdeckt, sowie eine elektrisch ieitfähige Manschetteneinrichtung (98) , welche nahe der dielektrischen Einrichtung angeordnet ist, wobei die Dose (43) , die elektrische Einrichtung und die Manschetteneinrichtung einen kapazitiven Block bilden, der die Mikrowellenenergie zerstreut, die von der Abgabeeinrichtung (16) übertragen wird.
  13. 13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Kontakteinrichtung (61) mehrere, elektrisch isolierte, drehbare Kontakte (84 bis 88) umfaßt, welche jeweils mit einem unterschiedlichen Ausgangsanschluß des Multiplexers (112) verbunden sind, und daß die ortsfeste Kontakteinrichtung eine Vielzahl elektrisch isolierter, ortsfester Kontakte (65, 67) aufweist, welche jeweils mit einem der drehbaren Kontakte in Gleiteingriff stehen.
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet ,daß der drehbare Abschnitt eine zylindrische Isolatorsäule (61) aufweist, welche sich durch einen Wandabschnitt des Gehäuses (12) erstreckt, wobei eine Außenoberfläche die drehbaren Kontakte trägt, die mit Längsabstand angeordnete Ringkontakte (84 bis 88) umfassen, und daß der ortsfeste Abschnitt (35) einen Isolatorblock aufweist, der die ortsfesten Kontakte (65, 67) trägt und eine zylindrische Öffnung aufweist, welche die Isolatorsäule aufnimmt.
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfesten Kontakte mehrere Federkontakte (64, 66) aufweisen, welche paarweise angeordnet sind und jeweils ein Paar bilden, das einen unterschiedlichen der Ringkontakte (84 bis 88) umspannt und in diesen eingreift sowie elektrisch durch eine Leitungseinrichtung (71) verbunden ist.
  16. 16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Unterlage (14) eine mittig angeordnete Säule (103), eine koaxial und verschieblich von der Säule aufgenommene Welle (95) und eine Einrichtung (104, 105) umfaßt, welche Welle und Säule zur Drehbewegung hiermit gegeneinander festlegt, wobei eine Löseeinrichtung (106) vorgesehen ist, die betätigbar ist, um die relative Axialbewegung zwischen Säule und Welle zuzulassen, um die Entnahme der Säule (61) aus dem Isolatorblock zu
    gestatten.
    30
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