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DE320028C - Druckluftanlasssteuerung fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Druckluftanlasssteuerung fuer Verbrennungskraftmaschinen

Info

Publication number
DE320028C
DE320028C DE1912320028D DE320028DD DE320028C DE 320028 C DE320028 C DE 320028C DE 1912320028 D DE1912320028 D DE 1912320028D DE 320028D D DE320028D D DE 320028DD DE 320028 C DE320028 C DE 320028C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compressed air
rod
chamber
internal combustion
combustion engines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1912320028D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE320028C publication Critical patent/DE320028C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

  • Druckluftanlaßsteuerung für Verbrennungskraftmaschinen. Die Erfindung- betrifft eine selbsttätige Druckluftanlaßsteuerung für Verbrennungskraftmaschinen. Diese Steuerung umfaßt eine Nockenwelle und Steuerorgane, welche in normaler Stellung außer Eingriff mit der Nockenwelle gehalten werden, und zwar durch eine längs verschiebbare Stange, die unter der Einwirkung einet' Feder steht. Um die Maschine anzulassen, braucht man nur auf einen Knopf zu drücken. Die Druckluft verschiebt alsdann zunächst die bewegliche Stange, was zur Folge hat, daß die Steuerorgane mit der Nockenwelle in Eingriff treten, worauf die Druckluft zu den Steuerorganen zugelassen wird. ' Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen darge; tel:t.
  • Es zeigt Fig. i die Vorrichtung im senkrechten Längsschnitt, Fig. 2 sie in Seitenansicht, teilweise im Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. i, Fig. 3 das Antriebsorgan für die Anlaßvo: richtung im senkrechten Schnitt, und Fig. q. -eire zweite Ausführungsform der Verteilervorrichtung im Längsschnitt, teilweise abgebrochen.
  • Die Vorrichtung besteht in der Hauptsache aus vier Steuerkolben a, die in den Zylindern b laufen. Letztere stehen einerseits mit einem Druckluftbehälter durch Leitungen c und anderseits mit den Motorzylindern in Verbindung, die beispielsweise mit Doppelklappen versehen sind.
  • Die Kolben a werden durch Stangen a1 angetrieben, die an ihren unteren Enden Rollen a2 besitzen, die sich auf die Nocken e1 der Welle e stützen. Die Federn a3 drücken ständig die RAlen a2 auf die Nocken e1.
  • Die Welle e läuft in Kugellagern e2 und wird von der Motörhauptwelle angetrieben. Die Nocken e1 sind de art eingerichtet, daß die Öffnungen a4 der Kolben a die Verbindung des Preßluftbehälters mit dem ZyÜnder herstellen.
  • Eine in ihrer Längsrichtung bewegliche Stange f ist durch Öffnungen ab geführt, d.e sich in den Stangen a1 der Steuerkolben befinden. Die Stenge f trägt an dem einen Ende einen Kolben f l, der sich in dem -Zylinder g bewegt. Dieser Zylinder g kann mit dem Preßluftbehälter durch die Leitung g1 verbunden werden. An dem anderen Ende der Stange f sitzt eine Platte f2, die gegen eine Druckfeder h anliegt. Diese Feder wirkt ständig in Richtung des eingezeichneten Pfeils auf die Stange f. Schließlich ist die Siange f noch mit zahnförmigen Vorsprüngen f 3 versehen., die in die Öffnungen ab der Stangen a1 eintreten können, wobei sie die Verteilerkolben a anheben.
  • Um den Motor in Gang zu setzen, läßt man zunächst Preßluft in den Zylinder g durch die Leitung g1 ein. Die Stange f befindet sich im umgekehrten Sinne der -Pfeilrichtungx zurückgedrückt. Infolgedessen haben sich die Rollen a2 soweit auf die Nocken e' gesetzt, und die Steuerkolben befinden sich in Funktionsbereitschaft. Alsdann läßt man Preßluft durch die Leitungen c zu den Steuerkolben a eintreten, die dadurch den Einlaß nach dem entsprechenden Zylinder bewirken. Wenn der Motor sich in Gang befindet, schließt man den Zutritt der Preßluft ab. Unter der Einwirkung der Feder la verschiebt sich die Stange selbsttätig im Sinne des eingezeichneten Pfeiles. Die Vorsprünge f3 treten hierbei in die Öffnungen a5 der Stange a' und heben die Steuerkolben an, die alsdann außer Eingriff mit der Welle e bzw. deren Nocken gebracht werden. Die Welle e läuft weiter um, sie erfordert nur einen sehr geringen Energiebedarf, weil sie in Kugellagern läuft.
  • Die Fig. 3 veranschaulicht beispielsweise eine Ausführungsform des Antriebsorgans für die Anlaßvorrichtung. Dieselbe besteht aus 3 Kammern i, j, k, die untereinander angeordnet liegen. Die Kammer i steht durch die Leitung il mit dem Preßluftbehälter und mit .der Kammer j durch das Ventil il in Verbindung, das durch eine Feder j2 im Gleichgewichtszustande gehalten wird und dessen Stange in einer Druckplatte j3 endigt. Die Kammer j ist mit dein Zylinder g durch die Leitung g1 verbunden. Die dritte Kammer k steht mit der Kammer j durch das Ventil k1 in Verbindung, das unter dem Einflusse der Feder k2 steht. Die Stange des Ventils k1 liegt in der Verlängerung derjenigen des Ventils j l, aber mit einem Spiel von einigen Millimetern von ihr getrennt. Die Kammer k schließt durch Leitung c an die Steuerkolben an.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Wenn man beispielsweise mit dem Fuß auf die Platte j3 drückt, so öffnet sich zuerst das Ventil f1. Infolgedessen tritt die Preßluft durch die Kanäle il, g1 in den Zylinder g, wodurch die Steuerkolben durch Verschieben der Stange f freigegeben werden. Drückt man die Platte j3 nun noch weiter herunter, so trifft die Stange des Ventils il auf die Stange des Ventils k1, wodurch letztere ebenfalls heruntergedrückt wird, so daß die Preßluft durch das geöffnete Ventil k1 und die Leitungen c den Steuerkolben zugeleitet werden kann.
  • In der Fig. q. ist eine zweite Ausführungs= form der Steuerung dargestellt, die so ausgebildet ist, daß eine möglichst vollkommene Abdichtung der Steuerungsorgane gewährleistet ist.
  • Die Steuerkolben a sind in diesem Falle durch Ventile l ersetzt, die sich an dem anderen Ende der Stange h befinden. Letztere liegen in der Verlängerung der Stange a1. Die Ventile Z sind auf ihrer unteren Fläche mit einem Dichtungsbelag 12 versehen, der, wenn das Ventil sich in Schließlage befindet, auf einen kreisförmigen Rand m' des Sitzes m aufruht. Die Kammer n des Ventils steht in Verbindung mit dem Preßluftbehälter durch Leitung n1 und mit der unteren Kammer o durch Öffnungen n2, die in dem Sitz in vorgesehen sind. Der Sitz m dient zur Führung der Stange l1.
  • In der Kammer o bewegt sich ein Ventilkolben p, der sich an dem unteren Ende der Stange l' befindet und dazu bestimmt ist, die Preßluft am Entweichen zu hindern.
  • Die Kammer o steht durch Leitung o' mit dem Motorzylinder in Verbindung.
  • Die Rollen a2 können durch Federn, wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, auf die Nocken niedergehalten werden. Aber diese Federn können auch fehlen, da der Druck der Preßluft ausreicht, um die Rollen a2 in Berührung mit den Nocken e' zu halten. Sämtliche übrigen Organe entsprechen denjenigen, die bereits bei den Ausführungsbeispielen der Fig. r und 3 beschrieben worden sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Druckluftanlaßsteuerung für Verbrennungskraftmaschinen, bei welcher Steuerorgane zur Verwendung kommen, die durch eine mittels Druckluft und Feder längs verschiebbare Stange in und außer Eingriff mit der Nockenwelle gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluft beim Niederdrücken einer Druckplatte (j3) aus dem Druckluftbehälter zunächst in die Kammer (j) durch die Leitung (g1) zur Verschiebung der Stange (f) in die Kammer (g) und dann aus der Kammer (k) durch die Leitung (c) zu den Steuerorganen (a) geleitet wird, und zwar unter Vermittlung zweier Ventile (il, k1), deren Stangen hintereinander liegen und durch einen Zwischenraum voneinander getrennt sind.
DE1912320028D 1912-02-17 1912-10-19 Druckluftanlasssteuerung fuer Verbrennungskraftmaschinen Expired DE320028C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR320028X 1912-02-17

Publications (1)

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DE320028C true DE320028C (de) 1920-04-09

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ID=8889951

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1912320028D Expired DE320028C (de) 1912-02-17 1912-10-19 Druckluftanlasssteuerung fuer Verbrennungskraftmaschinen

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